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1581/2023

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern vom 06.02.2023 (AN/0234/2023) betreffend „Angsträume unter einer Gender-Perspektive angehen"

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 05.07.2023

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 31.08.2023, TOP 2.5

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

6194 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/I 
 
Vorlagen-Nummer  
21.05.2023/05.07.2023 
 1581/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 12.06.2023 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Inter-
nationales 28.08.2023 
Stadtentwicklungsausschuss 31.08.2023 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des 
Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern vom 06.02.2023 
(AN/0234/2023) betreffend „Angsträume unter einer Gender-Perspektive angehen" 
Die SPD-Fraktion hat in der Sitzung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und 
Männern vom 06.02.2023 (AN/0234/2023) nachfolgende Anfrage betreffend „Angsträume un-
ter einer Gender-Perspektive angehen“ gestellt: 
 
Frage 1:  
Was wurde aus den Ankündigungen der Verwaltung zur Identifizierung, Vermeidung und Be-
seitigung von Angsträumen aus dem Jahr 2018 im AVR? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Die Verwaltung hat – u.a. basierend auf den angesprochenen und in 2018 im AVR erfolgten 
Diskussionen – Anfang 2019 das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) als 
Stabstelle im Dezernat Allgemeine Verwaltung und Ordnung gegründet. Das ZKS hat als 
Handlungsschwerpunkte zum einen den Kriminalpräventiven Rat (externes Sicherheitsma-
nagement) sowie das Sicherheitsmanagement für Mitarbeitende (interne Sicherheitsmanage-
ment).  
 
Die Gründung des Kriminalpräventiven Rates Köln (KPR Köln) am 13.05.2019 basiert auf dem 
einvernehmlichen Wunsch der Oberbürgermeisterin und des damaligen Kölner Polizeipräsi-
denten, Herr Uwe Jacob, ein Gremium zu schaffen, das sich aus gesamtstädtischer Perspek-
tive mit der sicherheitsrelevanten Präventionsarbeit befasst. 
 
Dabei arbeitet der KPR Köln der Sicherheitskonferenz Köln zu und unterstützt die Kriminalprä-
ventiven Räte in den neun Stadtbezirken. Diese stellen, in Hinblick auf bezirksbezogene Prä-
ventionsthemen, wiederum die Basis für den KPR Köln dar. Er ist außerdem das Lenkungs- 
und Entscheidungsgremium zur strategischen Ausrichtung der eingerichteten Fachkreise 
(Plätze mit besonderem Handlungsbedarf, Senior*innen und Extremismusprävention). Neben 
den Fachkreisen werden eine breite Netzwerkarbeit, Bürgerbeteiligung und Präventionspro-
jekte umgesetzt. 
 
Im Fachkreis „Plätze mit besonderem Handlungsbedarf“ und den zugehörigen Arbeitsgruppen 
wurden Plätze wie z.B. der Ebertplatz, der Zülpicher Platz, der Neumarkt oder (zukünftig) der 
Wiener Platz interdisziplinär hinsichtlich der Kriminalprävention, Stadtgestaltung und Nutzung

2 
 
betrachtet. Hierzu wurde anschließend eine passende Lokale Agenda entwickelt und umge-
setzt, um die vorgenannten Bereiche wieder für die Nutzung durch die Bürger*innen und Be-
sucher*innen zu attraktiveren.  
 
 
Frage 2:  
Gibt es in Köln eine Liste über Angsträume in Köln und den Vorhabenstand, diese zu beseiti-
gen?  
 
Antwort der Verwaltung: 
Die Verwaltung führt keine Liste von Angsträumen, da dieser Begriff nicht klar definiert ist und 
im Zusammenhang mit einem subjektiven Sicherheitsempfinden steht. Dennoch hat die Ver-
waltung Übersichten über öffentliche Räume/Plätze, an denen ein Handlungsbedarf besteht 
oder für die politische Aufträge vorliegen.  
 
Das Stadtplanungsamt arbeitet in Zusammenarbeit mit den Ämtern des Dezernates Mobilität 
die politischen Aufträge zur Aufwertung öffentlicher Räume ab. Betroffen sind hier in erster Li-
nie Räume mit gestalterischen Defiziten. In bestimmten Räumen ist die Problemlage jedoch 
multidimensional, sodass das Beheben gestalterischer Defizite von ordnungsbehördlichen und 
sozialen Maßnahmen begleitet werden muss. 
 
Frage 3: 
Ist eine Kooperation mit dem Heimwegtelefon wie in Wiesbaden geplant?  
 
Antwort der Verwaltung: 
Momentan plant die Verwaltung keine Kooperation wie Wiesbaden mit dem Heimwegtelefon.  
 
Eine zusätzliche App wie Waygard ist aufgrund technologischer Weiterentwicklung zwischen-
zeitlich eingeholt und dank alternativer Lösungen nicht mehr so relevant wie noch vor sechs 
Jahren. WhatsApp und Google Maps bieten mittlerweile eine Standort-Teilen Funktion an. 
AML (advanced mobile location) ist als Standard-Funktion auf dem Smartphone hinterlegt, so-
dass der Standort übertragen wird, wenn die Notrufnummer 112 gewählt wird. Daher ist es 
nicht notwendig, eine zusätzliche App – wie WayGuard – anzubieten. 
 
 
Frage 4: 
Wann etabliert die Stadtverwaltung ein Frauen-Nacht-Taxi in Köln?  
 
Antwort der Verwaltung: 
Ein Frauen-Nacht-Taxi ist derzeit nicht von der Verwaltung geplant. Jedoch gibt es in Köln be-
reits die Möglichkeit, dass weibliche Fahrgäste auf Wunsch eine Frau als Fahrerin bestellen 
können. Dies wird von zwei Taxiunternehmen angeboten: Taxi Ruf Köln eG und taxicologne. 
 
Bei Taxi Ruf Köln eG muss man dies beim Anruf angeben. Die Information steht nicht explizit 
auf deren Homepage (https://www.taxiruf.de/bestellung/); telefonisch wurde der Verwaltung 
der o.g. Service bestätigt. 
 
Auf der Homepage von TaxiCologne (https://www.taxicologne.de/) wird dies direkt angezeigt. 
Es ist per Formular bestellbar. 
 
 
Frage 5: 
Plant die Verwaltung Rundgänge zum Sicherheitsgefühl wie in Bochum? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Die Verwaltung plant derzeit keine Rundgänge zum Sicherheitsgefühl, jedoch kann mitgeteilt 
werden, dass im Rahmen des Workshops „Lebenswerte Innenstadt“ die Themen Sicherheit, 
Sauberkeit und Platzgestaltung schwerpunktmäßig behandelt wurden. Die Identifizierung von 
Lösungsoptionen im Sinner aller Akteure und die damit verbundene Steigerung des Sicher-
heitsempfinden und der Aufenthaltsqualität im gesamten Stadtgebiet stehen hierbei im Fokus.

3 
 
 
Darüber hinaus beschäftigt sich auch der Fachkreis „Plätze mit besonderem Handlungsbe-
darf“ mit dieser Thematik und setzt anhand lokaler Agenden verschiedene Maßnahmen auf 
den Plätzen Neumarkt, Zülpicher Platz und Ebertplatz um. Zusätzlich entwickelt die Stadtver-
waltung einen Masterplan zum Thema Sicherheit. Inwiefern hierbei Rundgänge zum Sicher-
heitsgefühl mit einbezogen werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mitgeteilt werden. 
 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (3)

12.06.2023 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.08.2023 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.08.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1581/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
05.07.2023
Erstellt
10.05.2023 19:24