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BKA 0831

Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 170. Sitzung des Braunkohlenausschusses vom 15.12.2023

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss 15.03.2024

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Nächste Beratung: Braunkohlenausschuss, Sitzung am 15.03.2024, TOP 2.

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Niederschrift BKA 15.12.2023_final_komplett_2.2)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 170. Sitzung des Braunkohlenausschusses vom 15.12.2023)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Niederschrift BKA 15.12.2023_final_komplett_2.2)

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Niederschrift 
über das wesentliche Ergebnis der 
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses
am
 Freitag, dem 15. Dezember 2023, 
von 10:00 Uhr bis 12:22 Uhr, 
im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln 
Vorsitz: Stefan Götz (CDU)

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 2 – 
Tagesordnung und Beschlüsse 
Vor Eintritt in die Tagesordnung 4 
1  Feststellung der Tagesordnung 4 
Der Braunkohlenausschuss genehmigt die geänderte Tagesordnung ein-
stimmig. 
2  Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung  
des Braunkohlenausschusses am 27.10.2023 4 
in Verbindung mit 
 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung  
des Braunkohlenausschusses am 3.11.2023   
Der Braunkohlenausschuss genehmigt zunächst die Niederschrift über 
seine Sitzung am 27.10.2023 einstimmig, s odann die Niederschrift über 
seine Sitzung am 3.11.2023 ebenfalls einstimmig. 
3  Monitoring Garzweiler II   
a)  Ergebnisse aus der Facharbeitsgruppe Restsee zur Seewasserspiegelhöhe 5  
b)  Auswertung des Berichts „Auswirkung des Klimawandels auf die 
Rheinwasserentnahme“ 6 
Der Braunkohlenausschuss fasst einstimmig folgenden Beschluss: 
a)  Der Braunkohlenausschuss begrüßt den Beschluss der Entschei-
dungsgruppe Monitoring Garzweiler und beschließt, im weite-
ren Verfahren eine Seewasserspiegelhöhe für den Restsee 
Garzweiler von 66 m NHN zugrunde zu legen. 
b)  Der Braunkohlenausschuss nimmt die Auswertung des Berichts 
„Auswirkung des Klimawandels auf die Rheinwasserentnahme“ 
zur Kenntnis.

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 3 – 
4  Tagebau Inden - Vorschläge der Naturschutzverbände für die Gestaltung des 
Restsees und dessen Umfeldes 8 
in Verbindung mit 
5  Vorstellung Rahmenplan Indesee 2.0 und Sicht der indeland-Kommunen auf  
das Konzept der Naturschutzverbände   
Der Braunkohlenausschuss nimmt die Präsentation der Naturschutzver -
bände zur Gestaltung des Restsees und seines Umfeldes sowie die 
Ausführungen im Rahmen der Vorstellung des Rahmenplans Indesee 2.0 
und die Sicht der indeland -Kommunen auf das Konzept der Naturschutz -
verbände zur Kenntnis. 
6  Bericht der Umsiedlungsbeauftragten 11 
Der Braunkohlenausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis. 
7 Anträge 13 
(keine) 
8  Anfragen 13 
(keine) 
9  Mitteilungen 13 
9.1 der Bezirksregierung  
9.2 des Vorsitzenden  
(keine) 
 
* * *

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 4 – 
Vor Eintritt in die Tagesordnung  
Vorsitzender Stefan Götz stellt die fristgerecht erfolgte Einladung sowie die Beschlussfähig-
keit des Ausschusses fest. 
1  Feststellung der Tagesordnung 
Vorsitzender Stefan Götz informiert über folgende Änderungswünsche der Tagesordnung:  
• Ergänzung von Tagesordnungspunkt 2 um die Genehmigung der Niederschrift über die 
169. Sitzung des Braunkohlenausschusses am 3. November 2023   
• Tausch der Tagesordnungspunkte 4 und 5 
• Einfügung eines neuen Tagesordnungspunktes 6 „Bericht der Umsiedlungsbeauf trag-
ten“ und entsprechende Anpassung der Nummerierung der folgenden Tagesordnungs-
punkte. 
Der Braunkohlenausschuss genehmigt die geänderte Tagesordnung einstimmig. 
2  Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des 
Braunkohlenausschusses am 27.10.2023 
in Verbindung mit  
 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitz ung des 
Braunkohlenausschusses am 3.11.2023 
(keine Wortmeldung) 
Der Braunkohlenausschuss genehmigt zunächst die Niederschrift über seine Sit-
zung am 27.10.2023 einstimmig, sodann die Niederschrift über seine Sitzung am 
3.11.2023 ebenfalls einstimmig.

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 5 – 
3  Monitoring Garzweiler II 
a) Ergebnisse aus der Facharbeitsgruppe Restsee zur Seewasserspiegelhöhe 
Dorothee Levacher (LANUV) trägt anhand einer Präsentation vor. 
Auf die Fragen Gudrun Zentis (GRÜNE)  nach dem Umgang mit Feuchtgebieten bei einem 
Seespiegel vo n 66  m und nach dem Abstrom aus der Kippe Richtung Osten antwortet 
Dorothee Levacher (LANUV), diese Fragen gingen über den Rahmen der vorliegenden Un-
tersuchung hinaus. Zu den Feuchtgebieten sei ein Hinweis erarbeitet worden; eine Lösung zu 
finden, sei nicht Aufgabe der Arbeitsgruppe gewesen. Das müsse an anderer Stelle, z.  B. im 
Rahmen des Braunkohlenplanänderungsverfahrens weiterbearbeitet werden. In Sachen Kip-
penabstrom teile sie mit, dass keine der geprüften Seespiegelhöhen einen spezifischen großen 
Vorteil mit sich bringe.  
Von Hans Josef Dederichs (GRÜNE) nach der Absenkung des Grundwasserspiegels und zum 
Trockenfallen der Niers-Aue befragt, legt Dorothee Levacher (LANUV) dar, Letzteres hänge 
davon ab, für welche Trasse man sich entscheide. Im Moment gehe man von einem Trassen-
verlauf aus, der diesen Bereich ausspare und sich von Osten an die Niers nähere, sodass diese 
durch den See Wasser erhalte. Danach würden die Grundwasserstände nicht wieder so anstei-
gen, dass es zu einem natürlichen Grundwasserzustrom in Kuckum komme. Aber auch diese 
Frage der Zuleitung zur Niers sei im Rahmen der Untersuchung nicht behandelt worden. Zur 
Niers-Aue teilt sie mit, dass in der Präsentation lediglich die 0,5-m-Absenkungslinie gegenüber 
dem ursprünglichen Zustand dargestellt sei. Zeichne man einen kompletten Differenzenplan 
ein, merke man, dass sich die höchste Differenz am See befinde und danach abfalle. Dies er-
folge nicht in Stufen, sondern eher linear. Allerdings empfehle sie einen Blick in die Karte, zumal 
etwa Tonlöcher berücksichtigt werden müssten. Wenn es ihn interessiere, biete sie an, einen 
Plan zu erstellen, aus dem er das ersehen könne.  
Er nehme dieses Angebot gern an, so Hans Josef Dederichs (GRÜNE).  
Von Bernd Roland Essler (AfD) um nähere Informationen zu den Einflussfaktoren für die Mo-
dellrechnung – Stichworte: Niederschlagsmenge und Entwicklung der Lufttemperatur – gebe-
ten, erläutert Dorothee Levacher (LANUV), ins Grundwassermodell würden die Eingangsda-
ten zur Grundwasserneubildung eingespeist. Von der Niederschlagsmenge werde alles 
abgezogen, was den Niederschlag verringere, bis dieser im Grundwasser ankomme. Bei den 
Berechnungen zum stationären Endzustand seien mittlere Verhältnisse angenommen und 
keine Klimaszenarien berechnet worden.

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170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 6 – 
Vor dem Hintergrund der Veränderung der Grundwasserstände nicht nur in Feuchtgebieten, 
sondern auch bei den Oberflächengewässern bittet Barbara Weinthal (Kommunale Vertre-
tung) darum, sich dieses Themas insbesondere im UVP- und weiteren Braunkohlenplanverfah-
ren anzunehmen. 
Dorothee Levacher (LANUV) ergänzt, dabei handele es sich um ein zusätzliches Thema, das 
sehr wohl berechtigt, aber nicht Gegenstand des Auftrags der Arbeitsgruppe gewesen sei. Bei 
den Berechnungen zur Seespiegelhöhe handele es sich um Modellrechnungen mit einer vari-
ablen Größe bei ansonsten konstanten Annahmen.  
b)  Auswertung des Berichts „Auswirkung des Klimawandels auf die Rheinwas-
serentnahme“ 
Dorothee Levacher (LANUV) stellt die Kernpunkte anhand einer Präsentation vor. 
Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) begrüßt die Einbeziehung von Szenario 8.5 
in die Prüfungen. Sodann bittet sie um nähere Informationen zur Wasserentnahme von 
1,8 m
3/s, die ausweislich des Berichts jederzeit möglich sein solle – insbesondere vor dem Hin-
tergrund von Niedrig- bzw. Hochwasserständen.  
Dorothee Levacher (LANUV) erläutert, die Mindestmenge sei im Entnahmekonzept verein-
bart und festgeschrieben. Es könne zu Hochwasserständen kommen, bei denen man – vielleicht 
aus Qualitätsgründen – die Entnahme stoppen müsse. Sie verfüge allerdings nicht über Infor-
mationen hierzu. Im Übrigen müsse auch die Wasserchemie einbezogen werden.  
Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) merkt an, die Frage, welche Qualitätsanfor-
derungen man an das Rheinwasser stelle, müsse noch behandelt werden.  
Rainer Thiel (SPD) hält die Empfehlung, eine Seehöhe von 66  m anzustreben, für nachvoll -
ziehbar; sie werde von seiner Fraktion mitgetragen.  
Auf die Frage von Manfred Waddey (GRÜNE) nach den Konsequenzen der Erkenntnisse auf 
die Planungen antwortet Dorothee Levacher (LANUV), die Empfehlung laute auf eine See -
spiegelhöhe von 66 m. Bezüglich der Möglichkeit, Rheinwasser vor dem Hintergrund  des Kli-
mawandels zu entnehmen, signalisiere das LANUV Entspannung.  
RD’in Susanne Brüggemann (Bezirksregierung) ergänzt, derzeit würden die Angaben zur 
Umweltverträglichkeitsprüfung durch RWE erstellt. Diese Erkenntnisse bildeten dafür eine

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170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 7 – 
wichtige Grundlage in Bezug auf die Rheinwassertransportleitung und die Wasserentnahme. 
Mit der Empfehlung von 66 m würden auch Fragestellungen aufgeworfen, sodass die Erwar-
tung laute, dass diese bearbeitet würden. RWE werde ein Grundwassermodell erstellen, das 
eine wichtige Voraussetzung für die Beantwortung dieser Fragen darstelle.   
Auf die Fragen von Manfred Krause (GRÜNE) antwortet Dorothee Levacher (LANUV), die 
Fragestellung nach dem Monitoring sei aufgenommen worden; damit habe sich die Arbeits-
gruppe Restsee bereits beschäftigt. Dabei würden im Übrigen auch neue Untersuchungen – 
auch aus anderen Bereichen – in den Blick genommen, aus denen neue Erkenntnisse hervor-
gehen könnten. Ihres Wissens existierten nicht sehr viele Untersuchungen zu den Auswirkun-
gen des Klimawandels auf das Wasserdargebot des Rheins. Sie freue sich über Hinweise, falls 
jemand von einschlägigen Studien wisse. In der Auswertung des alten Monitorings vor etwa 
zehn Jahren sei es lediglich um die Frage gegangen, wie sich der Wasserspiegel des Rheins  
ändere, wenn die Gletscher kein Wasser mehr in den Rhein speisten. Damals sei gesagt worden, 
die Auswirkung betrage ca. 2 bis 3 cm, allerdings habe man damals noch nicht die Position der 
Schifffahrt gekannt. Diese alte Untersuchung würde sie heute nicht mehr ins Spiel bringen. 
Heute existiere das abgestimmte Entnahmekonzept und heute kenne man die Bedürfnisse der 
Schifffahrt. Die nun vorliegende Studie beinhalte im Übrigen das Gletscherverhalten, zumal sie 
sich mit den einzelnen Abflussanteilen im Rhein beschäftige.  
Von Ute Sickelmann (GRÜNE) um Informationen über die eventuelle Einstellung von Maß-
nahmen zur Stabilisierung des Sees bei steigendem Wasserspiegel gebeten, legt Dorothee 
Levacher (LANUV) dar, aus dem See könne erst Wasser in die Niers laufen, wenn dieser seinen 
Spiegel erreicht habe. Der Zustrom von außen und durch Niederschlag müsse größer als der 
Bedarf sein, den Spiegel zu halten. Viele Jahrzehnte lang werde es ein unterirdisches Abströ-
men geben. Der See speise den abgesenkten Grundwasserkörper und bringe ihn – als Zusatz-
effekt – gleichsam mit nach oben. Ein Szenario, aus dem hervorgehe, welche Maßnahmen man 
bei steigendem Seespiegel beenden könne, existiere noch nicht, allerdings könne man Hin-
weise darauf den Grundwassermodellen entnehmen. 
Der Braunkohlenausschuss fasst einstimmig folgenden Beschluss:  
a)  Der Braunkohlenausschuss begrüßt den Beschluss der Entscheidungsgruppe 
Monitoring Garzweiler und beschließt, im weiteren Verfahren eine Seewas-
serspiegelhöhe für den Restsee Garzweiler von 6 6 m NHN zugrunde zu le-
gen. 
b)  Der Braunkohlenausschuss nimmt die Auswertung des Berichts „Auswirkung 
des Klimawandels auf die Rheinwasserentnahme“ zur Kenntnis.

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170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 8 – 
4  Tagebau Inden – Vorschläge der Naturschutzverbände für die Gestaltung des Rest-
sees und dessen Umfeldes 
in Verbindung mit  
5  Vorstellung Rahmenplan Indesee 2.0 und Sicht der indeland -Kommunen auf das 
Konzept der Naturschutzverbände 
Zunächst stellt Udo Thorwesten (NABU)  die Kernpunkte des Konzepts der Natur schutzver-
bände BUND, LNU und NABU anhand einer Präsentation vor. Sodann präsentiert Jens Brö-
ker (indeland GmbH) den Rahmenplan Indesee 2.0. Zusammenfassend stellt er fest, dass sich 
die indeland GmbH intensiv bemüht habe, die Belange des Naturschutzes sehr umfassend in 
den Rahmenplan aufzunehmen. 
Auf die Frage von Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) nach der Lage der öko-
logischen Vorrangzonen erläutert Jens Bröker (indeland GmbH), zum Uferrandbereich an der 
Nordkante habe es unterschiedliche Vorstellungen, auch freizeitwirtschaftlicher Nutzung, ge-
geben. Der Rahmenplan reserviere diesen Bereich für die Landwirtschaft bzw. den Schutz der 
Natur.  
Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) stellt klar, dass es sich beim Naturschutz 
weder um Freizeitnutzung, wie im Braunkohlenplan Hambach dargestellt, noch um ein städte-
bauliches Entwicklungskonzept handele. Der Natur Bereiche zu lassen, in die man nicht oder 
möglichst wenig eingreift, stelle eine Grundlage für die Zukunft dar. Es gehe weder um Luxus 
noch um Spinnereien, sondern um basale Bedürfnisse.  
Jens Bröker (indeland GmbH) stellt klar, dass er für Hambach nicht zuständig sei und daher 
keine Aussagen dazu treffen könne. Aus seiner dreijährigen Zeit als Vorsitzender des Revier -
knotens Ressourcen und Agrobusiness könne er sagen, dass die Planungen und Diskussionen 
auch in Richtung Naturschutz mit Herzblut betrieben würden. Er glaube nicht, dass der Natur-
schutz ein Anhängsel darstelle, sondern dass er genauso wichtig wie andere Bereiche sei bzw. 
eine Grundlage für das darstelle, was man tue. Man könne ohne Natur nicht leben; sie müsse 
geschützt werden. Dies geschehe mit Blick auf die Ausgewogenheit unterschiedlicher Ansprü-
che. Er sei fest davon überzeugt, dass am Ende im Abwägungsprozess ein ausgewogenes Er-
gebnis habe gewonnen werden können.  
Von Manfred Waddey (GRÜNE)  nach den Entscheidungsebenen befragt, verweist 
RD’in Susanne Brüggemann (Bezirksregierung) auf den bestehenden Braunkohlenplan In-
den, aus dem die grob gefassten Rekultivierungsziele hervorgingen. Die genauere Ausführung

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170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 9 – 
sei in Abstimmung mit den Kommunen erfolgt; in diesem Zusammenhang verweise sie auf das 
Konzept der indeland GmbH. Dazu werde die Bergbehörde entsprechende Pläne beisteuern.  
Auf die Frage von Ute Sickelmann (GRÜNE), wie viel Natur noch im Rahmenplan Indesee 2.0 
stecke, wenn man das Ziel berücksichtige, 30  % der Flächen für Naturschutz zu reservieren, 
antwortet Udo Thorwesten (NABU), man solle nicht unbedingt in Prozentzahlen rechnen. Aus 
seiner Sicht sei es sinnvoll, siedlungsaffine Dinge an vorhandene Siedlungsstrukturen zu pla-
nen. Er spreche auch als Bürger der Region, wenn er sage, dass man beim Blick auf die Sied-
lungsbereiche die Menschen in den Mittelpunkt stellen müsse, damit diese beispielsweise den 
Strand zu Fuß erreichen könnten. Tatsächlich fehle bei den Planungen, Platz für den Natur-
schutz zu lassen und – konkret gesprochen – die Verbindung zwischen Inde und Indesee. Auch 
fehle ein Übergangsbereich, in dem Tiere in feuchtem Grünland herumlaufen könnten.  
Dr. Alexandra Renz (MWIKE) begrüßt, dass der indeland -Rahmenplan 2.0 Belange des Na-
turschutzes gut berücksichtige. Sie halte das für eine vorbildliche und integrale Planung. Sie 
lade ein, die Chancen dieses neu erarbeiteten Konzeptes zu sehen.  
Herrn Waddey antwortet sie, in Hambach und Garzweiler handele es sich um das Braunkoh-
lenplanverfahren, in Inden gehe es um die Ebene darunter, also beispielsweise um Berg recht, 
Landschaftsplanung und Regionalplanung.  
Wie man dem Vortrag habe entnehmen können, solle niemand zurückzuschrecken, sondern 
lieber schauen, was man auf kleiner Fläche trotzdem noch zusammenbekomme.  
Michael Hildemann (SPD) wundert sich, warum das Konzept der Naturschutzverbände erst 
nach dem Vorliegen des durchaus gut abgewogenen Rahmenplans Indesee 2.0 erscheine. Er 
hielte es für fatal – auch in Anbetracht der Beteiligung der Menschen vor Ort –, alles auf null 
zu stellen. Wenn das Ministerium das anstrebe, sei man nicht beieinander.  
Vorsitzender Stefan Götz erwidert, niemand habe gesagt, dass alles auf null gestellt werde.  
Bei Erstellung eines solchen Rahmenplans behalte man den Kirchturm im Blick und die Welt im 
Auge, so Jens Bröker (indeland GmbH). Die Transformation und die Rekultivierung im Rhei-
nischen Revier stellten aus seiner Sicht eine ökologische Aufwertung zum vorher vorhandenen 
Zustand dar. Diesen Aspekten habe man so gut wie möglich Rechnung getragen, wenn man 
auf den Tagebau Inden sehe. Die ökologische Entwicklung des Reviers dürfe nicht an den Pla-
nungsgrenzen haltmachen, sondern Naturschutzbelange sollten in der Gesamtschau des Rhei-
nischen Reviers und des westlichen Rheinlands bewertet werden. Ihnen solle in der Gesamt-
schau der Vernetzung der Räume Rechnung getragen werden.

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 10 – 
Auch Gudrun Zentis (GRÜNE) bekräftigt, man wolle nicht bei null anfangen, zumal die inde-
land seit 2006 bei der Rekultivierung eine Vorreiterrolle spiele. Sie pflichte den Natur schutz-
verbänden bei, denn auch für sie fehle die Verbindung der neuen Inde zum Indesee. Man 
müsse sich nur aufeinander zubewegen, um diesen Teil für eine neue und sanfte touristische 
Nutzung, etwa Wandern, zu erschließen. Die beiden Konzepte halte sie in diesem Punkt für 
nicht allzu weit entfernt.  
Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) führt aus, RWE liege auch sehr daran, die Themen Bio-
diversität und Biotopverbund durch die Rekultivierung der Tagebaue zu unterstützen. So habe 
sich das Unternehmen eine eigene Biodiversitätsstrategie gegeben, die dies umsetze. In den 
Abschlussbetriebsplänen sei eine Vernetzung von Bereichen vorgesehen, etwa Korridore zwi-
schen Inde und See, die durch Blühstreifen ergänzt würden. RWE habe darüber hinaus versucht, 
den Abschlussbetriebsplan mit dem Rahmenplan in Einklang zu bringen. Die sehr gute Über-
einstimmung berücksichtige auch Naturschutzbelange.  
Die Landwirtschaft habe durch die Änderung der Wiedernutzbarmachung Flächen in erhebli-
chem Umfang verloren. Deshalb war und sei das Ziel die Herstellung nutzbarer landwirtschaft-
licher Fläche. Hierzu erkenne er in der Darstellung der Feuchtgebiete in der ersten gezeigten 
Alternative durchaus einen Widerspruch, jedoch könne man sich, beispielsweise mit einer Aus-
prägung der Flachwasserbereiche, aufeinander zubewegen.  
Erich Gussen (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) merkt an, bei der Erarbeitung 
des Rahmenplans habe auch die Landwirtschaft mit am Tisch gesessen. Er bekräftige, dass die 
Planänderung 2009 einen großen Verlust landwirtschaftlicher Fläche in der Region mit sich 
gebracht habe. Die größten Verluste entfielen bei Zusammenschau aller Braunkohlenpläne auf 
die Landwirtschaft. Daher müsse man die gesamte Region betrachten. Zwar stelle der neue 
Indebogen einen guten Naturschutzbereich dar, aber die für Artenschutzmaßnahmen benötig-
ten 700 ha gingen dem Ackerland verloren. Kooperationen halte die Landwirtschaft für mög-
lich, eine Vorabfestlegung bedeute allerdings, das Kind mit dem Baden auszuschütten. Die Leit-
entscheidung sehe ganz klar vor, dass die landwirtschaftliche Rekultivierung so weit vorg ehe, 
dass alle Flächenansprüche erfüllt werden müssten.  
Vorsitzender Stefan Götz  führt aus, die offenen Fragen und Punkte seien Gegenstand der 
regionalen und der kommunalen Bauleitplanung und nicht Bestandteile eines Braunkohlen-
planänderungsverfahrens. 
Andreas Heller (CDU) macht darauf aufmerksam, dass die aktuelle Leitentscheidung vorsehe, 
Ausgleichskonzepte für den Artenschutz zu finden. Er halte den Ansatz von Herrn Bröker für 
zutreffend, den Fokus zu vergrößern und eine Gesamtschau durchzuführen. Er bitte darum, sich 
insbesondere mit dem Thema des Artenschutzes zu befassen.

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 11 – 
Der Braunkohlenausschuss nimmt die Präsentation der Naturschutzverbände zur 
Gestaltung des Restsees und seines Umfeldes sowie die Ausführungen im Rah-
men der Vorstellung des Rahmenplans Indesee 2.0 und die Sicht der indeland -
Kommunen auf das Konzept der Naturschutzverbände zur Kenntnis.  
6  Bericht der Umsiedlungsbeauftragten 
Umsiedlungsbeauftragte Margarete Kranz gibt an, sie mache einige Ausführungen zu Ent-
wicklung und Anzahl, stehe aber für Fragen über Bericht im Zeitraum April 2022 bis März 2023 
gern zur Verfügung.  
Die Umsiedlung neige sich deutlich ihrem Ende zu. Veränderungen der Zahlen für den Ort 
Morschenich gebe es nicht. Für Manheim sei ein weiterer Notarvertrag geschlossen worden, 
aktuell blieben drei Notarverträge offen. Im Bereich von Erkelenz seien von Ende März bis Ende 
September sechs weitere Notarverträge geschlossen worden. Für 65 Anwesen könne möglich-
erweise noch eine Umsiedlung erfolgen, wahrscheinlich allerdings nicht in voller Höhe. Für Ku-
ckum/Keyenberg könne mit 62 % eine recht gute Teilnehmerquote verzeichnet werden.  
In Erkelenz werde momentan der Endausbau der Straßen vorangetrieben und damit einem 
dringenden Wunsch der Bevölkerung entsprochen. Die Mehrzweckhalle als einziges noch aus-
stehendes kommunalen Gebäude der öffentlichen Infrastruktur werde ein Highlight für die Be-
völkerung sein und Anfang Januar eingeweiht.  
Zu den in der Leitentscheidung getroffenen Regelungen herrsche vor Ort eine ganz breite Ak-
zeptanz vor. Sie sehe als aktuelle Aufgabe z. B. die Vorkaufsoption. Nach aktuellen Meldungen 
halte sich die Zahl derjenigen, die ihre Grundstücke zurückerwerben wollten, in Grenzen. An-
fang des Jahres werde die Bevölkerung von Erkelenz und Morschenich durch Schreiben und 
weitere Maßnahmen über die Rahmenbedingungen informiert. Die Bevölkerung in den alten 
Orten könne bis 2026 zu Umsiedlerkonditionen umsiedeln.  
Das Konzept der gemeinsamen Umsiedlung habe dazu beigetragen, dass diese von der Bevöl-
kerung angenommen worden sei. Die Umsiedlungsquoten hätten ausgereicht, um eine gute 
Dorfgemeinschaft in den Umsiedlungsorten wiederherzustellen. Viele Vereine hätten die Um-
siedlung als Chance zur Neustrukturierung begriffen. Sie danke den Vereinsvertretern vor Ort, 
dass sie dies neben ihrer eigenen Umsiedlung mit großem Engagement betrieben hätten.  
Für die sozialverträgliche Umsiedlung habe es festgelegte Kriterien gegeben. Gemessen an 
diesen Kriterien seien die Umsiedlungen sozialverträglich abgelaufen, was nicht heiße, dass 
jeder persönlichen Befindlichkeit habe entsprochen werden können.  
Mit dem Ende der Umsiedlungen sei das Ende ihrer Tätigkeit eingeläutet; ihr Vertrage ende mit 
dem Ablauf dieses Jahres. Sie danke herzlich für die vielen Jahre der Zusammenarbeit, d ie sie

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 12 – 
als sehr konstruktiv und fruchtbar empfunden habe. Für sie habe der Braunkohlenausschuss 
immer so etwas wie den Fels in der Brandung dargestellt – ein schönes Gefühl. Sie danke dar-
über hinaus allen, die sich in den Umsiedlungsorten als Bürgerbeirat smitglieder, als Vereins-
vertreter usw. dafür engagiert hätten, dass alles so gut wie möglich gelaufen sei.  
Sie wünsche den Anwesenden alles Gute und dem Ausschuss für seine weitere Arbeit viel Kraft 
sowie die Besonnenheit und Ruhe, die er schon in den letzten Jahren bewiesen habe.  
Dr. Alexandra Renz (MWIKE) dankt der Beauftragten für ihr Engagement der letzten 14 Jahre. 
Ihre Aufgabe habe darin gelegen, denen zu helfen, die nicht über eine starke Stimme verfügten; 
darin habe ihre große Stärke gelegen. Sodann überreicht sie der Beauftragten unter dem Beifall 
der Anwesenden ein Präsent. 
Harald Zillikens (CDU) schließt sich den Dankesworten an. Frau Kranz habe an der wichtigen 
Schnittstelle immer mit Ruhe und Charme sowie mit Ausdauer und Hartnäckigkeit die Interes-
sen der Umsiedler vertreten. Er verbinde den Dank mit der Frage, ob geplant werde, einen 
weiteren Umsiedlungsbeauftragten bis Mitte 2026 einzusetzen.   
Die klassische Rolle der Umsiedlungsbeauftragten, die Umsiedlung zu verbessern und auch die 
Entwicklung weiter voranzubringen, werde neueren Überlegungen zufolge nicht mehr benö-
tigt, so Dr.  Alexandra Renz (MWIKE). Die verbliebenen Fälle insbesondere in Erkelenz und 
Merzenich erforderten keine Umsiedlungsbeauftragte, vielmehr befinde man sich im Gespräch 
mit der Stadt und der Verwaltung. 
Auch Michael Hildemann (SPD) dankt der Beauftragten seitens seiner Fraktion für die geleis-
tete Arbeit. Ihn habe der Spagat zwischen der notwendigen Nähe am Menschen und der not-
wendigen Distanz, die die Aufgabe verlange, immer berührt. Er wünsche alles Gute für den 
nächsten Lebensabschnitt.  
Die Umsiedlungsbeauftragte und er hätten sich im Laufe der Jahre öfters gegenübergestanden 
und sich sicherlich mehrmals übereinander geärgert, so Hans Josef Dederichs (GRÜNE). Im 
Nachhinein betrachtet sei er froh, dass Frau Kranz diese Aufgabe wahrgenommen und sehr gut 
erledigt habe. Er habe die Zusammenarbeit als Freude empfunden.  
Zum weiteren Verlauf der Reaktivierung der Dörfer und zur weiteren Reaktivierung des Stan-
dortes lägen weitere Vorschläge vor; er bitte Frau Dr. Renz, dem Ausschuss von Zeit zu Zeit 
Zwischenstände zu den Vorhaben des Landes zu berichten.  
Vorsitzender Stefan Götz schlägt mit Blick auf den Umfang der Auskunftsbitte vor, hierzu in 
der nächsten Sitzung gesondert zu berichten und den Bürgermeister Stephan Muckel und Frau

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung  15.12.2023 
 
 
– 13 – 
Dr. Alexandra Renz oder andere Vertreter der  Landesregierung hinzuziehen, Arbeitstitel: Wie 
geht es in den Dörfern weiter? 
Hans Josef Dederichs (GRÜNE) erklärt sich mit diesem Vorschlag einverstanden. 
Vorsitzender Stefan Götz  dankt der Umsiedlungsbeauftragten Margarete Kranz im Namen 
des Braunkohlenausschusses herzlich für ihre in den letzten 14 Jahren geleistete Arbeit und 
überreicht ein weihnachtliches Präsent.  
Der Braunkohlenausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.  
7 Anträge 
(keine) 
8  Anfragen 
(keine) 
9  Mitteilungen 
9.1 der Bezirksregierung 
9.2 des Vorsitzenden 
(keine) 
 
Zum Schluss der Sitzung wünscht Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk frohe Weihnachten, 
dankt für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Braunkohlenausschuss und darüber 
hinaus und wünscht alles Gute für das neue Jahr.

Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln 
170. Sitzung 15.12.2023 
– 14 –
Vor
sitzender Stefan Götz schließt sich diesen Worten an und wünscht frohe Festtage.  
gez.
 Stefan Götz 
(Vorsitzender des 
Braunkohlenausschusses) 
gez. Gudrun Zentis 
(2. stellv. Vorsitzende des 
Braunkohlenausschusses) 
gez. Sarah Fani 
(Geschäftsstelle des 
Braunkohlenausschusses)

Monitoring Garzweiler II 
Ergebnisse aus der AG Restsee
170. Sitzung des Braunkohlenausschuss
15.12.2023

2
- Seespiegelhöhe des Tagebausees Garzweiler
- Auswirkungen des Klimawandels auf den Rhein
Schwerpunktthemen der AG Restsee
im Jahr 2023

Seespiegelhöhe des 
Tagebausees Garzweiler
Kurzbericht wurde an Mitglieder des BKA verschickt

4
■ Braunkohlenplan 1995: Seespiegelhöhe 65 m NHN
■ Grundlagen überholt
■ Neue Tagebauplanung (12/2022)
Anlass 
 See nach Osten verlagert
 Ni
ersanbindung über Trasse

5
■ Facharbeitsgruppe unter Leitung des LANUV: Niersverband,
Schwalmverband, Erftverband und RWE Power AG
■ Neue Untersuchung der Seespiegelhöhe (aktuelle Planung 12/2022)
■ Auswertung von Grundwassermodellergebnissen
■ Hinzuziehen der Machbarkeitsstudie zur Anbindung an die Niers
Vorgehen

6
Auswertung der Grundwassermodelle von RWE und LANUV:
■ Seespiegelhöhen 65 -70 m NHN
■ Stationärer hydraulischer Endzustand
■ Grundwassergleichenpläne
■ Grundwasserdifferenzen
■ Modellbilanzen
■ Auswertung unter verschiedenen Aspekten
Untersuchungen zur Seespiegelhöhe

7
■ Erreichen eines stabilen Seespiegels
■ Gewährleistung eines Mindestabflusses in der Niers
■ Minimierung des Geländeeinschnitts an Verbindungstrasse und Niers
■ Auswirkung auf die Grundwasserstände
- in Feuchtgebieten
- in potenziellen Vernässungsbereichen
■ Auswirkung auf die Kippendurchströmung in Richtung
- Tagebausee
- angrenzende Grundwasserkörper
Auswertung im Hinblick auf

8
■ Ziel: keine Befüllung mehr mit
Rheinwasser im stationären
Endzustand nötig
■ Grundvoraussetzung für positive 
Bewertung
Erreichen eines stabilen Seespiegels
Ergebnis:
 Großer Einfluss der Seespiegelhöhe
 Stabiler Seespiegel erreichbar bei
65, 66, 67 m NHN

9
■ Ziel: definierter Mindestabfluss am
Pegel Wickrathberg
 Wichtige Voraussetzung für die Niers
Mindestabfluss in der Niers
Ergebnis:
 Großer Einfluss der Seespiegelhöhe
 Mindestabfluss erreichbar bei
65 und 66 m NHN

10
■ Ziele: möglichst
- Geländeeinschnitt an der Trasse minimieren    
- Renaturierung Stahlenend erhalten
■ Trassenvariante Köhm mit
65 und 66 m NHN Seespiegel untersucht
Minimierung des Geländeeinschnitts an der 
Verbindungstrasse und der Niers
Trassenvarianten für den Anschluss der Niers an den Tagebausee
(Quelle: BCE, „Tagebausee Garzweiler, Entwurf 
Machbarkeitsstudie: Ablaufgewässer zur Niers, 65 m NHN“)
Ergebnis: 66 m NHN Seespiegel vorteilhaft
 Geländeeinschnitt (>10 m in beiden Fällen) kann 
um
 1m reduziert werden
 Renaturierung kann zur Hälfte erhalten bleiben

11
■ Ziel: Grundwasserstützung in
grundwasserabhängigen
Feuchtgebieten
Auswirkung auf die Grundwasserstände in 
Feuchtgebieten 
Ergebnis:
 Lokale GW-Absenkungen im Schwalmquellgebiet u. Mühlenbach
 Nur geringfügiger Unterschied bei 65 oder 66 m NHN Seespiegel

12
■ Ziel: potenzielle Vernässung im
Bereich Wanlo reduzieren
Auswirkung auf die Grundwasserstände in 
potenziellen Vernässungsbereichen
Ergebnis:
 Kein Unterschied bei
65 bzw. 66 m NHN Seespiegel

13
■ Ziel: Stoffeintrag in den See
minimieren
Auswirkung auf die Kippendurchströmung
Ergebnis:
 Einfluss der Seespiegelhöhe gering
 Zustrom zu ca. 90 % aus Unverritztem

14
■ Ziel: Stoffeintrag in die Grundwasserkörper
minimieren
Auswirkung auf die Kippendurchströmung
Ergebnis:
 Einfluss der Seespiegelhöhe gering
 Abstrom aus Kippe in GW-Körper +/-5%

15
■ Stabiler Seespiegel bei
■ Mindestabfluss in der Niers bei
■ Geländeeinschnitt geringer bei 
■ GW-Stand in Feuchtgebieten höher bei
■ kein negativer Einfluss auf
pot. Vernässungsbereiche
■ kein negativer Einfluss auf
Kippendurchströmung
Ergebnis
65, 66, 67 m NHN
65, 66 m NHN
66 m NHN
(66 m NHN) 
65, 66 m NHN
65, 66 m NHN

16
Die Entscheidungsgruppe Monitoring Garzweiler empfiehlt für den 
Tagebausee Garzweiler eine Seespiegelhöhe von 
66 m NHN.
Empfehlung

2. Auswirkungen des Klimawandels 
auf den Rhein
Kurzbericht wurde an Mitglieder des BKA verschickt

18
■ Frage nach Auswirkungen auf die 
Rheinwasserentnahme
■ Veröffentlichung zu 
Auswirkungen des Klimawandels 
auf den Rhein (2022)
Hintergrund

19
Abgestimmtes Entnahmekonzept
Mindestfahrrinnentiefe von 2,50 m entspricht dem GlW (97 cm)

20
■ Kennwerte zu möglichen zukünftigen Änderungen des 
Wasserdargebots
■ Berechnung für verschiedene Zeiträume
■ Bezugszeitraum 1971 - 2000
■ Aktuelle Zeiträume 1993 - 2022,   2011 - 2020
■ Zukünftige Zeiträume 2031 - 2060, 2051 - 2080, 2070 – 2099
■ Verschiedene Klimaszenarien
■ RCP2.6, RCP4.5, RCP8.5
DAS-Basisdienst
Projizierte Änderungen des Wasserdargebotes am Pegel 
Düsseldorf

21
Jährliche Entnahmemengen
Berechnungsbeispiel
Wasserspiegelbereich Entnahmemenge (m³/s) An zahl Tage/a Entnahmemenge (Mio. m³)
bis GlW 1,8 16 2,49
GlW+1 – GlW+50 5 40 17,28
GlW+51 – GlW+100 5,5 57 27,09
GlW+101 – GlW+160 6,4 76 42,02
GlW+161 – GlW+180 10,1 22 19,20
GlW+181 – GlW+210 14,6 28 35,32
> GlW+211 18 126 195,96
 Entnahmemenge im Jahr 339
Entnahmekonzept Zeitraum 1971 bis 2000

22
Jährliche Entnahmemengen
Ergebnisse - Vergleichszeiträume
Mögliche Entnahmemenge 
in Mio. m³/a
Bezugszeitraum (1971 bis 2000) 339
100a-Dauerlinie (1918 bis 2017) 341
Aktueller Zeitraum (1993 bis 2022) 325
Trockendekade         (2011 bis 2020) 320

23
DAS-Basisdienst – Grundlage
Eingangsdaten: verschiedene Emissionsszenarien
16 Simulationen
11 Simulationen
10 Simulationen

24
Jährliche Entnahmemengen - Prognose 
Vergleich: Bezugszeitraum / Prognose 2031-2060 
Beispiel: RCP8.5, 50. Perzentil
Wasserspiegelbereich Entnahmemenge (m³/s) Anzahl Tage/a E ntnahmemenge (Mio. m³) Anzahl Tage/a Entnahmemenge (Mio. m³)
bis GlW 1,8 16 2,49 20 3,11
GlW+1 – GlW+50 5 40 17,28 39 16,85
GlW+51 – GlW+100 5,5 57 27,09 51 24,24
GlW+101 – GlW+160 6,4 76 42,02 71 39,26
GlW+161 – GlW+180 10,1 22 19,20 22 19,20
GlW+181 – GlW+210 14,6 28 35,32 25 31,54
> GlW+211 18 126 195,96 137 213,06
 Entnahmemenge im Jahr 339 347
Entnahmekonzept Zeitraum 1971 bis 2000 Prognose 2031-2060

25
Jährliche Entnahmemengen - Prognose 
Vergleich: Bezugszeitraum / Prognose 2031-2060 
Beispiel: RCP8.5, 50. Perzentil
Wasserspiegelbereich Entnahmemenge (m³/s) Anzahl Tage/a E ntnahmemenge (Mio. m³) Anzahl Tage/a Entnahmemenge (Mio. m³)
bis GlW 1,8 16 2,49 20 3,11
GlW+1 – GlW+50 5 40 17,28 39 16,85
GlW+51 – GlW+100 5,5 57 27,09 51 24,24
GlW+101 – GlW+160 6,4 76 42,02 71 39,26
GlW+161 – GlW+180 10,1 22 19,20 22 19,20
GlW+181 – GlW+210 14,6 28 35,32 25 31,54
> GlW+211 18 126 195,96 137 213,06
 Entnahmemenge im Jahr 339 347
Entnahmekonzept Zeitraum 1971 bis 2000 Prognose 2031-2060

LANUV 14.12.2023
Entnahmemengen nach Wasserstand
Bezugszeitraum / Prognose 2031 - 2060 Szenario
RCP8.5

Jährliche Entnahmemengen - Prognose
RCP8.5 – worst case
   
 
 
 
             
             
• Balken: 15., 50., 85. Perzentil der 
P
rognosezeiträume
• Linien: Bezugszeitraum / 100a-Da uerlinie

Jährliche Entnahmemengen- Prognose
Gesamtergebnis
   
 
 
 
             
             
   
 
 
 
             
             
• Balken: 15., 50., 85. Perzentil der 
P
rognosezeiträume
• Linien: Bezugszeitraum / 100a-Da uerlinie

■ prognostizierte Rheinwasserentnahmemenge ändert si ch um
ca. ±12 % gegenüber Bezugszeitraum 1971 - 2000 
■ Rheinwassermenge r eicht aus heutiger Sicht aus 
■ im s chlechtesten Fall könnte Befüllung länger dauern
■ Jahresentnahmemenge a ktueller Zeiträume geringer als in 
Prognosen für 2031-2060
■ Prognosen sollen aktualisiert werden wenn neue Erkenntnisse 
v
orliegen 
29
Fazit

Vielen Dank 
für Ihre Aufmerksamkeit!
Dorothee Levacher
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, FB 52 
Postanschrift: Postfach 101052, 45610 Recklinghausen
Dienstort: Wuhanstraße 6, 47051 Duisburg
Telefon: +49 2361-305-2232
E-Mail: dorothee.levacher@lanuv.nrw.de

Vorstellung Rahmenplan Indesee 2.0 
und Sicht der indeland-Kommunen auf 
das Konzept der Naturschutzverbände
Jens Bröker
Geschäftsführer
Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20232
Die indeland-Kommunen streben eine 
ressourceneffiziente Entwicklung an, die 
unter behutsamer Fortentwicklung der 
unverwechselbaren Eigenarten dieses Raums 
sozial ausgewogen, umwelt- und klimaverträglich 
und wirtschaftlich erfolgreich ist.
Leitbild des indelands,
aus: „Masterplan indeland 2030“ (2016)

Rahmenplan Indesee 2.0
Federführung bei indeland GmbH
⚫ indeland GmbH wurde 2006 
im Vorfeld der EuRegionale
2008 gegründet
⚫ Braunkohlenplanänderung 
2009 („See statt Verfüllung“)
⚫ 8 Gesellschafter
 Gemeinde Aldenhoven
 Stadt Eschweiler
 Gemeinde Inden
 Stadt Jülich
 Gemeinde Langerwehe
 Stadt Linnich
 Gemeinde Niederzier
 Kreis Düren
⚫ 2012: Rahmenplan 1.0
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20234

2012
Rahmenplan 
Indesee 1.0
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20235
Rahmenplan Indesee 2.0
Fortschreibung interkommunal abgestimmter 
informeller Planungsgrundlagen
2022–2024
Erarbeitung Rahmenplan
Indesee 2.0 mit
Zwischennutzung
2015
Rahmenplan 
Indesee 1.5 mit
Zwischennutzung
2004
Masterplan
Landschaftspark
WasserLandschaft
Inden

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20236
Rahmenplan Indesee 2.0
Planungsprozess mit vielen Beteiligten

Repräsentative Bevölkerungsumfrage 
in den sieben indeland-Kommunen im 
Dezember 2022:
 Die geplante Seenlandschaft rund um die 
Grube des Tagebaus Inden trifft auf große 
Zustimmung in der Bevölkerung
 79 % sehen darin eine sehr große oder 
große Chance für eine attraktive Gestaltung 
der Region
 Kritik äußern insgesamt 13 Prozent, 
darunter insbesondere alteingesessene 
bzw. ältere Bürger 
 Neubürger und Haushalte mit Kindern sind 
hingegen signifikant häufiger von der Idee 
begeistert
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20237
Bevölkerungsumfrage im indeland
Große Zustimmung zur See-Entstehung
Befragt wurden insgesamt 7.000 Haushalte 
im indeland (Fragebogen per Post), zusätzlich 
Online-Fragebogen. Teilgenommen haben 
1.984 Personen. Durchgeführt von RIM 
Regionalinstitut Marktforschung München.

2022 Erarbeitung Endzustand
⚫ 3 Workshops Bürger*innen 
im Juni (Merken, Schophoven, 
Inden/Altdorf)
2023 Erarbeitung Zwischennutzung
⚫ 4 Workshops mit Bürger*innen 
im Mai (Merken) und August (Schophoven, 
Inden/Altdorf, Lucherberg)
⚫ 3 Vor-Ort-Besichtigungen mit Bürger*innen 
(Schophoven, Inden/Altdorf, Lucherberg)
⚫ 2 Online-Befragungen im Mai und August
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20238
Rahmenplan Indesee 2.0
Workshops für Bürger*innen

2023 Erarbeitung Zwischennutzung
⚫ 1 Jugend-Workshop im August
⚫ Teilgenommen haben ca. 25 Schüler*innen 
der Goltstein-Schule in Inden
⚫ Diskussion und interaktive Gestaltungs-
möglichkeiten anhand von Legekarten und 
Karten der Fokusbereiche; angelehnt an 
das Spiel „Siedler von Catan“
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20239
Rahmenplan Indesee 2.0
Workshops für Schüler*innen

Mai 2022 und Oktober 2023;
Eingeladen zur Teilnahme 
waren unter anderem:
⚫ BezReg Arnsberg / BezReg Köln
⚫ Kommunen / Planer*innen
⚫ Landwirtschaft
⚫ Ministerien NRW (MWIKE, MHKBD)
⚫ Rettungswesen / DLRG
⚫ RWE Power AG
⚫ Tagebauumfeldverbünde
⚫ Umweltverbände
⚫ Wirtschaft
⚫ Wasserverbände
⚫ Wassersportvereine
⚫ Zukunftsagentur Rheinisches Revier
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202310
Rahmenplan Indesee 2.0
Workshops für Fachöffentlichkeit

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202311
Rahmenplan Indesee 2.0
In Abstimmung mit dem Abschlussbetriebsplan
⚫ Mitglieder „AK Rahmenplan 
Indesee“: indeland GmbH, Gemeinde 
Inden, Stadt Düren, Planungsbüro 
RMP SL.LA, RWE Power AG und 
BezReg Arnsberg
⚫ Funktion des Rahmenplans: 
Wiedernutzbarmachung der 
Tagebaufolgelandschaft in Abstimmung 
mit den Anrainerkommunen

⚫ Nach Kohleausstiegsgesetz (2020) und 
Leitentscheidung NRW (2021) Einstellung 
der Kohleförderung im Tagebau Inden im 
April 2029 und damit geringfügig früher.
⚫ Leicht geänderte Abbauführung führt zu 
größeren Wasserflächen im Bereich des 
BKP Inden I. Daher Durchführung eines 
Zielabweichungsverfahrens.
⚫ Die BezReg Köln hat den Antrag auf Ziel-
abweichung von den Zielen 1.3, 4.2 und 
4.3 des BKP Inden I am 5. April 2023 
zugelassen.
⚫ Antrag des überarbeiteten Abschluss-
betriebsplans wurde Ende November 2022 
bei der BezReg. Arnsberg eingereicht.
⚫ Nach erfolgtem Eingang aller Stellung-
nahmen bei der BezReg. Arnsberg ist 
Zulassung in 1. Halbjahr 2024 möglich.
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202312
Planung für den Tagebau Inden
Im Einklang mit Braunkohlenplänen Inden I/II

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202313
Rahmenplan Indesee 2.0
Konzept

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202314
Rahmenplan Indesee 2.0
Natur und Landschaft / Blau-grüne Infrastruktur

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202315
Rahmenplan Indesee 2.0
Uferbereiche

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202316
Rahmenplan Indesee 2.0
Orte am See

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202317
Rahmenplan Indesee 2.0
Mobilität – Interkommunale Brückenschläge

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202318
Rahmenplan Indesee 2.0
Profilierung

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202319
Rahmenplan Indesee 2.0
Seekontur Endzustand – beschlossen Dezember 2022
Qualitative Besonderheiten
z. T. nach Überarbeitung:
 Flachwasserzone/
ökol. Vorrangzone
 Schophoven: Marina 
mit Mole und 
Sichtachse
 „Lamersdorfer Kanal“ 
mit Regattastrecke 
und Marina
 Freizeitachse Indemann 
und Seebrücke
 „Lucherberger Lagune“ 
mit regionalem Strand
 Merken: Promenade 
und Naherholung

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202320
Rahmenplan Indesee 2.0
Zwischennutzung – Bermen der Seeböschung

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202321
Rahmenplan Indesee 2.0
Zwischennutzung – Wasserzugang

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202322
Rahmenplan Indesee 2.0
Zwischennutzung – Bauliche Anlagen

170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202323
Rahmenplan Indesee 2.0
Konzept der Naturschutzverbände
 Rahmenplan Indesee 2.0 
berücksichtigt berechtigte Belange 
des Naturschutzes (u. a. Flach-
wasserzone, Röhrichtzonen, 
Grünkorridore)
 Vorgelegtes Konzept schränkt 
geplante Nutzungen des Sees 
(u. a. Kanal mit Regattastrecke, 
SeaPoint Aldenhoven) ein
 Rahmenplan berührt nicht die 
landwirtschaftlich genutzten 
Rekultivierungsflächen aus BKP I
 Wir prüfen in Abstimmung mit 
dem Bergbautreibenden eine 
wasserseitige Vergrößerung von 
Flachwasserbereichen

Wir sind davon überzeugt, 
mit dem Rahmenplan Indesee 2.0 den 
vielfältigen und berechtigten Belangen des 
Naturschutzes, der Landwirtschaft, der 
Wohnbevölkerung, der regionalen Wirtschaft, der 
Wissenschaft und der touristischen Entwicklung 
in ausreichender Weise und so gut wie möglich
Rechnung getragen zu haben.   
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202327

Vielen Dank für 
Ihre Aufmerksamkeit!
Jens Bröker
Geschäftsführer
Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
j.broeker@kreis-dueren.de

Konzept für eine naturnahe Entwicklung des 
Restsees Inden 
Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung

Was ist bisher passiert?
• Wir haben im Rahmen unserer Stellungnahme 
z
um Abschlussbetriebsplan sachlicher Teil 1, 
Tagebau Inden Vorschläge für eine Gestaltung 
des Restsees Inden und dessen Umfeld zur 
Förderung der Biodiversität im Rheinischen 
Revier unterbreitet.
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung

Die UN-Biodiversitätskonferenz hat in Montreal 
im Dezember 2022 das „30-bis-30-Ziel“ 
beschlossen.
 bis zum Jahr 2030 werden 
mindestens 30 % der Landfläche 
und mindestens 30 % der 
Meeresfläche zu Schutzgebieten. 
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung

Aktuelle Planung RWE (bergrechtliches Verfahren)

Unser Ziel:
Der Restsee Inden und dessen Umfeld 
sollen einen wichtigen Beitrag zur 
Erreichung dieses Ziels im Rheinischen 
Revier leisten und in den Biotopverbund 
eingebunden werden. 
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung

Wie können wir dieses Ziel konkret 
erreichen?
 Ein Teilbereich des Sees und 
des
sen Umfeld sind für den 
Naturschutz bereit zu stellen 
 Festgelegte Schutzgebiete im 
Nor
dwesten des Seekörpers
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung

Nachdem wir unsere Vorschläge im 
Rahmen der Stellungnahme zu o.g. 
Abschlussbetriebsplan textlich 
beschrieben haben, freuen wir uns, 
Ihnen die Kartendarstellungen 
unserer beiden Alternativvorschläge 
vorstellen zu können.
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung

8

9
Variante 1

10
Variante 2

Naturschutzgebiete
1. Indeaue
2. Feldvogelschutzgebiet
3. Indesee mit Flachwasserzone und angrenzenden      
Grünlandbereichen
Lebensräume
Fließgewässer, Wald, extensiv genutzte Feldflur, 
Raine, Brachflächen, Blühstreifen, Streuobstwiesen 
und –weiden, Glatthaferwiesen, Feuchtwiesen, 
Hecken, Magergrünland, Amphibiengewässer,
Flachwasserzone mit Röhricht, offene Seefläche
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Neue Inde-Auenbereiche und Fließgewässer
Neue Inde-Auenbereiche und Fließgewässer

Charakterarten Auenbereiche und 
Fließgewässer
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Gebänderte 
Prachtlibelle
Keiljungf
er
Wasseramse
l
Eisvoge
l
Biber
Gänsesäg
er

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Waldbereiche

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten des Waldes
Schwarzspe
cht
Waldkau
z
Buschwindrösc
hen
Wildkatze
Kleiner 
Schillerfalt
er
Dachs

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Streuobstwiesen     und    -weiden

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Streuobstwiesen und -
weiden
Siebenschlä
fer
Steinkauz
Steinkäuze, 
jung
Hirschkäf
er
Gartenrotschwa
nz
Grünspec
ht

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Extensiv genutzte Feldflur
mit artenreichen Randstreifen

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der extensiv 
genutzten Feldflur
Wiesenweih
e
Feld-
/Rebhuhn
Feldhas
e
Grauamme
r
Zwergmau
s
Feldhamst
er
Feldlerch
e

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Artenreiche Glatthaferwiesen

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der artenreichen 
Glatthaferwiesen
Wiesenglockenblu
me
Wiesenflockenblu
me
Wiesenkerbel
Braunkehlch
en
Wiesen-
/ErdhummelSchachbrettfalt
er
Schwarzkehlche
n

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Feuchtwiesen

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Feuchtwiesen
Kiebit
z
Kuckuckslichtn
elke
Sumpfdotterblu
me
Rohrweihe 
(m)
Wiesenschafste
lze
Bekassi
ne

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Amphibiengewässer

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Amphibiengewässer
Erdkröt
e
Wechselkrö
te
Kreuzkröt
e
Schlingnatt
er
Springfros
ch
Kammmolc
h

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Flachwasserzonen mit Röhrichten

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Flachwasserzonen 
mit Röhricht
Bartmeis
e
Rohrdommel
Sumpfrohrsäng
er
Wasserralle
Iltis

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Seefläche mit Brutflößen für Vögel
Trauerseeschwa
lbe
Ponton z.B. für 
Flussseeschwalben
Trauerseeschwalb
en

Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Hand in Hand mit der landwirtschaftlichen 
Nutzung
• Kooperationen mit der Landwirtschaft
• EU- P rogramme und Projekte nutzen und umsetzen
• Beweidungsprojekte
• „Rein in die ökologische und klimaverträgliche 
Landw
irtschaft“

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Fotos: NABU , Achim Schumacher, Bernd

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 170. Sitzung des Braunkohlenausschusses vom 15.12.2023)

608 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage Braunkohle-
nausschuss 
- öffentlich - 
BKA 0831 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson  
Telefon  
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 12.03.2024 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Braunkohlenausschuss 15.03.2024 2. beschließend 
 
TOP: 
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 170. Sitzung des Braun-
kohlenausschusses vom 15.12.2023 
 
Beschlussvorschlag: 
Der Braunkohlenausschuss genehmigt die Niederschrift. 
 
 
Erläuterungen: 
 
 
Anlage(n): 
1. Niederschrift BKA 15.12.2023_final_komplett_2.2

Beratungsverlauf (1)

15.03.2024 Braunkohlenausschuss
TOP 2.
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
BKA 0831
Typ
Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss
Datum
15.03.2024
Erstellt
16.02.2024 09:50