AN/1171/2025
„Erwerb des ehemaligen Brauereigeländes ‚Haus Kölscher Brautradition‘ (Bergisch Gladbacher Straße 116–134) durch die Stadt Köln zur Errichtung eines Hallenbads und anschließender Wohnnutzung sowie zur Zukunft des Genovevabads“
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Brauerei
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Gleichlautend an: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus Köln Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs Bezirksrathaus Köln-Mülheim BV 9 Köln – Mülheim Andreas Bernd Maria Altefrohne Die PARTEI Bezirksrathaus Köln-Mülheim Wiener Platz 2a 51065 Köln Tel.: +49 (221) 221 - 0 E-Mail: andreas.altefrohne@stadt-koeln.de Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 9 Köln-Mülheim 08. September 2025 Antrag – „Erwerb des ehemaligen Brauereigeländes ‚Haus Kölscher Brautradition‘ (Bergisch Gladbacher Straße 116–134) durch die Stadt Köln zur Errichtung eines Hallenbads und anschließender Wohnnutzung sowie zur Zukunft des Genovevabads“ Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker; Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung der Stadt Köln, in Kontakt mit der Radeberger Gruppe als aktuellen Eigentümer zu treten, um die Voraussetzungen für einen möglichen Erwerb des Geländes ‚Haus Kölscher Brautradition‘ (Bergisch Gladbacher Straße 116–134, 51065 Köln-Mülheim) zu prüfen. Ziel des Vorhabens ist: 1. Die Errichtung eines modernen, großdimensionierten Hallenbades mit hoher Schwimmbahn-Kapazität und mindestens einem überdachten 50m Becken zur Verbesserung der Schwimminfrastruktur im rechtsrheinischen Köln auf einem Teilgrundstück. 2. Die Übertragung der verbleibenden Restfläche im Erbbaurecht an die GAG zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums (sozial, inklusiv). 3. Nach Inbetriebnahme des Hallenbads: Prüfung, ob eine Aufgabe des denkmalgeschützten Genovevabads sinnvoll ist und ob dessen Fläche für eine neue Nutzung sinnvoll umgewidmet werden kann. Begründung: Das Areal des ehemaligen ‚Hauses Kölscher Brautradition‘ ist eine große innerstädtische Brache, die aktuell unzureichend genutzt wird. Dieses Gelände wurde von Cube Real Estate zurückgegeben und befindet sich somit wieder im Besitz der Radeberger Gruppe – ein Erwerb durch die Stadt ist grundsätzlich möglich (siehe Berichte im Kölner Stadt-Anzeiger). Das Grundstück bietet durch seine zentrale Lage und sein Konversionspotenzial ideale Rahmenbedingungen für ein kombiniertes Sport- und Wohnprojekt, welches dringend gehoben werden sollte. Bei einer klugen Ausgestaltung können hier deutliche Verbesserungen für den Stadtteil und den Stadtbezirk erreicht werden. Denn gleichzeitig zu der Existenz einer großen und zentralen Industriebrache, wird in Mülheim und im gesamten rechtsrheinischen Köln eine hinreichende Schwimminfrastruktur, das heißt insbesondere Hallenbäder mit ausreichender Bahnkapazität zur Förderung von Sport, 2 Schwimmunterricht und Naherholung benötigt. Das Genovevabad hat nur an 1-2 Tagen für wenige Stunden für die Öffentlichkeit geöffnet und kann daher diese Kapazitäten nicht bereitstellen. Das Waldbad in Dünnwald ist im Winter geschlossen und liegt für viele Bewohner des Stadtbezirks weit außerhalb. Durch die Verwirklichung der Wohnnutzung durch die Einbindung der GAG im Erbbaurecht wird eine wirtschaftlich tragfähige Realisierung wahrscheinlicher und ausserdehm der städtische Wohnbau gefördert. Zudem kann hier mit einem Ausbau des Angebotes an günstigem Wohnraum gerechnet werden. Eine Umnutzung des Genovevabads schafft nachhaltige städtebauliche Chancen (Schule/Wohnraum), sofern ein modernes Ersatzangebot vorhanden ist. Im Zweifel kann das Bad aber auch Schwimmbad bleiben. Es ist allemal besser als ein Bade- und Planschschiff auf dem Rhein. Ergebniserwartung: Die Verwaltung berichtet der BV Mülheim zeitnah innerhalb von drei Monaten über den Stand der Gespräche mit der Radeberger Gruppe und entwickelt mögliche Finanzierungskonzepte, Modellvarianten und Zeitschienen. Mit besten Grüßen gez. Andreas Altefrohne, Die PARTEI
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1171/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 25.08.2025
- Erstellt
- 25.08.2025 09:59