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"Köln, safe..." - Kampagne zum Thema Gewalt- und Waffenfreiheit

Mitteilung Ausschuss 1768/2023 vom 12.03.2024

Stand: Am 18.03.2024 im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle IV/512/2 Vorlagen-Nummer 06.06.2023 1768/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 06.06.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung 21.08.2023 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 18.03.2024 "Köln, safe..." - Kampagne zum Thema Gewalt- und Waffenfreiheit Der Auswertungsbericht „Jugendkriminalität 2022“ des Polizeipräsidiums Köln zeigt einen deutlichen Anstieg von Straftaten, insbesondere auch von Gewaltdelikten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Vergleich zu den Jahren 2018 und 2019, also vor der Pandemie. Hier werden allerdings nur angezeigte und aufgeklärte Fälle einbezogen, so dass das unbe- kannte Dunkelfeld vermutlich deutlich höher ausfällt. Dies deckt sich mit dem Eindruck von Öffentlichkeit und pädagogischen Fachkräften, dass Gewalt von und unter jungen Menschen in den letzten Jahren konstant zunimmt. Vermehrt kommen in gewalttätigen Auseinandersetzungen zudem auch Waffen zum Einsatz. Um auf diese Entwicklungen zu reagieren, plant die Fachstelle Gewaltprävention im Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft §78 SGB VIII Gewalt- prävention eine stadtweite Social Media Kampagne zum Thema Gewalt- und Waffenfreiheit. Mit der Kampagne „Köln, safe…“ sollen die Zielgruppe der 12 bis 18-Jährigen sowie Eltern und Fachkräfte angesprochen werden. Der Start der Kampagne ist im September 2023 geplant, die Umsetzung ist für eine Dauer von drei Monaten vorgesehen. Ziel der Kampagne ist es, Jugendliche für das Thema Gewalt zu sensibilisieren, sie anzure- gen, ihre eigene Haltung zu hinterfragen, ihnen insbesondere Alternativen zu Gewalt/Waffen- gewalt aufzuzeigen und sie über Aktivitäten und Ansprechpartner*innen zu informieren. Die Kampagne wird die Jugendlichen auf die hierfür neu erstellte Landingpage führen, die zeitnah konzipiert wird. Auf dieser Seite werden die Aktionen und Angebote in der Stadt, die während des Kampagnenzeitraums und/oder darüber hinaus wahrgenommen werden können, gebündelt. Zusätzlich ist ein explizit auf das Thema „Waffenbesitz und Waffengewalt unter Jugendlichen“ entwickeltes Workshop-Format geplant. Diese Fortbildung richtet sich an alle pädagogischen Fachkräfte sowie Lehrkräfte an Schulen in Köln. Jugendliche sind von Beginn an in den Prozess der Erstellung der Kampagnen-Inhalte invol- viert. Sie bringen ihre Zielgruppensicht ein und beteiligen sich an der Entwicklung und Produk- tion von Filmclips für die Kampagne. 2 In enger Abstimmung mit dem Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird aktuell ein Kom- munikationskonzept erarbeitet, das den strategischen Zielen Rechnung trägt. Der genannte Kampagnentitel wird immer mit einem auf den jeweiligen Inhalt angepassten er- gänzenden Zusatz versehen und erhält dadurch einen individuellen Charakter. Die gängigen Social-Media-Kanäle der Stadt Köln (Youtube, Instagram, Facebook) und die städtische Internetseite werden als Veröffentlichungswege zur Ausspielung genutzt. Zudem ist die Verwendung von Stadtinformationsanlagen, Postkarten und digitaler Außenwer- bung im Stadtgebiet angedacht. Darüber hinaus werden die beteiligten Akteur*innen durch Cross-Posting die Kampagneninhalte über ihre jeweiligen Social Media Kanäle zu den ent- sprechenden Zielgruppen und weiter in die Stadtgesellschaft tragen, wodurch sich die Reich- weite der Kampagne deutlich erhöhen wird. Bereits jetzt ist auch über die Kölner Stadtgrenze hinweg ein großes Interesse an der Kam- pagne feststellbar, da sich auch andere Städte und Gemeinden angesichts steigender Gewalt- delikte unter Kindern und Jugendlichen sehr besorgt über die Entwicklung zeigen. Alle im Bereich der Gewaltprävention tätigen Akteur*innen und Träger der freien Jugendhilfe in der Stadt wurden bereits informiert und sind aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteili- gen. Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf

  1. 06.06.2023

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 8.4.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 21.08.2023

    Ausschuss Schule und Weiterbildung

    TOP 8.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  3. 18.03.2024 zuletzt

    Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern

    TOP 4.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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