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Zertifizierung „Stillfreundliche Kommune“: Stillmöglichkeiten in den Bezirksrathäusern schaffen
Gem. Antrag nach § 3 (Grüne) AN/1389/2024 vom 17.10.2024
Stand: Am 29.10.2024 im Gesundheitsausschuss ungeändert beschlossen.
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln VOLT-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Herrn Dr. Ralf Unna Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 15.10.2024 AN/1389/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Gesundheitsausschuss 29.10.2024 Zertifizierung „Stillfreundliche Kommune„: Stillmöglichkeiten in den Bezirksrathäusern schaffen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, wir bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des Gesundheitsausschusses am 29.10.2024 aufzunehmen: Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, auf die Zertifizierung der Stadt Köln als „Stillfreundliche Kommune“ hinzuarbeiten. Dazu sollen in den Bezirksrathäusern Still-Orte eingerichtet wer- den, um stillenden Personen gute Rahmenbedingungen für das Stillen zu ermöglichen. Die Verwaltung soll in 6 Monaten im Gesundheitsausschuss sowie im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern über die Ergebnisse berichten. Begründung: Das Konzept der "Stillfreundlichen Kommune" des Deutschen Hebammenverbandes und des Hebammenverbandes NRW verfolgt das Ziel, die Öffentlichkeit stärker für die Bedürf- nisse stillender Mütter zu sensibilisieren und ihnen geeignete Orte zur Verfügung zu stellen, an denen sie in Ruhe und geschützter Atmosphäre stillen können. Ein erster Schritt in diese Richtung, wurde mit Beschluss des Gleichstellungsausschusses zum Thema stillfreundliche Kommune im November 2023 [AN/2060/2023] gemacht. - 2 - Gemäß der Nationalen Strategie 2017 zur Stillförderung des Bundesministeriums für Ernäh- rung und Landwirtschaft stellt die Kommunale Stillförderung eines der Strategiefelder dar. Stillförderung ist Gesundheitsförderung1: die kognitive und psychomotorische Entwicklung sowie die Hirnentwicklung wird positiv be- einflusst, kurz- und langfristige Krankheitsrisiken werden vermindert wie z.B. Infektionen der unteren Atemwege, des Mittelohres, des Magen-Darm-Traktes, das Risiko für plötzlichen Kindstod ist verringert, die Entwicklung einer späteren Adipositas ist deutlich unwahrscheinli- cher, das Risiko an Diabetes Mellitus Typ 2 zu erkranken, ist reduziert. Auch gibt es eine deutliche Korrelation zur positiven Entwicklung der Mutter-Kind-Bindung und langfristige po- sitive psychosoziale Folgen. Die Bereitstellung von Stillmöglichkeiten in den Bezirksrathäusern leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung stillender Mütter, sondern fördert auch die Familien- freundlichkeit in diesen Stadtbezirken. Nach und nach sollen möglichst alle Kölner Bezirks- rathäuser mit Stillmöglichkeiten ausgestattet werden. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer 1 Siehe Bundesgesundheitsblatt, 25.6.2018
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