BKA 0831
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 170. Sitzung des Braunkohlenausschusses vom 15.12.2023
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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Niederschrift BKA 15.12.2023_final_komplett_2.2)
46663 Zeichen
Niederschrift
über das wesentliche Ergebnis der
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses
am
Freitag, dem 15. Dezember 2023,
von 10:00 Uhr bis 12:22 Uhr,
im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln
Vorsitz: Stefan Götz (CDU)
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
– 2 –
Tagesordnung und Beschlüsse
Vor Eintritt in die Tagesordnung 4
1 Feststellung der Tagesordnung 4
Der Braunkohlenausschuss genehmigt die geänderte Tagesordnung ein-
stimmig.
2 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung
des Braunkohlenausschusses am 27.10.2023 4
in Verbindung mit
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung
des Braunkohlenausschusses am 3.11.2023
Der Braunkohlenausschuss genehmigt zunächst die Niederschrift über
seine Sitzung am 27.10.2023 einstimmig, s odann die Niederschrift über
seine Sitzung am 3.11.2023 ebenfalls einstimmig.
3 Monitoring Garzweiler II
a) Ergebnisse aus der Facharbeitsgruppe Restsee zur Seewasserspiegelhöhe 5
b) Auswertung des Berichts „Auswirkung des Klimawandels auf die
Rheinwasserentnahme“ 6
Der Braunkohlenausschuss fasst einstimmig folgenden Beschluss:
a) Der Braunkohlenausschuss begrüßt den Beschluss der Entschei-
dungsgruppe Monitoring Garzweiler und beschließt, im weite-
ren Verfahren eine Seewasserspiegelhöhe für den Restsee
Garzweiler von 66 m NHN zugrunde zu legen.
b) Der Braunkohlenausschuss nimmt die Auswertung des Berichts
„Auswirkung des Klimawandels auf die Rheinwasserentnahme“
zur Kenntnis.
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
– 3 –
4 Tagebau Inden - Vorschläge der Naturschutzverbände für die Gestaltung des
Restsees und dessen Umfeldes 8
in Verbindung mit
5 Vorstellung Rahmenplan Indesee 2.0 und Sicht der indeland-Kommunen auf
das Konzept der Naturschutzverbände
Der Braunkohlenausschuss nimmt die Präsentation der Naturschutzver -
bände zur Gestaltung des Restsees und seines Umfeldes sowie die
Ausführungen im Rahmen der Vorstellung des Rahmenplans Indesee 2.0
und die Sicht der indeland -Kommunen auf das Konzept der Naturschutz -
verbände zur Kenntnis.
6 Bericht der Umsiedlungsbeauftragten 11
Der Braunkohlenausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
7 Anträge 13
(keine)
8 Anfragen 13
(keine)
9 Mitteilungen 13
9.1 der Bezirksregierung
9.2 des Vorsitzenden
(keine)
* * *
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
– 4 –
Vor Eintritt in die Tagesordnung
Vorsitzender Stefan Götz stellt die fristgerecht erfolgte Einladung sowie die Beschlussfähig-
keit des Ausschusses fest.
1 Feststellung der Tagesordnung
Vorsitzender Stefan Götz informiert über folgende Änderungswünsche der Tagesordnung:
• Ergänzung von Tagesordnungspunkt 2 um die Genehmigung der Niederschrift über die
169. Sitzung des Braunkohlenausschusses am 3. November 2023
• Tausch der Tagesordnungspunkte 4 und 5
• Einfügung eines neuen Tagesordnungspunktes 6 „Bericht der Umsiedlungsbeauf trag-
ten“ und entsprechende Anpassung der Nummerierung der folgenden Tagesordnungs-
punkte.
Der Braunkohlenausschuss genehmigt die geänderte Tagesordnung einstimmig.
2 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des
Braunkohlenausschusses am 27.10.2023
in Verbindung mit
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitz ung des
Braunkohlenausschusses am 3.11.2023
(keine Wortmeldung)
Der Braunkohlenausschuss genehmigt zunächst die Niederschrift über seine Sit-
zung am 27.10.2023 einstimmig, sodann die Niederschrift über seine Sitzung am
3.11.2023 ebenfalls einstimmig.
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
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3 Monitoring Garzweiler II
a) Ergebnisse aus der Facharbeitsgruppe Restsee zur Seewasserspiegelhöhe
Dorothee Levacher (LANUV) trägt anhand einer Präsentation vor.
Auf die Fragen Gudrun Zentis (GRÜNE) nach dem Umgang mit Feuchtgebieten bei einem
Seespiegel vo n 66 m und nach dem Abstrom aus der Kippe Richtung Osten antwortet
Dorothee Levacher (LANUV), diese Fragen gingen über den Rahmen der vorliegenden Un-
tersuchung hinaus. Zu den Feuchtgebieten sei ein Hinweis erarbeitet worden; eine Lösung zu
finden, sei nicht Aufgabe der Arbeitsgruppe gewesen. Das müsse an anderer Stelle, z. B. im
Rahmen des Braunkohlenplanänderungsverfahrens weiterbearbeitet werden. In Sachen Kip-
penabstrom teile sie mit, dass keine der geprüften Seespiegelhöhen einen spezifischen großen
Vorteil mit sich bringe.
Von Hans Josef Dederichs (GRÜNE) nach der Absenkung des Grundwasserspiegels und zum
Trockenfallen der Niers-Aue befragt, legt Dorothee Levacher (LANUV) dar, Letzteres hänge
davon ab, für welche Trasse man sich entscheide. Im Moment gehe man von einem Trassen-
verlauf aus, der diesen Bereich ausspare und sich von Osten an die Niers nähere, sodass diese
durch den See Wasser erhalte. Danach würden die Grundwasserstände nicht wieder so anstei-
gen, dass es zu einem natürlichen Grundwasserzustrom in Kuckum komme. Aber auch diese
Frage der Zuleitung zur Niers sei im Rahmen der Untersuchung nicht behandelt worden. Zur
Niers-Aue teilt sie mit, dass in der Präsentation lediglich die 0,5-m-Absenkungslinie gegenüber
dem ursprünglichen Zustand dargestellt sei. Zeichne man einen kompletten Differenzenplan
ein, merke man, dass sich die höchste Differenz am See befinde und danach abfalle. Dies er-
folge nicht in Stufen, sondern eher linear. Allerdings empfehle sie einen Blick in die Karte, zumal
etwa Tonlöcher berücksichtigt werden müssten. Wenn es ihn interessiere, biete sie an, einen
Plan zu erstellen, aus dem er das ersehen könne.
Er nehme dieses Angebot gern an, so Hans Josef Dederichs (GRÜNE).
Von Bernd Roland Essler (AfD) um nähere Informationen zu den Einflussfaktoren für die Mo-
dellrechnung – Stichworte: Niederschlagsmenge und Entwicklung der Lufttemperatur – gebe-
ten, erläutert Dorothee Levacher (LANUV), ins Grundwassermodell würden die Eingangsda-
ten zur Grundwasserneubildung eingespeist. Von der Niederschlagsmenge werde alles
abgezogen, was den Niederschlag verringere, bis dieser im Grundwasser ankomme. Bei den
Berechnungen zum stationären Endzustand seien mittlere Verhältnisse angenommen und
keine Klimaszenarien berechnet worden.
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
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Vor dem Hintergrund der Veränderung der Grundwasserstände nicht nur in Feuchtgebieten,
sondern auch bei den Oberflächengewässern bittet Barbara Weinthal (Kommunale Vertre-
tung) darum, sich dieses Themas insbesondere im UVP- und weiteren Braunkohlenplanverfah-
ren anzunehmen.
Dorothee Levacher (LANUV) ergänzt, dabei handele es sich um ein zusätzliches Thema, das
sehr wohl berechtigt, aber nicht Gegenstand des Auftrags der Arbeitsgruppe gewesen sei. Bei
den Berechnungen zur Seespiegelhöhe handele es sich um Modellrechnungen mit einer vari-
ablen Größe bei ansonsten konstanten Annahmen.
b) Auswertung des Berichts „Auswirkung des Klimawandels auf die Rheinwas-
serentnahme“
Dorothee Levacher (LANUV) stellt die Kernpunkte anhand einer Präsentation vor.
Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) begrüßt die Einbeziehung von Szenario 8.5
in die Prüfungen. Sodann bittet sie um nähere Informationen zur Wasserentnahme von
1,8 m
3/s, die ausweislich des Berichts jederzeit möglich sein solle – insbesondere vor dem Hin-
tergrund von Niedrig- bzw. Hochwasserständen.
Dorothee Levacher (LANUV) erläutert, die Mindestmenge sei im Entnahmekonzept verein-
bart und festgeschrieben. Es könne zu Hochwasserständen kommen, bei denen man – vielleicht
aus Qualitätsgründen – die Entnahme stoppen müsse. Sie verfüge allerdings nicht über Infor-
mationen hierzu. Im Übrigen müsse auch die Wasserchemie einbezogen werden.
Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) merkt an, die Frage, welche Qualitätsanfor-
derungen man an das Rheinwasser stelle, müsse noch behandelt werden.
Rainer Thiel (SPD) hält die Empfehlung, eine Seehöhe von 66 m anzustreben, für nachvoll -
ziehbar; sie werde von seiner Fraktion mitgetragen.
Auf die Frage von Manfred Waddey (GRÜNE) nach den Konsequenzen der Erkenntnisse auf
die Planungen antwortet Dorothee Levacher (LANUV), die Empfehlung laute auf eine See -
spiegelhöhe von 66 m. Bezüglich der Möglichkeit, Rheinwasser vor dem Hintergrund des Kli-
mawandels zu entnehmen, signalisiere das LANUV Entspannung.
RD’in Susanne Brüggemann (Bezirksregierung) ergänzt, derzeit würden die Angaben zur
Umweltverträglichkeitsprüfung durch RWE erstellt. Diese Erkenntnisse bildeten dafür eine
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170. Sitzung 15.12.2023
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wichtige Grundlage in Bezug auf die Rheinwassertransportleitung und die Wasserentnahme.
Mit der Empfehlung von 66 m würden auch Fragestellungen aufgeworfen, sodass die Erwar-
tung laute, dass diese bearbeitet würden. RWE werde ein Grundwassermodell erstellen, das
eine wichtige Voraussetzung für die Beantwortung dieser Fragen darstelle.
Auf die Fragen von Manfred Krause (GRÜNE) antwortet Dorothee Levacher (LANUV), die
Fragestellung nach dem Monitoring sei aufgenommen worden; damit habe sich die Arbeits-
gruppe Restsee bereits beschäftigt. Dabei würden im Übrigen auch neue Untersuchungen –
auch aus anderen Bereichen – in den Blick genommen, aus denen neue Erkenntnisse hervor-
gehen könnten. Ihres Wissens existierten nicht sehr viele Untersuchungen zu den Auswirkun-
gen des Klimawandels auf das Wasserdargebot des Rheins. Sie freue sich über Hinweise, falls
jemand von einschlägigen Studien wisse. In der Auswertung des alten Monitorings vor etwa
zehn Jahren sei es lediglich um die Frage gegangen, wie sich der Wasserspiegel des Rheins
ändere, wenn die Gletscher kein Wasser mehr in den Rhein speisten. Damals sei gesagt worden,
die Auswirkung betrage ca. 2 bis 3 cm, allerdings habe man damals noch nicht die Position der
Schifffahrt gekannt. Diese alte Untersuchung würde sie heute nicht mehr ins Spiel bringen.
Heute existiere das abgestimmte Entnahmekonzept und heute kenne man die Bedürfnisse der
Schifffahrt. Die nun vorliegende Studie beinhalte im Übrigen das Gletscherverhalten, zumal sie
sich mit den einzelnen Abflussanteilen im Rhein beschäftige.
Von Ute Sickelmann (GRÜNE) um Informationen über die eventuelle Einstellung von Maß-
nahmen zur Stabilisierung des Sees bei steigendem Wasserspiegel gebeten, legt Dorothee
Levacher (LANUV) dar, aus dem See könne erst Wasser in die Niers laufen, wenn dieser seinen
Spiegel erreicht habe. Der Zustrom von außen und durch Niederschlag müsse größer als der
Bedarf sein, den Spiegel zu halten. Viele Jahrzehnte lang werde es ein unterirdisches Abströ-
men geben. Der See speise den abgesenkten Grundwasserkörper und bringe ihn – als Zusatz-
effekt – gleichsam mit nach oben. Ein Szenario, aus dem hervorgehe, welche Maßnahmen man
bei steigendem Seespiegel beenden könne, existiere noch nicht, allerdings könne man Hin-
weise darauf den Grundwassermodellen entnehmen.
Der Braunkohlenausschuss fasst einstimmig folgenden Beschluss:
a) Der Braunkohlenausschuss begrüßt den Beschluss der Entscheidungsgruppe
Monitoring Garzweiler und beschließt, im weiteren Verfahren eine Seewas-
serspiegelhöhe für den Restsee Garzweiler von 6 6 m NHN zugrunde zu le-
gen.
b) Der Braunkohlenausschuss nimmt die Auswertung des Berichts „Auswirkung
des Klimawandels auf die Rheinwasserentnahme“ zur Kenntnis.
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
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4 Tagebau Inden – Vorschläge der Naturschutzverbände für die Gestaltung des Rest-
sees und dessen Umfeldes
in Verbindung mit
5 Vorstellung Rahmenplan Indesee 2.0 und Sicht der indeland -Kommunen auf das
Konzept der Naturschutzverbände
Zunächst stellt Udo Thorwesten (NABU) die Kernpunkte des Konzepts der Natur schutzver-
bände BUND, LNU und NABU anhand einer Präsentation vor. Sodann präsentiert Jens Brö-
ker (indeland GmbH) den Rahmenplan Indesee 2.0. Zusammenfassend stellt er fest, dass sich
die indeland GmbH intensiv bemüht habe, die Belange des Naturschutzes sehr umfassend in
den Rahmenplan aufzunehmen.
Auf die Frage von Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) nach der Lage der öko-
logischen Vorrangzonen erläutert Jens Bröker (indeland GmbH), zum Uferrandbereich an der
Nordkante habe es unterschiedliche Vorstellungen, auch freizeitwirtschaftlicher Nutzung, ge-
geben. Der Rahmenplan reserviere diesen Bereich für die Landwirtschaft bzw. den Schutz der
Natur.
Jutta Schnütgen-Weber (Naturschutzverbände) stellt klar, dass es sich beim Naturschutz
weder um Freizeitnutzung, wie im Braunkohlenplan Hambach dargestellt, noch um ein städte-
bauliches Entwicklungskonzept handele. Der Natur Bereiche zu lassen, in die man nicht oder
möglichst wenig eingreift, stelle eine Grundlage für die Zukunft dar. Es gehe weder um Luxus
noch um Spinnereien, sondern um basale Bedürfnisse.
Jens Bröker (indeland GmbH) stellt klar, dass er für Hambach nicht zuständig sei und daher
keine Aussagen dazu treffen könne. Aus seiner dreijährigen Zeit als Vorsitzender des Revier -
knotens Ressourcen und Agrobusiness könne er sagen, dass die Planungen und Diskussionen
auch in Richtung Naturschutz mit Herzblut betrieben würden. Er glaube nicht, dass der Natur-
schutz ein Anhängsel darstelle, sondern dass er genauso wichtig wie andere Bereiche sei bzw.
eine Grundlage für das darstelle, was man tue. Man könne ohne Natur nicht leben; sie müsse
geschützt werden. Dies geschehe mit Blick auf die Ausgewogenheit unterschiedlicher Ansprü-
che. Er sei fest davon überzeugt, dass am Ende im Abwägungsprozess ein ausgewogenes Er-
gebnis habe gewonnen werden können.
Von Manfred Waddey (GRÜNE) nach den Entscheidungsebenen befragt, verweist
RD’in Susanne Brüggemann (Bezirksregierung) auf den bestehenden Braunkohlenplan In-
den, aus dem die grob gefassten Rekultivierungsziele hervorgingen. Die genauere Ausführung
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
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sei in Abstimmung mit den Kommunen erfolgt; in diesem Zusammenhang verweise sie auf das
Konzept der indeland GmbH. Dazu werde die Bergbehörde entsprechende Pläne beisteuern.
Auf die Frage von Ute Sickelmann (GRÜNE), wie viel Natur noch im Rahmenplan Indesee 2.0
stecke, wenn man das Ziel berücksichtige, 30 % der Flächen für Naturschutz zu reservieren,
antwortet Udo Thorwesten (NABU), man solle nicht unbedingt in Prozentzahlen rechnen. Aus
seiner Sicht sei es sinnvoll, siedlungsaffine Dinge an vorhandene Siedlungsstrukturen zu pla-
nen. Er spreche auch als Bürger der Region, wenn er sage, dass man beim Blick auf die Sied-
lungsbereiche die Menschen in den Mittelpunkt stellen müsse, damit diese beispielsweise den
Strand zu Fuß erreichen könnten. Tatsächlich fehle bei den Planungen, Platz für den Natur-
schutz zu lassen und – konkret gesprochen – die Verbindung zwischen Inde und Indesee. Auch
fehle ein Übergangsbereich, in dem Tiere in feuchtem Grünland herumlaufen könnten.
Dr. Alexandra Renz (MWIKE) begrüßt, dass der indeland -Rahmenplan 2.0 Belange des Na-
turschutzes gut berücksichtige. Sie halte das für eine vorbildliche und integrale Planung. Sie
lade ein, die Chancen dieses neu erarbeiteten Konzeptes zu sehen.
Herrn Waddey antwortet sie, in Hambach und Garzweiler handele es sich um das Braunkoh-
lenplanverfahren, in Inden gehe es um die Ebene darunter, also beispielsweise um Berg recht,
Landschaftsplanung und Regionalplanung.
Wie man dem Vortrag habe entnehmen können, solle niemand zurückzuschrecken, sondern
lieber schauen, was man auf kleiner Fläche trotzdem noch zusammenbekomme.
Michael Hildemann (SPD) wundert sich, warum das Konzept der Naturschutzverbände erst
nach dem Vorliegen des durchaus gut abgewogenen Rahmenplans Indesee 2.0 erscheine. Er
hielte es für fatal – auch in Anbetracht der Beteiligung der Menschen vor Ort –, alles auf null
zu stellen. Wenn das Ministerium das anstrebe, sei man nicht beieinander.
Vorsitzender Stefan Götz erwidert, niemand habe gesagt, dass alles auf null gestellt werde.
Bei Erstellung eines solchen Rahmenplans behalte man den Kirchturm im Blick und die Welt im
Auge, so Jens Bröker (indeland GmbH). Die Transformation und die Rekultivierung im Rhei-
nischen Revier stellten aus seiner Sicht eine ökologische Aufwertung zum vorher vorhandenen
Zustand dar. Diesen Aspekten habe man so gut wie möglich Rechnung getragen, wenn man
auf den Tagebau Inden sehe. Die ökologische Entwicklung des Reviers dürfe nicht an den Pla-
nungsgrenzen haltmachen, sondern Naturschutzbelange sollten in der Gesamtschau des Rhei-
nischen Reviers und des westlichen Rheinlands bewertet werden. Ihnen solle in der Gesamt-
schau der Vernetzung der Räume Rechnung getragen werden.
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
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Auch Gudrun Zentis (GRÜNE) bekräftigt, man wolle nicht bei null anfangen, zumal die inde-
land seit 2006 bei der Rekultivierung eine Vorreiterrolle spiele. Sie pflichte den Natur schutz-
verbänden bei, denn auch für sie fehle die Verbindung der neuen Inde zum Indesee. Man
müsse sich nur aufeinander zubewegen, um diesen Teil für eine neue und sanfte touristische
Nutzung, etwa Wandern, zu erschließen. Die beiden Konzepte halte sie in diesem Punkt für
nicht allzu weit entfernt.
Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) führt aus, RWE liege auch sehr daran, die Themen Bio-
diversität und Biotopverbund durch die Rekultivierung der Tagebaue zu unterstützen. So habe
sich das Unternehmen eine eigene Biodiversitätsstrategie gegeben, die dies umsetze. In den
Abschlussbetriebsplänen sei eine Vernetzung von Bereichen vorgesehen, etwa Korridore zwi-
schen Inde und See, die durch Blühstreifen ergänzt würden. RWE habe darüber hinaus versucht,
den Abschlussbetriebsplan mit dem Rahmenplan in Einklang zu bringen. Die sehr gute Über-
einstimmung berücksichtige auch Naturschutzbelange.
Die Landwirtschaft habe durch die Änderung der Wiedernutzbarmachung Flächen in erhebli-
chem Umfang verloren. Deshalb war und sei das Ziel die Herstellung nutzbarer landwirtschaft-
licher Fläche. Hierzu erkenne er in der Darstellung der Feuchtgebiete in der ersten gezeigten
Alternative durchaus einen Widerspruch, jedoch könne man sich, beispielsweise mit einer Aus-
prägung der Flachwasserbereiche, aufeinander zubewegen.
Erich Gussen (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) merkt an, bei der Erarbeitung
des Rahmenplans habe auch die Landwirtschaft mit am Tisch gesessen. Er bekräftige, dass die
Planänderung 2009 einen großen Verlust landwirtschaftlicher Fläche in der Region mit sich
gebracht habe. Die größten Verluste entfielen bei Zusammenschau aller Braunkohlenpläne auf
die Landwirtschaft. Daher müsse man die gesamte Region betrachten. Zwar stelle der neue
Indebogen einen guten Naturschutzbereich dar, aber die für Artenschutzmaßnahmen benötig-
ten 700 ha gingen dem Ackerland verloren. Kooperationen halte die Landwirtschaft für mög-
lich, eine Vorabfestlegung bedeute allerdings, das Kind mit dem Baden auszuschütten. Die Leit-
entscheidung sehe ganz klar vor, dass die landwirtschaftliche Rekultivierung so weit vorg ehe,
dass alle Flächenansprüche erfüllt werden müssten.
Vorsitzender Stefan Götz führt aus, die offenen Fragen und Punkte seien Gegenstand der
regionalen und der kommunalen Bauleitplanung und nicht Bestandteile eines Braunkohlen-
planänderungsverfahrens.
Andreas Heller (CDU) macht darauf aufmerksam, dass die aktuelle Leitentscheidung vorsehe,
Ausgleichskonzepte für den Artenschutz zu finden. Er halte den Ansatz von Herrn Bröker für
zutreffend, den Fokus zu vergrößern und eine Gesamtschau durchzuführen. Er bitte darum, sich
insbesondere mit dem Thema des Artenschutzes zu befassen.
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
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Der Braunkohlenausschuss nimmt die Präsentation der Naturschutzverbände zur
Gestaltung des Restsees und seines Umfeldes sowie die Ausführungen im Rah-
men der Vorstellung des Rahmenplans Indesee 2.0 und die Sicht der indeland -
Kommunen auf das Konzept der Naturschutzverbände zur Kenntnis.
6 Bericht der Umsiedlungsbeauftragten
Umsiedlungsbeauftragte Margarete Kranz gibt an, sie mache einige Ausführungen zu Ent-
wicklung und Anzahl, stehe aber für Fragen über Bericht im Zeitraum April 2022 bis März 2023
gern zur Verfügung.
Die Umsiedlung neige sich deutlich ihrem Ende zu. Veränderungen der Zahlen für den Ort
Morschenich gebe es nicht. Für Manheim sei ein weiterer Notarvertrag geschlossen worden,
aktuell blieben drei Notarverträge offen. Im Bereich von Erkelenz seien von Ende März bis Ende
September sechs weitere Notarverträge geschlossen worden. Für 65 Anwesen könne möglich-
erweise noch eine Umsiedlung erfolgen, wahrscheinlich allerdings nicht in voller Höhe. Für Ku-
ckum/Keyenberg könne mit 62 % eine recht gute Teilnehmerquote verzeichnet werden.
In Erkelenz werde momentan der Endausbau der Straßen vorangetrieben und damit einem
dringenden Wunsch der Bevölkerung entsprochen. Die Mehrzweckhalle als einziges noch aus-
stehendes kommunalen Gebäude der öffentlichen Infrastruktur werde ein Highlight für die Be-
völkerung sein und Anfang Januar eingeweiht.
Zu den in der Leitentscheidung getroffenen Regelungen herrsche vor Ort eine ganz breite Ak-
zeptanz vor. Sie sehe als aktuelle Aufgabe z. B. die Vorkaufsoption. Nach aktuellen Meldungen
halte sich die Zahl derjenigen, die ihre Grundstücke zurückerwerben wollten, in Grenzen. An-
fang des Jahres werde die Bevölkerung von Erkelenz und Morschenich durch Schreiben und
weitere Maßnahmen über die Rahmenbedingungen informiert. Die Bevölkerung in den alten
Orten könne bis 2026 zu Umsiedlerkonditionen umsiedeln.
Das Konzept der gemeinsamen Umsiedlung habe dazu beigetragen, dass diese von der Bevöl-
kerung angenommen worden sei. Die Umsiedlungsquoten hätten ausgereicht, um eine gute
Dorfgemeinschaft in den Umsiedlungsorten wiederherzustellen. Viele Vereine hätten die Um-
siedlung als Chance zur Neustrukturierung begriffen. Sie danke den Vereinsvertretern vor Ort,
dass sie dies neben ihrer eigenen Umsiedlung mit großem Engagement betrieben hätten.
Für die sozialverträgliche Umsiedlung habe es festgelegte Kriterien gegeben. Gemessen an
diesen Kriterien seien die Umsiedlungen sozialverträglich abgelaufen, was nicht heiße, dass
jeder persönlichen Befindlichkeit habe entsprochen werden können.
Mit dem Ende der Umsiedlungen sei das Ende ihrer Tätigkeit eingeläutet; ihr Vertrage ende mit
dem Ablauf dieses Jahres. Sie danke herzlich für die vielen Jahre der Zusammenarbeit, d ie sie
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
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als sehr konstruktiv und fruchtbar empfunden habe. Für sie habe der Braunkohlenausschuss
immer so etwas wie den Fels in der Brandung dargestellt – ein schönes Gefühl. Sie danke dar-
über hinaus allen, die sich in den Umsiedlungsorten als Bürgerbeirat smitglieder, als Vereins-
vertreter usw. dafür engagiert hätten, dass alles so gut wie möglich gelaufen sei.
Sie wünsche den Anwesenden alles Gute und dem Ausschuss für seine weitere Arbeit viel Kraft
sowie die Besonnenheit und Ruhe, die er schon in den letzten Jahren bewiesen habe.
Dr. Alexandra Renz (MWIKE) dankt der Beauftragten für ihr Engagement der letzten 14 Jahre.
Ihre Aufgabe habe darin gelegen, denen zu helfen, die nicht über eine starke Stimme verfügten;
darin habe ihre große Stärke gelegen. Sodann überreicht sie der Beauftragten unter dem Beifall
der Anwesenden ein Präsent.
Harald Zillikens (CDU) schließt sich den Dankesworten an. Frau Kranz habe an der wichtigen
Schnittstelle immer mit Ruhe und Charme sowie mit Ausdauer und Hartnäckigkeit die Interes-
sen der Umsiedler vertreten. Er verbinde den Dank mit der Frage, ob geplant werde, einen
weiteren Umsiedlungsbeauftragten bis Mitte 2026 einzusetzen.
Die klassische Rolle der Umsiedlungsbeauftragten, die Umsiedlung zu verbessern und auch die
Entwicklung weiter voranzubringen, werde neueren Überlegungen zufolge nicht mehr benö-
tigt, so Dr. Alexandra Renz (MWIKE). Die verbliebenen Fälle insbesondere in Erkelenz und
Merzenich erforderten keine Umsiedlungsbeauftragte, vielmehr befinde man sich im Gespräch
mit der Stadt und der Verwaltung.
Auch Michael Hildemann (SPD) dankt der Beauftragten seitens seiner Fraktion für die geleis-
tete Arbeit. Ihn habe der Spagat zwischen der notwendigen Nähe am Menschen und der not-
wendigen Distanz, die die Aufgabe verlange, immer berührt. Er wünsche alles Gute für den
nächsten Lebensabschnitt.
Die Umsiedlungsbeauftragte und er hätten sich im Laufe der Jahre öfters gegenübergestanden
und sich sicherlich mehrmals übereinander geärgert, so Hans Josef Dederichs (GRÜNE). Im
Nachhinein betrachtet sei er froh, dass Frau Kranz diese Aufgabe wahrgenommen und sehr gut
erledigt habe. Er habe die Zusammenarbeit als Freude empfunden.
Zum weiteren Verlauf der Reaktivierung der Dörfer und zur weiteren Reaktivierung des Stan-
dortes lägen weitere Vorschläge vor; er bitte Frau Dr. Renz, dem Ausschuss von Zeit zu Zeit
Zwischenstände zu den Vorhaben des Landes zu berichten.
Vorsitzender Stefan Götz schlägt mit Blick auf den Umfang der Auskunftsbitte vor, hierzu in
der nächsten Sitzung gesondert zu berichten und den Bürgermeister Stephan Muckel und Frau
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
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– 13 –
Dr. Alexandra Renz oder andere Vertreter der Landesregierung hinzuziehen, Arbeitstitel: Wie
geht es in den Dörfern weiter?
Hans Josef Dederichs (GRÜNE) erklärt sich mit diesem Vorschlag einverstanden.
Vorsitzender Stefan Götz dankt der Umsiedlungsbeauftragten Margarete Kranz im Namen
des Braunkohlenausschusses herzlich für ihre in den letzten 14 Jahren geleistete Arbeit und
überreicht ein weihnachtliches Präsent.
Der Braunkohlenausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
7 Anträge
(keine)
8 Anfragen
(keine)
9 Mitteilungen
9.1 der Bezirksregierung
9.2 des Vorsitzenden
(keine)
Zum Schluss der Sitzung wünscht Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk frohe Weihnachten,
dankt für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Braunkohlenausschuss und darüber
hinaus und wünscht alles Gute für das neue Jahr.
Braunkohlenausschuss des Regierungsbezirks Köln
170. Sitzung 15.12.2023
– 14 –
Vor
sitzender Stefan Götz schließt sich diesen Worten an und wünscht frohe Festtage.
gez.
Stefan Götz
(Vorsitzender des
Braunkohlenausschusses)
gez. Gudrun Zentis
(2. stellv. Vorsitzende des
Braunkohlenausschusses)
gez. Sarah Fani
(Geschäftsstelle des
Braunkohlenausschusses)
Monitoring Garzweiler II
Ergebnisse aus der AG Restsee
170. Sitzung des Braunkohlenausschuss
15.12.2023
2
- Seespiegelhöhe des Tagebausees Garzweiler
- Auswirkungen des Klimawandels auf den Rhein
Schwerpunktthemen der AG Restsee
im Jahr 2023
Seespiegelhöhe des
Tagebausees Garzweiler
Kurzbericht wurde an Mitglieder des BKA verschickt
4
■ Braunkohlenplan 1995: Seespiegelhöhe 65 m NHN
■ Grundlagen überholt
■ Neue Tagebauplanung (12/2022)
Anlass
See nach Osten verlagert
Ni
ersanbindung über Trasse
5
■ Facharbeitsgruppe unter Leitung des LANUV: Niersverband,
Schwalmverband, Erftverband und RWE Power AG
■ Neue Untersuchung der Seespiegelhöhe (aktuelle Planung 12/2022)
■ Auswertung von Grundwassermodellergebnissen
■ Hinzuziehen der Machbarkeitsstudie zur Anbindung an die Niers
Vorgehen
6
Auswertung der Grundwassermodelle von RWE und LANUV:
■ Seespiegelhöhen 65 -70 m NHN
■ Stationärer hydraulischer Endzustand
■ Grundwassergleichenpläne
■ Grundwasserdifferenzen
■ Modellbilanzen
■ Auswertung unter verschiedenen Aspekten
Untersuchungen zur Seespiegelhöhe
7
■ Erreichen eines stabilen Seespiegels
■ Gewährleistung eines Mindestabflusses in der Niers
■ Minimierung des Geländeeinschnitts an Verbindungstrasse und Niers
■ Auswirkung auf die Grundwasserstände
- in Feuchtgebieten
- in potenziellen Vernässungsbereichen
■ Auswirkung auf die Kippendurchströmung in Richtung
- Tagebausee
- angrenzende Grundwasserkörper
Auswertung im Hinblick auf
8
■ Ziel: keine Befüllung mehr mit
Rheinwasser im stationären
Endzustand nötig
■ Grundvoraussetzung für positive
Bewertung
Erreichen eines stabilen Seespiegels
Ergebnis:
Großer Einfluss der Seespiegelhöhe
Stabiler Seespiegel erreichbar bei
65, 66, 67 m NHN
9
■ Ziel: definierter Mindestabfluss am
Pegel Wickrathberg
Wichtige Voraussetzung für die Niers
Mindestabfluss in der Niers
Ergebnis:
Großer Einfluss der Seespiegelhöhe
Mindestabfluss erreichbar bei
65 und 66 m NHN
10
■ Ziele: möglichst
- Geländeeinschnitt an der Trasse minimieren
- Renaturierung Stahlenend erhalten
■ Trassenvariante Köhm mit
65 und 66 m NHN Seespiegel untersucht
Minimierung des Geländeeinschnitts an der
Verbindungstrasse und der Niers
Trassenvarianten für den Anschluss der Niers an den Tagebausee
(Quelle: BCE, „Tagebausee Garzweiler, Entwurf
Machbarkeitsstudie: Ablaufgewässer zur Niers, 65 m NHN“)
Ergebnis: 66 m NHN Seespiegel vorteilhaft
Geländeeinschnitt (>10 m in beiden Fällen) kann
um
1m reduziert werden
Renaturierung kann zur Hälfte erhalten bleiben
11
■ Ziel: Grundwasserstützung in
grundwasserabhängigen
Feuchtgebieten
Auswirkung auf die Grundwasserstände in
Feuchtgebieten
Ergebnis:
Lokale GW-Absenkungen im Schwalmquellgebiet u. Mühlenbach
Nur geringfügiger Unterschied bei 65 oder 66 m NHN Seespiegel
12
■ Ziel: potenzielle Vernässung im
Bereich Wanlo reduzieren
Auswirkung auf die Grundwasserstände in
potenziellen Vernässungsbereichen
Ergebnis:
Kein Unterschied bei
65 bzw. 66 m NHN Seespiegel
13
■ Ziel: Stoffeintrag in den See
minimieren
Auswirkung auf die Kippendurchströmung
Ergebnis:
Einfluss der Seespiegelhöhe gering
Zustrom zu ca. 90 % aus Unverritztem
14
■ Ziel: Stoffeintrag in die Grundwasserkörper
minimieren
Auswirkung auf die Kippendurchströmung
Ergebnis:
Einfluss der Seespiegelhöhe gering
Abstrom aus Kippe in GW-Körper +/-5%
15
■ Stabiler Seespiegel bei
■ Mindestabfluss in der Niers bei
■ Geländeeinschnitt geringer bei
■ GW-Stand in Feuchtgebieten höher bei
■ kein negativer Einfluss auf
pot. Vernässungsbereiche
■ kein negativer Einfluss auf
Kippendurchströmung
Ergebnis
65, 66, 67 m NHN
65, 66 m NHN
66 m NHN
(66 m NHN)
65, 66 m NHN
65, 66 m NHN
16
Die Entscheidungsgruppe Monitoring Garzweiler empfiehlt für den
Tagebausee Garzweiler eine Seespiegelhöhe von
66 m NHN.
Empfehlung
2. Auswirkungen des Klimawandels
auf den Rhein
Kurzbericht wurde an Mitglieder des BKA verschickt
18
■ Frage nach Auswirkungen auf die
Rheinwasserentnahme
■ Veröffentlichung zu
Auswirkungen des Klimawandels
auf den Rhein (2022)
Hintergrund
19
Abgestimmtes Entnahmekonzept
Mindestfahrrinnentiefe von 2,50 m entspricht dem GlW (97 cm)
20
■ Kennwerte zu möglichen zukünftigen Änderungen des
Wasserdargebots
■ Berechnung für verschiedene Zeiträume
■ Bezugszeitraum 1971 - 2000
■ Aktuelle Zeiträume 1993 - 2022, 2011 - 2020
■ Zukünftige Zeiträume 2031 - 2060, 2051 - 2080, 2070 – 2099
■ Verschiedene Klimaszenarien
■ RCP2.6, RCP4.5, RCP8.5
DAS-Basisdienst
Projizierte Änderungen des Wasserdargebotes am Pegel
Düsseldorf
21
Jährliche Entnahmemengen
Berechnungsbeispiel
Wasserspiegelbereich Entnahmemenge (m³/s) An zahl Tage/a Entnahmemenge (Mio. m³)
bis GlW 1,8 16 2,49
GlW+1 – GlW+50 5 40 17,28
GlW+51 – GlW+100 5,5 57 27,09
GlW+101 – GlW+160 6,4 76 42,02
GlW+161 – GlW+180 10,1 22 19,20
GlW+181 – GlW+210 14,6 28 35,32
> GlW+211 18 126 195,96
Entnahmemenge im Jahr 339
Entnahmekonzept Zeitraum 1971 bis 2000
22
Jährliche Entnahmemengen
Ergebnisse - Vergleichszeiträume
Mögliche Entnahmemenge
in Mio. m³/a
Bezugszeitraum (1971 bis 2000) 339
100a-Dauerlinie (1918 bis 2017) 341
Aktueller Zeitraum (1993 bis 2022) 325
Trockendekade (2011 bis 2020) 320
23
DAS-Basisdienst – Grundlage
Eingangsdaten: verschiedene Emissionsszenarien
16 Simulationen
11 Simulationen
10 Simulationen
24
Jährliche Entnahmemengen - Prognose
Vergleich: Bezugszeitraum / Prognose 2031-2060
Beispiel: RCP8.5, 50. Perzentil
Wasserspiegelbereich Entnahmemenge (m³/s) Anzahl Tage/a E ntnahmemenge (Mio. m³) Anzahl Tage/a Entnahmemenge (Mio. m³)
bis GlW 1,8 16 2,49 20 3,11
GlW+1 – GlW+50 5 40 17,28 39 16,85
GlW+51 – GlW+100 5,5 57 27,09 51 24,24
GlW+101 – GlW+160 6,4 76 42,02 71 39,26
GlW+161 – GlW+180 10,1 22 19,20 22 19,20
GlW+181 – GlW+210 14,6 28 35,32 25 31,54
> GlW+211 18 126 195,96 137 213,06
Entnahmemenge im Jahr 339 347
Entnahmekonzept Zeitraum 1971 bis 2000 Prognose 2031-2060
25
Jährliche Entnahmemengen - Prognose
Vergleich: Bezugszeitraum / Prognose 2031-2060
Beispiel: RCP8.5, 50. Perzentil
Wasserspiegelbereich Entnahmemenge (m³/s) Anzahl Tage/a E ntnahmemenge (Mio. m³) Anzahl Tage/a Entnahmemenge (Mio. m³)
bis GlW 1,8 16 2,49 20 3,11
GlW+1 – GlW+50 5 40 17,28 39 16,85
GlW+51 – GlW+100 5,5 57 27,09 51 24,24
GlW+101 – GlW+160 6,4 76 42,02 71 39,26
GlW+161 – GlW+180 10,1 22 19,20 22 19,20
GlW+181 – GlW+210 14,6 28 35,32 25 31,54
> GlW+211 18 126 195,96 137 213,06
Entnahmemenge im Jahr 339 347
Entnahmekonzept Zeitraum 1971 bis 2000 Prognose 2031-2060
LANUV 14.12.2023
Entnahmemengen nach Wasserstand
Bezugszeitraum / Prognose 2031 - 2060 Szenario
RCP8.5
Jährliche Entnahmemengen - Prognose
RCP8.5 – worst case
• Balken: 15., 50., 85. Perzentil der
P
rognosezeiträume
• Linien: Bezugszeitraum / 100a-Da uerlinie
Jährliche Entnahmemengen- Prognose
Gesamtergebnis
• Balken: 15., 50., 85. Perzentil der
P
rognosezeiträume
• Linien: Bezugszeitraum / 100a-Da uerlinie
■ prognostizierte Rheinwasserentnahmemenge ändert si ch um
ca. ±12 % gegenüber Bezugszeitraum 1971 - 2000
■ Rheinwassermenge r eicht aus heutiger Sicht aus
■ im s chlechtesten Fall könnte Befüllung länger dauern
■ Jahresentnahmemenge a ktueller Zeiträume geringer als in
Prognosen für 2031-2060
■ Prognosen sollen aktualisiert werden wenn neue Erkenntnisse
v
orliegen
29
Fazit
Vielen Dank
für Ihre Aufmerksamkeit!
Dorothee Levacher
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, FB 52
Postanschrift: Postfach 101052, 45610 Recklinghausen
Dienstort: Wuhanstraße 6, 47051 Duisburg
Telefon: +49 2361-305-2232
E-Mail: dorothee.levacher@lanuv.nrw.de
Vorstellung Rahmenplan Indesee 2.0
und Sicht der indeland-Kommunen auf
das Konzept der Naturschutzverbände
Jens Bröker
Geschäftsführer
Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20232
Die indeland-Kommunen streben eine
ressourceneffiziente Entwicklung an, die
unter behutsamer Fortentwicklung der
unverwechselbaren Eigenarten dieses Raums
sozial ausgewogen, umwelt- und klimaverträglich
und wirtschaftlich erfolgreich ist.
Leitbild des indelands,
aus: „Masterplan indeland 2030“ (2016)
Rahmenplan Indesee 2.0
Federführung bei indeland GmbH
⚫ indeland GmbH wurde 2006
im Vorfeld der EuRegionale
2008 gegründet
⚫ Braunkohlenplanänderung
2009 („See statt Verfüllung“)
⚫ 8 Gesellschafter
Gemeinde Aldenhoven
Stadt Eschweiler
Gemeinde Inden
Stadt Jülich
Gemeinde Langerwehe
Stadt Linnich
Gemeinde Niederzier
Kreis Düren
⚫ 2012: Rahmenplan 1.0
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20234
2012
Rahmenplan
Indesee 1.0
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20235
Rahmenplan Indesee 2.0
Fortschreibung interkommunal abgestimmter
informeller Planungsgrundlagen
2022–2024
Erarbeitung Rahmenplan
Indesee 2.0 mit
Zwischennutzung
2015
Rahmenplan
Indesee 1.5 mit
Zwischennutzung
2004
Masterplan
Landschaftspark
WasserLandschaft
Inden
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20236
Rahmenplan Indesee 2.0
Planungsprozess mit vielen Beteiligten
Repräsentative Bevölkerungsumfrage
in den sieben indeland-Kommunen im
Dezember 2022:
Die geplante Seenlandschaft rund um die
Grube des Tagebaus Inden trifft auf große
Zustimmung in der Bevölkerung
79 % sehen darin eine sehr große oder
große Chance für eine attraktive Gestaltung
der Region
Kritik äußern insgesamt 13 Prozent,
darunter insbesondere alteingesessene
bzw. ältere Bürger
Neubürger und Haushalte mit Kindern sind
hingegen signifikant häufiger von der Idee
begeistert
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20237
Bevölkerungsumfrage im indeland
Große Zustimmung zur See-Entstehung
Befragt wurden insgesamt 7.000 Haushalte
im indeland (Fragebogen per Post), zusätzlich
Online-Fragebogen. Teilgenommen haben
1.984 Personen. Durchgeführt von RIM
Regionalinstitut Marktforschung München.
2022 Erarbeitung Endzustand
⚫ 3 Workshops Bürger*innen
im Juni (Merken, Schophoven,
Inden/Altdorf)
2023 Erarbeitung Zwischennutzung
⚫ 4 Workshops mit Bürger*innen
im Mai (Merken) und August (Schophoven,
Inden/Altdorf, Lucherberg)
⚫ 3 Vor-Ort-Besichtigungen mit Bürger*innen
(Schophoven, Inden/Altdorf, Lucherberg)
⚫ 2 Online-Befragungen im Mai und August
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20238
Rahmenplan Indesee 2.0
Workshops für Bürger*innen
2023 Erarbeitung Zwischennutzung
⚫ 1 Jugend-Workshop im August
⚫ Teilgenommen haben ca. 25 Schüler*innen
der Goltstein-Schule in Inden
⚫ Diskussion und interaktive Gestaltungs-
möglichkeiten anhand von Legekarten und
Karten der Fokusbereiche; angelehnt an
das Spiel „Siedler von Catan“
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 20239
Rahmenplan Indesee 2.0
Workshops für Schüler*innen
Mai 2022 und Oktober 2023;
Eingeladen zur Teilnahme
waren unter anderem:
⚫ BezReg Arnsberg / BezReg Köln
⚫ Kommunen / Planer*innen
⚫ Landwirtschaft
⚫ Ministerien NRW (MWIKE, MHKBD)
⚫ Rettungswesen / DLRG
⚫ RWE Power AG
⚫ Tagebauumfeldverbünde
⚫ Umweltverbände
⚫ Wirtschaft
⚫ Wasserverbände
⚫ Wassersportvereine
⚫ Zukunftsagentur Rheinisches Revier
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202310
Rahmenplan Indesee 2.0
Workshops für Fachöffentlichkeit
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202311
Rahmenplan Indesee 2.0
In Abstimmung mit dem Abschlussbetriebsplan
⚫ Mitglieder „AK Rahmenplan
Indesee“: indeland GmbH, Gemeinde
Inden, Stadt Düren, Planungsbüro
RMP SL.LA, RWE Power AG und
BezReg Arnsberg
⚫ Funktion des Rahmenplans:
Wiedernutzbarmachung der
Tagebaufolgelandschaft in Abstimmung
mit den Anrainerkommunen
⚫ Nach Kohleausstiegsgesetz (2020) und
Leitentscheidung NRW (2021) Einstellung
der Kohleförderung im Tagebau Inden im
April 2029 und damit geringfügig früher.
⚫ Leicht geänderte Abbauführung führt zu
größeren Wasserflächen im Bereich des
BKP Inden I. Daher Durchführung eines
Zielabweichungsverfahrens.
⚫ Die BezReg Köln hat den Antrag auf Ziel-
abweichung von den Zielen 1.3, 4.2 und
4.3 des BKP Inden I am 5. April 2023
zugelassen.
⚫ Antrag des überarbeiteten Abschluss-
betriebsplans wurde Ende November 2022
bei der BezReg. Arnsberg eingereicht.
⚫ Nach erfolgtem Eingang aller Stellung-
nahmen bei der BezReg. Arnsberg ist
Zulassung in 1. Halbjahr 2024 möglich.
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202312
Planung für den Tagebau Inden
Im Einklang mit Braunkohlenplänen Inden I/II
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202313
Rahmenplan Indesee 2.0
Konzept
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202314
Rahmenplan Indesee 2.0
Natur und Landschaft / Blau-grüne Infrastruktur
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202315
Rahmenplan Indesee 2.0
Uferbereiche
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202316
Rahmenplan Indesee 2.0
Orte am See
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202317
Rahmenplan Indesee 2.0
Mobilität – Interkommunale Brückenschläge
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202318
Rahmenplan Indesee 2.0
Profilierung
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202319
Rahmenplan Indesee 2.0
Seekontur Endzustand – beschlossen Dezember 2022
Qualitative Besonderheiten
z. T. nach Überarbeitung:
Flachwasserzone/
ökol. Vorrangzone
Schophoven: Marina
mit Mole und
Sichtachse
„Lamersdorfer Kanal“
mit Regattastrecke
und Marina
Freizeitachse Indemann
und Seebrücke
„Lucherberger Lagune“
mit regionalem Strand
Merken: Promenade
und Naherholung
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202320
Rahmenplan Indesee 2.0
Zwischennutzung – Bermen der Seeböschung
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202321
Rahmenplan Indesee 2.0
Zwischennutzung – Wasserzugang
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202322
Rahmenplan Indesee 2.0
Zwischennutzung – Bauliche Anlagen
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202323
Rahmenplan Indesee 2.0
Konzept der Naturschutzverbände
Rahmenplan Indesee 2.0
berücksichtigt berechtigte Belange
des Naturschutzes (u. a. Flach-
wasserzone, Röhrichtzonen,
Grünkorridore)
Vorgelegtes Konzept schränkt
geplante Nutzungen des Sees
(u. a. Kanal mit Regattastrecke,
SeaPoint Aldenhoven) ein
Rahmenplan berührt nicht die
landwirtschaftlich genutzten
Rekultivierungsflächen aus BKP I
Wir prüfen in Abstimmung mit
dem Bergbautreibenden eine
wasserseitige Vergrößerung von
Flachwasserbereichen
Wir sind davon überzeugt,
mit dem Rahmenplan Indesee 2.0 den
vielfältigen und berechtigten Belangen des
Naturschutzes, der Landwirtschaft, der
Wohnbevölkerung, der regionalen Wirtschaft, der
Wissenschaft und der touristischen Entwicklung
in ausreichender Weise und so gut wie möglich
Rechnung getragen zu haben.
170. Sitzung des Braunkohlenausschusses, 15. Dezember 202327
Vielen Dank für
Ihre Aufmerksamkeit!
Jens Bröker
Geschäftsführer
Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
j.broeker@kreis-dueren.de
Konzept für eine naturnahe Entwicklung des
Restsees Inden
Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Was ist bisher passiert?
• Wir haben im Rahmen unserer Stellungnahme
z
um Abschlussbetriebsplan sachlicher Teil 1,
Tagebau Inden Vorschläge für eine Gestaltung
des Restsees Inden und dessen Umfeld zur
Förderung der Biodiversität im Rheinischen
Revier unterbreitet.
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Die UN-Biodiversitätskonferenz hat in Montreal
im Dezember 2022 das „30-bis-30-Ziel“
beschlossen.
bis zum Jahr 2030 werden
mindestens 30 % der Landfläche
und mindestens 30 % der
Meeresfläche zu Schutzgebieten.
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Aktuelle Planung RWE (bergrechtliches Verfahren)
Unser Ziel:
Der Restsee Inden und dessen Umfeld
sollen einen wichtigen Beitrag zur
Erreichung dieses Ziels im Rheinischen
Revier leisten und in den Biotopverbund
eingebunden werden.
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Wie können wir dieses Ziel konkret
erreichen?
Ein Teilbereich des Sees und
des
sen Umfeld sind für den
Naturschutz bereit zu stellen
Festgelegte Schutzgebiete im
Nor
dwesten des Seekörpers
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Nachdem wir unsere Vorschläge im
Rahmen der Stellungnahme zu o.g.
Abschlussbetriebsplan textlich
beschrieben haben, freuen wir uns,
Ihnen die Kartendarstellungen
unserer beiden Alternativvorschläge
vorstellen zu können.
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
8
9
Variante 1
10
Variante 2
Naturschutzgebiete
1. Indeaue
2. Feldvogelschutzgebiet
3. Indesee mit Flachwasserzone und angrenzenden
Grünlandbereichen
Lebensräume
Fließgewässer, Wald, extensiv genutzte Feldflur,
Raine, Brachflächen, Blühstreifen, Streuobstwiesen
und –weiden, Glatthaferwiesen, Feuchtwiesen,
Hecken, Magergrünland, Amphibiengewässer,
Flachwasserzone mit Röhricht, offene Seefläche
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Neue Inde-Auenbereiche und Fließgewässer
Neue Inde-Auenbereiche und Fließgewässer
Charakterarten Auenbereiche und
Fließgewässer
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Gebänderte
Prachtlibelle
Keiljungf
er
Wasseramse
l
Eisvoge
l
Biber
Gänsesäg
er
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Waldbereiche
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten des Waldes
Schwarzspe
cht
Waldkau
z
Buschwindrösc
hen
Wildkatze
Kleiner
Schillerfalt
er
Dachs
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Streuobstwiesen und -weiden
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Streuobstwiesen und -
weiden
Siebenschlä
fer
Steinkauz
Steinkäuze,
jung
Hirschkäf
er
Gartenrotschwa
nz
Grünspec
ht
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Extensiv genutzte Feldflur
mit artenreichen Randstreifen
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der extensiv
genutzten Feldflur
Wiesenweih
e
Feld-
/Rebhuhn
Feldhas
e
Grauamme
r
Zwergmau
s
Feldhamst
er
Feldlerch
e
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Artenreiche Glatthaferwiesen
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der artenreichen
Glatthaferwiesen
Wiesenglockenblu
me
Wiesenflockenblu
me
Wiesenkerbel
Braunkehlch
en
Wiesen-
/ErdhummelSchachbrettfalt
er
Schwarzkehlche
n
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Feuchtwiesen
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Feuchtwiesen
Kiebit
z
Kuckuckslichtn
elke
Sumpfdotterblu
me
Rohrweihe
(m)
Wiesenschafste
lze
Bekassi
ne
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Amphibiengewässer
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Amphibiengewässer
Erdkröt
e
Wechselkrö
te
Kreuzkröt
e
Schlingnatt
er
Springfros
ch
Kammmolc
h
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Flachwasserzonen mit Röhrichten
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Charakterarten der Flachwasserzonen
mit Röhricht
Bartmeis
e
Rohrdommel
Sumpfrohrsäng
er
Wasserralle
Iltis
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Seefläche mit Brutflößen für Vögel
Trauerseeschwa
lbe
Ponton z.B. für
Flussseeschwalben
Trauerseeschwalb
en
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Hand in Hand mit der landwirtschaftlichen
Nutzung
• Kooperationen mit der Landwirtschaft
• EU- P rogramme und Projekte nutzen und umsetzen
• Beweidungsprojekte
• „Rein in die ökologische und klimaverträgliche
Landw
irtschaft“
Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit
Restsee Inden-
Konzept für eine naturnahe Gestaltung
Fotos: NABU , Achim Schumacher, Bernd
Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 170. Sitzung des Braunkohlenausschusses vom 15.12.2023)
608 Zeichen
Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage Braunkohle- nausschuss - öffentlich - BKA 0831 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Telefon BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 12.03.2024 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Braunkohlenausschuss 15.03.2024 2. beschließend TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 170. Sitzung des Braun- kohlenausschusses vom 15.12.2023 Beschlussvorschlag: Der Braunkohlenausschuss genehmigt die Niederschrift. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Niederschrift BKA 15.12.2023_final_komplett_2.2
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- BKA 0831
- Typ
- Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss
- Datum
- 15.03.2024
- Erstellt
- 16.02.2024 09:50