3796/2019
Tag der Jugend im Rathaus
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Anlage Ergebnisprotokoll der Ratssitzung
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Ergebnisprotokoll der „Ratssitzung“ vom 13.12.2018
1. Antrag der Fraktion am Rhein – Dauerhafte Sicherheit und Verschönerung rund um
den Ebertplatz
Die Fraktion am Rhein beantragt, folgende Maßnahmen zu beschließen:
1. Die Beleuchtungen in den Unterführungen und auf dem Weg im Parkgelände
rund um den Weiher sollen erneuert werden.
2. Es soll eine „Security-Station“ am Ebertplatz eingerichtet werden, damit sich
alle sicherer fühlen. Die Security-Station soll an jedem Tag der Woche zu jeder
Uhrzeit für alle Menschen am Ebertplatz zugänglich sein und als
Ansprechpartner dienen.
3. Die AWB soll mehrfach am Tag im Parkgelände, auf dem zentralen Platz rund
um den Brunnen und in den Unterführungen ihre Reinigung durchführen,
insbesondere sollten die Wände in der Unterführung vom Urin gereinigt und mit
einer entsprechenden Schutzfarbe versehen werden (Hamburger Modell).
4. Das Ordnungsamt soll stärkere Präsenz zeigen und Verstöße ahnden durch
Platzverweise und Bußgeldverfahren.
Änderungsantrag der Antragstellenden Fraktion am Rhein
Zu Punkt 1 mit der Ergänzung: „In Kooperation mit dem Dezernat für Stadtentwicklung,
Planen und Bauen sollen Maßnahmen zu einer besseren Beleuchtung entwickelt werden“.
Äderungsantrag der Fraktion A 207
Zu Punkt 2 „Es soll keine Security –Station errichtet werden. Stattdessen soll die Präsenz
der Streetworker gesteigert und mit den Schulanfangs- und Endzeiten abgestimmt werden.
Prüfauftrag
Zu Punkt 3 „Bei der der Gestaltung der Wände in der Unterführung sollen die Mittwochs-
Maler eingesetzt werden.
Änderungsantrag der Fraktion GKM
Zu Punkt 2 „Anstelle der Security-Station soll die Verwaltung prüfen, ob durch den Einsatz
von mehr Streetworkern und eine bessere Beleuchtung die Situation am Ebertplatz
verbessert werden kann.
Frau Scho-Antwerpes lässt zunächstunter Berücksichtigung der Änderungsanträge jeden
Punkt des Antrags einzeln abstimmen.
Punkt 1 Abstimmung über den Änderungsantrag – einstimmig angenommen
Punkt 2 Abstimmung über den Änderungsantrag – mehrheitlich zugestimmt
Punkt 3 und 4 es ergehen Prüfaufträge an die AWB und das Ordnungsamt - mehrheitlich
genehmigt
Abstimmung über den Gesamtantrag unter Berücksichtigung der Änderungsanträge und des
Prüfauftrags
Der Antrag ist mit den entsprechenden Ergänzungen – mehrheitlich angenommen
2 Antrag der Fraktion GKM – Erhöhung der Sicherheit im städtischen Umfeld von
weiterführenden Schulen in Köln – Vermeidung von Diebstahl und Wandalismus
Die Fraktion GKM beantragt folgende Maßnahmen zu beschließen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt bei den weiterführenden Schulen Kölns zu
prüfen, ob es dort in erheblichem Ausmaß aus dem städtischen Umfeld heraus
zu Diebstählen, Vandalismus, unerlaubten betretendes Schulgeländes u.ä.
kommt. Zugleich soll abgefragt werden, ob die Schulen Hilfen der Stadt wie
Überwachungskameras, eine Prüfung des Jugendangebots oder des Einsatzes
von Streetworkern im Stadtteil als sinnvoll erachten.
2. Als Pilotprojekt werden an der 11 Gesamtschule Köln-Mülheim folgende
Maßnahmen ergriffen:
2.1 Vor dem Eingangsbereich der Schule sollen Überwachungskameras in
ausreichender Höhe installiert werden, die vor allem den Schuleingangsbereich
vor der Schuleund die Fahrradständer überwachen sollen
Die Videokameras sollen durch geeignete Maßnahmen erkennbar gemacht
werden und die betroffenen Personen sollen erkennen können, an wen sie sich
in Sachen Videoüberwachung wenden können
Das Videomaterial kann werktags nach 24 Stunden, an
Wochenenden/Feiertagen an dem darauffolgenden Werktag automatisch
gelöscht werden, wenn keine Schadensereignisse eintreten.
Die Schulleitung bzw. der Schulträger wird vor Beginn der Videoüberwachung
für die rechtmäßige Befolgung der Datenverarbeitung und des Datenschutzes
ein Verfahrensverzeichnis, verbunden mit einem Sicherheitskonzept, erstellen
2.2 Die Jugendangebote im Stadtteil sollen auf Unterstützungsbedarf überprüft
werden.
Außerdem sollen Streetworker im Stadtteil, vor allem aber im Bereich der
Schule, des Parks und des Wiener Platzes eingesetzt werden.
Änderungsantrag der Fraktion am Rhein
- Nach 48 Stunden muss die Videodatei gelöscht sein
- Nur Fahrradständer dürfen gefilmt werden, nicht der Eingangsbereich
- Die Aufnahmen müssen automatisch gelöscht werden
Änderungsantrag der Fraktion A 207
- Überwachung der Fahrradstellplätze anstelle des Eingangsbereich
- Mehr direkte Arbeit an der Schule in Form eines Aktionstages zur Aufklärung
3. Antrag der Fraktion A 207 – Aufstellung von recyclefähigen Abfallbehältern in Köln,
Pilotprojekt am Brüsseler Platz
Die Fraktion beantragt folgende Maßnahmen zu beschließen:
1. Am Brüsseler Platz stehen derzeit 15 doppelte und 6 „einfache“ Abfallbehälter
des Typs „Colonia Plus“. An den Standorten der Abfallbehälter soll die
Möglichkeit geschaffen werden, den Müll trennen zu können ( 1. Verpackungen/
Wertstoffe, 2. Papier/ Pappe, 3. Restmüll). Es soll auch geprüft werden, ob die
am Brüsseler Platz vorhandenen Abfallbehälter des Typs „Colonia Plus“ neu
angeordnet werden können, um die Kosten für Neuanschaffungen zu
minimieren
2. Die Mülltonnen farblich und durch Symbole eindeutig und leicht verständlich zu
kennzeichnen, um die Mülltrennung zu vereinfachen und die Akzeptanz in der
Öffentlichkeit zu stärken.
3. Um auf die Wichtigkeit des Themas in der Bevölkerung aufmerksam zu
machen, soll eine Plakataktion auf den stadteigenen Schautafeln zur
Müllvermeidung in die Wege geleitet werden.
4. Die Finanzierung der erforderlichen Mülleimer und deren Entleerung durch die
AWB zu übernehmen.
5. Die AWB wird gebeten, Orte zu nennen, an denen entsprechender Müll anfällt,
um auch dort getrennte Abfallbehälter aufzustellen.
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 19.11.2019 3796/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 19.11.2019 Tag der Jugend im Rathaus Einladung und Auswertung Auswertung Tag der Jugend im Rathaus 2018 Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom 05.04.2001 gibt der „Tag der Jugend im Rathaus“ Ju- gendlichen einmal im Jahr die Möglichkeit, das Thema Kommunalpolitik selbst mit Leben und Inhalt zu füllen. Zur Eröffnung des 17. Tages der Jugend im Rathaus am 13.12.2018 begrüßte Frau Oberbürgermeis- terin Reker alle Beteiligten im Ratssaal. Anschließend lud sie die Sprecherinnen und Sprecher der Schülerfraktionen ein, sich in das Gästebuch der Stadt einzutragen. Frau Bürgermeisterin Scho-Antwerpes leitete die 17. Sitzung des „Rates“ zum „Tag der Jugend im Rathaus“. Ca. 90 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und eines Leistungskurses nah- men ihre Sitze als „Ratsmitglieder“ ein, um im „Rat“ eine Mehrheit für ihre gestellten Anträge zu errei- chen. Beratend standen den Jugendlichen dabei Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fraktio- nen zur Seite, die Hinweise zum erfolgreichen Argumentieren während der Sitzung gaben. Auf der Tagesordnung gem. § 3 der Geschäftsordnung des „Rates“ standen folgende Tagesord- nungspunkte: 1. Antrag der Fraktion am Rhein – „ Dauerhafte Sicherheit und Verschönerung rund um den Ebertplatz“ (Realschule am Rhein – Altstadt-Nord) 2. Antrag der Fraktion GKM – „ Erhöhung der Sicherheit im städtischen Umfeld von weiterfüh- renden Schulen in Köln – Vermeidung von Diebstahl und Vandalismus“ (Gesamtschule Mülheim) 3. Antrag der Fraktion A207 - „ Aufstellung von recyclefähigen Abfallbehältern in Köln, Pilotpro- jekt am Brüsseler Platz“ (Albertus-Magnus-Gymnasium – Neuehrenfeld) Vor der Ratssitzung tagten die Jugendlichen zunächst in je einer „Fraktionssitzung“. Mit Unterstüt- zung der realen Fraktionsvertreterinnen und -vertreter konnten sich die Schülerinnen und Schüler noch einmal zu ihrem eigenen Antrag und zu den Anträgen der anderen „Fraktionen“ positionieren und Pro- und Contra-Argumente für die Ratssitzung sammeln. Anwesend waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung und der Polizei um fachspezifische Fragen zu beantworten. 2 In der „Ratssitzung“ entstand ein lebendiger Dialog zwischen den Schülerfraktionen. Die Jugendlichen konnten erleben, wie schwierig es ist unter Einbezug von Sachzwängen verantwor- tungsvolle Entscheidungen zu treffen, wie viele verschiedene Aspekte bei einer Entscheidungsfin- dung zu berücksichtigen sind und dass häufig Kompromisse geschlossen werden müssen, um den legitimen Interessen aller gerecht zu werden. Die Politiker erlebten im Gegenzug die Sichtweisen und Einschätzungen der Jugendlichen, die sie bei künftigen Entscheidungen mit einbeziehen können. Das Ergebnisprotokoll ist als Anlage beigefügt. Mit allen Beteiligten erfolgte eine Auswertung mit den Schulklassen und den Fraktionsvertreterinnen und -vertretern. Da sich die Anträge mit Themen befassen, die Inhalt aktueller politischer Diskussion sind, ist vorge- sehen, die Anträge in der Verwaltung zu prüfen und ggfls. modifiziert in die „Reale“ Politik einzubrin- gen. Die Verwaltung wurde nach dem „Tag der Jugend im Rathaus“ tätig und hat einige Maßnah- men veranlasst. Manche davon konnten bereits umgesetzt werden, andere sind noch in Pla- nung. Zu 1 Antrag der Fraktion am Rhein – „ Dauerhafte Sicherheit und Verschönerung rund um den Ebertplatz“ Maßnahmen des Amtes für öffentliche Ordnung: Der Ordnungsdienst der Stadt sucht den Ebertplatz im Frühdienst und im regulären Tages- und Spät- dienstes auf. Kontrollen finden präventiv, aber auch anlassbezogen statt. Am Wochenende ist der Ordnungsdienst in unregelmäßigen Intervallen vor Ort. Darüber hinaus gibt es immer wieder gemein- same Kontrollen mit der Polizei im Rahmen der Präsenzstreife. Im bisherigen Jahresverlauf wurden über 280 Kontrollen am Ebertplatz durchgeführt. Nach Absprache mit dem Ordnungsdienst kann die Polizei in den Abendstunden täglich zwischen 19:00 – 0:00 Uhr mit jeweils zwei Außendienstmitarbeitenden bei der Bestreifung des Ebertplatzes unterstützt werden. Ferner kann der Bereich in den Nachtstunden am Wochenende im Rahmen des Lärmwagens und der OPARI (beides gemeinsame Streifen mit der Polizei) zwischen 23:00 – 06:00 Uhr kontrolliert werden. Videobeobachtung des Ebertplatzes: Die Videoüberwachung ist originäre Polizeiaufgabe zur Vermeidung von Straftaten durch den Polizei- präsidenten gemäß § 15a PolG NRW. Seit 7 Uhr am Montagmorgen (28. Oktober) hat die Polizei Köln den Ebertplatz digital im Blick. Am Ebertplatz erfassen insgesamt acht, Tag und Nacht das Ge- schehen. Nahezu die komplette Platzfläche ist so vom Polizeipräsidium in Köln-Kalk aus einsehbar. Weitere Informationen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4416928 Temporäre Gestaltung Die Verwandlung des Ebertplatzes mit seinem Zwischen-Nutzungs-Konzept zeigt folgendes: Wie wichtig die enge, interdisziplinäre Kooperation von Kunst, Kultur, Bürgerschaft und unterschiedli- chen Stellen der Verwaltung sein kann; dass der große Vorteil temporärer Interventionen darin liegt, neue Ideen wie in einem Reallabor tes- ten zu können – bevor sie in die Dauernutzung kommen; dass Kunst und Kultur die Kraft zu einer nachhaltigen Verbesserung städtischer Räume haben. Der Ebertplatz zeigt aber auch, dass die Rückeroberung solcher Orte für das Leben im Veedel müh- sam ist und Ausdauer erfordert. 3 Streetwork Den Ebertplatz suchen die zuständigen Streetworker aus dem Bezirk Innenstadt in regelmäßigen Abständen auf. Unterstützt werden sie vom Streetworkteam aus dem Bezirk Ehrenfeld. Immer mitt- wochs parkt ihr Streetworkbus für mehrere Stunden mitten auf dem Ebertplatz. Die aufsuchende Ar- beit erstreckt sich über den Platz hinaus, etwa auf den Theodor-Heuss-Park, Eigelstein und Suder- mannplatz. Auch bei routinemäßigen Bezirksfahrten suchen die Streetworker den Ebertplatz auf, tagsüber wie abends. Darüber hinaus finden gemeinsame Runden mit dem Aufsuchendes Sucht Clearing statt. Das gemeinsame Ziel: die anwesenden Gruppen auf dem Ebertplatz wahrnehmen und bei Bedarf konkrete Hilfe anbieten. Die Streetworker haben dabei festgestellt, dass sich die vermute- ten Dealerinnen und Dealer an nahezu allen Tages- und Nachtzeiten auf dem Platz aufhalten. Der Zugang zu dieser Gruppe gestaltet sich schwierig. Kontakte wurden meist abgelehnt und Hilfsange- bote ausgeschlagen. Diese Personen sind größtenteils älter als 27 Jahre. Die Zielgruppe von Street- work liegt bei Jugendlichen von 14 bis 27 Jahren. Wie aus den Medien bekannt, wurde der Ebertplatz mit weiteren Maßnahmen aufgewertet, etwa durch Konzerte und die Wiederinbetriebnahme des Springbrunnes. Die Aufenthaltsqualität soll dadurch erhöht werden und auch der sichere Schulweg für die Kinder und Jugendlichen der umlie- genden Schulen gewährleistet sein. Es wurde eine still liegende Rolltreppe zur Rutsche umgebaut. Weitere Maßnahmen für Heranwachsende sind im Gespräch. Auch Kinder wurden an der Umgestal- tung des Platzes beteiligt, etwa beim Projekt „Ebertplatzhirsche“ im Rahmen des vom Bundesministe- rium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Die Kinder reflektierten ihre Wünsche und Bedürfnisse auf dem Ebertplatz, unter anderem beim Fotografieren und Malen. Gespräche über öffentliche Präsentationen dieser Ergebnisse sowie über weitere Maßnahmen und Beteiligungsverfahren rund um den Ebertplatz sind geplant. Etliche Träger, Schulen, Einrichtungen und Organisationen haben ihr Interesse daran bekundet. Und: Die Streetworker werden ihre Arbeit auch auf dem Ebertplatz für alle Nutzerinnen und Nutzer des Ebert- platzes aufrechterhalten und bei besonderem Bedarf intensivieren als Präventionspräsenz und Kon- taktangebot im Rahmen des „Konzept Streetwork Köln“ Ergebnisse werden den jeweiligen Schulen, die am „Tag der Jugend im Rathaus“ mitgewirkt haben, als Rückmeldung zugeleitet. Zu 2. Antrag der Fraktion GKM – „ Erhöhung der Sicherheit im städtischen Umfeld von weiterfüh- renden Schulen in Köln – Vermeidung von Diebstahl und Vandalismus“ Es wird auf die Broschüre „Ich sehe das, was Du so tust“ des LDI NRW – Landesbeauftragte und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen – verwiesen: Jede Videoüberwachung greift in das Grundrecht der betroffenen Personen ein. Eine Videoüberwachung während des laufenden Schulbetriebs kann unter Berücksichtigung dieser Interessen nur in besonderen Ausnahmefällen und in sehr eingeschränktem Umfang zulässig sein. Dies gilt beispielsweise für die Fahrradständer, an denen es in der Vergangenheit bereits wiederholt zu Diebstählen und erheblichen Beschädigungen gekommen ist. Vorrangig ist zunächst zu prüfen, ob der Einsatz einer Videoüberwachungsanlage überhaupt erforderlich ist und die Fahrräder nicht auf andere Weise wirksam geschützt werden können, indem die Fahrradständer beispielsweise an einem Platz auf dem Schulgelände angebracht werden, der besser eingesehen und beaufsichtigt werden kann. Letztlich kann nur in jedem Einzelfall unter Berücksichtigung aller Umstände geprüft und beurteilt werden, ob und inwieweit der Einsatz von Videokameras zulässig ist. In aller Regel sollte jedoch von einer Videoüberwachung an und in Schulen abgesehen werden. Dieser Antrag wird weiter verfolgt 4 Zu 3. Antrag der Fraktion A207 - „ Aufstellung von recyclefähigen Abfallbehältern in Köln, Pilotpro- jekt am Brüsseler Platz“ Im Rahmen der Ökologie wird an verschiedenen Konzepten zur Abfalltrennung auch im öffentlichen Raum gearbeitet. So werden auf der Neusser Straße im Rahmen der Klimastraße zusätzliche Papier- container eingesetzt. Inwieweit dies auf andere Straßen auszudehnen ist und auch um z. B. gelbe Tonnen erweitert werden kann, ist in der Bearbeitung. Der Antrag wird weiter verfolgt. Tag der Jugend im Rathaus am 06.12.2019 Der diesjährige „Tag der Jugend im Rathaus“ findet am Freitag, 06.12.2019, statt. Die Veranstaltung im Spanischen Bau beginnt um 8:30 Uhr und endet gegen 14:30 Uhr. Wie in den vergangenen Jahren erhalten drei Schulklassen die Möglichkeit, im Rathaus „Politik aus Jugendsicht“ zu machen. Dazu wechseln die Jugendlichen in die Rolle von „Ratsmitgliedern“. Nach kurzer Begrüßung durch Frau Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes tagen die Jugendlichen zunächst in „Fraktionssitzungen“, wo sie mit Unterstützung von Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen und der Fachverwaltung über ihre „Ratsanträge“ diskutieren und sich abstimmen. Danach lädt die Bürgermeisterin zur fiktiven Ratssitzung ein. Dort sollen die Schülerinnen und Schüler für ih- ren jeweiligen Antrag eine „Ratsmehrheit“ erringen. Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird die Ratssitzung später besuchen und sich über die Ergebnisse informieren. Folgende Schulen wirken in diesem Jahr mit: • Leonardo-da-Vinci-Gymnasium, Nippes • Elly-Heuss-Knapp-Realschule, Mülheim • Geschwister-Scholl-Realschule, Ehrenfeld Folgende Mitglieder der Fraktionen wirken in diesem Jahr mit: • Rafael Struwe, SPD-Fraktion • Ira Sommer, CDU-Fraktion • Horst Thelen, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen • Heiner Kockerbeck, Fraktion Die Linke • Sylvia Laufenberg, FDP-Fraktion Zum Abschluss der Veranstaltung folgt ein Empfang im Lichthof. In lockerer Atmosphäre können sich die Jugendlichen dort nochmals mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung austau- schen. Darüber hinaus erhalten Jugendverbände und Jugendorganisationen – unter anderem der Ratsfraktionen – die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und interessante Projekte zu präsentieren. Alle Mitglieder des Jugendhilfeausschusses sind herzlich eingeladen, an der fiktiven Ratssitzung ab 10:45 Uhr und dem anschließenden Empfang teilzunehmen. Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3796/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 19.11.2019
- Erstellt
- 30.10.2019 09:57