AN/0626/2019
Förderung von ÖPNV und Radfahren durch mehr Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern entlang der Bundesstraße 8 im Stadtbezirk Mülheim
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Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (FDP)
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CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Bürgermeister Andreas Wolter Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.05.2019 AN/0626/2019 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 02.05.2019 Förderung von ÖPNV und Radfahren durch mehr Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern entlang der Bundesstraße 8 im Stadtbezirk Mülheim Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesord- nung der Sitzung des Verkehrsausschusses am 02.05.2019 zu setzen: Beschluss: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, die Rheinenergie zu betrauen, die Lü- cken in der Beleuchtung des kombinierten Fuß- und Radweg entlang der Westseite der Bun- desstraße 8, zwischen der Düsseldorfer Straße 200 und der Düsseldorfer Straße 600, durch energiesparende insektenschonende und moderne Beleuchtung zu schließen. Es ist darauf zu achten, dass im begrünten Bereich die Ausgestaltung der Beleuchtung nur mit sehr gerin- ger Höhe und Lichtkegel nach unten ausgeführt werden soll. Der Verkehrsausschuss fordert die städtischen Vertreter im Aufsichtsrat der Rheinenergie auf, das Projekt zu unterstützen und sich über die Umsetzung regelmäßig berichten zu las- sen. Begründung: Die Strecke entlang der Westseite der Bundesstraße 8 wird von Kindern auf dem Schulweg genutzt, wenn sie die Haltestellen des ÖPNV an der S-Bahn-Haltestelle Stammheim nutzen. Die Strecke wird zudem von Berufstätigen im ChemPark genutzt (30.000 Beschäftigte, von denen viele aus Köln stammen). Fußgänger nutzen die Strecke, um von der S-Bahn zu ihren Wohnungen im südlichen Teil Stammheims oder im östlichen Teil Flittards zu gelangen. Die - 2 - Nutzung könnte noch erheblich intensiver sein, wenn das subjektive Gefühl von Sicherheit auf der Strecke intensiver wäre. Nördlich des Dünnwälder Kommunalwegs gibt es weder für Fußgänger, noch für Radfahrer eine Beleuchtung - mit Ausnahme punktuell an der Ampelanlage zur Einmündung der Rog- gendorfstraße. Der Weg führt entlang des Stammheim Wäldchens (ehemals Fort XII) und ist ebenfalls ein Angstraum. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn man von den Scheinwerfern entgegenkommender Fahrzeuge geblendet wird. Im Bereich südlich des Dünnwalder Kommunalwegs bis zur Moses-Hess-Straße ist der Radweg zunächst beleuchtet, südlich der Bushaltestelle endet die Beleuchtung des Radwe- ges aber. Der durch eine Hecke abgetrennte Fuß- und Radweg wird durch die Beleuchtung in der Mitte der Straße nicht erhellt. Für die Fußgänger und Radfahrer ist dies keine als si- cher empfungende Situation, insbesondere, da am Wegesrand Buschwerk wuchert. Eine vergleichbare Beleuchtung nur für den Rad- und Fußweg gibt es entlang der Dolman- straße/Refrather Weg durch den Gierather Wald zwischen Refrath und Bergisch Gladbach. Es gibt vermutlich heute bereits noch energiesparendere und insektenfreundlichere Techno- logie als sie dort eingesetzt wird. Begründung der Dringlichkeit: Erfolgt mündlich. Mit freundlichen Grüßen, gez. Niklas Kienitz gez. Lino Hammer CDU-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite FDP-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0626/2019
- Typ
- Gem. Dringlichkeitsantrag (FDP/KSG)
- Datum
- 02.05.2019
- Erstellt
- 02.05.2019 15:05