Jahresbericht der Naturschutzwacht 2024, Bezirk 9 Mülheim Ost
Mitteilung BV 2943/2025 vom 06.11.2025
Stand: Am 24.11.2025 im Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle VIII/57/571 Vorlagen-Nummer 2943/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 24.11.2025 Jahresbericht der Naturschutzwacht 2024, Bezirk 9 Mülheim Ost Im Anhang wird Ihnen der Jahresbericht 2024 der Naturschutzwacht Köln-Mülheim, Bezirk 9 Ost zur Kenntnis gegeben. Die Untere Naturschutzbehörde bedankt sich für die gute Zusam- menarbeit und das Engagement von Frau Isbaner. Zu dem von Frau Isbaner erstellten Bericht nimmt die Untere Naturschutzbehörde wie folgt Stellung: Die im Jahresbericht angesprochenen und mit Fotos belegten Arbeiten (S.2 des Berichts) im Schutzgebiet durch Fremdfirmen können bestätigt werden und waren im Vorfeld genehmigt bzw. Routinekontrollen. Auch der Rückschnitt („Auf-den-Stock-setzen“ der Gehölze) entlang der Bahn wirkt radikal. Die Gehölze liegen jedoch noch im Schutzstreifen der Gleise, in der Gehölze aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmäßig zurückgeschnitten werden dürfen. Der Bewuchs ist bereits wie- der 2-4 m aufgewachsen. Die illegale Erholungsnutzung, insbesondere die Badenutzung am Heideweiher, ist in den letzten zwei Jahren aufgrund des hohen Wasserstands etwas rückläufig, da die Liegemöglich- keiten kleiner geworden sind oder zu steil und teilweise feucht sind. Dies ist aus Naturschutz- sicht sehr erfreulich. Auch konnten im 2. Halbjahr 2024 die offiziellen Wege im Naturschutzgebiet, die bis auf den im Süden entlang der Bahnlinie verlaufenden Hauptweg, ausschließlich im Westen des Gebie- tes liegen, mit 2m hohen Eichen-Spaltpfählen mit roter Spitze ausgepflockt werden (s. Anlage 2). Dies stellt eine gut sichtbare und dennoch sich in die Umgebung einfügende Markierung dar. Die Pfähle wurden im Gegensatz zu den Schildern noch nicht demontiert. So wird es für den Ordnungsdienst zukünftig leichter, auf die offizielle Wegeführung hinzuweisen und bei Nichtbeachtung zu ahnden. -
Anlage 1 NAWA-Bericht 2024 Bezirk 9 Ost Fr. Isbaner
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Jahresbericht 2024 Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mülheim-Ost – NW: Hella Isbaner Im Interesse der Leser bzw. auf Wunsch, habe ich meinen Beri cht auf ein Mindestmaß reduziert. Einige Bilder und kurze Details sind dennoch eingefügt. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung: Januar - Dezember 2024. Die einst gewohnten, normal bekannten und wunderschönen Ja hreszeiten haben sich mit jedem neuen Jahr immer weiter verändert, was viele bekannt e Gründe hat und auch durch das Verhalten des Menschen verursacht wird. Hierzu zählen lei der nicht nur die Natur selbst sondern auch unerträglicher Straßenverkehr auf allen Straßen und leider auch Lärm- Belästigungen in vielen Wohngebieten, durch zu oft und zu viele Autos, Motorräder und tägliche Lieferfahrzeuge, in Zone 30, etc.! Darunter leid en nicht nur der Mensch an sich sondern vor allem auch die Vegetation, die Natur selbst u nd leider auch alle Vögel und betreffende Waldtiere gesamt, deren Zuhause eben nur Out door ist; wie die teils noch vorhandenen Wälder, Felder, Flure, Bäche, kleinen Seen. Meinen jahrelangen geschulten Blick dafür, sehe ich im Zusammenhang und nicht nur die Oberfläche. Wetterkapriolen, in Form von Stürmen; Starkregen; Hitze und Dürre und somit auch die extremen Temperaturschwankungen, haben von Jahr zu Jahr zugen ommen! Die Wetterexperten warnen bzw. mahnen bereits seit sehr vielen Jahren ein Um- und Mitdenken im Verhalten jedes Menschen an. Sie verfolgen und kennen sehr genau die Entwicklungen. Die Ursachen sind inzwischen hinreichend seit Jahren bekannt. Elternhaus und Schulen sollten weiterhin praktisch vermehrt diese Thematik, die unser aller Überleben sichert, in diese Verantwortung mit einbezogen werden. Gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme der Menschen miteinander, zur Natur und den Tieren gegenüber, sollten nicht nur Floskeln sondern vor allem praktisch vorgelebt bzw . gelehrt werden. Egoismus zerstört hingegen, wie wir es alle ebenso seit Jahren, unfre iwillig erleben müssen. Jeder gebildete Mensch weiß doch, was Eigenverantwortung bedeute t, denn die Natur geht uns alle an! Wir dürfen darum nicht nachlassen und können/müssen somit in der Tat, besonders für Heranwachsende, selbst ein positives und praktisches Vorbild sein. Allen, die sich für den Schutz und den Erhalt der Natu r gesamt einsetzen und es selbst ehrlich vorleben: Aufrichtigen und herzlichen DANK! Besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften: Polizei, Ordnungskräfte, Feuerwehr, Ehrenamtliche sowie aller mitdenkenden Bürger! Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir Mensche n und die Tiere, brauchen dringend die reine und saubere Natur, um (über)leben zu können. 1 Jahresbericht 2024 Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mülheim-Ost – NW: Hella Isbaner I. - 4. Quartal 2024 - In einer kurzen Zusammenfassung Bei meinen, meist täglichen Rundgängen gab es auch immer wieder unterschiedliche Aktivitäten, durch wechselnde Unternehmen besonders im kleinsten Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide, was sich fast auf das ganze Jahr verteilte! Über einen längeren Zeitraum wurde das Grundwasser geprüft. Dazu wurden Tiefenbohrungen am ganzen Weg vorgenommen.Auch später im Herbst wurde ein wochenlanger radikaler Baumschnitt entlang der S-Bahn durchgeführt. 2 Jahresbericht 2024 Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mülheim-Ost – NW: Hella Isbaner Auch im letzten Jahr hatten wir wieder mehrere Stürme zu verzeichnen, wobei es dann auch einige Bäume, im wahrsten Sinne des Wortes, umgehauen hat. Kleine genauso wie große Bäume, je nach Region, Standort und klimatischen Bedingungen. Totholz ist sicherlich sehr nützlich und hilfreich für viele Insekten, Würmer und andere Tiere, je nachdem. Es fällt schon in den verschiedenen Gebieten auf, wie viele Bäume es getroffen hat und auch wiederholt und mehrmals Sturmbruch zu beobachten war. Das wird auch einige Tiere getroffen haben: sowohl am Boden, auf den Bäumen als auch in der Luft! Diese wunderbaren Lebewesen gilt es weiterhin zu schützen. Der Mensch an sich kann das alles bewusst erkennen bzw. auch einsehen, wenn die Aufmerksamkeit und Einsicht vorhanden wäre. Die Auswirkungen kann man noch immer in den einzelnen Gebieten, an einigen Stellen deutlich erkennen bzw. entdecken, wenn man mit offenen Augen durch die Natur streift. Allerdings begegne ich vielen Menschen, die die Natur nicht wirklich bewusst wahrnehmen, weil sie hauptsächlich vom Handy, von ihren Kindern und/oder von ihren Hunden abgelenkt werden, die dann auch unangeleint überall herumlaufen! Die Anzahl an Menschen und Hunden in der Natur, hat extrem stark zugenommen und manche glauben, der Wald gehöre ihnen allein, vor allem wenn diese in Gruppen sind! Der Geräuschpegel ist sehr störend für alle Menschen, die Ruhe suchen und selbstverständlich für die im Wald lebenden Tiere. So fällt es einem auf, dass man doch noch wenigen Menschen begegnet, die ebenso noch wirklich Ruhe suchen und natürlich gesunde Luft atmen möchten. Mit den Leuten komme ich gerne ins Gespräch, weil es ja auch Freude macht. Im Gespräch ergeben sich auch bestimmte Aspekte, auf die ich aufmerksam machen und freundlich hinweisen kann. Einige beachten das natürlich, worüber ich mich freue. Doch das Gros der Menschen nimmt dies leider selten wahr, weil sie überwiegend mit dem Handy beschäftigt sind und "nebenbei" Kinder und Hunde ausführen (was ebenfalls extrem deutlich zugenommen)! Mich stimmt es sehr nachdenklich, auch, dass ich bestimmte Gebiete meide, aufgrund von gewissen Vorkommnissen! So fühlt man sich oft allein nicht mehr sicher, weil eben auch an verschiedenen Stellen, wo Besucher nichts zu suchen haben, eben doch einige sich dort ungeniert "tummeln"! Ebenso erschreckend ist, dass oft zwischendurch Schüsse bzw. Knallgeräusche (mehr als Silvesterböller) in der Natur zu hören sind, vermehrt!? Das Ordnungsamt hat vermutlich genug an anderen Stellen zu tun, aber ein wenig mehr in meinem Gebiet wäre auch hilfreich und erfreulich. 3 Jahresbericht 2024 Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mülheim-Ost – NW: Hella Isbaner Im kleinsten Naturschutzgebiet "Dellbrücker Heide" ist regelmäßig am Meisten los, was keineswegs der Erholung und der Ruhe dienlich ist, leider immer bei gutem Wetter. Auch an den Plätzen, die für die Öffentlichkeit verboten sind! Das zeigt immer wieder eindeutig, was bei Kindern und Jugendlichen an Bildung versäumt wurde/wird!? Es kam im Laufe des Jahres, zu mehreren unerfreulichen Taten durch Fremdeinwirken, z.B. wurde nachts auf dem 1. Betonweg (Am Eingang, Richtung "Höhenfelder Mauspfad") ca. 50 m in der D-Heide, ein PKW "abgefackelt", nebst Bäumen und später auch noch an anderen Stellen einige Bäume angebrannt -> in einem Naturschutzgebiet!!! Auch wurde/wird immer wieder Fremdmüll sowie zig Hundekot Beutel einfach in der Heide "entsorgt"! DAS ist jedenfalls kein entschuldbares Verhalten! Es ist eindeutig erkennbar, dass es leider offenbar an emotionaler Intelligenz mangelt bzw. gänzlich fehlt! Dafür gibt es keine Entschuldigung und man sollte das auch nicht klein reden. Seit ca. knapp 2 Jahren sind die Wege am Höhenfelder See überflutet, was, wie ich erfuhr, durchaus in der Natur schon vorkommen kann. Der wirklich positive Aspekt hierbei ist, dass alle dort lebenden tierischen Freunde, wie Vögel, Enten, Schwäne, Fische, Insekten, etc, sich ein ungestörtes Plätzchen ausgesucht haben, wo die Menschen sie nicht mehr stören können. Wunderbar, eben auch wegen der Tiere. Inzwischen ist ein Teilgebiet der umrandeten Wege wieder passierbar, eine Umrundung jedoch noch nicht frei begehbar. Mehrmals im Jahr machte ich die Runde, auch dorthin, um den Stand der Dinge zu prüfen. Dadurch musste auch ich immer wieder große Umwege (viel Zeit) in Kauf nehmen, was ich jedoch noch "verschmerzen" kann. Es gäbe noch einiges zu berichten, doch aus Rücksicht, verkürzte ich den Bericht. Der Fokus muss vor allem auch öffentlich mehr publiziert werden; der Bildung für die Natur mehr Wert gelegt werden (Elternhaus, Schule, Politik). Gerade deshalb, weil die Menschen und Tiere nicht ohne die reine Natur existieren können, sind Aufmerksamkeit, Mitdenken und Rücksichtnahme wichtig und sehr hilfreich. Großen Dank an alle, die sich bereits für den Schutz der Tiere und der Natur einsetzen.👏 4 -
Anlage 2 Pfahlmarkierungen
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Anlage 2 Markierung der offiziellen Wege durch die Dellbrücker Heide mit Eichen-Spaltpfählen Markierungspfahl mit QR-Code des BUND für weiterführenden Informationen.
Beratungsverlauf
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24.11.2025
Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde
TOP 6.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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