0467/2024
Beantwortung von mündlichen Anfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im RPA vom 05.12.2023 und im AVR vom 29.01.2024 betreffend "Dopingproben von Pferden im Rosenmontagszug" (3330/2023)
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Anlage 3 - Auszug Rechnungsprüfungsausschuss 19.03.2024
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Geschäftsführung Rechnungsprüfungsausschuss Naiga Ngawanzu Telefon: (0221) 221 22928 Fax: (0221) 221 25501 E-Mail: naiga.ngawanzu@stadt- koeln.de Datum: 22.04.2024 Auszug aus der Niederschrift der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses vom 19.03.2024 öffentlich 6.5 "Dopingproben von Pferden im Rosenmontagszug" Nachfrage von Dr. Ralf Unna Rechnungsprüfungsausschuss 05.12.2023, TOP 2.1 0467/2024 Dr. Ralf Unna führt aus, dass in einer Stichprobe von 40 Tieren 3 positiv getestet wor- den seien. Es sei offiziell noch nicht bekannt, ob es sich um verbotene Substanzen handelt. Ob es sich um eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit handelt, werde man im weiteren Verfahren erfahren. Bei Hochrechnung der Stichprobe auf die Grundgesamtheit von 224 beim Rosenmon- tag eingesetzten Pferden, wären statistisch 15 bis 20 Tiere gedopt gewesen, zuzüg- lich sechs Pferden, die während des Zuges ausgesondert werden mussten und einem Pferd, das bereits vor dem Rosenmontagszug psychisch und physisch nicht in einer Verfassung war, mitzugehen. Der Prozentsatz von Pferden, denen tierschutzwidrig Leistungen abverlangt wurden, sei erheblich. Warum die Stadt Köln die Kosten trage, sei nicht nachvollziehbar. Dr. Ralf Unna sehe bei Reitenden im Rosenmontagszug keinen sozialen Aspekt, der der Gebühreneinzie- hung entgegenstehen würde. Das gelte sowohl für die Labor- als auch für die Perso- nalkosten. Erstmalig seien Kolleg*innen aus dem Ministerium aus Düsseldorf anwe- send gewesen, da dies für die Fachaufsicht erforderlich war. Da es keine Gebührensatzung gebe, aufgrund derer die Kosten erhoben werden kön- nen, regt Dr. Ralf Unna an, die Vorlage für die Erstellung einer entsprechenden Sat- zung in den Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Interna- tionales zu verweisen. Der Vorlage sollte ein Auszug aus der Niederschrift zur Information für die Sitzung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales am 29.04.2024 beigefügt werden, merkt Jörg Detjen an. Konrad Peschen weist darauf hin, dass sich 57/Umwelt- und Verbraucherschutzamt bereits mit den Mitarbeitenden, die beim Zug dabei waren sowie den Kolleg*innen aus Düsseldorf austausche und genau erarbeite, welche Konsequenzen zu ziehen sind. Man werde eine gemeinsame Stellungnahme mit den Kolleg*innen aus Düsseldorf ab- geben. Jörg Detjen bittet, die gemeinsame Stellungnahme dem Rechnungsprüfungsaus- schuss vorzulegen. Der Rechnungsprüfungsausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.
Anlage 2 - Auszug Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales 29.01.2024
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Geschäftsführung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales Frau Siemon Telefon: (0221) 221 25001 Fax: (0221) 221 22026 E-Mail: 11-Gremien@stadt-koeln.de Datum: 31.01.2024 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales vom 29.01.2024 öffentlich 3.1 Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rechnungsprüfungsauss chuss vom 09.05.2023 betreffend "Einsatz von Pferden im Rosenmontagszug" 3330/2023 RM Richter fragt nach, ob es möglich sei die Veterinärskosten an die Karnevalsver- eine zu übertragen. Die Verwaltung sagt eine Beantwortung im Nachgang zu. Der Ausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.
Anlage 1 - Auszug Rechnungsprüfungsausschuss 05.12.2023
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1. Öffentlicher Teil 1 Gleichstellungsrelevante Themen Es liegen keine gleichstellungsrelevanten Themen vor. —— [ 2 Beantwortung von Anfragen aus früheren Sitzungen 2.1 Einsatz von Pferden im Rosenmontagszug Anfrage von Dr. Ralf Unna Rechnungsprüfungsausschuss 09.05.2023, TOP 17.8 3330/2023 Dass die Dopingproben von dem zertifizierten Labor der Deutschen Sporthochschule mit Sitz in.Köln kontrolliert werden sollten, sei Dr. Ralf Unna klar. 576/Lebensmittelüberwachung und Veterinärdienste sei Herr*in des Verfahrens, ziehe die Proben und bestimme wo sie kontrolliert werden. Dr. Ralf Unna könne keine hin- reichende Begründung dafür erkennen, dass die externen Kosten nicht gegenüber den zu Prüfenden geltend gemacht werden. Es sei nicht nachvollziehbar, dass auf die Geltendmachung von fast 5.000,00 Euro verzichtet wird. Dr. Ralf Unna bittet um Angabe der internen Kosten für das eingesetzte Personal. Mangels sozialer Komponente, erschließe sich ihm ein Erlass gegenüber dem Festko- mitee Kölner Karneval, respektive den dahinterliegenden Karnevalsvereinen und Reit- gruppen, nicht. Die Stadt Köln habe die externen und internen Kosten einzutreiben. Mitarbeitende bei 576/Lebensmittelüberwachung und Veterinärdienste, die nicht in ei- ner Großtierpferdepraxis gearbeitet haben, seien für die Aufgabenausführung im Be- reich Pferdemedizin fortzubilden. Jörg Detjen findet den Vorwurf, dass die Stadt Köln im Rahmen des Kölner Karnevals aufkommende Kosten nicht in Rechnung stellt, berechtigt. Andrea Blome sichert eine Abstimmung der Antwort mit Dezernat VllVKlima, Umwelt, Grün und Liegenschaften zu. | Der Rechnungsprüfungsausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis. 3 Anträge gemäß $ 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksver- tretungen 3.1 Mehr Transparenz schaffen: Keine Geschäfte mit Firmen aus Steueroa- sen AN/1188/2023 Die Angelegenheit wurde vor Eintritt in die Tagesordnung zurückgestellt.
Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VIII/57 Vorlagen-Nummer 14.02.2024 0467/2024 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Rechnungsprüfungsausschuss 19.03.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.04.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 29.04.2024 Beantwortung von mündlichen Anfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rechnungsprüfungsausschuss vom 05.12.2023 und im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales vom 29.01.2024 betreffend "Dopingproben von Pferden im Rosenmontagszug" (3330/2023) Herr Dr. Ralf Unna (RPA) bittet die Verwaltung um Angabe der internen Kosten für das einge- setzte Personal bei den Dopingkontrollen der Pferde im Rosenmontagszug. Des Weiteren ver- stehe er nicht, warum die Stadt Köln die angefallenen Kosten im Rahmen des Kölner Karne- vals nicht in Rechnung stelle. RM Richter (AVR) fragt nach, ob es möglich sei, die Veterinärskosten an die Karnevalsvereine zu übertragen. Antwort der Verwaltung: Die Kosten für die Beprobung liegen bei rund 10.000,- Euro. Davon übernimmt das Festkomi- tee des Kölner Karnevals die Hälfte der Kosten. Die reinen Personalkosten für den Einsatz von zehn Mitarbeiter*innen des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes belaufen sich auf rund 4.500,- Euro. Nach verwaltungsinterner rechtlicher Prüfung besteht derzeit keine rechtliche Grundlage, auf deren Basis die Stadt Köln die entstandenen Kosten den Karnevalsvereinen in Rechnung stel- len könnte. Eine Erhebung einer Gebühr ist nicht möglich, da aktuell kein Gebührentatbestand und somit keine rechtliche Ermächtigung besteht, für anlassbezogene Blutproben oder sons- tige Amtshandlungen in diesem Zusammenhang eine Gebühr zu erheben. Rechtsgrundlage für das Tätigwerden der Stadt Köln sind die „Leitlinien zum Umgang mit Pferden beim Einsatz in Karnevalsumzügen“ des Landes NRW, konkret Ziffer 2.1 letzter Ab- satz. Die Stadt Köln handelt somit auf Grund einer gesetzlichen Verpflichtung, die stichprobenartige Kontrollen vorsieht, deren Kosten nicht automatisch allen teilnehmenden Pferdehaltern oder Vereinen in Rechnung gestellt werden können. gez. Wolfgramm
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0467/2024
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 14.02.2024
- Erstellt
- 31.01.2024 09:44