2008/0283
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Bilanz per 31.12.2006 / Verwendung des Jahresergebnisses
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w WITAG-REVISION RTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Darmstadt Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 2006
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 19.06.2008 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat V Dezernat II Dezernat V Amt: Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Nichtöffentlich: Verteiler: Vorlage-Nr. 2008/0283 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Bilanz per 31.12.2006 / Verwendung des Jahresergebnisses Vorlage vom: 10.06.2008 Beschlussvorschlag: Der Magistrat genehmigt den von der WITAG Revision-AG geprüften Jahresabschluss per 31.12.2006 und beschließt, den Jahresgewinn 2006 auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen. Anlagen: Begründung der Dezernate Beschluss der Betriebskommission Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.06 Bilanz per 31.12.2006 Gewinn- u. Verlustrechnung per 31.12.2006 Lagebericht Bestätigungsvermerk der WITAG-Revision AG Ordnungsmäßigkeit der Buchhaltung Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom
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1. Betriebsleiter des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Sitzung der Betriebskommission am 29. Mai 2008 VORLAGE zu Tagesordnungspunkt: 7 Betreff: Verwendung des Jahresergebnisses 2006 Wie in den Jahresabschlüssen der WITAG Revision-AG ausgewiesen, schlägt die Betriebsleitung vor, den Jahresgewinn per 31.12.2006 auf neue Rechnung vorzutragen und der Stadtverordne- tenversammlung nach $ 11 Nr. 11 der Eigenbetriebssatzung zur Beschlussfassung vorzulegen. BESCHLUSS der Betriebskommission vom 29. Mai 2008: Die Betriebskommission beschließt einstimmig, dass der Jahresgewinn 2006 auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Heinrich Mühl 1. Betriebsleiter
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WITAG-REVISION Anlage 6 AKTIENGESELLSCHAET WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Blatt Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbc- triebs Darmstädter Werkstätten ünd Wohneinrichtungen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebs liegen in der Ver- antwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund- lage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Dar- stellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätig- keit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die Er- wartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachwei- se für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar- stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse- re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. 97 06225 Anlage 6 ÄKTIEXEHSELLSCHAET WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Blatt 2 Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent- spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er- gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre- chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebe- richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. AAN un, u, N Würzburg, den 28. April 2008 WITAG Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Müllerklein Pascu Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer 97 06225
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BILANZ Anlage 1 Blatt Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen AKTIVA A. Anlagevermögen I. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücks- gleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2. Maschinen und maschinelle Anlagen 3. Betriebs- und Geschäftsaus- stattung 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. Waren Il. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen an die Kosten- träger nach SGB 3. Forderungen an die Wissen- schaftsstadt Darmstadt 4. sonstige Vermögensgegenstände Ill. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiro- guthaben, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten zum 31. Dezember 2006 31.12.2006 Euro Euro 11.126.129,00 302.823,00 175.811,78 0,00 11.604.763,78 18.693,99 19.987,78 38.681,77 162.201,38 470.695,59 295.931,34 46.407,34 975.235,65 4.876.868,38 39.722,79 17.535.272,37 31.12.2005 Euro Euro 11.240.911,00 302.812,50 219.694,05 0,00 11.763.417,55 19.737,27 ___ 14.987,57 34.724,84 132.250,48 413.144,14 805.536,46 885,16 1.351.816,24 4.666.144,82 29.955,45 17.846.058,90 1 BILANZ Anlage _1 Blatt Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen PASSIVA A. Eigenkapital I. Stammkapital Il. Rücklagen 1. allgemeine Rücklage Ill. Gewinn / Verlust 1. Gewinn des Vorjahres 2. Jahresgewinn B. Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. sonstige Rückstellungen D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 42.553,62 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 56.631,37 3. Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 85.755,75 4. sonstige Verbindlichkeiten - davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Euro 44.301,22 - davon aus Steuern Euro 29.964,88 zum 31. Dezember 2006 31.12.2006 Euro Euro 1.000.000,00 11.893.253,16 301.535,38 445.285,38 746.820,76 2.129.067,92 393.218,00 581.789,04 975.007,04 604.435,15 56.631,37 85.755,75 44.301,22 791.123,49 17.535.272,37 31.12.2005 Euro Euro 1.000.000,00 11.895,482,91 0,00 301.535,38 301.535,38 2.218.291,82 317.225,00 652.489,74 969.714,74 643.108,57 0,00 812.841,19 5.084.29 1.461.034,05 17.846.058,90
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10. bi, 12. 13. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 Erlöse aus Kostensätzen Umsatzerlöse Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs- stoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -davon für behinderte Werkstattbeschäftigte Euro 2.530.707,86 i.V]. Euro 2.458.976,90 Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -davon für Altersversorgung Euro 316.741,81 Abschreibungen a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sonstige betriebliche Aufwendungen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Sonstige Steuern Jahresgewinn \ Anlage 2 Geschäftsjahr Vorjahr Euro Euro Euro 6.718.524,02 6.548.493,82 776.206,07 798.760,92 5.000,21 -1.760,43 89.223,90 89.223,91 234.354,11 218.629,79 33.248,16 30.172,51 2.548.062,31 2.481.041,80 2.581.310,47 2.511.214,31 2.981.703,73 3.042.005,15 989.092,42 905.500,36 3.970.796,15 3.947.505,51 234.223,79 240.607,85 692.067,48 701.406,44 121.348,63 67.585,81 19.258,96 18.664,33 1.714,71 0,00 445.285,38 301.535,38
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Anlage 4 Blatt 1 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Jahresabschluss zum 31.Dezember 2006 Lagebericht Anschrift: Schreberweg 2 Träger des Eigenbetriebes: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Gründung: Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Be- triebszweige Unterabschnitt 4330 „Darmstädter Werk- stätten für Behinderte“ und Unterabschnitt 4335 Wohn- einrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ zu einem neu gegründe- ten Eigenbetrieb als Sondervermögen der Wissen- schaftsstadt Darmstadt zusammengeführt. Die Darmstädter Werkstätten für behinderte Menschen bestehen bereits seit 1968. 1968 Gründung der Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung 1981 Eröffnung einer Zweigwerkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung 1981 Eröffnung des Wohnheimes „Kurt-Jahn-Anlage“ Zweck und Aufgabe: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Be- hinderteneinrichtungen Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 Zweigstelle im Heimstättenweg 99 Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ mit den Außen- wohngruppen und dem Betreuten Wohnen ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der AO. Anlage 4 Blatt 2 Werkstätten Die Werkstätten sind nach & 136 Abs. 1 SGB IX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliederung in das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemesse- ne berufliche Bildung und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemesse- nen Arbeitsentgelt anzubieten. Das gesetzliche Ziel der Werkstätten ist es, durch berufliche Bildung die Leistungs- fähigkeit der Menschen mit Behinderungen zu entwickeln, zu erhöhen oder wieder- zugewinnen und dabei die Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Werkstätten unterlie- gen einer gesetzlichen Aufnahmeverpflichtung und haben allen behinderten Erwach- senen offen zu stehen, sofern freie Plätze vorhanden sind und die Kostenfrage ge- klärt ist. Die behinderten Menschen haben einen Rechtsanspruch auf die besonde- ren berufsfördernden Leistungen und einen „arbeitnehmerähnlichen Status“. In Werkstattverträgen werden die einzelnen Regelungen festgelegt. Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen bietet Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung nach der Schulzeit die Möglichkeit im Alter bis 65 Jahre einer geregelten Beschäftigung nach- zugehen. Die ersten beiden Jahre in der Werkstatt sind eine Art Ausbildung (Eingangsverfah- ren und Berufsbildungsbereich), in denen Kenntnisse und Fertigkeiten aus der Werkstattarbeit vermittelt werden. Gleichzeitig sind in dieser Zeit Neigungen und Stärken der zu betreuenden Menschen festzustellen. Nach dem Berufsbildungsbereich erfolgt ein Wechsel in den so genannten Arbeits- bereich. Die Verdienstmöglichkeiten liegen hier je nach Leistungsvermögen und un- ter Beachtung sozialer Komponenten zwischen 100,00 € und 500,00 € monatlich. Zur Deutschen Rentenversicherung werden einheitliche Abgaben je behinderte Mit- arbeiterin oder Mitarbeiter in Höhe von 80 % des Durchschnittverdienstes eines deutschen Arbeitnehmers, Bezugsgrößen: 2005 = 1.932,00 € / 2006 + 2007 = 1.960,00 € monatlich entrichtet. Daraus erhalten behinderte Werkstattbeschäftigte nach 20 Jahren Zugehörigkeit eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Anlage 4 Blatt 3 Tagesförderstätte Die Tagesförderstätte, eine Einrichtung für schwerst- und mehrfach behinderte Men- schen, hat 12 Betreuungsplätze und wurde unter dem Dach der Werkstatt im Schre- berweg im Jahr 1990 eingerichtet. Die Tagesförderstätte bietet den pflegebedürftigen schwerst- und mehrfach behin- derten Menschen Hilfen bei der Kommunikation und Gruppenfähigkeit, sie leitet zur Selbständigkeit im lebenspraktischen Bereich an und übt die Verbesserung der Mo- torik. Darüber hinaus werden kreative Übungen wie Malen und Werken, Formen und Bauen sowie Musizieren durchgeführt, um den schwerst- und mehrfach behinderten Menschen Geborgenheit und liebevolle Zuwendung zu geben. Wohneinrichtungen Die Wohneinrichtungen „Kurt-Jahn-Anlage“, mit Außenwohngruppen und Betreutem Wohnen sollen Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit bieten, unter Anleitung von Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständiges Leben zu führen. Im Wohnbereich mit dem stationären Wohnen in der „Kurt-Jahn-Anlage“ mit rd. 80 Plätzen, in einer Außenwohngruppe mit 4 Plätzen und im Betreuten Wohnen mit 10 anerkannten Plätzen soll Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit gege- ben werden, ihren Privatbereich selbst zu gestalten und weitgehend nach eigenen Vorstellungen zu leben. Ein Einzug erfolgt hauptsächlich dann, wenn Angehörige verstorben sind oder al- tersbedingt oder auch berufsbedingt, wenn die notwendige Betreuung nicht mehr gewährleistet werden kann. Ein Verbleib bis zum Lebensende ist vorgesehen. Der stationäre Wohnbereich gliedert sich in Wohnen mit gleichzeitigem Arbeiten in der Werkstatt in Wohnen - Altersheim (ohne zu arbeiten) in Wohnen - Pflegeeinrichtung. Anlage 4 Blatt 4 Ab dem 01.01.2005 regelt das SGB XII die Sozialhilfe und hat damit das bisher gel- tende Bundessozialhilfegesetz abgelöst. In wieweit das neue Gesetz für Menschen mit Behinderungen von besonderer Bedeutung ist, wird zukünftig von Interesse sein. Die Einrichtungen finanzieren sich hauptsächlich durch die Kostensätze der überört- lichen Sozialhilfeträger. Sie werden prospektiv gezahlt und betragen für das Jahr 2006 und 2007: Wohneinrichtung Wohneinrichtung Wohnbereich Tagesstruktur kalendertäglich kalendertäglich Hilfebed. Betrag € Betrag € gruppe 2006/2007 2006/2007 HBG 1 38,11 40,98 8,73 8,79 HBG 2 42,91 | 45,81 12,47 12,56 HBG 3 58,92 4 24,93 25,10 HBG 4 74,94 78,06 37,41 37,67 HBG 5 86,16 | 89,36 | 46,14 46,46 | Hauptwerkstatt Hauptwerkstatt Reha-Werkstatt Tagesförderstätte Arbeitsbereich Arbeitsbereich kalendertäglich kalendertäglich kalendertäglich Hilfebed. Betrag € Betrag € Betrag € gruppe 2006/2007 2006/2007 | 2006/2007 HBG 1 24,99 25,16 20,46 20,66 21,56 21,43 HBG 2 29,63 | 29,84 23,54 23,78 24,72 24,61 HBG 3 45,01 45,33 SEA: 34,17 35,24 35,20 HBG 4 60,42 60,84 44,01 | 44,56 45,76 | 45,80 HBG 5 71,19 71,69 | 51,18 51,84 53,18 53,22 Die Unterschiede bei den beiden Werkstätten erklären sich aufgrund der verschie- denen Stellenanteile der Fachkräfte für berufliche Integration. Während neben den Fahrtkosten die Hin- und Rückfahrt der behinderten Werkstatt- beschäftigten ebenfalls prospektiv gezahlt werden, sind die Beträge zur Sozialversi- cherung ein so genannter „durchlaufender Posten“, der durch Kostenträger- und Bund/Land-Anteile vollständig — je nach Anfall — gedeckt wird. In den Werkstätten waren folgende Plätze belegt: 31.12.05 | 31.12.06 35 39 | Plätze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich 211 214 | Plätze im Arbeitsbereich ' 13 11__| Plätze in der Tagesförderstätte 259 264 | Werkstatibeschäftigte insgesamt Anlage 4 Blatt 5 An Personal waren zum 31.12.2006 in der gesamten Einrichtung 109 Kräfte in Voll- und Teilzeit beschäftigt. Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt: 2006 2005 Löhne und Gehälter 2.981.703,73€ 3.042.005,15 € Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 989.092 42 € 905.500,36 € 3.970.796,15€ 3.947.505,51 € Die Entwicklung der Umsatzerlöse im Arbeitsbereich stellen sich in den letzten Jah- ren wie folgt dar: 2003: 2004: 2005: 20086: 639.844,75 € 747.548,12 € 798.760,92 € 776.206,07 € Die Auftragslage im Arbeitsbereich ist gut. Mit unserem größten Kunden, der Röhm GmbH, erzielten wir in 2006 einen Umsatz von rd. 293.000 € (Vorjahr rd. 387.000 €). Die Werkstätten, sowohl die Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 als auch die Zweig- stelle, die Reha-Werkstatt im Heimstättenweg 99, sind bereits seit 1999 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Jährlich wird ein Audit durchgeführt, welches zuletzt im Februar 2008 stattfand. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Der Eigenbetrieb war zu je- der Zeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Voraussichtliche Entwicklung Sowohl die Werkstätten als auch die Wohneinrichtung sind belegt. Vor allem im Be- reich der psychisch kranken Menschen ist ein Anstieg zu erwarten, ebenfalls in den Wohnheimbereichen. Die Verhandlungen mit dem Landeswohlfahrtsverband bezüglich einer Aufstockung um 30 Plätze in der Reha-Werkstatt gingen weiter. Seit dem 01.08.2007 verfügt die Reha-Werkstatt nun über 100 anerkannte Plätze. In der Hauptwerkstatt ist eine Erweiterung um 50 Arbeitsplätze vorgesehen. Das Sanierungsvorhaben in der „Kurt-Jahn-Anlage“ - die Bäder rollstuhlgerecht und nach dem neuen technischen Standard herzurichten — wurden in 2007 für vier Bäder realisiert. Anlage 4 Blatt 6 Hinweis auf Risiken der zukünftigen Entwicklung Auf Grund des weiter steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen rechnen wir kurz- bis mittelfristig nicht mit größeren Umsatzsteigerungen bei den Kostensätzen. Das erfordert weitere Anstrengungen auf der Kostenseite und eine noch intensivere Prüfung bei den geplanten Investitionen. Da bei den angespannten öffentlichen Haushalten in naher Zukunft keine Besserung zu erwarten ist, müssen die verbleibenden Finanz- und Sachmittel absolut effektiv, wirtschaftlich und innovativ eingesetzt werden, um das Bestmögliche zu erreichen. Was die Risiken betrifft, so sind diese in den nächsten Jahren hauptsächlich im poli- tischen und tariflichen Bereich zu sehen. Die Schere zwischen Einnahmen und Leistungsentgelten und den notwendigen Ausgaben ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Diese Entwicklung be- trifft alle unsere Angebote. Für sämtliche Einrichtungen besteht das Risiko der sin- kenden Fördermittel und gleichzeitig erhöhter Qualitätsanforderungen des Gesetz- gebers ohne entsprechende Kostenabdeckung. Steigende Energiekosten und ver- stärkte gesetzliche Auflagen, wie z. B. im Bereich des Brandschutzes, sind weitere Risiken, denen wir zukünftig ausgesetzt sein werden. Während im Jahre 2007 das „Persönliche Budget“ eine Ermessensleistung ist, hat ab dem Jahre 2008 jeder behinderte Mensch einen Rechtsanspruch darauf. Das „Persönliche Budget“ soll den Menschen mit Behinderungen ein selbst bestimmtes Leben und eine bessere gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Konkret heißt dies: Entgegen der bisherigen Praxis - die Kostenträger zahlen an die Werkstätten - er- halten behinderte Menschen die für sie bestimmte Summe und können selbst aus- wählen, wo und wie sie sich z. B. ihren Werkstatt- bzw. Wohnheimplatz „einkaufen“. Egal wie viele Menschen mit Behinderungen das „Persönliche Budget“ in Anspruch nehmen, wir müssen uns schon heute darauf einstellen; wir müssen unser Leis- tungsangebot definieren, Konzepte und Leistungsprozesse entwickeln und uns noch stärker auf die Interessen unserer Werkstattbeschäftigten einstellen, denn auch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden auf dem Markt vermehrt um ihre „internen Kunden“ werben müssen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, die eine Einführung des „Persönlichen Budget“ mit sich bringt, braucht es sicher Mut und Führung, Innovationsbereitschaft und Ideenreichtum, denn fertige Konzepte gibt es nicht. Anlage 4 Blatt 7 Insbesondere auch deshalb, weil die Kostensätze in den Werkstätten bisher haupt- sächlich eine Verbindung zu Personalschlüsseln, Gehaltsentwicklungen und Investi- tionsaufwendungen hatten. Diese Faktoren sind zwar eine sehr gute Indikatorenleis- tung in Bezug auf die Kosten, stellen aber nur einen geringen Zusammenhang mit der Qualität der Reha-Dienstleistungen einer Werkstatt für Menschen mit Behinde- rungen dar. Ein Risiko, mit dem wir uns auseinandergesetzt haben, ist die Altersteilzeit. Für den Eigenbetrieb würden, sofern die städtischen Regelungen — Altersteilzeit nach Vollendung des 55. Lebensjahres - angewandt würden, Kosten von schätzungswei- se 1,4 Mio. € anfallen. Um die finanzielle Belastung des Eigenbetriebs zu mindern, ist gemäß Magistratsbe- schluss vom 25.01.2006 Altersteilzeit erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres möglich. Die Entwicklung der Rückstellung ist im Anhang dargestellt. Das Risikofrüherkennungssystem befand sich in 2006 noch in der Erprobung. Im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems wurde es Anfang 2007 für den Echtbe- trieb freigegeben. Es werden regelmäßig mögliche Risiken geprüft und Maßnahmen festgelegt, um ein Risiko für Personen- und Sachschäden sowie finanzielle Einbu- ßen zu minimieren. Zum 01.01.2006 wurde beim Eigenbetrieb auf die Doppik (kaufmännische Buchfüh- rung) umgestellt. Durch die Einführung einer Finanzbuchhaltungssoftware werden nun alle Buchungsbelege nach einem Kostenarten- und Kostenstellenplan erfasst. Somit steht im Rahmen des Controllings ein aussagekräftiges Berichtswesen zur Kosten- und Leistungsrechnung zur Verfügung. Darmstadt, im April 2008 It. Heinrich Mühl Betriebsleiter
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WITAG-REYISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT E. Feststellungen zur Rechnungslegung I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die Organisation der Buchführung, das interne rechnungslegungsbezogene Kontrollsys- tem, der Datenfluss und das Belegwesen ermöglichen die vollständige, richtige, zeitge- rechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Ein sachverständiger Dritter kann sich anhand der Buchführung in angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebs verschaffen. Zum O1. Januar 2006 wurde von der kameralistischen Buchführung auf die kaufmänni- sche doppelte Buchführung umgestellt. Im Zuge der Umstellung wurde für den Eigenbe- trieb auch ein eigenes Bankkonto eingerichtet, so dass Ein- und Auszahlungen seit dem 01. Januar 2006 nicht mehr über das Konto der Stadtkasse laufen. Für die Finanzbuchhal- tung wird das Softwareprogramm newsystem®kommunal Version 4.0 der Fa. INFOMA Software Consulting GmbH, Ulm, verwendet. Eine Zertifizierung dieses Softwarepro- gramms erfolgte durch die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD). Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen wird weiterhin von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhaltung entspricht den Erfordernissen des Eigenbe- triebsgesetzes (Formblatt 4). 2. Vorjahresabschluss In der Sitzung der Betriebskommission am 21. Juni 2007 wurde beschlossen, dem Ma- gistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 festzustellen. 97 06225 Seite 16 ww WITAG-REVISION ETSPRÜUFUNGSGESELLSCHAFT AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSTCHA Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 19. September 2007, die Stadtverord- netenversammlung fasste in ihrer Sitzung am 01. November 2007 den entsprechenden Beschluss. Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2005 erfolgte durch öffentliche Auslegung in der Zeit vom 27. November bis 05. Dezember 2007 in der Verwaltung des Eigenbetriebs. Die Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 24. November 2007 im Darmstädter Echo. 3, Jahresabschluss Der Jahresabschluss 2006 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge- setzes aufgestellt. Nach $ 22 EigBGes Hessen finden dabei die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes Hessen nichts anderes ergibt. Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält alle erforderlichen Angaben. Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 ist ordnungs- gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebs entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlust- rechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 8). 4. Lagebericht Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei- genbetriebs. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we- sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. 97 06225 Seite 17 je Y . WITAG -REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSTCHAFT II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Wesentliche Bewertungsgrundlasen t Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat die im Vorjahr angewandten Bewertungsgrundsätze mit Ausnahme der Bewertung der Pensionsrückstellungen beibehalten. Diese wurden im Berichtsjahr mit dem handelsrecht- lichen Ansatz bewertet. 2. Zusammenfassende Beurteilung Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö- gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 8 zu diesem Be- richt. 97 06225 Seite 18
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Magistratsvorlage vom 10.06.2008
Bilanz per 31.12.2006 / Verwendung des Jahresergebnisses 2006
Begründung:
Die Betriebskommission hat in ihrer Sitzung am 29. Mai 2008 den von der WITAG Revision-AG geprüften Jahresabschluss 2006 der Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen geneh-migt und einstimmig beschlossen, den Jahresgewinn des Eigenbetriebes per 31.12.2006 auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen. Wir bitten um Beschlussfassung durch den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung.
Darmstadt, 11. Juni 2008
Dezernat II Dezernat V
Wolfgang Glenz Jochen Partsch
Bürgermeister Stadtrat
Anlagen
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Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Schreberweg 2
- Heimstättenweg 99
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0283
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 10.06.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00