0806/2025
Dachsanierung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud hier: Sachstandsbericht
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Mitteilung Ausschuss
3482 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VII/4510 Vorlagen-Nummer 20.03.2025 0806/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 25.03.2025 Dachsanierung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud hier: Sachstandsbericht In Bezug auf die Vorlage 2770/2021 zur Dachsanierung haben sich die Gesamtkosten des Projekts in der Zeit bis zur Fertigstellung im 1. Quartal 2025 gegenüber der ursprünglich ver- anschlagten Summe von 1.340.832 € auf ca.1.635.855 € erhöht. Die Finanzierung erfolgte je- weils zu Lasten der laufenden Ergebnisrechnung. Ausgangslage Im Bereich der Dachabdichtung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud (WRM & FC) wurden 2019 im Zuge von Wartungstätigkeiten erhebliche Mängel fest- gestellt. Auf der Dachfläche des Ausstellungstrakts (Bauteil AA) stand oberhalb der obersten Abdichtungsschicht Wasser. Da die unter der Abdichtungsschicht liegende Wärmedämmung durchfeuchtet war, musste von einer Undichtigkeit in der obersten Abdichtungsschicht ausge- gangen werden. Auf dieser Grundlage wurde die Sanierung beschlossen, um die Funktions- tüchtigkeit des Daches wiederherzustellen und langfristige Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden. Im Folgenden möchten wir die wesentlichen Gründe für diese Kostensteigerung darlegen: 1. Baustoffknappheit durch externe Umstände Der Hauptauftrag für die Sanierung wurde kurz vor Ausbruch des Ukraine-Krieges an die Firma Tec Cologne vergeben. Bereits im Frühjahr 2022 führte die geopolitische Lage zu einer erheblichen Verknap- pung von Baustoffen. Besonders betroffen war die Beschaffung der Betonsteine für die 5. Fassade des Daches. Die Produktion erforderte Sonderformate, deren Herstellung über ein Jahr verzögert wurde, da die entsprechenden Fertigungsformen erst mit er- heblicher Verzögerung geliefert werden konnten. 2. Nachträge durch Baustellenvorhaltung Die beschriebenen Verzögerungen hatten unmittelbare Auswirkungen auf die Baustellenvorhaltung. Dies führte zu Kosten für die fortlaufende Gerüsthaltung, mobile Sanitäranlagen, Sicherheits- und Gesundheits- schutzkoordination (SiGeKo), die Verkehrssicherung durch Zeppelin sowie den Einsatz eines hochwertigen Bauzauns aus Holz. Zudem entstanden fortlaufende Architekten- honorare und weitere Nebenkosten. 3. Zusätzliche Arbeiten aufgrund von Sachverständigenempfehlungen Im Sommer 2022 wurden Dachsachverständige hinzugezogen, die zusätzliche Maßnahmen für notwendig erklärten. Insbesondere mussten Natursteine an den Rändern der Laternen und an der Dachrandsicherung abgenommen werden. Dies machte eine separate Aus- schreibung für die Natursteinarbeiten erforderlich. Trotz dreifacher Ausschreibung 2 konnten diese Arbeiten erst ab Frühjahr 2024 fortgesetzt werden, was weitere Verzö- gerungskosten und zusätzliche Aufwände für die Natursteinarbeiten mit sich brachte. Hinzu kommen noch Hydrophobierungs- und Reinigungsarbeiten der neu eingesetzten Natursteine, da eine vorhandene Beschichtung der Steine erst später sichtbar wurde sowie geringe Mehrkosten der Blitzschutzarbeiten, da die Unterkonstruktion der Beton- steine dies erforderte. 4. Nachträge durch Maßnahmen zur Dachentwässerung Die Einbindung der Sachver- ständigen brachte Anpassungen an der Dachentwässerung mit sich. Diese Maßnah- men führten zu Nachtragsarbeiten, die von der Firma Tec Cologne umgesetzt wurden und ebenfalls zu einer Erhöhung der Kosten beitrugen. Gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0806/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 20.03.2025
- Erstellt
- 14.03.2025 12:41