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2006/0140

Bericht zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes Darmstadt (KSK)

Magistratsvorlage 21.02.2006

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2006/0140

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2006/0140

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Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Magistratsvorlage 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat III 
Amt: Agenda-Büro 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
Magistrats-
beschlussfassung: 
  
Vorlage-Nr. 2006/0140 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
 
  
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 OBW zur Befassung 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
 zur abschließenden Beschluss- 
 fassung Fachausschuss 
Internet  ja  nein 
 
Tagesordnung  I  II 
Verteiler: 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung 
Magistrat 
 
Betreff: Bericht zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes Darmstadt (KSK) 
 
Vorlage vom: 21.02.2006 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Bericht des Agenda-Büros zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes Darmstadt wird zur 
Kenntnis genommen! 
 
 
 
Anlagen:   
 
Beschluss des Magistrats vom

Begründungsseite zur Magistratsvorlage „Bericht zum Klimaschutzkonzept“ vom 10.02.2006 
 
Die Ausgangslage 
Die Stadt Darmstadt verursachte im Jahr 2000 rund 1,54 Millionen Tonnen (Mio. t) an 
Treibhausgasen, davon allein 1,46 Mio. t an CO2.  
Dies entspricht einem Wert von 11,4 t CO2-Äquivalente pro Kopf der Bevölkerung, im Vergleich zu 
11,8 t/Kopf bundesweit bzw. 0,2% der bundesdeutschen Gesamtemission an Treibhausgasen. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist Mitglied im KLIMA-BÜNDNIS europäischer Städte.  
Hieraus ergibt sich die Verpflichtung, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Das Klimabündnis 
legt hierzu fest  (§ 2 der Klimabündnis-Satzung): 
 
- Reduzierung der CO2-Emissionen um 50 % bis 2010 gegenüber 1990 sowie  
- weitgehende Reduzierung aller treibhausrelevanten Gase im kommunalen Bereich. 
  
Da die Pro-Kopf-Emissionen in Darmstadt leicht unter dem Niveau der Bundesrepublik liegen, ist das 
Ziel des Klimabündnisses für Darmstadt recht ehrgeizig - für die BRD besteht eine 
Reduktionsverpflichtung um 25% bis 2005 bzw. 21% im Zeitraum 2008-2012 (EU-Umsetzung des 
Kyoto-Protokolls).  
 
Das Klimaschutzkonzept (KSK) 2002 
Vor diesem Hintergrund und der Erkenntnis eigener Verantwortung erstellte die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2002 ein eigenes Klimaschutzkonzept (KSK). 
 
Das vorliegende Klimaschutzkonzept für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist als orientierendes 
Grobkonzept zu verstehen, das Handlungsspielräume aufzeigt und Umsetzungsoptionen identifiziert.  
 
Aufgrund der Zeit- und Mittelbeschränkungen bei der Erstellung konnten keine Detailanalysen und 
keine Prüfungen einzelner Umsetzungsmöglichkeiten erfolgen - die Fragestellung war vielmehr, einen 
Rahmenplan für die aktive Gestaltung einer lokalen Klimaschutzpolitik insbesondere im Bereich 
"Energie" vorzulegen. 
 
Der Bereich Verkehr wurde aufgrund seiner Emissionsrelevanz zur Orientierung mit aufgenommen, 
jedoch aufgrund der Zeit- und Mittelrestriktionen nur kursorisch hinsichtlich Umsetzungsoptionen 
behandelt. 
 
Das Grobkonzept fokussiert die wirtschaftlich sinnvollen lokalen Handlungsmöglichkeiten zum 
Klimaschutz - dabei werden Überlegungen zur volkswirtschaftlichen Effizienz der vorgeschlagenen 
Maßnahmen zwar berücksichtigt, nicht jedoch gegen potenzielle Maßnahmen an anderer Stelle 
abgewogen 
 
Das Klimaschutzkonzept beginnt mit der Analyse der heutigen Emissionssituation: die Klimabilanz in 
Kapitel 2 zeigt für das Jahr 2000 auf, für wie viel Treibhausgase "die Darmstädter" verantwortlich sind 
und wo deren Freisetzung herrührt.  
Ergänzend wird im Kapitel 6 auch ein Ausblick auf die künftigen Emissionen von Treibhausgasen im 
Jahr 2010 gegeben und die durch lokales Handeln möglichen Einsparungen dargestellt. 
 
Der Schwerpunkt des Klimaschutzkonzepts liegt bei der Untersuchung und Darstellung der 
Minderungsoptionen für Treibhausgase in allen Verbrauchsbereichen (Kapitel 3).  
Haushalte, Gewerbe und öffentliche Hand, Industrie und Verkehr sowie die Ver- und Entsorgung 
werden einzeln diskutiert und jeweils die möglichen Einsparungspotenziale identifiziert. Schwerpunkte 
dabei sind Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien. 
 
Aufgrund der großen Bedeutung der Raumwärmebereitstellung für den Klimaschutz widmet sich das 
Kapitel 4 exklusiv dem Gebäudebereich in Darmstadt. Hier werden die Möglichkeiten zur 
Treibhausgasreduktion im Bestand und bei Neubauten detailliert dargestellt. 
 
Während sich die Kapitel 3 und 4 mit den Potenzialen zum Klimaschutz in Darmstadt befassen, 
beleuchtet Kapitel 5 die lokalen Möglichkeiten zu ihrer Umsetzung - es werden für jeden 
Verbrauchsbereich Maßnahmenpakete entwickelt, die unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit in 
den nächsten Jahren aktiv realisiert werden müssen, um das Klimaschutzziel zu erreichen. 
 
Abschließend werden diese Maßnahmen im Klimafahrplan für Darmstadt (Kapitel 6) in ihrer zeitlichen 
Abfolge dargestellt - damit wird für BürgerInnen, Wirtschaft und Politik aufgezeigt, wer wann welche

3 
... 
Aktivitäten zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einleiten muss. 
 
Im Anhang werden verschiedene Details zum Klimaschutzkonzept zusammengestellt - von den 
Datenhintergründen der Klimabilanz bis zum "Grünen Strom". 
Das komplette KSK kann im Internet eingesehen werden unter  www.agenda21.darmstadt.de 
 
Der Berichtsauftrag 
Die Stadtverordnetenversammlung hat  in  der Sitzung am 21.09.2004 beschlossen „… die Initiativen 
zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes (KSK) zum Ablauf 2005 zusammenfassend darzustellen. 
…“ 
 
Bemerkungen 
Im KSK 2002 wurden in einem Klimafahrplan, einem Ausblick für Darmstadt 2010, 
 
- 6 Maßnahmen in der unmittelbaren Kompetenz der Stadt Darmstadt 
- 6 Maßnahmen in Kooperation mit kommunalen Akteuren und  
- 4 weitere Maßnahmen in Kooperation mit dem "Klimabündnis Region Starkenburg“, 
 
mithin also 16 Maßnahmen definiert.  (Quelle: http://www.agenda21.darmstadt.de/) 
 
Bei genauer Betrachtung des KSK und seiner vielfältigen Module und Ideen  sind es jedoch  48 
Module/Maßnahmen, welche das KSK, ergänzt um Ideen aus dem Agenda21-Prozess, als Ziel 
führend für Darmstadt definiert hat. 
 
Der Berichtsauftrag wurde daher ausgedehnt auf annähernd alle 48 Module/Ideen des KSK, soweit 
mit der Realisierung bereits begonnen worden ist. 
 
Diese in der Sache begründete Ausweitung des Berichtsauftrages bewirkte eine zeitliche Verzögerung 
der Berichterstattung, allerdings liegt nunmehr mit dem vorliegenden Bericht ein Papier vor, welches 
umfassend alle Klimaschutz-Aktivitäten in Darmstadt listet, erläutert, bewerten und weiteren 
Handlungsbedarf ableiten lässt.  
 
Über den Agenda21-Etat können kleinere Einzelmaßnahmen des KSK subsidiär finanziert werden; 
Glücksfälle wie die externe Finanzierung des Darmstädter Heizspiegels 2005 (Wert der Gegenleistung 
ca. 25.000,- €) sind eher selten! 
 
 
Die Module im Einzelnen: 
 
Aufbau eines kommunalen Energiemanagements 
 
Ansätze zu einem  kommunalen Energiemanagements sind die Verbraucherkontrolle, regelmäßige 
Betriebsüberwachung,  Schulungen und die Optimierung der Investitionsplanung für 
Energiesparmaßnahmen. 
In Planung befindet sich zurzeit als neue Organisationsform ein „Eigenbetrieb - Kommunales 
Energiemanagement für Liegenschaften der Stadt“ 
Wesentliche Aspekte hirbei sind die Energieverbrauchs- und Energiekostenerfassung, das Controlling 
und die Optimierung der Betriebsführung.
 Die Weiterentwicklung des kommunalen        
Energiemanagements erfolgt im Rahmen der Einführung des Immobilienmanagements IDA 
schrittweise ab 2008 mit  
 
• Energiecontrolling für öffentliche Liegenschaften 
• Verbrauchserfassung - Gas, Strom, Fernwärme, Wasser  
• Kostenerfassung - Gas, Strom,  Fernwärme, Wasser 
• dem Controlling - Bilden und Vergleich von Kennwerten  
• Versorgung - Vertragswesen – Optimierung der Energielieferungsverträge  
• Dokumentation - Berichtswesen  
• Optimierung der Betriebsführung 
• Organisatorische Maßnahmen 
• Schulung von Bedienungspersonal, Beratung  
• Durchführene Energie sparender Maßnahmen

4 
... 
• Beratung der Nutzer 
 
„Darmstädter Klimaforum“ 
 
Angedacht ist ein zentraler und vernetzender Erfahrungsaustausch zur Projektentwicklung, 
Projektdarstellung und Koordination entsprechender Themenfelder zur Motivation der Beteiligten bei 
der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen eines sozialen Marketings.  
 
Ein Teilaspekt wird teilweise durch den Externen Energiebeauftragten des Agenda-Büros (im 
Folgenden genannt: Ext.EB – 561-) in Kooperation mit den Energieexperten der Verbraucherzentrale 
(VZ) abgedeckt (Motivation). 
Das  Energieberatungsangebot des Ext.EB – 561/ der VZ  erfolgt „neutral“ und professionell.  
In Verbindung mit dem Multiplikator  „Verbraucherzentrale Darmstadt“ wird zusammen mit den 
unterschiedlichen Beratungsangeboten eine  hohe Breitenwirkung erreicht (Beratungsklientel). 
 
Beispiele, die unter anderem vom Ext.EB – 561 / in der VZ mit behandelt werden und Klimarelevanz 
haben sind:  
Regionale Produkte, fairer Handel, nachwachsende Rohstoffe / Dämmstoffe / Brennstoffe ... 
insbesondere Label-„Produkte“, Stiftung Warentest: Tests  effizienter Verbrennungstechnik (für fossile 
und nachwachsende Brennstoffe).   
 
Als weitere Vorstufe des Klimaforums ist beim Dez. III ein Energietisch eingerichtet, dem  
Energieexperten, die VZ, Vertreter aus Politik, Verwaltung, Energieversorger, FHD, IWU regelmäßig 
beiwohnen.  
 
Die Auslotung neuer Kooperationsformen und Effizienzsteigerungen zw. Energietisch, der AG Klima 
der Region Starkenburg und der Themengruppe Energie der lokalen Agenda ist Anfang 2006 erfolgt. 
 
Erfahrungsaustausch der Umweltbeauftragten regionaler Unternehmen zum Thema 
Energieeffizienzmaßnahmen  
 
Angestrebt wird ein Erfahrungsaustausch zwischen den Umwelt- und Energiebeauftragten der großen 
ortsansässigen Unternehmen. 
 
Ziel ist es, sich über die verschiedenen bereits durchgeführten oder in Planung befindlichen 
Energieeffizienzmaßnahmen auszutauschen, Hinweise zu geben auf erfolgreiche Planungs- und 
Controllinginstrumente oder im Bereich der Umsetzung besonders gut qualifizierte Gewerke zu 
empfehlen.  
 
Langfristig könnte auch die gemeinsame Nutzung eines Informations- und Instrumentenpools 
angestrebt werden. 
Ein spezifisches Angebot stellt in diesem Zusammenhang der Vorschlag eines Öko-Profit-Modells dar, 
dessen Einführung über den Gesprächskreis vorbereitet werden könnte. 
 
Ökoprofit wird zurzeit hauptsächlich von Firmen der Region Starkenburg praktiziert / umgesetzt.  
 
Ein im Oktober 2005 gestarteter Versuch, auch verstärkt Darmstädter Firmen (82 angeschriebene 
Firmen und Organisationen) am Öko-Profit-Modell partizipieren zu lassen, verlief mangels Interesse 
und Zuspruch vieler Darmstädter Firmen  eher ernüchternd! 
 
Umsetzung der KWK (Kraft-Wärme-Kopplung)-Potentiale im GHD-Sektor (Stadt Darmstadt), 
Kauf von grünem Strom 
 
Ziel 1: Senkung der Darmstädter Treibhausgasemissionen Schwerpunkt Strom 
 
Viele kleinere Unternehmen und Gewerbebetriebe können selbst Strom und Wärme bzw. Kälte 
gemeinsam erzeugen (sog. Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Kälte-Kopplung = KWK bzw. KKK) und damit 
gegenüber dem Strombezug vom EVU und der eigenen Wärme- bzw. Kälteerzeugung erhebliche 
Einsparungen an Treibhausgasemissionen erzielen. 
Aus der Klimabilanz (Kapitel 2) kann abgeschätzt werden, dass ein potenzieller Markt in Darmstadt für 
KWK und KKK im GHD-Sektor bei knapp 30% des Endenergieverbrauchs liegt, womit sich über 50% 
des Strombedarfs im GHD-Sektor klimaeffizient decken ließen – also ein sehr beachtliches Potenzial.

5 
... 
Neue Technologien wie Mikroturbinen, Stirlingmotoren und die in Entwicklung befindlichen 
Brennstoffzellen sind hierzu maßgeschneidert – aber auch die schon länger verfügbaren Gas- und 
Dieselmotoren, kleinere Gas- und Dampfturbinen sowie Dampfmotoren sind wichtige Bausteine für 
solche „Kraftpakete“. 
 
In Darmstadt sind die lokalen Energieunternehmen ebenfalls potenzielle Partner bei der Realisierung 
von KWK-Systemen – aber natürlich auch andere gewerbliche Kontraktoren sollten gefragt werden. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist mit ihren Liegenschaften (Ämter und Verwaltungsgebäude, 
Schulen, Kindergärten usw.) ein Teil des GHD-Sektors – und schon sehr aktiv bei der Umsetzung der 
KWK-Potenziale durch Contracting. 
 
19 Klein-BHKW in Liegenschaften der Stadt, ca. 32 % der städtischen Liegenschaften werden mit 
Ökostrom (NATURpur) versorgt und sparen jährlich rund 2.600 Tonnen CO2 ein. 
 
Ausführliche Beratung hierzu bieten der  Ext.EB – 561 und die VZ im Beratungszentrum Darmstadt 
an. 
 
Ziel 2: Senkung der Darmstädter Treibhausgasemissionen Schwerpunkt  Raumwärmebedarf der 
Haushalte (Öl, Gas) 
 
In Darmstädter Haushalten werden ca. 74 % des Gebäude-Gesamtenergiebedarfs für Warmwasser 
und Heizen benötigt.  
Das Klimaschutzkonzept zeigt auf, dass bei Berücksichtigung von vier Standardmaßnahmen,  
1. Dämmung der oberen Geschossdecke 20 cm,  
2. Außenwanddämmung 12 cm,  
3. Kellerdeckendämmung 6 cm  und  
4. Erneuerung der Fenster U-Wert 1,5 W/(m²°K),  
 
insgesamt eine Reduktion bis zu  80 % des Heizwärmebedarfs erreichbar ist. Um diesen markanten 
Bereich „Haushalte“ ansprechen zu können, wurde in Kooperation mit der Verbraucherzentrale 
Hessen und der HSE, im Beratungszentrum Darmstadt,  die Energieberatung eingerichtet.  
 
Hier erfolgt eine allgemeine und spezielle Energieberatung  durch den Ext.EB – 561 und die VZ. 
Zur nachhaltigen Sicherung der Umsetzung dieses Modules wäre eine Stärkung der Energieberatung 
im Beratungszentrum Darmstadt notwendig durch Erhöhung der Zuschüsse, Bereitstellung finanzieller 
Mittel für Ausstellungen u. Veranstaltungen inklusiv Öffentlichkeitsarbeiten, Lokale Aktionen, Demo-
Anlagen (Solarthermie, PV-Anlagen, u. andere) zur Vorführung. 
 
Ziel 3: Senkung der Darmstädter Treibhausgasemissionen Schwerpunkt  Individualverkehr (Benzin, 
Diesel)  
 
Ansätze sind die Abschätzung der Verkehrsströme in Zukunft, Reduzierung des Individualverkehrs, 
Nutzungsattraktivität öffentlicher Verkehrsmittel steigern und die Nutzung alternativer Antriebsstoffe 
(Brennstoffe aus Pflanzenöle) 
Der Verkehrsentwicklungsplan ist abgeschlossen und dem Geschäftslauf übergeben worden. In 
regelmäßigen Verkehrs-Foren erfolgt ein reger Ergebnis orientierter Gedankenaustausch mit 
Fachgremien und interessierter Bürgerschaft! 
 
Hinsichtlich des städtischen Fahrzeugbestandes sind bereits 23 Großfahrzeuge (= 24 % des EAD, 
19 % aller städtischen Großfahrzeuge) umgestellt auf  Bio-Dieselverbrauch  
Die  aktuellen Verbrauchszahlen für das Jahr 2005 nach Mitteilung des EAD:  
 
Kraftstoffverbrauch:
 
                                      Gesamt             EAD            Stadt 
Superbenzin                    49.394 l        
Normalbenzin                  72.287 l 
Diesel                            751.548 l 
Bio-Diesel                        74.867 l       73.791 l       1.076 l 
biogener Kraftstoff           23.641 l       22.981 l          660 l 
 
Der leichte Rückgang im Verbrauch Bio-Diesel/Biogener Kraftstoff ist dadurch bedingt, dass einige 
Fahrzeuge wegen verschlechterter Leistung teilweise Diesel zutanken müssen.

6 
... 
Insgesamt fuhren im Jahr 2005   53 Fahrzeuge des städtischen Fuhrparks alternativen Kraftstoff.  
(Aufteilung 40 Fahrzeuge EAD, 13 Fahrzeuge Stadt.) 
 
Zur Umsetzung des Zieles sollten mögliche Umstellungen vorhandener  Fahrzeuge weiter geprüft 
werden.  Bei Neuerwerb von Fahrzeugen sollte zur Steigerung des Zielerreichungsgrades bei der 
Ausschreibung zur Anschaffung eine Mitnutzung und / oder eine Vollnutzung von Pflanzenölen (Bio-
Öle) als Erwerbskriterium vorgesehen werden. 
 
Unabhängige Bau- und Energieberatung, Förderprogramm „Energieberatung vor Ort“  
 
Eine unabhängige Bau- und Energieberatung als Dienstleistung der Stadt Darmstadt kann einen 
starken lokalen Bezug entwickeln und bürgernah gestaltet werden.  
Der Aufwand und damit die Hemmschwelle, sich mit der Thematik der Qualitätssicherung am Bau und 
der Energieeinsparung zu befassen, kann durch dieses kommunale Angebot deutlich verringert 
werden.  
 
In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Darmstadt und der HEAG wurde in der 
Verbraucherzentrale (VZ) Darmstadt, Luisenplatz 6, ein Energieberatungszentrum eingerichtet. Es 
erfolgt eine produktneutrale  Energieberatung. 
 
Beratungsbereiche sind: 
 
Effiziente Energieerzeugung und Energieverwendung für den allgemeinen und den  baulichen Bereich 
(Alt- und Neubauten), regenerative Energien, Energiepass,  Heizkostenabrechnung und  KWK unter  
Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen.  
 
BeraterInnen:
 
Frau Dipl.- Arch. Inge Kanka (Honorarberaterin nach BMWI) 
Frau Dipl.- Arch. Karin Gerhardt (Honorarberaterin  der VZ) 
Herr Dipl.-Ing. Joachim Horn (Verbraucherzentrale 2/3 Stelle Dipl. Energiewirt) 
Herr Dipl.-Ing. Franz Schimek (Externer Energiebeauftragter Agenda-Büro, beratend tätig mit  30 % 
seiner Wochenarbeitszeit) 
 
 
 
 
Klimafond zur finanziellen Unterstützung /barb2right Contracting  
 
In Zeiten knapper Kassen und wirtschaftlicher Unsicherheit ist es besonders wichtig, am Klimaschutz 
interessierte BürgerInnen, Unternehmen und Einrichtungen beim Zugang zumKapital zu unterstützen. 
Es gibt schon eine ganze Reihe von Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes Hessen, die 
allerdings recht kompliziert sind – eine fundierte, unabhängige Beratung ist daher ein erster Schritt. 
Eine weitere und zunehmend genutzte Möglichkeit ist es, Investitionen in Klimaschutzprojekte durch 
Dritte zu finanzieren, die am Einsparerfolg wirtschaftlich beteiligt sind. (Contracting) 
Dessen ungeachtet ist es für viele Klima schützende Maßnahmen nötig, Anreize und Hilfen für die 
Investition zu geben. 
 
Ein Klimafond im engeren Sinne besteht mangels finanzieller Ausstattung in Darmstadt nicht. 
Eine finanzielle Unterstützung interessierter Bürgerschaft parallel zu Förderprogrammen des Landes 
oder des Bundes ist zurzeit ausgeschlossen. 
Allerdings erfolgt im Rahmen der fundierten und unabhängigen Energieberatung durch den  Ext.EB – 
561 und die VZ  im Beratungszentrum eine mittelbare Förderung durch kostenlose Beratung!  
 
Zum Contracting: StatusQuo 2005  Umsetzung von 19 Klein-BHKW- Anlagen in Liegenschaften der 
Stadt (Contractpartner: HSE und Firma Nohl) und  Contract zur Wärmelieferung aus einer 
Holzhackschnitzelanlage im Schwimmbad von Lindenfels für das Albert-Schweitzer-Haus, Lindenfels 
(Contractpartner: Entega) 
 
„Aktion SparWatt“  
 
Der Ökostrombezug der Haushalte sollte auf der Basis einer älteren BUND-Aktion „SparWatt“ erhöht 
und  Sparpotentiale ermittelt werden, um mit demselben Kostenansatz Ökostrom beziehen zu können. 
Diesbezügliche Aktionen Dritter sind nicht bekannt geworden.

7 
... 
Als „Folgemodell“ erfolgt eine ausführliche Beratung im Beratungszentrum Darmstadt der 
Verbraucherzentrale / des Externen Energiebeauftragten des Agenda-Büros mit individueller 
Beratung. 
 
Einsparpotenziale können auch auf den Websites der Energieversorgungsunternehmen abgerufen  
und ein Vergleich zum “Ökostrom-Bezug“ vollzogen werden. 
 
Anlässlich des anstehenden Relaunch der Agenda21-Website (www.agenda21.darmstadt.de
) wird 
eine Klimaschutz-Seite aufgebaut, welche auch diesem Anliegen entgegenkommt. 
 
Ein mögliches Aktionsangebot ist im Rahmen einer Motivationskampagne für energiebewusstes 
Verhalten denkbar, sofern finanzielle Grundlagen geschaffen werden! 
 
Leitfaden zum Einsparen von Strom  
 
Ziel ist die Selbstkontrolle des Gesamtstrombezugs der Haushalte  und die Strombezugsreduzierung 
ohne Komfortverlust unter Einbezug der Haushaltsgeräte und geändertem Nutzerverhalten 
Verschiedene Broschüren u.a. mit Informationen zu „Stromsparen ohne Komfortverlust“, oder auch 
zur Anleitung von Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen von Energiespar-Investitionen können unter 
www.verbraucherfenster.de oder www.hessen.de
 herunter geladen oder im Beratungszentrum der VZ 
bezogen werden. 
 
Eine ausführliche Beratung im Beratungszentrum Darmstadt der Verbraucherzentrale Darmstadt 
wird angeboten.  
Zusätzlich können Strommessgeräte zur Selbstermittlung von Stromverbrauchswerten von 
Haushalts-Geräten geliehen werden.  
Die ermittelten Stromverbrauchswerte und das Nutzerverhalten werden im Beratungsgespräch 
gewertet / erörtert. 
 
Das Entega-Energiesparprogramm zeigt Kunden, wie Sie als Hauseigentümer oder Mieter ihren 
Energieverbrauch spürbar reduzieren und damit verbunden Kosten deutlich senken. 
 
An Beispielen wird aufgezeigt, dass sich der Stromverbrauch um bis zu 25 % reduzieren lässt. Die 
Entega berät zum Thema Nutzerverhalten, zeigt Einsparmöglichkeiten auf und gibt 
Geräteempfehlungen. 
 
Der Aufbau eines Internet basierten Leitfadens wird beim Relaunch der Agenda21-Website 
(www.agenda21.darmstadt.de
) berücksichtigt. 
 
Seminar „Haushalt und Umwelt“  
 
Nach Auskunft des Hausfrauenbundes Darmstadt wird das Seminar „Haushalt und Umwelt“ (mit 
Kinderbetreuung) weiterhin angeboten. 
 
Weiterhin wird über ein Umwelttelefon eine haushaltswirtschaftliche Umweltberatung (Tel.: 
2796429, Di 10.00 – 12.00 Uhr)  angeboten 
 
„Öko-Check“  
 
Ziele sind die effiziente Ressourceneinsparung im Sportverein und die  Minimierung von 
Umweltbelastungen. 
Regelmäßig erfolgt eine unabhängige Beratung der Sportstättenbetreiber durch den Landessportbund 
(LSB) auf den  Gebieten: 
• Wasser(verbrauch) 
• Energie(verbrauch) 
• Abfall(trennung und –vermeidung) 
• Verkehrsanbindung 
• Pflege von Freizeitanlagen 
• Lärm

8 
... 
• Betrieb und Organisation im Verein 
 
Genutzt werden bestehende Vernetzungen und Kooperationen, wie z.B. zwischen der Stadt, der 
NATURPur und dem Landessportbund Hessen, zur Unterstützung des Ökochecks.   
 
NATURpur bietet z.B. ein Angebot zur umweltfreundlichen Stromversorgung sowie den Bau von 
Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen von Sportstätten an. 
Sportvereine, die einen ersten Öko-Check durchführten, führen bereits „Folge-Öko-Checks“ durch. 
 
Weitere Anstöße und Koordinationen erfolgen durch das Sportamt Darmstadt. Ergänzende  
Energieberatung hierzu erfolgt im Energieberatungszentrum Darmstadt 
 
Umweltsprechstunden – Thema: Energiesparen im Haushalt  
 
Nach Auskunft des Hausfrauenbundes Darmstadt werden die  Umweltsprechstunden – Thema: 
Energiesparen im Haushalt - weiterhin angeboten. 
 
„Fifty-fifty-Projekt“  
 
Zur Schaffung von Anreizen und  zur Änderung des Nutzerverhaltens der SchülerInnen an Schulen 
führen SchülerInnen einen Energiecheck in ihrer Schule durch und ergreifen nichtinvestive (zum Teil 
investive) Maßnahmen zur Energieeinsparung (Ressourcenschonung).  
Die eine Hälfte der gesparten Kosten (Energie: Strom + Heizwärme, Wasser) verbleibt beim 
Schulträger, über die andere kann die Schule selbst verfügen.  
Ein zuständiger/ zuständige MitarbeiterIn der Stadt hält einführende Vorträge, betreut in Energie- 
beziehungsweise energietechnischen Fragen und führt Energierundgänge durch.  
Schulen erhalten „Energiekoffer“ mit Messgeräten sowie pädagogisches Basismaterial für 
Unterrichtseinheiten und Projektwochen. 
 
An dem Projekt nehmen in Darmstadt 17 Schulen teil. 
Die Berechnungen der „fifty-fifty“-Prämienanteile  der Schulen wurde für die Heizperioden  2002/03,  
2003/04, 2004/05 durch den Ext.EB – 561 abgeschlossen.  
Die Gesamtsumme, welche den „fifty-fifty“- Schulen zugute kommt, beträgt demnach 20.801,94 €.  
Die Gesamt-Emissionsminderung durch Minderverbrauch bei Strom und Wärme beträgt für den 
Abrechnungszeitraum 106.211 Kg CO2.   
 
Erdgas-Infomobil und Erdgasfahrzeuge 
 
Im Infomobil (Bus) führt Entega die Heizungssystheme der Zukunft vor. Von der modernen 
Brennwerttechnik bis zur Wärmepumpe erfahren Bauherren und Hausbesitzer alles, was zum Thema 
Heizung wichtig ist. Auf Wunsch erfolgt eine Energiesparberatung 
 
Broschüren zum Themenbereich „Haushalt, Gesundheit, Umwelt“  
 
Nach Auskunft des Hausfrauenbundes Darmstadt werden die Broschüren„Haushalt und Energie – 
mit Energie haushalten“ und  weiterhin angeboten 
 
Energieberatung  
 
Wunsch ist ein Beitrag der Energieversorgungsunternehmen zu Agenda21-Projekten. 
Umgesetzt ist die Beratung im Entega-Point und dem Entega-Center, dort unter anderem zu 
 
• Geräteberatung 
• Verbrauchsdiagnose  
• Messgeräteverleih (eine Woche mit anschließender persönlicher Beratung) möglich; 
 
Ausführliche Beratung hierzu erfolgt auch durch den Ext.EB -561 und die VZ  im Beratungszentrum 
Darmstadt

9 
... 
Anlässlich des anstehenden Relaunch der Agenda21-Website (www.agenda21.darmstadt.de) wird 
eine Klimaschutz-Seite aufgebaut, welche auch diesem Anliegen verstärkt  entgegenkommt. 
 
Online-Berechnung des privaten Stand-By-Stromverbrauchs 
 
NutzerInnnen sollen angeben können, welche Geräte in welcher Anzahl im Haushalt eingesetzt 
werden. Mögliche  Berechnung von  
• gesparten kWh 
• gespartem Geld 
• gesparten kg CO2, 
für den Fall, dass die aufgezählten Geräte bei Nichtgebrauch ganz ausgeschaltet werden. 
 
Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der Energieberatung durch den Ext.EB -561 und die VZ  im 
persönlichen Gespräch (noch nicht online). 
 
Anlässlich des anstehenden Relaunch der Agenda21-Website (www.agenda21.darmstadt.de
) wird 
eine Klimaschutz-Seite aufgebaut, welche auch diesem Anliegen verstärkt  entgegenkommt. 
 
Energie-Tipps im Internet 
 
Tipps für energiebewusstes, nichtinvestives Verhalten im Haushalt sollen im Internet abrufbar sein. 
 
Tipps zum rationellen Umgang mit Energie können per Link auf der  Internetseite der Entega oder 
der NATURpur erreicht werden. (www.naturpur-energie.ag
) 
 
Anlässlich des anstehenden Relaunches der Agenda21-Website (www.agenda21.darmstadt.de) 
wird eine Klimaschutz-Seite aufgebaut, welche auch diesem Anliegen verstärkt  entgegenkommt. 
Die Umsetzung erfolgt bislang auch  im Rahmen der Energieberatung durch den Ext.EB -561 und die 
VZ  im persönlichen Gespräch. 
 
Mobi Tick  
 
MobiTick ist ein Jahresticket für ÖPNV auf allen RMV-Linien in Stadt Darmstadt und Landkreis 
Darmstadt-Dieburg. 
 
MobiTick ist ein durch die DADINA und den RMV eingeführtes Tarifangebot für Schüler und 
Auszubildende in der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.  
 
Die HEAG mobilo ist als kompetenter Dienstleister mit dem zentralen Vertrieb des Tickets beauftragt 
worden.  
 
Das MobiTick wurde zunächst als Pilotprojekt angesehen, ist aber mittlerweile ein nicht mehr 
wegzudenkendes Produkt in der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
 
Jährlich werden ca. 25.000 MobiTicks ausgegeben.  Hiervon werden rund 10.000 durch die 
Schulämter bestellt, ca.15.000 werden von Kunden direkt gekauft.  
 
Durch die günstige Preisgestaltung ist das MobiTick sehr erfolgreich, rund 40 % des berechtigten 
Personenkreises nutzen mittlerweile das Produkt. 
 
Schulungskonzept zur ÖPNV-Nutzung, Schulmedien zum Thema „Mobilität/ ÖPNV-Nutzung“  
 
Angedacht war ein Schulungskonzept für interessierte Lehrkräften oder Agenda 21-Gruppen. 
Es sollten Grundlagen für Unterrichtseinheiten oder –projekte zum Thema abgegeben werden. 
 
Dieses urspgl. in der Verantwortung der HEAG verortete Projekt wird seitens der HEAG mobilo  nicht 
forciert.  
 
Stattdessen wurde ein Schulungskonzept für Grundschulen entwickelt, das unter anderem das 
richtige Verhalten an Haltestellen und in Fahrzeugen vermittelt.

10 
... 
 
Dieses Programm findet bei den Darmstädter Grundschulen eine sehr positive Resonanz. Es finden 
jeweils 6 Schulungstermine im Frühjahr und Herbst eines Kalenderjahres statt. 
 
Gegenwärtig wird eine Kooperation Werkhof – Weltladen – Stadt/Agenda-Büro - Staatliches 
Schulamt geprüft, um verstärkt mit Fortbildungspunkten versehene Fortbildungsangebote für 
LehrerInnen anbieten zu können. Anstoß hierfür gab das kürzlich eingeführte Kommunikationsspiel 
„Waimiri“.  
Das Ergebnis der Vorprüfungen auch zur  Themensetzung (auch ÖPNV möglich) bleibt abzuwarten. 
 
 
Radiosendung Radar 
 
Angedacht waren  zum Beispiel: 
 
1. Interviews mit Akteuren, Kampagne-MitarbeiterInnen, prominenten „Energiebewussten“ 
2. Meinungsbilder Bevölkerung 
3. Berichte über, Ankündigung von Aktionen und Projekten 
4. Quizfragen, Preisausschreiben stellen beziehungsweise einläuten; Lösungen bekannt geben 
 
Die Umsetzung erfolgt seitens der Bedarfsanmeldung durch die Stadt Darmstadt  bislang nur 
sporadisch! Mögliches Aktionsangebot im Rahmen einer Motivationskampagne für energiebewusstes 
Verhalten ist künftig denkbar! 
 
Vorträge im Themenbereich „Haushalt, Gesundheit, Umwelt“   
 
Vorträge, die möglicherweise nur zum Teil Klimaschutzaspekte berücksichtigen können  durch kleine 
inhaltliche Ergänzungen diesen Bezug herstellen. 
 
Nach Auskunft des Hausfrauenbundes Darmstadt erfolgt dies in den weiterhin angebotenen 
Vorträgen: 
 
„Richtig lüften“ 
„Dämmstoffe – warmes Haus, gesunde Wohnung, geschonte Umwelt“ 
„Apropos Haushalt“ 
Gruppen können Vortrag „bestellen“ 
 
Einführung eines einheitlichen Energiepasses im Gebäudebestand 
 
Ansatz ist die verbindliche Energieeinsparung  im Wohngebäudebereich. Es sollen Möglichkeiten der 
energetischen Gebäudeerneuerung aufgezeigt werden. 
 
Der Energiepass wird ab 2006 für alle Gebäude Pflicht. 
 
Informationen zu Inhalten, Notwendigkeiten und Kosten gibt es im Rahmen der Energieberatung 
durch den Ext.EB -561 und die VZ  im persönlichen Gespräch. 
 
Parallel hierzu wurde 2005 auf Initiative des Agenda-Büros gemeinsam mit der CO2online gGmbh ein 
Kommunaler Heizspiegel  für Darmstadt erstellt und der Darmstädter Bevölkerung mit sehr guter 
Resonanz zur Verfügung gestellt. (Weitergehende Erläuterung siehe: Zusatzaktionen 2005) – siehe 
auch www.agenda21.darmstadt.de
 
 
Impulsprogramm Hessen „Energiediskussion mobil“ 
 
Es geht hierbei um die Vermittlung von theoretisch fundierten und praktisch realisierbaren Methoden 
zur Energieeinsparung. 
 
Das Impulsprogramm Hessen entwickelt zielgruppenspezifische Methoden zur Darstellung und 
Lösung baupraxisorientierter Probleme im Bereich Neubau und Bestandssanierung 
  
Das Impulsprogramm Hessen verfolgt einen wirtschaftspolitischen Ansatz und leistet durch sein 
Qualifikationsangebot einen Beitrag zur Mittelstandsförderung. Es bietet eine "Plattform des fachlichen

11 
... 
Austausches", die den Stellenwert der Energieeinsparung erhöht, Problemlösungen schneller und 
differenzierter austauscht und inhaltlich belastbare Informationen über  
Energiesparkonzepte und -techniken liefert.  
Ziel ist die Vermittlung von theoretisch fundierten und praktisch realisierbaren Methoden zur 
Energieeinsparung. Zielgruppen sind in erster Linie interessierte Architekten, Handwerker und 
Ingenieure in Hessen.  
 
Das Projekt der Hessenenergie ist stetig einer Erneuerung unterworfen. Zurzeit wird  eine 
bundesweite Kampagne zur Energieeffizienz begleitet. 
 
Das Agenda-Büro prüft zurzeit bei ungesicherter Finanzierungsbasis die Rahmenbedingungen zum 
Aufbau einer Darmstädter Klimazeitung. 
 
Als begleitende Maßnahme wird für 2006 eine Passivhaus-Ausstellung in Darmstadt vorbereitet. 
 
Mobile Energieberatung wird „im Kleinen“ von dem Ext.EB – 561 und der VZ im Rahmen der 
Energieberatung im persönlichen Gespräch vollzogen. 
 
100 Passivhäuser in Darmstadt 
 
Angestrebt wird die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauskonzeptes und der Bau 
von Häusern mit Energiebedarf weniger als 15 kWh/(m2a)  (= 1,5 Liter Heizöläquivalent je 
Quadratmeter beheizte Wohnfläche) 
 
Zum kommunalen Einflussbereich gehören öffentliche Wohnungsunternehmen, bei denen in 
begrenztem Maß Möglichkeiten bestehen, sie zum Anschluss an Fernwärme, zu energetischen 
Sanierungen oder bei Neubauten zum Niedrigenergiehaus- oder Passivhausstandard und zu Strom 
sparenden Installationen zu bewegen.  
 
Vorbildliche energetischen Sanierungen sowie die Substitution von Strom durch Erdgas, Fernwärme 
oder regenerative Energieträger können neben der Vorbildfunktion einen Anschub zum Klimaschutz 
leisten. 
 
Für die Vermarktung stadteigener Grundstücke hat der Magistrats bereits Ende 2004 beschlossen, 
bei der Vergabe die Einhaltung von Energie- und ökologischen Standarts (KfW 60) besonders zu 
würdigen und Bauherrschaften, die dies realisieren, bevorzugt zu berücksichtigen. 
 
Der Bauverein AG saniert Mehrfamilienhäuser unter den Vorgaben nach EnEV 2004. Als Pilotprojekt 
führt die Bauverein AG mit Begleitung durch das Institut Wohnen und Umwelt im Bereich des 
Bürgerparkviertels Sanierungen auf Niedrigenergiehausniveau durch „Grünzellenkur“ aus. 
 
Es besteht eine Kooperation mit dem Energieberatungszentrum der VZ Darmstadt. Für Erwerber von 
Wohngebäuden  in städtebaulichen Sanierungsgebieten wird im Bedarfsfall eine Energieberatung 
durchgeführt.  
 
„Wärmetechnische Beschaffenheit“ als Merkmal im Mietspiegel (ökologischer Mietspiegel) 
 
Mietspiegel sind Übersichten über die üblichen Entgelte für Wohnraum in einer Gemeinde. Der 
besondere Vorteil von Mietspiegeln liegt darin, dass sie nicht nur Informationen über gezahlte Entgelte 
für einzelne Wohnungen liefern, sondern auch das örtliche Mietniveau auf einer breiten 
Informationsbasis abbilden und damit die einfache Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ermög-
lichen. Sie erhöhen die Markttransparenz und leisten einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von 
Konflikten. 
 
Die Stadt Darmstadt hat 2003/2005 erstmals einen sog. ökologischen Mietspiegel in Auftrag und 
herausgegeben. (Prüfung eines signifikanten Zusammenhanges zwischen der ortsüblichen 
Vergleichsmiete in Darmstadt und der wärmetechnischen Beschaffenheit) .  
 
Das Institut Wohnen und Umwelt zeigte im Rahmen der Mietspiegelerstellung in Darmstadt erstmals 
in Deutschland, dass für Wohnungen in Gebäuden mit guter Wärmedämmung und moderner 
Heizungsanlage statistisch signifikant eine höhere Miete gezahlt wird.

12 
... 
Ein entsprechender Zuschlag von 0,37 €/m²  pro Monat für eine „gute wärmetechnische 
Beschaffenheit“ wurde in den Darmstädter Mietspiegel 2003 aufgenommen. Ein derart erweiterter 
Mietspiegel wird als „ökologischer“ Mietspiegel bezeichnet.  
Mieter profitieren von dem neuen Zuschlagsmerkmal durch eine erhöhte Mietpreisgerechtigkeit. 
Vermieter können den Zuschlag zur Refinanzierung von Wärmedämmmaßnahmen und 
Heizungsmodernisierungen einsetzen und so die Wirtschaftlichkeit verbessern.  
 
Damit werden sozial ausgewogene und zugleich marktwirtschaftliche Anreize zur Umsetzung von 
Energiesparmaßnahmen geschaffen und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.  
 
Aktuell werden vom IWU Möglichkeiten untersucht, die Ermittlung der wärmetechnischen 
Beschaffenheit – d.h. des Primärenergiekennwertes – zu vereinfachen. Der Anwendungstest eines 
neuen Kurzverfahrens deutet auf eine mögliche Reduktion des Zeitaufwandes etwa um den Faktor 
fünf hin. Der Anwendungstest wird mit Schwerpunkt Martinsviertel durchgeführt. Finanziell unterstützt 
werden die Untersuchungen von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stadt Darmstadt. 
 
Informationen hierzu gibt es auch im Rahmen der Energieberatung durch den Ext.EB -561 und die 
VZ  oder unter www.iwu.de/aktuell/mietspiegel-darmstadt.htm 
 
Förderprogramm „Energetische Modernisierung im Bestand“  
 
Aufbau eines Darmstädter Förderprogramms "Energetische Modernisierung im Bestand" zur 
Finanzierung zukunftsweisender Modernisierungen, indem 100 vorbildhafte und innovative 
Altbausanierungen in Darmstadt bis 2005 realisiert werden.  
 
Das kommunale Förderprogramm sollte aus Kostengründen nicht als Breitenförderprogramm angelegt 
sein. Die Förderung sollte sich auf Gebäude beschränken, die im Rahmen einer umfassenden 
baulichen und anlagentechnischen Instandsetzung auch energetisch vorbildhaft und qualitativ 
hochwertig modernisiert werden.  
Das Förderprogramm in Darmstadt sollte sich auf etwa vorbildhafte und umfassende energetische 
Modernisierung beschränken. 
 
Mangels finanzieller Ausstattung erfolgt lediglich eine  Kostenlose ausführliche Beratung durch den 
Externen Energiebeauftragten des Agenda-Büros / die Verbraucherzentrale Darmstadt.  
Dies entspricht einer mittelbaren individuellen Förderung, die Umsetzung eines Förderprogrammes im 
investiven Sinne erfolgte mangels Finanzierbarkeit bislang nicht. 
 
„100 Klein-BHKW“ , Mindestziel: 25 Klein-BHKW und 5 mittlere Anlagen  
 
Die Themengruppe Energie der Lokalen Agenda 21 hat mit dem Projekt „100 Klein-BHKW“ ein 
wichtiges Teilziel benannt. 
 
Als Mindestziel sollte angesichts der möglichen Förderung von KWK-Anlagen durch das bundesweite 
KWK-Gesetz anfänglich ein Ausbau um mindestens 25 Klein-BHKW mit je 50 kWel (zusammen 1,25 
MWel) und mindestens 5 mittlere Anlagen mit je 1 MWel (zusammen 5 MWel) in Darmstadt erfolgen. 
 
Installiert sind 19 Klein-BHKW Anlagen  mit 5,5 KWel.  / 12,5 KWth  in Liegenschaften der Stadt (15 
x  Schulen, 1 x Stadthaus I, 2 x KiGa, 1 x Jugendheim) 
 
Bekannt sind weitere ca. private 150 Klein-BHKW-Anlagen eines Anbieters in  Darmstadt.  
 
Das Ergebnis einer auch in Kooperation mit der Entega noch laufenden Bestandsaufnahme zum 
Einsatz regenerativer Energien in Darmstadt wird zu einem Internet basierten „Stadtplan 
Regenerative Energien“ führen.  Bereits eingestellt im Stadtplan Darmstadt (Internet) sind die PV-
Anlagen der NaturPur Energie AG. 
 
Ausführliche Informationen und Beratungen erfolgen durch den  Ext.EB – 561 und der VZ im Rahmen 
der Energieberatung. 
 
Kranichstein Süd-West Niedrigenergiehäuser, Anschluss an Fernwärmenetz, Passivhäuser 
Projekt „Wohnsinn“

13 
... 
In Kranichstein ist ein neues Wohnquartier entstanden. Entsprechend den in der Agenda 21 
formulierten Zielen einer nachhaltigen Entwicklung sollte ein Stadtquartier mit hoher Wohn- und 
Gestaltungsqualität und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und Funktionsmischungen entstehen.  
Soziale, ökologische und ökonomische Belange sollten gleichermaßen berücksichtigt werden.  
Im Rahmen privatwirtschaftlicher Verträge zwischen der Stadt als Eigentümerin der Grundstücke und 
den Bauleuten wird der energietechnische Standard des Niedrigenergiehauses vorgeschrieben.  
Für diese Gebäude wird zudem der Anschluss an das bestehende Fernwärmenetz vertraglich 
vereinbart.  
 
Alle Gebäudearten sind Fernwärme anschlusspflichtig. Thermische Solarenergie zur 
Brauchwarmwassererzeugung kann genutzt werden. 
 
Grenzwerte des Heizwärmebedarfs nach LEG-Vorgaben:  
 
- Reihen-Endhäuser  <= 65 kWh/m²a.  
- Reihen-Mittelhäuser, Geschosswohnungsbau, Verwaltung, Büronutzung etc.  <= 55 kWh/m²a. 
 
Vor Erwerb des Baugrunds besteht die Verpflichtung, den Wärmebedarf nach LEG prüfen zu lassen. 
Der Kaufvertrag kann  nur geschlossen werden, wenn der Prüfer die Grenzwerteinhaltung  bestätigt. 
Die Prüfung wird durch den Externen Energiebeauftragten des Agenda-Büros vorgenommen. 
 
Passivbauweise im Kongress- und Wissenschaftszentrum Darmstadt  
 
In der Publikation zum „Realisierungswettbewerb Kongress- und Wissenschaftszentrum Darmstadt“ 
heißt es:  
 
"Das Selbstverständnis der Wissenschaftsstadt Darmstadt soll in einem neuen Kongress- 
und Wissenschaftszentrum seinen konkret erfahrbaren baulichen Ausdruck finden. Durch die 
unmittelbare Nähe, die inhaltliche und funktionelle Verknüpfung von Universität und 
Kongresszentrum soll ein zentraler Ort der wissenschaftlichen Arbeit, der Kommunikation 
und Repräsentation entstehen. (...) Es soll der Region als Kongress- und Tagungsstätte 
dienen. Ebenso wird es Ort für politische und kulturelle Veranstaltungen im Herzen der Stadt. 
Weitere wissenschaftliche Einrichtungen sollen in unmittelbarer Nachbarschaft des 
Kongress- und Wissenschaftszentrums angesiedelt werden. (...) Durch seine Architektur soll 
das Kongress- und Wissenschaftszentrum "Signalwirkung" haben; eine architektonisch 
einprägsame und technisch innovative Gesamtlösung wird angestrebt. Allgemein 
zugängliche und attraktive Bereiche wie Läden, Ausstellungen und Cafe' sollen sich 
dementsprechend zur Öffentlichkeit orientieren." 
Für ein repräsentatives Gebäude, das in der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dieser Zielsetzung 
errichtet werden sollte, war seinerzeit der Passivhausstandard angedacht worden.  
 
Die sich aus der Nutzung des Gebäudes ergebenden Notwendigkeiten, insbesondere die erforderliche 
Kühlung von Seminarräumen bei entsprechnder Auslastung, bewirkten nach Prüfung einer 
wirtschaftlichen Gesamtlösung (Wärmebedarf vs. Kühlungsbedarf) eine Abkehr vom 
Passivhausstandart. 
 
Im Kongresszentrum kommen stattdessen Erdwärmenutzung, eine Holzhackschnitzelanlage, eine 
Abwasser reduzierendee Toilettenanlage und eine Regenwasser nutzende Kühlungs-/Klimaanlage 
zum Einsatz. 
 
Modernisierung Akazienweg“ 
 
Bei der Sanierung im sozialen Brennpunkt "Akazienweg" sind in den letzten Jahren im  Kesselhaus 
Akazienweg und den Anwesen Akazienweg 1-3, 4, 15, 17, 9, 21-23, 25, 33a vorhandene Kesssel 
ausgetauscht worden (Führungskessel Brennwert, nachgeschalteter Kessel Niedrigtemperatur) bzw. 
Häuser an die Fernwärme angeschlossen worden (Niedrigenergiestandard) 
 
Energie bedingte Mehrkosten lassen sich nicht beziffern, Heizkosteneinsparungen lassen sich Nutzer 
bedingt nicht feststellen. 
 
Ernst-Ludwig-Kaserne

14 
... 
 
Als Ziele der Planung und Projektentwicklung wurden unter anderem vorgegeben: 
• die Ernst-Ludwig-Kaserne soll eine neue, zivile Identität erhalten. 
• Gewerbe und Wohnen sollen miteinander verknüpft werden. 
• es soll die erste Passivhaussiedlung Darmstadts als ökologisch orientierter Wohnungsbau errichtet 
werden. 
• angestrebt wird kostengünstiger innovativer Wohnungsbau 
• angestrebt wird die Revitalisierung vorhandener Verkehrsnetze und minimierter Straßenneubau. 
• es soll geprüft werden, unter welchen Voraussetzungen das Konzept einer "abwasserfreien 
Siedlung" zu tragbaren Kosten realisiert werden kann 
 
Nicht erreicht bei der Umsetzung wurden: 
• Verknüpfung von Gewerbe und Wohnen 
• Passivhaussiedlung 
• Revitalisierung vorhandener Verkehrsnetze 
• abwasserfreie Siedlung 
 
Modellprojekt „Hessisches Ried“  
 
Besonderes Kennzeichen der Region Starkenburg ist ihre Lage zwischen der Agglomeration Rhein-
Main und dem Verdichtungsraum Rhein-Neckar mit einer besonderen Entwicklungsdynamik.  
Als südlicher Teil des Regierungsbezirks Darmstadt umfasst sie die fünf Gebietskörperschaften 
Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwaldkreis und Darmstadt und hat eine Fläche von 
etwa 2577 m²km. mit ca. 1 Millionen Einwohnern.  
 
Die Region Starkenburg ist historisch gewachsen und hat eine eigene landwirtschaftliche und 
kulturelle Identität. In allen Gebietskörperschaften der Region Starkenburg sind insbesondere im 
Bereich des Klimaschutzes bereits weitreichende Aktivitäten ergriffen worden. Exemplarisch dafür 
wurde obiges Projekt benannt 
 
Zur Umsetzung dieser Projektidee ist nichts bekannt. 
Anstehende Neustrukturierungen der Region Starkenburg zur Technologieregion Darmstadt Rhein-
Main-Neckar lassen eine Umsetzung diese Projektes in der nahen Zukunft momentan ungewiss 
erscheinen. 
 
Die Auslotung neuer Kooperationsformen mit der AG Klimaschutz (der Region Starkenburg / der 
Technologieregion) und Effizienzsteigerungen auch zur Umsetzung von Projekten  ist Anfang 2006 
erfolgt. 
 
 
 
 
Modell „Öko-Profit“, Auszeichnung eines Betriebs mit Siegel  
 
Das Modell „Öko-Profit“ hat sich als Instrument zur Ansprache und Know-how-Vermittlung im Bereich 
Umwelt- und Klimaschutz zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung in verschiedenen 
Kommunen bereits erfolgreich bewährt. 
Kernbestandteile des 1991 in Graz entwickelten Kooperations- und Qualifizierungsmodells sind: 
• Durchführung von Workshops mit Selbsthilfeangeboten und individueller Beratung für die 
beteiligten Betriebe 
• Betriebsbegehungen mit Beratung durch externe Umwelt-/Energieberater 
• Bereitstellung von Materialien 
 
Eine erfolgreiche Teilnahme an den angebotenen Workshops sichert dann eine Auszeichnung als 
Öko-Profit-Betrieb. 
Mit der Auszeichnung durch ein entsprechendes Siegel darf der Betrieb öffentlichkeitswirksam 
werben.  
 
NATURpur und Entega haben im Rahmen des Öko-Profits für Unternehmen der Region Starkenburg 
Fachvorträge zu Themen wie regenerative und umweltfreundliche Stromversorgung, 
Photovoltaikanlagenbau und Lastgangmanagement gehalten.

15 
... 
Der Externe Energiebeauftragte des Agenda-Büros wirkt als Kommissionsmitglied bei der 
Bewertung mit. 
 
Ökoprofit wird zurzeit von hauptsächlich Firmen der Region Starkenburg praktiziert / umgesetzt.  
Ein im Oktober 2005 gestarteter Versuch, auch verstärkt Darmstädter Firmen (82 angeschriebene 
Firmen und Organisationen) am Öko-Profit-Modell partizipieren zu lassen verlief mangels Interesse 
und Zuspruch vieler Darmstädter Firmen  eher ernüchternd! 
Ausführliche Informationen und Beratungen erfolgen durch den  Ext.EB – 561 und die VZ im 
Beratungszentrum. 
 
ÖPNV ausbauen ( & Umweltverbund im Verkehr) 
 
Ansatz zum Verkehr waren der Einsatz  effizienter Fahrzeuge und der  ÖPNV- Ausbau, die Förderung 
des  Fahrradverkehrs und  die Steigerung des Wegeanteils des Fahrradverkehrs um etwa 25 %-
Punkte. 
 
Ziel: Verstärkte Einführung von Erdgas-Pkw bzw. Erdgas-Bussen in Darmstadt 
 
Neben günstigen Tarifen für private „Fahrgas“-Kunden und Umstellungs- bzw. Anschaffungshilfen für 
Fahrzeuge ist eine konzertierte Aktion in Richtung Taxi-Unternehmen und Bussen sinnvoll – dies 
muss mit den Verkehrsanbietern abgestimmt werden.  
Ziel sollte es sein, bis 2010 mindestens 5% der privaten Pkw und 50% der Taxis sowie 25% der 
Busse in Darmstadt auf Erdgas umgestellt zu haben und 10% des dort genutzten Erdgases durch Gas 
aus Biomasse (Klär- und Biogas) zu ersetzen. 
 
Eine Verdichtung des Netzes, die Anbindung weiterer Stadtteile (über die Linie nach Kranichstein 
hinaus) und das vermehrte Angebot von Straßenbahn-Schnelllinien mit „ÖPNV-Vorrangschaltung“ 
(wie die bestehende Linie 6) und Busspuren sind zusammen mit preiswerten Angeboten für Pendler 
(Job-Ticket) und Sondertarifen zu den Wochenenden gute Möglichkeiten, die in Darmstadt auch zum 
Klimaschutz genutzt werden sollten. 
 
Ziel: Verbesserung des  Fahrradverkehrs.
 
Es könnten allein mit der Erhöhung des Fahrrad-Wegeanteils größenordnungsmäßig 150 kg CO2-
Äquivalenten pro Kopf und Jahr eingespart werden – dies sind, bezogen auf alle DarmstädterInnen, 
jedes Jahr immerhin 20.000 t CO2-Äquivalente, also rund 6% der gesamten Verkehrsemissionen.  
 
Umsetzung
 
Abgeleitet von einem Projekt des KLIMABÜNDNISSES europäischer Städte wurde Mitte 2005 im Dez. 
III / Agenda-Büro eine fachübergreifende ARGE Clever mobil eingerichtet. Der ARGE gehören das 
Agenda-Büro, die ÖPNV-Koordinatorin, der BUND, die DADINA, der VCD, der ADFC und die IVDa 
und weitere Experten und Mitstreiter bei Bedarf an (Fahrradwegenetz, Planung, T-Com, etc). 
Die ARGE beschäftigt sich mit der Implementierung von (zum KFZ) „alternativen“ 
Fortbewegungsmitteln und -formen (ÖPNV, Rade, zu Fuß etc.) und bereitet verschiedene Aktionen 
vor. 
 
Der Verkehrsentwicklungsplan Darmstadt, der fortgeschriebene Nahverkehrsplan 2004 –2009 der 
Stadt Darmstadt und des Landkreis Darmstadt-Dieburg, das Integrierte Verkehrsmanagement der  
Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH) berücksichtigen diesen Aspekt gebührend. Diese 
Planungsinstrumente werden als „work in process“ regelmäßig mit Akteuren der Region Starkenburg 
/Technologieregion Darmstadt Rhein-MainNeckar und mit interessierter Fachwelt und Bürgerschaft 
in jährlichen Verkehrsforen und auf Fachebene konkretisiert, modifiziert und praktisch realisiert. 
 
Im Zuge der kommenden Ausschreibungen (DADINA) für Busleistungen in den folgenden Jahren wird 
bei den Umweltkriterien geprüft, ob über die gesetzlichen Vorschriften der Abgasnormen hinaus 
Qualitätsstandards gefordert werden können, wie z.B. die Einhalten der Euro 5-Norm, und welche 
technische und finanziellen Konsequenzen dies hätte. Erdgas-Busse sind in den 
Ausschreibungsunterlagen derzeit nicht explizit vorgesehen. 
 
Förderprogramm für Erdgas-Pkw durch die Südhessische Gas und Wasser AG  
 
In Darmstadt sollte ein  besonderes Förderprogramm für Erdgas-Pkw angeboten werden.

16 
... 
Die Entega fördert wahlweise die Neuanschaffung eines Fahrzeuges mit Erdgasantrieb oder die 
Umrüstung eines Gebrauchtwagens mit 800 kg Erdgas. Dies entspricht einer Leistung von bis zu 
15.000 km und ca. 1.200 L Normalbenzin. 
2003: 21 Förderungen 
2004: 37 Förderungen 
2005 (bis 18.11): 44 Förderungen 
 
Regenerative Energien bisher ungenutzt: Biogaserzeugung aus Bioabfällen (ca. 2GWh) 
Nutzung des Restholzes aus dem Darmstädter Kommunalforst  
 
Im Bereich „Entsorgung“ gibt es noch eine ganze Reihe von Optionen, Klimaschutz zu betreiben – 
neben der aktiven Müllvermeidung durch z.B. Beratung, Angeboten für Reparaturdienste, Förderung 
abfallarmer Verfahren usw. kann auch die Wiederverwertung intensiviert werden: second-hand-
Initiativen, verstärktes Marketing für Recycling-Produkte, die Herausgabe eines entsprechenden 
Marktführers u.ä.  
 
Auch Energierecycling ist möglich und spart Treibgausgase. Derzeit wird in Darmstadt der Biomüll aus 
der getrennten Sammlung in einer Kompostanlage behandelt - aus Biomüll kann aber vorher auch 
noch Energie gewonnen werden durch Umsetzung des Biomülles vor der Kompostierung in einer 
Biogasanlage zu Biogas. 
 
Ansätze zur Müllvermeidung/ Recycling sind: 
- Müllvermeidung (Beratung, ...) 
- Förderung abfallarmer Verfahren 
- Wiederverwertung (secondhand) 
- Biomüll vor Kompostierung in Biogasanlagen (Bsp. Heppenheim) 
 
Im Bereich der Müllvermeidung erfolgt die Umsetzung dieses KSK-Modules kontinuierlich und 
umfassend über die Öffentlichkeitsarbeit des EAD  in Form des EAD-Kundenservice-Centers, dem 
Darmstädter Abfallkalender und weiterer Faltblätter des EAD, Broschüren, Plakate etc., der EAD-
Internetseite (www.ead.darmstadt.de) ,dem  EAD-Infomail-Service, dem Umwelt und Familientag 
sowie weitere öffentliche Informations-Veranstaltungen, Pressemitteilungen, Anzeigenschaltungen, 
Plakataktionen (z.Bsp. „Sauberes Darmstadt“, Mitwirkung am Darmstädter Umweltdiplom, Mitwirkung 
an der Aktion „Sauberhaftes Hessen“, zielgruppengerechte Beratung in Schulen,Kindergärten, KITAs 
 
Zur Förderung abfallarmer Verfahren eingeführt ist der Eigenkompostiererbonus gem. der 
Darmstädter Abfallsatzung. Der Eigenkompostiererbonus entspricht einem  Nachlass auf 
Abfallgebühren für Eigenkompostierer seit Januar 1999 
 
Zur Umsetzung des Ansatzes Wiederverwertung (secondhand) wurde 2002 der Reparaturführer für 
die Region Starkenburg aufgelegt! Weitere Bausteine sind die Altkleidersammlung des EAD, die 
Boden- und Bauschuttbörse „Alois“ und das Second-Hand-Kaufhaus „secondo“ sowie „Horizont-
Verein“ 
Der Reparaturführer für die Region Starkenburg ist seit 2002 als Broschüre und im Internet 
(www.ead.darmstadt.de) verfügbar  
Die Altkleidersammlung verwertet hinreichend gute Altkleider nach Sortierung im Textilwerk.  
Die Boden- und Bauschuttbörse „Alois“ ist im Internet verfügbar unter www.ead.darmstadt.de
 oder 
www.alois-info.de 
Für „secondo“ und den „Horizont-Verein“ vermittelt der EAD Bürger, welche brauchbare Möbel etc. an 
Bedürftige verschenken möchte 
 
Im Bereich Biomüll vor Kompostierung in Biogasanlagen ist 2006 der Betrieb einer 
Nassvergärungsanlage geplant. 
Geplant ist ferner die Beteiligung des EAD an der geplanten Organik Energie GmbH (ORE GmbH) 
zwecks Vergärung geeigneter organischer Abfälle und Energiegewinnung 
 
Ausführliche Informationen und Beratungen erfolgen ergänzend durch den  Ext.EB – 561 und die VZ 
im Beratungszentrum. 
 
Erstellung eines regionalen Verkehrskonzeptes  
 
Die Erstellung eines Regionalen Verkehrskonzeptes ist ein wesentlicher Aspekt des 
Verkehrsentwicklungsplanes Darmstadt, des fortgeschriebenen Nahverkehrsplanes 2004 –2009

17 
... 
der Stadt Darmstadt und des Landkreis Darmstadt-Dieburg, des Integrierten 
Verkehrsmanagements der  Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH), in Teilen umgesetzt über 
den Aktionsplan des Landes Hessen für Darmstadt (Feinstaub) und wird als „work in process“ 
regelmäßig mit Akteuren der Region Starkenburg /Technologieregion Darmstadt Rhein-Main-
Neckar  und mit interessierter Fachwelt und Bürgerschaft in jährlichen Verkehrsforen und auf 
Fachebene konkretisiert, modifiziert und praktisch realisiert. 
 
Förderung der regenerativen Energien (Internet) 
 
Ausführliche Beratung hierzu gibt es im Beratungszentrum Darmstadt der Verbraucherzentrale, 
gemeinsam mit dem Externen Energiebeauftragten des Agenda-Büros. 
Eine indirekte Förderung durch die Stadt Darmstadt ist mit der kostenlosen und unabhängigen 
Energieberatung gegeben.  
 
Internetplattformen stehen unter www.verbraucherzentrale.de, www.energieverbraucher.de und (im 
Aufbau) unter www.agenda21.darmstadt.de zur Verfügung. 
 
Ebenfalls im Aufbau ist der Internet basierte Stadtplan „Regenerative Energien“, in den momentan 
sämtliche PV-Anlagen der NATURpur eingestellt sind; eine Bestandsaufnahme privater PV- und 
solarthermischer Anlagen in Kooperation mit der HSE läuft! 
 
Radverkehrsanlagennetz (Internet) 
 
Ein Internet basierter Radwegeplan ist in Kooperation zwischen  Straßenverkehrsamt und 
Vermessungsamt im amtlichen Stadtplan Darmstadt (Anfang 2006) realisiert worden. 
 
 
Nachtfahrverbot LKW- Durchgangsverkehr auf dem City-Ring  
 
Hinter der Projektüberschrift verbirgt sich ein Durchfahrtsverbot für LKW ab 3,5 to, ausgenommen zur 
Be- und Entladung für den Bereich der Stadt Darmstadt und des Landkreis Darmstadt-Dieburg und die  
Einrichtung einer Nachtfahrverbotszone. 
 
Durch die 2005 zunehmende PM10- und NO2-Diskussion und die europäischen Vorgaben zur 
Reduktion von PM10, NO2, Lärm und weiteren Schadstoffen erfolgte eine zügige Umsetzung. 
 
Der „Aktionsplan für Darmstadt liegt vor.  
Das Umweltministerium hat im November den Aktionsplan Darmstadt 2005 vorgestellt. 
Der Aktionsplan enthält kurzfristig wirkende Maßnahmen zur Verminderung der PM10-Feinstaub und 
Stickoxidbelastung in Darmstadt. 
Die Aufstellung des Aktionsplanes war notwendig, da der zulässige PM10-Grenzwert in diesem Jahr 
bereits mehr als 35 Mal überschritten wurde. (der zulässige PM10-Tagesmittelwertes liegt bei 50 
µg/m³) 
Der Aktionsplan wurde gemeinsam zwischen dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und 
Landesentwicklung und der Stadt Darmstadt erstellt. Im Rahmen der Offenlegung des Planentwurfs 
hatte auch die Öffentlichkeit ausreichend Gelegenheit, Änderungen oder Ergänzungen vorzubringen. 
Um eine Verlagerung der Belastung auf das Umland zu vermeiden, wurden bei der Festlegung der 
Minderungsmaßnahmen auch die Nachbarkommunen und der Landkreis beteiligt. 
Der Aktionsplan sieht einen mehrstufigen Maßnahmenkatalog vor, der insbesondere 
verkehrslenkende und verkehrsmindernde Maßnahmen enthält: 
 
• Durchfahrtsverbot für Lkw ab 3,5 t in West-Ost- und Ost- West-Richtung (Be- und Entladung in der 
Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt- Dieburg 06:00 bis 20:00 Uhr frei) 
• Nachtfahrverbot für Lkw über 3,5 t innerhalb eines genau gekennzeichneten Bereichs in der Zeit 
zwischen 20:00 und 06:00 Uhr 
• Zufahrtsdosierung (Pförtnerampeln) im Kreuzungsbereich B 26 / Hanauer Straße / Heinrichstraße. 
• Einsatz abgasarmer Busse im innerstädtischen Bereich. 
• Ausbau der Straßenbahn in die Nordstadtbezirke 
• Bau einer No r d -Os t - Umgehungsstraße. 
• Ausweisung einer Umweltzone im Stadtgebiet ab 2008. 
 
„Wärmepumpen“ (Internet)

18 
... 
 
Ausführliche Beratung hierzu gibt es im Beratungszentrum Darmstadt der Verbraucherzentrale, 
gemeinsam mit dem Externen Energiebeauftragten des Agenda-Büros. 
 
Anlässlich des anstehenden Relaunch der Agenda21-Website (www.agenda21.darmstadt.de) wird 
eine Klimaschutz-Seite aufgebaut, welche auch diesem Anliegen entgegenkommt. 
 
Im Rahmen des  2005 auf Initiative des Agenda-Büros gemeinsam mit der CO2online gGmbh 
entwickelten  Kommunalen Heizspiegels  für Darmstadt stellt  eine Online-Beratung mit Online-
Ratgebern weitere interessante Features zur Verfügung.(www.agenda21.darmstadt.de
) 
 
„Intelligente Rad-Mobilität“ (Internet) 
 
Die Umsetzung und Präsentation eines Internet basierten „Routenplaners für Radfahrer“ wird zurzeit 
zwischen Straßenverkehrsamt und Vermessungsamt bei fehlender finanzieller Basis geprüft. 
 
Car-Sharing  
 
In Darmstadt gibt es Kooperationsvereinbarungen zw. HEAGmobilo und  book`n`drive.  
Jahreskarteninhaber bekommen hier Sonderkonditionen.  
Eine Beratung bzgl. Car-Sharing wird zurzeit im HEAG Kundenzentrum angeboten.  
 
Mit Eröffnung der Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof (Betreiber: HEAG mobilo und DADINA) ab 14. 
Januar 2006 wird diese  Beratungsmöglichkeit ausgedehnt. 
 
Ausführliche Informationen und Beratungen erfolgen ergänzend durch den  Ext.EB – 561 und die VZ 
im Beratungszentrum 
 
Abgeleitet von einem Projekt des KLIMABÜNDNISSES europäischer Städte wurde Mitte 2005 im Dez. 
III / Agenda-Büro eine fachübergreifende ARGE Clever mobil eingerichtet. Der ARGE gehören das 
Agenda-Büro, die ÖPNV-Koordinatorin, der BUND, die DADINA, der VCD, der ADFC und die IVDa 
und weitere Experten und Mitstreiter bei Bedarf an (Fahrradwegenetz, Planung, T-Com, etc). 
 
Die ARGE beschäftigt sich mit der Implementierung von (zum KFZ) „alternativen“ 
Fortbewegungsmitteln und -formen (ÖPNV, Rade, zu Fuß etc.) und bereitet verschiedene Aktionen 
vor und wird sich auch des Themas Car-Sharing annehmen. 
 
Informationskampagne Klimaschutz (Internet) 
 
In sehr eingeschränktem Maße erfolgt eine Informationskampagne zum Klimaschutz bereits jetzt auf 
www.agenda21.darmstadt.de 
 
Anlässlich des anstehenden Relaunch der Agenda21-Website (www.agenda21.darmstadt.de) wird 
eine Klimaschutz-Seite aufgebaut, welche auch diesem Anliegen verstärkt entgegenkommt. 
 
Hinzuweisen ist auf eine aktuelle Poster-Ausstellung zum Klimaschutz, bestehend aus 18 DIN A1 
Postern, geeignet für den schulischen Einsatz, zur Ausleihe erhältlich beim Agenda-Büro  
 
Im 2005 aufgelegten neuen Agenda21-Newsletter (elektronisches Medium/Internet) wird auch 
regelmäßig über Klimaschutzthemen berichtet. 
 
Mit der vom Agenda-Büro 2005 aufgelegten Broschüre „Klima-Check“ können Interessierte einen 
ganz persönlichen Klima-Check durchführen und das eigene Nutzerverhalten auf dessen 
Klimaverträglichkeit hin überprüfen. 
 
Auf Initiative des Agenda-Büros wurde gemeinsam mit der CO2online gGmbh ein Kommunaler 
Heizspiegel  für Darmstadt erstellt und der Darmstädter Bevölkerung mit sehr guter Resonanz zur 
Verfügung gestellt. (Weitergehende Erläuterung siehe: Zusatzaktionen 2005)  
Informationen, Broschüren und Online-Ratgeber stehen unter www.agenda21.darmstadt.de
 zur 
Verfügung. 
 
Weitere  Informationen und Beratungen erfolgen ergänzend durch den  Ext.EB – 561 und die VZ im 
Beratungszentrum.

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... 
 
„Runder Tisch – Energie erleben“  
 
Angedacht war eine entsprechende Energieberatung seitens der Stadt, Werkhof, Region Starkenburg, 
Natur- und  Abenteuerschule Odenwald usw. 
 
Seit Jahren wendet sich das Agenda 21-Büro mit Aktionen zu verschiedenen Themen insbesondere 
an Kinder und Jugendliche; dies auch mit energetischen Themen mit sehr großem Erfolg 
insbesondere 2004 und 2005  
 
Beim letztjährigen Projekt 2005 „Regenerative Energien nutzen und Ressourcen sparen“ war eine 
Außenwirkung weit über die Grenzen Darmstadts hinaus zu verzeichnen. 
 
Mit spannenden Spielen, einer Solarbootregatta, Vorführungen, Anschauungsobjekten und vielen 
Informationen rund um die Nutzung regenerativer Energien wurde gezeigt, wie umweltschonend 
Energie erzeugt wird. Mittels eines umgebauten Fahrrads konnte eigener Strom produziert werden.  
Brennstoffzellen- und Photovoltaiktechnik wurden anschaulich demonstriert. Experten informierten 
über den Einsatz von regenerativen Energien und Energiesparen.  
 
Der beim Dez. III eingerichtete  Energietisch, dem Energieexperten, die VZ, Vertreter aus Politik, 
Verwaltung, Energieversorger, FHD, IWU regelmäßig beiwohnen, beschäftigt sich ebenfalls mit dieser 
Fragestellung. 
 
„Umwelt-Abo“  
 
Mit Gründung des RMV`s hat die HEAG ihre Tarifautonomie aufgegeben. Produktgestaltungen liegen 
im Verantwortungsbereich des RMV, neue Produkte können aber beispielsweise durch die DADINA 
oder die Stadt angeregt werden. 
 
Die Einführung eines Umwelt-Abo´s ist zurzeit beim RMV kein Thema. Weitere Vergünstigungen für 
alle Kunden sind beim RMV nicht absehbar.  
 
Verstärkt werden soll die Einführung eines elektronischen Tickets mit Verkauf über Internet und 
Handy. 
 
Weitere Anmerkungen, Projekte, Aktionen und  Ergänzungen für 2005 
 
Darmstädter Heizspiegel 2005 
Kommunale Heizspiegel  sind Instrumente der Impulsberatung im Altbaubestand. 
Sie sind statistische Auswertungen von örtlichen Heizdaten und werden als Faltblätter oder online 
veröffentlicht. Tabellen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt zeigen, welcher Heizenergieverbrauch 
und vor allem, welche Heizkosten angemessen sind. 
Der Darmstädter Heizspiegel ermöglicht eine Grobeinschätzung des Gebäudes oder der Wohnung. 
Mit Hilfe der Heizkostenabrechnung kann jeder einfach und schnell feststellen, ob das eigene 
Haus/die Wohnung ein Energieverschwender ist. 
 
Der Darmstädter Heizspiegel ist damit ein erster Schritt – neben dem 2006 verbindlich eingeführten 
Energiepass -, mehr Transparenz beim Heizenergieverbrauch und bei den Heizkosten zu schaffen. 
Der Heizspiegel ist interessant in all den Fällen, in denen mangels Wegzug der Mieter oder mangels 
Verkauf eines Gebäudes KEIN Energiepass erstellt werden muss. 
 
Mit einer (gegenwärtig nur noch) als PDF-Datei verfügbaren Broschüre „ Darmstädter Heizspiegel“ 
wird eine solche Information neben verschiedenen online-Ratgebern (www.agenda21.darmstadt.de
) 
für Darmstädter Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt. 
 
Die Broschüre ist ein Instrument, das es Mietern/Mieterinnen und Vermietern/ Vermieterinnen 
ermöglicht, die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch ihrer Gebäude auf der Grundlage ihrer 
persönlichen Heizkostenabrechnungen zu bewerten. Das Angebot wurde kurz nach seiner Einführung 
2005 extrem gut angenommen. 
 
Broschüre „Klima-Check 
Mit der vom Agenda-Büro 2005 aufgelegten Broschüre „Klima-Check“ können Interessierte einen 
ganz persönlichen Klima-Check durchführen und das eigene Nutzerverhalten auf dessen

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Klimaverträglichkeit hin überprüfen. 
 
100. Photovoltaikanlage der NaturPur Energie AG in Darmstadt errichtet 
Auf dem Dach der Fahrzeughalle der Berufsfeuerwehr hat NaturPur rund 130.000 Euro in 136 
Solarmodule investiert, die auf einer Fläche von circa 177 Quadratmetern etwa 19.000 
Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen wird. Dadurch können fast 10 Tonnen des Treibhausgases 
Kohlendioxid (CO2) vermieden werden.  
Die Jubiläumsanlage auf dem Dach der Feuerwehr ist das 24. Solarkraftwerk, das der 
Ökostromversorger bis Ende 2005 in Darmstadt errichtet hat. 
 
Solargewächshaus in der Orangerie / Stadt fördert innovatives Pilotprojekt mit Solartechnik  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt fördert das innovative Projekt eines - bundesweit einmaligen- 
Solar-Gewächshauses in der Orangerie.  
Gemeinsam mit  NaturPur Energie AG präsentiert sich  in den Gewächshäusern der Stadtgärtnerei im 
Orangeriegarten in Darmstadt ein neu installiertes Sunflower-Modul, das der Wärmeerzeugung dient 
 
Neuer kostenloser Pendlerservice eingerichtet! 
Die ideale Lösung zur Entlastung von Portemonnaie und Nerven, Verkehr und Umwelt bietet das 
Pendlernetz RheinMain - ein kostenloser Mobilitätsservice, um online Mitfahrgelegenheiten 
anzubieten oder in Anspruch nehmen zu können. 
Erarbeitet  wurde dieses Angebot in Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt im Rahmen des 
Projektes „Integriertes Verkehrsmanagement Frankfurt Rhein Main 
(www.rheinmain.pendlernetz.de)
  
 
1. Ökostrom-Straßenbahn Deutschlands fährt in Darmstadt 
Die erste Ökostrom-Straßenbahn Deutschlands, die NATURpur-Bahn fährt seit 9. August 2005 auf 
dem Schienennetz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Den Strombedarf der Bahn von rund 420.000 Kilowattstunden (kWh) speist die NaturPur Energie AG 
zu hundert Prozent aus zertifizierten, umweltfreundlichen Quellen ins Stromnetz ein.  
Dadurch werden die von der Straßenbahn verursachten Schadstoffemissionen vollständig 
neutralisiert, die Bahn fährt also klimaneutral.  
Während der Laufzeit von einem Jahr, also bis 31. Juli 2006, werden rund 257 Tonnen des 
Treibhausgases CO2 vermieden 
 
Stadtplan „Erneuerbare Energien in Darmstadt“ 
Auf der Internetseite der Stadt Darmstadt, www.darmstadt.de, gibt es unter dem Menüpunkt 
"Stadtplan" zahlreiche Stichworte, zu denen sich die Nutzer einen Überblick verschaffen können. 
Neben einem Straßenverzeichnis, Bushaltestellen und Museen sollen dort künftig auch 
umweltfreundliche Energieanlagen dargestellt werden.  
Ziel ist eine umfassende Bestandsaufnahme aller Betreiber und Standorte regenerativer Energien in 
Darmstadt.  
Der Stadtplan soll einerseits einen visualisierten Überblick über alle privaten, gewerblichen und 
kommunalen Aktivitäten in diesem Bereich geben und andererseits allen an regenerativen Energien 
Interessierten die Möglichkeit der Information und des Erfahrungsaustausches einräumen. 
Aktuell sind unter dem Stichwort Photovoltaikanlagen beispielhaft alle Solarstromanlagen des 
Ökostromanbieters NaturPur Energie AG dargestellt.  
Über einen Link gelangen Interessierte an Zusatzinformationen wie Leistung, Jahresenergieertrag und 
CO2-Einsparung zu den einzelnen Anlagen. 
Diese Informationsplattform soll nach und nach um alle Formen der "Regenerativen Energien" ergänzt 
und ständig aktualisiert werden 
 
Energetisches Sanierungskonzept Bessunger Straße 125 
Basis für die Idee zur Erstellung eines Energetischen Sanierungskonzeptes Bessunger Str. 125 war 
der zunehmende Kooperationswunsch zwischen der TUD / ZIT und der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
/ Agenda-Büro, im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens der Lokalen Agenda21 Gemeinsamkeiten zu 
finden und in Form von Projekten zu realisieren. 
Nach Auslotung der Möglichkeiten eines  „Konzeptstudienobjektes“ für TUD-Studenten, die in den 
Fachbereichen Bauwirtschaft,  Wirtschaftsingenierwesen, Stadtplanung und in andere Disziplinen 
studieren, erfolgte die Focussierung auf das Anwesen Bessunger Str. 125 in Darmstadt.

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... 
Am 20.01.2006 stellten die Studenten der TUD ihre Ergebnisse Ihre Ideen zu  einer „innovativen 
Energieversorgung für das Areal Technisches Rathaus Bessunger Str. 125“ vor. 
(Gutachten zum Thema "Energetische Sanierung" und "Nutzung von Sonnenenergie" ) 
 
Bau-und Umweltmesse 2005 
Die Umwelt2005 ist eine Energie- und Baumesse, welche 2005 erstmals in Darmstadt stattfand. Es 
handelt sich dabei um eine themenbezogene, kundennahen Verbrauchermesse.  
Der Ext.EB – 561 war mit einem Infostand (der VZ) zur Gewährleistung einer unabhängigen  
Energieberatung vertreten. 
 
 
Darmstadt, den 21.02.2006 
III / 561-KSK 
 
Der Dezernent III      Der Dezernent VI 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Klaus Feuchtinger      Dieter Wenzel 
Stadtrat                    Stadtrat

Beratungsverlauf (1)

TOP 166 zur Kenntnis

Orte (6)

  • Hanauer Straße
  • Heinrichstraße
  • Luisenplatz 6
  • Akazienweg 1
  • Bessunger Straße 125
  • Am Hauptbahnhof

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2006/0140
Typ
Magistratsvorlage
Datum
21.02.2006
Erstellt
29.09.2026 00:00