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AN/1864/2017

Kündigung der Projektgalerie LABOR Ebertplatz zurückziehen

Gem. Antrag nach § 3 (GUT) 11.12.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 19.12.2017, TOP 3.1.7

Gem. Antrag nach § 3 (GUT)

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Gem. Antrag nach § 3 (GUT)

2228 Zeichen

Ratgruppe GUT im Rat der Stadt Köln 
Ratsgruppe BUNT im Rat der Stadt Köln 
DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
Oberbürgermeisterin 
Frau Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 07.12.2017 
 
AN/1864/2017 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 19.12.2017 
 
Kündigung der Projektgalerie LABOR Ebertplatz zurückziehen 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker, 
 
die Ratsgruppen GUT und BUNT, sowie die Fraktion DIE LINKE bitten Sie, folgenden Antrag auf die 
Tagesordnung der Ratssitzung am 19.12.2017 zu setzen. 
 
Beschluss: 
 
Der Rat der Stadt Köln fordert die Verwaltung auf, die Kündigung der Räume der Projektgalerie LA-
BOR Ebertplatz (Eberplatzpassage 5, 50668 Köln) rechtswirksam bis spätestens zum 29.12.2017 auf-
zuheben. 
Der Rat der Stadt Köln bedauert die voreilig ausgesprochene Kündigung und erkennt die Leistung 
aller Kunsträume der Ebertplatzpassage für die Belebung des Platzes und der freien Kunstszene mit 
Dank an – und wünscht sich eine weitere gute Zusammenarbeit. 
 
Begründung: 
 
Die Nutzung der Ebertplatzpassage durch die Kunsträume stellte und stellt auch in der Zukunft einen 
wichtigen Beitrag zur Belebung des Ebertplatzes dar. Die überwiegend ehrenamtlich geleistete Arbeit 
trägt mit dazu bei, dass der Ebertplatz zumindest teilweise nicht als Angstraum, sondern auch als 
Begegnungsraum für Kunst und Kultur wahrgenommen wird. Zahllose Ausstellungen und Festivals 
dokumentieren den Erfolg der Kunstschaffenden am Ebertplatz. Die Stadt Köln fördert das Engage-
ment der im Brunnen e.V. zusammengeschlossenen Kunsträume auf vielfältige Art und Weise, auch 
finanziell. Es erscheint daher kontraproduktiv, wenn einem einzelnen Kunstraum (LABOR Ebertplatz) 
nun gekündigt wurde, bevor ein neues Zwischennutzungskonzept durch den Rat beschlossen wurde. 
Zu einer neuen Fehlerkultur in der Verwaltung gehört unseres Erachtens nach nicht nur Fehler einge-
stehen zu können, sondern auch Fehler zu beheben. 
 
Eine weitere Begründung erfolgt mündlich. 
 
gez. Thor Zimmermann  gez. Thomas Hegenbarth  gez. Michael Weisenstein 
Ratsgruppe GUT  Ratsgruppe BUNT  Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE

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Beratungsverlauf (1)

19.12.2017 Rat
TOP 3.1.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Ebertplatz

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Details

Aktenzeichen
AN/1864/2017
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (GUT)
Datum
11.12.2017
Erstellt
07.12.2017 10:08