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AN/2221/2021

Neues Förderprogramm zur Hausaufgabenhilfe schließt Grundschüler aus

SPD Anfrage nach § 4 21.10.2021

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 26.10.2021, TOP 6.2.1

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

2784 Zeichen

An den Vorsitzenden des  
Jugendhilfeausschusses 
Herrn Dr. Ralf Heinen 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 21.10.2021 
 
AN/2221/2021 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Jugendhilfeausschuss 26.10.2021 
 
Neues Förderprogramm zur Hausaufgabenhilfe schließt Grundschüler aus 
Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des 
Jugendhilfeausschusses am 26.10.2021 zu setzen. 
Laut Beschlussvorlage 3468/2021 Förderprogramm „Hausaufgabenhilfe-
gruppen für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche“ greift das An-
gebot erst ab der 5. Klasse bis zum Erreichen des Schulabschlusses und 
schließt Grundschüler somit im Regelfall aus. Laut Vorlage erleben Kinder 
und Jugendliche aus Migranten- oder bildungsbenachteiligten Familien 
aufgrund ihrer Sozialisation ihren Schulbesuch häufig als problematisch. 
Weiterhin wird aufgeführt, dass geringe Sprachkenntnisse, Mangel an 
Raum und Zeit oder fehlende Unterstützung bei den Hausaufgaben zu 
frühen Misserfolgserlebnissen und Resignation führen.  
Den Ansatz, mit den im Rahmen der Jugendhilfe stattfindenden Angebo-
ten der Hausaufgabenhilfe der Benachteiligung junger Menschen entge-
genzuwirken, um einen erfolgreichen Schulabschluss zu ermöglichen, be-
fürworten und unterstützen wir ausdrücklich. Die frühzeitige Förderung ist 
ein Grundbaustein zur Erlangung sprachlicher, schulischer Kenntnisse und 
Fähigkeiten und ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zum Abschluss. 
In der Praxis stellen aber auch Grundschüler*innen, die in der OGTS nicht 
ausreichend betreut und gefördert werden können, eine wichtige Besu-
chergruppe in einigen außerschulischen Einrichtungen dar.  
Dazu werden zwar Ausnahmeanträge angeboten, aber uns erscheint das 
grundsätzliche Verständnis der außerschulischen Förderung in seiner Be-
schränkung auf den Sek I-Bereich falsch zu sein.  
 
Vor diesem Hintergrund fragt die SPD Fraktion:

- 2 - 
 
 
1. Welche Erkenntnisse führen zum grundsätzlichen Verzicht der För-
derung im Primarbereich? 
2. Welche Fördermaßnahmen werden alternativ eruiert und oder ste-
hen zur Verfügung? 
3. Welche weiteren Fördermittel sind für die Hausaufgabenbetreuung 
im Primarbereich vorgesehen? 
4. In welcher Höhe belaufen sich die vorgesehenen Fördermittel? 
5. Ist es vorgesehen, ein Integrationsbudget aufzusetzen, um hier den 
Bedarfen zu entsprechen? 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
gez. Mike Homann  
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

26.10.2021 Jugendhilfeausschuss
TOP 6.2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
AN/2221/2021
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
21.10.2021
Erstellt
21.10.2021 11:31