AN/0898/2019
Trennung von Fuß- und Radweg am Niederländer Ufer
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Gem. Antrag nach § 3 (SPD BV5)
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SPD Grüne CDU Herrn Bezirksbürgermeister Bernd Schößler Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: 17.06.2019 AN/0898/2019 Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Trennung von Fuß- und Radweg am Niederländer Ufer - Gemeinsamer Antrag von SPD, Grünen und CDU - Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Die Bezirksvertretung Nippes möge beschließen: Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob das Folgende umsetzbar ist: 1. Alternative A a) Vom Colonia-Hochhaus aus wird auf der Wiese rechts stromabwärts ein Fußweg an- gelegt, der kurz vor dem Lokal „Schwimmbad“ (das auf die linke Seite gelegen ist) mit einer markierten Querung bis zum Weg kurz hinter dem Lokal „Schwimmbad“ weiter- geführt wird. b) Dieser Weg links hinter dem „Schwimmbad“ wird als Fahrradweg ausgebaut und schlängelt sich bis zur Mülheimer Brücke, wo er auf die asphaltierte Strecke geführt wird. Dabei wäre der asphaltierte Parkplatz für Wohnmobile mit einer Markierung zu versehen. Danach ist eine Wegeführung alternativ am Spielplatz vorbei oder südlich davon möglich. Anlage: Plan Alternative A 2. Alternative B a) Wie Alternative A b) Der Fußweg wird links neben den Bäumen gebaut. Und endet an der Mülheimer Brü- cke. Der enge Bereich am Parkplatz für Wohnmobile wird entweder im erforderlichen - 2 - Maße zurückgebaut oder durch Markierungen für Fußgänger reserviert und ggf. durch Poller o. Ä. abgetrennt. Anlage: Plan Alternative B 3. Alternativen C und D a) Die Alternative A wird nur in b) umgesetzt. b) Die Alternative B wird nur in b) umgesetzt. Begründung Seniorinnen und Senioren sind auf dieser „Rennstrecke“ unsicher und fühlen sich gefährdet, sodass sich Viele nicht mehr trauen, dort spazieren zu gehen und Vermeidungsverhalten an den Tag legen. Das betrifft insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren- Betriebe Köln – aber nicht nur, sondern auch Viele in Riehl außerhalb der SBK. Immerhin haben mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger – ganz überwiegend Seniorinnen und Senioren - einen entsprechenden Bürgerantrag, der für Abhilfe sorgen sollte, unterstützt. Die Bezirks- vertretung Nippes hat dieses Anliegen unterstützt und beschlossen, dass ein Trampelpfad zum Fußweg ausgebaut werden soll. Dies hat die Verwaltung aus rechtlichen Gründen ab- lehnen müssen. Dies ist auf große Enttäuschung bei den vielen Seniorinnen und Senioren gestoßen; darun- ter sind viele Hunde-Besitzer und Besitzerinnen, die mit ihren Hunden dort sicher Gassi ge- hen wollen; in einer Sitzung des Seniorennetzwerks Riehl wurde noch mal ausdrücklich da- rum gebeten, dass die Seniorenvertretung, Bezirksvertretung und Verwaltung weiter nach einer machbaren Lösung suchen. Zur Alternative A a) Vom Colonius aus gibt es zwischen den Bäumen und einer Mauer eine breite Rasenflä- che (ca. 470 cm), die einen Fußweg vertragen könnte. Auf der Höhe des Ausflugslokals „Schwimmbad“ könnte dann der Fußweg – mit einer Querung – bis zu einem Weg hinter diesem Lokal weitergeführt werden. Auf dieser Seite beträgt der Abstand bis zum Ge- strüpp von den Bäumen rund 300 cm. Allerdings dürfte ein Eingriff in das Gestrüpp ver- tretbar sein. Nach einigen Metern endet das Gestrüpp und es ist reichlich Platz bis zu ei- nem Zaun vorhanden, den es auch schon hinter dem Gestrüpp gibt. b) Danach würde der Fahrradweg links über verschiedene Wege – landschaftlich schön – bis zur Mülheimer Brücke ausgebaut werden. Dabei müsste der Parkplatz überquert werden. Hier gibt es ruhenden Verkehr von Wohnmo- bilen, Markierungen wären hilfreich. c) Da der weitere Bereich jenseits der Mülheimer Brücke für ältere Fußgängerinnen und Fußgänger nicht mehr attraktiv ist, sind dort weitere Maßnahmen nicht erforderlich. Näheres zur Wegeführung kann der anhängenden Karte entnommen werden. Zur Alternative B a) Wie Alternative A b) Ab dem Weg hinter dem „Schwimmbad“ ist generell reichlich Platz, sodass das Anlegen eines Fußwegs möglich erscheint, weil hinreichend Platz zu den Bäumen vorhanden ist. - 3 - c) Einen Engpass gibt es nur bei dem Parkplatz für Wohnmobile. Hier wäre es aber möglich, da es eine große Parkfläche gibt, durch Markierungen oder einen Rückbau den Fußweg hier weiterzuführen. d) Wie Alternative A Näheres zur Wegeführung kann der anhängenden Karte entnommen werden. Zu dem Alternativen C und D Hilfsweise könnte notfalls auf den ersten Abschnitt bis zum Ausflugslokal verzichtet werden, um wenigstens einen größeren Abschnitt für SeniorInnen und Senioren ohne Gefährdungen nutzen zu können. gez. Horst Baumann Helmut Metten Christioph Schmitz - 4 -
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Niederländer Ufer
- Mülheimer Brücke
- Auf der Höhe
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0898/2019
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV5 (SPD)
- Datum
- 18.06.2019
- Erstellt
- 18.06.2019 13:45