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V/0909/2018

Zentraldeponie Münster II

Vorlagen 04.10.2018

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe, Sitzung am 30.10.2018, TOP 4

Anlage 2

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Anlage 1

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Ansehen

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage 2

1728 Zeichen

Anlagx 2

awm

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Rösnerstraße 10
48155 Münster

Zentraldeponie Il
Änderung der Rekultivierungsplanung
Planzustand - Maßnahmen

Die Maßnahmen sind ausführlich im LBP im Kapitel 7 beschrieben.

ae Extensives Grünland - Pflege durch Beweidung
Mia 140.852 m?

Extensives Grünland - Pflege durch 1-/ 2-schürige Mahd
Mib 56.738 m?

Anpflanzung von Gehölzen
M2 645 m?

onannnanm
nn m mm

Entwicklung vorhandener Gehölzpflanzungen
M3 8.112 m?

Flächen mit gelenkter Sukzession (22.089 m?)

Maa 6.667 m?
Mab 1.844 m?
Mac 4.329 m?
Mad 2,851 m?
M4e 868 m?

Mat 1.511. m?
Mag 2.597 m?
Mah 1.422. m?

Entwicklung eines wechselfeuchten Plateaubereiches
M5 10.676 m?

Eingrünung der Photovoltaikmodultische (2.938 m?)
M6a 290 m?
M6b 598 m?
M6c 618 m?
M6d 680 m?
M6e 752m?

Weinanbaufläche
M7 1.000 m?

NN M8 Eidechsenlebensraum (optional)

Sonstige Planzeichen

® Einzelbäume
EEE | Genötztlächen
| Erızeı | Gräben
Schotter-/Kiesflächen

CC]  versiegelte Flächen (Wege, Gebäude)
ran

teilversiegelte Flächen

® Gasbrunnen

L....J Deponiegrundtläche (ca. 25,6 ha)

‚Anmerkung: die Flächenermittlung berücksichtigt nur die (2-dimensionale) Grundfläche, eine
Flächenzunahme durch Böschungen ist in der Aufstellung nicht inbegriffen.

| geplante (Weide-) Zaunanlage

mm event. Erweiterung der PV-Anlagen

Nachrichtlich: der Deponielehrpfad befindet sich im südöstlichen
Bereich und führt an den PV-Anlagen vorbei.

(c) Gesamtlageplan zur Verfügung gestellt von den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster - verändert
Maßstab 1:2.500 ö Karte 3

öKon Angewandte Ökologie und Landschaftsplanung GmbH
Liboristr. 13

48 155 Münster

Tel: 0251 / 13 30 28-12

Fax: 0251 / 13 30 28 -19

mail: info@oekon.de

Münster, 17. Mai 2018

Anlage A

1543 Zeichen

Anlage A zur V/0909/2018 
Kurzüberblick 
Mit der Vorlage soll die geplante Umgestaltung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes für 
die Zentraldeponie Münster II dargestellt und erläutert werden.  
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Ziel der Änderungsplanung ist es, die Aufwendungen für Wartung und Pflege des rekultivierten 
Standortes langfristig zu verringern und einen unter artenschutzrechtlichen Gesichtspunkten op-
timierten Standort zu schaffen. Dabei soll auch die geplante Erweiterung der PV-Anlage sowie 
der bereits realisierte abfallpädagogische Lehrpfad berücksichtigt werden. 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 11.02 Abfallwirtschaft 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
Die Aufwendungen sind in den Rekultivierungs-Rückstellungen der AWM enthalten.  
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Die Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplanes ist verpflichtend. Die beabsichtigte 
Umgestaltung ist ein Wunsch der AWM.  
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Vorlage hat keine Relevanz für die o.g. Themen.

Anlage 1

2363 Zeichen

Aula x A

awm
Ausführungsplanung durch: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

G : Büro Umtec, Osnabrück Rösnerstraße 10
estaltungsplanung durch: iskerfenis SR 48155 Münster

= Freiraumplanung en Greven L___—_ — mann : “ Zentraldeponie II
08.05.1998 m Änderung der Rekultivierungsplanung
.— i N 2 - Ausgangszustand

Biotoptypen
Numerischen Bewertung von Biotoptypen für die Eingriffsregelung in NRW (LANUV NRW 2008)

BE BBO0, 50 Gebüsch, Strauchgruppe mit lebensraumtypischen
.„„Gehölzanteilen < 50 %
BDO, 100,kb1 Hecke mit lebensraumtypischen Gehölzen > 70 %,
. .„mehrreihig, kein regelmäßiger Formschnitt
BDO, 100, kb1 Hecke mit lebensraumtypischen Gehölzen > 70 %,
(tc) .„.mehrreihig, kein regelmäßiger Formschnitt,
mit Überhältern

\ - ® BF, 30, tai-2 Baumgruppe aus nicht lebensraumtyp. Baumarten,
! X 5 Wen bi \ ...geringes (ta2) — mittleres Baumholz (ta1)
7 I II\Y A — BB, 1 OONKb, 3 TH . ı:W N BF, 90, tal-2 Baumgruppe aus lebensraumtypischen Baumarten,
| Y ED, veg! N L) BDO} 11.008 Kbjl ..geringes (ta2) — mittleres Baumholz (tat)

’
l 4 7 7 \ ’ EA, xd2 Intensivwiese, artenarm (RSM oder Schotterrasen)

BDO! 100,jkb -
| A ( 1 F I \ Fr] ED, vegi Magerwiese, mittel bis schlecht ausgeprägt

Graben, bedingt naturfern

versiegelte Flächen (Gebäude, Straßen, Wege, etc.)
teilversiegelte Flächen (Schotterwege u.- flächen,
„„wassergebundene Decke, etc.)

Sonstige Planzeichen

Ru Deponiegrundfläche (ca. 25,6 ha)
ı - Y 4 ‚Anmerkung: die Flächenermittlung berücksichtigt nur die (2-dimensionale)
} ‚00! 1 K } J m Grundfläche, eine Flächenzunahme durch Böschungen
4 Yn T y ist in der Aufstellung nicht inbegriffen.

EN

2 t ' T [e) + h
[BD0.51008 kb1 \ | ER BARS KL N UI Füäche für Photovoltaik
\ \

ver x
R N 2 c NEN £ H CO Abgrenzungen der Ausführungsplanungen
\ \ pr Ze \ \ N E - der Rekultivierungsabschnitte I-V und der Inertstoffdeponie

FH SER m Dr mn IS Su (6) Gestallungsplan der Freiraumplanung Schürmann vom 08.05.1998
Fi Fr Zee . EDEVveg zur Verfügung gestellt von den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster - verändert

Ausführungsplanung durch: ———n> — Fuge

Büro Umtec, Osnabrück

18.03.2011 Van Planungssituation aus dem LBP öKon Angewandte Ökologie und Landschaftsplanung GmbH

Ausführungsplanung durch: WWK, Warendorf 48 158 Münster
Büro Roth / Umtec, Osnabrück 24.03.2010 Di 051103 TE

Fax: 0251 / 13 30 28 -19

Ben 15.12.2006 3 mail: info@oekon.de

Berichtsvorlage

7060 Zeichen

V/0909/2018 
V/0909/2018 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Zentraldeponie Münster II 
Landschaftspflegerischer Begleitplan zur Änderung der Gestaltung und Errichtung einer 
wechselfeuchten Senke im Plateaubereich 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   30.10.2018 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) betreiben am Standort Münster, Zum Heidehof, die 
Zentraldeponie Münster II. Die Rekultivierung der Deponie erfolgt in verschiedenen Abschnitten be-
reits seit dem Jahr 2007. Als Grundlage der Rekultivierung dient die landschaftspflegerische 
Gestaltungsplanung der Freiraumplanung Schürmann aus dem Jahr 1998.  
 
Die bisherige Gestaltungsplanung umfasst überwiegend landschaftsgärtnerische Pflanzungen. Die 
Anpflanzungen sind zu großen Anteilen in bogenförmigen Arrangements geplant. Die Deponie soll als 
künstliches Bauwerk im Dialog zur westfälischen Landschaft gesehen werden. 
 
Im Rahmen der jeweiligen Genehmigungsverfahren für die Rekultivierungsabschnitte I/II, III und 
IV/V wurden entsprechende Pflanzpläne, basierend auf der Freiraumplanung Schürmann, 
bei der Bezirksregierung Münster eingereicht und genehmigt. Nach diesen konkreten Vorgaben 
wurden fachmännisch von Garten- und Landschaftsbauunternehmen mehrfach Pflanzungen 
durchgeführt. Die extremen Standortverhältnisse führten jedoch immer wieder zum Ausfall der Be-
pflanzung. Nur eine Pflanzmaßnahme an der Westböschung der Deponie l ließ sich durch intensive 
Bewässerungsmaßnahmen etablieren. 
 
Aufgrund der bisherigen negativen Erfahrungen beabsichtigen die AWM eine Änderung der bisheri-
gen Gestaltungsplanung. Für die beabsichtigte Neukonzeption haben die AWM das Planungsbüro 
öKon - Angewandte Ökologie und Landschaftsplanung GmbH, Münster, mit der Änderung der Rekul-
tivierungsplanung beauftragt. 
 
Ziel der Änderungsplanung ist es, die Aufwendungen für Wartung und Pflege des rekultivierten 
Standortes langfristig zu verringern und einen unter artenschutzrechtlichen Gesichtspunkten optimier-
ten Standort zu schaffen. Dabei soll auch die geplante Erweiterung der PV-Anlage sowie der bereits 
realisierte abfallpädagogische Lehrpfad berücksichtigt werden. 
 
 
Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster 
 
12.10.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Brügmann 
Telefon: 60 52 351 
Bruegmann@awm.stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0909/2018 
Die Änderung der Rekultivierungsplanung umfasst: 
 
• Reduzierung der Pflanzflächen und standorttypische Gehölzauswahl, 
• Überarbeitung des Rekultivierungskonzeptes unter naturschutzfachlichen Aspekten, 
• Entwicklung von artenschutzrechtlich hochwertigen Bereichen, 
• Landschaft- und standortgerechte Gestaltung und Einbindung des Deponiekörpers, 
• Berücksichtigung der erweiterten Nutzung der Deponie durch PV-Anlagen und den Deponie- 
  Lehrpfad. 
 
Ziel der geänderten Rekultivierungsplanung ist, standortangepasste, möglichst ungestörte Zielbiotope 
mit einer hohen artenschutzfachlichen Bedeutung für u.a. planungsrelevante Offenlandarten herzu-
stellen. 
 
Der angestrebte Zielbiotop wird großflächig einen hängigen, sonnenexponierten, extensiv bewirt-
schafteten Extrembiotop darstellen, der sporadisch von Austrocknung und großer Wärmeentwicklung 
extrem beeinflusst wird. Arten, die von derartigen sonnenexponierten Standorten profitieren 
können, sind ggf. Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Neuntöter, Schwalben, Zauneidechse, thermo-
phile Insekten usw. 
 
Der ursprünglich geplante Gehölzbewuchs wird zugunsten eines grasartig bewachsenen Offenland-
charakters zurückgenommen und auf wesentliche landschaftsästhetisch wirksame Bereiche be-
schränkt. Hierbei wird auch berücksichtigt, dass angepflanzte Gehölze auf den hängigen Extrem-
standorten sehr schlecht anwachsen. 
 
Ergänzt wird die Planung durch die Anlage eines großflächigen, flachen, wechselfeuchten Deponie-
plateaus, das insbesondere durchziehenden Watvögeln einen Lebensraum mit extrem weiten 
Sichtbeziehungen bieten soll. Nach Aussage der Planer zeigen Erfahrungen an anderen Deponie-
standorten, dass gerade solche wechselfeuchte Toplagen von einer Vielzahl von Vogelarten aufge-
sucht werden (z.B. Bekassine, Flussregenpfeifer, Feldlerche, Steinschmätzer). 
 
Den Stand der aktuellen und genehmigten Gestaltungsplanung, basierend auf der Freiraumplanung 
Schürmann, kann der Anlage 1 entnommen werden. Auffällig ist hier die betont andschaftsarchitekto-
nische Gestaltung der Deponieoberfläche. In 2010 wurde eine Änderung der Gestaltung im Rahmen 
der Errichtung der PV-Anlage auf der Südböschung genehmigt. 
 
Demgegenüber ist der Anlage 2 die geplante Gestaltung der Deponieoberfläche zu entnehmen. Die 
überwiegend hellgrünen Flächen sollen als extensives Grünland (Pflege durch Beweidung) genutzt 
werden. Darin sind kleinere Flächen mit gelenkter Sukzession eingelagert, d.h. Flächen, die mehr 
oder weniger einer freien Entwicklung überlassen werden. Mit der Fläche M5 ist der wechselfeuchte 
Plateaubereich dargestellt. Die gesamte Fläche soll zwecks Beweidung eingezäunt werden. 
 
An der Ostböschung der Deponie sind Vorbehaltsflächen für eine Erweiterung der PV-Anlage darge-
stellt. Die Stadtwerke Münster haben bereits ihr Interesse bekundet und wurden bei der Neugestal-
tung mit eingebunden. 
 
Weitere Gestaltungselemente sind die Anlegung von Eidechsenlebensräumen sowie im südwestli-
chen Bereich der Deponie die Anlegung einer Weinanbaufläche.  
 
Die gesamten Planungen wurden intensiv mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Oberen 
Landschaftsbehörde abgestimmt. Mit Schreiben vom 12.07.2018 haben die AWM der BezReg. Müns-
ter den aktualisierten Landschaftspflegerischen Begleitplan zur Änderung der Gestaltungsplanung 
sowie einen Kurzbericht zur Erläuterung des Vorhabens zur Errichtung einer wechselfeuchten Senke 
im Plateaubereich der Deponie mit der Bitte um Prüfung vorgelegt, ob diese Unterlagen in der vorge-
legten Form genehmigungsfähig sind.

- 3 - 
V/0909/2018 
Mit dieser Anfrage möchten die AWM Planungssicherheit für die Genehmigungsplanung der Rekulti-
vierungsabschnitte VI/VII (Plateaubereich der Deponie) sowie für die Genehmigungsplanung zur ge-
planten Erweiterung der PV-Anlage erhalten. 
 
Mit Schreiben vom 11.09.2018 hat die BezReg. Münster dem vorgelegten Landschaftspflegerischen 
Begleitplan grundsätzlich zugestimmt. Hinweise zur späteren Beachtung des Bundesnaturschutzge-
setzes sowie zur geeigneten Materialauswahl bei der Errichtung der wechselfeuchten Senke stellen 
keine besonderen Einschränkungen dar. 
 
Eine finale Entscheidung über den vorgelegten Landschaftspflegerischen Begleitplan wird mit den 
geplanten Plangenehmigungsverfahren für die Herstellung der Oberflächenabdichtung in den Rekulti-
vierungsabschnitten VI und VII sowie für die geplante Erweiterung der PV-Anlage herbeigeführt.  
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Peck 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Anlage 1: Lageplan mit aktuellem Stand des Landschaftspflegerischen Begleitplanes 
Anlage 2: Lageplan mit geplantem Landschaftspflegerischen Begleitplan

Beratungsverlauf (1)

30.10.2018 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Liboristraße 13
  • Zum Heidehof
  • Rösnerstraße 10

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0909/2018
Typ
Vorlagen
Datum
04.10.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37