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0868/2022

Neues Gartenlabor am Blücherpark in Nippes

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 12.04.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 5 (Nippes), Sitzung am 09.06.2022, TOP 9.1.1

Konzeptioneller Vorentwurf Gartenlabor am Blücherpark

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Ansehen

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteilig. (BV 3, 5 + 8)

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Ansehen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Ansehen

Konzeptioneller Vorentwurf Gartenlabor am Blücherpark

607 Zeichen

möglicherGemeinschaftsgarten
parzellierter Bereich("Gartenlabor"), Einteilung nach Bedarf inverschiedene Parzellengrößen
WildwiesenansaatObstgehölze
Unterstand(Bestand)BestandsgehölzeBlücherpark
Kleingärten
WildwiesenansaatPlatzfläche
TW-Leitung Bestand (Lage vermutet)
LegendeObstbaum, neuBaum, BestandHeckenstruktur, BestandWassergeb. WegedeckeTrinkwasserleitungBestand, genaue Lagebei Abriss überprüfen
PROJEKTDATUMMAßSTABBEARBEITUNGPLANNUMMER
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
PLANGRÖßE
Gelände am BlücherparkStadtbezirk NippesStadtteil BilderstöckchenrademacherDIN A21:25022.07.2021
Meter157.50

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteilig. (BV 3, 5 + 8)

1756 Zeichen

Hinweise zum Ausfüllen der Anlage  
Anlage „Öffentlichkeitsbeteiligung“ 
VARIANTE 1 
 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
VARIANTE 2 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. 
☐ Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. 
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
 
☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen.

VARIANTE 3 
 
■ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: 
Grund Begründung 
☐ Dringlichkeitsentscheidung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat 
bereits stattgefunden. 
 
■ Der Gestaltungsspielraum ist nicht 
ausreichend. 
Da eine Integration der Gartenlabore in 
vorhandene Kleingartenvereine 
vorgesehen ist, ist der Spielraum für eine 
Öffentlichkeitsbeteiligung zu gering. Die 
Kleingartenvereine werden in die Planung 
intensiv eingebunden. 
☐ Eine Verfahrensverlängerung 
erzeugt schwerwiegende 
Nachteile. 
 
☐ Sonstiges  
Sollte der Platz zur Skizzierung der Ausgestaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung oder zur Begründung, weshalb 
keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen wird, nicht ausreichen, fügen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei.

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

5549 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/671/46 
 
Vorlagen-Nummer 
 0868/2022 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Neues Gartenlabor am Blücherpark in Nippes 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Nippes befürwortet, die Anlage eines neuen Gartenlabors (Anlage 1) auf dem 
gekennzeichneten Gelände im Blücherpark. Der Vorentwurf (Anlage 2) wird befürwortet und das Amt 
für Landschaftspflege und Grünflächen mit der Umsetzung beauftragt. 
 
Alternative 
Die Bezirksvertretung Nippes lehnt die Anlage eines neuen Gartenlabors ab. 
 
 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 28.04.2022

2 
Begründung: 
 
Die Nachfrage nach Möglichkeiten sich innerhalb der Stadt – ob in Gemeinschaft oder allein – im 
Freien gärtnerisch zu betätigen steigt seit geraumer Zeit konsequent an und hat während der Pande-
mie noch erheblich zugenommen. Allerdings fehlt es an Flächen um die klassischen Kleingärten zu 
erweitern. 
Aus diesem Grund hat das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen neue Formen des urbanen 
Gärtnerns gesucht und in Zusammenarbeit mit Expert*innen und Gärtner*innen das Prinzip der Gar-
tenlabore entwickelt. Dieser Ansatz verbindet unterschiedliche Zielsetzungen der Stadtverwaltung. 
Zum einen unterstützt er auf mehreren Ebenen die Umsetzung des Beschlusses Essbare Stadt: 
durch die Pflanzung von essbaren Gehölzen und einer Ausweitung der Biodiversität. Zum anderen 
leistet er eine Verbesserung der innerstädtischen Klimaresilienz und erweitert das Angebot der sozia-
len Teilhabe für alle Anwohner*innen und Besucher*innen. 
Die ersten mit EFRE-Mitteln erfolgreich umgesetzten Gartenlabore, das erste entstand 2019 an der 
Olpener Straße in Höhenberg, das zweite im Folgejahr am Schlagbaumsweg in Holweide, stellen ein 
mittlerweile bewährtes niederschwelliges Angebot zum urbanen Gärtnern dar. Auf den zwei insge-
samt ca. 3 Hektar großen ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen, können interessierte An-
wohner*innen, auch ohne gärtnerische Vorerfahrung, unterschiedlich große Parzellen pachten und 
diese gegen ein geringes jährlich zu entrichtende Aufwandsentschädigung bewirtschaften.  
Die Fläche wird unterteilt in 3 Gartentypen: den Krautgarten, den Stadtgarten und den Gemein-
schaftsgarten. Um den Einstieg auch für unerfahrene Gärtnerinnen und Gärtner zu erleichtern, wird 
beim Krautgarten das Prinzip verfolgt, dass durch einen lokalen ökologisch arbeitenden Landwirt die 
Nutzpflanzen voreingesät werden und die Pächter*innen diese im Laufe des Jahres pflegen, nach 
eigenem Ermessen ergänzen und schließlich ernten können. Das Modell Stadtgarten richtet sich an 
Einzelpersonen oder Haushalte, die eine mittelgroße Parzelle (75 qm oder 100 qm) nach ganz eige-
nen Vorstellungen bewirtschaften können, ähnlich wie beim Gemeinschaftsgarten – der größten Par-
zellenart – der sich an private Gruppen, aber auch an Schulen, Kitas und Vereine richtet. 
Angesiedelt wurden die ersten Gartenlabore bewusst nahe der im Zuge von Starke Veedel – Starkes 
Köln definierten Sozialräume, denn das Angebot soll gerade den Menschen das Gärtnern ermögli-
chen, die dazu sonst auf Grund ihrer Wohnsituation und/ oder ihrer strukturell benachteiligten Lage 
nicht die Möglichkeit haben. Zudem fördert das gemeinsame Gärtnern auch das soziale Vernetzen 
der Nutzer*innen untereinander. Weitere entscheidende Vorzüge des Prinzips sind die Entwicklung 
von mehr Biodiversität, denn neben den entstehenden Gartenparzellen gibt es auch einen öffentli-
chen Bereich, in dem Obstgehölze gepflanzt und Wildwiese angesät wird. Zudem kann durch ent-
sprechende Nutzung des öffentlichen Bereichs das Angebot an Umweltbildung erweitert werden und 
damit einhergehend auch die verstärkte Schaffung von Bewusstsein für die eigene Ernährung und die 
Entstehung und Herkunft von Lebensmitteln. 
 
Das Konzept Gartenlabor soll nun auf weitere Stadtbezirke ausgeweitet werden. Die bis vor kurzem 
noch verpachtete Fläche am Blücherpark (am Ende der Müngersdorferstraße zwischen Blücherpark 
und Kleingartenanlage) ist nun vakant. Das Grünflächenamt sieht vor, eine Wegeverbindung zwi-
schen Park und Kleingärten einzurichten, die die Fläche künftig in zwei Bereiche teilt: einen der All-
gemeinheit zugänglichen Abschnitt mit einer Streuobstwiese, einer kleinen Platzsituation und Sitzge-
legenheiten entlang der Wegeverbindung und einen parzellierten Bereich, der als weiteres Gartenla-
bor die bereits erprobten Gartenmodule in noch festzulegender Aufteilung anbietet. Somit bietet das 
Konzept eine optimale räumliche und thematische Verbindung zwischen Blücherpark und angrenzen-
den Kleingärten. 
Für die Umsetzung ist zunächst der Abriss der noch vorhandenen Bestandsgebäude nötig. Die Klä-
rung des Vorgehens liegt derzeit bei der Gebäudewirtschaft, in deren Eigentum sich die Gebäude 
befinden. Für die kommenden Jahre sind Haushaltsmittel für die unter anderem Neueinrichtung zu-
sätzlicher Gartenlabore eingeplant worden, so dass die Finanzierung damit sichergestellt ist. 
Weitere Informationen zum Konzept und den bereits umgesetzten Gartenlaboren finden sich im Inter-
net auf der Internetseite der Stadt Köln (https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-
sport/projekte/gruene-infrastruktur-koeln-vielfalt-vernetzen) sowie auf der Seite des Kreisverbandes 
Kölner Gartenfreunde e.V. (https://www.kgv-koeln.de/dokumente/#gartenlabore).

3 
Anlagen 
 
Plan konzeptioneller Vorentwurf Gartenlabor am Blücherpark

Beratungsverlauf (1)

09.06.2022 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 9.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Olpener Straße
  • Schlagbaumsweg

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Details

Aktenzeichen
0868/2022
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
12.04.2022
Erstellt
10.03.2022 11:45