3896/2018
Barrierefreiheit in den Museen. Vorkehrungen zur selbstbestimmten Teilhabe für Menschen mit Behinderungen an Ausstellungen in den Museen der Stadt Köln
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 3 - Barrierefreiheit in den Museen - ML_Nachbegehung_03.05.2012
6208 Zeichen
Der Oberbürgermeister 3 1 Niederschrift Besprechungsgegenstand Nachbegehung des Museums Ludwig zur barrierefreien Ertüchtigung Ort und Datum der Besprechung Museum Ludwig, 3. Mai 2012, 14 bis 15:30 Dr a . 67 Dezernat VII A NER SS Kunst und Kultur Richartzstraße 2-4, 50667 Köln Auskunft Telefon 0221 221-25787, Telefax 0221 221-24141 E-Mail kulturdezernat@stadt-koeln.de Uhr Datum 21.11.2018 Mitzeichnung von (Erstschrift zurück an Absender) Verteiler Inhalt Ziel der Begehung war es zu festzuhalten, welche baulichen und sonstigen Maßnahmen seit der gemeinsamen Erstbesichtigung am 22.10.2008 unternommen wurden, um das Gebäude und die Ausstellung zu einer möglichst barrierefreien Nutzung zu ertüchtigen. Es geht um Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit. Durch die Teilnahme an den Maßnahmen des Konjunkturpakets Il konnten einige aufwändige bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Es handelt sich um ein Gebäude, das 1986 in Betrieb genommen wurde und das durch seine offene Bauweise den Menschen mit Behinderungen grundsätzlich entgegen kommt. Auch hier sind durch das Bauen im Bestand andere Maßstäbe als bei einem Neubau anzulegen. Ausgangspunkt der Begehung waren zunächst diese Baumaßnahmen. Nr._| Typ' | Beschreibung Termin Verantwortlich I Auffindbarkeit | |Über den beiden Eingängen auf der Nord- und Südseite des Hauses weist ein großer Schriftzug auf das MUSEUM LUDWIG hin. Leider ist er nicht kontrastreich gegenüber seinem Hintergrund ausgeführt; bei Dunkelheit aber beleuchtet. 2; Zugänglichkeit für Menschen mit Gehbehinderung I |Die großen Glastüren öffnen automatisch. für Menschen mit Sehbehinderung A |Die auf den verglasten Außentüren angebrachten weißen Museum Punkte entsprechen nicht der aktuellen DIN. Sie müssten zusätzlich durch schwarze Punkte ergänzt werden mpfiehlt eine Beschriftung zum Beispiel mit dem ' Typen: A= Aufgabe; B = Beschluss; I = Information Nachbegehung des Museums Ludwig zur barrierefreien Ertüchtigung /2 «| Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich Museumsnamen in entsprechender Größe. Die DIN-Vorgabe wird übersandt. Nutzbarkeit Generell wird der Besuch einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung erleichtert, wenn sie ihn per Internetrecherche vorbereiten können. Auf der Website des Museum Ludwig gibt es im Serviceteil eine eigene Rubrik „Barrierefreiheit“ mit entsprechenden aktuellen Hinweisen. für Menschen mit Gehbehinderungen Die fünf Aufzüge im Haus wurden alle barrierefrei hergerichtet (Verbreiterung der Türen auf 90 cm, Innenausbau der Kabinen bzw. Erneuerung der Aufzugssteuerung. Anbringung von taktilen Bedienelementen und Ansage des jeweiligen Geschosses). Kleinigkeiten sind noch nachzubessern. Zur Evakuierung wurden EVAC Chairs beschafft. Die im Foyer vorhandenen Behinderten-WC ren soweit abgestimmt werden. Es wurden zehn weitere Sitzmöbel beschafft und in den Ausstellungsräumen aufgestellt. für Menschen mit Sehbehinderung An allen Treppen — auch bei den Notausgängen — markiert die Hausverwaltung ständig die ersten und letzten Stufen mit weißem Klebeband. Laminierte Geschoßpläne in größerem Format sind an der Kasse entleihbar. Die Beschilderung der Garderobenanlage auf Milchglas ist nicht kontrastreich genug. Es wird vorgeschlagen, die Zahlen mit einem weißen Band zu hinterlegen. Die Gestaltung der Drucksachen orientiert sich noch zu selten an den Bedürfnissen der Sehbehinderten (zu wenig Kontrast, zu kleine Schriftgröße). verweist auf die Notwendigkeit, bei der Umsetzung auf die Wünsche der ausstellenden Künstler eingehen zu müssen, denen solche Vorgaben oftmals gleichgültig sind. Die Beschriftung der Infotafeln im Ausstellungsbereich ist nicht in einer serifenfreien Schrift ausgeführt und nicht ausreichend kontrastreich. Die Schriftgröße der Exponatbeschriftungen ist nicht normgerecht. Zu berücksichtigen ist die DIN 32975 Anhang A Mindest- Zeichengröße. Entsprechend der DIN 32975 sind unter Berücksichtigung einer guten Beleuchtung und einem hohen möglich nachgerüstet. Es erforderlich, die zwische V1l/2 VIl/2 Museum Museum Museum Nachbegehung des Museums Ludwig zur barrierefreien Ertüchtigung 13 Nr._| Typ' | Beschreibung Termin Verantwortlich Leuchtdichtekontrast (Schwarz auf Weiß) und einem optimalen Blickwinkel für Seheingeschränkte mit einem Visus von 0,1 folgende Werte zu berücksichtigen: mögliche Sehentfernung 30 cm Schriftgröße mind. 6 mm für eine Leuchtdichte von 100 cd/m? Schriftgröße mind. 10 mm für eine Leuchtdichte von 5 cd/m? Montagehöhe für Textfelder, die aus nächster Nähe zu betrachten sind: zwischen Unterkante130 cm bis Oberkante 160 cm. für Menschen mit Hörbehinderung I |Die Kasse ist seit längerem mit einem Vivid-Sound-Shuttle ausgestattet. I |Für die Führungen wurde schon vor Jahren ein mobiles Führungssystem beschafft, das mit Teleschlingen ausgestattet ist, die auf Anfrage an Hörbehinderte ausgeliehen werden. A \Wünsche VIV/2 Die Kassentheke sollte eine Aussparung mit einer Unterfahrmöglichkeit für Rollstuhlfahrer erhalten A Museum Die Beschriftung der Exponate ist für Sehbehinderte nach wie vor zu klein ausgeführt und sollte der DIN entsprechen. Im MOK ist dies gut gelungen. A Museum Mit dem Dienstantritt des neuen Direktors ab November 2012 soll ein neues Leitsystem für das Haus erarbeitet werden, das sich an der einschlägigen DIN 32975 orientieren sollte. sagt zu, den AKbK frühzeitig zu beteiligen. wird das Projekt beratend begleiten. A A Museum Die vorhandenen Audioguides sind für Sehbehinderte ungeeignet. Eine begrenzte Anzahl sollte gegen Geräte mit einem kontrastreichen Bedienungsfeld ausgetauscht werden. A V1V/2 Das Treppengeländer Ost ist entsprechend der DIN zu verlängern. - Museum Die Markierung der Treppenstufen in den Fluchttreppenhäusern sollte mit einem nachleuchtenden Farbanteil geschehen. ER benennt Bezugsauellen. A Vı/2 Eine optische Brandmeldeanlage sollte installiert werden, damit auch Menschen mit Hörbehinderung im Alarmfall informiert sind. Die Verantwortlichkeit für die Umsetzung der Maßnahmen ist angegeben. Für Detailfragen steht Herr Lersmacher weiterhin beratend zur Verfügung. Goz Nachbegehung des Museums Ludwig zur barrierefreien Ertüchtigung
Anlage 2 - Barrierefreiheit in den Museen - WRM_Nachbegehung_14.06.2012
10388 Zeichen
Der Oberbürgermeister 3 Niederschrift Dezemat Besprechungsgegenstand Nachbegehung des Wallraf-Richartz- Museums zur barrierefreien Ertüchtigung Ort und Datum der Besprechung Kunst und Kultur Auskunft Wallraf, 14. Juni 2012, 14 bis 16 Uhr Teilnehmer/Teilne! Datum 21.11.2018 Mitzeichnung von (Erstschrift zurück an Absender) Verteiler Inhalt Richartzstraße 2-4, 50667 Köln Telefon 0221 221-25787, Telefax 0221 221-24141 E-Mail kulturdezernat@stadt-koeln.de Ziel der Begehung war es zu festzuhalten, welche baulichen und sonstigen Maßnahmen seit der gemeinsamen Erstbesichtigung am 15.10.2008 unternommen wurden, um das Gebäude und die Ausstellung zu einer möglichst barrierefreien Nutzung zu ertüchtigen. Es geht um Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit. Durch die Teilnahme an den Maßnahmen des Konjunkturpakets II konnten einige aufwändige bauliche Veränderungen vorgenommen werden, die teilweise schon bei der Inbetriebnahme im Jahre 2000 von den Nutzern bemängelt wurden. Ausgangspunkt der Begehung waren zunächst diese Baumaßnahmen. Nr._| Typ Beschreibung Termin Verantwortlich 1. I Auffindbarkeit Der Haupteingang befindet sich an einem exponierten Ort, der im Zuge der Realisierung der Archäologischen Zone mit einem kleinen Platz und den beiden Stifterfiguren, die jetzt noch am MAKK stehen, zusätzlich hervorgehoben wird. 2; Zugänglichkeit für Menschen mit Gehbehinderung I [Die rechte der beiden Haupteingangstüren wurde auf automatische Öffnung umgebaut mit einem Taster außen und A |Radar innen. Es ist darauf zu achten, dass die Taster mit einem V1V2 Aufkleber wie „Automatiktür“ versehen sind. Wegen der besseren Auffindbarkeit sind sie mit einer Folie im Farbton des Hauses (weinrot) hinterlegt. für Menschen mit Sehbehinderung ! |Die außen liegenden Treppenstufen an der linken "Typen: A= Aufgabe; B = Beschluss; I = Information Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK zur barrierefreien Ertüchtigung Nr. I) Typ_| Beschreibung Termin Verantwortlich Haupteingangstür sind bereits unmittelbar nach der ersten Begehung mit einem weißen Streifen versehen worden, der regelmäßig nachgeklebt wird. A |Auf der verglasten Außentür fehlt noch ein Kontraststreifen oder eine Reihe schwarzer und weißer Punkte, damit Sehbehinderte sie wahrnehmen können. Herr Lersmacher empfiehlt eine Beschriftung zum Beispiel mit dem Museumsnamen in entsprechender Größe. Nutzbarkeit A |Generell wird der Besuch eines Museums für Menschen mit Behinderung erleichtert, wenn sie ihn per Internetrecherche vorbereiten können. Hierzu gehört auf der Website des Museums im Serviceteil eine eigene Rubrik „Barrierefreiheit“ mit Hinweis auf den nächstgelegenen Behindertenparkplatz bis zu den einzelnen Angeboten im Hause. Das Wallraf hat eine solche Seite noch nicht ins Netz gestellt. I Wegen der allgemein beklagten Schwergängigkeit aller WC- [Türen wurden diese auf eine kraftunterstützte Öffnung umgerüstet. für Menschen mit Gehbehinderungen I | Die Verbindungstür zum links vom Foyer liegenden Bistro, die Tür zum Werkraum der Museumspädagogik und die Tür des Personalausgangs an der Martinstraße wurden automatisiert. A |Es ist darauf zu achten, dass die Taster mit einem Aufkleber wie „Automatiktür“ versehen sind. Wegen der besseren Auffindbarkeit sind sie mit einer Folie im Farbton des Hauses (weinrot) hinterlegt. I [Im Ausstellungsbereich wurden nur die Türen im 3. OG automatisiert werden. Alle anderen Türen werden ebenfalls nachgerüstet, sobald ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. | Am Behinderten-WC im Foyer wurde die Türe automatisiert. Das WC selbst ist bis auf kleinere Nachbesserungen normgerecht ausgeführt. | Da der vorhandene Personenaufzug für Rollstuhlfahrer zu klein ist und nicht umgebaut werden konnte, ist stattdessen der (daneben befindliche Lastenaufzug mit erheblichem Aufwand hormgerecht umgebaut worden. Er hält jetzt in jedem Geschoß. I Im Ausstellungsbereich des UG wurde die rechte Treppe zum Roten Haus mit einem Hublift versehen; dort ist auch ein EVAC- IChair deponiert. für Menschen mit Sehbehinderungen A [Generell fehlt an allen Türen in den Verkehrsflächen ein Kontraststreifen oder eine Reihe schwarzer und weißer Punkte, Museum + VIl/2 Museum VI/2 Museum + VII/2 Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK zur barrierefreien Ertüchtigung 13 Nr._| Typ’ | Beschreibung Termin Verantwortlich fo damit Sehbehinderte sie wahrnehmen können. Herr BR ED eine Beschriftung zum Beispiel mit dem useumsnamen oder der Nutzung in entsprechender Größe. A |Der Teppich im Foyer ist nach wie vor nicht kontrastreich Museum genug gegenüber dem Bodenbelag, um keine Stolperfalle zu sein. Zudem fehlt eine Leitlinie zur Theke des Servicebereichs. Es wird empfohlen, den Teppich gegen ein Modell mit heller Kante oder gegen einen insgesamt helleren Teppich auszutauschen, in den eine kontrastreiche (schwarze) Leitlinie eingearbeitet ist. | Die Beschilderung der Theke ist ausreichend groß ausgeführt, allerdings fällt der Kontrast zwischen weißer Schrift und rotem A \Fond je nach Beleuchtung nicht zufriedenstellend aus. Es wird Museum empfohlen die Beleuchtung so auszurichten, dass weniger Reflexionen entstehen. A |Ein großformatiger Orientierungsplan für die einzelnen Museum Geschosse fehlt noch. Grundlage könnte der gedruckt vorliegende Raumplan des Fördervereins sein. B |Das Leitsystem im Hause wurde unter Beteiligung vor EEE. 0: einiger Zeit neu konzipiert und in Farbgebung und Kontrast abgestimmt. Bei der Besichtigung der ausgeführten Tafeln tauchen bei ihr Zweifel auf, ob alles absprachegemäß ausgeführt wurde. Insbesondere die hellere Ausführung A |erscheint für Beschriftungen nicht geeignet ggg un gg Museum um werden gebeten, den Sachverhalt zu klären. I [Alle Treppenstufen im Hause sind unmittelbar nach der ersten Begehung mit einem weißen Streifen versehen worden, der auch regelmäßig nachgeklebt wird. A |Die Treppengeländer zu den Geschossen sind zu hoch und VIV2 führen nicht 30 cm über die letzte Stufe hinaus. Eine bereits ausgearbeitete Lösung konnte aus Mitteln des KP Il nicht mehr finanziert werden, wird aber nachgerüstet, sobald Mittel zur Verfügung stehen. I |Die Treppe zu den WC-Anlagen und zum Notausgang des Stiftersaals wurde normgerecht mit einem durchgehenden Geländer versehen. I |Die Sockel aller Sitzmöbel im Ausstellungsbereich sind weiß abgeklebt worden und heben sich wie die weißen Fußleisten kontrastreich vom dunklen Fußboden ab. A |Die Beschriftung der Infotafeln im Ausstellungsbereich ist nicht Museum in einer serifenfreien Schrift ausgeführt und nicht ausreichend kontrastreich. Die Schriftgröße der Exponatbeschriftungen ist nicht normgerecht. Zu berücksichtigen ist die DIN 32975 Anhang A Mindest- Zeichengröße. Entsprechend der DIN 32975 sind unter Berücksichtigung einer guten Beleuchtung und einem hohen Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK zur barrierefreien Ertüchtigung [5 . | Typ! Beschreibung Termin Verantwortlich Leuchtdichtekontrast (Schwarz auf Weiß) und einem optimalen Blickwinkel für Seheingeschränkte mit einem Visus von 0,1 folgende Werte zu berücksichtigen: mögliche Sehentfernung 30 cm Schriftgröße mind. 6 mm für eine Leuchtdichte von 100 cd/m? Schriftgröße mind. 10 mm für eine Leuchtdichte von 5 cd/m? Montagehöhe für Textfelder, die aus nächster Nähe zu betrachten sind: zwischen Unterkante130 cm bis Oberkante 160 cm. Die auf die Scheibe geklebte Information auf dem großen Schaufenster im 3. OG ist für alle Besucherinnen und Besucher schlecht lesbar. Empfohlen wird ein Aufsteller im Fensterraum mit kontrastreicher serifenfreier Schrift entsprechend der vorgenannten Kriterien. für Menschen mit Hörbehinderungen Um die Verständigung an der Kasse zu erleichtern, sollte ein Gerät wie etwa der kostengünstige Vivid-Sound-Shuttle beschafft werden. Unterlagen werden übersandt. Für die Führungen wurde ein mobiles Führungssystem beschafft, das mit Teleschlingen ausgestattet ist, die auf Anfrage an Hörbehinderte ausgeliehen werden. Es gibt für die Dauerausstellung keine Audioguides, sondern in den Ausstellungsräumen ein integriertes System mit Monitor und Kopfhörern für die individuelle Nutzung. Es wird gebeten zu prüfen, ob dieses System zusätzlich mit ausleihbaren Teleschlingen nachgerüstet werden kann. Bei der Anmietung von Audioguides für die Sonderausstellungen achtet die Verwaltung darauf, dass diese für Sehbehinderte mit einem kontrastreichen Bedienfeld und für Hörbehinderte mit einer ausleihbaren Teleschlinge ausgestattet sind. Im Stiftersaal wurde eine Induktionsschleife mit entsprechender Gerätetechnik installiert. Das Hauspersonal ist in die Bedienung eingewiesen. Für das Einpegeln der Anlage sollte Kontakt zum ehrenamtlich tätigen Fachmann des AKbK für Höranlagen un aufgenommen werden. Im Stiftersaal ist noch das entsprechende Piktogramm nachzurüsten. Es wird dringend empfohlen, in allen Einladungen für Veranstaltungen im Stiftersaal auf diese Induktionsschleife hinzuweisen, damit die Hörgeräteträger um diese Erleichterung wissen und kommen. Dieser Hinweis gehört auch auf die neue Internetseite „Barrierefreiheit“. Die Montage einer Rampe zum Podium wurde aus Kostengründen zunächst zurück gestellt. Museum Museum Museum Museum Museum Museum Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK zur barrierefreien Ertüchtigung 15 Nr. | Typ' | Beschreibung Termin Verantwortlich 4. Wünsche A |Vorrangig sollen die restlichen Türen in den VIV2 Ausstellungsbereichen automatisiert werden. A |Die Treppengeländer sind aus Gründen des Unfallschutzes mit IITZ einer normgerechten Ersatzlösung nachzurüsten. A |Der Teppich im Foyer mit dem integrierten Leitsystem, die Museum Produktion von A3-formatigen Orientierungsplänen der einzelnen Geschosse und die Seite „Barrierefreiheit“ im Internet sollten unverzüglich angegangen werden. A |Für die Kasse sollte ungehend eine Induktionsschleife Museum beschafft werden mit entsprechendem Signet. Alle Teilnehmer waren sehr erfreut über die Fortschritte, die allerdings ohne die Mittel des KP II nicht in diesem Umfang hätten erreicht werden können. Die Verantwortlichkeit für die Umsetzung der Maßnahmen ist angegeben. Für Detailfragen steht Herr Lersmacher weiterhin beratend zur Verfügung. Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK zur barrierefreien Ertüchtigung
Anlage 5 - Barrierefreiheit in den Museen - MOK_Nachbegehung-bearbeitet_2012_06
1094 Zeichen
'eiheit von Öfie 16} Behindertenparkplätze: Behindertengerechte Parkplätze: Ausschilderung der Behindertenparkplätze - Diese fehlt, sie ıst nachzurüsten. Ich emp- hle ein Zusatzschild am Hinweisschig zu montieren. Darüber hinaus empfehle ich dringend en Behindertenparkplätze durch ein offizielles Schild nach STVO auszuweisen. Die vorhandenen Bodenmarkierungen sınd nicht als ausreichend zu bewerten. 4 VW Behindertenparkplätze Sie sind von der Lage gut gewählt und verfügen über die erforderli- chen Abmessungen. Behindertenrampe Die zum Eingang erforderliche Rampe erfüllt die Kriterien der Barrierefreiheit umfänglıch. hierzu zählen: » Neigungswinkel von richt mehr als 6% e Gliederung der Rampe in 6 m lange Rampenabschnitte und Zwischenpodeste von min. 150 cm » Handläufe in 85 cm. sowie Form und Verlauf f » Radabweiser ın 10 cm Höhe v Eingang Museum Zugangstüren Zum Zeitpunkt einer Besichtigung am 2.Juli 2012 war die Automatisierung der Eingangstür in Funktion. Jedoch waren noch Nachbesserungsarbeiten erforderlich, beispielsweise die Ver- !ängerung der Öffnungsdauer. Du
Anlage 1 - Barrierefreiheit in den Museen - Gesamtauflistung der Massnahmen aus KP II
3622 Zeichen
Anlage 1: Auflistung der im Rahmen des Konjukturpaketes II realisierten Maß- nahmen (nach Abschluss zu 31.12.2011) Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Obenmarspforten, 50667 Köln Es wurden folgende Maßnahmen durchgeführt: 1. Umbaumaßnahme Lastenaufzug in einen behindertengerechten Personenaufzug zur Erreichbarkeit aller Räume 2. Anbringung von Türantrieben zum eigenständigen Öffnen für Rollstuhlfahrer 3. Errichtung eines Hubliftes im Bereich Wechselausstellung 4. Anschaffung und Programmierung eines akustische und visuellen Führungssys- tems für Hörgeschädigte (z.B. mobile Ringschleife bzw Induktionsschleifen, Hörgerä- teverstärker) 5. Anschaffung von EVAC Chairs zur Evakuierung von Gehbehinderten Die Maßnahme wurde mit externen Architekten und Ingenieuren realisiert. Kosten: 686.851,68 Euro Kölnisches Stadtmuseum Zeughausstr. 1-3, 50667 Köln Anschaffung und Programmierung eines akustischen und visuellen Führungssystems für Hörgeschädigte (z.B. mobile Ringschleife bzw Induktionsschleifen, Hörgerätever- stärker) Die Maßnahme wurde mit externen Architekten realisiert. Kosten: 18.166,23 Euro Museum für Angewandte Kunst MAKK An der Rechtschule, 50667 Köln Es wurden folgende Maßnahmen durchgeführt: 1. Behindertengerechter Umbau des Zuganges im Eingangsbereich 2. Installation eines Treppenlifts zur Erreichbarkeit des OG 3. Behindertengerechter Umbau der Aufzugsanlage 4. Barrierefreier Umbau der WC-Anlage im UG 5. Anbringung von Türantrieben zum eigenständigen Öffnen für Rollstuhlfahrer 6. Anschaffung und Programmierung eines akustischen und visuellen Führungssys- tems für Hörgeschädigte (z.B. mobile Ringschleife bzw Induktionsschleifen, Hörgerä- teverstärker) 7. Anschaffung von EVAC Chairs zur Evakuierung von Gehbehinderten Alle Maßnahmen wurden mit externen Architekten und Ingenieuren realisiert. Kosten: 436.717,32 Euro Museum für Ostasiatische Kunst Universitätsstr. 100, 50674, Köln. Es wurden folgende Maßnahmen durchgeführt: 1. Umbau der Behinderten-WC Anlage zur Herstellung der Barrierefreiheit 2. Ertüchtigung des Bodenbelages in den Ausstellungsräumen und im Vortragssaal zum einwandfreien Befahren durch Rollstuhlfahrer 3. Herstellung einer behindertengerechten Rampe vom Parkplatz zum Eingang des Museums 4. Anschaffung und Programmierung eines akustischen und visuellen Führungssys- tems für Hörgeschädigte (z.B. mobile Ringschleife bzw Induktionsschleifen, Hörgerä- teverstärker) 5. Anbringung von Türantrieben zum eigenständigen Öffnen für Rollstuhlfahrer 6. Herstellung von Stufenmarkierungen für Sehbehinderte 7. Behindertengerechter Umbau der Aufzugsanlage Alle Maßnahmen wurden mit externen Architekten und Ingenieuren realisiert. Kosten: 635.736,88 Euro Museum Ludwig Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln Es wurden folgende Maßnahmen durchgeführt: 1. Aufzuganlagen Verbreiterung der Türen auf 90 cm, Innenausbau der Kabinen bzw. Erneuerung der Aufzugssteuerung. Anbringung von taktilen Bedienelementen und akustischen Infor- mationselementen ((Ansage des jeweiligen Geschosses) 2. Barrierefreier Umbau der WC-Anlage 3. Anschaffung von EVAC Chairs zur Evakuierung von Gehbehinderten Alle Maßnahmen wurden mit externen Architekten und Ingenieuren realisiert. Kosten: 289.931,17 Euro Römisch Germanisches Museum Roncalliplatz 4 – 50667 Köln Die Brandmeldeanlage wurde durch den Einbau optischer Melder zur Warnung Ge- hörloser ertüchtigt. Die Maßnahme wurde mit externen Architekten und Ingenieuren realisiert. Kosten: 104.024,71 Euro
Anlage 4 - Barrierefreiheit in den Museen - MAKK_Nachbegehung_05.04.2012
6096 Zeichen
Der Oberbürgermeister Dezernat VIl A n\ x | Kunst und Kultur Richartzstraße 2-4, 50667 Köln Niederschrift Besprechungsgegenstand Nachbegehung des Museums für ' ; Auskunft Angewandte Kunst AKK zur bartiereirelen Telefon 0221 221-25787, Telefax 0221 221-24141 Ertüchtigung E-Mail kulturdezernat@stadt-koeln.de Ort und Datum der Besprechung ' MAKK, 5. April 2012, 14 bis 16:30 Uhr Datum 21.11.2018 Teilnehmer/Teilnehmerinnen Mitzeichnung von (Erstschrift zurück an Absender) Verteiler Inhalt Ziel der Begehung war es zu festzuhalten, welche baulichen und sonstigen Maßnahmen seit der gemeinsamen Erstbesichtigung am 20.11.2008 unternommen wurden, um das Gebäude und die Ausstellung zu einer möglichst barrierefreien Nutzung zu ertüchtigen. Es geht um Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit. Durch die Teilnahme an den Maßnahmen des Konjunkturpakets II konnten einige aufwändige bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, bei dem durch Bauen im Bestand andere Maßstäbe als bei einem Neubau anzulegen sind. Ausgangspunkt der Begehung waren zunächst diese Baumaßnahmen. i 1 Nr._| Typ | Beschreibung Termin Verantwortlich Hl; Auffindbarkeit I |Auf dem Vordach des Eingangs ist in großen beleuchteten Lettern das Wort „MUSEUM“ angebracht. Auf dem Vorplatz steht ein beleuchtetes Gestell, auf dem große Schilder ebenfalls auf das MAKK und seine aktuellen Ausstellungen hinweisen. 2, Zugänglichkeit für Menschen mit Gehbehinderung Durch die Anhebung der gesamten Platzfläche vor dem I [Eingang ist das Haus nun ebenerdig ohne Stufe zu betreten. Zusätzlich wurde in Abstimmung mit dem AKbK ein taktiles Leitsystem von der gegenüberliegenden Straßenseite ausgehend in die Pflasterung eingelassen. Leider ist der Kontrast für Sehbehinderte unzureichend. A_|Die automatische Öffnung der Außentür ist im Rahmen der ' Typen: A = Aufgabe; B = Beschluss; I = Information Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK zur barrierefreien Ertüchtigung Nr. Typ' Beschreibung Termin Verantwortlich 2013 anstehenden Fenstersanierung vorgesehen. für Menschen mit Sehbehinderung Auf der verglasten Außentür fehlt noch ein Kontraststreifen oder eine Reihe schwarzer und weißer Punkte, damit Sehbehinderte sie wahrnehmen Kcruver. ei: eine Beschriftung zum Beispiel mit dem Museumsnamen in entsprechender Größe. Nutzbarkeit für Menschen mit Gehbehinderungen Eine Automatisierung der Eingangtür zur Bibliothek der KMB ist vorgesehen und wird zur Zeit ausgeführt. Die Automatisierung der Türe zum Ausstellungsbereich ist nicht vorgesehen, da zur Ticketkontrolle ständig Personal anwesend ist. Im Sonderausstellungsraum Grafik wurde die Eingangstür verbreitert. Aus brandschutztechnischen Gründen mussten deshalb in diesem Bereich die 4 Notausgangstüren im hinteren Teil des Raumes und auf der Empore ebenfalls erneuert werden. Zusätzlich wurde ein EVAC-Chair beschafft. Die beiden Aufzüge im Erdgeschoß links wurden mit neuer Steuerung und Sprechanlage aufgerüstet, ein neues Tableau nach DIN 8170 wird noch montiert. Im Untergeschoß wurde das vorhandene Behinderten-WC soweit möglich nachgerüstet. Zusätzlich wurde ein weiteres Behinderten-WC eingebaut, bei dem noch einige Nacharbeiten erforderlich sind. EREEEEN : dazu detaillierte Hinweise gegeben. Beide sollen als Unisex-WC ausgeschildert werden. Bei der Beschriftung ist auf eine kontrastreiche Ausführung in serifenfreier Schrift zu achten. Die Rampe von der Cafeteria in den Innenhof ist zu steil und bietet nicht genügend Platz zum Drehen des Rollstuhls. Sie ist auf 1,50 m zu verlängern. Die Design-Abteilung im Obergeschoß ist durch den Einbau eines Treppenliftes jetzt auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Das Bewachungspersonal ist in die Bedienung eingewiesen und ständig ansprechbar. für Menschen mit Hörbehinderungen Um die Verständigung an der Kasse zu erleichtern, sollte ein Gerät wie etwa das Vivid-Sound-Shuttle beschafft werden. Für die Führungen wurde ein mobiles Führungssystem beschafft, das mit Teleschlingen ausgestattet ist, die auf Anfrage an Hörbehinderte ausgeliehen werden. Für Ausstellungseröffnungen, Vorträge und sonstige Veranstaltungen mit Mikrofonunterstützung wurde eine mobile Induktionsschleife beschafft, in deren Bedienung das Museum + VIl/2 V1l/2 Museum Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK zur barrierefreien Ertüchtigung Nr. | Typ' Beschreibung Termin Verantwortlich Hauspersonal allerdings noch eingewiesen werden muss. Wünsche In der Cafeteria ist dringend erforderlich die Anbringung eines Unterlaufschutzes. Dies kann auch dadurch erreicht werden, dass hier eine Kinder-Spielecke oder ein Abstellraum für Mobiliar und / oder Kinderwagen eingerichtet und ausgeschildert wird. Es gibt Planungen, bis 2013 das Foyer mit dem Kassenbereich und den Overstolzen-Saal umzugestalten. Danach soll auch die Theke unterfahrbar sein; im Saal soll eine Induktionsschleife verlegt werden. Es wird vereinbart, dass der AKbK in die Planung mit eingebunden werden soll, um von vornherein Fehler zu vermeiden. In den nächsten fünf Jahren stehen verschiedene Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an, die dazu genutzt werden, weitere Verbesserungen in der barrierefreien Nutzung zu erreichen. Dazu zählt die kontrastreiche Markierung der Treppenstufen, die wegen des Staubanfalls in der zeit der Fenstersanierung erledigt werden soll, wenn das Haus ohnehin geschlossen ist. Die kostenaufwändige einer Automatisierung der Türen in den Ausstellungsräumen der Obergeschosse wird von der Museunsleitung zugunsten einer Verbesserung des Brandschutzes zurückgestellt. Die Bauleitung sagt zu, dass die Einhaltung der DIN-gerechten Zugkraft an diesen Türen im Rahmen des jährlichen Services sichergestellt wird. Museum Museum Museum + VII/2 Museum + VII/2 Vıl/2 Die Verantwortlichkeit für die Umsetzung der Maßnahmen ist angegeben. Für Detailfragen steht eiterhin beratend zur Verfügung. Nachbegehung des Museums für Angewandte Kunst MAKK. zur barrierefreien Ertüchtigung
Mitteilung Ausschuss
6235 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4522 Vorlagen-Nummer 10.01.2019 3896/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2019 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 01.02.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 04.02.2019 Barrierefreiheit in den Museen. Vorkehrungen zur selbstbestimmten Teilhabe für Menschen mit Behinderungen an Ausstellungen in den Museen der Stadt Köln Im Nachgang zur Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik vom 10.09.2018 (TOP 3.5.1 Barrierefreiheit in den Museen) und der Sitzung des KuK vom 11.09.29018 (TOP 8.7) informiert die Verwaltung über den Sachstand und die Planung des weiteren Vorgehens. Sachstand Bauliche Veränderungen: Im Rahmen des Konjunkturprogramms II wurden ab 2008 umfassende Begehungen der Museen un- ter Einbeziehung des Büro der Behindertenbeauftragten und Vertreterinnen und Vertreter der Behin- dertenorganisationen und -selbsthilfegruppen organisiert. Bis Anfang 2009 fanden in sieben Museen (Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Museum Ludwig, Römisch-Germanisches Museum, Museum für Angewandte Kunst Köln, Museum für Ostasiatische Kunst, Kölnisches Stadtmuseum und NS-Dokumentationszentrum) Begehungen durch den Arbeitskreis barrierefreies Köln statt. Sie wur- den mittels Begehungsprotokollen dokumentiert und bildeten die Grundlagen für die nachfolgenden baulichen Veränderungen. Zusätzlich wurde im Kulturzentrum am Neumarkt (mit den beiden Museen Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen) nachträglich eine taktile Wegeführung im Foyer im Rahmen der Neubaumaßnahme eingebaut. Die Protokolle zur Abarbeitung der Mängel erhielt die damalige Bauabteilung der Museen. Dort wur- den die Mängel aufgeteilt in Leistungen, die durch die Museen (Beschriftungen etc.) und der Bauab- teilung (Umbaumaßnahmen) erbracht werden mussten. Im Rahmen des Kulturpaketes II, welches u.a. barrierefreie Ertüchtigungen förderte, sind alle Mängel kostentechnisch beziffert worden. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel in Höhe von ca. 2.400.000 € wurden auf die Häuser verteilt, so dass im Kulturzentrum am Neumarkt, im Wallraf- Richartz-Museum & Fondation Corboud, im Museum Ludwig, im Museum für Angewandte Kunst und im Museum für Ostasiatische Kunst Teile der Mängel abgearbeitet wurden (s. Anlage 1). 2 Nach Abschluss der Maßnahmen zum 31.12.2011 führte der Arbeitskreis barrierefreies Köln in den Häusern Nachbegehungen durch. Es wurde beschlossen, dass die noch nicht abgestellten Mängel sukzessive im Rahmen weiterer notwendiger Sanierungsmaßnahmen abgearbeitet werden (s. Anlage 2). Die Maßnahmen waren Bestandteil der Projektlisten der Bauabteilung der Museen, deren Aufgaben inklusive Personal seit April 2018 zur Gebäudewirtschaft der Stadt Köln verlagert wurden und dort weitergeführt werden. Technische und digitale Hilfsmittel als Voraussetzung zur selbstbestimmten Teilhabe: Für die Museen wurden Halsringschleifen für Hörgeräteträger angeschafft, sie werden jedoch nicht immer an den Kassen oder Informationstheken bereit gehalten, oder aber das Aufsichtspersonal ist nicht ausreichend eingewiesen, wie Stichproben ergaben. Hier ist Abhilfe zu schaffen (s.u. Maßnah- men). Audio- und Multimediaguides sind nicht für alle Museen vorhanden resp. verfügen nicht in allen Fällen über barrierefreie Vermittlungsangebote (Untertitelung bei Videoguides; Audiodeskriptionen; Variante und Leichter Sprache; Videotouren in Gebärdensprache). Maßnahmen Bauliche Veränderungen: Die Verwaltung wird in Absprache dem Behindertenbeauftragten unter Einbindung von den Vertrete- rinnen und Vertretern der Behindertenorganisationen und -selbsthilfegruppen eine neue Begehungs- runde für die Museen der Stadt Köln organisieren. Die Verwaltung setzt die Maßnahmen der Projekt- liste entsprechend weiter um. Zudem werden auch weitere darüber hinausgehende Maßnahmen der Barrierefreiheit bedacht. Ziel ist es, die noch ausstehenden Maßnahmen zu planen und abzuarbeiten. Eine Etablierung ist für die erste Jahreshälfte 2019 vorgesehen. Die zeitliche Umsetzung muss von der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln vorgegeben werden. In den Bestandsgebäuden der Museen kann dies aber weiterhin nur sukzessive im Rahmen von notwendigen Sanierungsmaßnahmen geschehen. Eine der wichtigs- ten Verbesserungen ist der Einbau von WLAN-Netzen in den Museen, der für die kommenden Jahre projektiert ist. Dies ist die Voraussetzung für die Bereitstellung von inklusiven digitalen Zugängen in den Ausstellungsräumen. Technische und digitale Hilfsmittel als Voraussetzung zur selbstbestimmten Teilhabe: Voraussetzung für eine wirkungsvolle und umfassende Umsetzung der Maßnahmen ist die Einbet- tung in eine nachhaltige Entwicklungsstrategie für die Kölner Museumslandschaft. Diese Vorausset- 3 zung ist nunmehr erfüllt: Im Rahmen der Verwaltungsreform wurde das Leitprojekt „Museen, Men- schen, Medien. Neue Strategien für den Museumsstandort Köln“ entwickelt. Es ist Mitte Oktober ge- startet und verfolgt unter anderem das Ziel einer breiteren Öffnung der Museen für die Bevölkerung. Hierzu zählen auch und insbesondere inklusive Strategien und Maßnahmen. Das Projekt ist mehrjäh- rig angelegt. Zur Realisierung ist weiterhin die Bereitstellung von Ressourcen notwendig. Das Kulturdezernat hat daher beim Museumsdienst Köln eine Stelle für inklusive Vermittlungsarbeit geschaffen. Das Beset- zungsverfahren hat begonnen. Bei dieser Stelle sollen die Belange von Menschen mit Behinderungen museumsübergreifend verfolgt und partizipativ umgesetzt werden. Dies betrifft Vermittlungsangebote ebenso wie die Konzeption von inklusiven Digitalangeboten und die Begleitung von baulichen Maß- nahmen. Teil des Leitprojektes „Museen, Menschen, Medien“ ist auch die Konzeption und Umsetzung einer digitalen Agenda für die Museen. Ein Bestandteil des Projektes sind einheitliche Standards für inklu- sive Multimediaguides. Schließlich wird auch eine Fortbildungsreihe konzipiert, die sich an Aufsichtskräfte wendet. Diese ist in Kooperation mit der für die Aufsichten zuständigen Firma Sitec umzusetzen. gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3896/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 10.01.2019
- Erstellt
- 23.11.2018 12:13