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V/0730/2008

Antrag der CDU- Fraktion und der FDP-Ratsfraktion Nr. A-R/0029/2008: "Wunsch der Eltern nach Früh- und Spätöffnungszeiten ermitteln ..."

Vorlagen 08.09.2008

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 24.09.2008, TOP 2.7

Flexible-Oeffnungszeiten_Antrag-CDU-FDP_(A-R-0029-2008)04.06

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Beschlussvorlage

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Flexible-Oeffnungszeiten_Antrag-CDU-FDP_(A-R-0029-2008)04.06

3047 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0029/2008 
 
 
 
 
 
 
 
RATSFRAKT ION  
Münster, 4. Juni 2008 
 
 
 
Antrag 
 
 
 
Wunsch der Eltern nach Früh- und Spätöffnungszeiten  
ermitteln – Konzepte zur flexibleren Kinderbetreuun g 
entwickeln  
 
Der Rat möge beschließen: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, rechtzeitig vor den Herbstferien 2008 eine Umfrage 
bei den Eltern in den münsterischen Kindertagesstät ten zu den Betreuungszeiten 
für Kinder unter drei Jahren und Kindern zwischen d rei und sechs Jahren 
vorzubereiten und durchzuführen. Ziel der Umfrage ist es, den konkreten Bedarf der 
Eltern in den einzelnen Stadtteilen nach flexiblere n und längeren Öffnungszeiten 
(Früh- und Spätöffnungszeiten) genau zu ermitteln.  
2. Den politischen Gremien ist zeitnah eine detaill ierte Auswertung der Umfrage 
vorzulegen.  
3. Die Verwaltung wird beauftragt, bei einem entspr echenden Bedarf der Eltern nach 
Früh- und Spätöffnungszeiten von Kindertagesstätten  Planungen und Konzepte 
vorzubereiten, damit – zunächst modellhaft – für di e jeweiligen Stadtteile 
passgenaue Angebote entwickelt werden können. Diese  Angebote sollen dann im 
Anmeldezeitraum für das Kindergartenjahr 2009/2010 erstmals Berücksichtigung 
finden.  
 
 
Begründung:  
 
Um Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf z u erleichtern und Kindern ein 
individuelles Förder- und Betreuungsangebot zu ermö glichen, hat das neue 
Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ein Betreuungsangebot von 25, 35 oder 45 Wochenstunden 
vorgesehen, aus dem die Eltern ein für sie passende s Kontingent auwählen und buchen 
können. Die gebuchte Betreuungszeit ist allein jedo ch noch kein Garant dafür, dass Eltern 
Familie und Beruf im Alltag tatsächlich besser vere inbaren können. Oftmals 
korrespondieren die Öffnungszeiten der Kindertagess tätten nur unzureichend mit den 
Arbeitszeiten der Eltern (z.B. bei Schichtarbeit), so dass das gebuchte Stundenkontingent

- 2 - 
an sich zwar ausreichend wäre, eine umfassende Betr euung des Kindes oder der Kinder 
während der gesamten Arbeitszeit der Eltern aber aufgund der festen KiTa-Öffnungszeiten 
trotzdem nicht möglich ist.  
 
Um noch besser auf die Wünsche der Betroffenen einzugehen und somit die Vereinbarkeit 
von Familie und Beruf für Eltern aus den unterschie dlichsten Berufsgruppen zu erleichern, 
möchte die Rathauskoalition  deshalb in einem ersten Schritt den Bedarf von alle in- und 
gemeinsam erziehenden Eltern nach Früh- oder Spätöffnungzeiten von Kindertagesstätten 
gezielt und stadtteilbezogen erfragen. Zeigt die Re sonanz der Eltern, dass 
Betreuungslücken bestehen, die durch flexiblere Öff nungszeiten der KiTas aufgefangen 
werden können, sollte die Stadt Münster hier zeitna h reagieren und entsprechende 
Konzepte für die einzelnen Stadteile erarbeiten. Di ese können dann rechtzeitig zur 
Anmeldungsphase für das Kindergartenjahr 2009/10 mit angeboten werden. 
 
 
gez.  gez.  
 
Dr. Karin Obst  Josef Rickfelder 
Carola Möllemann-Appelhoff    Heinz-Dieter Sellenri ek 
FDP-Fraktion im Rat     CDU-Fraktion im Rat

Beschlussvorlage

3280 Zeichen

V/0730/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Antrag der CDU- und FDP-Ratsfraktionen (A-R/0029/2008): 
"Wunsch der Eltern nach Früh- und Spätöffnungszeiten ermitteln - Konzepte zur flexibleren Kin-
dertagesbetreuung entwickeln" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
24.09.2008 Hauptausschuss Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, zur konkreten Durchführung der Umfrage ein Konzept und 
einen Fragebogen zu entwickeln und diesen in der nächsten Sitzung des Ausschusses für 
Kinder, Jugendliche und Familien, am 29.10.2008 beraten und beschließen zu lassen. 
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass wegen einer zeitnahen Durchführung und Auswertung 
der Umfrage die Elternbefragung an ein externes Institut vergeben werden muss. 
Die konkrete Vergabe und Finanzierung wird im Rahmen der Beratung im Ausschuss für Kin-
der und Jugendliche entschieden. 
 
 
 
Kosten/Folgekosten 
Die Kosten der Umfrage werden im Rahmen der Konzepterarbeitung konkret beziffert. 
 
 
Begründung: 
 
 
1. Anliegen des Antrages 
 
Der Antrag hat zum Ziel, ein Konzept vorzubereiten, mit dem, zunächst modellhaft, bedarfsgerech-
te Angebote zur erweiterten Früh- und Spätöffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen geschaf-
fen werden können. 
 
Die ersten Angebote sollen bereits zum Kindergartenjahr 2009/2010 geschaffen werden. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0730/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Philipp 
Ruf: 
492 51 11 
E-Mail: 
PhilippF@stadt-muenster.de  
Datum: 
08.09.2008 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0730/2008 
Zur Ermittlung bedarfsgerechter und passgenauer Angebote ist eine Elternbefragung von münste-
raner Eltern, deren Kinder Kindertageseinrichtungen in Münster besuchen, erforderlich. 
 
Die Umfrage soll die Betreuungszeitbedarfe von Eltern unter dreijähriger Kinder und Kinder im Al-
ter von drei bis sechs Jahren erfragen. 
 
 
 
2. Elternumfrage und Konzeptentwicklung 
 
Zur Umsetzung des o.a. Antrages wird noch bis zum Ende 2008 eine Elternumfrage durchgeführt, 
die die Betreuungszeitbedarfe der o.g. Eltern erfragt. 
 
Die Durchführung der Elternumfrage ist noch in diesem Jahr  erforderlich, damit erste Ergebnisse 
bereits rechtzeitig für die Planungen zur KiBiz-Rahmenstruktur ausgewertet und berücksichtigt 
werden können und erste Angebote ab dem Sommer 2009 mit Beginn des neuen Kindergartenjah-
res zur Verfügung stehen können. 
 
Vor dem Hintergrund dieser engen Zeitplanung kann die Umfrage nicht im Rahmen der bestehen-
den städtischen Kapazitäten durchgeführt werden. Es ist unterstützend erforderlich, dass die Um-
frage von einem externen Institut durchgeführt wird. 
 
Die Vorbereitung und Begleitung der Umfrage erfolgt gemeinsam durch das Amt für Kinder, Ju-
gendliche und Familien und das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung. 
 
Die Ergebnisse der Umfrage werden ausgewertet und für ein Konzept erweiterter Öffnungszeiten 
zugrunde gelegt. 
 
Die Beratung der Ergebnisse wird an den Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (AKJF) 
verwiesen. 
 
Es ist vorgesehen, dem AKJF dazu im Frühjahr einen entsprechenden Bericht vorzulegen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
I.V. 
 
 
 
Dr. Hanke 
Beigeordnete 
 
 
Anlage: 
Ratsantrag Nr. A-R/0029/2008

Beratungsverlauf (1)

24.09.2008 Hauptausschuss
TOP 2.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0730/2008
Typ
Vorlagen
Datum
08.09.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37