AN/1593/2021
Verlässlichkeit im Präsenzunterricht
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FDP Antrag nach § 3
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www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Hauptausschusses Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 11.08.2021 AN/1593/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Hauptausschuss 23.08.2021 Ausschuss Schule und Weiterbildung 30.08.2021 Gesundheitsausschuss 31.08.2021 Verlässlichkeit im Präsenzunterricht Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Hauptausschusses am 23. August 2021 zu setzen: Beschluss: Die Verwaltung wird aufgefordert, Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und Kinder- gartenkinder, die nach einer positiven Pool-Testung in der Einrichtung in einem individuellen PCR-Test ein negatives Ergebnis erhalten haben, nicht länger pauschal in Quarantäne zu schicken. Selbst wenn ein Kind der Gruppe oder Klasse als „positiv“ indiziert wurde, sollte ein negativer PCR-Test der anderen Kinder hier für ausreichend Sicherheit sorgen. Ebenso sollen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen spätestens 3 Tage nach der Positiv-Testung einer Kontaktperson in der Schule mittels eines PCR-Tests bei einem nega- tiven Ergebnis von der Quarantäne entbunden werden. Begründung: Aufgrund der Fehlerquote bei Schnelltests und der Sicherheit bei PCR-Tests ist das in Teilen intransparente Verhängen von Quarantäne und die unterschiedliche Beurteilung der Not- wendigkeit von entsprechenden Maßnahmen vor allem in Schule und Kindergarten eine Be- lastung der Kinder. Sie werden durch immer wieder verhängte Quarantänen ständig aus ih- rem sozialen Umfeld herausgerissen und ein verlässlicher Unterricht ist kaum möglich, wenn man nie weiß, wer am nächsten Tag noch kommen darf. Viele Kinder waren schon mehrfach in Quarantäne, ohne jemals positiv getestet worden zu sein. Sowohl das Gesundheits- als auch das Schulministerium haben die Wichtigkeit von Präsenzunterricht und Verlässlichkeit bei Kindern und Jugendlichen mehrfach betont und die Verfahren hier entsprechend ange- passt. Es ist unverständlich, warum das Gesundheitsamt in Köln hier einen anderen Weg einschlägt. Zudem wird hier die psychische Belastung der Kinder völlig außer Acht gelassen. FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Mit freundlichen Grüßen gez. Ulrich Breite Stefanie Ruffen Fraktionsgeschäftsführer Schulpolitische Sprecherin
FDP Antrag nach § 3 (Version Hauptausschuss 23.080.2021)
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www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Hauptausschusses Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 11.08.2021 AN/1593/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Hauptausschuss 23.08.2021 Verlässlichkeit im Präsenzunterricht Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Hauptausschusses am 23. August 2021 zu setzen: Beschluss: Die Verwaltung wird aufgefordert, Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und Kinder- gartenkinder, die nach einer positiven Pool-Testung in der Einrichtung in einem individuellen PCR-Test ein negatives Ergebnis erhalten haben, nicht länger pauschal in Quarantäne zu schicken. Selbst wenn ein Kind der Gruppe oder Klasse als „positiv“ indiziert wurde, sollte ein negativer PCR-Test der anderen Kinder hier für ausreichend Sicherheit sorgen. Ebenso sollen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen spätestens 3 Tage nach der Positiv-Testung einer Kontaktperson in der Schule mittels eines PCR-Tests bei einem nega- tiven Ergebnis von der Quarantäne entbunden werden. Begründung: Aufgrund der Fehlerquote bei Schnelltests und der Sicherheit bei PCR-Tests ist das in Teilen intransparente Verhängen von Quarantäne und die unterschiedliche Beurteilung der Not- wendigkeit von entsprechenden Maßnahmen vor allem in Schule und Kindergarten eine Be- lastung der Kinder. Sie werden durch immer wieder verhängte Quarantänen ständig aus ih- rem sozialen Umfeld herausgerissen und ein verlässlicher Unterricht ist kaum möglich, wenn man nie weiß, wer am nächsten Tag noch kommen darf. Viele Kinder waren schon mehrfach in Quarantäne, ohne jemals positiv getestet worden zu sein. Sowohl das Gesundheits- als auch das Schulministerium haben die Wichtigkeit von Präsenzunterricht und Verlässlichkeit bei Kindern und Jugendlichen mehrfach betont und die Verfahren hier entsprechend ange- passt. Es ist unverständlich, warum das Gesundheitsamt in Köln hier einen anderen Weg einschlägt. Zudem wird hier die psychische Belastung der Kinder völlig außer Acht gelassen. Mit freundlichen Grüßen FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de gez. Ulrich Breite Stefanie Ruffen Fraktionsgeschäftsführer Schulpolitische Sprecherin
Anlage 1 Vorabauszug Hauptausschuss 23.08.2021
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Geschäftsführung Hauptausschuss Frau Piszczan Telefon: (0221) 221 26014 Fax: (0221) 221 26570 E-Mail: giulia.piszczan@stadt -koeln.de Datum: 26.08.2021 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 7. Sitzung des Hauptausschusses vom 23.08.2021 öffentlich 4.2 Antrag der FDP-Fraktion betreffend "Verlässlichkeit im Präsenzunter- richt" AN/1593/2021 Der Antrag wurde vor Eintritt in die Tagesordnung in den Ausschuss Schule und Wei- terbildung und in den Gesundheitsausschuss verwiesen (siehe Ziffer V).
Anlage 2, Auszug Ausschuss Schule und Weiterbildung 30.08.2021
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Geschäftsführung Ausschuss Schule und Weiterbildung Frau Käsbach Telefon: (0221) 221 29259 Fax : (0221) 221 29241 E-Mail: renate.kaesbach@stadt-koeln.de Datum: 30.09.2021 Auszug aus der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 30.08.2021 öffentlich 2.5 Antrag der FDP-Fraktion betreffend "Verlässlichkeit im Präsenzunter- richt" AN/1593/2021 Frau Ruffen, FDP-Fraktion, teilt mit, dass im Hauptausschuss der Antrag in den Aus- schuss Schule und Weiterbildung verwiesen wurde sowie auf Wunsch der SPD- Fraktion gleichzeitig in den Gesundheitsausschuss. Nun werde ein interfraktioneller Ersetzungsantrag eingereicht. Entgegen der Verordnung des Landes habe das Gesundheitsamt Kinder weiterhin gruppen- oder klassenweise in 14-tägige Quarantäne geschickt, wenn ein Fall in der Klasse oder Gruppe bekannt geworden sei. Frau Ruffen bittet darum, dass man sich an die Verordnungen des Landes halte. Herr Kockerbeck, Fraktion Die Linke, erläutert, dass er den abgestimmten Antrag nicht kenne und hätte zu dem Sachzusammenhang gerne eine Stellungnahme der Verwaltung. Nach seinen Informationen würden in Köln nicht ganze Klassen in Qua- rantäne geschickt und würde gerne den Standpunkt des Gesundheitsamtes dazu erfahren. Herr Voigtsberger, Verwaltung, teilt mit, dass er nicht für das Gesundheitsamt spre- chen könne, weil die Corona-Testverordnung möglicherweise Ausnahmen zulasse, die dann auch durch das Gesundheitsamt vollzogen werden müssen. Er würde dazu eine Stellungnahme des Gesundheitsamtes einfordern. Er weist auf die Aussage der Schulministerin hin, die sich für eine allgemeingültige Regelung stark gemacht habe und empfiehlt, an dieser Stelle das Gesundheitsamt zu hören, um auf dieser Grundlage eine solide Einschätzung zu haben. Frau Ruffen, FDP-Fraktion, teilt mit, dass die Formulierung dahingehend sei, dass grundsätzlich nach Landesverordnung gehandelt werde und möchte, dass die Kinder im Präsensunterricht beschult werden. Herr Albrecht, Stadtschulpflegschaft, teilt mit, dass aktuell komplette Klassen in Qua- rantäne geschickt würden. An der Schule Am Rosenmaar sei eine komplette Klasse in Quarantäne geschickt worden, an der Liese-Meitner-Gesamtschule die gesamte Jahrgangsstufe. Nach Feststellung des Gesundheitsamtes vergingen aufgrund der Vorabquarantäne bis zu vier Tagen. In der Presse sei gelesen zu wesen, dass die Stadt Köln überlege, dass die Kinder täglich getestet würden, dafür dann nur das betroffene Kind in Quarantäne gehe. Er möchte geklärt haben, wie dahingehend die die Planung aussehe. Herr Dr. Schlieben führt aus, dass die Zeit der Vorabquarantäne auf 12 Stunden ver- kürzt werden müsse. Herr Voigtsberger, Verwaltung, führt dazu aus, dass das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie immer differenziert vorgegangen sei. Dass ganze Klassenverbunde in Quarantäne geschickt wurden, stelle eher die Ausnahme dar. Es gebe kein Dissens dahingehend, dass aktuell weitere Möglichkeiten geprüft würden, um Schüler*innen möglichst kurz in Quarantäne zu halten und Präsenzunterricht maximal zu ermögli- chen. Die Verwaltung sei in Prüfung von weiteren Maßnahmen, die aktuell mit dem RKI (Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete) in der Abstimmung sei, um durch ein regelmäßiges Screening Schüler*innen im Präsenzunterricht zu halten. Der Ausschussvorsitzende Herr Dr. Schlieben freut sich zu hören, dass weitere Mög- lichkeiten geprüft würden, um Gesundheitsschutz aber auch das Recht auf Präsen- zunterricht so maximal wie möglich zur Deckung zu bringen. Der Antrag der FDP-Fraktion wird in der Sitzung mündlich geändert. So geänderter Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt aufgefordert, die Corona Schutzverordnung des Lan- des, speziell im Kinder und Jugendbereich, so umzusetzen und nicht zu verschärfen ohne zusätzliche Verschärfung umzusetzen. Konkret sollen Quarantänen in der Kleinkindbetreuung (Kita) und Grundschule nur nach der Corona-Test und Quarantäneverordnung – CoronaTestQuarantäneVO, und Corona Schutzverordnung des Landes NRW verordnet werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei Stimmenthaltung der Fraktion Die Linke zugestimmt
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1593/2021
- Typ
- FDP/KSG Antrag nach § 3
- Datum
- 27.08.2021
- Erstellt
- 11.08.2021 11:18