AN/1165/2023
Öffentlich wirksame Veranstaltung zum Thema „Frau und Beruf“ und „beruflicher Wiedereinstieg“
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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
3542 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
II/II
Vorlagen-Nummer
AN/1165/2023
Stand: 11.11.2025
Sachstandsbericht
Öffentlich wirksame Veranstaltung zum Thema „Frau und Beruf“ und „beruflicher
Wiedereinstieg“
Beschluss:
Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern wird damit beauftragt, möglichst im Jahr
2023 und Vorzugsweise in Kooperation mit Competentia, dem Jobcenter Köln und der Beauf-
tragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Köln, eine öffentlich
wirksame Veranstaltung zu den Themen „Frau und Beruf“ und „beruflicher Wiedereinstieg“ zu
organisieren.
Hierfür sollte nach Möglichkeit auf das vorhandene „Netzwerk W Köln“ zurückgegriffen wer-
den, das letztmalig in 2019 eine sehr erfolgreiche Veranstaltung zu den Themen realisiert hat.
Außerdem ist zu prüfen, inwieweit ein gemeinsames Format mit IHK, HWK und der Kreis-
handwerkschaft dazu beiträgt, gezielt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu generieren, um
allgemein stärker für das Thema (Wieder-) Einsteigerinnen zu sensibilisieren und auch den
Blick für die bedarfsgerechte Unterstützung spezifischer Gruppen der (Wieder-) Einsteigerin-
nen zu schärfen.
Der Gleichstellungsausschuss stellt für dieses Projekt ein Budget von 20.000 € zur Verfügung.
Die erforderlichen Mittel sind im Haushaltsplan 2023/2024, Produktbereich 01 – Innere Ver-
waltung -, Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung, hinterlegt.
Sollte die Durchführung der Veranstaltung in 2023 nicht mehr möglich sein, ist von der Ver-
waltung sicherzustellen, dass eine rechtzeitige Anmeldung auf Übertragung der Mittel erfolgt,
um eine Realisierung der Veranstaltung in 2024 zu gewährleisten.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
In Kooperation mit dem JobCenterKöln, der Arbeitsagentur Köln und Competentia Region
Köln hat das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern eine öffentlichkeitswirksame
Veranstaltung für Berufsrückkehrer*innen entwickelt und hierzu am 22. April 2024 in das Bür-
gerhaus Stollwerck eingeladen.
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Etwa 130 Frauen*, die einen beruflichen Wiedereinstieg anstreben, folgten der Einladung, um
sich unter dem Motto "Miteinander reden und voneinander lernen" untereinander und mit Un-
ternehmer*innen zu vernetzen.
Nach der Begrüßung durch Julia Pedersen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln, ging
Nicole Staudinger, Bestsellerautorin, Speakerin und Trainerin, in ihrem Impulsvortrag "Nie
mehr sprachlos!" auf die Bedeutung von Schlagfertigkeit ein.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Prasanna Oommen.
Im Anschluss lernten die Teilnehmer*innen sich und Vertreter*innen aus zwölf Unternehmen –
unter anderem aus den Branchen Handwerk, Pflege, Verkehr, Veranstaltungsmanagement,
Consulting oder Immobilien – an verschiedenen Thementischen kennen.
Zu den Themen „Sichtbar sein", „Chancen sehen" und „Mut für alle" tauschten sich die Besu-
cher*innen in moderierten Gesprächsrunden aus. Die sechs Moderator*innen sind selbst Mul-
tiplikator*innen in dem Themengebiet.
Der Ausklang des Events fand bei einem Networking mit Buffet statt. Eine angebotene Kinder-
betreuung wurde angenommen. Unter den Teilnehmenden wurden ein Business-Fotoshoo-
ting, ein Workshop sowie mehrere Bücher verlost.
Die entsprechende Mitteilung zum Ausschuss für Gleichstellung von Frauen und Männern fin-
det sich unter Vorlagen-Nr. 1414/2024.
Nächste Schritte/ Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Der Beschluss ist umgesetzt, daher erfolgt kein weiterer Sachstand.
Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
4314 Zeichen
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Kölner Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Frau Teresa De Bellis-Olinger Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/1165/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 12.06.2023 Öffentlich wirksame Veranstaltung zum Thema „Frau und Beruf„ und „beruflicher Wiedereinstieg“ Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau De Bellis-Olinger die Antragstellenden bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung für die Sitzung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 12.06.2023 auf die Tages- ordnung zu setzen: Beschluss: Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern wird damit beauftragt, möglichst im Jahr 2023 und Vorzugsweise in Kooperation mit Competentia, dem Jobcenter Köln und der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Köln, eine öffent- lich wirksame Veranstaltung zu den Themen „Frau und Beruf“ und „beruflicher Wiederein- stieg“ zu organisieren. Hierfür sollte nach Möglichkeit auf das vorhandene „Netzwerk W Köln“ zurückgegriffen wer- den, das letztmalig in 2019 eine sehr erfolgreiche Veranstaltung zu den Themen realisiert hat. Außerdem ist zu prüfen, inwieweit ein gemeinsames Format mit IHK, HWK und der Kreis- handwerkschaft dazu beiträgt, gezielt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu generieren, um allgemein stärker für das Thema (Wieder-) Einsteigerinnen zu sensibilisieren und auch - 2 - den Blick für die bedarfsgerechte Unterstützung spezifischer Gruppen der (Wieder-) Einstei- gerinnen zu schärfen. Der Gleichstellungsausschuss stellt für dieses Projekt ein Budget von 20.000 € zur Verfü- gung. Die erforderlichen Mittel sind im Haushaltsplan 2023/2024, Produktbereich 01 – Innere Verwaltung -, Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung, hinterlegt. Sollte die Durchführung der Veranstaltung in 2023 nicht mehr möglich sein, ist von der Ver- waltung sicherzustellen, dass eine rechtzeitige Anmeldung auf Übertragung der Mittel erfolgt, um eine Realisierung der Veranstaltung in 2024 zu gewährleisten. Begründung: Bundesweit ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen in den vergangenen Jahren gestiegen. Im bundesweiten Vergleich zeigt sich jedoch, dass diese in NRW deutlich unter der der Männer und auch erheblich unterhalb der der Frauen anderer Bundesländer liegt. Trotz vieler unter- stützender Initiativen zur Förderung des Zugangs zum Arbeitsmarkt besteht in NRW – auch in der Stadt Köln – hier weiterhin hoher Handlungsbedarf, denn es sind nach wie vor die Frauen, die ihre Erwerberbstätigkeit aus familiären Gründen häufiger und länger als Männer unterbrechen oder ihre Berufstätigkeit einschränken. Die Berufsrückkehr der Frauen in gerin- ger, oft prekärer Teilzeit ist weit verbreitet und erfolgt weiterhin nicht selten unterhalb ihrer Qualifikation. Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Familienzeit erweist sich auch in Köln immer noch als eine kritische Übergangsphase im Lebensverlauf von Frauen, mit Folgen für ihre berufli- che Entwicklung und die eigenständige Existenzsicherung, auch im Alter. Dies betrifft: - klassische Berufsrückkehrerinnen - noch immer geringfügig erwerbstätige Mütter, darunter Alleinerziehende und Frauen ohne Berufsabschluss - aber auch Frauen, die Angehörige pflegen sowie - Eltern mit Migrations- und Fluchthintergrund Aus den vorgenannten Gründen soll die Veranstaltung dazu beitragen, den beruflichen Wie- dereinstieg für Mütter nach einer Familienzeit zu verbessern, Wege zur Umsetzung eines wirksamen Familienmanagements sowie eine dauerhafte, existenzsichernde und qualifikati- onsgerechte Erwerbstätigkeit aufzuzeigen und damit gute und passgenaue berufliche Per- spektiven für Berufsrückkehrende in Köln weiterzuentwickeln. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer - 3 -
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1165/2023
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
- Datum
- 30.05.2023
- Erstellt
- 30.05.2023 13:17