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0653/2019

EU-Projekt Kommunale Entwicklungszuammenarbeit

Mitteilung Ausschuss 15.03.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 25.03.2019, TOP 2.3

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

3859 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
OB/01/3 
 
Vorlagen-Nummer  15.03.2019 
 0653/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 19.03.2019 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 25.03.2019 
 
EU-Projekt Kommunale Entwicklungszuammenarbeit 
Unter dem Titel „Culture and Peer-Learning for Development Education - to engage youth for 
SDGs on climate change, children rights and migration, focusing on refugee issues” (Kultur 
und Peer-Learning in der entwicklungsbezogenen Bildung – Jugendliche engagieren sich für die 
SDGs im Bereich Klimawandel, Kinderrechte und Migration, insbesondere im Zusammenhang der 
Flüchtlingsthematik) hat die Stadt Köln 2016 einen Antrag im Programm EuropeAid der Europäischen 
Union gestellt. Zunächst wurde der Antrag auf eine Warteliste gesetzt. Anfang 2019 kam schließlich 
die Zustimmung zur Förderung des Projekts. Die Laufzeit beträgt drei Jahre und startet am 
01.02.2019.  
Das Projekt umfasst eine Zusammenarbeit mit 25 Kommunen und Nichtregierungs-Organisationen 
aus Deutschland, Bulgarien, Dänemark, Italien, Luxemburg, Polen, Slowenien, Bolivien, Tansania 
und weiteren Ländern des Globalen Südens (Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika).   
Das Projekt hat ein Gesamtbudget von 3,44 Mio. Euro, von denen die EU-Kommission 3,1 Mio. Euro 
finanziert. Der Eigenanteil in Höhe von 0,34 Mio. Euro wird aus Beiträgen der Partner (weiteren Zu-
schüssen, Einnahmen aus dem Projekt, Eigenmitteln) finanziert. Für die Stadt Köln entstehen keine 
Kosten.  
Der Ansatz eines kulturellen Peer-Learning in der entwicklungsbezogenen Bildung soll in den Schulen 
und in der außerschulischen Jugendarbeit eingeführt und vertieft werden. Jugendliche sehen sich 
hierdurch als “change agents“ (Akteure des Wandels) und werden hierdurch motiviert, die nachhalti-
gen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf den 
Themenbereichen Klimawandel, Kinderrechte und Migration im Zusammenhang mit Flucht. 
Im Laufe des Projekts werden Jugendkulturgruppen aus dem Globalen Süden in die teilnehmenden 
Kommunen eingeladen, um mit kreativen Aufführungen (Musik, Tanz, Theater, Zirkus, Akrobatik etc.) 
in Schulen, Jugendzentren und Kulturinstitutionen ihre Visionen von einer gerechten und nachhaltigen 
Welt im Sinne der SDGs darzustellen. Darüber hinaus gibt es für die jungen Künstlerinnen und Künst-
ler aus dem Globalen Süden und den Jugendlichen aus den am Projekt beteiligten Kommunen viel 
Raum für Begegnung und gleichberechtigten Austausch in kreativen Workshops und bei Freizeitakti-
vitäten.  
Dieser Ansatz von Peer-Learning mit der Förderung der kreativen Talente eröffnet Jugendlichen aus 
Europa und dem Globalen Süden einen ganzheitlichen kulturellen Zugang zu den jeweiligen Visionen

2 
 
zu Themen wie Klimawandel, Kinderrechte und Migration. Er fördert das Bewusstsein für eine ge-
meinsame Verantwortung für globale Gerechtigkeit und motiviert, dieser Verantwortung durch (ge-
meinsames) Handeln gerecht zu werden.  
Zu den Aufführungen und Workshops kommen Konferenzen in allen beteiligten Kommunen hinzu, in 
denen ein Austausch über den Einsatz von kulturellen Peer-Learning-Methoden stattfindet. Des Wei-
teren wird durch Wandmalprojekte, die Künstler gemeinsam mit Jugendlichen der jeweiligen Kommu-
nen gestalten, in der Öffentlichkeit auf die Themen der nachhaltigen Entwicklung aufmerksam ge-
macht. Diese Wandmalereien werden somit dauerhaft sichtbar sein und haben so einen nachhaltigen 
Effekt. Nicht zuletzt werden Bildungsmaterialien und Online-Lernmodule erstellt sowie weitere Veran-
staltungen zur Öffentlichkeitsarbeit in den beteiligten Kommunen durchgeführt.  
Die Stadt Köln führt das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut equalita e. V. aus Köln durch. 
 
 
Gez. Reker

Beratungsverlauf (2)

19.03.2019 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.03.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0653/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
15.03.2019
Erstellt
22.02.2019 14:05