V/0082/2009
Antrag der SPD Fraktion Nr. A-R/0049/2008 "Soziale und ökologische Tarifreform bei Energie - Hilfe f
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Anlage 1: Stellungnahme Stadtwerke Antrag 49/2008
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> Stadtwerke Münster Stadtwerke Münster GmbH . Postfach 7609.48041 Münster Name Dr. Wilhelm Drepper Abteilung Marketing und Vertrieb Durchwahl 0251.694.2200 Stadt Münster Fax 0251.694.2382 Amt für Finanzen und Beteiligungen Mail w.drepper@stadtwerke-muenster.de Herrn Deppe, Herrn Reinkemeier Datum 19. Januar 2009 Klemensstr. 10 48127 Münster Stellungnahme zum Antrag der SPD-Fraktion Nr. A-R/0049/2008 Soziale und ökologische Tarifreform bei Energie, Ihr Zeichen 20 10 002, Ihr Schreiben vom 16.10.2008 Sehr geehrter Herr Reinkemeier, sehr geehrter Herr Deppe, zu dem o. g. Antrag der SPD-Fraktion „Soziale und ökologische Tarifreform bei Energie“ nehmen wir wie folgt Stellung: 1. Die Stadtwerke Münster haben bereits zum 01.01.2009 das neue Produkt Münster:kompakt — das Strompaket für Verbrauchsbewusste — eingeführt. Das Produkt enthält im Stromverbrauchsbereich zwischen 1.000 und 2.000 kWh pro Jahr lediglich einen einfachen Arbeitspreis ohne weitere Grund- preisanteile und entspricht damit dem sogenannten Linearen-Tarif-Modell. Mit diesem Produkt werden im Segment kleinerer Privatkunden, z. B. Alleinste- hende, Rentner, junge Kleinfamilien zum einen erhebliche preisliche Vorteile generiert und zum anderen wird der Sparanreiz durch den linearen Tarif ma- ximiert. Dieses Produkt erfüllt damit die Forderungen aus dem o. g. Antrag: - Einführung eines linearen Tarifs, - zur Einführung von Anreizen zum Energiesparen - und zur Entlastung einkommensschwacher, insbesondere kleiner Haushal- te, bereits weitestgehend. 2. Die Stadtwerke Münster arbeiten zz. intensiv an der Entwicklung neuer Pro- dukte, die auf der Einführung der neuen Zählertechnologien, sogenannter Smart Meter, basieren. Mit diesen neuen Zählern und den darauf aufbauen- den Smart-Meter-Produkten ergeben sich für die Kunden folgende wesentli- che Vorteile: - Ein Maximum an Transparenz über den Energieverbrauch bis hin zu ta- geszeitabhängigen und wochentagsabhängigen Verbrauchsstrukturen, eine regelmäßige Rückkoppelung über die Verbrauchsentwicklung, z. B. wöchentlich, monatlich, usw., da diese Zähler automatisiert in kurzen Zeit- abständen abgelesen werden können. Weitere Dienstleistungen zum aktiven Management und zur Steuerung des Energieverbrauchs mit dem Ziel eines bewussten und sparsamen Umgangs mit der Energie, ohne die Komfortziele der Kunden zu ignorie- ren. Einfach. Näher. Dran. Stadtwerke Münster GmbH Hafenplatz 1 48155 Münster Postfach 7609 48041 Münster Fon 0251.694.0 Fax 0251.694.1111 infofdstadtwerke-muenster.de www.stadtwerke-muenster.de GESCHÄFTSZEITEN Mo bis Fr 8-18 Uhr erreichbar mit den Buslinien 6.8.17 Haltestelle Stadtwerke BANKVERBINDUNG Sparkasse Münsterland Ost Kontonummer 364 BLZ 400 507 50 VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATES Stefan Weber GESCHÄFTSFÜHRUNG Dr.-Ing. Norbert Ohlms Dr. Henning Müller-Tengelmann HANDELSREGISTER Nr. 8 343 des Amtsgerichts Münster HD Stadtwerke Münster 2. Seite, 19. Januar 2009 Mit der neuen Gesellschaft Smart Optimo GmbH, die zum 01.01.2009 ge- meinsam mit den Stadtwerken Osnabrück gegründet worden ist, soll die technologische Basis zur Einführung dieser neuen Zählergeneration bereit- gestellt werden. Bereits im Frühjahr 2009 starten entsprechende Pilotprojekte unter dem Namen INTELLIEKON, die mit wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer Institutes durchgeführt werden. Hierbei sollen insbesondere Funk- tion, Akzeptanz und Auswirkungen der neuen Zählergeneration bei den Kun- den beobachtet und erfasst werden. Die Stadtwerke Münster werden über die weitere Entwicklung der Projekte und Produktentwicklung in den zuständigen Gremien berichten. Mit diesen Entwicklungen kommen die Stadtwerke Münster den Forderungen aus dem o. g. Antrag nach einer verbesserten Energieberatung, nach deutli- chen Anreizen zum Energiesparen, nach verständlichen Energieabrechnun- gen und mit Hinweisen auf Beratungs- und Informationsangeboten bereits weitestgehend nach. 3. Seit dem 01.11.2008 haben die Stadtwerke Münster in ihrem Internetauftritt ein neues Energiesparmodul integriert. Diese Information zum Beratungsan- gebot unter dem Namen „Spar’s Dir“ führt für Kunden der Stadtwerke Müns- ter in einfacher, leicht verständlicher und gleichzeitig kostengünstiger Weise eine Energieberatung zum bewussten und sparsamen Umgang mit Energie für Privatkunden durch. Je nach Beratungsbedarf kann der Kunde zwischen unterschiedlichen Beratungsangeboten und -umfang wählen: - Kurze, übersichtliche und schnelle Einsparhinweise online im Spar’s Dir- Portal. - Weitergehende schriftliche Beratungsbroschüren, die themenspezifisch vom Kunden angefordert werden können. Detaillierte telefonische Beratungsangebote, bei denen auf kundenindivi- duelle Fragestellungen eingegangen werden kann. Die Stadtwerke Münster werden diese neue Dienstleistung sukzessive weiter bewerben und Anwendung und Zugriffe auf die entsprechenden Internetsei- ten beobachten und auswerten. Mit der Verbraucherzentrale Münster wurden Gespräche darüber aufgenom- men, wie darauf aufbauend eine persönliche Energieberatung u. U. in Koope- ration und auf Basis des Beratungs-Know-hows der Verbraucherzentrale ges- taltet werden kann. Mit diesen Maßnahmen kommen die Stadtwerke Münster den Forderungen aus dem o. g. Antrag zu einer verbesserten Energieberatung für alle Kundin- nen und Kunden bereits weitestgehend nach. 4. Im Rahmen des Smart-Meter-Projektes werden die Stadtwerke Münster e- benfalls neue Zähler der Smart-Meter-Generation beschaffen, die zusätzlich eine Leistungsbegrenzung enthalten. Diese Zähler sollen zukünftig unter so- zialen Kriterien dort zum Einsatz kommen, wo der Energieverbrauch auf- grund von Zahlungsrückständen üblicherweise gesperrt werden müsste, aus sozialen Gründen jedoch eine Mindestversorgung sichergestellt werden soll. Die Stadtwerke Münster werden ab dem Frühjahr 2009 mit diesen neuen Zählern und der entsprechenden Sperrpraxis Erfahrungen sammeln. Bei Be- währung soll dieses Konzept weiter ausgebaut werden. Hiermit kommen die Stadtwerke Münster den Forderungen aus dem 0. g. An- SD Stadtwerke Münster 3. Seite, 19. Januar 2009 trag zum Einsatz entsprechender Zähler mit Gewährleistung einer Minimal- versorgung bereits vollständig nach. 5, Seit dem 01.10.2008 haben die Stadtwerke Münster mit der Einstellung einer Schuldnerberaterin eine sogenannte Energieschuldnerberatung aufgebaut und eingeführt. Hierbei wird in Kooperation mit dem Unternehmen Wohn + Stadtbau eine Sozialarbeiterin mit entsprechendem Know-how und entspre- chenden Fachkenntnissen in der Schuldnerberatung beschäftigt. Derzeit wird die Energieschuldnerberatung sukzessive in die Inkassoprozesse der Stadt- werke Münster integriert mit dem Ziel, insbesondere in sozialkritischen Fällen Hilfestellungen zum systematischen und erfolgreichem Management und zur Begleichung von Energieschulden im Kontext der gesamten Haushaltslage des jeweiligen Kunden zu geben. Mit diesem Verfahren wollen die Stadtwer- ke Münster die Doppelstrategie absichern, Außenstände auf der einen Seite konsequent zu mahnen und zur Zahlung einzutreiben, auf der anderen Seite aber dabei entstehende soziale Härte im Einzelfall kooperativ aufzugreifen und entsprechend auszugleichen. Es ist heute im Bereich der Schuldnerbera- ter allgemeiner Konsens, dass aktive Beratung und Hilfestellung zum Mana- gement begrenzter Haushaltsbudgets wesentlich hilfreicher und langfristig nachhaltiger ist als der pauschale Erlass von offenen Forderungen aufgrund von sozialen Indikatoren. Über den Aufbau der Energieschuldnerberatung haben die Stadtwerke Münster bereits mehrfach in den zuständigen Gremien sowie in der Öffentlichkeit berichtet. Mit diesen Maßnahmen kommen die Stadtwerke Münster den Forderungen aus dem o. g. Antrag zur Erarbeitung neuer Konzepte zur Mahnung säumiger Kunden und sozialverträgliche Inkassoprozesse bereits weitestgehend nach. 6. Der pauschale Erlass der Grundpreisanteile bei sozial schwachen Kunden (sog. Sozialtarif) ist derzeit nicht praktikabel und würde zu nicht vertretbaren Erlösausfällen bei den Stadtwerken Münster führen. Hierzu wurde bereits mehrfach Stellung genommen. 7. Weitergehende Tarifmaßnahmen, wie vom o. g. Antrag vorgeschlagen, z. B. zur Einführung von sogenannten Freimengen pro Kopf und Jahr oder zu progressiv ansteigenden Tarifen bei größeren Verbrauchsmengen, sind für die Stadtwerke Münster erst sinnvoll, wenn es wettbewerbsneutrale Anreize bzw. Rahmenbedingungen für alle Energielieferanten gibt, z. B.: - Allgemein verbindliche Verpflichtungen der Energielieferanten zur Ener- gieeinsparung mit Anreiz- und Pönale-Modellen. Verpflichtung von Grundversorgern zur Einführung von Tarifen mit jährli- chen Freimengen pro Kopf und Jahr, wobei die entsprechenden Kosten durch ein allgemein verbindliches Umverteilungsmodell dem Grundver- sorger erstattet werden. - Veränderte Rahmenbedingungen, bei denen die Kostenstruktur zwischen kleinen, sparsamen Kunden und größeren Vielverbrauchern zumindest egalisiert oder umgekehrt wird. Wir verweisen auf die auf Bundesebene geführten Diskussionen zur Umset- zung der EU-Dienstleistungsrichtlinie sowie zur Einführung von sogenannten Sozialtarifen mit Freimengen durch die jeweiligen Grundversorger im Zu- sammenhang mit den entsprechenden Vorschlägen der Verbraucherzentra- len. Ein einseitiges Vorpreschen der Stadtwerke Münster bei der Einführung von 500 kWh Freimengen/Kopf/a würde für das Unternehmen zunächst zu Erlösausfällen von ca. 21 Mio. € p. a. führen, und damit das Unternehmen v2 Stadtwerke Münster 4. Seite, 19. Januar 2009 ernsthaft gefährden. 8. Der Handel und Vertrieb von Energiesparlampen und anderen Anwendungs- geräten für einen ressourcenschonenden Energieeinsatz ist nicht Geschäfts- feld der Stadtwerke Münster. Energiesparlampen sind z. B. inzwischen um- fangreich und in vielfältigen Ausstattungsvarianten im allgemeinen Handel auf dem Markt erhältlich. Ein Einstieg der Stadtwerke Münster in diesen gut funktionierenden Markt halten wir für nicht erforderlich und im übrigen auch nicht im Einklang mit der Gemeindeordnung NRW für öffentliche Unterneh- men. Zusammenfassend kann festgestellt werden: Die Stadtwerke Münster kommen den Forderungen aus dem o. g. Antrag, dort wo es möglich ist, bereits heute weitestgehend nach. Noch weitergehende Schritte, wie im Antrag vorgeschlagen, sind erst nach wettbewerbsneutraler Schaffung und Änderung der gesetzlichen und sonstigen Rahmenbedingungen für Energieversorger in Deutschland / Europa möglich. Die entsprechenden Schritte zur Änderung der Rahmenbedingungen müssen auf Bundes- und EU- Ebene erfolgen und liegen damit nicht im Einflussbereich der Stadt Münster oder der Stadtwerke Münster. Gerne stehen wir für weitere Rückfragen zur Verfügung. Bitte sprechen Sie Herrn Dr. Drepper (Tel.: 0251/694-2200) an. Mit freundlichen Grüßen Stadtwerke Münster en x Nel0ı ( Dr. 1 Müllgr-Tengelmann ppa. Dr. Anlage
Anlage 2: Antrag A-R/0049/2008
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Antrag an den Rat Nr. A-R/0049/2008 1 Antrag 16.09.2008 SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Münzstr. 15 48143 Münster Telefon: 0251/ 45 314 Fax: 0251/ 511 750 spdfrak@muenster.de www.spd-muenster.de Soziale und ökologische Tarifreform bei Energie – Hilfen für einkommensschwache Haushalte Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Die Stadt Münster fordert die Stadtwerke Münster au f, angesichts der in den letzten Jahren deutlich angestiegenen Energiekosten, die zu nehmend mehr Haushalte vor finanzielle Probleme stellen, in eine ökologische u nd soziale Reform ihres Energieangebots einzusteigen. Die Stadtwerke werden aufgefordert, so bald wie möglich ein Konzept zur sozialen und ökologischen U mstrukturierung ihres Produktportfolios vorzulegen, das sich an folgenden Eckpunkten orientiert: • Die Tarifstruktur bei Gas und Strom wird im Privat kundenbereich grundlegend reformiert: In Zukunft soll es sich lohnen, das Kli ma zu schützen und weniger Energie zu verbrauchen. Gleichzeitig sollen einkomm ensschwache Haushalte finanziell entlastet werden, indem eine Grundversor gung mit Strom kostenfrei gestellt wird. Hierzu soll ein Verbrauch von 500 Ki lowattstunden pro Kopf und Jahr möglichst kostenlos, in einer Übergangszeit ve rgünstigt angeboten werden. Darauf aufbauend, soll der weitere Verbrauch in ein em linearen Tarif aufsetzend progressiv berechnet werden, um so klare Anreize zu m Energiesparen zu geben und darüber einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz z u leisten. Die Stadtwerke werden beauftragt, für den Gasbereich ein analoges Modell auszuarbeiten. • Gleichzeitig soll die Energieberatung für alle Kun dinnen und Kunden deutlich verbessert werden. Jeder Kunde und jede Kundin soll Anspruch auf eine grundlegende Beratung zum Energiesparen erhalten. P arallel dazu sollen als besonderer Anreiz und Hilfestellung nicht nur für e inkommensschwache Haushalte Energiesparlampen und andere Mittel für e inen ressourcenschonenden Energieeinsatz im Haushalt ver günstigt angeboten werden. • Zugleich wird über den Einsatz entsprechender Zähl er in Zukunft sichergestellt, dass eine Minimalversorgung mit Energie auch bei ei ner Sperrung des Anschlusses in Zukunft gewährleistet ist, so dass k ein Kunde und keine Kundin in Zukunft ohne Licht auskommen muss. • Die Energieabrechnungen der Stadtwerke Münster wer den leicht verständlich abgefasst. Insbesondere die Entwicklung des Energie verbrauches soll nicht nur aufgeführt, sondern herausgestellt und kommentiert werden. Hinweise auf 2 Beratungs- und Informationsangebote, mit deren Hilfe und Unterstützung Energie eingespart werden kann, sollen in jede Abrechnung aufgenommen werden. • In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale soll en die Stadtwerke ein neues Konzept zur Mahnung säumiger Kundinnen und Kunden u nd ein sozialverträgliches Konzept zur Begleichung offener Rechnungen erstellen, sofern soziale Indikatoren zu dieser Situation geführt haben. Begründung: Nachdem die Geschäftsführung der Stadtwerke die Ein führung eines Sozialtarifs abgelehnt hat, soll mit dem Konzept einer sozialen und ökologischen Tarifreform ein doppeltes Ziel erreicht werden: Zum einen sollen au ch für private Haushalte klare Anreize zum Energiesparen gesetzt werden, um so den langjährigen Trend zu immer stärkerem Energieverbrauch zu stoppen und umzukehre n. Zum anderen soll für einkommensschwache Haushalte eine Möglichkeit eröff net werden, die Grundversorgung an Energie kostengünstig sicherzust ellen. Die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens sollen über eine entsprechende Tar ifstruktur künftig kostenfrei gestellt werden. Mit entsprechenden Begleitmaßnahmen sollen die Effe kte der Tarifreform zusätzlich verstärkt werden. Außerdem sollen die Stadtwerke de n Umgang mit zahlungsunfähigen Kundinnen und Kunden grundsätzlich reformieren. Dr. Michael Jung Marianne Hopmann Udo Reiter Wolfgang Heuer Ralf Hubert Anne Schulze Wintzl er Anika Bergner Marianne Koch Joachim Tonn Hedwig Chudziak Gaby Kubig-Steltig Beate Vilhjal msson Philipp Gabriel Kurt Pölling Holger Wigger Beanka Ganser Karsten Rahn Karl-Heinz Winter Anne Hakenes
Beschlussvorlage
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V/0082/2009 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Antrag der SPD Fraktion Nr. A-R/0049/2008 "Soziale und ökologische Tarifreform bei Energie - Hilfe für einkommensschwache Haushalte" Beratungsfolge 11.02.2009 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Stellungnahme der Stadtwerke Münster GmbH (Anlage 1) wird zur Kenntnis genom- men. 2. Die bereits umgesetzten und eingeleiteten Maßnahmen greifen die Anregungen des Antra- ges im Wesentlichen auf. Maßnahmen, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt- werke Münster GmbH überfordern bzw. die nicht wettbewerbskonform sind, werden zzt. nicht weiter verfolgt. 3. Mit Beschlussfassung dieser Vorlage ist der Antrag Nr. A-R/0049/2008 (Anlage 2) erledigt. Begründung: Der Antrag (s. Anlage) der SPD zielt darauf ab, die Stadtwerke Münster GmbH aufzufordern in eine ökologische und soziale Reform des Energieangebotes einzusteigen. Dazu sollen Maßnah- men vorangetrieben werden wie 500 Kilowattstunden Strom pro Kopf und Jahr möglichst kosten- los, Verbesserung der Energieberatung, Minimalversorgung auch bei Sperrung des Anschlusses, leicht verständliche Energieabrechnungen und Erstellung eines neuen Konzeptes zur Mahnung säumiger Kunden in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale. In dem beigefügten Schreiben der Stadtwerke Münster GmbH wird zum Antrag der SPD Stellung genommen. Als Fazit daraus kann festgehalten werden, dass durch die Stadtwerke Münster GmbH bereits die meisten Forderungen aus dem Antrag der SPD umgesetzt wurden bzw. auf einem guten Weg zur Umsetzung sind. Weitere kundenorientierte Verbesserungen werden sich ergeben, wenn Maßnahmen, wie die neu- en Zählertechnologien, zum Einsatz kommen. Vorlagen-Nr.: V/0082/2009 Auskunft erteilt: Herr Deppe Ruf: 492 20 20 E-Mail: Deppe@stadt-muenster.de Datum: 28.01.2009 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0082/2009 Von Forderungen, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadtwerke Münster GmbH über- steigen bzw. die ohne Änderung der Rahmenbedingungen nicht wettbewerbfähig sind, wird Ab- stand genommen. I.V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin Anlagen: Stellungnahme der Stadtwerke Münster GmbH
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Klemensstraße 10
- Münzstraße 15
- Hafenplatz 1
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0082/2009
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 28.01.2009
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37