AN/0900/2017
Instandsetzung des Radweges im Äußeren Grüngürtel parallel zum Militärring
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Linke Anfrage nach § 4
3358 Zeichen
An den Ausschussvorsitzenden Herrn Bürgermeister Andreas Wolter An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 13.06.2017 AN/0900/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 27.06.2017 Instandsetzung des Radweges im Äußeren Grüngürtel parallel zum Militärring Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Wolter, DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie um Aufnahme der folgenden Anfrage in die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses. Radwege und Radrouten durch Grünanlagen sind von steigender Bedeutung. Einerseits dienen sie der Naherholung, andererseits sind sie ein zunehmend genutzter Bestandteil des Verkehrsnetzes. Damit sie diese Funktionen zuverlässig und sicher erfüllen können, müssen sie dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und darüber hinaus regelmäßig gewartet werden. Praktisch durchgehend vom Heinrich-Lübke-Ufer bis zur Aachener Str. führt durch den Äußeren Grüngürtel, parallel zum Militärring ein Radweg. Er wird sehr intensiv für den Freizeit- aber auch für den Berufsverkehr genutzt. Dieser Weg ist in einem beklagenswerten Zustand: Der Weg ist in seinem Verlauf unterschiedlich breit, die Oberflächen sind in Teilen bröckelig. In einzelnen Abschnitten wird er immer wieder illegal durch Autos befahren und im Zuge von Veranstaltungen als Durchfahrts- und Parkmöglichkeit missbraucht. Darüber hinaus bildet sich, ca. 50 m vor der Luxemburger Str., im Bereich einer Senke bei etwas ergiebigeren Regenfällen eine mehrere Meter große, nicht umfahrbare Wasserfläche. Aufgrund ihrer Tiefe von bis zu 50cm und der damit verbunden Unmöglichkeit der Sicht auf den Grund ist das Durchfahren dieser Fläche mit großen Risiken für den Radverkehr verbunden. Des Weiteren besteht insbesondere an den Engstellen ein erhöhtes Kollisionsrisiko mit dem Gegenverkehr. Die Ränder des Weges sind im Dunkeln nur schwer zu erkennen und an vielen Stellen abschüssig. Gerade im Dunkeln, bei Gegenverkehr mit einhergehender Blendwirkung durch die Fahrradbeleuchtung, laufen die Radfahrer Gefahr, vom Weg abzukommen und zu stürzen. Zudem wird der Weg offenbar bei Schneefall nicht geräumt. Wir sehen daher dringenden Handlungsbedarf und stellen hierfür folgende Fragen: 1) Bestehen seitens der Verwaltung konkrete Pläne zur Instandsetzung sowie zum Ausbau dieses Weges und wie sehen diese aus? 2) Wie hoch schätzt die Verwaltung die Kosten für die Instandsetzung des Weges, in Verbindung mit einer farblichen Absetzung der Wegränder und der Herstellung befahrbarer Bankette? 3) Wie hoch schätzt die Verwaltung die Kosten für den Ausbau des Weges auf das für einen Radfahrweg mit Gegenverkehr vorgesehene Mindestmaß von zwei Metern? 4) Wie hoch schätzt die Verwaltung die Kosten für die Dränage zur Beseitigung der oben beschriebenen Wasserfläche? 5) Ist dieser Fahrradweg im Winter von Schnee und Eis zu befreien und welche Mittel sind hierfür vorgesehen? Mit freundlichen Grüßen Michael Weisenstein Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE.Köln
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungOrte (3)
- Aachener Straße
- Luxemburger Straße
- Heinrich-Lübke-Ufer
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0900/2017
- Typ
- Die Linke. Anfrage nach § 4
- Datum
- 13.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27