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2007/0058

Beleuchtungskonzept Innenstadt

Magistratsvorlage 18.01.2007

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2007/0058

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644 Zeichen

rund ums schlossdarmstadt
Dipl.-Ing. Uwe Knappschneider
BELEUCHTUNGSKONZEPT VORENTWURF
BESTEHENDE PLANUNG  TAGPLAN
LAGEPLAN M 1:500
PRINZIPSCHNITT A-A  FRIEDENSPLATZ  M 1:200 PRINZIPSCHNITT B-B  SCHLOSSGRABEN  M 1:200
SCHEMAZEICHNUNGEN  M 1:100
 MULTIFUNKTIONSSTELE
ASSOZIATIONSBILDER
Legende
 Multifunktionsleuchten
 Lichtstelen
 historische Leuchte
 Lichtlinie

rund ums schlossdarmstadt
Dipl.-Ing. Uwe Knappschneider
BELEUCHTUNGSKONZEPT VORENTWURF
SCHEMAZEICHNUNGEN  MULTIFUNKTIONSSTELE     M1:50
NACHTPLAN  M 1:500                         FREIRAUMPLANUNG: WERKSTADT, ARCHITEKTEN STADTPLANER, DARMSTADT
ASSOZIATIONSBILDER MULTIFUNKTIONSSTELE

anlage 2

19164 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
25.01.2007 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat VI  
 
Amt: Stadtplanungsamt  
Straßenverkehrs – und 
Tiefbauamt 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. Be- 
schlussfassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II  
Verteiler: 
II                     VI 
20                   61 
66                   Stvv   
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0058 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
113 
 
 
Betreff: Beleuchtungskonzept Innenstadt 
 
Vorlage vom: 22.01.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
1.  Das Beleuchtungskonzept Rund ums Schloss des Büros „licht raum stadt planung“ wird 
zur Kenntnis genommen und als Rahmenplan für die weitere Entwicklung beschlossen. 
 
2.  Dem vorgeschlagenen Leuchtentyp „Stelen-Leuchte“ wird zugestimmt. Eine Entscheidung 
für eines der beiden als Musterleuchte aufgestellten Modelle der Stelen-Leuchte wird im 
Zuge der Planung getroffen. 
 
3.  Dem vorgeschlagenen Leuchtmittel mit einem Lichtspektrum mit erhöhter Farbwieder
gabe 
(weißes Licht) wird für den Bereich rund ums Schloss zugestimmt. 
 
4.  Dem im Bericht vorgeschlagenen Verfahren wird zugestimmt. 
 
 
 
Anlagen:  Beleuchtungskonzept 
 
Beschluss des Magistrats vom 14.02.2007 
 
Der Vorlage wird mit dem Finanzierungsvorbehalt zugestimmt, dass weder im VWH noch im VMH 
2007 sowie im MIP bis 2010 Mittel eingeplant sind.

3 
... 
 
Bericht zur Vorlage vom 22.01.2007: 
 
Zu allen Zeiten spielte Licht in der Stadt eine wichtige, zentrale Rolle. Licht ist nicht 
nur eine Frage der Technologie oder der Elektrizität, es ist auch mit einer großen 
Symbolkraft und Wirkung verbunden. 
Die Qualität der Beleuchtung gewinnt zunehmend an Bedeutung für das Image und für 
die Aufenthaltsqualität der Städte. Die Beleuchtung der Innenstadt, das Stadtbild bei 
Tag und bei Nacht, und die Inszenierung von Stadträumen kann ein wichtiges Instru- 
ment des Stadtmarketings sein, da eine attraktive Innenstadt stets auch ein begehrtes 
Ziel von Touristen, Besuchern und damit auch von besonderer Bedeutung für die Stadt 
als Einzelhandels- und Wirtschaftsstandort ist. Licht fördert zudem die Lebensqualität 
und die Lebensart der Bürgerinnen und Bürger sowie soziale Kontakte und die Kom- 
munikation untereinander. Die Stadt wird zur Bühne. 
Es gilt daher, die Attraktivität und den individuellen Charakter der Stadt herauszuar- 
beiten, vorhandene Potentiale als Besonderheiten aufzuzeigen und zu stärken und ein 
unverkennbares Erscheinungsbild mit einem hohen Identifikationswert zu bilden. 
 
 
Ausgelöst durch den Neubau der Haltestelle Schloss und die anstehenden Projekte 
„Neugestaltung Ernst-Ludwig-Platz und Friedensplatz“ wurde es notwendig, sich mit 
dem Thema der technischen Möblierung speziell des Bereichs rund ums Schloss de- 
tailliert zu befassen und für die Gestaltung dieses wichtigsten innerstädtischen Ge- 
samtensembles grundlegende Entscheidungen zu treffen.  
 
Dabei kommt der Beleuchtung besondere Bedeutung zu. 
 
 
Die zuvor vom Büro Nieper für die Haltestelle am Schloss entwickelte Leuchte fand 
aus verschiedenen Gründen keine Zustimmung. Es war daher zum einen ein Leuchten- 
typ zu finden, der für den Bereich Haltestelle Schloss Verwendung finden kann und 
zum anderen ein darauf aufbauendes Konzept für den Gesamtbereich „Rund ums 
Schloss“ zu entwickeln.  
 
Das Büro licht raum stadt planung aus Wuppertal wurde deshalb beauftragt, ein „Be- 
leuchtungskonzept Rund ums Schloss“ zu erarbeiten. Dieses Konzept liegt zur Be- 
schlussfassung vor. 
 
 
Ein besonderer Umstand ist, dass die im direkten Umfeld liegenden privaten Eigentü- 
mer, wie das Darmstadtium, das Kongresshotel, die Technische Universität Darmstadt 
und das Hessische Landesmuseum derzeit ebenfalls bauliche Maßnahmen ergreifen 
bzw. bereits ergriffen haben und in dem Zusammenhang ihre Außenanlagen neu ges- 
talten werden. 
 
Aus diesem Grund wurde der Vorentwurf des Konzeptes und der vorgeschlagene 
Leuchtentyp den Anrainern vorgestellt. Der hier vorliegende Konzeptentwurf wurde 
allgemein begrüßt und der Beleuchtungskörper wurde als gestalterisch ansprechend 
bewertet.  
 
Aufgabe und Zielstellung des Konzeptes ist die Reduzierung der Anzahl der vielen un- 
terschiedlichen Zwecken dienenden vertikalen Elemente und die Schaffung eines ein- 
heitlichen Gestaltungsbildes. Diese angestrebte Ordnung soll erreicht werden durch 
die Kombination der Abspannmaste mit den Fahroberleitungen und der Beleuchtungs- 
körper.

4 
... 
 
Vorgeschlagen wird ein Stelensystem, das in seiner Grundfunktion sowohl der Ab- 
spannmast der Fahroberleitungen als auch Träger der Beleuchtungskörper ist.  
Bis zu einer Höhe von 7m über Schienenoberkante muss der Grundkörper als Ab- 
spannmast benutzt werden können. Ab dieser Höhe können Module von Beleuch- 
tungskörpern unterschiedlicher Anwendungsgebiete und Lichttechniken aufgesetzt 
werden.  
Die hohen Maste werden in bestimmten Bereichen durch niedrigere Maste desselben 
Typs ergänzt, die sowohl Fußgängerbereiche als auch den Straßenraum ausleuchten. 
Damit wird ein System gewählt, das multifunktional Fahroberleitungen trägt, die Funk- 
tionalbeleuchtung im Fußgängerbereich und Straßenraum und die Anstrahlungen für 
Architekturen übernehmen kann. 
 
Zugleich ist die Lichtstele in ihrer unaufdringlichen Formensprache hervorragend für 
den Einsatz in der baulich heterogenen und stadtgestalterisch anspruchsvollen Umge- 
bung geeignet. Sie passt sowohl zu den historischen Gebäuden als auch zu den ent- 
stehenden Neubauten im Umfeld des Schlosses. Die Leuchte dominiert weder tags 
noch nachts das bauliche Ensemble. 
 
In Abweichung zu dem in der Darmstädter Innenstadt verwendeten Lichtspektrum 
(Natriumdampf-Hochdrucklampen) mit mäßiger Farbwiedergabe, wird im erweiterten 
Umfeld des Schlosses ein Lichtspektrum mit erhöhter Farbwiedergabe (Cosmopolis 
„white“) vorgeschlagen.  
Damit hebt sich das „Herz“ Darmstadts als Insel aus dem Stadtmeer hervor.  
Das neue Cosmopolis „white“-Lampensystem ist ein hocheffizientes System, welches 
eine gute Farbwiedergabe und eine hohe Lichtausbeute pro eingesetzter Energieein- 
heit vereint. Die Spiegeloptiken entsprechen dem Stand der Technik und begünstigen 
den guten Gesamtwirkungsgrad der Beleuchtungsanlage. 
 
Der notwendige Leuchtkörper erfordert voraussichtlich höhere Investitions- und Unter- 
haltungskosten. Eine Aufstellung erfolgt weiter unten im Abschnitt Unterhaltungskos- 
ten. Der erhöhte Aufwand erscheint jedoch für die besondere Situation angemessen.  
 
 
Das Beleuchtungskonzept wurde durch den beauftragten Lichtplaner bereits im Pla- 
nungs-, Bau- und Verkehrsausschuss vorgestellt. Diese Sitzung fand unter Beteiligung 
von Vertretern des Denkmalbeirates und der Denkmalschutzbehörde statt. Das vorge- 
stellte Konzept stieß allgemein auf Zustimmung. 
 
 
Für die einzelnen Bereiche wird im Konzept Folgendes vorgeschlagen: 
 
Abschnitt 1 
Marktplatz Haltebereich  
 
Die Multifunktionsstele soll im Bereich der Haltestelle vor dem Schlosseingang in ver- 
dichteter Stellung stehen und die Bedeutung des Ortes (Eingang Schloss) markieren.  
Die vorgeschlagene Anstrahlung des Schlosses, die derzeit im Schlossgraben instal- 
liert ist, kann dann partiell aus den gebäudenahen Masten erfolgen. 
 
Abschnitt 2 
Schlossgraben/ Darmstadtium 
 
Die Funktionalbeleuchtung der Straße Schlossgraben soll durch beidseitige Positionie- 
rung der Stelen erreicht werden.

5 
... 
Die Möglichkeit zur Anstrahlung des Schloss ist aufgrund des relativ großen Abstan- 
des im Rahmen der Realisierung zu prüfen. 
 
Die Fußgängerachse auf der Ostseite des Schlossgrabens entlang des geplanten 
Darmbachs bis östlich des hessischen Staatsarchivs soll soweit als möglich mit der 
niedrigeren Stelenvariante betont werden. Da vor dem Darmstadtium in diesem Be- 
reich Feuerwehraufstellflächen notwendig sind, ist die Möglichkeit hier nicht gegeben. 
 
Der vorgeschlagene Lampentyp Leuchtstele ist mit der WKZ GmbH & Co KG abge- 
stimmt. Um das Darmstadtium, auch im Bereich der Erich-Ollenhauer-Promenade, 
wird nach Abstimmung mit dem Vorhabenträger aus Gründen der einheitlichen Gestal- 
tung die vorgeschlagene Stelenleuchte allgemein Verwendung finden. 
 
Abschnitt 3 
Darmbach/ Kongresshotel/ TUD 
 
Östlich wird der Karolinenplatz tangiert von der Fußgängerachse, die vom neuen Kon- 
gress- und Wissenschaftszentrum entlang des Wasserlaufes des Darmbachs bis zum 
Herrngarten verläuft, die mit niedrigen Stelen beleuchtet werden soll. Die vorgeschla- 
gene Lage ist auf der Grundlage des Freiflächenkonzeptes für die Offenlegung des 
Darmbachs und des Kongresshotels erarbeitet worden, wird im Zuge der Ausbaupla- 
nung für diesen Bereich aber noch geringfügig verändert. 
 
Die östliche Wegeachse (Fortführung der Fußwegeachse Schlossgraben) auf höherem 
Geländeniveau wird über eine Treppenanlage erschlossen. Zur Betonung der Treppen- 
anlage werden lineare Lichtbänder im Setzstufenbereich vorgeschlagen. Diese verdeut- 
lichen den Geländeversprung und bieten ein hohes Maß an Gehsicherheit. 
Aufgrund der Haushaltslage ist eine Realisierung derzeit nicht möglich. Ob im Zuge 
des Ausbaus des Darmbachs mit relativ geringen Mitteln die technischen Vorkehrun- 
gen für eine spätere Installation getroffen werden können, wird derzeit noch geprüft. 
 
Die Weiterführung des Leuchtenkonzeptes auf dem Campus ist möglich. 
 
Abschnitt 4 
Karolinenplatz 
 
Der Karolinenplatz bildet den Vorplatz des hessischen Staatsarchivs.  
Die Grundausleuchtung südlich des Gebäudes soll durch die Straßenbeleuchtung (Ste- 
len) gewährleistet werden. 
Vor den Eingängen sowie auf dem Vorplatz werden die historischen Leuchten (im di- 
rekten Umfeld des Gebäudes) als zum Gebäude zugehöriges Gestaltungselement bei- 
behalten.  
 
Abschnitt 5 
Landesmuseum  
 
Die Grundausleuchtung südlich des Gebäudes wird durch die Straßenbeleuchtung 
(Stelen) gewährleistet.  
Auf dem Gelände des Landesmuseums selbst wird eine Stelenachse als Verbindung in 
den Park zwischen Alt- und Neubau des Museums vorgeschlagen. 
Die unterirdische Verbindung zwischen Alt- und Neubau soll symbolisch durch „Licht- 
schlitze“, in den Belag eingelassene Lichtlinien, nachgezeichnet werden. Beide Maß- 
nahmen müssten im Rahmen der Hochbaumaßnahme durch den Bauherrn realisiert 
werden.

6 
... 
Für das Konzept ist diese Umsetzung allerdings nicht zwingend, wenn auch wün- 
schenswert. 
 
Abschnitt 6 
Friedensplatz/Ernst-Ludwigsplatz 
 
Der vorgeschlagene Leuchtentyp soll auch den neu zu gestaltenden Friedensplatz so- 
wie den Ernst-Ludwig-Platz beleuchten. Unabhängig von der noch abschließend zu 
treffenden Entscheidung über die Gestaltung des Friedensplatzes und des Ernst-
Ludwigs-Platzes fügt sich die Leuchtstele in die Gestaltung ein.  
 
Abschnitt 7 
Zeughausstraße 
 
Die Funktionalbeleuchtung der Zeughausstraße wird wie in der Straße Schlossgraben 
durch eine beidseitige Positionierung der Stelen erreicht. 
 
Abschnitt 8 
Erich-Ollenhauer-Promenade 
 
Für den Verlauf der Erich-Ollenhauer-Promenade ist ebenfalls der Einsatz der Fußgän- 
gerstele des ausgewählten Leuchtensystems vorgeschlagen. 
Wie bereits oben erwähnt, sollte zumindest um das Darmstadtium aus Gründen der 
einheitlichen Gestaltung die vorgeschlagene Stelenleuchte Verwendung finden. Die 
Weiterführung ist nicht zwingender Bestandteil des Konzepts, da es sich um einen 
Randbereich handelt. Sie ist aber auf längere Sicht wünschenswert. 
 
 
Zusammenfassende Betrachtung und Kosten 
 
Das vorliegende Konzept ist als Plan zu betrachten, der den Rahmen für die weitere 
Entwicklung vorgibt. Im Einzelnen sind die Standorte der Leuchten im Rahmen von 
Entwurfsplanungen der jeweiligen Teilbereiche genau zu bestimmen sowie mit dem 
zuständigen Leitungsträger abzustimmen. 
Zum Beispiel bedürfen die Verankerung und die statische Gründung der Masten im 
Bereich der Stützmauer zum Schlossgraben auf der Marktplatzseite sowie wegen der 
Tiefgarage die einzelnen Standorte auf dem Friedensplatz noch einer genauen Unter- 
suchung. 
 
Insbesondere die vorgeschlagenen Maßnahmen auf privaten Grundstücken (Landes- 
museum, Darmstadtium, TUD) sind mit den jeweiligen Eigentümern abzustimmen. 
 
 
Unabhängig von ggf. noch notwendigen Änderungen im Detail wird mit dem Konzept 
ein Lampentyp für den Innenstadtbereich rund ums Schloss vorgeschlagen, der wie 
dargestellt vielseitig einsetzbar ist und sich gestalterisch in die Umgebung einfügt, 
ohne selbst zum dominanten Gestaltungselement zu werden.  
 
Der vorgeschlagene Leuchtentyp wird in ähnlicher Form und gestalterischer Qualität 
von zwei etablierten Leuchtenherstellern angeboten, den Firmen A+G Schreder GmbH 
und Hess Form+Licht.

7 
... 
Investitionskosten 
 
Gegenübergestellt werden abschnittsweise die Anschaffungskosten für die verschiede- 
nen Ausführungsmöglichkeiten der Leuchtentypen. In den Erst-Investitionen sind der 
Mast, das Straßenbeleuchtungsmodul einschließlich des Leuchtmittels (weißes oder 
gelbes Licht) und zwei Leermodule enthalten. 
Die Kosten für die Leuchten der beiden unterschiedlichen Hersteller sind ähnlich gela- 
gert. Der Kostenschätzung liegt ein detailliertes Angebot der Fa. A+G zugrunde, wel- 
ches durch die HSE eingeholt wurde.  
 
Plan: Abschnittsbildung

8 
... 
 
Tab: Abschnittsbildung und Zuordnung der Investitionskosten der Leuchten- 
 
Abschnitte 
 5m Leuchte 9m Leuchte 
ohne Ab- 
spannmast 
9m Leuchte 
als Abspann- 
mast 
Anzahl Leuch- 
ten Gesamt 
      
Abschnitt 1 
Marktplatz Halte- 
bereich 
  2 18  20  
Kosten Gesamt   12.800,00 □  239.400,00 □  252.200,00 □  
dav. Stadt   12.800,00 □  219.600,00 □  232.400,00 □  
dav. Heag mobilo    19.800,00 □  19.800,00 □  
      
Abschnitt 2 
Schlossgraben/ 
Darmstadtium 
 9 8 7 Ausleger  24  
Kosten Gesamt  38.250,00 □  51.200,00 □  93.100,00 □  182.550,00 □  
dav. Stadt   51.200,00 □  85.400,00 □  136.600,00 □  
dav. Heag mobilo    7.700,00 □  7.700,00 □  
dav. Darmstadti- 
um 
 21.250,00 □    21.250,00 □  
dav. TU  17.000,00 □    17.000,00 □  
      
Abschnitt 3 
Darmbach/ Kon- 
gresshotel/ TUD 
 11    11  
Kosten Gesamt  46.750,00 □    46.750,00 □  
dav. Stadt  46.750,00 □    46.750,00 □  
      
Abschnitt 4 
Karolinenplatz 
 8   8 
Kosten Gesamt  34.000,00 □    34.000,00 □  
dav. Stadt  34.000,00 □    34.000,00 □  
      
Abschnitt 5 
Landesmuseum 
 6   6 
Kosten Gesamt  25.500,00 □    25.500,00 □  
dav. Stadt  25.500,00 □    25.500,00 □  
      
Abschnitt 6 
Friedensplatz/ 
Ernst-Ludwig-Pl. 
  8 8 16  
Kosten Gesamt   51.200,00 □  106.400,00 □  157.600,00 □  
dav. Stadt   51.200,00 □  97.600,00 □  148.800,00 □  
dav. Heag mobilo    8.800,00 □  8.800,00 □  
      
Abschnitt 7 
Zeughausstraße 
  9 1 
6 Ausleger  
16  
Kosten Gesamt   57.600,00 □  93.100,00 □  150.700,00 □  
dav. Stadt   57.600,00 □  85.400,00 □  143.000,00 □  
dav. Heag mobilo    7.700,00 □  7.700,00 □

9 
... 
Abschnitte  5m Leuchte 9m Leuchte 
ohne Ab- 
spannmast 
9m Leuchte 
als Abspann- 
mast 
Anzahl Leuch- 
ten Gesamt 
      
Abschnitt 8 
Erich-Ollenhauer-
Promenade 
 20    20  
Kosten Gesamt  85.000,00 □    85.000,00 □  
dav. Stadt  68.000,00 □    68.000,00 □  
dav. Darmstadti- 
um 
 17.000,00 □     17.000,00 □  
      
GESAMT  54  27  27  
13 Ausleger  
121  
Kosten Gesamt  229.500,00 □  172.800,00 
□ 
532.000,00 □  934.300,00 □  
dav. Stadt  174.250,00 □  172.800,00 
□ 
488.000,00 □  835.050,00 □  
dav. Heag mobilo    44.000,00 □  44.000,00 □  
dav. Darmstadti- 
um 
 38.250,00 □    38.250,00 □  
dav. TU  17.000,00 □    17.000,00 □  
 
 
Sofern Anstrahlungen, wie z.B. das Schloss, realisiert werden sollen, erhöhen sich die 
Kosten für jedes Anstrahlungsmodul um ca. 1.200,00 □. Derzeit ist davon auszuge- 
hen, dass etwa 40 – 50 Module erforderlich wären, um die vorhandene Anstrahlung 
der Gebäude (Schloss/ Museum/ Staatsarchiv) zu verändern. 
Die Gesamtkosten würden sich dadurch um ca. 60.000,00 □ erhöhen. 
 
 
Unterhaltskosten 
 
Vergleichende Kostenaufstellung je Leuchte: 
 
     
 Wechselhäufigkeit 
im 4 Jahreszyklus  
Lampenwechsel 
Lohnkosten 
Materialpreis 
Einzelpreis 
Gesamtpreis 
Cosmopolis 
60W 
2 15,00 □ 
 65,00 □  160,00 □  
Cosmopolis 
140W 
2 15,00 □ 
 108,00 □  246,00 □  
     
NAV T 70 W 1 15,00 □  6,00 □  21,00 □  
NAV T 150 W 1 15,00 □  11,00 □  26,00 □  
 
Den Lohnkosten liegt ein Stundensatz von 60,00 □ zugrunde. 
 
Für die Gesamtzahl der im Konzept vorgesehenen Leuchten ergibt sich gegenüber den 
Natriumdampf-Hochdrucklampen (NAV T) für die vorgeschlagenen Leuchtmittel (Cos- 
mopolis) ein Mehrbedarf für die Wartungskosten von ca. 4.000 □ im Jahr.

10 
... 
 
 
Weiteres Verfahren 
 
Mit dem Beleuchtungskonzept und dem darin vorgeschlagenen Leuchtentyp der „Ste- 
len-Leuchte“ soll ein städtisches Ziel als Rahmen der weiteren Entwicklung definiert 
und beschlossen werden. Maßnahmen können somit langfristig koordinierter und ziel- 
gerichteter angegangen und umgesetzt werden. 
 
Das Gesamtkonzept kann und soll in Abschnitten umgesetzt werden. Die Leuchtenkos- 
ten fallen entsprechend bei der Realisierung der einzelnen Abschnitte an. 
Dabei gibt es zwei Realisierungsmöglichkeiten: 
a)  Finanzierung in voller Höhe über die Maßnahme 
b)  Finanzierung über den Kapitaldienst nach Rahmenvertrag mit der HSE. Hierbei 
finanziert die HSE im Rahmen eines Contracting- bzw. Leasingmodells die Be- 
leuchtung vor. In Abhängigkeit vom Kapitalmarktzins wäre derzeit für die Gesamt- 
maßnahme mit ca. 70.000 □/ Jahr zu rechnen. 
Es wird vorgeschlagen, aus Gründen der nur geringen Refinanzierung über Straßenbei- 
träge, die Beleuchtung über den Kapitaldienst, ein seit langem bewährtes Modell zur 
Finanzierung der Straßenbeleuchtung, zu realisieren. 
 
 
Als erste Abschnitte sollen noch in diesem Jahr der Abschnitt 1 „Beleuchtung der Hal- 
testelle Schloss“ sowie im Rahmen der Umsetzung von Hochbaumaßnahmen und der 
Neugestaltung der angrenzenden Freiflächen die Abschnitte 2 „Schlossgraben/ 
Darmstadtium“, Abschnitt 8 „Erich-Ollenhauer-Promenade“ und Abschnitt 3 „Darm- 
bach/ Kongresshotel“ und umgesetzt werden. 
Zudem ist nach derzeitiger Zeitplanung im Jahr 2008 die Neugestaltung des Frie- 
densplatzes /Ernst-Ludwigplatzes abgeschlossen und somit mit der Umsetzung des 
Abschnitts 6 „Friedensplatz/ Ernst-Ludwig-Platz“ zu rechnen.  
 
 
Zu allen Abschnitten haben nach Beschlussfassung noch Abstimmungen mit den pri- 
vaten Bauherren statt zu finden, in denen konkret die einzelnen Leuchten-Standorte 
sowie eine eventuelle Anstrahlung der Gebäude besprochen werden müssen. 
 
Eine abschließende Entscheidung über die einzusetzende Leuchte Modulum der Fa. 
A+G Schreder oder Night-Elements der Fa. Hess Form+Licht findet im Rahmen der 
weiteren Planung statt. Eine weitere Beschlussvorlage wird hierzu nicht mehr vorge- 
legt. 
 
 
Der Dezernent VI: 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Stadtrat 
 
 
Zu den Sitzungen wird ausgelegt bzw. aufgehängt: 
 
- Beleuchtungskonzept

11 
... 
Darmstadt, den 22.01.2007 
VI/61.3 mi-th       Nst. 2590

2007/0058

18839 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
25.01.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat VI  
 
Amt: Stadtplanungsamt  
Straßenverkehrs – und 
Tiefbauamt 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II 
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0058 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Beleuchtungskonzept Innenstadt 
 
Vorlage vom: 22.01.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Das Beleuchtungskonzept Rund ums Schloss des Büros „licht raum stadt planung“ wird zur 
Kenntnis genommen und als Rahmenplan für die weitere Entwicklung beschlossen. 
 
2. Dem vorgeschlagenen Leuchtentyp „Stelen-Leuchte“ wird zugestimmt. Eine Entscheidung für ei-
nes der beiden als Musterleuchte aufgestellten Modelle der Stelen-Leuchte wird im Zuge der 
Planung getroffen. 
 
3. Dem vorgeschlagenen Leuchtmittel mit einem Lichtspektrum mit erhöhter Farbwiedergabe (wei-
ßes Licht) wird für den Bereich rund ums Schloss zugestimmt. 
 
4. Dem im Bericht vorgeschlagenen Verfahren wird zugestimmt. 
 
 
 
Anlagen: Beleuchtungskonzept 
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
 
Bericht zur Vorlage vom 22.01.2007: 
 
Zu allen Zeiten spielte Licht in der Stadt eine wichtige, zentrale Rolle. Licht ist nicht nur eine 
Frage der Technologie oder der Elektrizität, es ist auch mit einer großen Symbolkraft und 
Wirkung verbunden. 
Die Qualität der Beleuchtung gewinnt zunehmend an Bedeutung für das Image und für die 
Aufenthaltsqualität der Städte. Die Beleuchtung der Innenstadt, das Stadtbild bei Tag und bei 
Nacht, und die Inszenierung von Stadträumen kann ein wichtiges Instrument des Stadtmar-
ketings sein, da eine attraktive Innenstadt stets auch ein begehrtes Ziel von Touristen, Besu-
chern und damit auch von besonderer Bedeutung für die Stadt als Einzelhandels- und Wirt-
schaftsstandort ist. Licht fördert zudem die Lebensqualität und die Lebensart der Bürgerin-
nen und Bürger sowie soziale Kontakte und die Kommunikation untereinander. Die Stadt 
wird zur Bühne. 
Es gilt daher, die Attraktivität und den individuellen Charakter der Stadt herauszuarbeiten, 
vorhandene Potentiale als Besonderheiten aufzuzeigen und zu stärken und ein unverkenn-
bares Erscheinungsbild mit einem hohen Identifikationswert zu bilden. 
 
 
Ausgelöst durch den Neubau der Haltestelle Schloss und die anstehenden Projekte „Neu-
gestaltung Ernst-Ludwig-Platz und Friedensplatz“ wurde es notwendig, sich mit dem Thema 
der technischen Möblierung speziell des Bereichs rund ums Schloss detailliert zu befassen 
und für die Gestaltung dieses wichtigsten innerstädtischen Gesamtensembles grundlegende 
Entscheidungen zu treffen.  
 
Dabei kommt der Beleuchtung besondere Bedeutung zu. 
 
 
Die zuvor vom Büro Nieper für die Haltestelle am Schloss entwickelte Leuchte fand aus ver-
schiedenen Gründen keine Zustimmung. Es war daher zum einen ein Leuchtentyp zu finden, 
der für den Bereich Haltestelle Schloss Verwendung finden kann und zum anderen ein dar-
auf aufbauendes Konzept für den Gesamtbereich „Rund ums Schloss“ zu entwickeln.  
 
Das Büro licht raum stadt planung aus Wuppertal wurde deshalb beauftragt, ein „Beleuch-
tungskonzept Rund ums Schloss“ zu erarbeiten. Dieses Konzept liegt zur Beschlussfassung 
vor. 
 
 
Ein besonderer Umstand ist, dass die im direkten Umfeld liegenden privaten Eigentümer, wie 
das Darmstadtium, das Kongresshotel, die Technische Universität Darmstadt und das Hes-
sische Landesmuseum derzeit ebenfalls bauliche Maßnahmen ergreifen bzw. bereits ergrif-
fen haben und in dem Zusammenhang ihre Außenanlagen neu gestalten werden. 
 
Aus diesem Grund wurde der Vorentwurf des Konzeptes und der vorgeschlagene Leuchten-
typ den Anrainern vorgestellt. Der hier vorliegende Konzeptentwurf wurde allgemein begrüßt 
und der Beleuchtungskörper wurde als gestalterisch ansprechend bewertet.  
 
Aufgabe und Zielstellung des Konzeptes ist die Reduzierung der Anzahl der vielen unter-
schiedlichen Zwecken dienenden vertikalen Elemente und die Schaffung eines einheitlichen 
Gestaltungsbildes. Diese angestrebte Ordnung soll erreicht werden durch die Kombination 
der Abspannmaste mit den Fahroberleitungen und der Beleuchtungskörper.  
 
Vorgeschlagen wird ein Stelensystem, das in seiner Grundfunktion sowohl der Abspannmast 
der Fahroberleitungen als auch Träger der Beleuchtungskörper ist.  
Bis zu einer Höhe von 7m über Schienenoberkante muss der Grundkörper als Abspannmast 
benutzt werden können. Ab dieser Höhe können Module von Beleuchtungskörpern unter-
schiedlicher Anwendungsgebiete und Lichttechniken aufgesetzt werden.

3 
... 
Die hohen Maste werden in bestimmten Bereichen durch niedrigere Maste desselben Typs 
ergänzt, die sowohl Fußgängerbereiche als auch den Straßenraum ausleuchten. 
Damit wird ein System gewählt, das multifunktional Fahroberleitungen trägt, die Funktional-
beleuchtung im Fußgängerbereich und Straßenraum und die Anstrahlungen für Architekturen 
übernehmen kann. 
 
Zugleich ist die Lichtstele in ihrer unaufdringlichen Formensprache hervorragend für den 
Einsatz in der baulich heterogenen und stadtgestalterisch anspruchsvollen Umgebung ge-
eignet. Sie passt sowohl zu den historischen Gebäuden als auch zu den entstehenden Neu-
bauten im Umfeld des Schlosses. Die Leuchte dominiert weder tags noch nachts das bauli-
che Ensemble. 
 
In Abweichung zu dem in der Darmstädter Innenstadt verwendeten Lichtspektrum (Natrium-
dampf-Hochdrucklampen) mit mäßiger Farbwiedergabe, wird im erweiterten Umfeld des 
Schlosses ein Lichtspektrum mit erhöhter Farbwiedergabe (Cosmopolis „white“) vorgeschla-
gen.  
Damit hebt sich das „Herz“ Darmstadts als Insel aus dem Stadtmeer hervor.  
Das neue Cosmopolis „white“-Lampensystem ist ein hocheffizientes System, welches eine 
gute Farbwiedergabe und eine hohe Lichtausbeute pro eingesetzter Energieeinheit vereint. 
Die Spiegeloptiken entsprechen dem Stand der Technik und begünstigen den guten Ge-
samtwirkungsgrad der Beleuchtungsanlage. 
 
Der notwendige Leuchtkörper erfordert voraussichtlich höhere Investitions- und Unterhal-
tungskosten. Eine Aufstellung erfolgt weiter unten im Abschnitt Unterhaltungskosten. Der 
erhöhte Aufwand erscheint jedoch für die besondere Situation angemessen.  
 
 
Das Beleuchtungskonzept wurde durch den beauftragten Lichtplaner bereits im Planungs-, 
Bau- und Verkehrsausschuss vorgestellt. Diese Sitzung fand unter Beteiligung von Vertre-
tern des Denkmalbeirates und der Denkmalschutzbehörde statt. Das vorgestellte Konzept 
stieß allgemein auf Zustimmung. 
 
 
Für die einzelnen Bereiche wird im Konzept Folgendes vorgeschlagen: 
 
Abschnitt 1 
Marktplatz Haltebereich  
 
Die Multifunktionsstele soll im Bereich der Haltestelle vor dem Schlosseingang in verdichte-
ter Stellung stehen und die Bedeutung des Ortes (Eingang Schloss) markieren.  
Die vorgeschlagene Anstrahlung des Schlosses, die derzeit im Schlossgraben installiert ist, 
kann dann partiell aus den gebäudenahen Masten erfolgen. 
 
Abschnitt 2 
Schlossgraben/ Darmstadtium 
 
Die Funktionalbeleuchtung der Straße Schlossgraben soll durch beidseitige Positionierung 
der Stelen erreicht werden. 
Die Möglichkeit zur Anstrahlung des Schloss ist aufgrund des relativ großen Abstandes im 
Rahmen der Realisierung zu prüfen. 
 
Die Fußgängerachse auf der Ostseite des Schlossgrabens entlang des geplanten Darm-
bachs bis östlich des hessischen Staatsarchivs soll soweit als möglich mit der niedrigeren 
Stelenvariante betont werden. Da vor dem Darmstadtium in diesem Bereich Feuerwehrauf-
stellflächen notwendig sind, ist die Möglichkeit hier nicht gegeben.

4 
... 
Der vorgeschlagene Lampentyp Leuchtstele ist mit der WKZ GmbH & Co KG abgestimmt. 
Um das Darmstadtium, auch im Bereich der Erich-Ollenhauer-Promenade, wird nach Ab-
stimmung mit dem Vorhabenträger aus Gründen der einheitlichen Gestaltung die vorge-
schlagene Stelenleuchte allgemein Verwendung finden. 
 
Abschnitt 3 
Darmbach/ Kongresshotel/ TUD 
 
Östlich wird der Karolinenplatz tangiert von der Fußgängerachse, die vom neuen Kongress- 
und Wissenschaftszentrum entlang des Wasserlaufes des Darmbachs bis zum Herrngarten 
verläuft, die mit niedrigen Stelen beleuchtet werden soll. Die vorgeschlagene Lage ist auf der 
Grundlage des Freiflächenkonzeptes für die Offenlegung des Darmbachs und des Kon-
gresshotels erarbeitet worden, wird im Zuge der Ausbauplanung für diesen Bereich aber 
noch geringfügig verändert. 
 
Die östliche Wegeachse (Fortführung der Fußwegeachse Schlossgraben) auf höherem Ge-
ländeniveau wird über eine Treppenanlage erschlossen. Zur Betonung der Treppenanlage 
werden lineare Lichtbänder im Setzstufenbereich vorgeschlagen. Diese verdeutlichen den 
Geländeversprung und bieten ein hohes Maß an Gehsicherheit. 
Aufgrund der Haushaltslage ist eine Realisierung derzeit nicht möglich. Ob im Zuge des 
Ausbaus des Darmbachs mit relativ geringen Mitteln die technischen Vorkehrungen für eine 
spätere Installation getroffen werden können, wird derzeit noch geprüft. 
 
Die Weiterführung des Leuchtenkonzeptes auf dem Campus ist möglich. 
 
Abschnitt 4 
Karolinenplatz 
 
Der Karolinenplatz bildet den Vorplatz des hessischen Staatsarchivs.  
Die Grundausleuchtung südlich des Gebäudes soll durch die Straßenbeleuchtung (Stelen) 
gewährleistet werden. 
Vor den Eingängen sowie auf dem Vorplatz werden die historischen Leuchten (im direkten 
Umfeld des Gebäudes) als zum Gebäude zugehöriges Gestaltungselement beibehalten.  
 
Abschnitt 5 
Landesmuseum  
 
Die Grundausleuchtung südlich des Gebäudes wird durch die Straßenbeleuchtung (Stelen) 
gewährleistet.  
Auf dem Gelände des Landesmuseums selbst wird eine Stelenachse als Verbindung in den 
Park zwischen Alt- und Neubau des Museums vorgeschlagen. 
Die unterirdische Verbindung zwischen Alt- und Neubau soll symbolisch durch „Lichtschlit-
ze“, in den Belag eingelassene Lichtlinien, nachgezeichnet werden. Beide Maßnahmen 
müssten im Rahmen der Hochbaumaßnahme durch den Bauherrn realisiert werden. 
Für das Konzept ist diese Umsetzung allerdings nicht zwingend, wenn auch wünschenswert. 
 
Abschnitt 6 
Friedensplatz/Ernst-Ludwigsplatz 
 
Der vorgeschlagene Leuchtentyp soll auch den neu zu gestaltenden Friedensplatz sowie den 
Ernst-Ludwig-Platz beleuchten. Unabhängig von der noch abschließend zu treffenden Ent-
scheidung über die Gestaltung des Friedensplatzes und des Ernst-Ludwigs-Platzes fügt sich 
die Leuchtstele in die Gestaltung ein.  
 
Abschnitt 7 
Zeughausstraße

5 
... 
Die Funktionalbeleuchtung der Zeughausstraße wird wie in der Straße Schlossgraben durch 
eine beidseitige Positionierung der Stelen erreicht. 
 
Abschnitt 8 
Erich-Ollenhauer-Promenade 
 
Für den Verlauf der Erich-Ollenhauer-Promenade ist ebenfalls der Einsatz der Fußgänger-
stele des ausgewählten Leuchtensystems vorgeschlagen. 
Wie bereits oben erwähnt, sollte zumindest um das Darmstadtium aus Gründen der einheitli-
chen Gestaltung die vorgeschlagene Stelenleuchte Verwendung finden. Die Weiterführung 
ist nicht zwingender Bestandteil des Konzepts, da es sich um einen Randbereich handelt. 
Sie ist aber auf längere Sicht wünschenswert. 
 
 
Zusammenfassende Betrachtung und Kosten 
 
Das vorliegende Konzept ist als Plan zu betrachten, der den Rahmen für die weitere Ent-
wicklung vorgibt. Im Einzelnen sind die Standorte der Leuchten im Rahmen von Entwurfs-
planungen der jeweiligen Teilbereiche genau zu bestimmen sowie mit dem zuständigen Lei-
tungsträger abzustimmen. 
Zum Beispiel bedürfen die Verankerung und die statische Gründung der Masten im Bereich 
der Stützmauer zum Schlossgraben auf der Marktplatzseite sowie wegen der Tiefgarage die 
einzelnen Standorte auf dem Friedensplatz noch einer genauen Untersuchung. 
 
Insbesondere die vorgeschlagenen Maßnahmen auf privaten Grundstücken (Landesmuse-
um, Darmstadtium, TUD) sind mit den jeweiligen Eigentümern abzustimmen. 
 
 
Unabhängig von ggf. noch notwendigen Änderungen im Detail wird mit dem Konzept ein 
Lampentyp für den Innenstadtbereich rund ums Schloss vorgeschlagen, der wie dargestellt 
vielseitig einsetzbar ist und sich gestalterisch in die Umgebung einfügt, ohne selbst zum do-
minanten Gestaltungselement zu werden.  
 
Der vorgeschlagene Leuchtentyp wird in ähnlicher Form und gestalterischer Qualität von 
zwei etablierten Leuchtenherstellern angeboten, den Firmen A+G Schreder GmbH und Hess 
Form+Licht. 
 
 
 
 
Investitionskosten 
 
Gegenübergestellt werden abschnittsweise die Anschaffungskosten für die verschiedenen 
Ausführungsmöglichkeiten der Leuchtentypen. In den Erst-Investitionen sind der Mast, das 
Straßenbeleuchtungsmodul einschließlich des Leuchtmittels (weißes oder gelbes Licht) und 
zwei Leermodule enthalten. 
Die Kosten für die Leuchten der beiden unterschiedlichen Hersteller sind ähnlich gelagert. 
Der Kostenschätzung liegt ein detailliertes Angebot der Fa. A+G zugrunde, welches durch 
die HSE eingeholt wurde.  
 
Plan: Abschnittsbildung

6 
... 
 
 
Tab: Abschnittsbildung und Zuordnung der Investitionskosten der Leuchten- 
 
Abschnitte  5m Leuchte 9m Leuchte 
ohne Ab-
spannmast 
9m Leuchte 
als Abspann-
mast 
Anzahl Leuch-
ten Gesamt 
      
Abschnitt 1 
Marktplatz Halte-
bereich 
  2 18 20 
Kosten Gesamt   12.800,00 € 239.400,00 € 252.200,00 € 
dav. Stadt   12.800,00 € 219.600,00 € 232.400,00 €

7 
... 
Abschnitte  5m Leuchte 9m Leuchte 
ohne Ab-
spannmast 
9m Leuchte 
als Abspann-
mast 
Anzahl Leuch-
ten Gesamt 
      
dav. Heag mobilo    19.800,00 € 19.800,00 € 
      
Abschnitt 2 
Schlossgraben/ 
Darmstadtium 
 9  8 7 Ausleger 24 
Kosten Gesamt  38.250,00 € 51.200,00 € 93.100,00 € 182.550,00 € 
dav. Stadt   51.200,00 € 85.400,00 € 136.600,00 € 
dav. Heag mobilo    7.700,00 € 7.700,00 € 
dav. Darmstadtium  21.250,00 €   21.250,00 € 
dav. TU  17.000,00 €   17.000,00 € 
      
Abschnitt 3 
Darmbach/ Kon-
gresshotel/ TUD 
 11
   11 
Kosten Gesamt  46.750,00 €   46.750,00 € 
dav. Stadt  46.750,00 €   46.750,00 € 
      
Abschnitt 4 
Karolinenplatz 
 8    8 
Kosten Gesamt  34.000,00 €   34.000,00 € 
dav. Stadt  34.000,00 €   34.000,00 € 
      
Abschnitt 5 
Landesmuseum 
 6    6 
Kosten Gesamt  25.500,00 €   25.500,00 € 
dav. Stadt  25.500,00 €   25.500,00 € 
      
Abschnitt 6 
Friedensplatz/ 
Ernst-Ludwig-Pl. 
  8 8 16 
Kosten Gesamt   51.200,00 € 106.400,00 € 157.600,00 € 
dav. Stadt   51.200,00 € 97.600,00 € 148.800,00 € 
dav. Heag mobilo    8.800,00 € 8.800,00 € 
      
Abschnitt 7 
Zeughausstraße 
  9 1 
6 Ausleger 
16 
Kosten Gesamt   57.600,00 € 93.100,00 € 150.700,00 € 
dav. Stadt   57.600,00 € 85.400,00 € 143.000,00 € 
dav. Heag mobilo    7.700,00 € 7.700,00 € 
      
Abschnitt 8 
Erich-Ollenhauer-
Promenade 
 20    20 
Kosten Gesamt  85.000,00 €   85.000,00 € 
dav. Stadt  68.000,00 €   68.000,00 € 
dav. Darmstadtium  17.000,00 €    17.000,00 € 
      
GESAMT  54  27 27 
13 Ausleger 
121 
Kosten Gesamt  229.500,00 € 172.800,00 € 532.000,00 € 934.300,00 € 
dav. Stadt  174.250,00 € 172.800,00 € 488.000,00 € 835.050,00 € 
dav. Heag mobilo    44.000,00 € 44.000,00 €

8 
... 
Abschnitte  5m Leuchte 9m Leuchte 
ohne Ab-
spannmast 
9m Leuchte 
als Abspann-
mast 
Anzahl Leuch-
ten Gesamt 
      
dav. Darmstadtium  38.250,00 €   38.250,00 € 
dav. TU  17.000,00 €   17.000,00 € 
 
 
Sofern Anstrahlungen, wie z.B. das Schloss, realisiert werden sollen, erhöhen sich die Kos-
ten für jedes Anstrahlungsmodul um ca. 1.200,00 €. Derzeit ist davon auszugehen, dass 
etwa 40 – 50 Module erforderlich wären, um die vorhandene Anstrahlung der Gebäude 
(Schloss/ Museum/ Staatsarchiv) zu verändern. 
Die Gesamtkosten würden sich dadurch um ca. 60.000,00 € erhöhen. 
 
 
Unterhaltskosten 
 
Vergleichende Kostenaufstellung je Leuchte: 
 
     
 Wechselhäufigkeit 
im 4 Jahreszyklus 
Lampenwechsel 
Lohnkosten 
Materialpreis 
Einzelpreis 
Gesamtpreis 
Cosmopolis 
60W 
2 15,00 € 65,00 € 160,00 € 
Cosmopolis 
140W 
2 15,00 € 108,00 € 246,00 € 
     
NAV T 70 W 1 15,00 € 6,00 € 21,00 € 
NAV T 150 W 1 15,00 € 11,00 € 26,00 € 
 
Den Lohnkosten liegt ein Stundensatz von 60,00 € zugrunde. 
 
Für die Gesamtzahl der im Konzept vorgesehenen Leuchten ergibt sich gegenüber den Nat-
riumdampf-Hochdrucklampen (NAV T) für die vorgeschlagenen Leuchtmittel (Cosmopolis) 
ein Mehrbedarf für die Wartungskosten von ca. 4.000 € im Jahr. 
 
 
 
 
 
Weiteres Verfahren 
 
Mit dem Beleuchtungskonzept und dem darin vorgeschlagenen Leuchtentyp der „Stelen-
Leuchte“ soll ein städtisches Ziel als Rahmen der weiteren Entwicklung definiert und be-
schlossen werden. Maßnahmen können somit langfristig koordinierter und zielgerichteter 
angegangen und umgesetzt werden. 
 
Das Gesamtkonzept kann und soll in Abschnitten umgesetzt werden. Die Leuchtenkosten 
fallen entsprechend bei der Realisierung der einzelnen Abschnitte an. 
Dabei gibt es zwei Realisierungsmöglichkeiten: 
a) Finanzierung in voller Höhe über die Maßnahme 
b) Finanzierung über den Kapitaldienst nach Rahmenvertrag mit der HSE. Hierbei finanziert 
die HSE im Rahmen eines Contracting- bzw. Leasingmodells die Beleuchtung vor. In Ab-
hängigkeit vom Kapitalmarktzins wäre derzeit für die Gesamtmaßnahme mit ca. 70.000 
€/ Jahr zu rechnen.

9 
... 
Es wird vorgeschlagen, aus Gründen der nur geringen Refinanzierung über Straßenbeiträge, 
die Beleuchtung über den Kapitaldienst, ein seit langem bewährtes Modell zur Finanzierung 
der Straßenbeleuchtung, zu realisieren. 
 
 
Als erste Abschnitte sollen noch in diesem Jahr der Abschnitt 1 „Beleuchtung der Haltestelle 
Schloss“ sowie im Rahmen der Umsetzung von Hochbaumaßnahmen und der Neugestal-
tung der angrenzenden Freiflächen die Abschnitte 2 „Schlossgraben/ Darmstadtium“, Ab-
schnitt 8 „Erich-Ollenhauer-Promenade“ und Abschnitt 3 „Darmbach/ Kongresshotel“ und 
umgesetzt werden. 
Zudem ist nach derzeitiger Zeitplanung im Jahr 2008 die Neugestaltung des Friedensplatzes 
/Ernst-Ludwigplatzes abgeschlossen und somit mit der Umsetzung des Abschnitts 6 „Frie-
densplatz/ Ernst-Ludwig-Platz“ zu rechnen.  
 
 
Zu allen Abschnitten haben nach Beschlussfassung noch Abstimmungen mit den privaten 
Bauherren statt zu finden, in denen konkret die einzelnen Leuchten-Standorte sowie eine 
eventuelle Anstrahlung der Gebäude besprochen werden müssen. 
 
Eine abschließende Entscheidung über die einzusetzende Leuchte Modulum der Fa. A+G 
Schreder oder Night-Elements der Fa. Hess Form+Licht findet im Rahmen der weiteren Pla-
nung statt. Eine weitere Beschlussvorlage wird hierzu nicht mehr vorgelegt. 
 
 
Der Dezernent VI: 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Stadtrat 
 
 
Zu den Sitzungen wird ausgelegt bzw. aufgehängt: 
 
- Beleuchtungskonzept 
 
Darmstadt, den 22.01.2007 
VI/61.3 mi-th       Nst. 2590

Beratungsverlauf (5)

TOP 113
TOP 3
TOP 2
TOP 8
TOP 1

Orte (7)

  • Zeughausstraße 9
  • Friedensplatz
  • Marktplatz
  • Schlossgraben
  • Karolinenplatz 8
  • Ludwigsplatz
  • Erich-Ollenhauer-Promenade 20

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2007/0058
Typ
Magistratsvorlage
Datum
18.01.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00