AN/0700/2021
Köln und die Corona-Pandemie – Aktuelle Entwicklungen und Zukunftsaussichten
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Gem. Antrag nach § 5 (CDU)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen SPD-Fraktion CDU-Fraktion DIE LINKE-Fraktion FDP-Fraktion Volt-Fraktion An die Vorsitzende des Rates der Stadt Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.04.2021 AN/0700/2021 Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates auf Durchführung einer aktuellen Stunde Gremium Datum der Sitzung Hauptausschuss 12.04.2021 Köln und die Corona-Pandemie – Aktuelle Entwicklungen und Zukunftsaussichten Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die o.g.-Fraktionen beantragen gemäß § 5 der Geschäftsordnung des Rates für die Sitzung des Hauptausschusses am 12. April 2021 eine Aktuelle Stunde zum Thema: „Köln und die Corona-Pandemie – Aktuelle Entwicklungen und Zukunftsaussichten“ Begründung: Die Corona-Pandemie bestimmt jetzt schon seit über einem Jahr unser soziales und wirt- schaftliches Leben. Das zunächst sehr vorbildliche Krisenmanagement von Bund, Land und Kommune geriet in den letzten Woche und Monaten immer stärker in die Kritik. Durch die sich immer weiter ausbreitende Pandemie sinkt auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Politik und Verwaltung. Auch 2021 werden wir weiterhin einschränkende Maßnah- men hinnehmen müssen, damit die Pandemie endgültig gestoppt und unser Gesundheits- system nicht überlastet wird und die Bevölkerung bestmöglich geschützt wird. Die aktuellen Infektionszahlen mit dem Corona-Virus liegen seit einiger Zeit über dem kriti- schen Wert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen. und die ansteckenderen mutierten Varianten des Virus verbreiten sich ebenfalls immer stärker. Ohne zusätzliche Maßnahmen wird sich diese Entwicklung fortsetzen. Die aktuelle Auslastung der Intensivbet- ten ist ebenfalls besorgniserregend. Damit werden aber auch die Herausforderungen für unsere Stadt und ihre Einwohner*innen nach diesem Jahr der Entbehrungen und Einschränkungen immer größer. Die vielen unter- schiedlichen Regelungen und die Uneinheitlichkeit von Maßnahmen der Bundesländer- und der Bundespolitik machen es zunehmend schwer, die Menschen von der Notwendigkeit der - 2 - Pandemiebekämpfung zu überzeugen und „an Bord zu halten“. Es ist schlicht kaum möglich, den Überblick zu behalten, welche Regeln für wen, wann, wo und in welchem Umfang und mit welchen Konsequenzen gelten. Der daraus resultierende Vertrauensverlust wird an jedem Tag größer, an dem es keinen schlüssigen Gesamtplan und keine klare Perspektive gibt. Wenn die Ebenen des Bundes und der Länder sich auf keine entsprechenden Konzepte und Fahrpläne verständigen können, erscheint es geboten, dass die Kommune handelt und ei- nen nachhaltigen und zielgerichteten Weg aus der Krise und Perspektiven für die Zeit nach der Pandemie aufzeigt, zum Beispiel durch die Möglichkeit, Modellregion zu sein. Nur mit verständlichen und einheitlichen Regeln, deutlichen Vereinbarungen und ebenso klaren Sanktionen kann das Vertrauen der Menschen beibehalten werden. Dazu müssen wir uns im Hauptausschuss im Rahmen dieser Aktuellen Stunde austauschen und beraten. gez. Lino Hammer gez. Mike Homann Grüne-Fraktionsgeschäftsführer SPD-Fraktionsgeschäftsführer gez. Niklas Kienitz gez. Michael Weisenstein CDU-Fraktionsgeschäftsführer Die Linke-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite gez. Jennifer Glashagen FDP- Fraktionsgeschäftsführer Volt- Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- AN/0700/2021
- Typ
- Gem. Antrag nach § 5 (CDU)
- Datum
- 12.04.2021
- Erstellt
- 12.04.2021 09:14