AN/0391/2024
Flächendeckende Einführung der Bezahlkarte: Die Stadt muss vorbereitet sein!
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
FDP Antrag nach § 3
3794 Zeichen
www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.03.2024 AN/0391/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 21.03.2024 Flächendeckende Einführung der Bezahlkarte: Die Stadt muss vorbereitet sein! Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgenden Antrag auf die Tagesord- nung der kommenden Sitzung des Rates am 21. März 2024 zu setzen. Beschluss: Der Rat der Stadt fordert die NRW-Landesregierung auf, der Einführung einer flächende- ckende Bezahlkarte für Flüchtlinge nicht länger im Wege zu stehen. Die Landesregierung darf die Kommunen mit der Umsetzung und der Finanzierung des Bezahlkartensystems nicht allein lassen. Die Verweigerung der Übernahme der Kosten würde dem Konnexitätsprinzip („wer bestellt, bezahlt“) zutiefst widersprechen. Die Landesregierung aus CDU und Grünen muss ihre Zusage gegenüber dem Bund und den anderen Ländern einhalten und die Bezahl- karte flächendeckend einführen. Der Rat der Stadt Köln fordert die Stadtverwaltung auf, die Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge logistisch vollumfassend vorzubereiten, damit eine unverzügliche Umsetzung der Maßnahme erfolgen kann. Begründung: Bund und Länder haben sich auf die flächendeckende Einführung einer einheitlichen Bezahl- karte für Flüchtlinge geeinigt. Diese soll die bisher üblichen Bargeldauszahlungen an Asylbe- werber ersetzen. Mit der Einführung der Bezahlkarte werden Verwaltungsaufwand gesenkt, missbräuchlicher Umgang mit staatlichen Unterstützungsleistungen durch Überweisungen in Herkunftsländer unterbunden und damit die Schlepperkriminalität gesenkt. „Wir unterstützen eine bundeseinheitliche Lösung. Im System der Bezahlkarte ste- cken Chancen. Entscheidend ist, dass damit am Ende der Verwaltungsaufwand für die Versorgung von Geflüchteten reduziert werden kann“ – Josefine Paul, NRW- FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Flüchtlingsministerin (Grüne) (https://www.waz.de/politik/article241487544/fluechtlinge-warum-nrw-hoff- nungen-in-die-bezahlkarte-setzt.html) "Alles andere wäre, glaube ich, nicht sehr sinnvoll. Das würde ja zu Binnenmigration zwischen den Ländern führen und zu schauen, dass man das hinbekommt - so schnell wie möglich." - Winfried Kretschmann, Ministerpräsident Baden-Württemberg (Grüne) (https://www.sueddeutsche.de/politik/migration-stuttgart-kretschmann-will-bundesweite-einfuehrung-einer- bezahlkarte-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231017-99-596174) „Unser Ziel als Regierung ist die flächendeckende Einführung.“ - Hendrik Wüst, NRW- Ministerpräsident (CDU) (https://www.zeit.de/news/2024-02/15/wuest-flaechendeckende-bezahlkarte-fuer- asylbew erber-in-nrw) „Die Bezahlkarte ist sinnvoll, um zu verhindern, dass Geld ins Ausland überwiesen wird. Entsprechend wird der Formulierungshilfe für die Einführung einer bundesweit einheitlichen Gesetzesgrundlage für die Bezahlkarte zugestimmt.“ – Sprecher Bun- deswirtschaftsministerium (Minister Robert Habeck, Grüne) (https://www.spiegel.de/poli- tik/deutschland/migration-ampel-parteien-einigen-sich-auf-bezahlkarte-fuer-fluechtlinge-a-7296ed79-9d1a-4e65-955d- 2e9254eaa584) Wie die aufgeführten Zitate deutlich zeigen, sind sich Grüne und CDU in NRW und darüber hinaus einig: Die flächendeckende Einführung und eine bundeseinheitliche Regelung ist er- forderlich und gewünscht. In diesem Sinne bitten wir um Zustimmung zu unserem Antrag. Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0391/2024
- Typ
- FDP/KSG Antrag nach § 3
- Datum
- 07.03.2024
- Erstellt
- 05.03.2024 17:13