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1871/2019

Veröffentlichung der Studie "LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln"

Mitteilung Ausschuss 03.06.2019

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Anlage 1 Studie "LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln" (Gesamtbericht)

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Anlage 1 Studie "LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln" (Gesamtbericht)

276586 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor  
für Köln

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Inhaltsverzeichnis 
   
   
   
   
   
   
    
    
    
   
   
   
 
      
  
    
   
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
   
    
    
    
    
   
   
   
   
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Inhaltsverzeichnis 
Grußwort .................................................................................................................................................... 6 
Die wichtigsten Zahlen und Ergebnisse dieser Studie im Überblick. .............................................................. 8 
Struktur von LSBTIQ ................................................................................................................................ 8 
LSBTIQ und Köln ...................................................................................................................................... 9 
Freizeit und Reiseverhalten von LSBTIQ ..................................................................................................... 9 
Unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ in Köln ..................................................................................... 9 
1. Einleitung ............................................................................................................................................... 13 
1.1 Was ist das Ziel dieser Studie? ............................................................................................................... 13 
1.2 Was ist bereits über die Thematik bekannt? ........................................................................................... 14 
Einige Daten über LSBTIQ ..................................................................................................................... 14 
Wie kann sich LSBTIQ als wirtschaftlicher Standortvorteil auswirken? ................................................... 15 
1.3 Wie ist diese Studie aufgebaut? ............................................................................................................. 16 
Säule 1: Bundesweite Befragung der Gesamtbevölkerung mit einem Schwerpunkt innerhalb 
der Stichprobe auf Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Köln. ................................................. 17 
Säule 2: Bundesweite Befragung von LSBTIQ. ........................................................................................ 18 
Säule 3: Befragung von Personalverantwortlichen in Kölner Unternehmen. .......................................... 18 
Subgruppen in der Ergebnisdarstellung ................................................................................................ 18 
1.4 Aufbau dieses Ergebnisberichtes ........................................................................................................... 19 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit .................................................................... 20 
2.1 Größe und Struktur von LSBTIQ ............................................................................................................. 20 
2.2 Altersverteilung von LSBTIQ .................................................................................................................. 22 
2.3 Bildung, Einkommen und Haushaltsgröße von LSBTIQ .......................................................................... 23 
2.4 Konsum und Freizeitverhalten von LSBTIQ ............................................................................................. 27 
3. Köln als tolerante und weltoffene Hochburg von LSBTIQ ......................................................................... 29 
3.1 Tolerantes und weltoffenes Köln ........................................................................................................... 29 
3.2 Köln als Hochburg lesbisch-schwulen Lebens ........................................................................................ 30 
4. Attraktivität von Köln als Wohnort und als Reiseziel für LSBTIQ ............................................................... 34 
4.1 Bevorzugte Wohnorte von LSBTIQ und die Anziehungskraft Kölns ....................................................... 34 
4.2 Reiseverhalten und Köln als Reiseziel für LSBTIQ ................................................................................. 35 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ .......................................................................................... 39 
5.1 Kreative Ökonomie und die Kreative Klasse ........................................................................................ 39 
5.2 Weltoffenheit und Toleranz als Standortvorteil ................................................................................... 39 
5.3 Diversity Management und LSBTIQ .................................................................................................... 44 
5.4 LSBTIQ in Köln aus Sicht der Unternehmen ......................................................................................... 46 
6. Fazit ......................................................................................................................................................... 48 
6.1 Warum ist LSBTIQ relevant für die Wirtschaftskraft Kölns?...................................................................... 48 
6.1.1 Die absolute Größe von LSBTIQ und die damit unmittelbar verbundene Wirtschaftskraft. ............ 48 
6.1.2 L
SBTIQ in Köln hat eine positive Außenwirkung. ........................................................................... 48

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Inhaltsverzeichnis 
  
        
   
  
    
    
    
    
    
    
    
    
    
  
       
    
    
    
    
    
   
    
    
 
      
   
    
   
  
        
    
    
    
   
   
    
Seite 4 
6.1.3 Weltoffenheit und Toleranz sind wichtige Standortfaktoren für Köln, die von LSBTIQ in 
Köln und vom offenen Umgang Kölns mit LSBTIQ unterstrichen werden....................................... 49 
6.1.4 LSBTIQ sind reisefreudig und unternehmenslustig und Köln ist ein interessantes Reiseziel. .......... 49 
6.2 Wo besteht Handlungs- und Forschungsbedarf, damit Köln (noch mehr) vom Wirtschaftsfaktor 
     LSBTIQ proftieren kann? ...................................................................................................................... 50 
6.2.1 Pfege und Ausbau des positiven Markenkerns der Stadt ............................................................. 50 
6.2.2 Steigerung der Attraktivität von Köln als Reiseziel für LSBTIQ ...................................................... 50 
6.2.3 Steigerung der Attraktivität von Köln als Wohnort für LSBTIQ ..................................................... 51 
6.2.4 Ausbau von Diversity Management in Kölner Unternehmen ........................................................ 51 
6.2.5 Stärkung der Vorbildfunktion der Stadt Köln: „Köln l(i)ebt Vielfalt“ ............................................. 51 
6.2.6 Stärkung der Zusammenarbeit der Stadt Köln mit der Kölner LSBTIQ-Community ...................... 52 
6.2.7 Ausbau von bedarfsgerechter Infrastruktur insbesondere für LSBTIQ .......................................... 52 
6.2.8 Weiterer Forschungsbedarf ......................................................................................................... 52 
6.3 Wo besteht weiterer Handlungs- oder Forschungsbedarf unabhängig vom Thema „Wirtschafts-
 faktor LSBTIQ für Köln“? ........................................................................................................................ 53 
6.3.1 Gender-Pay Gap, Motherhood Penalty und Sexuality-Pay Gap ..................................................... 53 
6.3.2 Geringes Einkommen von trans-, intergeschlechtlichen und queeren Menschen ......................... 53 
6.3.3 Forschungsbedarf zu Bisexualität ................................................................................................ 53 
6.3.4 Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung ............................................................................ 54 
6.3.5 Attraktivität von Köln im Vergleich zu anderen Großstädten ....................................................... 54 
Anhang ........................................................................................................................................................ 55 
A.1 Erläuterungen zur Methodik dieser Studie ............................................................................................ 55 
A.1.1 Beschreibung der drei Säulen dieser Studie ...................................................................................... 55 
Säule 1: Online-Befragung der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 75 Jahren inkl. 
Boost-Sample für Köln ................................................................................................................ 55 
Säule 2: Online-Befragung des deutschen LSBTIQ-Personenkreises zwischen 18 und 75 Jahren ........ 55 
Säule 3: Telefonische Befragung von Personalverantwortlichen in Kölner Unternehmen ................... 55 
Statistische Schwankungsbreiten ..................................................................................................... 56 
A.1.2 Warum wurde in Säule 1 und 2 zu Gunsten einer Online-Befragung entschieden? 
  Erläuterungen zur Repräsentativität dieser Studie. ........................................................................... 56 
A.2 Glossar ................................................................................................................................................. 60 
A.3 Literaturverzeichnis .............................................................................................................................. 63 
A.4 Auftraggeberin und durchführende Institute ........................................................................................ 66 
Auftraggeberin der Studie .......................................................................................................................... 66 
Durchführende Institute ............................................................................................................................. 66 
A.5 Tabellenband ........................................................................................................................................ 67

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
  
                 
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 5 
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 
Abbildung 1.3.1: Überblick über die drei Säulen dieser Studie ........................................................................... 17 
Abbildung 1.3.2: Herkunft der Subgruppen in der Ergebnisdarstellung aus den drei Säulen der Studie ............. 19 
Abbildung 2.1.1: Sexuelle Orientierung bzw. geschlechtliche Identität ............................................................. 20 
Abbildung 2.1.2: Sexuelle Orientierung bzw. geschlechtliche Identität als LSBTIQ ............................................ 21 
Abbildung 2.2.1: Alter gegliedert nach Lebensabschnitten ............................................................................... 23 
Abbildung 2.3.1: Erwerbstätigkeit .................................................................................................................... 24 
Abbildung 2.3.2: Monatliches Nettoäquivalenzeinkommen der Befragten ........................................................ 25 
Abbildung 2.3.3: Monatliches Nettoeinkommen von LSBTIQ ............................................................................ 26 
Abbildung 2.3.4: LSBTIQ Haushaltsgröße und Kinder unter 18 im Haushalt ...................................................... 27 
Abbildung 3.1.1: Eigenschaftsprofl von Köln .................................................................................................... 29 
Abbildung 3.2.1: Köln eine Hochburg der Lesben und Schwulen ....................................................................... 31 
Abbildung 3.2.2: Toleranter Umgang mit LSBTIQ in Köln .................................................................................. 32 
Abbildung 4.1.1: In Köln aufgewachsen oder als Erwachsener zugezogen? ....................................................... 35 
Abbildung 4.2.1: Eigenschaften von Köln im Vergleich zu vier anderen großen Städten. ................................... 36 
Abbildung 4.2.2: Besuch in Köln ....................................................................................................................... 37 
Abbildung 4.2.3: Teilnahme am Christopher Street Day in Köln ........................................................................ 38 
Abbildung 5.2.1: Eigenschaften des Unternehmensstandortes Köln ................................................................. 40 
Abbildung 5.2.2: Attraktivität Kölns für Fachkräfte durch Weltoffenheit und Toleranz ....................................... 42 
Abbildung 5.2.3: Entscheidung für Unternehmensstandort Köln wegen Weltoffenheit und Toleranz vs. 
Dauer der Ansässigkeit des Unternehmens in Köln ................................................................. 43 
Abbildung 5.3.1: Wichtigkeit von Diversity Management ................................................................................. 44 
Abbildung 5.3.2: Facetten von Diversity Management ...................................................................................... 45 
Abbildung 5.4.1: Standort Köln und die LSBTIQ-Community ............................................................................ 46 
Tabelle 2.3.1: Bildung LSBTIQ vs. Gesamtbevölkerung ................................................................................ 24 
Tabelle 2.4.1: Tätigkeiten in der Freizeit (mindestens einmal im Monat oder häufger) ................................. 28 
Tabelle 3.2.1: Spontanassoziationen zu Köln ............................................................................................... 30 
Tabelle 4.1.1: Größe des Wohnortes LSBTIQ vs. Gesamtbevölkerung .......................................................... 34 
Tabelle 4.2.1: Reiseanlässe nach Köln .......................................................................................................... 37 
Tabelle 5.1.1: Tätigkeitsklassen nach Florida ................................................................................................ 39 
Tabelle 5.2.1: Toleranz und Weltoffenheit in Köln aus Unternehmenssicht ................................................... 42 
Tabelle 5.4.1: Aussagen zur LSBTIQ-Community in Köln .............................................................................. 47 
Tabelle A.1.1.1: Statistische Schwankungsbreite von Prozentwerten in Abhängigkeit der Stichprobengröße .. 56 
Tabelle A.1.2.1: Vergleich der Einkommensverteilung und der Haushaltsgröße .............................................. 59

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Grußwort 
 
 
Seite 6 
Grußwort 
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, 
Köln gilt als weltoffen, tolerant und vielfältig. „Jede Jeck es anders“ – Leben 
und leben lassen ist ein Motto, das die kölsche Mentalität spiegelt. Von dieser 
Grundhaltung proftieren nicht nur die Menschen, die hier in Köln leben, 
sondern auch die Stadt selbst, unter anderem als Wirtschaftsstandort. 
Köln ist eine Stadt, die sich zur Vielfalt der hier lebenden Menschen bekennt 
und diese wertschätzt. Kölnerinnen und Kölner, die sich als lesbisch, schwul, 
bisexuell, transgender, intergeschlechtlich oder auch als queer (LSBTIQ) 
bezeichnen, machen nach den Ergebnissen der vorliegenden Studie einen 
Anteil von 10,6 Prozent der Kölner Bevölkerung aus. 
Seit Jahren ist die LSBTIQ-Community ein fester Bestandteil der Kölner 
Stadtgesellschaft. Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Com
-
m
unity und Politik wurde 2006 per Ratsbeschluss mit der Gründung der 
Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender (StadtAG LST) 
als beratendem Gremium intensiviert und institutionalisiert. 2010 folgte 
dann die Einrichtung des Referates für Lesben, Schwule und Transgender 
im Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt. Durch die Gründung des 
Amtes für Integration und Vielfalt Ende vergangenen Jahres und die damit 
einhergehende Angliederung der zuständigen Fachstelle an mein Dezernat 
habe ich die Belange der LSBTIQ-Community noch stärker in den Fokus der 
Verwaltung gerückt. 
Als Kölner Oberbürgermeisterin bin ich stolz darauf, dass wir in unserer Stadt 
eine engagierte LSBTIQ-Community haben, in der sich viele unterschiedliche 
Menschen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung engagieren – sei es 
haupt- oder ehrenamtlich. Köln wird nicht nur bundesweit, sondern auch in
-
t
ernational als Hochburg lesbisch-schwulen Lebens wahrgenommen. Mit der 
CSD Demonstration, die jährlich Hunderttausende anzieht, ist Köln Gastge-
be
rin einer der größten Pride-Veranstaltungen Europas. Damit setzen wir in 
der Stadt ein sichtbares Zeichen für die Akzeptanz von sexueller, geschlecht-
li
cher und familiärer Vielfalt.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Grußwort 
 
 
 
 
Seite 7 
Die vorliegende Studie hat untersucht, inwieweit die LSBTIQ-Community 
zur Außenwahrnehmung Kölns als weltoffener, toleranter und vielfältiger 
Stadt beiträgt und in welcher Form Köln als Standort für Unternehmen von 
diesem Image proftiert. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass LSBTIQ und das 
offene und tolerante Image Kölns miteinander zusammenhängen und ein 
ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor für Köln sind. Die meistens herzliche 
und mindestens gelassene Einstellung, die in der Spruchweisheit „Jede Jeck 
es anders“ ihren Ausdruck fndet, trägt dazu bei, dass sich sowohl Arbeitneh
-
me
rinnen und Arbeitnehmer als auch Unternehmen in Köln wohlfühlen und 
sich hier gerne ansiedeln. In einer Stadt zu leben, in der nicht nur kulturelle, 
sondern auch sexuelle oder geschlechtliche Vielfalt offen gelebt werden 
kann, ist für uns alle ein Gewinn. 
Wir müssen dafür Sorge tragen, dass dieses vielfältige und bunte Klima für 
alle auch in Zukunft erhalten bleibt. Als Oberbürgermeisterin trete ich für 
eine vielfältige Stadtgesellschaft ein, in der alle Menschen Wertschätzung 
erfahren – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Nationalität, ihrer Her
-
k
unft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer Behinde-
r
ung, ihrem Alter, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen 
Identität. Zugleich setzte ich mich dafür ein, dass Vielfalt als eine Stärke 
wahrgenommen wird, um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Kölns 
zu sichern und auszubauen. 
An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei den Mitgliedern der Stadtar
-
be
itsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender bedanken, ohne deren 
Initiative und anschließendem Engagement diese Studie nicht realisiert 
worden wäre.  Mein Dank gilt darüber hinaus allen weiteren Beteiligten, 
die diese Studie ermöglicht und begleitet haben. 
Bei der Lektüre der Studienergebnisse wünsche ich Ihnen viele neue Erkennt
-
nis
se. 
Henriette Reker 
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Die wichtigsten Zahlen und Ergebnisse dieser Studie im Überblick 
  
 
  
  
   
    
 
    
   
 
  
  
  
   
 
  
 
 
 
  
 
    
   
   
 
Seite 8 
Die wichtigsten Zahlen und Ergebnisse dieser Studie im Überblick 
Struktur von LSBTIQ 
– 10,6 % der Bevölkerung Kölns zwischen 18 und 75 Jahren bezeichnen sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, 
inter* oder queer, kurz: LSBTIQ. Das entspricht einer Anzahl von über 87.000 Personen. Bundesweit liegt der Anteil 
an LSBTIQ in der Gesamtbevölkerung bei 6,9 %. 
– Innerhalb LSBTIQ bundesweit beträgt der Anteil an schwulen oder bisexuellen Männern 56 %. Schwule Männer sind 
mit 39 % die größte Subgruppe, 17 % der LSBTIQ sind bisexuelle Männer. Der Anteil an lesbischen und bisexuellen 
Frauen liegt bei insgesamt 37 %, wobei sich nur 8 % als lesbisch und 29 % als bisexuell bezeichnen. Damit bezeich-
nen sich bundesweit innerhalb LSBTIQ insgesamt 48 % als bisexuell (Männer 17 %, Frauen 29 %). 7 % aller LSBTIQ in 
Deutschland bezeichnen sich als trans*, inter*, queer oder geben eine andere sexuelle oder geschlechtliche Identi-
tät an, wobei die größte Subgruppe trans* mit 3 % ist. 
– In Köln beträgt der Anteil schwuler und bisexueller Männer innerhalb LSBTIQ 67 % (60 % schwul, 7 % bisexuell. Der 
Anteil an lesbischen und bisexuellen Frauen innerhalb LSBTIQ beträgt in Köln 30 % (19 % lesbisch, 1 1 % bisexuell). 
Knapp 4 % der LSBTIQ in Köln geben eine andere sexuelle oder geschlechtliche Identität wie trans*, inter* oder 
queer an.
1 
– LSBTIQ wohnen mit 43 % überproportional häufg in Großstädten (von der Gesamtbevölkerung bundesweit sind es 
nur 34 %). LSBTIQ mit Wohnsitz in Köln sind zu 78 % erst als Erwachsene nach Köln gezogen (von der Gesamtbevöl-
kerung Kölns sind es nur 55 %). Bei 51 % LSBTIQ in Köln hat bei der Entscheidung für Köln als Wohnort die sexuelle 
Orientierung oder Identität eine Rolle gespielt. 
– 28 % LSBTIQ in Köln sind über 50 Jahre alt, bundesweit nur 18 % aller LSBTIQ. In höheren Altersgruppen bezeichnen 
sich bundesweit anteilig weniger Menschen als LSBTIQ. 
– Das Bildungsniveau und die Struktur der Bildungsabschlüsse von LSBTIQ in Deutschland unterscheiden sich kaum 
von der Gesamtbevölkerung, wenn Verzerrungen durch die unterschiedliche Altersstruktur kontrolliert werden. 
– LSBTIQ in Deutschland sind häufger erwerbstätig als die übrige Bevölkerung. 54 % LSBTIQ sind hauptberufich 
ganztags erwerbstätig (Bevölkerung 44 %). 
– LSBTIQ bundesweit haben durchschnittlich ein etwas höheres persönliches Netto-Einkommen als die übrige Bevöl-
kerung.
2 65 % LSBTIQ verfügen über ein Nettoäquivalenzeinkommen von 1.500 EUR oder mehr pro Monat (Bevöl-
kerung 61 %). Schwule Männer verfügen über das höchste Einkommen (43 % über 2.000 EUR pro Monat), lesbische 
und bisexuelle Frauen verfügen innerhalb der Gruppe LSBTIQ über ein geringeres Einkommen. Andere LSBTIQ 
(trans*, inter*, queer) fallen sehr häufg in die niedrigste Einkommenskategorie (62 % unter 1.500 EUR pro Monat). 
– Die Struktur der monatlichen Ausgaben von LSBTIQ bundesweit (34 % Wohnen, 23 % Lebenshaltung, 10 % Mobili-
tät, 21 % Freizeit/Konsum, 5 % Sparen, 7 % Sonstiges) entspricht der Gesamtbevölkerung. 
1 Angesichts der vergleichsweise geringen Fallzahl LSBTIQ in Köln in dieser Studie (n = 76) sind Aussagen zur Binnenstruktur von LSBTIQ in Köln 
nur Tendenzaussagen mit hoher statistischer Schwankungsbreite. Das gilt auch für alle folgenden Kapitel. 
2 Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass in den Stichproben dieser Studie generell ein höherer Anteil an unteren Einkommens -
schichten als in der Grundgesamtheit vertreten ist. Vermutlich liegt also das absolute Einkommen in der Grundgesamtheit etwas höher. Das 
betrifft jedoch alle Gruppen gleichermaßen, wirkt sich also kaum auf die beobachteten Unterschiede in Relation zueinander aus.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Die wichtigsten Zahlen und Ergebnisse dieser Studie im Überblick 
 
  
  
  
  
    
 
 
 
 
  
  
 
 
  
    
 
   
 
  
    
 
  
  
  
  
 
Seite 9 
– Annähernd jeder zweite schwule oder bisexuelle Mann in Deutschland lebt alleine im Haushalt, aber nur annä -
he
rnd jede vierte lesbische oder bisexuelle Frau. Bei weiblichen LSBTIQ bundesweit leben genauso häufg Kinder 
im Haushalt wie bei heterosexuellen Frauen. 30 % der lesbischen Frauen und 28 % der bisexuellen Frauen bundes-
w
eit leben mit mindestens einem Kind im Haushalt. Dagegen leben nur bei 5 % der schwulen und 14 % der bisexu-
e
llen Männer in Deutschland ein oder mehrere Kinder im Haushalt. 
LSBTIQ und Köln 
– Köln gilt als die deutsche Hochburg der Lesben und Schwulen. 60 % der Gesamtbevölkerung Deutschlands und 
78 % der LSBTIQ in Deutschland stimmen dem zu. Andere Städte wie Berlin (Gesamtbevölkerung 37 %, LSBTIQ 
54 %) oder Hamburg (Gesamtbevölkerung 30 %, LSBTIQ 37 %) liegen hier deutlich hinter Köln. 53 % der Gesamtbe-
völk
erung fnden es gut, dass Köln eine LSBTIQ-Hochburg ist, 17 % der Gesamtbevölkerung bewerten es negativ. 
Das Thema LSBTIQ wird von 5 % der Gesamtbevölkerung spontan mit Köln assoziiert. 
– Köln wird in der deutschen Gesamtbevölkerung und bei LSBTIQ in Deutschland als tolerant und weltoffen emp-
f
unden (Zustimmung jeweils über 70 %). Kölnerinnen und Kölner und insbesondere LSBTIQ in Köln stimmen hier 
noch deutlicher zu (Bevölkerung deutlich über 80 %, LSBTIQ deutlich über 90 %). Der tolerante Umgang Kölns mit 
LSBTIQ hebt die Stadt positiv von anderen ab. Dieser Aussage stimmen 65 % der Gesamtbevölkerung und 85 % der 
LSBTIQ in Deutschland zu. 
– LSBTIQ in Köln bewerten das Gesamtimage von Köln in praktisch allen Belangen noch besser als es die Kölner 
Bevölkerung ohnehin schon tut. 
Freizeit und Reiseverhalten von LSBTIQ 
– LSBTIQ in Deutschland beschäftigen sich in ihrer Freizeit häufger mit Musik, Kunst und Kultur als die Gesamtbevöl-
k
erung – und dies sowohl passiv (Kino 34 %, Besuch von Museen/Ausstellungen 24 %, Besuch von Opern/Klassik-
k
onzerten 19 %) als auch aktiv (künstlerische Tätigkeit 32 %, Tanzen gehen 29 %, Musik machen 24 %). 
– Innerhalb von LSBTIQ in Deutschland ist der Anteil an Personen, die häufg Reisen (mindestens 4 Reisen in den letz-
t
en 12 Monaten), mit 26 % etwas höher als in der Gesamtbevölkerung (22 %). Städtereisen machen mit 58 % einen 
großen Anteil der Reisen von LSBTIQ aus (Gesamtbevölkerung 50 %). Überproportional beliebt bei LSBTIQ sind 
auch Reisen zu Konzerten oder kulturellen Veranstaltungen mit einem Anteil von 24 % (Gesamtbevölkerung 14 %). 
– 12 % der LSBTIQ bundesweit reisen regelmäßig nach Köln (8 % Gesamtbevölkerung). 21 % der LSBTIQ in Deutsch
-
l
and waren mindestens einmal auf dem CSD in Köln, 29 % planen dies für die Zukunft. 
Unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ in Köln 
– Von den befragten Unternehmen nennen 25 % auf offene ungestützte Nachfrage nach den Standortvorteilen von 
Köln mindestens einen der drei folgenden Aspekte: „Toleranz und Weltoffenheit“ (1 1 %), „kulturelle Vielfalt“ (12 %) 
und die „kölsche Lebensart“ (1 1 %). „Tolerante Menschen“ und „Weltoffenes Klima“ sind bei gestützter Nachfrage3 
die beiden Eigenschaften, die am stärksten auf den Unternehmensstandort Köln zutreffen. 
– 86 % der befragten Unternehmen stimmen der Aussage zu, „Das Klima von Toleranz und Weltoffenheit macht Köln 
attraktiv für hochqualifzierte Fachkräfte“. 
„Gestützte Nachfrage“ bedeutet, dass den Befragten Aussagen zur Bewertung vorgelegt wurden. „Ungestützte Nachfrage“ bedeutet, dass 
eine offene Frage ohne Antwortvorgaben gestellt wurde. 
3

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Die wichtigsten Zahlen und Ergebnisse dieser Studie im Überblick 
  
  
 
  
 
  
  
  
Seite 10 
– 63 % sagen, es trifft „voll und ganz“ oder „eher“ zu, dass ihr Unternehmen nicht so erfolgreich wäre, wenn Köln und 
seine Bevölkerung nicht so tolerant und weltoffen wären. 
– 53 % der befragten Unternehmen sagen, es trifft „voll und ganz“ oder „eher“ zu, dass Toleranz und Weltoffenheit in 
Köln bei der Entscheidung, sich als Unternehmen in Köln anzusiedeln, eine Rolle gespielt hat. Insbesondere jünge-
r
e Unternehmen (maximal 5 Jahre in Köln ansässig) stimmen dieser Aussage zu (67 %). 
– 81 % der befragten Unternehmen halten Diversity Management im Unternehmen generell für wichtig, aber nur bei 
13 % wird Diversity Management bereits mit klar defnierten Zuständigkeiten und Zielen umgesetzt. Die Dimensi-
on „V
ielfältigkeit der sexuellen Orientierung“ wird in 9 % der Unternehmen aktiv angegangen, für weitere 31 % ist 
es ein Thema, wird aber nicht aktiv angegangen. 
– 95 % der befragten Unternehmen stimmen zu, dass die LSBTIQ-Community in Köln einen wesentlichen Anteil dar-
an h
at, dass Köln als weltoffen und tolerant wahrgenommen wird. 
– Gesehen wird von 93 % auch eine positive Signalwirkung des offenen Umgangs mit LSBTIQ in Köln auf andere 
diverse Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
 
 
 
Seite 11 
LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
„Open, inclusive and diverse societies are better for 
business and better for economic growth.“ 
(Open For Business 2018)4 
„Offene, inklusive und vielfältige Gesellschaften sind besser fürs Geschäft und besser für ökonomisches Wachstum.“ (eigene Übersetzung), 
vgl. Miller, Parker 2018b, S. 2). 
4

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
 Seite 12

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
1. Einleitung 
 
 
 
 
 
 
 
Seite 13 
1. Einleitung 
Das Themenfeld sexuelle und geschlechtliche Vielfalt hat in den vergangenen Jahren vermehrt Präsenz in der gesell-
s
chaftlichen Debatte gewonnen. Die gesetzliche Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare hat der Bundestag im Jahr 
2017 auf den Weg gebracht hat. Zudem wurde mit Beginn des Jahres 2019 eine dritte Geschlechtsoption im Gebur-
t
enregister eingeführt. Begleitet wird diese Präsenz durch eine hohe mediale Aufmerksamkeit rund um die Themen 
Homosexualität und geschlechtliche Identität. 
Gleichzeitig ist sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene ein Erstarken von Vorbehalten und ein Anstieg 
von Anfeindungen und Gewalt gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender,  intergeschlechtlichen 
oder queeren Menschen (LSBTIQ) zu verzeichnen. Während auf der einen Seite die Menschenrechte von LSBTIQ in 
Frage gestellt werden und Vielfalt als Bedrohung angesehen wird, steht auf der anderen Seite der verfassungsrecht
-
li
ch verankerte Grundsatz, die Menschenrechte für alle Menschen zu gewährleisten und der Auftrag Vielfalt wertzu-
s
chätzen und als Stärke zu begreifen. Dazu gehört auch, mögliche positive Effekte zu beleuchten, die gesellschaft-
li
che Vielfalt mit sich bringen kann. 
Schätzungen gehen davon aus, dass sich in Deutschland rund 7 % der Einwohnerinnen und Einwohner als schwul, les-
b
isch, bisexuell, transgender, intergeschlechtlich oder queer (LSBTIQ) bezeichnen5. Hochgerechnet auf 69 Millionen 
Einwohnerinnen und Einwohner6 ab dem Alter von 18 Jahren geht es also um (mindestens) 4,8 Millionen Menschen, 
die in Deutschland leben, arbeiten, konsumieren und somit an sich schon bundesweit einen Wirtschaftsfaktor dar-
s
tellen. Köln hat eine aktive und offene LSBTIQ-Community, die Veranstaltungen organisiert, sich politisch engagiert 
und im alltäglichen Straßenbild sichtbar ist.7 Sowohl in der Innen- als auch in der Außenwahrnehmung gilt Köln als 
Hochburg lesbisch-schwulen Lebens. 
1.1  Was ist das Ziel dieser Studie? 
Als beratendes kommunalpolitisches Gremium hat die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 
(StadtAG LST) der Stadt Köln, in der Mitglieder aus Kölner LSBTIQ-Organisationen, Politik und Verwaltung vertreten 
sind, bereits seit 2012 intendiert, den wirtschaftlichen Effekt des Alleinstellungsmerkmals Köln als Hochburg les
-
b
isch-schwulen Lebens mit Fakten zu untermauern. Für die Weiterentwicklung Kölns als Wirtschaftsstandort sollen 
Hinweise und Erkenntnisse über die positiven Effekte, die durch die Innen- und Außenwahrnehmung der Stadt als 
Hochburg lesbisch-schwulen Lebens entstehen, gewonnen werden (vgl. Mitteilung der Stadt Köln 2776/2016 vom 
22.08.2016). Durch diese Studie soll der wirtschaftliche Nutzen untersucht werden, der durch die Wahrnehmung 
Kölns als weltoffene und tolerante
8 Stadt und als Hochburg lesbisch-schwulen Lebens entsteht. Diese Studie setzt 
also ihren Fokus darauf, in welchem Ausmaß LSBTIQ einen Wirtschaftsfaktor für Köln darstellt. Dazu werden verschie-
de
ne Facetten betrachtet, die sich unmittelbar oder mittelbar auf Köln in wirtschaftlicher Hinsicht auswirken. 
5 Nähere Ausführungen zu diesen Schätzungen und den entsprechenden Quellen folgen weiter unten in diesem Bericht. 
6 Die Stadt Köln ist sich der Thematik um eine geschlechtergerechte Sprache gerade auch im Hinblick auf geschlechtliche Vielfalt bewusst. 
Allerdings verwendet die Stadt Köln derzeit nur die weibliche und männliche Form in ihren gesamten Veröffentlichungen. Aus diesem Grund 
wird auch in dieser Veröffentlichung nur die weibliche und männliche Form verwendet, auch wenn sich übergreifend auf alle Geschlechter 
und geschlechtlichen Identitäten bezogen wird. 
7 Nicht alle Menschen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, intergeschlechtlich oder queer bezeichnen und damit zum LSBTIQ-
Personenkreis gehören, begreifen sich als Teil „LSBTIQ-Community“. Genauso wie es LSBTIQ gibt, die sich in der „LSBTIQ-Community“ 
engangieren und mit ihr identifzieren, Szene-Kneipen oder Szene-Veranstaltungen besuchen oder im LSBTIQ Sportverein aktiv sind, gibt es 
LSBTIQ, die dies nicht tun. 
8 Es ist darauf hinzuweisen, dass die Bedeutung des Toleranz-Begriffes umstritten ist. Der Begriff „Toleranz“ wird in dieser Studie meistens in 
Kombination mit Weltoffenheit und im Sinne von Wertschätzung und Anerkennung verwendet. Damit geht das Begriffsverständnis hier über 
das „Tolerieren“ im lateinischen Wortsinne des „Erdulden, Ertragen“ hinaus.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
1. Einleitung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seite 14 
 Die Studie soll Erkenntnisse liefern über: 
– Die Größe des LSBTIQ Personenkreises – auch im Vergleich zum Bundesdurchschnitt. Mit der Größe von LSBTIQ 
wächst nicht nur unmittelbar auch das wirtschaftliche Gewicht. Es wird auch zusätzliche Attraktivität innerhalb 
des bundesweiten (und internationalen) LSBTIQ Personenkreises erzeugt, Köln zu besuchen. Zum Beispiel, um in 
die Szene einzutauchen, Freundinnen und Freunde zu besuchen oder ganz nach Köln zu ziehen. Darüber hinaus 
führt eine größere Anzahl LSBTIQ auch zu einer höheren Präsenz in der politischen und medialen Öffentlichkeit – 
was sich mittelbar auch auf das Image der Stadt Köln im Hinblick auf Toleranz und Weltoffenheit auswirkt. 
– Demografe, Berufe, Einkommen und Konsumverhalten von LSBTIQ. Hier interessiert nicht nur spezifsch für 
Köln, sondern generell, ob und in welchem Ausmaß sich LSBTIQ in Deutschland von der übrigen Bevölkerung 
unterscheidet. 
– Das Image von Köln als weltoffene und tolerante LSBTIQ-Hochburg Die Außenwirkung von Köln vor dem Hinter
-
gr
und von LSBTIQ kann ein wichtiger Treiber für die Anziehungskraft Kölns sowohl als Lebens- und Arbeitsmittel-
p
unkt, als auch als Reiseziel und Unternehmensstandort sein. 
– Die Attraktivität von Köln als Wohnort für LSBTIQ. Es geht darum, mehr darüber zu erfahren, was die tatsächli-
c
hen Beweggründe für LSBTIQ sind, in Köln zu leben und zu arbeiten. 
– Die Attraktivität von Köln als Reiseziel für LSBTIQ Das Reiseverhalten nach Köln – insbesondere die Reiseanläs-
s
e – ist ein weiteres Thema dieser Studie, weil sich Tourismus unmittelbar auf den wirtschaftlichen Erfolg der Stadt 
auswirkt. 
– Den Einfuss von LSBTIQ auf die Attraktivität Kölns als Unternehmensstandort. Auch Firmen proftieren mög-
li
cherweise davon, wenn sie sich an einem toleranten und weltoffenen Standort wie Köln niederlassen. Deshalb 
wird hier neben der Sicht der Gesamtbevölkerung auch konkret die unternehmerische Perspektive untersucht. 
Das einleitende Zitat von „Open For Business“ ist in dieser Hinsicht eine forschungsleitende Hypothese: Offene 
und diverse Gesellschaften fördern den wirtschaftlichen Erfolg. Die hier vorgestellte Studie soll (mit dem Fokus auf 
LSBTIQ) beleuchten, ob das so ist und – falls ja – welche Mechanismen in dieser Hinsicht für den wirtschaftlichen 
Erfolg verantwortlich sind. 
1.2  Was ist bereits über die Thematik bekannt? 
E
inige Daten über LSBTIQ 
E
in wichtiges Ziel dieser Studie ist es, Daten über LSBTIQ in Köln und bundesweit zu liefern. Im Vorfeld dieser Studie 
war die Menge an verfügbaren Daten über LSBTIQ in Deutschland eher gering. Hier ein kurzer Überblick: 
– Eine im August 2016 durchgeführte internationale Studie von Dalia Research schätzt den Anteil LSBTIQ in Deutsch-
l
and auf 7 ,4 % (vgl. Dalia Research 2016). Die Frage lautete: „Bezeichnen Sie sich selbst als lesbisch, schwul, bise-
xue
ll oder transgender?“ Befragt wurden 1 1.754 Personen in 10 Ländern Europas.9 Die Befragung wurde online 
durchgeführt. 
– Im Rahmen einer 2016 durchgeführten bundesweiten repräsentativen Studie mit 2.524 Befragten weisen Haver-
s
ath et al. einen Anteil von 6,1 % Personen an der Gesamtbevölkerung aus, die sich nicht als heterosexuell oder 
Die Stichprobe wurde census-repräsentativ gezogen. Die Zahl der in Deutschland befragten Subgruppe ist in der Veröffentlichung nicht 
ausgewiesen. 
9

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
1. Einleitung 
 
 
 
 
 
  
 
  
  
 
 
 
 
  
 
Seite 15 
überwiegend heterosexuell bezeichnen (vgl. Haversath et al. 2017 , S. 546; eigene Berechnung10). Die Daten wur-
de
n in Form persönlicher Interviews im Rahmen einer Mehrthemenbefragung erhoben – wobei die Befragten den 
Teil des Interviews mit den sensiblen Fragen selbständig ohne Mitwirkung der Interviewerin oder des Interviewers 
ausgefüllt haben (vgl. Haversath et al. 2017 , Zusatzmaterial, S. II). 
– Ebenfalls im Jahr 2016 wurde im Soziooekonomischen Panel, einer jährlichen Wiederholungsbefragung von Privat-
h
aushalten in Deutschland, erstmals die Frage nach der sexuellen Orientierung mit aufgenommen („heterosexuell, 
homosexuell (also lesbisch oder schwul), bisexuell oder nichts davon“). Darüber hinaus wurden Personen, die in 
der Vergangenheit im Haushalt einen gleichgeschlechtlichen Partner hatten, ebenfalls der Gruppe der Lesben, 
Schwulen und Bisexuellen zugeordnet (vgl. Kroh et al. 2017 , S. 688–689). Die Interviews wurden persönlich von 
einer Interviewerin oder einem Interviewer durchgeführt (vgl. DIW 2017). Auf dieser Basis schätzen die Autoren, 
dass etwa 1,9 % der erwachsenen Personen in Deutschland sich als homo- oder bisexuell identifzieren (vgl. ebd., 
S. 90). Die Autoren räumen allerdings selbst ein, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen dürfte (vgl. ebd.). 
– Im Jahr 2012 wurde von der Europäischen Union eine europaweite Studie innerhalb der Zielgruppe LSBTIQ (eben
-
f
alls online) durchgeführt (vgl. FRA 2014). Es wurden 93.079 Personen der Zielgruppe befragt. Angaben über 
den Anteil von LSBTIQ an der Gesamtbevölkerung lassen sich daraus aufgrund der unterschiedlichen Wege der 
Stichprobenziehung nicht ableiten. Interessant ist aber dennoch die Verteilung der sexuellen Orientierungen oder 
der geschlechtlichen Identität bei den befragten LSBTIQ. Schwule oder bisexuelle Männer stellen in Deutschland 
mit 72 % den größten Anteil innerhalb LSBTIQ dar. Der Anteil der lesbischen oder bisexuellen Frauen liegt bei 22 %. 
7 % bezeichnen sich als Transgender (vgl. FRA 2014, S. 1 17). Ebenfalls vor dem Hintergrund dieser Studie relevant: 
Die Einkommensverteilung von LSBTIQ entspricht in etwa der Verteilung in der Gesamtbevölkerung. Und LSBTIQ 
leben häufger in Städten oder deren unmittelbarem Umfeld als die Gesamtbevölkerung. 
Trotz dieser noch recht vagen Faktenlage lässt sich bereits im Vorfeld dieser Studie festhalten, dass es sich bei LSBTIQ 
in Deutschland um eine Gruppe mit substanzieller Größe handelt. 
W
ie kann sich LSBTIQ als wirtschaftlicher Standortvorteil auswirken? 
N
eben den direkten wirtschaftlichen Auswirkungen von LSBTIQ auf Köln (z.B. durch Konsumkraft oder Tourismus von 
LSBTIQ) ist es auch interessant, ob und wie sich die Toleranz und Weltoffenheit Kölns gegenüber LSBTIQ positiv auf 
den Wirtschaftsstandort Köln und dessen Entwicklung auswirken. So kann der Anteil an LSBTIQ in einer Stadt oder 
Region ein Indikator für kreatives Potenzial sein. Darauf hat der Forscher Richard Florida hingewiesen (vgl. Florida 
2003, Krönert et al. 2007). Er geht davon aus – und belegt es durch seine Studien – dass kreative Menschen, eine 
„kreative Klasse“ (Florida 2003, S. 8), ökonomisches Wachstum in besonderer Weise unterstützen und dass diese 
Menschen solche Städte oder Regionen bevorzugen, die sich durch ein hohes Maß an Innovativität, Diversität und 
Toleranz auszeichnen (vgl. ebd.). 
Zur kreativen Klasse zählen „rationale Innovatoren“, wie Ingenieurinnen und Ingenieure, Naturwissenschaftlerinnen 
und Naturwissenschaftler und Informatikerinnen und Informatiker, die „kreative Mitte“, wie Betriebswirtin und Be
-
tr
iebswirte, Werberinnen und Werber, Designerinnen und Designer und Künstlerinnen und Künstler, wie Musikerin-
ne
n und Musiker, Schauspielerinnen und Schauspieler oder Malerinnen und Maler (vgl. Follath, Spörl 2007 , S. 100 mit 
Bezug auf Florida). Die kreative Klasse sorgt nach Floridas Ansicht dafür, dass vorhandenes Wissen in Geschäftsideen 
umgesetzt und damit ökonomisch nutzbar gemacht wird (vgl. Kröhnert et al. 2010, S. 5). Mit dieser Entwicklung 
einher geht der Wandel moderner Industriegesellschaften hin zur „kreativen Wirtschaft“, in der nicht mehr Kapital 
10 Berechnet wurde der Anteil der Personen, die sich explizit als bisexuell, (meist) homosexuell oder anders (im Sinne von nicht-heterosexuell) 
bezeichnet haben (n = 154). Weitere 147 Personen machten in der Studie keine Angaben zu ihrer sexuellen Orientierung, 19 Personen mach-
t
en unklare Angaben oder waren unsicher (vgl. Haversath et al. 2017, Tabelle 1, S. 546).

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
1. Einleitung 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
Seite 16 
und Arbeit die wesentliche Entwicklung der Wirtschaft bestimmen (insbesondere letztere wird ins billigere Ausland 
verlagert oder maschinell ersetzt), sondern Kreativität (vgl. ebd.). 
Einschränkend muss erwähnt werden, dass von dieser Art ökonomischen Wandels und Wachstums offenbar nicht 
alle Einwohnerinnen und Einwohner einer Region gleichermaßen proftieren, was auch Florida selbst in späteren Ver-
öffentlichungen konstatiert (vgl. Wetherell 2017). Festzuhalten bleibt dennoch, dass sich der Anteil an LSBTIQ („The 
Gay Index“, Florida 2003, S. 12) in den Studien, die Florida ausgewertet hat, besser eignet, die Konzentration von 
Hochtechnologie an einem Standort zu prognostizieren, als alle anderen Messgrößen für Diversität (vgl. ebd.). 
Ähnliche Argumente liefert auch das Projekt „Open For Business“, ein Zusammenschluss globaler Industrieunter-
nehmen.
11 Das Projekt hat das selbstgesteckte Ziel, einer wachsenden Diskriminierung von LSBTIQ in einigen Regio-
nen und Ländern der Welt entgegen zu wirken (vgl. Miller, Parker 2018a, S. 1). Anhand einer Vielzahl internationaler 
Studien belegt „Open For Business“ unter anderem, dass LSBTIQ-freundliche Volkswirtschaften – solche, die weltof-
fen und tolerant sind – wettbewerbsfähiger als andere Volkswirtschaften sind, und dass Offenheit gegenüber LSBTIQ 
einen höheren Grad an Unternehmertum, Kreativität und Innovation mit sich bringt (vgl. Miller, Parker 2018b, S. 3). 
LSBTIQ-freundliche Städte seien die besseren Orte, um globale Wettbewerbsfähigkeit weiterzuentwickeln (ebd., 
S. 2). Die Entwicklung einer Stadt in wirtschaftlicher Hinsicht proftiere von der Offenheit gegenüber LSBTIQ, denn 
dadurch werde ein diverses und kreatives Umfeld sichtbar, welches bessere Bedingungen für urbanes wirtschaftliches 
Wachstum darstelle (vgl. ebd., S. 3).
12 
Dass Köln einen Schwerpunkt der Kultur- und Kreativwirtschaft aufweist, berichtet Michael Söndermann in seiner 
Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft aus dem Jahr 2017. Im Großraum Köln wurden im Jahr 2016 12,9 Milliarden 
Euro in der Kultur- und Kreativwirtschaft umgesetzt. Über 1 12.000 Erwerbstätige arbeiteten im Jahr 2016 im Groß-
raum Köln in der (privatwirtschaftlichen) Kultur- und Kreativwirtschaft, über 57.000 davon direkt in der Stadt Köln 
(vgl. Söndermann 2017 , S. 10). Köln liegt damit im Vergleich zu anderen Städten in NRW deutliche vorne. Niels Alten-
müller spricht gar von Köln als der „Kreativ-Hauptstadt Nordrhein-Westfalens“ (vgl. Altenmüller 2017). 
Allerdings reicht es nicht aus, die Bedeutung von Kreativität für die Stadtentwicklung nur „über die quantitative 
Entwicklung der Beschäftigten in vorher defnierten Branchen und Berufen zu fassen […] da sie die (kulturelle) Vielfalt 
einer Stadt, ihre Milieus und Lebensweisen, ihre Innovationsfähigkeit, ihre Toleranz etc. nicht wiedergeben können.“ 
(Arbeitsgruppe Kreativität und Stadtentwicklung 2010, S. 5). Für die hier vorgestellte Studie stellt sich die Frage, ob 
sich ein Klima von Weltoffenheit und Toleranz in Köln generell und gegenüber LSBTIQ, sofern es das tatsächlich gibt, 
über die Kultur- und Kreativwirtschaft hinaus positiv auswirkt. 
1.3  Wie ist diese Studie aufgebaut? 
Die vorliegende Studie basiert auf drei Säulen, die nachfolgend beschrieben werden. Detaillierte Hinweise zur Metho
dik und Anmerkungen zur Repräsentativität der erhobenen Daten befnden sich im Anhang dieser Studie. 
-
11 Das Projekt „Open For Business“ wird von folgenden sog. „Coalition Partners“ getragen: Accenture, American Express, AT&T, Barclays, BCG, 
Brunswick, Burberry, Deutsche Bank, EY, GSK, Google, IBM, Inditex, KPMG, LinkedIn, Linklaters, Mastercard, McKinsey, Microsoft, PWC, Relx 
Group, Standard Chartered, Tesco, Thomson Reuters und Virgin. https://www.open-for-business.org/the-coalition/ 
12 Ähnlich argumentiert eine Studie der Weltbank, die konkret für Indien aufzeigt, dass die Homophobie im Land Indien sich in der Größenord -
nung von mehreren Milliarden US-Dollar negativ auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auswirkt (vgl. Badgett 2014). Ursächlich dafür sieht der 
Autor der Studie die soziale Ausgrenzung von LSBTIQ, die zu niedrigerer Bildung und geringeren Einkommen von LSBTIQ und damit zu einer 
Verringerung des BIP führt.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
1. Einleitung 
 
 
 
 
 
Die drei Säulen dieser Studie 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ  
Bundesweit 
Kölner 
Unternehmen 
Studie: LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor in Köln 
Anteil LSBTIQ  
bundesweit und in Köln 
Attraktivität von  
Köln als Reiseziel 
Beruf, Einkommen, 
Demografie LSBTIQ 
Reisen nach Köln 
Konsumverhalten LSBTIQ 
Image von Köln vor dem 
Hintergrund von LSBTIQ 
Beweggründe, als  
LSBTIQ in Köln zu leben 
Standortvorteile durch LSBTIQ  
Säule 2 Säule 3 
Thema / Fragestellung 
Trägt ausführlich zum Thema bei. 
Trägt am Rande zum Thema bei. 
(Boost Köln) 
Säule 1 
Abbildung 1.3.1: Überblick über die drei Säulen dieser Studie 
 
Seite 17 
Säule 1: Bundesweite Befragung der Gesamtbevölkerung mit einem Schwerpunkt innerhalb der Stichprobe auf 
Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Köln. 
Es wurden 1.555 Personen mit einem standardisierten Fragebogen online befragt. Diese Befragung fand im April 
2017 statt. Die Befragten im Alter zwischen 18 und 75 Jahren13 stammen aus einem Online-Panel, in dem deutsch-
landweit befragungswillige Personen registriert sind (weitere Informationen dazu fnden sich bei den Erläuterungen 
der Methodik im Anhang dieser Studie). Um die Schwankungsbreite des Ergebnisses für Befragte aus der Stadt Köln 
in Grenzen zu halten, wird der Anteil der Befragten aus Köln innerhalb der Stichprobe überrepräsentiert (586 Kölne-
rinnen und Kölner innerhalb der Gesamtstichprobe). 
Zentrales Ziel dieser Befragung ist es, den Anteil an LSBTIQ an der Gesamtbevölkerung in Deutschland und im Ver-
gleich dazu in Köln zu bestimmen. Weiterhin geht es um die Einstellung zu Köln, wobei hier insbesondere die Aspekte 
Weltoffenheit und Toleranz sowie Kölns Image als Hochburg der Schwulen und Lesben in den Fokus gestellt werden. 
Auch die Attraktivität Kölns als Reiseziel und als Wohnort wird thematisiert. Darüber hinaus werden Angaben zum 
berufichen Status und zum Einkommen sowie weitere demografsche Informationen erhoben. Befragte aus der Stadt 
Köln werden auch nach den Gründen gefragt, warum sie in Köln leben. 
13 Die Befragten mussten volljährig sein, um an der Befragung teilzunehmen, damit auch sensible Fragen ohne Zustimmung der Eltern gestellt 
werden konnten. Die obere Altergrenze (75 Jahre) ist der geringe Abdeckung der älteren Bevölkerungsgruppe in Online-Befragungen ge-
schuldet.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
1. Einleitung 
 
 
 
   
   
   
   
   
 
Seite 18 
Säule 2: Bundesweite Befragung von LSBTIQ. 
Di
ese Befragung wendet sich ausschließlich an den LSBTIQ-Personenkreis. Es wurden 714 Personen im Alter zwischen 
18 und 75 Jahren mit einem standardisierten Fragebogen online befragt. Diese Befragung erfolgte ebenfalls im April 
2017. Auch hier stammen die Befragten aus einem Online-Panel. Neben Fragen rund um Köln, die auch in Säule 1 
thematisiert werden, wird hier das Konsumverhalten und das Reiseverhalten im Hinblick auf Köln etwas detaillierter 
untersucht. Auch in dieser Befragung werden Informationen zum berufichen Status, Einkommen und zur Demogra
-
fe e
rhoben. 
Säul
e 3: Befragung von Personalverantwortlichen in Kölner Unternehmen. 
Es wurden 104 Personalentscheiderinnen und Personalentscheider in Kölner Unternehmen telefonisch mit einem stan-
d
ardisierten Fragebogen interviewt. Die Interviews wurden im Dezember 2017 durchgeführt. Die Befragten waren ent-
w
eder leitende Mitarbeitende der Personalabteilung oder Mitglieder der Unternehmensleitung. Thematisiert wurden 
generelle Standortfaktoren des Unternehmensstandortes Köln mit einem Schwerpunkt auf dem Faktor Toleranz und 
Weltoffenheit. Anschließend wurden Fragen zum Thema Diversity Management gestellt, die thematisch überleiten zum 
Thema LSBTIQ als Standortfaktor generell und auf LSBTIQ-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen. 
Im Vorfeld zur standardisierten telefonischen Befragung wurden im Oktober 2017 sieben ausführliche qualitative 
Interviews mit leitenden Angehörigen aus dem Bereich Personal in großen Kölner Unternehmen geführt. Dabei ging 
es darum, den Themenbereich Diversity und insbesondere LSBTIQ in Kölner Unternehmen inhaltlich besser kennen 
zu lernen und Informationen und Hinweise für die dann folgende quantitative Befragung zu gewinnen. 
Subgr
uppen in der Ergebnisdarstellung 
B
ei der Darstellung der quantitativen Ergebnisse dieser Studie werden die folgenden Subgruppen unterschieden 
(siehe auch Abbildung 1.3.2): 
– Bevölkerung Deutschland (ohne Köln): Diese Subgruppe (n = 969) steht repräsentativ14 für die deutsche Ge-
s
amtbevölkerung ohne Köln. Einwohnerinnen und Einwohner von Köln sind in dieser Stichprobe nicht enthalten, 
würden aber aufgrund ihres geringen Gewichtes im Vergleich zur Gesamtbevölkerung auch nur marginale Ände-
r
ungen an den Ergebnissen verursachen. Die Daten stammen aus Säule 1. 
– Bevölkerung Kölns: Diese Subgruppe (n = 586) steht repräsentativ für die Einwohnerinnen und Einwohner der 
Stadt Köln. Auch diese Daten stammen aus Säule 1. 
– LSBTIQ Deutschland (ohne Köln): Diese Gruppe (n = 767) steht repräsentativ für die LSBTIQ-Bevölkerung in 
Deutschland. Auch hier wurden Einwohnerinnen und Einwohner Kölns nicht berücksichtigt. Enthalten sind neben 
allen Befragten der Säule 2 auch 67 Befragte der Säule 1, die sich als LSBTIQ bezeichnet haben, soweit ihnen in 
Säule 1 die gleichen Fragen gestellt wurden. 
– LSBTIQ Köln: Diese Gruppe (n = 76) umfasst alle in der Studie befragten LSBTIQ mit Wohnsitz in Köln. 62 Befragte 
entstammen der Säule 1 und sind auch in der Gruppe „Bevölkerung Kölns“ enthalten. Weitere 14 Befragte stam
-
me
n aus Säule 2. 
– Kölner Unternehmen: Diese Gruppe (n = 104) umfasst alle in der Studie telefonisch befragten personalverantwort-
li
chen Unternehmensvertreterinnen und -vertreter in Kölner Unternehmen. 
14 Hier und bei den weiteren Subgruppen mit Einschränkungen, die der Online-Methode geschuldet sind; vgl. die Ausführungen zur Methodik 
dieser Studie im Anhang.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
1. Einleitung 
Die drei Säulen der Studie und die in der quantitativen 
Ergebnisdarstellung betrachteten Subgruppen 
Drei Säulen der Studie 
Säule 1 
(Gesamt-
bevölkerung) 
Säule 2 
(LSBTIQ 
bundesweit) 
Säule 3 
(Kölner 
Unternehmen) 
Befragte pro Säule 1.555 714 104 
Subgruppen in der 
Ergebnisdarstellung 
Gesamtbevölkerung 
Deutschland  (ohne Köln) 
Gesamtbevölkerung  Köln 
LSBTIQ Deutschland 
(ohne Köln) 
LSBTIQ Köln 
Kölner Unternehmen 
969 
586 
67 
62 
700 
14 
104 
Befragte pro 
Subgruppe 
969 
586 
767 
76 
Abbildung 1.3.2: Herkunft der Subgruppen in der Ergebnisdarstellung aus den drei Säulen der Studie 
 
 
 
 
Seite 19 
1.4  Aufbau dieses Ergebnisberichtes 
In de
n Kapiteln 2 bis 5 werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Detail vorgestellt. 
– Kapitel 2 widmet sich ausführlich der Größe und Demografe der Gruppe der LSBTIQ in Köln und Deutschland. 
Dort geht es neben Fragen zur sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität auch auf die Themen Bil-
dun
g, Einkommen, Wohnsituation, Konsum und Freizeitverhalten der LSBTIQ. 
– Kapitel 3 befasst sich mit der Frage, ob Köln tatsächlich als tolerante Hochburg von Lesben und Schwulen gesehen 
wird. Hier geht es auch um das generelle Image von Köln aus Sicht der verschiedenen Subgruppen. 
– Kapitel 4 betrachtet die Attraktivität Kölns als Wohnort sowie als Reiseziel für LSBTIQ. 
– In Kapitel 5 wird die Perspektive gewechselt und ein Blick auf LSBTIQ in Köln aus unternehmerischer Sicht gewor-
f
en. Hier geht es zentral um die Frage, ob und in welcher Form LSBTIQ in Köln ein Standortvorteil für Unternehmen 
ist oder sein kann. 
Nach der Darstellung der Ergebnisse im Detail führt Kapitel 6 dieses Berichtes die Teilergebnisse zusammen und zieht 
ein Fazit, in dem auch der weitere Handlungs- und Forschungsbedarf erläutert wird. 
Im Anhang zu diesem Bericht befndet sich eine detaillierte Beschreibung der Methodik, darüber hinaus Hinweise zur 
verwendeten und weiterführenden Literatur, sowie eine tabellarische Übersicht über alle Ergebnisse.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
 
 
Sexuelle Orientierung/geschlechtliche Identität: „Bezeichnen Sie 
sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans* *, inter* oder queer?“ 
Bundesweit Köln 
3,1% 6,9% LSBTIQ 1,3% 10,6% LSBTIQ 
ja 
nein 
keine Angabe 88,1% 90,1% 
n = 969 Befragte bundesweit (außer Köln) 
n = 586 Befragte Köln 
Abbildung 2.1.1: Sexuelle Orientierung bzw. geschlechtliche Identität 
 
  
 
 
 
 
 
Seite 20 
2.  Größe und Demografie von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
2.1  Größe und Struktur von LSBTIQ 
Um die Größe und Struktur von LSBTIQ im Vergleich zur übrigen Bevölkerung bestimmen zu können, wurde nach der 
sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität gefragt. Es wurde einheitlich die folgende Frage gestellt: 
„Bezeichnen Sie sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* oder queer?“ Neben „ja“ oder „nein“ hatten die 
Befragten auch explizit die Möglichkeit, keine Angabe zu dieser Frage zu machen.
15 
Bundesweit bezeichnen sich 6,9 % aller Befragten als LSBTIQ (vgl. Abbildung 2.1.1). 3,1 % machten keine Angabe. 
Bezogen auf rund 68 Mio. Einwohner in Deutschland zwischen 18 und 75 Jahren bezeichnen sich also mindestens 
4,8 Mio. Personen in dieser Altersgruppe bundesweit als LSBTIQ. Diese Quote deckt sich in etwa mit dem Ergebnis 
von Dalia Research von 2016 (7 ,4 % LSBTIQ, Online-Befragung, gleiche Abfrage) und liegt etwas über der Quote, die 
Haversath et al. (2017) ermittelten (6,1 %, persönliche Interviews, andere Abfrage). Kroh et al. (2017) schätzen die 
Quote deutlich niedriger (1,9 %, persönliche Interviews, sich über die Jahre wiederholende Befragung). Da es sich bei 
15 In Säule 1 (Befragung der Gesamtbevölkerung) wurde diese sensible Frage zum Abschluss der Befragung gestellt. Für Säule 2 (Befragung von 
LSBTIQ) fungierte diese Frage als Screening-Kriterium und wurde deshalb zu Beginn der Befragung gestellt. Um in Säule 2 nicht offenzulegen, 
welche Zielgruppe gesucht wird, war diese Frage Teil eines umfangreicheren Fragenblocks, in dem nach der Zugehörigkeit zu verschiedenen 
Minderheiten gefragt wurde. Es haben sich 7,3 % aller eingeladenen potenziellen Befragungsteilnehmenden in Säule 2 als LSBTIQ bezeichnet 
und wurden zur weiteren Befragung zugelassen.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
 
  
 
 
 
  
Seite 21 
der Frage nach der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität um ein sehr persönliches und sensibles 
Befragungsthema handelt, ist davon auszugehen, dass es sich bei allen Messungen um Untergrenzen handelt, weil 
sich die eine oder andere Person in einer Befragung nicht outen möchte. 
In Köln bezeichnen sich 10,6 % aller Befragten als LSBTIQ. Nur 1,3 % machten hier keine Angabe. Damit liegt der Anteil 
an LSBTIQ an der Kölner Bevölkerung etwa 50 % höher als im bundesweiten Durchschnitt. Laut amtlicher Statistik 
lebten im Jahr 2015 etwa 820.000 Menschen in Köln, die zwischen 18 und 75 Jahre alt sind. Somit umfasst LSBTIQ 
in Köln in der Altersgruppe zwischen 18 und 75 Jahren mindestens 87.000 Personen (vgl. Stadt Köln 2016, S. 24, 
S. 27). Hinzu kommen weitere LSBTIQ unter 18 und über 75 Jahre, die in dieser Studie nicht befragt wurden und zu 
deren Anteil im Rahmen dieser Studie daher keine Aussage getroffen werden kann. 
Im Anschluss wurden die Befragten LSBTIQ gebeten, ihre sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität zu 
konkretisieren: „Welche der hier aufgeführten sexuellen Orientierungen bzw. welche geschlechtliche Identität 
trifft auf Sie persönlich zu?“ Als Antwortvorgaben standen zur Verfügung: Schwul, lesbisch, bisexuell, trans*, 
inter* oder queer. Darüber hinaus konnten die Befragten „etwas anderes, und zwar …“ angeben oder die Frage nicht 
beantworten. Es konnte nur eine Antwort ausgewählt werden. 
„Welche der hier aufgeführten sexuellen Orientierungen bzw. 
welche geschlechtliche Identität trifft auf Sie persönlich zu?“ 
Bundesweit Köln 
8% 
29% 
39% 
7% 
lesbisch 
bi / weiblich 
19% 
11% 
7% 60% 
4% 
17% bi / männlich 
schwul 
andere Identität 
n = 767 Befragte LSBTIQ bundesweit (außer Köln) 
n = 76 Befragte LSBTIQ Köln 
Abbildung 2.1.2: Sexuelle Orientierung bzw. geschlechtliche Identität als LSBTIQ 
Die Mehrheit der LSBTIQ bundesweit als auch in Köln ist männlich (vgl. Abbildung 2.1.2), was sich mit dem Ergebnis 
der FRA deckt (vgl. FRA 2014, S. 23), wenn auch der Anteil der schwulen und bisexuellen Männer dort mit 70 % noch

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
 
 
   
   
 
   
 
 
 
 
  
 
   
     
  
   
 
 
 
 
Seite 22 
deutlich höher ausfällt.16 Bundesweit liegt der Anteil der schwulen und bisexuellen Männer in dieser Studie bei 56 %, 
in Köln sogar bei 67 %.17 Der Anteil der lesbischen und bisexuellen Frauen beträgt bundesweit 37 %, in Köln 30 %. 
7 % der LSBTIQ bundesweit geben als geschlechtliche Identität trans*, queer oder etwas anderes an. 3 % entfallen 
auf trans* (entspricht hochgerechnet rund 140.000 Personen in der Altersgruppen zwischen 18 und 75 Jahren). 
2 % geben queer und weitere 2 % etwas anderes (z.B. „pansexuell“, „intersexuell“)
18 an. Auch in Köln bilden trans* 
die größte Subgruppe innerhalb dieser Kategorie. 
Interessant ist, dass sich auf bundesweiter Ebene sowohl Männer als auch Frauen häufg als bisexuell bezeichnen 
(46 % aller LSBTIQ). In der Gruppe der Frauen ist der Anteil der Bisexuellen bundesweit sogar mehr als dreimal so 
hoch wie der Anteil der Lesben.
19 Damit liegt der Anteil derer, die sich bundesweit als homosexuell, also schwul oder 
lesbisch, bezeichnen insgesamt bei rund 3 % der Gesamtbevölkerung. 
In Köln wird dagegen meist eine eindeutig homosexuelle Orientierung – schwul oder lesbisch – angegeben. Nur 18 % 
der LSBTIQ in Köln bezeichnen sich als bisexuell. Damit liegt in Köln der Anteil der Homosexuellen an der Gesamtbe-
völkerung Kölns bei ungefähr 9 %. 
2.2  Altersverteilung von LSBTIQ 
Interessant ist ein Blick auf die Altersverteilung (vgl. Abbildung 2.2.1). Bundesweit sind 38 % der LSBTIQ zwischen 18 
und 30 Jahre alt. Dies trifft jedoch nur auf 19 % der Gesamtbevölkerung zu. Die ältere Gruppe ab 51 Jahre umfasst dage-
gen bei LSBTIQ nur 18 % und ist damit vergleichsweise kleiner als diese Altersgruppe in der Gesamtbevölkerung (42 %).20 
16 In der Studie der FRA bezeichnen sich 16 % der Befragten LSBTIQ als lesbisch, 62 % als schwul, 7 % als weiblich/bisexuell, 8 % als männlich/bise -
xuell und 7 % als transgender (FRA 2014, S. 23). 
17 Angesichts der vergleichsweise geringen Fallzahl LSBTIQ in Köln in dieser Studie (n = 76) sind Aussagen zur Binnenstruktur von LSBTIQ in Köln 
nur Tendenzaussagen mit hoher statistischer Schwankungsbreite. Das gilt auch für alle folgenden Kapitel. 
18 Nur zwei der befragten LSBTIQ gaben an, sich als intersexuell zu bezeichnen. Diese geringe Fallzahl entspricht ungefähr den Schätzungen 
des Ethikrates von einem Anteil von 0,1 %, d.h. dass sich unter 1.000 Geburten ein Kind mit intersexuellen/intergeschlechtlichen Merkmalen 
befndet (Die Welt 2017). 
19 Wie in dieser Studie bezeichnen sich auch in der Studie der FRA Frauen häufger als bisexuell im Vergleich zu Männern. Allerdings ist 
der Anteil der Bisexuellen in der Studie der FRA insgesamt deutlich niedriger, als in dieser Studie. Das könnte an der Selbstselektion der 
Teilnehmer*innen an der FRA Studie liegen. Möglicherweise ist das Interesse an einer Teilnahme an der Studie bei eindeutig homosexuellen 
Personen höher als bei bisexuellen Personen. 
20 Diese Studie bezieht sich auf die deutsche Bevölkerung zwischen 18 und 75 Jahren. Über Jugendliche unter 18 Jahren und ältere Personen 
über 75 Jahren können keine Aussagen getroffen werden.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
Alter der Befragten, gegliedert nach Lebensabschnitten 
Gesamtbevölkerung: n = 969 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 586 Befragte Köln 
LSBTIQ: n = 767 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 76 Befragte Köln 
19% 
39% 
42% 
24% 
40% 
35% 
38% 
44% 
18% 
27% 
45% 
28% 
18 bis 30 Jahre 31 bis 50 Jahre 51 bis 75 Jahre 
Deutschland Köln Deutschland  Köln  
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Abbildung 2.2.1: Alter gegliedert nach Lebensabschnitten21 
 
  
  
Seite 23 
Jüngere Menschen bezeichnen sich auf bundesweiter Ebene offenbar eher als LSBTIQ als ältere Menschen.22 In Köln 
weicht die Altersstruktur von LSBTIQ dagegen nur geringfügig von der Altersstruktur der Gesamtbevölkerung ab. 
Der Anteil der älteren LSBTIQ fällt in Köln somit deutlich höher aus, als auf Bundesebene. Dafür sind verschiedene 
Ursachen denkbar: Zum einen wurde bereits festgestellt, dass LSBTIQ häufger in großen Städten leben. Möglicher-
weise sind aber auch schon vor einigen Jahren überdurchschnittlich viele LSBTIQ gezielt nach Köln gezogen (und 
leben hier immer noch), weil sie Köln im Hinblick auf den Umgang mit LSBTIQ als offener empfunden haben. Denkbar 
ist darüber hinaus, dass ältere Kölner LSBTIQ aufgrund des offenen Umgangs mit LSBTIQ in Köln eher bereit sind, sich 
überhaupt als LSBTIQ zu outen. 
2.3  Bildung, Einkommen und Haushaltsgröße von LSBTIQ 
Die Struktur der höchsten Bildungsabschlüsse unterscheidet sich kaum zwischen LSBTIQ und der Gesamtbevölke-
rung (vgl. Tabelle 2.3.1). LSBTIQ erreichen mit 27  % etwas häufger einen Hochschulabschluss als die Gesamtbevölke-
rung (22  %). Dieser Unterschied verschwindet jedoch, wenn der Alterseffekt (weniger ältere LSBTIQ auf Bundesebe-
ne) kontrolliert wird. 
21 Minimale Abweichungen von 100 % in der Addition der Prozentzahlen sind auf Rundungsfehler zurückzuführen. Dies gilt auch für alle weiteren 
betroffenen Abbildungen und Tabellen. 
22 Zu einem sehr ähnlichen Ergebnis kommen auch Kroh et al. (2017), S. 689.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
 
    
    
    
    
 
  
 
 
Seite 24 
Deutschland (ohne Köln) Köln 
Bildung LSBTIQ Bevölkerung LSBTIQ Bevölkerung 
kein Abschluss, Volks- / Hauptschule 25 % 29 % 37 % 31 % 
Mittlere Reife, Polytechnische Oberschule 33 % 32 % 18 % 26 % 
Fachhochschulreife, Abitur 14 % 16 % 13 % 15 % 
Hochschulabschluss 27 % 22 % 32 % 27 % 
Basis (n) 767 969 76 586 
Tabelle 2.3.1: Bildung LSBTIQ vs. Gesamtbevölkerung 
Gleiches gilt auch für die Bildungsstruktur in Köln. Hier ist das Bildungsniveau insgesamt etwas höher. Dies ist jedoch 
typisch für Groß- und Universitätsstädte. Leichte Unterschiede in der Bildung zwischen Kölner LSBTIQ und Kölner 
Gesamtbevölkerung liegen aufgrund der geringen Fallzahl innerhalb der statistischen Schwankungsbreite. 
LSBTIQ sind etwas häufger erwerbstätig als die Gesamtbevölkerung (vgl. Abbildung 2.3.1). Bundesweit geben 54 % 
LSBTIQ an, hauptberufich ganztags erwerbstätig zu sein (Gesamtbevölkerung 44 %). Weitere 25 % sind hauptbe
-
r
ufich halbtags oder nebenher erwerbstätig (entspricht der Gesamtbevölkerung). In Köln sind sogar 66 % LSBTIQ 
hauptberufich ganztags erwerbstätig und 22 % hauptberufich halbtags oder nebenher erwerbstätig. 
Erwerbstätigkeit der Befragten 
Gesamtbevölkerung: n = 969 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 586 Befragte Köln 
LSBTIQ: n = 767 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 76 Befragte Köln 
44% 
14% 11% 
32% 
54% 
10% 12% 
24% 
54% 
10% 
15% 
22% 
66% 
7% 
15% 12% 
hauptberuflich, 
ganztags 
hauptberuflich, 
halbtags 
nebenher 
erwerbstätig 
nicht erwerbstätig 
Deutschland Köln Deutschland  Köln  
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Abbildung 2.3.1: Erwerbstätigkeit 
Keine nennenswerten Unterschiede sind bei der Art der Beschäftigung zu fnden. LSBTIQ sind in etwa genauso häu-
fg s
elbständig oder angestellt wie die Gesamtbevölkerung.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
 
 
 
 
  
 
 
 
Seite 25 
Beim Einkommen sind geringe Unterschiede zu beobachten. So verfügen LSBTIQ auf Bundesebene etwas häufger 
über ein persönliches Nettoeinkommen23 über 1.499 EUR pro Monat als die Gesamtbevölkerung (vgl. Abbildung 
2.3.2). In Köln fällt auf, dass 43 % aller LSBTIQ über ein persönliches Nettoeinkommen von 2.000 EUR und darüber 
verfügen, was in Kölns Gesamtbevölkerung nur auf 31 % zutrifft. Das durchschnittliche jährliche Nettoäquivalenzein
-
k
ommen von LSBTIQ in Köln liegt in dieser Studie bei annähernd 26.000 EUR pro Jahr. In der Gesamtbevölkerung 
Kölns liegt dieser Wert in dieser Studie nur knapp über 23.000 EUR.24 
   
Monatliches persönliches Nettoeinkommen 
(Nettoäquivalenzeinkommen*) 
Gesamtbevölkerung: n = 840 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 526 Befragte Köln 
LSBTIQ: n = 703 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 73 Befragte Köln 
39% 
32% 
29% 31% 
38% 
31% 
35% 35% 
30% 
35% 
23% 
43% 
bis 1.499 EUR 1.500 bis 1.999 EUR 2.000 EUR und mehr 
* Berechnet aus den Angaben zum Netto-HH-EK, der Haushaltsgröße und der Anzahl der Kinder. 
Personengewichte der Haushaltsmitglieder nach OECD. 
Deutschland Köln 
Gesamtbevölkerung 
Deutschland  Köln  
LSBTIQ 
Abbildung 2.3.2: Monatliches Nettoäquivalenzeinkommen der Befragten 
Eine Ursache für das vergleichsweise hohe Einkommen von LSBTIQ in Köln könnte der überproportionale Anteil 
schwuler Männer innerhalb von LSBTIQ in Köln sein. Denn auch innerhalb LSBTIQ herrscht eine Einkommensungleich-
he
it zwischen Frauen und Männern, der sogenannte „Gender Pay Gap“. Jeweils 45 % der lesbischen und der bisexuel-
le
n Frauen verfügen über ein Nettoäquivalenzeinkommen unterhalb von 1.500 EUR pro Monat (vgl. Abbildung 2.3.3). 
Bei bisexuellen Männern beträgt dieser Anteil nur 36 %, bei Schwulen sogar nur 21 %. Schwule Männer stellen in dieser 
Studie die einkommensstärkste Gruppe dar, sowohl in Köln als auch bundesweit. 43 % der schwulen Männer bundes-
w
eit verfügen über 2.000 EUR netto pro Monat oder mehr und damit auch um eine höhere Kaufkraft. Somit stellen 
23 Ausgewiesen wird hier das persönliche Nettoäquivalenzeinkommen. Das berechnet sich aus dem Netto-Haushaltseinkommen, der Haushalts -
größ
e und der Anzahl der Kinder. Das Netto-Haushaltseinkommen wird dabei durch die gewichtete Anzahl der Personen im Haushalt geteilt. 
Die Gewichte entsprechen der OECD-Skala. 
24 Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass in den Stichproben dieser Studie generell ein höherer Anteil an unteren Einkommens -
s
chichten als in der Grundgesamtheit vertreten ist. Vermutlich liegt also das absolute Einkommen in der Grundgesamtheit etwas höher. Das 
betrifft jedoch alle Gruppen gleichermaßen, wirkt sich also kaum auf die beobachteten Unterschiede aus. Zu beachten ist weiterhin die relativ 
geringe Fallzahl von LSBTIQ in Köln, was zu einer hohen Schwankungsbreite der Zahlen führt.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
   
Monatliches persönliches Nettoeinkommen von LSBTIQ 
(Nettoäquivalenzeinkommen*) 
Frauen: n = 67 lesbisch,  n = 207 bisexuell; Männer: n = 127 bisexuell, n = 326 schwul 
andere sex. Identität: n = 48 
45% 
28% 27% 
45% 
34% 
21% 
36% 35% 
29% 
21% 
36% 
43% 
62% 
23% 
15% 
bis 1.499 EUR 1.500 bis 1.999 EUR 2.000 EUR und mehr 
lesbisch bi / weiblich bi / männlich schwul anders 
* Berechnet aus den Angaben zum Netto-HH-EK, der Haushaltsgröße und der Anzahl der Kinder. 
Personengewichte der Haushaltsmitglieder nach OECD. 
Abbildung 2.3.3: Monatliches Nettoeinkommen von LSBTIQ 
 
 
 
 
   
 
  
  
  
Seite 26 
schwule Männer in Köln als größte und zugleich einkommensstärkste Gruppe innerhalb von LSBTIQ in Köln durch die 
damit verbundene Kaufkraft in wirtschaftlicher Hinsicht einen besonders wichtigen Faktor für Köln dar.25 
Auffällig ist (trotz geringer Fallzahl), dass die Gruppe der Personen mit anderer sexueller oder geschlechtlicher 
Identität (überwiegend trans* oder queer) mehrheitlich in die niedrigere Einkommenskategorie fällt. Es kann zwar in 
dieser Gruppe aufgrund der Daten keine überdurchschnittlich hohe Erwerbslosigkeit festgestellt werden, es ist aber 
zu vermuten, dass es für diese Personengruppe besonders schwierig ist, besser bezahlte Jobs zu bekommen. 
Die Struktur der monatlichen Ausgaben unterscheidet sich nicht zwischen LSBTIQ und Gesamtbevölkerung. 34 % des 
verfügbaren Einkommens werden von LSBTIQ für das Wohnen ausgegeben, 23 % für die Lebenshaltung. Für Mobilität 
werden 10 % ausgegeben, 21 % für Freizeitgestaltung (inklusive Shopping). 5 % im Monat werden gespart. Für Sonsti
-
ge
s werden 7 % aufgewendet. 
Schwule verfügen nicht nur über das höchste Einkommen innerhalb der Gruppe der LSBTIQ, sie leben auch sehr häu-
fg in e
inem Single-Haushalt (47 %) oder zu zweit (42 %) (vgl. Abbildung 2.3.4). Das unterscheidet sich deutlich von 
der Verteilung der Haushaltsgrößen in der Gesamtbevölkerung (27 % Single-Haushalte, 38 % 2-Personen-Haushalte, 
25 Abweichend von diesen Ergebnissen berichten Kroh et al. (2017) auch von einem „Sexuality Pay Gap“ (vgl. Kroh et al. 2017, S. 694). Dieser 
betreffe insbesondere homosexuelle Männer, deren Stundenlöhne statistisch signifkant unterhalb der Stundenlöhne von heterosexuellen 
Männern liegen. Die Stundenlöhne homosexueller Frauen unterschieden sich dagegen weder signifkant von denen homosexueller Männer 
noch von denen heterosexueller Frauen (vgl. ebd.). Die Autoren verweisen in dem Zusammenhang auf weitere internationale Studien mit 
ähnlichen Ergebnissen. Da in den Daten der hier vorliegenden Studie trotz intensiver Analyse kein Sexuality Pay Gap identifziert werden 
konnt, wohl aber ein Gender Pay Gap, scheint hier weiterer Forschungsbedarf zu bestehen.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
 
 
 
  
    
 
  
  
 
Seite 27 
34 % 3-Personen-Haushalte oder größer).26 Lesben und bisexuelle Frauen leben dagegen nur zu rund einem Viertel 
in Single-Haushalten und zu einem weiteren Drittel zu zweit, rund 40 % dagegen in Haushalten mit drei oder mehr 
Personen.27 Diese Verteilung unterscheidet sich kaum von der Verteilung für Frauen in der Gesamtbevölkerung. 
Bei 30 % aller befragten Lesben und 28 % aller befragten bisexuellen Frauen lebt mindestens ein Kind unter 18 Jahren 
im Haushalt. Das entspricht ebenfalls in etwa dem Anteil an Kindern in Haushalten von Frauen in der Gesamtbevölke-
rung (27 %). Bei Schwulen sind Kinder im Haushalt dagegen sehr selten (5 %). 95 % der schwulen und 86 % der bisexu-
ellen Männer leben ohne Kinder im Haushalt. 
„Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt, Sie selbst mit 
eingeschlossen? [...] wie viele Kinder unter 18 Jahren?“ 
26% 
33% 
41% 
30% 
25% 
36% 39% 
28% 
41% 
29% 29% 
14% 
47% 
42% 
5% 
41% 
31% 
28% 
21% 
mindestens 1 Kind 
unter 18 
12% 
1 Person 2 Personen 3 und mehr Personen 
lesbisch bi / weiblich bi / männlich schwul anders 
Frauen: n = 76 lesbisch, n = 234 bisexuell; Männer: n = 135 bisexuell, n = 345 schwul 
andere sex. Identität: n = 53 
Abbildung 2.3.4: LSBTIQ Haushaltsgröße und Kinder unter 18 im Haushalt 
2.4  Konsum und Freizeitverhalten von LSBTIQ 
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie wurden nach ihrem Freizeitverhalten befragt. Es wurde eine Liste 
mit Tätigkeiten in der Freizeit vorgelegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten angeben, wie häufg sie diese 
26 Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass in den Stichproben dieser Studie generell ein höherer Anteil von Single-Haushalten als 
in der Grundgesamtheit enthalten ist. Die Anzahl der Single-Haushalte wird also absolut gesehen in der Grundgesamtheit geringer sein. Die 
dargestellten Unterschiede sind davon jedoch vermutlich kaum betroffen. 
27 Kroh et al. (2017) berichten in Ihrer Studie, dass der Anteil gleichgeschlechtlicher Paare etwas über 1 % aller Haushalte ausmacht (vgl. Kroh et 
al. 2017, S. 690). Laut der hier vorliegenden Studie leben rund 49 % aller Lesben und Schwule in einem Haushalt mit mindestens 2 Personen. 
Umgerechnet auf die Haushalte in der Gesamtbevölkerung entspricht das einem Anteil von 1,5 % und liegt damit in einer ähnlichen Größen-
ordnung.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
2. Größe und Demografe von LSBTIQ in Köln und bundesweit 
 
   
   
     
    
    
     
    
 
    
    
    
    
    
    
Seite 28 
Tätigkeit in ihrer Freizeit ausüben (vgl. Tabelle 2.4.1). Ausgewiesen ist der Prozentsatz derjenigen, die die Tätigkeit 
mindestens einmal im Monat oder häufger ausführen. 
LSBTIQ beschäftigen sich in ihrer Freizeit häufger mit Musik, Kunst und Kultur als die Gesamtbevölkerung – und dies 
sowohl passiv (Kino 34 %, Besuch von Museen/Ausstellungen 24 %, Besuch von Opern/Klassikkonzerten 19 %) als auch 
aktiv (künstlerische Tätigkeit 32 %, Tanzen gehen 29 %, Musik machen 24 %). Café-, Kneipen- und Restaurantbesuche 
sind bei LSBTIQ bundesweit aber insbesondere auch bei LSBTIQ in Köln häufger als bei der Gesamtbevölkerung. 
LSBTIQ in Köln stärken damit die Kölner Gastronomie und die lokale Wirtschaft überdurchschnittlich – gerade im 
Hinblick auf die Tatsache, dass die lokale Wirtschaft in der Regel von Ausgaben im Gastronomiebereich mehr proftie-
ren kann als von Ausgaben im Einzelhandel. 
Tätigkeiten, die mindestens einmal im 
Monat in der Freizeit unternommen 
werden. 
Deutschland (ohne Köln) Köln 
LSBTIQ Bevölkerung LSBTIQ Bevölkerung 
Essen oder trinken gehen (Café, Kneipe, 
Restaurant) 79 % 75 % 92 % 84 % 
Arbeiten am Haus, in der Wohnung, am 
Auto; Gartenarbeit 67 % 77 % 59 % 73 % 
Aktive sportliche Betätigung 64 % 60 % 76 % 69 % 
Shoppen gehen (unabhängig von 
Konsumgütern des täglichen Bedarfes) 62 % 62 % 70 % 72 % 
Kinobesuch 34 % 29 % 41 % 44 % 
Sonstige künstlerische Tätigkeiten,
 z.B. Malen, Gedichte schreiben, Theater 
spielen 
32 % 22 % 39 % 26 % 
Tanzveranstaltungen / Disco 29 % 18 % 46 % 35 % 
Besuch von Museen, Ausstellungen 24 % 19 % 30 % 32 % 
Musik machen 24 % 19 % 23 % 21 % 
Besuch von Veranstaltungen wie Oper, 
klassische Konzerte, Theater 19 % 15 % 20 % 22 % 
Besuch von Pop-, Rock- oder Jazz-
konzerten 14 % 12 % 19 % 20 % 
Basis (n) 767 969 76 586 
Tabelle 2.4.1: Tätigkeiten in der Freizeit (mindestens einmal im Monat oder häufiger)

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
3. Köln als tolerante und weltoffene Hochburg von LSBTIQ 
 
Seite 29 
3. Köln als tolerante und weltoffene Hochburg von LSBTIQ 
3.1  Tolerantes und weltoffenes Köln 
Z
u Beginn der Befragung wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Eigenschaften vorgelegt mit 
der Bitte, zu bewerten, wie stark diese Eigenschaften auf Köln zutreffen. Bewertet wurde auf einer Skala von 1 bis 5. 
Eine „1“ bedeutet „trifft voll und ganz zu“, eine „5“ steht für „trifft überhaupt nicht zu“. Mit den Werten dazwischen 
konnten die Befragten abstufen. In Abbildung 3.1.1 ist das Ergebnis als Profl der Mittelwerte dargestellt. Die Reihen
-
f
olge ist nach der Bewertung der Gesamtbevölkerung Deutschlands sortiert (vgl. Abbildung 3.1.1). 
„Bunt“, „Weltoffen“, „Vielfältig“ treffen am stärksten zu, „Bunt“ wird im Durchschnitt mit 2,0 bewertet. „Modern“, 
„Lebenswert“ und „Ehrlich“ liegen in der Reihenfolge am hinteren Ende. „Ehrlich“ wird durchschnittlich mit 2,5 be
-
w
ertet. 
„Wie stark treffen die folgenden Eigenschaften auf die Stadt 
Köln zu?“ 
trifft voll trifft überhaupt 
und ganz zu nicht zu 
1 2 3 4 5 
Bunt 
Weltoffen 
Vielfältig 
T olerant 
Traditionsverbunden 
Gastfreundlich 
Freundlich und 
aufgeschlossen 
Modern 
Lebenswert 
Ehrlich 
2,0 
2,0 
2,0 
2,1 
2,1 
2,1 
2,1 
2,2 
2,4 
2,5 
Bevölkerung Deutschland 
Bevölkerung Köln  
LSBTIQ Deutschland  
LSBTIQ Köln  
Mittelwerte für die deutsche Gesamtbevölkerung Gesamtbevölkerung: n ˜ 706 Befragte bundesweit (außer Köln), n ˜ 570 Befragte Köln 
sind in der Darstellung ausgewiesen. LSBTIQ: n ˜ 562 Befragte bundesweit (außer Köln), n ˜ 74 Befragte Köln 
Abbildung 3.1.1: Eigenschaftsprofil von Köln 
Es fällt auf, dass LSBTIQ deutschlandweit Köln nahezu identisch wie die deutsche Gesamtbevölkerung beurteilt. 
Kölnerinnen und Kölner beurteilen ihre Stadt deutlich positiver. Noch positiver als die Kölner Gesamtbevölkerung 
beurteilen Kölner LSBTIQ ihre Stadt.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
3. Köln als tolerante und weltoffene Hochburg von LSBTIQ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
  
Seite 30 
„Kölle is e jeföhl“ – diese Einstellung trifft offenbar auf LSBTIQ in besonders hohem Maße zu. Der Aussage „Köln ist 
im Vergleich zu anderen Großstädten etwas Besonderes“ stimmen über 90 % der Kölner LSBTIQ voll und ganz oder 
eher zu. Damit wird die ohnehin schon hohe Zustimmung innerhalb der Kölner Gesamtbevölkerung zu dieser Aussa-
ge von 78 % noch deutlich übertroffen. Gleiches gilt für die Aussage „Mir gefällt das typische Kölner Lebensgefühl“. 
Hier stimmen 91 % der Kölner LSBTIQ voll und ganz oder eher zu. Die Zustimmung in der Kölner Gesamtbevölkerung 
liegt hier bei 81 %. 
3.2  Köln als Hochburg lesbisch-schwulen Lebens 
Köln, eine Hochburg der Lesben und Schwulen? Dieses Image prägt durchaus die Innen- und Außenwahrnehmung 
der Stadt. 
Schon bei ungestützten spontanen Assoziationen zu Köln, die zu Beginn des Themenblocks rund um Köln im 
Interview abgefragt wurden, spielt das Thema LSBTIQ eine Rolle (vgl. Tabelle 3.2.1). Natürlich dominieren hier große 
Symbole Kölns, wie Dom, Karneval, Rhein, Fußball und Kölsch. Aber immerhin 5 % der befragten deutschen Bevölke-
rung und 4 % der Kölner Bevölkerung denken spontan auch an LSBTIQ, wenn sie an Köln denken. Eine repräsentative 
Studie von FORSA aus dem Dezember 2017 ist zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Hier wird berichtet, dass 4 % 
der Kölnerinnen und Kölner spontan LSBTIQ mit Köln assoziieren (vgl. Forsa 2017 , S. 31). 
Spontanassoziationen zu Köln 
Deutschland (ohne Köln) Köln 
LSBTIQ Bevölkerung LSBTIQ Bevölkerung 
Dom 72 % 82 % 55 % 57 % 
Karneval 26 % 30 % 14 % 24 % 
Rhein 15 % 18 % 28 % 27 % 
Fußball 8 % 12 % 2 % 14 % 
Kölsch (Bier) 13 % 11 % 7 % 11 % 
Silvesternacht 2015/2016 6 % 8 % 2 % 1 % 
Kultur, Museen, Theater 7 % 8 % 19 % 9 % 
freundliche Menschen, Gastfreundschaft 3 % 5 % 11 % 15 % 
LSBTIQ 23 % 5 % 19 % 4 % 
Bauwerke, Parks 6 % 4 % 11 % 11 % 
weltoffen, liberal, tolerant 6 % 4 % 30 % 16 % 
Frohsinn, Lebensfreude 3 % 4 % 19 % 12 % 
multikulti 1 % 1 % 9 % 6 % 
Dreck, dreckig 2 % 1 % 4 % 8 % 
kölsche Mentalität, Lokalpatriotismus 1 % 1 % 7 % 11 % 
Heimat 1 % 0 % 9 % 9 % 
bunt, vielfältig, individuell, kreativ 1 % 0 % 11 % 4 % 
Basis (n) 767 969 76 586 
Tabelle 3.2.1: Spontanassoziationen zu Köln, absteigend sortiert nach Nennungen in der Gesamtbevölkerung. Nennungen 
über 10 % sind hervorgehoben. Nennungen, die in keiner Gruppe über 7 % betragen haben, wurden ausgeblendet. 
Besonders präsent ist das Thema „LSBTIQ in Köln“ im LSBTIQ-Personenkreis selbst, vor allem in der Außensicht. 
Daneben fällt auf, dass für LSBTIQ in Köln Weltoffenheit und Toleranz von Köln besonders präsent sind. Generell lässt 
sich festhalten, dass Kölnerinnen und Kölner neben den kulturellen, touristischen und historischen Highlights auch

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
3. Köln als tolerante und weltoffene Hochburg von LSBTIQ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
„Wie stark trifft die Eigenschaft ‚Hochburg der Lesben und 
Schwulen‘ auf Köln zu?“ 
25% 
32% 
31% 
8% 
30% 
9% 
17% 
3% 
8% 
3% 
4% 
3% 
(5) trifft überhaupt nicht zu 
4 
3 
2 
35% 
57% 
47% 
87% (1) trifft voll und ganz zu 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Prozentuiert auf gültige Werte ohne „weiß nicht“. Gesamtbevölkerung: n = 652 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 574 Befragte Köln 
Werte unter 2% wurden ausgeblendet. LSBTIQ: n = 635 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 76 Befragte Köln 
Abbildung 3.2.1: Köln eine Hochburg der Lesben und Schwulen 
   
  
 
 
 
   
Seite 31 
die Menschen in Köln und deren Lebensart stark mit Köln verbinden (z.B. Gastfreundschaft, Frohsinn, Liberalität, 
„kölsche“ Mentalität). 
Bei der konkreten Nachfrage nach der Eigenschaft von Köln als „Hochburg der Lesben und Schwulen“ stimmen 
auf Bevölkerungsebene 60 % der Befragten zu, nur 1 1 % fnden, dass dies nicht zutrifft, 30 % antworten neutral (vgl. 
Abbildung 3.2.1).
28 Etwa ein Drittel der befragten Personen (n = 317) gibt allerdings an, dies nicht beurteilen zu 
können. Die Kölner Bevölkerung stimmt der Aussage, Köln sei eine Hochburg der Lesben und Schwulen, mit 89 % zu. 
Im Verhältnis dazu noch größer sind die Zustimmungsraten innerhalb des LSBTIQ-Personenkreises: Deutschlandweit 
sind 78 % der LSBTIQ der Meinung, Köln sei eine Hochburg der Lesben und Schwulen. Bei Kölner LSBTIQ liegt die 
Zustimmung sogar bei 95 %. 
In diesem Zusammenhang wurde auch nach anderen Städten gefragt: Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. 
N
eben Köln werden noch am ehesten Berlin (Gesamtbevölkerung 37  %, LSBTIQ 54  %) und Hamburg (Gesamtbe-
völkerung 30  %, LSBTIQ 37  %) als Hochburgen der Lesben und Schwulen angesehen (siehe Tabellen im Anhang). In 
den spontanen Assoziationen zu diesen Städten taucht das Thema LSBTIQ jedoch im Gegensatz zu Köln nicht auf. 
28 Bewertet wurde auf einer 5-stufgen Skala von 1 = „trifft voll und ganz zu“ bis 5 „trifft überhaupt nicht zu“. Bewertungen von 1 und 2 wurden 
als „zustimmend“ zusammengefasst, 4 und 5 als „ablehnend“. Eine 3 gilt als „neutral“. Die hier und im Folgenden ausgewiesenen Prozent-
zahlen beziehen sich immer auf die Anzahl der gültigen Antworten ohne die Kategorie „weiß nicht“. Sofern ein bemerkenswert hoher Anteil 
der Befragten eine Frage nicht beantworten konnte oder wollte, wird im Text darauf hingewiesen.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
3. Köln als tolerante und weltoffene Hochburg von LSBTIQ 
 
  
  
 
 
  
  
  
 
 
 
   
  
Seite 32 
Dieses Image schadet Köln nicht: 65 % der Gesamtbevölkerung sind der Ansicht, dass der tolerante Umgang mit Les-
ben und Schwulen in Köln etwas ist, was diese Stadt positiv von anderen Städten abhebt (vgl. Abbildung 3.2.2), 
14 % sehen das eher nicht so, 21 % beurteilen dies neutral. Allerdings hat jede sechste befragte Person diese Frage 
nicht beantwortet. Die Kölnerinnen und Kölner selbst stimmen hier zu 81 % zu, nur 9 % fnden, dass dies eher nicht 
zutrifft. Auch hier sind die Zustimmungswerte von LSBTIQ im Vergleich noch höher: 85 % stimmen deutschlandweit 
zu, dass der tolerante Umgang mit LSBTIQ Köln positiv auszeichnet, in Köln stimmen sogar 94 % der LSBTIQ dieser 
Aussage zu. 
 
 
„Der tolerante Umgang mit Lesben und Schwulen in Köln ist 
etwas, was dieses Stadt positiv von anderen Städten abhebt.“ 
2% 
25% 
55% 
57% 
88% 27% 
26% 28% 
6% 
21% 
11% 
12% 
3% 
5% 3% 
2% 9% 6% 
38% 
(5) trifft überhaupt nicht zu 
4 
3 
2 
(1) trifft voll und ganz zu 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Prozentuiert auf gültige Werte ohne „weiß nicht“. Gesamtbevölkerung: n = 810 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 568 Befragte Köln 
Werte unter 2% wurden ausgeblendet. LSBTIQ: n = 703 Befragte bundesweit (außer Köln), n = 75 Befragte Köln 
Abbildung 3.2.2: Toleranter Umgang mit LSBTIQ in Köln 
Dennoch sind auch teilweise Vorbehalte zu beobachten. Der Aussage, „Ich fnde es gut, dass Köln eine Hochburg 
von Lesben und Schwulen ist“, stimmen in der Gesamtbevölkerung zwar 53 % zu, 17 % reagieren jedoch ablehnend 
und jede sechste befragte Person beantwortet die Frage gar nicht. In Köln ist die Zustimmung zu dieser Aussage 
höher und beträgt 66 %. Aber auch 13 % der Kölnerinnen und Kölner fnden es eher nicht gut, dass Köln eine Hoch-
burg von Lesben und Schwulen ist. Ein ähnliches Bild fndet sich bei der Aussage „Ich empfnde die starke schwule/ 
lesbische Community in Köln als eine Bereicherung für die Stadt“. Deutschlandweit stimmen 53 % zu, 22 % äußern 
sich ablehnend, jede fünfte befragte Person antwortet nicht. In Köln stimmen 65 % zu, 14 % äußern sich negativ. Die 
Zustimmung von LSBTIQ- zu diesen beiden Aussagen ist dagegen erwartungsgemäß sehr hoch und Ablehnung kaum 
vorhanden.
29 
29 Zustimmung von LSBTIQ zur Aussage, „gut, dass Köln Hochburg von Lesben und Schwulen ist“ deutschlandweit 80 %, in Köln 96 %. Zustim -
mung zur Aussage, „Community eine Bereicherung für die Stadt“ deutschlandweit 82 %, in Köln 94 %.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
3. Köln als tolerante und weltoffene Hochburg von LSBTIQ 
 
  
 
Seite 33 
Es zeichnet sich also ein ambivalentes Bild ab. Einerseits ist die Offenheit und Toleranz gegenüber LSBTIQ in weiten 
Teilen der Bevölkerung und insbesondere bei vielen Kölnerinnen und Kölnern vorhanden. Andererseits sind Vorbe-
h
alte und auch eine gewissen Unsicherheit, die sich vor allem in der hohen Zahl fehlender Antworten zeigt, in der 
Bevölkerung nach wie vor präsent. Dieser Eindruck wird auch von einer Studie von Beate Küpper et al. von der Hoch-
s
chule Niederrhein, die im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durchgeführt wurde, bestätigt. Die 
bevölkerungsrepräsentative Umfrage zeigt, dass abwertende Einstellungen in der Bevölkerung durchaus noch weit 
verbreitet sind. So bezeichneten es 38 % der Befragten als „sehr“ oder „eher“ unangenehm, wenn zwei Männer in der 
Öffentlichkeit ihre Zuneigung zeigten, indem sie sich zum Beispiel küssten (Küpper et al. 2017 , S. 8). Etwa 18 % halten 
Homosexualität sogar für „unnatürlich“ (ebd., S. 6).

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
4. Attraktivität von Köln als Wohnort und als Reiseziel für LSBTIQ 
 
 
  
  
  
  
 
 
 
  
 
  
     
    
    
Seite 34 
4. Attraktivität von Köln als Wohnort und als Reiseziel für LSBTIQ 
4.1  Bevorzugte Wohnorte von LSBTIQ und die Anziehungskraft Kölns 
Großstädte scheinen generell der bevorzugte Wohnort für LSBTIQ zu sein. 43 % aller LSBTIQ leben in Städten mit 
mehr als 300 Tsd. Einwohnern.30 Die Gesamtbevölkerung lebt dagegen nur zu 34 % in Großstädten (vgl. Tabelle 4.1.1). 
Größe des Wohnortes 
Deutschland (ohne Köln) 
LSBTIQ Bevölkerung 
Unter 100 Tsd. Einwohner 38 % 50 % 
100 Tsd. – 300 Tsd. Einwohner 18 % 13 % 
Über 300 Tsd. Einwohner 43 % 34 % 
k.A. 1 % 2 % 
Basis (n) 767 969 
Tabelle 4.1.1: Größe des Wohnortes LSBTIQ vs. Gesamtbevölkerung 
Köln hat auf jeden Fall als Wohnort eine hohe Anziehungskraft für LSBTIQ, denn drei von vier LSBTIQ geben an, erst 
als erwachsene Person nach Köln gezogen zu sein (vgl. Abbildung 4.1.1). In der Gesamtbevölkerung Kölns trifft dies 
nur auf jede zweite Einwohnerin bzw. jeden zweiten Einwohner zu. 79 % der LSBTIQ in Köln stimmen der Aussage voll 
und ganz zu, sehr gerne in Köln zu leben. In der der Gesamtbevölkerung Kölns sind dies nur 60 %.
31 
Diese Anziehungskraft Kölns für LSBTIQ besteht vermutlich schon seit einigen Jahren, was wie bereits ausgeführt den 
im Vergleich zu Gesamtdeutschland höheren Anteil an älteren LSBTIQ in Köln zum Teil erklären könnte. Auf gezielte 
Nachfrage bejahten 51 % der LSBTIQ in Köln, dass die eigene sexuelle Orientierung auch eine Rolle bei der Ent-
scheidung gespielt habe, in Köln zu leben. Weitere spezielle Gründe für LSBTIQ, in Köln zu leben, waren auf offene 
Nachfrage neben dem Hauptgrund Beruf (42 %) die Liebe zu Köln (25 %) sowie Vielfalt, Toleranz und Offenheit in Köln 
(21 %). 
30 Auch Kroh et al. (2017) berichten, dass LSBTIQ häufger als die übrige Bevölkerung in Großstädten leben (vgl. Kroh et al. (2017, S. 690). 
31 Die Befragten konnten die Aussage „Ich lebe sehr gerne in Köln“ auf einer fünfstufgen Skala von 1 = „trifft voll und ganz zu“ bis 5 = „trifft 
überhaupt nicht zu bewerten“. 79 % LSBTIQ in Köln (n = 76) bewerteten diese Aussage mit 1, weitere 17 % mit 2. In der Gesamtbevölkerung 
Kölns (n = 568) bewerteten 60 % diese Aussage mit 1 und weitere 22 % mit 2.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
4. Attraktivität von Köln als Wohnort und als Reiseziel für LSBTIQ 
 
 
 
„Sind Sie an Ihrem aktuellen Wohnort aufgewachsen oder im 
späteren Verlauf Ihres Lebens hierhin gezogen?“ 
Befragte mit Wohnort in Köln 
Aufgewachsen und nie 30% Gesamtbevölkerung Köln 
länger weg gewesen LSBTIQ Köln 
12% 
Aufgewachsen, weg 15% 
gewesen und wieder 
gekommen 10% 
55% Erst als erwachsene 
Person zugezogen 78% 
n = 586 Befragte Köln 
n = 76 Befragte LSBTIQ Köln 
Abbildung 4.1.1: In Köln aufgewachsen oder als Erwachsener zugezogen? 
 
  
 
 
 
 
 
Seite 35 
4.2  Reiseverhalten und Köln als Reiseziel für LSBTIQ 
T
ourismus ist für Köln ein bedeutender Wirtschaftszweig. So verzeichnete Köln allein im Jahr 2015 fast 6 Millionen 
Übernachtungen in Hotels oder Gasthöfen (vgl. Stadt Köln 2016, S. 191).32 Hinzu kommt eine nicht bekannte Zahl an 
Tagestouristen und Menschen, die aus der näheren Umgebung zum Ausgehen oder Feiern für einen Abend nach Köln 
kommen. 
Diese Studie hat ergeben, dass innerhalb von LSBTIQ der Anteil an Personen, die häufg Reisen (mindestens 4 Reisen 
in den letzten 12 Monaten) mit 26 % etwas höher ist, als in der Gesamtbevölkerung (22 %). Gefragt nach der Art der 
Reise stellt sich heraus, dass insbesondere Städtereisen mit 58 % einen großen Anteil der Reisen von LSBTIQ aus
-
m
achen. Bei der Gesamtbevölkerung beträgt dieser Anteil 50 %. Ebenfalls überproportional beliebt bei LSBTIQ sind 
Reisen zu Konzerten oder kulturellen Veranstaltungen mit einem Anteil von 24 % an allen Reisen. In der Gesamtbe-
völk
erung beträgt dieser Anteil nur 14 %. Es ergibt sich also auf jeden Fall Potenzial für Köln, ein attraktives Reiseziel 
für LSBTIQ zu sein. 
Allerdings schneidet Köln in Bezug auf einige Eigenschaften, die Köln als Reiseziel interessant machen könnten, im 
Vergleich zu Berlin und Hamburg, zwei weiteren wichtigen Städten für LSBTIQ, etwas schlechter ab: Shoppingan-
ge
bot, Nachtleben, Kultur und Künste, Freizeitwert, Attraktivität als Reiseziel und als Wohnort – in allen Punkten 
32 Hotels und Gasthöfe mit weniger als 10 Betten sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
4. Attraktivität von Köln als Wohnort und als Reiseziel für LSBTIQ 
 
  
 
     
Seite 36 
werden Hamburg und Berlin gegenüber Köln besser bewertet (vgl. Abbildung 4.2.1). Auch im Vergleich zu München 
liegt Köln nur beim Nachtleben vorne, schneidet aber immerhin in Bezug auf Kultur und Künste sowie Freizeitwert 
gleich gut ab.
33 
„Wie stark treffen die folgenden Eigenschaften auf die
 Stadt XXX zu?“ Bewertung durch LSBTIQ Deutschland. 
n = 767 Befragte LSBTIQ bundesweit (außer Köln) 
1 2 3 4 5 
Köln 
(n >= 548) 
Berlin 
(n >= 147) 
Hamburg 
(n >= 162) 
Frankfurt  
(n >= 109) 
München 
(n >= 136) 
Breites Shoppingangebot 
Attraktives Nachtleben 
Stadt der Kultur und Künste 
Hoher Freizeitwert 
Interessantes Reiseziel 
Attraktiver Wohnort 
trifft voll und 
ganz zu 
trifft überhaupt 
nicht zu 
Abbildung 4.2.1: Eigenschaften von Köln im Vergleich zu vier anderen großen Städten 
Dennoch geben 12 % aller LSBTIQ in Deutschland an, regelmäßig immer wieder mal in Köln zu sein, im Vergleich zu 
nur 8 % in der Gesamtbevölkerung. Nur 25 % der befragten LSBTIQ in Deutschland sagen, Sie wären noch nie in Köln 
gewesen (vgl. Abbildung 4.2.2). 
33 Interessante Nebenerkenntnis der Studie: Es wurde auch die Gesamtbevölkerung zu den Eigenschaften von Köln, Berlin, Hamburg, Frankfurt/ 
Main und München befragt. Es stellt sich heraus, dass Köln in touristischer Hinsicht auch in der Gesamtbevölkerung hinter Hamburg, Mün-
c
hen und Berlin zurück fällt. Exemplarisch sei hier die Bewertung als „interessantes Reiseziel“ genannt. Es ergeben sich folgende Prozentzah-
le
n („trifft voll und ganz zu“ und „trifft eher zu“): Hamburg 77 %, München 76 %, Berlin 73 %, Köln 62 %, Frankfurt/Main 42 %. Ähnliche Ergeb-
nis
se zeigen sich auch hinsichtlich Shopping und Nachtleben. Als „interessanter Unternehmensstandort“ belegt Köln in diesem Vergleich 
sogar den letzten Platz. Die Zahlen dazu fnden sich im Tabellenanhang.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
4. Attraktivität von Köln als Wohnort und als Reiseziel für LSBTIQ 
„Waren Sie schon einmal in Köln? Und falls ja, wie häufig?“ 
31% 
Ich bin regelmäßig 
immer wieder mal  
in Köln 
28% 
Öfter als zweimal, 
aber nicht regelmäßig 
8% 12% 
31% 36% Ein oder zweimal in 
meinem Leben 
30% 25% Nein, noch nie 
Deutschland LSBTIQ Deutschland 
n = 965 Befragte bundesweit (außer Köln) 
n = 761 Befragte LSBTIQ bundesweit (außer Köln) 
Abbildung 4.2.2: Besuch in Köln 
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  
 
 
Seite 37 
Die Reiseanlässe für Besuche in Köln sind vielfältig (vgl. Tabelle 4.2.1). Besonders häufg werden Freunde oder Ver-
w
andte in Köln besucht. An zweiter Stelle stehen kulturelle Ereignisse oder Events, an dritter Stelle das Nachtleben. 
43 % der LSBTIQ, die schon einmal in Köln waren, haben die Gelegenheit zum Shoppen genutzt. 
„Aus welchem Anlass waren oder 
sind Sie regelmäßig in Köln?“ 
in der Regel, 
häufger 
hin und wieder, 
selten, einmal nie 
Privater Besuch von Freunden / Verwandtschaft 25 % 32 % 42 % 
Kulturelles Ereignis / Event 19 % 41 % 39 % 
Ausgehen (Kneipe, Bar, Restaurant) 15 % 33 % 52 % 
Shoppen 13 % 30 % 57 % 
Besuch von Museen / historischen Gebäuden / Dom … 11 % 46 % 43 % 
Private Party feiern 9 % 22 % 69 % 
Teilnahme an einer öffentlichen Party / Fete 9 % 24 % 67 % 
Geschäftlicher Anlass 9 % 20 % 71 % 
Anderer Anlass, und zwar 6 % 15 % 79 % 
Tabelle 4.2.1: Reiseanlässe nach Köln. Basis: n = 519 befragte LSBTIQ, die mindestens einmal im Leben in Köln waren 
Eine der zentralen Veranstaltungen für LSBTIQ ist der Christopher Street Day (CSD) in Köln. 21 % aller LSBTIQ in 
Deutschland geben an, mindestens einmal am CSD in Köln teilgenommen zu haben (vgl. Abbildung 4.2.3). Weitere 
29 % geben an, eine Teilnahme an einem zukünftigen CSD zu planen.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
4. Attraktivität von Köln als Wohnort und als Reiseziel für LSBTIQ 
„Haben Sie schon einmal oder mehrfach am 
Christopher Street Day in Köln teilgenommen?“ 
13% 8% 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 42% 
Nein, habe das auch nicht vor 
68% 
Nein, plane das aber in Zukunft 
29% Ja, einmal 
Ja, mehrfach 
11% 
4% 
3% 
10% 
11% 
Deutschland LSBTIQ Deutschland 
n = 969 Befragte bundesweit (außer Köln) 
n = 767 Befragte LSBTIQ bundesweit (außer Köln) 
Abbildung 4.2.3: Teilnahme am Christopher Street Day in Köln 
Seite 38 
Damit ist der CSD für jede zweite LSBTIQ Person in Deutschland ein Event, für das es sich lohnt, einmal (oder wieder-
h
olt) nach Köln zu reisen.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
    
    
    
    
    
 
 
Seite 39 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
Neben den Fragen, die sich direkt auf das Leben von LSBTIQ in Köln und die unmittelbaren wirtschaftlichen Auswir-
kungen von LSBTIQ für Köln im Hinblick auf Konsum, Freizeit- und Reiseverhalten interessiert auch die unternehmeri-
sche Perspektive. Dabei geht es darum, ob LSBTIQ und die öffentliche Präsenz des Themas in Köln direkt oder indirekt 
einen Standortfaktor für Köln darstellt. 
5.1  Kreative Ökonomie und die Kreative Klasse 
Richard Florida geht wie eingangs geschildert aufgrund seiner Forschung davon aus, dass ein hoher Anteil LSBTIQ 
an einem Standort oder in einer Region ein Indikator für kreatives Potenzial ist. Das wiederum wäre der optimale 
Nährboden für eine forierende Wirtschaft. Tatsächlich gilt Köln als die „Kreativ-Hauptstadt“ NRWs (vgl. Altenmüller 
2017). Aber Florida versteht unter der Kreativen Ökonomie nicht ausschließlich die Kultur- und Medienindustrie. Er 
geht davon aus, dass eine hohe Konzentration von Angehörigen der sogenannten „Kreativen Klasse“ eine Grundbe-
dingung für innovatives Wachstum in allen Industriezweigen ist. 
Deshalb wurde in dieser Studie auch der Frage nachgegangen, ob unter den Erwerbstätigen Kölns die Anzahl der 
Personen, die zur kreativen Klasse nach Florida gehören, besonders groß ist. Dazu wurden die Angaben zur Be-
rufstätigkeit klassifziert in Arbeiterklasse, Dienstleistungsklasse, Landwirtschaft, Kreative Klasse und Hochkreative 
Klasse.
34 
Tätigkeitsklassen nach Florida 
Deutschland (ohne Köln) Köln 
LSBTIQ Bevölkerung LSBTIQ Bevölkerung 
Arbeiterklasse 15 % 19 % 5 % 11 % 
Dienstleistungsklasse 48 % 46 % 57 % 53 % 
Landwirtschaft 0 % 0 % 0 % 0 % 
Kreativ 20 % 23 % 23 % 24 % 
Hochkreativ 16 % 12 % 14 % 12 % 
Basis (n) 677 909 72 547 
Tabelle 5.1.1: Tätigkeitsklassen nach Florida. Basis: Erwerbstätige oder ehemals Erwerbstätige 
Wie Tabelle 5.1.1 zu entnehmen ist, kann festgehalten werden, dass die Kreative Klasse und die Hochkreative Klasse 
unter erwerbstätigen Kölnerinnen und Kölner praktisch genau so groß ist wie in der deutschen Bevölkerung. Bei 
LSBTIQ lässt sich ein minimales Übergewicht zugunsten der Hochkreativen Klasse und der Dienstleistungsklasse be-
obachten. Die Arbeiterklasse ist bei LSBTIQ leicht unterbesetzt. Insgesamt sind die Unterschiede jedoch recht gering. 
Die These Floridas im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen LSBTIQ-Anteil und Größe der Kreativen Klasse lässt 
sich für Köln nicht aufrechterhalten. 
5.2  Weltoffenheit und Toleranz als Standortvorteil 
Das Projekt „Open for Business“ rückt – wie eingangs geschildert – andere potenzielle Standortvorteile in den Fokus: 
Weltoffenheit, Toleranz und Diversität/Offenheit gegenüber LSBTIQ. Um diese Aspekte näher zu beleuchten, wurden 
34 Die Zuordnung zu den Klassen erfolgte auf Basis des Klassifkationsschemas, welches Krönert et al. 2007 unter der Bezeichnung „Tätigkeits -
klassen nach Richard Florida“ beschrieben haben (vgl. Krönert et al. (2007), S. 5).

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
  
 
 
   
 
Seite 40 
Vertreterinnen und Vertreter Kölner Unternehmen befragt, die entweder in der Geschäftsleitung oder leitend in der 
Personalabteilung beschäftigt sind. 
Im Rahmen der quantitativen telefonischen Befragung von 104 Unternehmensvertreterinnen und vertretern in Köln 
wurde zu Beginn des Interviews offen und ungestützt gefragt, „Was macht Köln als Unternehmensstandort für Sie 
aus? Welche Vorteile hat Köln für ein Unternehmen wie Ihres, welche andere Städte nicht haben?“ Neben den zu 
erwartenden harten Kriterien wurden hier „Toleranz und Weltoffenheit“ (1 1 %), „kulturelle Vielfalt“ (12 %) und allge-
meiner die „kölsche Lebensart“ (1 1 %) genannt. Jede vierte Person nannte mindestens einen dieser drei Aspekte. 
Bei der folgenden gestützten Abfrage von 10 potenziellen Eigenschaften des Unternehmensstandortes Köln liegen 
Toleranz und Weltoffenheit auf den beiden vorderen Plätzen (vgl. Abbildung 5.2.1). 61 % der Unternehmensvertrete-
rinnen und Unternehmensvertreter geben an, die Eigenschaft „tolerante Menschen“ trifft voll und ganz auf Köln zu. 
Weitere 38 % sagen, dies trifft eher zu. „Weltoffenes Klima“ trifft nach Ansicht von 58 % voll und ganz zu. Weitere 36 % 
geben an, dass dies eher zutreffe.
35 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
„Wie sehr treffen diese Eigenschaften auf den 
Unternehmensstandort Köln zu?“ 
104 
103 
100 
93 
102 
96 
101 
104 
103 
104 
Tolerante Menschen 
Weltoffenes Klima 
Attraktiver Unternehmensstandort 
International 
Hohe Verbundenheit der Arbeit-
nehmer*innen mit der Stadt Köln 
Modern 
Leistungs- und Erfolgsorientiert 
Guter Standort, um geeignete 
Fachkräfte zu finden 
Gute Infrastruktur 
Wirtschaftsfreundliche Politik 
61% 38% 
36% 
49% 
42% 
41% 
54% 
56% 
48% 
33% 
46% 
58% 
40% 
45% 
41% 
17% 
14% 
20% 
29% 
6% 
1% 
6% 
8% 
11% 
13% 
25% 
22% 
23% 
21% 
37% 
3% 
3% 
6% 
5% 
8% 
9% 
17% 
11% 
trifft voll  
und ganz zu 
trifft  
eher zu 
trifft  
eher nicht zu 
trifft überhaupt 
nicht zu n 
n ˜ 104 Unternehmensvertreter*innen 
 von Kölner Unternehmen. 
Abbildung 5.2.1: Eigenschaften des Unternehmensstandortes Köln 
35 Abgefragt wurde auf einer 4-stufgen Skala mit den Ausprägungen „trifft voll und ganz zu“, „trifft eher zu“, „trifft eher nicht zu“ und „trifft 
überhaupt nicht zu“. Die Befragten hatten die Möglichkeit, keine Antwort zu geben.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seite 41 
Um sich dem Thema inhaltlich zu nähern und die Zusammenhänge besser zu verstehen, wurden bereits im Vorfeld 
der Telefonbefragung sieben ausführliche Tiefeninterviews mit Personalverantwortlichen in großen Kölner Unterneh-
me
n geführt. Schon dabei ergaben sich erste Hinweise, dass Toleranz und Weltoffenheit von Köln einen Standort-
f
aktor für Unternehmen darstellen – und in welcher Art und Weise. Zwei Befragte beschreiben das so: 
„Für uns sind Weltoffenheit und Toleranz Standortvorteile. Ich glaube, wir bekommen dadurch auch Talente. Nicht nur 
aus der LSBTIQ-Community. Das spricht ja auch andere Gruppen an. Wer mit der LSBTIQ-Community gut umgeht, der 
geht bestimmt auch mit mir gut um.“ (Interview 2) 
„Wir merken es beim Betriebsklima. Die Leute gehen wertschätzend miteinander um. Das merkt man hier am Standort 
Köln sehr.“ (Interview 5) 
Noch deutlicher wird eine andere Person: 
„Wir haben ja Vollbeschäftigung in Deutschland. Wir haben zwar Arbeitslose, aber das sind keine qualifzierten Arbeits
-
kräf
te. […] Bei den Fachkräften haben wir schon gemerkt, wir haben unwahrscheinlich viele Mitarbeiter mit Migrati -
o
nshintergrund. […] Es ist auch mehr als vorteilhaft. […]Bei uns kann sich jeder wohlfühlen, wenn er denn will. Dazu 
braucht man natürlich Toleranz.“ (Interview3) 
Eine weitere interviewte Person betont, wie sich ein weltoffenes und tolerantes Umfeld auf den notwendigen betrieb
-
li
chen Wandel auswirkt: 
„Das wird immer relevanter. Wir entwickeln uns ja in der Gesamtwirtschaft und auch speziell wir in unserem Unterneh -
m
en von einem sehr traditionellen statischen Unternehmen gerade mit großer Geschwindigkeit in ein wirtschaftliches 
Umfeld und in eine Rolle, wo wir dem Thema Agilität, Kreativität, Innovation und Spontanität eine ganz entscheidende 
Wirkung für unseren zukünftigen Geschäftserfolg zuschreiben. Die Zeiten sind vorbei, wo wir sagen, wir machen mal 
so weiter wie bisher. […]Und wir sind dankbar, wenn wir so etwas in unserem Umfeld in unserer Umgebung auch mal 
merken. Und nicht sozusagen die Einzigen sind, die sich bewegen.“ (Interview 1) 
Mehrere Unternehmensvertreterinnen und vertreter betonen in den Tiefeninterviews, dass Weltoffenheit und Tole
-
r
anz Köln attraktiv für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erscheinen lässt. 
Die standardisierten Telefoninterviews zeigen deutlich, welchen hohen Stellenwert Toleranz und Weltoffenheit der 
Stadt Köln für Unternehmen haben (vgl. Abbildungen 5.2.1 und 5.2.2).

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
 
„Das Klima von Weltoffenheit und Toleranz macht Köln 
attraktiver für hochqualifizierte Fachkräfte.“ 
trifft gar 
nicht zu 
0% 
trifft voll 
und ganz zu 
32% 
trifft eher 
nicht zu 
14% 
trifft eher zu 
54% 
86% Zustimmung 
„Aussage: Das Klima von Weltoffenheit und T oleranz macht Köln n = 101 Unternehmensvertreter*innen 
attraktiver für hochqualifizierte Fachkräfte.“ und -vertreter von Kölner Unternehmen. 
Abbildung 5.2.2: Attraktivität Kölns für Fachkräfte durch Weltoffenheit und Toleranz 
 
    
    
    
    
    
    
-
Seite 42 
„Wir möchten von Ihnen wissen, inwiefern 
Toleranz und Weltoffenheit der Stadt Köln 
auch für Ihr Unternehmen relevant sind?“ 
trifft 
voll und 
ganz zu 
trifft 
eher zu 
trifft 
eher 
nicht zu 
trifft 
über 
haupt 
nicht zu 
Basis 
(n) 
Die Toleranz und Weltoffenheit von Köln überträgt 
sich auch auf den Umgang der Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter untereinander in unserer Firma. 
41 % 50 % 5 % 4 % 103 
Das Klima von Toleranz und Weltoffenheit macht Köln 
attraktiver für hochqualifzierte Fachkräfte. 32 % 54 % 14 % 0 % 101 
Die generelle Toleranz und Weltoffenheit in Köln 
macht es uns als Unternehmen in Köln leichter, mit der 
Verschiedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im 
täglichen Arbeitsalltag umzugehen. 
24 % 62 % 11 % 3 % 101 
Erfolgreiches Diversity Management ist in einem 
weltoffenen und toleranten Köln leichter umzusetzen, als 
in anderen Städten. 
25 % 54 % 19 % 2 % 95 
Toleranz und Weltoffenheit in Köln hilft den 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sich auf das 
Wesentliche in Ihrem Job zu konzentrieren. 
18 % 50 % 23 % 9 % 100 
Toleranz und Weltoffenheit in Köln erleichtert uns die 
Personalauswahl. 25 % 40 % 31 % 4 % 103

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
 
    
    
 
 
 
 
-
Seite 43 
„Wir möchten von Ihnen wissen, inwiefern 
Toleranz und Weltoffenheit der Stadt Köln 
auch für Ihr Unternehmen relevant sind?“ 
trifft 
voll und 
ganz zu 
trifft 
eher zu 
trifft 
eher 
nicht zu 
trifft 
über 
haupt 
nicht zu 
Basis 
(n) 
Wir wären als Unternehmen nicht genauso erfolgreich, 
wenn Köln und seine Einwohner weder tolerant noch 
weltoffen wären.* 
32 % 31 % 21 % 16 % 97 
Wir haben uns für Köln auch deshalb als Unternehmens
-
s
tandort entschieden, weil Köln weltoffen und tolerant ist. 19 % 34 % 16 % 31 % 94 
* Item war im Original positiv formuliert (ohne „nicht“). Die Werte wurden für die Tabelle gedreht. 
Tabelle 5.2.1: Toleranz und Weltoffenheit in Köln aus Unternehmenssicht 
Neben den eher naheliegenden Aspekten, dass sich Toleranz und Weltoffenheit der Stadt auf die Attraktivität von 
Köln für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Umgang miteinander auswirkt, sieht mehr als die Hälfte 
der Unternehmensvertreterinnen und vertreter auch einen direkten Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg. 
32 % sagen, es trifft voll und ganz zu, dass ihr Unternehmen nicht so erfolgreich wäre, wenn Köln und seine Ein
-
w
ohnerinnen und Einwohner nicht so tolerant und weltoffen wären. Weitere 31 % geben an, dass dies eher zutrifft. 
19 % der befragten Unternehmensvertreterinnen und vertreter sagen, dass es voll und ganz zutrifft, dass Toleranz 
und Weltoffenheit bei der Entscheidung, sich als Unternehmen in Köln anzusiedeln, eine Rolle gespielt hat. Wei
-
t
ere 34 % stimmen zumindest eher zu. 
 
 
 
Entscheidung für Köln als Unternehmensstandort wegen 
Toleranz und Weltoffenheit in Köln 
0–5 Jahre in  
Köln ansässig 
6–25 Jahre in  
Köln ansässig 
über 25 Jahre in  
Köln ansässig 
42% 
20% 
11% 
17% 25% 
37% 
33% 
20% 
11% 
17% 
24% 
44% 
Seit wann ist Ihr Unter-
nehmen in Köln ansässig? n 
trifft voll  
und ganz zu 
trifft  
eher zu 
trifft  
eher nicht zu 
trifft überhaupt 
nicht zu 
12 
46 
36 
„Aussage: Wir haben uns für Köln auch deshalb als Unternehmensstandort n = 94 Unternehmensvertreter*innen 
 entschieden, weil Köln weltoffen und tolerant ist.“  von Kölner Unternehmen. 
Abbildung 5.2.3: Entscheidung für Unternehmensstandort Köln wegen Weltoffenheit und Toleranz vs. Dauer der Ansässigkeit 
des Unternehmens in Köln

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
 
 
 
   
 
 
  
  
Seite 44 
Besonders bei den jüngeren Unternehmen in Köln spielte dieser Aspekt eine Rolle (vgl. Abbildung 5.2.3). Fünf der 
zwölf Unternehmensvertreterinnen und -vertreter der jüngeren Unternehmen sagen, dass Weltoffenheit und Tole-
r
anz in Köln einer der Gründe war, sich für Köln als Unternehmensstandort zu entscheiden. 
5.3  Diversity Management36 und LSBTIQ 
D
er Aussage, „Erfolgreiches Diversity Management ist in einem weltoffenen und toleranten Köln leichter umzu-
s
etzen, als in anderen Städten“, haben 25 % der befragten Unternehmensvertreterinnen und vertreter voll und ganz 
zugestimmt. Weitere 54 % waren der Ansicht, dass dies eher zutrifft (vgl. Tabelle 5.2.1). 
Im weiteren Verlauf der Interviews wurde konkret auf das Thema Diversity Management eingegangen. Vier von fünf 
befragten Unternehmensvertreterinnen und vertretern halten Diversity Management für wichtig, unabhängig 
davon, ob das eigene Unternehmen Diversity Management praktiziert oder nicht (vgl. Abbildung 5.3.1). Für Diversity 
Management spricht aus Sicht der Unternehmensvertreterinnen und vertretern, dass Kreativität, Flexibilität und der 
Blick über den Tellerrand gefördert werden (27 %), Gleichberechtigung und Offenheit im Unternehmen unterstützt 
werden (21 %) und Diversity Management gut für das Betriebsklima und zufriedene Mitarbeitende sei (20 %).
37 
 
 
„Halten Sie persönlich das Thema Diversity Management für 
wichtig?“ 
Ja 
81% Nein 
19% 
Abteilung Ja, halte ich für wichtig. 
Personalabteilung 91% 
n = 43 
Unternehmensleitung 74% 
n = 61 
n = 104 
n = 104 Unternehmensvertreter*innen 
 von Kölner Unternehmen. 
Abbildung 5.3.1: Wichtigkeit von Diversity Management 
36 Aktives Diversity Management beruht auf der Annahme, dass die Vielfalt der Kompetenzen und Erfahrungen von Mitarbeiterinnen und Mitar -
be
itern einer Organisation ein kreatives und wirtschaftliches Potential darstellt, dass es zu nutzen und zu fördern gilt. Alle Mitarbeitenden sol-
le
n Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, 
Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Es gilt eine Arbeitskultur zu schaffen, in die alle ihr Potenzial einbringen können 
und in der sich alle akzeptiert fühlen. 
37 Im Anschluss an die Frage, ob Diversity Management für wichtig gehalten würde (ja oder nein?) wurde offen nach der Begründung gefragt. 
Die angegebenen Prozentwerte beziehen sich auf die Anzahl der Personen, die Diversity Management für wichtig gehalten haben (n = 84). 
Diejenigen, die Diversity Management nicht für wichtig halten (n = 20) begründen dies überwiegend damit, dass es nicht nötig sei, weil der 
Umgang miteinander im Unternehmen auch ohne explizites Diversity Management in Ordnung sei.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
 
 
 
   
 
      
 
 
 
 
 
 
Seite 45 
Trotz der empfundenen Wichtigkeit wird nur in 13 % der befragten Unternehmen Diversity Management mit klar 
defnierten Zuständigkeiten und Zielen umgesetzt. Weitere 55 % betreiben zwar kein explizites Diversity Manage-
me
nt, hier wird der Vielfältigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch bereits durch einige Maßnahmen 
Rechnung getragen. 31 % geben an, dass Diversity Management im Unternehmen überhaupt keine Rolle spielt. 
Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und dem Praktizieren von Diversity Manage-
m
ent. Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten (n = 19) praktizieren zu 21 % explizites Diversity Management, 
nur 1 1 % geben hier an, dass Diversity Management gar keine Rolle spiele. Unternehmen mit 10–49 Beschäftigten 
(n = 43) betreiben zu 14 % Diversity Management, Unternehmen unter 10 Beschäftigten (n = 42) nur zu 10 %. 
Es wurde gefragt, welche Facetten von Diversity Management in den Unternehmen thematisiert werden und 
welche darüber hinaus aktiv angegangen werden (vgl. Abbildung 5.3.2). Am häufgsten aktiv angegangen wird das 
Thema Gesundheitsmanagement (48 %). Jedes vierte Unternehmen geht die Themen Gender Mainstreaming und 
ethnische und kulturelle Vielfalt aktiv an, jedes fünfte die Themen Generationenvielfalt und Behinderungen. Religiö
-
s
e Vielfalt wird von 12 % der befragten Unternehmen aktiv angegangen. 
  
„Ich möchte wissen, ob diese Facette von Diversity auch in 
Ihrem Unternehmen thematisiert wird.“ 
Nein, ist kein Thema Thema wird aktiv angegangen Ist Thema, wird aber nicht aktiv angegangen 
n 
103 
103 
103 
103 
101 
103 
103 
31% 
32% 
25% 
34% 
37% 
26% 
25% 
9% 
12% 
21% 
22% 
24% 
26% 
48% 27% 
48% 
44% 
54% 
56% 
60% 
39% 
Gender Mainstreaming 
Ethnische und kulturelle 
Vielfalt 
Generationenvielfalt 
Behinderungen 
Religiöse Vielfalt 
Vielfältigkeit der 
sexuellen Orientierung 
n ˜ 103 Unternehmensvertreter*innen 
 von Kölner Unternehmen. 
Abbildung 5.3.2: Facetten von Diversity Management 
Das Thema LSBTIQ, die Vielfältigkeit der sexuellen Orientierung, wird von 9 % der befragten Unternehmen aktiv 
angegangen und landet damit in der Liste der Themen auf dem letzten Platz. Immerhin geben aber weitere 31 % der 
Unternehmensvertreterinnen und -vertreter an, dass LSBTIQ im Unternehmen ein Thema ist. Und der Aussage, „Wir 
haben ein wertschätzendes Unternehmensklima, in dem sich LSBTIQ Kolleginnen und Kollegen jederzeit zu ihrer 
sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität positionieren können“, stimmen 69 % der Befragten voll und 
ganz zu. Nur 6 % stimmen hier eher nicht oder gar nicht zu.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
 
 
 
 
Seite 46 
5.4  LSBTIQ in Köln aus Sicht der Unternehmen 
„Wo sich die LSBTIQ-Community wirklich wohlfühlt, da ist sie ein Kreativ- und Innovationsfaktor. […] Tendenziell erle -
ben wir die LSBTIQ-Community als gut vernetzt, kreativ und auch irgendwie leistungsstark. Das sind Merkmale die wir 
schätzen.“ (Interview 1) 
Bereits in den Tiefeninterviews ergaben sich erste Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem toleranten öf-
fentlichen Umgang mit LSBTIQ in Köln generell und Auswirkungen auf das Betriebsklima und den unternehmerischen 
Erfolg. Die Sichtbarkeit der LSBTIQ-Community in Köln wird auch als Standortvorteil bezogen auf die Umsetzung 
von Diversity Management gesehen: 
„Ist die Größe der LSBTIQ-Community in Köln ein Standortfaktor? Für Diversity auf jeden Fall. Da ist Köln Deutschlands 
führende Stadt. Deshalb ist Diversity für uns nochmal einfacher umzusetzen. […] Köln ist eine offene Stadt, das macht 
das Unternehmen auch offen. Man befruchtet sich da gegenseitig.“ (Interview 2) 
Bei der telefonischen Befragung der Unternehmensvertreterinnen und -vertreter ergab sich ein recht positives Bild im 
Hinblick auf den Stellenwert der LSBTIQ-Community bezogen auf den Unternehmensstandort Köln (vgl. Abbil-
dung 5.4.1). 
 
 
 
„Ich lese Ihnen nun einige Aussagen zur LSBTIQ-Community 
in Köln vor.“ 
Die LSBTIQ-Community ist eine Bereicherung 
für den Unternehmensstandort Köln 
Der tolerante Umgang mit Lesben und 
Schwulen in Köln ist etwas, was diese Stadt  
positiv von anderen Städten abhebt. 
Die LSBTIQ-Community in Köln hat einen 
wesentlichen Anteil daran, dass Köln als 
weltoffen und tolerant wahrgenommen wird. 
50% 
80% 
55% 
70% 
12% 37% 
14% 
38% 
25% 
4% 
5% 
4% 
1% 
2% 
2% 
1% 
n 
trifft voll  
und ganz zu 
trifft  
eher zu 
trifft  
eher nicht zu 
trifft überhaupt 
nicht zu 
100 
101 
99 
103 
Durch den offenen Umgang mit der LSBTIQ-
Community in Köln fühlen sich andere Arbeitneh-
merinnen und Arbeitnehmer in Köln wohl, die 
sonst potenziell unter Diskriminierung leiden. 
n ˜ 103 Unternehmensvertreter*innen 
 von Kölner Unternehmen. 
Abbildung 5.4.1: Standort Köln und die LSBTIQ-Community 
Die LSBTIQ-Community wird von den Unternehmensvertreterinnen und vertretern mehrheitlich als Bereicherung 
für  den Unternehmensstandort Köln empfunden. 70 % geben an, es treffe voll und ganz zu, dass die LSBTIQ-Com-
munity in Köln einen wesentlichen Anteil daran hat, dass Köln weltoffen und tolerant wahrgenommen wird. Und

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
5. Die unternehmerische Perspektive auf LSBTIQ 
 
 
  
    
    
    
-
Seite 47 
weitere 25 % sagen, dies trifft zumindest eher zu. Es bestätigt sich auch, dass der offene Umgang mit LSBTIQ in Köln 
eine positive Signalwirkung auf andere diverse Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat. Es kann also festge-
halten werden, dass sich das Thema LSBTIQ und die Community in Köln positiv auf Köln als Unternehmensstandort 
auswirken. Der Standortvorteil Toleranz und Weltoffenheit wird durch LSBTIQ in Köln gestärkt. 
Auch als potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden LSBTIQ – zumindest von einem Teil der befrag-
ten Unternehmensvertreterinnen und vertretern – in besonderer Weise geschätzt. Hier ist das Bild allerdings eher 
ambivalent (vgl. Tabelle 5.4.1). Etwa die Hälfte der Befragten sieht keine besonderen Vorteile oder Fähigkeiten, die 
LSBTIQ von anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern abheben. Die andere Hälfte erkennt dagegen durchaus 
ein paar Pluspunkte, die seitens LSBTIQ als Beschäftigte in Unternehmen eingebracht werden: Kreatives Potenzial, 
Flexibilität und Offenheit bei innerbetrieblichen Veränderungen und ein besseres Verständnis für spezielle Zielgrup-
pen. 
„Ich lese Ihnen nun einige Aussagen zur 
LSBTIQ-Community in Köln vor.“ 
trifft 
voll und 
ganz zu 
trifft 
eher zu 
trifft 
eher 
nicht zu 
trifft 
über 
haupt 
nicht zu 
Basis 
(n) 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der LSBTIQ 
Community bringen zusätzliches kreatives Potenzial in 
unser Unternehmen ein. 
25 % 35 % 26 % 14 % 93 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich offen als LSBTIQ 
zu erkennen geben, erweisen sich in unserem Unterneh-
men als hilfreich, wenn wir mal in neue Richtungen denken 
müssen. 
27 % 25 % 34 % 14 % 88 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der LSBTIQ-
Community unterstützen uns dabei, unsere Kunden oder 
spezielle Zielgruppen und ihre Bedürfnisse besser zu 
verstehen, denn ein Teil unserer Kunden gehört ebenfalls 
zu dieser Community. 
20 % 30 % 29 % 20 % 93 
Tabelle 5.4.1: Aussagen zur LSBTIQ-Community in Köln

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
6. Fazit 
 
 
 
 
  
 
  
  
  
Seite 48 
6. Fazit 
6.1  Warum ist LSBTIQ relevant für die Wirtschaftskraft Kölns? 
Anlass für diese Studie war die Frage, ob und in welcher Form und in welchem Ausmaß LSBTIQ in Köln einen Wirt-
schaftsfaktor darstellt. In Anbetracht der hier vorgestellten Ergebnisse der Studie gibt es im Wesentlichen vier Aspek-
te, die in wirtschaftlicher Hinsicht für Köln relevant sind. 
6.1.1  Die absolute Größe von LSBTIQ und die damit unmittelbar verbundene Wirtschaftskraft. 
Köln ist eine Hochburg schwul-lesbischen Lebens! Dies ist nun nicht mehr nur ein subjektiver Eindruck, sondern wird 
durch diese Studie klar belegt. 10,6 % der Einwohnerinnen und Einwohner Kölns bezeichnen sich als lesbisch, schwul, 
bisexuell, trans*, inter* oder queer (LSBTIQ). Die Gruppe der LSBTIQ in Köln ist damit anteilig deutlich größer als 
der Anteil von LSBTIQ im Bundesdurchschnitt (6,9 %). Auch aus der Außensicht wird Köln als Hochburg der Lesben 
und Schwulen wahrgenommen – in der Gesamtbevölkerung bundesweit (60 %) und in noch größerem Ausmaß bei 
LSBTIQ bundesweit (78 %). 
Der Anteil an Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender oder intergeschlechtlichen Menschen, die zwischen 18 und 
75 Jahre alt sind, umfasst in Köln mindestens 87.000 Personen (zwischen 18 und 75 Jahren), die hier wohnen, meis-
tens auch arbeiten, konsumieren und ihr verfügbares Einkommen zu großen Teilen in Köln ausgeben. Im Großen und 
Ganzen unterscheidet sich LSBTIQ bundesweit in demografscher Hinsicht nicht von der übrigen Bevölkerung. 
Beachtlich ist, dass überdurchschnittlich viele LSBTIQ (78 % LSBTIQ im Vergleich zu 55 % der Gesamtbevölkerung 
Kölns) nicht in Köln geboren oder aufgewachsen sind, sondern erst im Erwachsenenalter nach Köln gezogen sind. Die 
eigene sexuelle Orientierung war oft einer der Umzugsgründe (51 %). Köln ist also attraktiv für LSBTIQ und wächst 
dadurch. Der bereits große Personenkreis zieht weitere LSBTIQ nach Köln (als neue Einwohnerinnen und Einwohner 
oder als Besucherinnen und Besucher) und sorgt damit auch aus sich heraus für Wachstum. 
Es wurde festgestellt, dass LSBTIQ etwas häufger erwerbstätig sind, als dies in der Gesamtbevölkerung der Fall ist 
(bundesweit 54 % LSBTIQ ganztags erwerbstätig im Gegensatz zu 44 % der Gesamtbevölkerung). Insbesondere 
Schwule verfügen (nach den Zahlen dieser Studie; vgl. abweichend Kroh et al. 2017) über ein überdurchschnittlich 
hohes Einkommen (43 % über 2.000 EUR netto im Monat im Gegensatz zu 29 % in der Gesamtbevölkerung) und stel-
len damit ein überdurchschnittlich hohes Kaufkraftpotenzial in Köln dar, wovon besonders die Kölner Gastronomie 
proftieren kann. Gleichzeitig zeigt sich, dass auch innerhalb LSBTIQ ein Gender Pay Gap bezogen auf das Einkommen 
besteht. Lesbische oder bisexuelle Frauen haben ein niedrigeres Durchschnittseinkommen als schwule oder bisexuel-
le Männer. 
Generell kann festgehalten werden, dass sich LSBTIQ – abgesehen von den dargestellten Unterschieden – in Bezug 
auf Arbeit, Konsum und Freizeitverhalten in ihrer individuellen Unterschiedlichkeit nicht gravierend von der heterose-
xuellen Bevölkerung unterscheiden. 
6.1.2  LSBTIQ in Köln hat eine positive Außenwirkung. 
Die Kölnerinnen und Kölner lieben ihre Stadt! Ganz besonders trifft dies für LSBTIQ zu. Geschätzt wird von LSBTIQ 
Kölns Buntheit, Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz. Für Kölner LSBTIQ ist Köln im Vergleich zu anderen Großstädten 
„etwas Besonderes“ (90 %), fast alle (95 %) leben gerne in Köln. Es ist mit einiger Sicherheit davon auszugehen, dass 
Kölner LSBTIQ die positiven Eigenschaften Kölns als Botschafterinnen und Botschafter der Stadt nach außen tragen.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
6. Fazit 
 
 
  
  
 
  
 
 
  
   
 
 
 
 
 
Seite 49 
Gleichzeitig proftiert Köln in der Außensicht vom toleranten Umgang mit LSBTIQ. Das ist für die Mehrheit der Deut-
schen (65 %) ein Merkmal, mit dem sich Köln von anderen Städten positiv abhebt. 
6.1.3  W eltoffenheit und Toleranz sind wichtige Standortfaktoren für Köln, die von LSBTIQ in Köln und vom offe-
nen Umgang Kölns mit LSBTIQ unterstrichen werden. 
Aus Sicht der befragten Kölner Unternehmen haben LSBTIQ in Köln einen wesentlichen Anteil daran, dass Köln als 
weltoffen und tolerant wahrgenommen wird (95 % der Befragten stimmen dieser Aussage zu). Weltoffenheit und 
Toleranz wird von den Unternehmen als wichtiger Standortvorteil für Köln empfunden, und zwar aus mehreren Grün-
den: 
– Der Aussage, „Weltoffenheit und Toleranz macht Köln attraktiver für hochqualifzierte Fachkräfte“, stimmen 86 % 
der befragten Unternehmensvertreterinnen und -vertreter zu. Dahinter steht die Vermutung, qualifzierte Fach-
kräfte von außerhalb gingen lieber in Städte, die mit Diversität offen und tolerant umgehen. 
– Weltoffenheit und Toleranz in Köln wirken auch positiv nach innen im Unternehmen. 91 % der Befragten stimmen 
der Aussage zu, dass die Toleranz und Weltoffenheit von Köln sich auch auf den Umgang der Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter untereinander in der Firma überträgt. Insbesondere bietet Köln auf diese Art sehr gute Rahmenbedin-
gungen, um Diversity Management innerbetrieblich erfolgreich umzusetzen (79 % der Befragten stimmen hier zu). 
–  53 % der befragten Unternehmensvertreterinnen und -vertreter stimmen zu, dass Toleranz und Weltoffenheit in 
Köln bei der Entscheidung, sich als Unternehmen in Köln anzusiedeln, eine Rolle gespielt hat. Unter den Unterneh-
men, die erst seit fünf Jahren in Köln ansässig sind, liegt die Zustimmung zu dieser Aussage sogar bei 67 %. Auch 
wenn letztere Zahl aufgrund der geringen Stichprobengröße eher eine Tendenzaussage darstellt, so ist dies den-
noch ein bemerkenswertes Ergebnis in einer Zeit, in der Fragen nach Toleranz und Weltoffenheit gesellschaftlich 
intensiv diskutiert werden. 
6.1.4  LSBTIQ sind reisefreudig und unternehmenslustig und Köln ist ein interessantes Reiseziel. 
Ein substanzieller Teil (12 %) der LSBTIQ bundesweit besucht regelmäßig Köln – um Freundinnen und Freunde zu tref-
fen (58 %), an kulturellen Ereignissen oder Events teilzunehmen (61 %), Museen oder das historische Köln zu erleben 
(57 %) oder um in das Nachtleben einzutauchen (48 %). Städtereisen sind generell bei LSBTIQ beliebt (58 %). Auch 
das Ausgehen zum Essen oder in die Kneipe gehört für viele LSBTIQ zum Leben dazu: 79 % LSBTIQ bundesweit gehen 
mindestens einmal im Monat aus, in Köln sind es sogar 92 %. 
Unter den LSBTIQ-Veranstaltungen in Köln ragt der CSD besonders heraus. 21 % LSBTIQ bundesweit geben an, 
mindestens einmal am CSD in Köln teilgenommen zu haben. Weitere 29 % planen das für die Zukunft. Köln ist also 
ein attraktives Reiseziel für LSBTIQ. Bereits heute rangiert Köln nach einem aktuellen Ranking von Nestpick auf Platz 
8 unter den Top-100-LSBTIQ-Städten weltweit (vgl. Nestpick 2017).
38 Berlin liegt in diesem Ranking jedoch noch 
vor Köln auf Platz 1. Auch konnte im Rahmen dieser Studie festgestellt werden, dass Städte wie Hamburg und Berlin 
aktuell die etwas attraktiveren Reiseziele für LSBTIQ sind. 
38 Im Originalranking liegt Köln auf Platz 21. Das Ranking wurde jedoch erstellt, bevor die gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland legalisiert 
wurde. Nach dieser Gesetzesänderung rücken Köln und Berlin im Ranking deutlich nach vorne.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
6. Fazit 
 
 
 
 
  
 
Seite 50 
6.2  W o besteht Handlungs- und Forschungsbedarf, damit Köln (noch mehr) vom Wirtschaftsfaktor LSBTIQ 
proftieren kann? 
6.2.1  Pfege und Ausbau des positiven Markenkerns der Stadt 
Toleranz, Weltoffenheit und Vielfalt sind Eigenschaften, die Köln prägen und die für Köln stehen. Dieser Marken-
kern steigert die Attraktivität von Köln für potenzielle Einwohnerinnen und Einwohner, nationale und internationale 
Besucherinnen und Besucher und auch für Unternehmen, die bereits in Köln ansässig oder auf der Suche nach einem 
geeigneten Standort sind. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass ein offenes, tolerantes und LSBTIQ-freundliches 
Umfeld die Attraktivität in Bezug auf die Frage der Standortentscheidung gerade für jüngere Unternehmen oder 
„Start-Ups“ positiv beeinfusst und die Attraktivität des Standorts für hochqualifzierte Fachkräfte stärkt. 
Aus Sicht einer positiven Markenführung sollte dieser Markenkern in Zukunft weiterhin gepfegt und ausgebaut wer-
den. Die Diversitätsdimension LSBTIQ könnte in dieser Hinsicht als Ankerthema fungieren, um das sich verschiedene 
Maßnahmen und Aktionen zur Pfege des Markenkerns drehen. Damit Köln noch stärker in der nationalen und inter-
nationalen Geschäftswelt als attraktiver Wirtschaftsstandort wahrgenommen wird, sollte der der LSBTIQ-freundliche 
Markenkern deutlicher hervorgehoben werden. Dies schließt auch ein, dass nicht nur die Wirtschaftsförderung der 
Stadt Köln (insbesondere das Standortmarketing) sondern auch nicht-städtische Akteure diesen Standortvorteil stär-
ker in den Fokus nehmen. Maßnahmen, die ein stärkeres Bewerben des Markenkerns auf nationaler und internationa-
ler Ebene beinhalten (wie z.B. Imageflme, die u.a. die Regenbogenfahne oder LSBTIQ-Leben in Köln zeigen) sollten 
aktiv eingesetzt werden, um die Attraktivität von Köln für Unternehmen und hochqualifzierte Fachkräfte zu festigen 
und die Zukunftsfähigkeit von Köln als Wirtschaftsstandort zu sichern. 
6.2.2  Steigerung der Attraktivität von Köln als Reiseziel für LSBTIQ 
Neben der Steigerung der Attraktivität von Köln für Unternehmen und hochqualifzierte Fachkräfte sollte auch die 
Steigerung der Attraktivität von Köln als Reiseziel für LSBTIQ weiter in den Fokus gerückt werden. LSBTIQ reisen 
häufg und gerne zu kulturellen Events und in attraktive Städte. Köln hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten, was noch 
stärker proaktiv nach außen getragen werden könnte. Dabei wären beispielsweise folgende Maßnahmen zielführend: 
– Es gilt zu prüfen, inwieweit Köln noch offensiver als schwul-lesbische Hochburg beworben werden kann, sowohl 
auf internationaler als auch auf nationaler Ebene, wie z.B. auf Tourismusmessen oder auch beim Online-Marketing. 
Gegebenenfalls bietet sich hier ein fachlicher Austausch mit Kölns Partnerstadt Tel Aviv an, die seit Jahren ihr 
Image als LSBTIQ-Hochburg international bewirbt. 
– Ebenso gilt zu prüfen, inwieweit die Entwicklung einer entsprechenden Werbestrategie oder Imagekampagne 
sinnvoll erscheint und das Bewerben von und der Zugang zu LSBTIQ-spezifschen Angeboten (wie z.B. Unterkünf-
ten, Kneipen oder Veranstaltungen) ausgebaut werden kann. 
– Eine Verbesserung der „Willkommenskultur“ für internationale und nationale LSBTIQ-Gäste ist durch geeignete 
Maßnahmen anzustreben, wie z.B. 
– durch mehr Sichtbarkeit der Regenbogenfahne im Umfeld von Dom und Hauptbahnhof und im zentralen Info-
center von Köln Tourismus oder 
– durch einen Willkommenshinweis in Broschüren oder auf Webseiten, in dem sich die Stadt Köln oder auch stadt-
eigene Betriebe zu ihrer Vielfalt bekennen und alle Gäste (und damit auch Einheimische) darauf hinweisen, dass 
diskriminierendes Verhalten (sei es z.B. rassistischer, antisemitischer, antimuslimischer, homo- oder transfeind-
licher Art) in Köln nicht geduldet wird. 
Es ist zu erwarten, dass die Positionierung Kölns als LSBTIQ-freundliche Reisedestination sich positiv auf den Anstieg 
der Besucherzahlen auswirken und somit auch einen positiven wirtschaftlichen Effekt für Köln haben wird.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
6. Fazit 
 Seite 51 
Nicht zuletzt ist es im Interesse der Stadt Köln, zum erfolgreichen Gelingen des Kölner CSD, als größte Pride-Ver-
anstaltung Europas, beizutragen. Die positive nationale und internationale Strahlkraft und das damit verbundene 
Renommee sowie die wirtschaftliche Bedeutung dieser Großveranstaltung sind nicht zu unterschätzen und weiter zu 
unterstützen. 
6.2.3  Steigerung der Attraktivität von Köln als Wohnort für LSBTIQ 
Obwohl die vorliegende Studie zeigt, dass Köln für Kölner LSBTIQ ein attraktiver Wohnort ist, schneidet die Attrakti-
vität von Köln als Wohnort bei LSBTIQ deutschlandweit im Städtevergleich schlechter ab als Hamburg, München und 
Berlin. Hier gilt es einerseits zu untersuchen, inwieweit Köln seine Attraktivität als Wohnort für LSBTIQ bundesweit 
steigern kann. Gleichzeitig, um Abwanderungen zu verhindern, muss darauf geachtet werden, dass Köln seine bereits 
bestehende hohe Attraktivität für in Köln lebende LSBTIQ beibehält, z.B. durch den Erhalt und Ausbau von LSBTIQ-
spezifschen Angeboten und die kontinuierliche Förderung einer Kultur der Vielfalt, Akzeptanz und Weltoffenheit. 
6.2.4  Ausbau von Diversity Management in Kölner Unternehmen 
Die Tatsache, dass eine große Mehrheit der befragten Kölner Unternehmen Diversity Management für wichtig hält 
aber nur in wenigen Unternehmen Diversity Management bisher mit klar defnierten Zielen und Zuständigkeiten 
umgesetzt wird, zeigt das Potential, das sich hier für den Ausbau von Diversity Management ergibt. So könnte durch 
Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifzierung von Mitarbeitenden der Themenbereich sexuelle und ge-
schlechtlichen Vielfalt noch weiter in den Fokus des innerbetrieblichen Diversity Managements gerückt werden. 
6.2.5  Stärkung der Vorbildfunktion der Stadt Köln: „Köln l(i)ebt Vielfalt“ 
Die Studie hat ebenfalls gezeigt, dass eine große Mehrheit der Kölnerinnen und Kölner gerne in einer vielfältigen, 
bunten, toleranten und weltoffenen Stadt wohnt. In Zeiten eines wachsenden Populismus, der die Chancen von 
Vielfalt grundsätzlich in Frage stellt, ist dies eine wichtige Erkenntnis, die bestätigt, dass eine Wertschätzung und 
Förderung von Vielfalt von einem Großteil der Bevölkerung erwünscht und daher fortzuführen ist. 
Durch die Verabschiedung des Diversity Konzepts: „Köln l(i)ebt Vielfalt“ im Jahr 2016 hat sich die Stadt Köln deutlich 
zu ihrer Vorbildfunktion bekannt. Das Diversity Konzept verpfichtet die Stadt Köln sowohl als Arbeitgeberin, als auch 
als Partnerin und Dienstleisterin, explizit für Wertschätzung von Vielfalt einzutreten und dies im täglichen Handeln 
umzusetzen und auszubauen. Damit trägt die Stadt Köln eine Mitverantwortung für den weltoffenen, toleranten und 
LSBTIQ-freundlichen Markenkern der Stadt. Diese umfasst auch die Verpfichtung, diesen Markenkern zu erhalten, zu 
bewerben und zu stärken. Dies kann beispielsweise ein offensives Bewerben des Markenkerns auf kommunaler Ebene 
sein, wie mit der in 2018 veröffentlichten Vielfaltskampagne „Unsere Vielfalt. Kölns Stärke.“ geschehen (vgl. Stadt 
Köln 2018). 
Um ihrer Vorbildfunktion als LSBTIQ-wertschätzender Arbeitgeberin gerecht werden zu können, ist der Ausbau des 
Diversity Managements innerhalb der Stadtverwaltung fortzuführen. In Bezug auf LSBTIQ kann das beispielsweise die 
Förderung eines verwaltungsinternen LSBTIQ-Mitarbeiternetzwerks, die Teilnahme der Mitarbeitenden der Stadtver-
waltung beim Kölner CSD, die Sensibilisierung von Beschäftigten insbesondere zu LSBTIQ-Themen im Rahmen von 
Diversity Schulungen oder ein offensiveres Bewerben der Stadtverwaltung als LSBTIQ-wertschätzende Arbeitgeberin 
sein. 
Des Weiteren hat Köln als viertgrößte Stadt Deutschlands auf nationaler und internationaler Ebene eine Vorbildfunk-
tion, was die Akzeptanz und Förderung von Vielfalt, insbesondere von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt betrifft. 
Um dieser Vorbildfunktion auch auf internationaler Ebene gerecht werden zu können, müssen Maßnahmen zur 
Wahrung und Förderung der Menschenrechte von LSBTIQ in Kölns Partnerstädten (wie z.B. das Austauschprogramm 
„Sister Cities stand Together“) weiter gefördert werden.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
6. Fazit 
  
  
Seite 52 
Zur Stärkung der Vorbildfunktion bedarf es ebenso nicht nur einer aktiven Beteiligung an Netzwerktreffen (wie z.B. 
dem Bundesnetzwerk kommunaler LSBTIQ-Stellen, dem Bundesnetzwerk Diversity oder dem internationalen „Rain-
bow Cities Network“) sondern auch der Möglichkeit, dass die Stadt Köln selbst Ausrichterin solcher Treffen sein kann. 
Letztendlich kann die Stadt Köln ihrem Image als weltoffener und vielfältiger Stadt und LSBTIQ-Hochburg nur ge-
recht werden, wenn sie es schafft, sowohl im Bereich Diversity Management als auch im Bereich der LSBTIQ-Arbeit 
immer wieder mit erfolgreichen Leuchtturmprojekten auf kommunaler als auch auf nationaler und internationaler 
Ebene eine Vorreiterrolle einzunehmen. 
6.2.6  Stärkung der Zusammenarbeit der Stadt Köln mit der Kölner LSBTIQ-Community 
Die Verbindungen und Netzwerke zwischen der Kölner Verwaltung und der Kölner LSBTIQ-Community gilt es auch in 
Zukunft zu pfegen und weiterauszubauen. Es ist zu empfehlen, dass die bereits bestehenden regelmäßigen Aus-
tausch- und Beteiligungsformate zwischen aktiven Mitgliedern der LSBTIQ-Community und der Stadt Köln in Gremi-
en (wie der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender) und Arbeitskreisen durch die Verwaltung 
wertgeschätzt und weiterhin unterstützt werden. Darüber hinaus sollte die Zusammenarbeit in Zukunft noch inten-
siver dafür genutzt werden, gemeinsam Projekte und Maßnahmen zu entwickeln, die das Images des Wirtschafts-
standortes Köln als vielfältige, weltoffene, tolerante und LSBTIQ-freundliche Stadt in der Außen- und Innenwahrneh-
mung festigen. Grundvoraussetzung dafür ist u.a. auch eine angemessene personelle und fnanzielle Ausstattung der 
städtischen Fachverwaltung, die für die Zusammenarbeit mit der LSBTIQ-Community zuständig ist. 
6.2.7  Ausbau von bedarfsgerechter Infrastruktur insbesondere für LSBTIQ 
Beim Erhalt und Ausbau einer bedarfsgerechten Infrastruktur für LSBTIQ (wie z.B. Beratungsstellen, Angebote für 
Jugendliche oder Regenbogenfamilien) zur Steigerung der Attraktivität der Stadt sind insbesondere auch die Bedar-
fe älterer LSBTIQ zu berücksichtigen. Dadurch dass in Köln im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich viele 
LSBTIQ jenseits eines Alters von 50 Jahren leben, stellt sich die Frage, wie Köln auf die daraus resultierenden Heraus-
forderungen aufgestellt ist. Welche Maßnahmen sind im Bereich von ambulanter und stationärer Pfege und in der 
offenen Seniorenarbeit erforderlich, um den Bedarfen von älteren LSBTIQ gerecht werden zu können? Es ist davon 
auszugehen, dass im Zuge der immer größer werdenden Anzahl von älteren LSBTIQ nicht nur in Köln, sondern auch 
deutschlandweit Lösungen gefunden werden müssen, um diese Gruppe adäquat im Alter versorgen zu können. 
6.2.8  Weiterer Forschungsbedarf 
Natürlich kann diese Studie nicht alle Fragen zum Themenfeld LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln beantworten. 
Folgende Fragen sollten in Folgestudien weiter untersucht werden: 
– Wie sieht die demografsche Struktur von LSBTIQ in Köln im Detail aus? 
Trotz der disproportional angelegten Stichprobe der Gesamtbevölkerung mit 586 Befragten Kölnerinnen und 
Kölnern ist die Anzahl der befragten LSBTIQ in Köln mit 76 Befragten vergleichsweise gering. Diese Zahl ist aus-
reichend, um den prozentualen Anteil der LSBTIQ Personengruppe an der Kölner Gesamtbevölkerung statistisch 
belastbar anzugeben. Sie ist aber zu gering, um ein genaueres demografsches Profl von LSBTIQ in Bezug auf Alter, 
Bildung, Haushaltsgröße und Kaufkraft mit einer akzeptablen statistischen Schwankungsbreite anzugeben. Eine 
weitere Studie mit einer ausreichend großen repräsentativen Stichprobe der LSBTIQ Personengruppe in Köln wäre 
wünschenswert. Damit könnte verglichen werden, inwieweit sich LSBTIQ in Köln von der Gesamtbevölkerung 
Kölns einerseits und andererseits von LSBTIQ bundesweit in ihrem demografschen Profl unterscheiden. 
– Welche wirtschaftliche Bedeutung hat der CSD als Großveranstaltung für Köln? 
Die Fragestellung der vorliegenden Studie war es nicht, die wirtschaftliche Bedeutung des CSD als Großveranstal-

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
6. Fazit 
  
 
Seite 53 
tung für Köln zu untersuchen und dabei beispielsweise Daten über Besucher- und Umsatzzahlen oder Branchenef-
fekte zu erheben. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf. 
– Welches Image hat Köln auf internationaler Ebene? 
Im Rahmen dieser Studie konnten – aufgrund der zur Verfügung stehenden Ressourcen – nur Daten innerhalb 
Deutschlands erhoben werden. Welches Image Köln als Reiseziel, Wohnort und Unternehmensstandort auf inter-
nationaler Ebene für LSBTIQ weltweit hat, sollte ebenfalls weiter untersucht werden. 
6.3   Wo besteht weiterer Handlungs- oder Forschungsbedarf unabhängig vom Thema „Wirtschaftsfaktor 
LSBTIQ für Köln“? 
Die Studie zeigt deutlich, dass LSBTIQ ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Köln ist und dass ein weltoffener, toleranter 
und LSBTIQ-freundlicher Markenkern der Stadt Köln ein attraktives Image verleiht, was die Stadt u.a. auch als Unter-
nehmensstandort interessant macht. Darüber hinaus konnten durch diese Studie aber auch Erkenntnisse gewonnen 
werden, die zwar nicht unmittelbar mit dem Thema Wirtschaftsfaktor LSBTIQ für Köln zu tun haben, aber dennoch 
Gegenstand weiterer Untersuchungen sein sollten. 
6.3.1  Gender-Pay Gap, Motherhood Penalty und Sexuality-Pay Gap 
Es wurde festgestellt, dass bundesweit auch bei LSBTIQ ein Gender-Pay Gap, also ein geschlechtsbezogener struktu-
reller Unterschied bezogen auf das Einkommen besteht. Lesbische und bisexuelle Frauen haben im Durchschnitt ein 
geringeres Netto-Einkommen als schwule oder bisexuelle Männer. Die Existenz eines Gender-Pay Gap bezogen auf 
das Einkommen auch innerhalb von LSBTIQ ist nicht überraschend, da sich LSBTIQ aus demografscher Sicht nicht 
wesentlich von der heterosexuellen Bevölkerung unterscheiden. Trotzdem wirft dieser Umstand Fragen auf. Der 
Gender-Pay Gap wirkt sich bei Frauenpaaren, anders bei heterosexuellen Paaren, auf beide im Haushalt lebende Frau-
en aus. Hinzu kommt die Tatsache, dass knapp ein Drittel der lesbischen und bisexuellen Frauen in einem Haushalt 
mit einem oder mehreren Kindern lebt. Hier bedarf es einer genaueren Betrachtung und weitergehenden Analyse 
unter Berücksichtigung des Gender-Pay Gap sowie der sogenannten „Mutterschaftsstrafe“ („motherhood penalty“; 
vgl. Budig, England 2001). Sind insbesondere die Haushalte von lesbischen und bisexuellen Frauen, die als Mütter in 
einer Regenbogenfamilie leben, tendenziell einkommensschwächer? Der Forschungs- und der sich daraus ableitende 
Handlungsbedarf zu dieser Frage sollte bundesweit weiter erarbeitet werden. 
Abweichend zu anderen Studien (z.B. Kroh et al. 2017) konnte kein genereller Sexuality-Pay Gap, also ein generell 
niedrigeres Einkommen von homosexuellen Personen gegenüber heterosexuellen Personen, beobachtet werden. Da 
es hier unterschiedliche Forschungsergebnisse gibt, besteht auch hier weiterer Forschungsbedarf. 
6.3.2  Geringes Einkommen von trans-, intergeschlechtlichen und queeren Menschen 
Die Studie hat ebenfalls gezeigt, dass bundesweit die Mehrheit derjenigen, die sich als trans*, inter* oder queer be-
zeichnen, nur über ein sehr geringes Einkommen verfügt und damit stärker armutsgefährdet ist als andere Gruppen. 
Bei der Suche nach Gründen und notwendigen Maßnahmen besteht weiterer Forschungs- und Handlungsbedarf. 
6.3.3  Forschungsbedarf zu Bisexualität 
Für einige vermutlich erstaunlich ist der hohe Anteil (46 %) an Bisexuellen innerhalb von LSBTIQ bundesweit. Trotz 
dieser Zahlen ist Bisexualität in der Gesellschaft immer noch weitgehend unsichtbar – unsichtbarer und tabuisierter 
als Homosexualität (vgl. Nichelmann 2018). Auch wenn sich die Frage nach der Defnition und Selbstzuschreibung 
von Bisexuellen stellt, zeigen die Ergebnisse der Studie, dass hier einerseits Forschungsbedarf und andererseits Hand-
lungsbedarf besteht. Denn bisexuelle Menschen sind nicht nur in der LSBTIQ-Arbeit derzeit stark unterrepräsentiert,

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
6. Fazit 
 Seite 54 
sondern statistisch zusammen mit homosexuellen Menschen wesentlich stärker suizidgefährdet als heterosexuelle 
Menschen (vgl. Plöderl et al. 2009 und Stadt Berlin 1999). 
6.3.4  Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung 
Die gesellschaftliche Akzeptanz von LSBTIQ ist ein weiterer Aspekt, der aufgrund der Studienergebnisse nachdenklich 
macht. Einerseits ist seit Jahren zu bemerken, dass LSBTIQ in den in dieser Studie angesprochenen Facetten mehr-
heitlich in der Bevölkerung akzeptiert sind, gleichzeitig gibt es bundesweit auch lautstark artikulierte Vorbehalte 
gegenüber LSBTIQ, wenngleich diese auch nur von einer Minderheit geäußert werden. Dennoch wird deutlich, dass 
die Gesellschaft sich nach wie vor in einem Prozess befndet, bei dem es darauf ankommt, Vorurteile und Diskrimi-
nierung abzubauen und Akzeptanz für LSBTIQ zu schaffen. Dazu ist es notwendig, dass bundesweit weiterhin auf den 
verschiedensten Ebenen und in den verschiedensten Bereichen Maßnahmen und Projekte gefördert werden, die zum 
Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung von LSBTIQ beitragen und die Akzeptanz von sexueller und geschlecht-
licher Vielfalt fördern. Hierzu zählen kommunale, regionale und nationale Aktionspläne, Kampagnen, Präventions-
arbeit und Sensibilisierungsmaßnahmen. Auch Köln sieht sich als zweitgrößte Kommune Deutschlands in der Pficht 
für solche Maßnahmen weiterhin Mittel zur Verfügung zu stellen und den Bereich Antidiskriminierung in all seinen 
Facetten in den kommenden Jahren weiterhin zu unterstützen. 
6.3.5  Attraktivität von Köln im Vergleich zu anderen Großstädten 
Eine weitere Erkenntnis der Studie ist auch, dass Köln von der Gesamtbevölkerung in seiner Attraktivität im Vergleich 
zu anderen Großstädten etwas schwächer bewertet wird. Die Tatsache, dass Hamburg, Berlin und München für 
die Gesamtbevölkerung interessantere Reiseziele als Köln sind, zeigt u.a. Handlungsbedarf beim Marketing im 
Tourismusbereich. Dass insbesondere Hamburg und München in der Gesamtbevölkerung sowohl als attraktivere 
Unternehmensstandorte wahrgenommen werden als auch in den Kategorien „attraktiver Wohnort“, „hoher 
Freizeitwert“, „gepfegt“ und „leistungs- und erfolgsorientiert“ besser als Köln abschneiden, könnte sich langfristig 
negativ auf die Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort auswirken (siehe Tabellenband im Anhang). Um dem 
entgegenzuwirken zu können, besteht auch hier weiterer Forschungs- und Handlungsbedarf.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Anhang 
 
  
 
  
Seite 55 
Anhang 
A.1  Erläuterungen zur Methodik dieser Studie 
A.1.1  Beschreibung der drei Säulen dieser Studie 
Säule 1: Online-Befragung der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 75 Jahren inkl. Boost-Sample für Köln 
Befragte in Säule 1 wurden repräsentativ für die Bundesrepublik Deutschland quotiert nach Alter, Geschlecht und 
Bundesland eingeladen und gewichtet nach Bundesland, Geschlecht, Alter und Bildung in Anlehnung an die amtliche 
Statistik. Für das Boost-Sample Köln wurden für die Gewichtung Angaben zur Altersverteilung und zum Bildungsni-
veau der Kölner Bevölkerung aus dem Statistischen Jahrbuch der Stadt Köln herangezogen. Die Stichproben reprä-
sentieren die Wohnbevölkerung in Deutschland bzw. in Köln im Alter zwischen 18 und 75 Jahren. (Siehe hierzu 
auch die Erläuterungen zur Repräsentativität von Online-Stichproben und die dort ausgeführten Einschränkungen 
weiter unten). 
Die Stichprobe in Säule 1 umfasst n = 1.555 Personen im gesamten Bundesgebiet, darunter 586 Personen aus Köln 
(Boost-Sample). Die Befragung fand im April 2017 statt. Die Beantwortung des Online-Fragebogens dauerte im 
Schnitt etwa 13 Minuten und umfasste 41 Fragen, darunter 7 Fragenblöcke mit jeweils einer Reihe von Einzelaussagen. 
Säule 2: Online-Befragung des deutschen LSBTIQ-Personenkreises zwischen 18 und 75 Jahren 
Befragte in Säule 2 wurden repräsentativ für die Bundesrepublik Deutschland quotiert nach Bundesland eingeladen. 
Das Screening war verdeckt und bestand aus mehreren Antwortoptionen, aus denen die Zielgruppe dieser Erhebung 
nicht ersichtlich war.
39 
Die Daten wurden nach Bundesland in Anlehnung an die Einwohnerzahl gewichtet. Darüber hinaus wurde die Alters-
verteilung (leicht) gewichtet unter Anwendung der Altersgewichte, die sich in Säule 1 ergeben haben. Dadurch wird 
die geringere Teilnahme älterer Menschen, die auf den Erhebungsmodus zurück zu führen ist, teilweise ausgeglichen. 
Dennoch bleiben ältere Menschen unterrepräsentiert. Es ist davon auszugehen, dass die Bereitschaft, sich als LSBTIQ 
zu outen mit höherem Alter abnimmt. Von der Altersverteilung abgesehen kann diese Stichprobe als weitestge-
hend repräsentativ für die LSBTIQ-Community in Deutschland betrachtet werden. (Siehe hierzu auch die Erläute-
rungen zur Repräsentativität von Online-Stichproben weiter unten.) 
Die Stichprobe in Säule 2 umfasst n = 714 Personen, die sich als LSBTIQ bezeichnen. Die Befragung fand im April 2017 
statt. Die Beantwortung des Fragebogens dauerte im Durchschnitt etwa 15 Minuten und umfasste 46 Fragen, darun-
ter 8 Fragenblöcke mit jeweils einer Reihe von Einzelaussagen. 
Säule 3: Telefonische Befragung von Personalverantwortlichen in Kölner Unternehmen 
Befragte in Säule 3 wurden auf Basis eines breit gestreuten Adresssamples von Kölner Unternehmen telefonisch 
befragt. Eine telefonische Befragung war hier aufgrund der guten telefonischen Erreichbarkeit der Zielgruppe zielfüh-
rend. 
39  Unter einem „Screening“ werden der eigentlichen Befragung vorangestellte Fragen nach der Zugehörigkeit zur gesuchten Zielgruppe (in die-
sem Fall LSBTIQ) verstanden. Von einem „verdeckten Screening“ wird gesprochen, wenn für den potenziellen Befragten aus den Screening-
Fragen nicht direkt hervorgeht, welche Zielgruppe für die Befragung gesucht wird. Dadurch wird verhindert, dass Personen an der Befragung 
teilnehmen, die gar nicht zur gesuchten Zielgruppe gehören.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Anhang 
  
 
 
 
 
  
 
 
 
  
 
 
  
 
 
  
     
     
     
 
-
-
-
= = = =
Seite 56 
Die Auswahlgesamtheit stellt einen breiten Querschnitt über alle in Köln ansässigen Unternehmen dar. Die Befra-
gung wurde über Quoten bezüglich der Unternehmensgröße gesteuert. Dadurch sind größere Unternehmen (über 
50 Mitarbeitende) im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Anteil in Köln überrepräsentiert.40 Die exakte Verteilung der 
Unternehmensgrößen in Köln ist jedoch nicht bekannt und kann daher auch nicht für eine Gewichtung herangezo-
gen werden. Insofern ist die Stichprobe nicht im statistischen Sinne repräsentativ für die Gesamtheit aller Kölner 
Unternehmen. Im Bericht wird daher immer (sinngemäß) von „den im Rahmen dieser Studie befragten Unter-
nehmen/Personen/Unternehmensvertretenden“ gesprochen. 
Die Stichprobe in Säule 3 umfasst n = 104 Personen, die entweder Entscheiderinnen oder Entscheider in der Per-
sonalabteilung des Unternehmens oder Personalentscheiderinnen oder Personalentscheider im Management des 
Unternehmens sind. Die Interviews fanden im Dezember 2017 statt. Sie wurden vom Feldinstitut Foerster und Thelen 
in Bochum durchgeführt. Ein Interview dauerte im Durchschnitt 13 Minuten und umfasste 19 Fragen, darunter 4 
Fragenblöcke mit jeweils einer Reihe von Einzelaussagen. 
Zusätzlich wurden bereits im Vorfeld der telefonischen Befragung sieben Unternehmensvertretende von großen 
in Köln angesiedelten Unternehmen im Rahmen von ca. 30 minütigen qualitativen Tiefeninterviews befragt. Die 
Personen wurden von der Studienleitung persönlich rekrutiert und interviewt. Eine Auswahl von Aussagen aus diesen 
Interviews fndet sich an verschiedenen Stellen in diesem Bericht. Die Ergebnisse der Tiefeninterviews fossen als 
Input für die Entwicklung der Inhalte der Telefonbefragung ein. 
Statistische Schwankungsbreiten 
Die statistische Schwankungsbreite der Ergebnisse lässt sich nicht pauschal angeben, weil sie sowohl vom gemes-
senen Prozentsatz als auch von der Stichprobengröße abhängt. Die folgende Tabelle A.1.1.1 gibt einen Überblick zu 
verschiedenen Stichprobengrößen und Prozentsätzen. 
Statistische Schwankungsbreite 
Der tatsächliche Wert in der Grundge 
samtheit liegt mit 95 % Sicherheit inner 
halb des angegebenen Intervalls. 
Säule 1 
Gesamt 
bevölkerung 
n 969 
Säule 1 
Kölner 
Bevölkerung 
n 586 
Säule 2 
LSBTIQ 
Deutschland 
n 714 
Säule 3 
Kölner 
Unternehmen 
n 104 Gemessener Prozentsatz 
7 % ± 1,7 % ± 2,2 % ± 1,9 % ± 5,4 % 
11 % ± 2,0 % ± 2,6 % ± 2,4 % ± 6,5 % 
50 % ± 3,2 % ± 4,1 % ± 3,7 % ± 10,1 % 
Tabelle A.1.1.1: Statistische Schwankungsbreite von Prozentwerten in Abhängigkeit der Stichprobengröße 
A.1.2   Warum wurde in Säule 1 und 2 zu Gunsten einer Online-Befragung entschieden? Erläuterungen zur Reprä-
sentativität dieser Studie. 
Ein zentrales Ziel dieser Studie war unter anderem eine möglichst präzise Bestimmung der Größe des LSBTIQ-Perso-
nenkreises in Köln und Deutschland. Darüber hinaus war es wichtig, möglichst vielfältige Erkenntnisse über Sozio-
demografe, Berufstätigkeit sowie Konsum- und Freizeitverhalten zu erlangen. Solche quantitativen Fragestellungen 
erfordern eine quantitative Vorgehensweise, bei der so repräsentativ wie möglich eine ausreichend große Stichprobe 
aus der Gesamtpopulation gezogen werden muss. 
40 Würde stattdessen einfach eine Zufallsauswahl aus allen Kölner Unternehmen gezogen werden, ohne vorab Quoten zu defnieren, so wären 
in der Stichprobe fast ausschließlich sehr kleine Unternehmen, weil diese mit weitem Abstand die größte Gruppe unter allen Unternehmen 
darstellen.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Anhang 
 
  
 
 
Seite 57 
Statistisch betrachtet ist die Ziehung einer zufälligen Stichprobe aus der Grundgesamtheit die optimale Vorausset-
zung, um eine repräsentative Datengrundlage zu generieren. Entscheidend für die Repräsentativität ist entgegen der 
landläufgen Vorstellung nicht die schiere Größe der Stichprobe, sondern die Frage, welche Chance das einzelne Sub-
jekt der Grundgesamtheit hat, in die Stichprobe zu gelangen. Die Repräsentativität wird eingeschränkt, wenn bei der 
Stichprobenziehung systematisch bestimmte Subjekte ausgeschlossen werden. Die Größe der Stichprobe wirkt sich 
dagegen lediglich auf die Genauigkeit der Vorhersagen aus, mit denen von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit 
geschlossen wird (die sog. statistische Schwankungsbreite). Je größer die Stichprobe, desto kleiner ist die statistische 
Schwankungsbreite. 
Streng methodisch betrachtet ist es nicht möglich, eine zu 100 % repräsentative Stichprobe für die Gesamtbevölke-
rung oder eine Subgruppe daraus zu ziehen, weil es immer einige systematische Ausfälle gibt, welche die Repräsenta-
tivität einschränken (vgl. Schnell, Hill, Esser 1989, S. 280ff).
41 
Dennoch gelten zufallsbasierte Auswahlverfahren als der beste Weg, weitestgehend repräsentative Stichproben zu 
ziehen. Wenn es sich um die repräsentative Befragung der Gesamtbevölkerung bzw. nicht zu kleiner Subgruppen da-
raus, handelt, ist hierfür das computergestützte telefonische Interview mit Randomisierung in der Regel die optimale 
Methode.
42 
Telefonische Befragungen haben jedoch speziell auf das hier vorliegende Forschungsziel bezogen einen entscheiden-
den Nachteil: Es handelt sich um persönliche Interviews, bei denen eine Interviewerin oder ein Interviewer die Fragen 
stellt. Folglich handelt es sich hierbei also um eine Form sozialer Interaktion. Das wirkt sich aus, wenn es um sensitive 
Fragen geht. Die Frage nach der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität, die für diese Studie eine 
große Rolle spielt, ist eine solche sensitive Frage. 
Die Forschung hat sich mit dieser Thematik unter dem Sammelbegriff „Soziale Erwünschtheit“ auseinander gesetzt. 
Es ist belegt, dass die Effekte sozialer Erwünschtheit in selbstadministrierten Befragungen, ohne Anwesenheit einer 
befragenden Person, geringer sind. Insbesondere Online-Befragungen schneiden hier besonders gut ab. Befragte 
sind online eher bereit, zum Beispiel vermeintlich unerwünschtes nicht hetero-normatives Verhalten, wie die sexuelle 
Orientierung oder Geschlechtsidentität, zuzugeben (vgl. dazu die umfassende Meta-Analyse von Gnambs und Kaspar 
2015). Darüber hinaus führen Online-Befragungen bei sensitiven Fragen auch zu genaueren Ergebnissen: Online-Be-
fragte sind nicht nur eher bereit, sozial unerwünschte Dinge Preis zu geben. Es kommt online auch seltener vor, dass 
sozial unerwünschtes Verhalten verneint wird, obwohl es zutrifft (vgl. Kreuter, Presser, Tourangeau 2008, S. 863). 
Als Auswahlgrundlage für die Stichprobenziehung diente das überwiegend aktiv rekrutierte Online-Panel
43 von Res-
pondi. Das Panel von Respondi ist unter anderem groß genug, um auch die wichtige Subgruppe der Kölner Bevölke-
rung in hinreichender Anzahl zu befragen (vgl. Respondi 2018b). 
Die aktive Rekrutierung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Online-Panels. „Aktiv“ bedeutet in diesem Zusam-
menhang, dass es nicht möglich ist, sich aus freien Stücken ohne gezielte Aufforderung durch den Panel-Anbieter in 
diesem Panel zu registrieren. Potenzielle Teilnehmende werden stattdessen aktiv vom Panel-Betreiber angesprochen 
(rekrutiert), um sich im Panel zu registrieren. Dadurch werden Personen, die sich aus rein monetärem Interesse in 
41  Genaugenommen sind für die Autoren Schnell, Hill und Esser die Begriffe „Repräsentativ“ und „Zufallsauswahl“ synonym (vgl. Schnell, Hill, 
Esser 1989, S.  280), was streng genommen bedeutet, dass Repräsentativität entweder vollständig gegeben oder überhaupt nicht gegeben 
ist. Wird dieser Auffassung uneingeschränkt gefolgt, wäre sämtliche Umfrageforschung nicht repräsentativ. 
42  Dabei werden Telefonnummern nach einer ausgefeilten Methode zufällig generiert. Diese Telefonnummern stellen die repräsentative 
Auswahlgrundlage dar, aus der dann in einem zweiten Schritt die Stichprobe gezogen wird. Neben Festnetzanschlüssen werden dabei auch 
Mobilnummern berücksichtigt, so dass prinzipiell jede Einwohnerin und jeder Einwohner mit Telefonanschluss eine Chance hat, angespro-
chen zu werden (sog. Dual-Frame-Telefonstichprobe; vgl. Sand 2014). 
43  Ein Online-Panel ist eine Datenbank, bestehend aus Personen, die sich bereit erklärt haben, an Online-Befragungen teilzunehmen. Die Teil-
nehmenden sind in dieser Datenbank mit ihrer E-Mail-Adresse und einer Reihe von weiteren persönlichen Daten zu Demografe und Verhalten 
registriert. Für die vollständige Teilnahme an einer Befragung erhalten die Befragten in der Regel eine geringe Aufwandsentschädigung.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Anhang 
 
 
 
 
Seite 58 
möglichst vielen Online-Panels registrieren (sogenannte „Incentive-Jäger“), ausgeschlossen.44 Respondi setzt bei 
der Suche nach potenziellen Teilnehmenden auf eine Vielzahl von Rekrutierungsquellen: eigene Meinungsportale, 
Online-Kampagnen, Kooperationen, Suchmaschinenmarketing und Offine-Rekrutierung über Partnerinstitute aus 
der Marktforschung (vgl. Respondi 2018a). Die Teilnehmenden im Respondi-Panel wurden laut Aussage von Respon-
di zu über 85 % aktiv rekrutiert. 
Diese Art von Rekrutierung ist zwar keine echte Zufallsauswahl, was potenzielle Konsequenzen für die Repräsenta-
tivität mit sich bringt. So konnten Blom et al. 2017 in einer vergleichenden Studie nachweisen, dass zufallsbasierte 
Panels wie das German Internet Panel (GIP; siehe auch die folgende Fußnote) geringere Abweichungen bei der 
Verteilung soziodemografscher Merkmale aufweisen, als nicht zufallsbasierte Online-Panels (vgl. Blom et al. 2017).
45 
Abweichungen von der Gesamtpopulation kommen allerdings grundsätzlich unabhängig vom Auswahlverfahren in 
allen Stichproben vor und werden üblicherweise durch Gewichtung
46 ausgeglichen (vgl. Sand 2014, S. 18; siehe auch 
Blom et al. 2017). 
Eine Gewichtung der Daten setzt voraus, dass die Verteilung der Merkmale, nach denen gewichtet wird, in der 
Grundgesamtheit bekannt ist. Bei Bevölkerungsstichproben trifft das in der Regel auf soziodemografsche Merkmale 
wie zum Beispiel Geschlecht, Alter, Bildung und Wohnort zu. Bei der Ziehung der Stichproben aus dem Respondi 
Online-Panel wurden bereits im Zuge der Einladung der Probandinnen und Probanden zur Befragung die Merkmale 
Geschlecht, Alter und Wohnort berücksichtigt. Es wurden also ungefähr gleich viele Frauen wie Männer eingeladen 
und der Wohnort wurde auf Ebene des Bundeslandes sowie die Altersverteilung auf Bundesebene zwischen 18 und 
75 Jahren berücksichtigt. Die resultierende Stichprobe wurde noch einmal gewichtet, so dass die Verteilung der in 
der Grundgesamtheit bekannten Merkmale auch in der Stichprobe abgebildet wird. 
Abschließend stellt sich die Frage, wie repräsentativ die hier vorliegenden Online-Stichproben am Ende sind. Eine 
exakte Antwort darauf kann nicht gegeben werden. Einerseits wurde die Auswahlgesamtheit nicht durch einen 
Zufallsprozess generiert, was die Repräsentativität einschränken kann. Andererseits ist die Güte der Angaben zu sen-
sitiven Themen bei einer Online-Befragung höher als bei persönlichen Interviews. Außerdem wurde das Online-Panel 
von Respondi, wie oben beschrieben, überwiegend aktiv rekrutiert und es wurde eine sehr breite Bevölkerungs-
schicht angesprochen. Diese Aspekte sind der Repräsentativität eher zuträglich. Ein weiteres wichtiges Kriterium im 
Zusammenhang mit der Repräsentativität der Stichproben ist, inwiefern die Teilnahmebereitschaft von Teilen der 
hier relevanten Zielgruppe in einem Online-Panel zusammenhängt mit den Themen, die untersucht werden. Es ist 
nicht davon auszugehen, dass die sexuelle Orientierung oder die geschlechtliche Identität eines Menschen dessen 
Teilnahmebereitschaft in einem Online-Panel beeinfusst. In dieser Hinsicht kann eine Verzerrung der Ergebnisse also 
weitgehend ausgeschlossen werden. Relevant hingegen sind Aspekte wie Bildung und Alter. Verzerrungen hinsicht-
lich dieser demografschen Merkmale konnten durch Gewichtung ausgeglichen werden, soweit die Verteilung dieser 
Merkmale in der Grundgesamtheit bekannt ist. 
44  Darüber hinaus wird das Antwortverhalten der Teilnehmenden im Online-Panel systematisch analysiert. Sofern die Teilnehmenden inkon-
sistentes Antwortverhalten aufweisen oder sich einfach schnell durch Befragungen durchklicken, werden sie von der weiteren Teilnahme im 
Panel ausgeschlossen. 
45  Ideal für diese Studie wäre eine Stichprobe aus einer Auswahlgrundlage von E-Mail-Adressen, die nach einem zufallsbasierten Verfahren 
zusammengestellt wurden und welche die Gesamtbevölkerung oder zumindest den online erreichbaren Teil davon repräsentativ abbilden. 
Tatsächlich gibt es solche Online-Panels, wie zum Beispiel in Deutschland das German Internet Panel (GIP). Das GIP ist eine Datenbank, in der 
über 2.800 Personen (Stand März 2017) registriert sind, die online befragt werden können. Die Rekrutierung für dieses Panel erfolgte nach 
einem Zufallsverfahren. Das GIP bildet die deutsche Gesamtbevölkerung zwischen 16 und 75 Jahren repräsentativ ab (vgl. GIP 2018; Blom, 
Gathmann, Krieger 2015). Das GIP wäre aber für die Zwecke dieser Studie zu klein, weil die Subgruppe der Kölner Bevölkerung zu gering ver-
treten ist, um hier noch statistisch stabile Aussagen über die noch kleinere Kölner Subgruppe LSBTIQ zu treffen. Entsprechend ihrem Anteil in 
der Gesamtbevölkerung dürften zwischen 40 und 50 Personen aus Köln im GIP vertreten sein. Abgesehen davon ist das GIP an den Sonderfor-
schungsbereich SFB 884 an der Universität Mannheim gebunden und steht daher für externe Forschungszwecke nicht zur Verfügung (vgl. GIP 
2018). 
46 Mit einer Gewichtung wird erreicht, dass Personen(gruppen) mit bestimmten Merkmalen, die in der Stichprobe geringer oder häufger als in 
der Grundgesamtheit vertreten sind, entsprechend stärker oder schwächer in der Auswertung berücksichtigt werden.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
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Seite 59 
Trotzdem sind weitere Verzerrungen der erhobenen Stichproben gegenüber der Gesamtbevölkerung nicht ausge-
schlossen. Der gewichtete Datensatz der Säule 1 (Gesamtbevölkerung) wurde dahingehend untersucht. Dazu wurde 
die erhobene Haushaltsgröße und das abgefragte Netto-Haushaltseinkommen mit den für Gesamtdeutschland 
repräsentativen Zahlen der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS 2016; vgl. GESIS 
2017) verglichen (Tabelle A.1.2.1). 
Einkommen Diese Studie (Säule 1)* ALLBUS 2016* Abweichung 
unter 1.000 Euro 14 % 6 % 7 % 
1.000 bis unter 2.000 Euro 25 % 17 % 8 % 
2.000 bis unter 3.000 Euro 22 % 23 % − 1 % 
3.000 bis unter 4.000 Euro 15 % 18 % − 3 % 
4.000 bis unter 5.000 Euro 5 % 12 % − 6 % 
5.000 bis unter 7.500 Euro 4 % 10 % − 5 % 
7.500 Euro und mehr 1 % 3 % − 2 % 
Keine Angabe 13 % 11 % 3 % 
Basis (n) 1.555 3.190 
Haushaltsgröße 
1 Person 27 % 18 % 10 % 
2 Personen 39 % 42 % − 3 % 
3 Personen 19 % 18 % 1 % 
4 Personen 11 % 16 % − 6 % 
5 oder mehr Personen 4 % 6 % − 2 % 
Basis (n) 1.555 3.175 
* Beide Studien gewichtet. Betrachtet werden Personen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren. 
Tabelle A.1.2.1: Vergleich der Einkommensverteilung und der Haushaltsgröße 
Es zeigt sich eine Verzerrung dieser Studie hin zu geringeren Einkommen und zu einer geringeren Haushaltsgröße im 
Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Diese Abweichung könnte darauf hindeuten, dass die Auswahlgrundlage (das On-
line-Panel) in dieser Hinsicht ebenfalls verzerrt ist, dass also häufger Singles und häufger Personen mit geringerem 
Einkommen im Online-Panel registriert sind. Für die Interpretation der hier dargestellten Ergebnisse bedeutet dies, 
dass absolute Aussagen zu Einkommen und Haushaltsgröße nur eingeschränkt möglich sind. So ist zum Beispiel beim 
ausgewiesenen Einkommen einer Personengruppe zu bedenken, dass es tatsächlich in der Grundgesamtheit höher 
sein könnte. Soweit die Ergebnisse in Relation zueinander verglichen werden, ist allerdings davon auszugehen, dass 
sich die Verzerrung aufhebt. Wird also zum Beispiel das Einkommen von LSBTIQ mit dem Einkommen der Gesamt-
bevölkerung auf Basis der Daten dieser Erhebung verglichen, wirkt sich die Schiefage der Stichprobe hinsichtlich des 
Einkommens auf beide Gruppen vermutlich gleichermaßen aus. Die Unterschiede in Relation zueinander gelten also 
auch mit einiger Sicherheit für die Grundgesamtheit.

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Anhang 
 
 
 
Seite 60 
A.2 Glossar 47 
Abkürzung LSBTIQ: Diese Buchstabenkombination steht für: lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich, inter-
geschlechtlich und queer. Gebräuchlich  sind ebenfalls die Abkürzungen „LSBTI“ oder LSBTIQ*, wobei das Sternchen* 
(auch Gender-Star genannt) als Platzhalter verwendet wird, um alle Geschlechter und Identitäten, die nicht unter die 
Kategorien „männlich“ und „weiblich“ gefasst werden können, sichtbar zu machen. In der englischen Sprache wird 
meistens die Abkürzung LGBT benutzt, für „lesbian, gay, bisexual and transgender“. 
Bisexualität/bisexuell: Bisexuelle Menschen (nach der lat. Vorsilbe bi- = zwei) fühlen sich sexuell und/oder emotional 
zu Männern und Frauen hingezogen. 
Cisgender/Cisgeschlechtlichkeit: Diese Begriffe bedeuten das Gegenteil von Transgender/Transgeschlechtlichkeit. 
Cisgeschlechtliche Menschen identifzieren sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. 
Eine Cis-Frau ist also eine Person, die bei der Geburt dem weiblichen Geschlecht zugewiesen wurde und sich auch als 
Frau identifziert. Ein Cis-Mann ist eine Person, die bei der Geburt dem männlichen Geschlecht zugewiesen wurde 
und sich auch als Mann identifziert. 
Community: Community (engl.) heißt Gemeinschaft – also eine Gruppe von Menschen, die sich in einer vergleich-
baren oder ähnlichen Lebenssituation befnden. Die LSBTIQ-Community also die Gruppe derjenigen Menschen, die 
aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität ähnliche Erfahrungen teilen und sich in diesem 
Zusammenhang engagieren. 
CSD: Unter der Abkürzung CSD ist er mittlerweile wohl besser bekannt als unter dem vollen Namen: Christopher 
Street Day. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 setzten sich transgeschlechtliche Personen, Schwule und Les-
ben gegen eine Razzia der Polizei im Szene-Lokal „Stonewall Inn“ in der New Yorker Christopher Street zur Wehr. Der 
sogenannte „Stonewall“-Aufstand gilt heute als der Beginn der Emanzipationsbewegung von homosexuellen- und 
transgeschlechtlichen Menschen. Seither wird der „Christopher Street Day“ in vielen Ländern mit Kundgebungen, 
Paraden und Straßenfesten gefeiert, um für Akzeptanz und Anerkennung zu demonstrieren und die eigene Lebens- 
und Liebesform mit Stolz (engl. „Pride“) zu zeigen. 
Gender: In der englischen Sprache gibt es zwei Begriffe für das Wort „Geschlecht“: „Sex“ als Bezeichnung für das 
biologische Geschlecht. „Gender“ als Bezeichnung für das soziale Geschlecht, das sich unabhängig von körperlichen 
Merkmalen manifestiert. Dabei muss das soziale Geschlecht nicht unbedingt dem biologischen Geschlecht entspre-
chen. 
Geschlechtliche Identität: Die Geschlechtsidentität eines Menschen ist Teil des Selbsterlebens und kann beispiels-
weise männlich, weiblich, trans- oder intergeschlechtlich sein. Im Juni 201 1 verabschiedete der Menschenrechtsrat 
der UNO eine Resolution, wonach kein Mensch wegen der eigenen Geschlechtsidentität (engl. „gender identity“) ver-
folgt und diskriminiert werden darf. Das Recht auf die individuelle Geschlechtsidentität ist also ein Menschenrecht. 
Heterosexualität/Heteronormativität: Der griechische Begriff „hetero“ bedeutet „verschieden“ oder „ungleich“ (im 
Gegensatz zu „homo“ = gleich). Heterosexuelle Frauen lieben oder begehren Männer, heterosexuelle Männer lieben 
oder begehren Frauen. Lange Zeit galt Heterosexualität, also Sexualität zwischen Männern und Frauen, als Norm. 
Andere Formen der Sexualität wurden dagegen als Abweichung oder gar als Krankheit betrachtet. Diese Haltung 
wird „Heteronormativität“ genannt. 
47  Die hier verwendeten Beschreibungen sind angelehnt an Erläuterungen aus der „Fibel der vielen kleinen Unterschiede“, ein Wörterbuch zu 
Begriffen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt (vgl. Louis, Frank 2019).

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln 
Anhang 
 
Seite 61 
Homofeindlichkeit/Homophobie: Homofeindlichkeit bzw. Homophobie meinen in der Regel alle negativen Einstel-
lungen gegenüber Lesben und Schwulen, die sich in Vorurteilen und Abwertung, der Befürwortung von Diskriminie-
rung bis hin zur Gewaltausübung äußern können. Der Begriff Homophobie wird mittlerweile kritisch gesehen, weil es 
sich in den allermeisten Fällen nicht um eine pathologische Angst (Phobie) handelt. 
Homosexualität: Der griechische Begriff „homo“ bedeutet „gleich“ (im Gegensatz zu „hetero“ = ungleich, verschie-
den). Homosexuelle Frauen lieben oder begehren also Frauen (siehe lesbisch) und homosexuelle Männer lieben oder 
begehren Männer (siehe schwul). 
Inter* : Der Begriff steht für „intergeschlechtlich“ oder „intersexuell“. Das Sternchen ist ein Platzhalter für Begriffe, die 
in diesem Zusammenhang an die Vorsilbe angehängt werden können (z. B. „inter*Personen“) 
intergeschlechtlich/intersexuell: Diese Begriffe bezeichnen Menschen, deren angeborene genetische, hormonelle 
oder körperliche Merkmale weder ausschließlich „männlich“ noch ausschließlich „weiblich“ sind (historisch: „Herm-
aphroditen“ oder Zwitter“). Ursprünglich ist Intersexualität ein medizinischer Sammelbegriff, der betont, dass es bei 
der Ausbildung der menschlichen Geschlechtsmerkmale viele Zwischenstufen zwischen „weiblich“ und „männlich“ 
gibt, die medizinisch lange als „Störung“ (seit 2015 als „Varianten der Geschlechtsentwicklung“) angesehen wurden. 
Während intersexuell von einigen intergeschlechtlichen Menschen auch als Selbstbezeichnung verwendet wird, 
lehnen andere den Begriff ab, da es sich bei Intergeschlechtlichkeit nicht um eine sexuelle Orientierung handelt. Seit 
dem 01.01.2019 ist es intergeschlechtlichen Menschen möglich, eine dritte Option („divers“) für den Geschlechtsein-
trag im Geburtenregister zu vermerken. 
Lesbe/lesbisch: Eine lesbische Frau ist gleichgeschlechtlich orientiert, sie liebt oder begehrt Frauen. 
Queer: Queer wird oft als Überbegriff für LSBTIQ verwendet. Personen oder Bewegungen können sich als queer 
bezeichnen. Queer ist ein offener Begriff, der alle einschließt, die mit ihrem Aussehen und/oder Verhalten hetero-
normativen Vorstellungen nicht entsprechen. Queer kann auch eine Theorie sein, die die Vorstellung herausfordert, 
dass es nur zwei Geschlechter gebe, die einander entgegengesetzt charakterisiert seien und romantisch bzw. sexuell 
ausschließlich aufeinander bezogen seien. 
Regenbogenfamilie: Eine Regenbogenfamilie ist eine Familie, in der mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bise-
xuell oder trans- oder intergeschlechtlich ist. 
Regenbogenfagge: Sie ist ein internationales Symbol für die Emanzipationsbewegung von Lesben und Schwulen 
und ihren Kampf um Akzeptanz und Gleichberechtigung. Mit ihren Farben rot-orange-gelb-grün-blau-violett gilt sie 
heute als Zeichen für die bunte Vielfalt der LSBTIQ-Community. 
Schwuler/schwul: Ein schwuler Mann ist homosexuell, sprich: gleichgeschlechtlich orientiert. Er liebt oder begehrt 
Männer. 
Sexuelle Identität/Orientierung: Während sich die geschlechtliche Identität auf die Zugehörigkeit zu einem Ge-
schlecht oder mehreren bezieht, geht es bei der sexuellen Identität darum, auf welches Geschlecht (oder welche 
Geschlechter) sich die emotionalen und sexuellen Wünsche eines Menschen richten. Bisexualität, Heterosexualität 
und Homosexualität sind die häufgsten sexuellen Orientierungen, wobei diese Grenzen nicht bei jedem Menschen 
klar gezogen werden können. 
Trans*: Das Sternchen ist ein Platzhalter für alle Begriffe, die an die Vorsilbe „trans-“ (lat. = „jenseits von, über ... 
hinaus“) angehängt werden können, um verschiedene geschlechtliche Identitäten zu beschreiben, z.B. transgender, 
transgeschlechtlich, transident, transsexuell.

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 Seite 62 
transgender/transgeschlechtlich: Oft werden beide Begriffe als Überbegriff verwendet, ähnlich wie „Trans*“. Als 
transgender oder transgeschlechtlich werden Menschen bezeichnet, deren Geschlechtsempfnden (engl. „gender 
identity“) oder deren soziales Geschlecht (engl. „gender expression“) ein anderes ist als ihr biologisches Geschlecht. 
Allerdings schließt der Begriff Transgender auch all diejenigen mit ein, die nicht den Weg einer körperlichen Anglei-
chung gehen, so dass der Begriff auch als Abgrenzungsbegriff zu Transsexualität verstanden werden kann. 
Transfeindlichkeit/Transphobie: Wie auch bei Homofeindlichkeit/Homophobie beinhalten die beiden Begriffe 
Vorurteile, negative Einstellungen, Stigmatisierung, Abwertung, Verleugnung, Befürwortung von Diskriminierung, 
Diskriminierung und Gewalt gegenüber transgeschlechtlichen Menschen. 
transsexuell: Transsexuelle Menschen empfnden ihr biologisches Geschlecht als falsch und sich selbst als zugehörig 
zu einem anderen Geschlecht. Viele Transsexuelle haben den Wunsch, ihre körperlichen Geschlechtsmerkmale mit 
Hormonen und/oder einer Operation so anzugleichen, wie es ihrem wahrgenommenen Geschlecht entspricht.

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Anhang 
 
 
 
  
 
 
 
Seite 63 
A.3  Literaturverzeichnis 
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Anhang 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seite 66 
A.4  Auftraggeberin und durchführende Institute 
Auftraggeberin der Studie 
Stadt Köln 
Amt für Integration und Vielfalt 
Abteilung Vielfalt 
Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen (Fachstelle LSBTI) 
Kleine Sandkaul 5 
50667 Köln 
Durchführende Institute 
Wenzel Marktforschung 
Dr. Olaf Wenzel 
Karl-Michel-Straße 100, 42857 Remscheid 
www.wenzel-marktforschung.de 
Verantwortlich für die Studienkonzeption, Auswertung und Berichtslegung. 
Durchführung der qualitativen Telefoninterviews. 
Respondi AG 
Huhnsgasse 34 b, 50676 Köln 
www.respondi.com 
Bereitstellung und Sampling der Online-Stichproben. 
Foerster & Thelen Marktforschung Feldservice GmbH 
Stühmeyerstr. 16, 44787 Bochum 
www.ftmafo.de 
Sampling und Durchführung der standardisierten telefonischen Befragung von Kölner Unternehmen.

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A.5 Tabellenband 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
Gesamtstichprobe Total 969 586 767 76 
Bundesland Baden-Württemberg 12,9 % 125 0,0 % 0 12,4 % 95 0,0 % 0 
Bayern 15,8 % 153 0,0 % 0 16,1 % 123 0,0 % 0 
Berlin 4,2 % 41 0,0 % 0 4,7 % 36 0,0 % 0 
Brandenburg 3,1 % 30 0,0 % 0 3,2 % 25 0,0 % 0 
Bremen 0,6 % 6 0,0 % 0 0,7 % 5 0,0 % 0 
Hamburg 1,8 % 18 0,0 % 0 2,3 % 17 0,0 % 0 
Hessen 8,6 % 84 0,0 % 0 8,3 % 64 0,0 % 0 
Mecklenburg-Vorpommern 2,3 % 22 0,0 % 0 2,0 % 15 0,0 % 0 
Niedersachsen 10,9 % 106 0,0 % 0 9,8 % 76 0,0 % 0 
NRW 22,1 % 214 100,0 % 586 20,7 % 159 100,0 % 76 
Rheinland-Pfalz 5,3 % 51 0,0 % 0 4,8 % 37 0,0 % 0 
Saarland 0,8 % 8 0,0 % 0 1,1 % 9 0,0 % 0 
Sachsen 4,4 % 42
 0,0 % 0 4,7 % 36 0,0 % 0 
Sachsen-Anhalt 2,4 % 23 0,0 % 0 3,0 % 23 0,0 % 0 
Schleswig-Holstein 2,8 % 27 0,0 % 0 3,6 % 28 0,0 % 0 
Thüringen 2,0 % 19 0,0 % 0 2,5 % 19 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
A1.2 Einwohnerzahl Wohnort Unter 100.000 Einwohner 50,2 % 487 0,0 % 0 37,6 % 288 0,0 % 0 
100.000 bis unter 300.000 Einwohner 13,3 % 129 0,0 % 0 18,0 % 138 0,0 % 0 
Über 300.000 Einwohner 34,3 % 333 100,0 % 586 43,3 % 332 100,0 % 76 
Weiß nicht/keine Angabe 2,1 % 21 0,0 % 0 1,1 % 8 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
F4 Geschlecht Männlich 49,8 % 481 49,0 % 287 58,8 % 450 69,3 % 53 
Weiblich 50,1 % 484 50,8 % 298 40,3 % 309 29,8 % 23 
andere: 0,1 % 1 0,1 % 1 0,9 % 7 0,9 % 1 
Total 966 585 766 76 
G1 Sexuelle Orientierung LSBTIQ 6,9 % 66 10,6 % 62 100,0 % 767 100,0 % 76 
hetero 90,1 % 873 88,1 % 516 0,0 % 0 0,0 % 0 
Keine Ang
abe 3,1 % 30 1,3 % 8 0,0 % 0 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
Sexuelle Identität kategorisiert hetero / weiblich 47,5 % 446 47,9 % 277 
hetero / männlich 45,4 % 426 41,3 % 239 
lesbisch 0,5 % 5 2,0 % 12 8,1 % 62 18,7 % 14 
bi / weiblich 1,9 % 17 0,7 % 4 29,4 % 225 11,1 % 8 
bi / männlich 1,2 % 11 0,6 % 3 16,9 % 130 6,8 % 5 
schwul 3,0 % 28 7,1 % 41 39,0 % 299 59,8 % 46 
andere sex. Identität 0,5 % 5 0,3 % 2 6,6 % 51 3,6 % 3 
Total 939 578 767 76 
Alter (kategorisiert) 18-30 19,0 % 184 24,2 % 142 37,8 % 290 26,8 % 20 
31-40 16,2 % 157 20,4 % 119 22,4 % 172 18,8 % 14 
41-50 22,4 % 218 20,1 % 118 21,4 % 164 26,0 % 20 
51-65 27,2 % 264 24,0 % 141 13,4 % 103 28,5 % 22 
66-75 15,1 % 146 11,3 % 66 5,1 % 39 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76

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Seite 68 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
A3 Schulabschluss Noch Schüler/in 0,8 % 7 0,3 % 1 0,9 % 7 0,0 % 0 
Schule beendet ohne Abschluss 2,0 % 20 0,0 % 0 0,9 % 7 0,0 % 0 
Volks- / Hauptschulabschluss bzw. Polytech-
nische Oberschule 27,2 % 264 31,0 % 182 24,2 % 185 37,3 % 28 
Mittlere Reife, Realschulabschluss bzw. 
Polytechnische Obers. 32,0 % 310 26,3 % 154 33,3 % 255 17,7 % 13 
Fachhochschulreife (Abschluss einer Fach-
oberschule etc.) 8,7 % 85 6,8 % 40 8,8 % 67 6,8 % 5 
Abitur bzw. Erweiterte Oberschule mit 
Abschluss 12. Klasse 29,2 % 283 35,6 % 209 32,0 % 245 38,3 % 29 
Anderen Schulabschluss, und zwar: 0,1 % 1 0,0 % 0 0,0 % 0 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
A3.1 Hochschulabschluss Nein, kein Hochschulabschluss 78,4 % 760 73,1 % 428 73,3 % 562 68,3 % 52 
Bachelor oder vergleichbarer Abschluss 7,5 % 72 9,7 % 57 12,2 % 93 9,2 % 7 
Master, Diplom, Magister oder vergleichba-
rer Abschluss 13,2 % 128 15,1 % 89 13,3 % 102 21,5 % 16 
Promotion, Habilitation 0,9 % 9 2,1 % 12 1,3 % 10 0,9 % 1 
Anderer Abschluss, und zwar 0,0 % 0 0,0 % 
0 0,0 % 0 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
F1 Personen im Haushalt 1 Person 27,3 % 264 32,0 % 188 37,0 % 284 44,1 % 34 
2 Personen 38,3 % 371 43,1 % 253 36,3 % 279 40,4 % 31 
3 Personen 19,1 % 185 15,3 % 90 13,5 % 103 7,6 % 6 
4 Personen 11,1 % 108 6,7 % 40 8,7 % 67 7,0 % 5 
5 oder mehr Personen 4,1 % 40 2,8 % 16 4,5 % 35 0,9 % 1 
Total 969 586 767 76 
F2 Kinder 0 75,0 % 727 81,6 % 477 83,4 % 640 86,5 % 66 
1 16,4 % 159 12,1 % 71 9,9 % 76 6,5 % 5 
2 6,3 % 61 4,8 % 28 5,1 % 39 7,0 % 5 
3 1,7 % 17 0,6 % 4 1,0 % 8 0,0 % 0 
4 0,6 % 6 0,2 % 1 0,4 % 3 0,0 % 0 
6 0,0 % 0 0,7 % 4 0,1 % 1 0,0 % 0 
Total 969 585 767 76 
A6 Haushalts-Netto-Einkom-
men 
unter 1.000 Euro 13,5 % 131 12,1 % 71 14,3 % 110 14,2 % 11 
1.000 bis unter 2.000 Euro 24,6 % 238 23,2 % 136 31,1 % 238 24,0 % 18 
2.000 bis unter 3.000 Euro 22,2 % 215 31,1 % 182 19,4 % 149 31,5 % 24 
3.000 bis unter 4.000 Euro 15,4 % 149 12,6 % 74 14,7 % 113 14,7 % 11 
4.000 bis unter 5.000 Euro 5,3 % 51 6,2 % 36 6,5 % 50 5,9 % 4 
5.000 bis unter 7.500 Euro 4,6 % 45 4,4 % 26 4,6 % 36 6,0 % 5 
7.500 Euro und mehr 1,1 % 11 0,4 % 3 1,1 % 8 0,0 % 0 
Keine Angabe 13,3 % 129 10,1 % 59 8,3 % 63 3,7 % 3 
Total 969 586 767 76 
Nettoäquivalenzeinkommen 
pro Monat (kategorisiert) 
unter 1.000 EUR 22,5 % 189 15,7 % 83 20,5 % 144 17,1 % 13 
1.000 bis 1.499 EUR 16,7 % 140 15,2 % 80 14,0 % 98 17,5 % 13 
1.500 bis 1.999 EUR 31,7 % 266 38,2 % 201 35,2 % 248 22,6 % 17 
2.000 bis 2.999 EUR 18,9 % 158 20,8 % 109 19,5 % 137 30,4 % 22 
3.000 EUR und mehr 10,3 % 86 10,1 % 53 10,8 % 76 12,4 % 9 
Total 840 526 703 73

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 69 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
A9 Ausgabentypologie: Ausga-
benschwerpunkte jenseits der 
üblichen Grundbedürfnisse 
Hobbies, Freizeit 18,8 % 178 21,0 % 120 15,2 % 10 19,1 % 12 
Mode und Shopping 8,3 % 78 6,6 % 38 8,9 % 6 4,2 % 3 
Mobilität 23,6 % 223 19,0 % 109 25,3 % 16 10,1 % 6 
geringe Ausgaben 33,7 % 320 38,1 % 217 34,9 % 22 57,3 % 35 
Sparen 10,0 % 95 5,1 % 29 4,3 % 3 5,9 % 4 
Ausgehen 5,7 % 54 10,1 % 57 11,3 % 7 3,3 % 2 
Total 948 570 64 61 
A4 Beruf Hauptberufliche Erwerbstätigkeit, ganztags 43,7 % 423 53,6 % 314 53,7 % 412 66,0 % 50 
Hauptberufliche Erwerbstätigkeit, halbtags 13,5 % 131 10,2 % 60 9,7 % 75 6,9 % 5 
Nebenher erwerbstätig 11,0 % 107 11,6 % 68 15,0 % 115 14,9 % 11 
Nicht erwerbstätig 31,8 % 308 24,5 % 143 21,5 % 165 12,2 % 9 
Total 969 586 767 76 
A4.1 Nebenher oder nicht 
erwerbstätig 
Ich bin Schüler/in / Student/in 12,8 % 53 17,7 % 38 33,2 % 93 28,5 % 6 
Ich bin Rentner/in / Pensionär/in 51,2 % 
212 44,9 % 95 29,6 % 83 17,7 % 4 
Ich bin zur Zeit arbeitslos 10,9 % 45 7,6 % 16 17,0 % 48 6,1 % 1 
Ich bin Hausfrau / Hausmann 14,0 % 58 18,2 % 38 7,6 % 21 9,3 % 2 
Ich bin aus anderen Gründen nicht (haupt-
beruflich) erwerbstätig 11,1 % 46 11,6 % 25 12,6 % 35 38,4 % 8 
Total 415 212 280 21 
A4.2 Erwerbstätig in der Ver-
gangenheit 
Ja, ganztags 79,8 % 331 75,2 % 159 60,2 % 169 59,5 % 12 
Ja, halbtags 6,6 % 27 11,7 % 25 12,2 % 34 25,8 % 5 
Nein 13,6 % 57 13,2 % 28 27,7 % 78 14,7 % 3 
Total 415 212 280 21 
A4.7 Funktion Ausführende Ebene, Sachbearbeitung ohne 
Leitungsfunktion 48,5 % 394 48,4 % 238 58,1 % 367 62,0 % 39 
Untere Leitungsebene, Gruppenleitung, 
Teamleitung ohne Perso 25,6 % 208 28,8 % 142 21,7 % 137 23,6 % 15 
Mittlere Leitungsebene, Abteilungsleitung 
mit Personalverant 19,5 % 159 18,5 % 91 13,3 % 84 11,0 % 7 
Obere Leitungsebene, Bereichsleitung 5,3 % 43 3,0 % 15 5,6 % 35 3,3 % 2 
Geschäftsleitung, Unternehmensleitung mit 
strategischer Vera 1,0 % 8 1,3 % 6 1,3 % 8 0,0 % 0 
Total 813 492 632 62 
A4.5 Anstellungsstatus Angestellt (auch als Beamter) 89,1 % 813 88,2 % 492 91,8 % 
632 85,1 % 62 
Selbständig / Freiberuflich 10,9 % 100 11,8 % 66 8,2 % 57 14,9 % 11 
Total 912 558 689 73 
A4.6 Angestellte Nein 76,4 % 76 65,8 % 43 71,0 % 40 83,6 % 9 
Ja 23,6 % 23 34,2 % 23 29,0 % 16 16,4 % 2 
Total 100 66 57 11 
A4.6 Anzahl Angestellte (kate-
gorisiert) 
1 Person 20,7 % 5 7,9 % 2 3,3 % 1 0,0 % 0 
2 bis 10 Personen 56,1 % 13 84,0 % 19 65,6 % 11 100,0 % 2 
11 bis 50 Personen 15,7 % 4 6,8 % 2 31,2 % 5 0,0 % 0 
über 50 Personen 7,6 % 2 1,3 % 0 0,0 % 0 0,0 % 0 
Total 23 23 16 2

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 70 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
Berufsklassifikation nach Florida 010 Arbeiterklasse 18,7 % 170 11,0 % 60 15,3 % 103 5,2 % 4 
020 Dienstleistungsklasse 45,8 % 416 53,0 % 290 48,0 % 325 56,9 % 41 
030 Landwirtschaft 0,4 % 4 0,2 % 1 0,1 % 1 0,0 % 0 
100 Kreativ 22,6 % 205 24,2 % 132 20,2 % 137 23,5 % 17 
200 Hochkreativ 12,4 % 113 11,7 % 64 16,4 % 111 14,5 % 10 
Total 909 547 677 72 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Kreativität 
1 (sehr wichtig) 28,8 % 263 25,8 % 144 29,5 % 203 22,7 % 17 
2 29,4 % 268 24,6 % 137 26,8 % 185 32,5 % 24 
3 25,7 % 234 30,1 % 168 25,8 % 178 19,6 % 14 
4 9,0 % 82 10,5 % 59 11,0 % 76 12,8 % 9 
5 (überhaupt nicht wichtig) 7,1 % 65 9,1 % 51 6,8 % 47 12,4 % 9 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Durchhaltevermögen 
1 (sehr wichtig) 51,6 % 471 50,0 % 279 52,1 % 359 53,6 % 39 
2 33,8 % 308 30,0 % 
167 32,6 % 225 21,9 % 16 
3 11,8 % 107 15,0 % 83 12,7 % 87 17,6 % 13 
4 2,1 % 19 4,3 % 24 1,8 % 12 6,9 % 5 
5 (überhaupt nicht wichtig) 0,7 % 7 0,7 % 4 0,8 % 5 0,0 % 0 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Ordnungsliebe 
1 (sehr wichtig) 45,0 % 411 37,5 % 209 39,7 % 274 33,2 % 24 
2 37,2 % 339 39,2 % 219 38,3 % 264 32,7 % 24 
3 13,6 % 124 18,4 % 103 17,0 % 117 28,0 % 20 
4 2,7 % 25 3,1 % 17 4,1 % 28 6,0 % 4 
5 (überhaupt nicht wichtig) 1,5 % 14 1,8 % 10 0,9 % 6 0,0 % 0 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Mathematisches Verständnis 
1 (sehr wichtig) 28,2 % 257 18,6 % 104 23,8 % 164 17,4 % 13 
2 33,4 % 304 31,5 % 176 30,4 % 209 40,3 % 30 
3 23,2 % 211 27,6 % 154 25,8 % 178 27,8 % 20 
4 9,9 % 91 13,7 % 76 14,3 % 99 7,2 % 5 
5 (überhaupt nicht wichtig) 5,3 % 49 8,6 % 48 5,7 % 39 7,3 % 5 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Teamfähigkeit 
1 (sehr wichtig) 52,1 % 476 50,2 % 280 51,9 % 358 47,6 % 35 
2 30,2 % 275 32,0 % 179 29,2 % 201 36,1 % 26 
3 10,8 % 99 12,2 % 68 14,1 % 97 7,0 % 5 
4 5,0 % 45 3,5 % 19 3,6 % 25 8,9 % 6 
5 (überhaupt nicht wichtig) 1,9 % 17 2,1 % 12 1,2 % 9 0,4 % 0 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Offenheit gegenüber neuen 
Herausforderungen 
1 (sehr wichtig) 50,7 % 463 48,7 % 272 55,3 % 381 59,0 % 43 
2 35,2 % 321 31,5 % 176 32,7 % 225 26,6 % 19 
3 10,3 % 94 15,1 % 84 9,8 % 67 12,5 % 9 
4 2,2 % 20 2,7 % 15 1,6 % 11 1,5 % 1 
5 (überhaupt nicht wichtig) 1,5 % 14 2,0 % 11 0,6 % 4 0,4 % 0 
Total 912 558 689 73

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 71 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Körperkraft 
1 (sehr wichtig) 22,1 % 201 20,5 % 114 21,7 % 149 29,1 % 21 
2 18,8 % 172 20,1 % 112 19,5 % 134 14,0 % 10 
3 23,8 % 218 16,1 % 90 22,3 % 153 15,9 % 12 
4 19,0 % 173 19,0 % 106 19,5 % 134 19,2 % 14 
5 (überhaupt nicht wichtig) 16,3 % 149 24,3 % 136 17,0 % 117 21,8 % 16 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Mentale Belastbarkeit 
1 (sehr wichtig) 48,7 % 445 46,8 % 261 48,8 % 336 56,0 % 41 
2 36,0 % 329 31,1 % 173 33,8 % 233 33,9 % 25 
3 11,3 % 103 16,9 % 94 12,3 % 85 9,7 % 7 
4 2,8 % 26 4,1 % 23 4,1 % 28 0,4 % 0 
5 (überhaupt nicht wichtig) 1,1 % 10 1,1 % 6 1,0 % 7 0,0 % 0 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Handwerkliches Geschick 
1 (sehr wichtig) 19,3 % 176 12,7 % 71 16,6 % 115 8,9 % 7 
2 20,6 % 188 17,7 % 
99 20,8 % 143 12,5 % 9 
3 22,9 % 209 21,4 % 119 24,3 % 167 34,3 % 25 
4 18,8 % 172 22,0 % 123 18,5 % 128 19,9 % 15 
5 (überhaupt nicht wichtig) 18,3 % 167 26,3 % 147 19,7 % 136 24,3 % 18 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Disziplin 
1 (sehr wichtig) 46,4 % 423 37,5 % 209 40,1 % 276 37,1 % 27 
2 38,7 % 353 44,9 % 250 41,6 % 286 48,5 % 36 
3 11,2 % 102 13,3 % 74 15,7 % 108 14,3 % 10 
4 2,4 % 21 3,1 % 17 2,0 % 14 0,0 % 0 
5 (überhaupt nicht wichtig) 1,4 % 12 1,2 % 7 0,6 % 4 0,0 % 0 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Gute Selbstorganisation 
1 (sehr wichtig) 54,9 % 501 52,0 % 290 55,7 % 384 64,3 % 47 
2 34,9 % 318 34,1 % 190 32,9 % 227 27,3 % 20 
3 7,6 % 69 9,4 % 52 8,8 % 60 8,0 % 6 
4 1,1 % 10 2,9 % 16 1,7 % 12 0,4 % 0 
5 (überhaupt nicht wichtig) 1,6 % 14 1,6 % 9 0,9 % 6 0,0 % 0 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Sozialkompetenz 
1 (sehr wichtig) 47,9 % 437 44,8 % 250 49,1 % 339 52,7 % 39 
2 29,6 % 270 33,7 % 188 30,8 % 212 27,9 % 20 
3 17,0 % 155 15,9 % 89 13,3 % 92 16,9 % 12 
4 3,7 % 34 4,0 % 22 5,4 % 37 2,0 % 1 
5 (überhaupt nicht wichtig) 1,7 % 16 1,6 % 9 1,4 % 10 0,4 % 0 
Total 912 558 689 73 
A4.4 Für eigenen Beruf wichtig: 
Kaufmännisches Denken 
1 (sehr wichtig) 30,4 % 277 31,2 % 174 31,9 % 220 33,7 % 25 
2 26,1 % 238 21,4 % 119 23,2 % 160 18,0 % 13 
3 21,4 % 195 25,5 % 142 23,4 % 161 23,2 % 17 
4 14,2 % 129 12,5 % 70 14,6 % 101 10,9 % 8 
5 (überhaupt nicht wichtig) 8,0 % 73 9,3 % 52 6,9 % 48 14,2 % 10 
Total 912 558 689 73 
A5 Wohnort = Arbeitsort Ja 52,0 % 288 89,4 % 335 58,2 % 283 86,6 % 48 
Nein 48,0 % 266 10,6 % 40 41,8 % 203 13,4 % 7 
Total 554 374 486 56

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 72 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
A1.2 Einwohnerzahl Wohnort Unter 100.000 Einwohner 50,2 % 487 0,0 % 0 37,6 % 288 0,0 % 0 
100.000 bis unter 300.000 Einwohner 13,3 % 129 0,0 % 0 18,0 % 138 0,0 % 0 
Über 300.000 Einwohner 34,3 % 333 100,0 % 586 43,3 % 332 100,0 % 76 
Weiß nicht/keine Angabe 2,1 % 21 0,0 % 0 1,1 % 8 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
A2 Zugezogen oder aufge-
wachsen 
Aufgewachsen und nie länger weg gewesen 32,5 % 315 30,1 % 176 29,8 % 228 11,6 % 9 
Aufgewachsen, weg gewesen und wieder 
gekommen 14,2 % 137 14,8 % 87 14,9 % 114 10,0 % 8 
Erst als Erwachsener zugezogen 53,4 % 517 55,1 % 323 55,3 % 424 78,3 % 60 
Total 969 586 767 76 
Wohnort im Umkreis von Köln 
(Ruhrgebiet, Rheinland, Bergi-
sches Land, Bonner Raum) 
nein 82,9 % 803 83,4 % 640 
ja 17,1 % 166 16,6 % 127 
Total 969 767 
Grund, in Köln zu leben (offen) LSBTIQ Grund in Köln zu leben? (bei LSBTIQ 
gezielt nachgefragt) 5,8 % 34 50,7 % 39 
Grund Köln: Beruf 32,0 % 188 41,6 % 32 
Grund Köln: Studium 7,0 % 41 11,3 % 9 
Grund Köln: Familie, Freunde 13,7 % 80 8,7 % 7 
Grund Köln: Liebe zu Köln 18,2 % 
106 25,2 % 19 
Grund Köln: Mentalität der Kölner 6,3 % 37 5,0 % 4 
Grund Köln: Vielfalt, Toleranz, Offenheit 3,2 % 19 20,7 % 16 
Grund Köln: Freizeitangebot, Lebensquali-
tät, Infrastruktur 5,0 % 29 19,1 % 15 
Grund Köln: Gebürtig, Heimat 21,9 % 128 2,6 % 2 
Grund Köln: Partnerschaft, Liebe 9,9 % 58 8,5 % 6 
Grund Köln: Sonstiges 4,9 % 29 2,7 % 2 
Grund Köln: kein besonderer Grund 7,5 % 44 3,1 % 2 
Total 586 76 
B1 Bild der Stadt Köln 1 sehr unklares Bild vor Augen 6,8 % 66 0,1 % 1 7,0 % 53 1,0 % 1 
2 8,1 % 78 0,2 % 1 8,6 % 66 0,0 % 0 
3 8,1 % 78 0,4 % 2 8,6 % 66 0,9 % 1 
4 9,8 % 95 0,4 % 2 10,2 % 78 1,0 % 1 
5 11,5 % 111 0,6 % 3 12,0 % 92 0,0 % 0 
6 11,4 % 110 4,8 % 28 10,5 % 80 1,3 % 1 
7 14,6 % 142 6,8 % 40 13,0 % 100 3,4 % 3 
8 12,0 % 116 19,9 % 116 11,4 % 87 21,4 % 16 
9 8,0 % 77 19,9 % 117 8,0 % 61 23,2 % 18 
10  ganz klares Bild vor Augen 9,8 % 95 46,9 % 275 10,8 % 82 47,8 % 36 
Total 969 586 767 76 
B1.a Spontane Assoziationen 
zu Köln 
100 Dom 81,7 % 768 57,3 % 334 72,4 % 538 54,7 % 41 
125 Karneval 30,3 % 285 24,1 % 141 26,1 % 194 13,6 % 10 
101 Rhein 18,1 % 170 26,6 % 155 14,9 % 111 27,7 % 21 
400 Fußball 12,1 % 114 14,3 % 84 7,7 % 57 2,3 % 2 
232 Kölsch (Bier) 11,3 % 106 11,4 % 66 12,8 % 95 7,2 % 5 
510 Silvester 8,2 % 77 0,6 % 3 5,7 % 42 2,0 % 1 
130 Kultur, Museen, Theater, Philharmonie 7,7 % 72 9,2 % 53 7,1 % 53 19,3 % 15 
200 nette, freundliche Menschen, Gast-
freundschaft, Freunde 5,5 % 51 15,4 % 90 3,2 % 24 11,5 % 9

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 73 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
900 LSBTIQ 5,5 % 51 4,0 % 23 22,5 % 167 19,4 % 15 
124 Shopping 4,3 % 41 3,5 % 20 4,7 % 35 2,9 % 2 
300 Medien, Medienstadt 4,2 % 39 2,4 % 14 4,5 % 33 2,9 % 2 
111 Altstadt 4,2 % 39 3,6 % 21 3,6 % 27 1,1 % 1 
109 Großstadt, groß 4,0 % 38 6,2 % 36 3,1 % 23 6,9 % 5 
119 sonstige Bauwerke, Parks 4,0 % 37 11,0 % 64 5,6 % 42 10,9 % 8 
02 sonstiges neutral 3,7 % 35 4,5 % 26 1,9 % 14 2,7 % 2 
203 weltoffen, liberal, tolerant, Offenheit 3,6 % 34 16,3 % 95 6,5 % 48 29,8 % 22 
201 Frohsinn, Lebensfreude, Offenherzig-
keit 3,5 % 33 12,4 % 73 3,4 % 25 18,9 % 14 
110 Brücken 3,3 % 31 2,5 % 15 3,4 % 25 1,2 % 1 
126 Kneipen, Nachtleben, Party, Restau-
rants 3,3 % 31 4,1 % 24 4,4 % 32 2,8 % 2 
112 Bahnhof 2,8 % 26 0,5 % 3 2,9 % 22 1,0 % 1 
122 Römer, historische Bauten, Geschichts-
trächtig 2,4 % 23 2,0 % 12 0,8 % 6 2,2 % 2 
108 Schöne Stadt, generell positives State-
ment 2,3 % 21 6,9 % 40 4,0 % 30 7,2 % 5 
522 laut, voll, eng 2,0 % 19 4,7 % 28 1,7 % 12 2,7 % 2 
310 Tatort, Köln 50667 2,0 % 19 0,1 % 1 1,2 % 9 1,1 % 1 
511 Ausländer 2,0 % 18 1,3 % 8 1,3 % 10 0,0 % 0 
114 Messe, diverse Messen 1,9 % 18 0,6 % 3 1,9 % 14 3,4 % 3 
512 Kriminalität, Drogen, Obdachlosigkeit 1,9 % 18 0,8 % 5 2,5 % 18 1,1 % 1 
131 Kölner Künstler 1,6 % 15 0,9 % 5 1,9 % 14 1,2 % 1 
530 Verkehrschaos 1,5 % 14 1,9 % 11 1,7 % 12 5,3 % 4 
123 Kölner Zoo, Seilbahn 1,5 % 14 4,0 % 23 1,3 % 10 7,6 % 6 
113 Eau de cologne, 4711 1,5 % 14 0,5 % 3 0,5 % 4 0,0 % 0 
204 multikulti 1,5 % 14 6,0 % 35 0,9 % 6 8,9 % 7 
01 sonstiges positiv 1,4 % 13 8,9 % 52 1,5 % 11 10,2 % 8 
121 Tourismus 1,3 % 13 0,3 % 2 0,5 % 4 1,0 % 1 
210 Klüngel 1,3 % 12 3,3 % 19 0,7 % 5 3,6 % 3 
523 Dreck, dreckig 1,1 % 11 8,0 % 47 2,1 % 15 4,4 % 3 
231 Dialekt 1,1 % 11 1,4 % 8 2,0 % 15 1,1 % 1 
03 sonstiges negativ 1,1 % 10 2,9 % 17 0,7 % 5 1,1 % 1 
120 Uni, Schule 1,1 % 10 2,2 % 13 1,4 % 11 4,9 % 4 
202 Lebensgefühl, Mentalität, Lokalpatrio-
tismus 1,0 % 10 11,3 % 66 1,3 % 9 6,6 % 5 
401 Eishockey 0,9 % 8 1,8 % 10 1,0 % 7 0,0 % 0 
531 KVB 0,6 % 6 2,8 % 16 0,2 % 1 5,2 % 4 
532 teuerer, begrenzter Wohnraum 0,6 % 6 1,6 % 9 1,2 % 9 2,8 % 2 
250 Heimat 0,5 % 5 8,7 % 51 1,0 % 7 8,9 % 7 
205 bunt, vielfältig, individuell, kreativ 0,5 % 5 3,6 % 21 1,5 % 11 11,3 % 9 
233 Flönz, Halve Hahn, traditionelle Küche, 
Brauhauskultur 0,4 % 4 1,3 % 8 0,8 % 6 2,0 % 1 
230 Veedel 0,4 % 3 2,9 % 17 0,4 % 3 2,8 % 2 
519 generell negatives Statement 0,4 % 3 0,8 % 4 0,8 % 6 0,0 % 0 
520 kaputt, heruntergekommen, hässlich, 
verbaut 0,3 % 3 0,3 % 2 1,3 % 10 0,0 % 0

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
  
  
  
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seite 74 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
211 arrogant, heuchlerisch, selbstgerecht, 
oberflächlich 0,2 % 2 1,8 % 11 1,3 % 9 1,2 % 1 
206 modern 0,2 % 2 0,3 % 2 0,3 % 2 0,0 % 0 
212 spießig 0,1 % 1 0,0 % 0 0,2 % 1 0,0 % 0 
208 jung 0,1 % 1 0,2 % 1 0,2 % 1 0,0 % 0 
213 dörflich, klein 0,1 % 1 1,0 % 6 0,0 % 0 2,1 % 2 
207 lebendig 0,0 % 0 0,6 % 4 0,2 % 2 0,0 % 0 
521 Chaotisch 0,0 % 0 4,4 % 25 0,1 % 1 3,2 % 2 
Total 940 584 743 76 
B1.b Besuch von Köln Nein, noch nie 30,0 % 289 25,2 % 192 
Ein oder zweimal in meinem Leben 31,0 % 299 35,6 % 270 
Öfter als zweimal, aber nicht regelmäßig 30,6 % 295 27,8 % 211 
Ich bin regelmäßig immer wieder mal in 
Köln 8,5 % 82 11,5 % 88 
Total 965 761 
B1.d Besuchsanlass Köln: 
Geschäftlicher Anlass 
(1) in der Regel 6,6 % 34 
(2) häufiger 2,2 % 12 
(3) hin und wieder 5,1 % 26 
(4) selten 5,6 % 29 
(5) einmal 9,6 % 50 
(6) nie 70,9 % 368 
Total 519 
B1.d Besuchsanlass Köln: 
Privater Besuch von Freunden / 
Verwandschaft 
(1) in der Regel 17,0 % 
88 
(2) häufiger 8,3 % 43 
(3) hin und wieder 9,7 % 50 
(4) selten 8,8 % 46 
(5) einmal 13,8 % 72 
(6) nie 42,3 % 219 
Total 519 
B1.d Besuchsanlass Köln: Kultu-
relles Ereignis / Event 
(1) in der Regel 10,4 % 54 
(2) häufiger 9,0 % 47 
(3) hin und wieder 14,1 % 73 
(4) selten 10,6 % 55 
(5) einmal 16,4 % 85 
(6) nie 39,4 % 204 
Total 519 
B1.d Besuchsanlass Köln: 
Besuch von Museen oder histo-
rischen Gebäuden / Dom etc. 
(1) in der Regel 5,6 % 29 
(2) häufiger 5,6 % 29 
(3) hin und wieder 10,7 % 55 
(4) selten 14,6 % 76 
(5) einmal 20,6 % 107 
(6) nie 42,8 % 222 
Total 519

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 75 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B1.d Besuchsanlass Köln: 
Shoppen 
(1) in der Regel 4,9 % 25 
(2) häufiger 8,1 % 42 
(3) hin und wieder 9,8 % 51 
(4) selten 8,9 % 46 
(5) einmal 11,5 % 60 
(6) nie 56,8 % 295 
Total 519 
B1.d Besuchsanlass Köln: Priva-
te Party feiern 
(1) in der Regel 5,8 % 30 
(2) häufiger 3,7 % 19 
(3) hin und wieder 8,1 % 42 
(4) selten 5,8 % 30 
(5) einmal 8,1 % 42 
(6) nie 68,5 % 356 
Total 519 
B1.d Besuchsanlass Köln: 
Teilnahme an einer Öffentlichen 
Party / Fete 
(1) in der Regel 4,9 % 25 
(2) häufiger 4,3 % 22 
(3) hin und wieder 8,3 % 43 
(4) selten 5,9 % 30 
(5) einmal 9,5 % 49 
(6) nie 67,2 % 349 
Total 519 
B1.d Besuchsanlass Köln: Aus-
gehen (Kneipe, Bar, Restaurant) 
(1) in der Regel 7,5 % 39 
(2) häufiger 7,8 % 40 
(3) hin und wieder 10,5 % 55 
(4) selten 9,9 % 51 
(5) einmal 12,7 % 66 
(6) nie 51,6 % 268 
Total 519 
B1.d Besuchsanlass Köln: Ande-
rer Anlass, und zwar 
(1) in der Regel 4,1 % 13 
(2) häufiger 1,9 % 6 
(3) hin und wieder 3,6 % 11 
(4) selten 3,9 % 12 
(5) einmal 7,9 % 24 
(6) nie 78,7 % 244 
Total 310 
B2 Köln: Attraktiver Unterneh-
mensstandort 
(1) trifft voll und ganz zu 18,8 % 
132 34,7 % 198 21,1 % 116 33,8 % 24 
(2) 36,5 % 256 40,1 % 229 34,1 % 187 44,9 % 33 
(3) 35,1 % 246 19,2 % 110 35,2 % 193 18,9 % 14 
(4) 6,9 % 49 4,2 % 24 7,3 % 40 1,5 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,6 % 18 1,8 % 10 2,4 % 13 0,9 % 1 
Total 700 571 548 72 
B2 Köln: Attraktiver Wohnort (1) trifft voll und ganz zu 13,7 % 102 37,3 % 218 13,1 % 82 49,7 % 38 
(2) 26,3 % 196 34,9 % 204 24,1 % 151 39,5 % 30 
(3) 32,4 % 241 16,8 % 98 32,3 % 202 8,3 % 6 
(4) 17,4 % 129 8,7 % 51 18,5 % 116 1,4 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 10,2 % 76 2,4 % 14 12,0 % 76 1,0 % 1 
Total 743 585 627 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 76 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B2 Köln: Attraktives Nachtleben (1) trifft voll und ganz zu 30,3 % 219 46,0 % 260 32,3 % 187 60,7 % 45 
(2) 41,9 % 302 36,3 % 205 43,0 % 249 32,0 % 24 
(3) 22,5 % 162 12,8 % 72 20,3 % 117 4,5 % 3 
(4) 3,8 % 28 2,9 % 16 2,3 % 14 2,8 % 2 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,5 % 10 1,9 % 11 2,1 % 12 0,0 % 0 
Total 721 565 579 74 
B2 Köln: Breites Shoppingan-
gebot 
(1) trifft voll und ganz zu 34,1 % 266 52,0 % 304 29,1 % 171 57,8 % 44 
(2) 40,8 % 319 33,1 % 194 40,7 % 239 30,3 % 23 
(3) 21,0 % 164 11,4 % 67 21,9 % 129 10,3 % 8 
(4) 2,9 % 23 2,2 % 13 5,9 % 35 1,5 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,2 % 9 1,3 % 8 2,3 % 13 0,0 % 0 
Total 781 584 588 76 
B2 Köln: Bunt (1) trifft voll und ganz zu 34,3 % 286 56,4 % 327 39,7 % 260 68,7 % 52 
(2) 41,4 % 345 31,7 % 184 35,4 % 232 26,7 % 20 
(3) 19,4 % 162 10,5 % 61 18,8 % 123 4,2 % 3 
(4) 3,8 % 31 0,9 % 5 5,6 % 37 0,4 % 0 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,2 % 10 0,5 % 3 0,7 % 4 0,0 % 0 
Total 834 580 657 76 
B2 Köln: Ehrlich (1) trifft voll und ganz zu 16,8 % 119 29,3 % 170 15,3 % 86 36,9 % 27 
(2) 31,1 % 220 33,8 % 197 31,7 % 178 36,9 % 27 
(3) 40,2 % 284 25,6 % 149 37,4 % 210 18,8 % 14 
(4) 9,4 % 66 7,1 % 41 11,3 % 64 6,5 % 5 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,5 % 18 4,1 % 24 4,3 % 24 0,9 % 1 
Total 706 581 562 74 
B2 Köln: Interessantes Reiseziel (1) trifft voll und ganz zu 27,2 % 232 40,5 % 234 22,7 % 151 43,5 % 33 
(2) 34,6 % 294 35,1 % 203 33,8 % 224 36,0 % 27 
(3) 24,5 % 208 19,1 % 110 28,1 % 187 15,7 % 12 
(4) 9,3 % 79 3,6 % 21 10,5 % 70 4,7 % 4 
(5) trifft überhaupt nicht zu 4,5 % 38 1,7 % 10 4,8 % 32 0,0 % 0 
Total 851 578 664 75 
B2 Köln: Stadt der Kultur und 
Künste 
(1) trifft voll und ganz zu 22,3 % 181 36,6 % 210 19,3 % 122 30,9 % 23 
(2) 39,1 % 316 38,2 % 219 33,2 % 210 43,1 % 32 
(3) 30,4 % 246 20,7 % 119 35,7 % 226 21,7 % 16 
(4) 6,3 % 51 3,3 % 19 8,6 % 55 3,4 % 3 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,9 % 16 1,1 % 6 3,1 % 20 0,9 % 1 
Total 810 574 632 75 
B2 Köln: Hochburg von Lesben 
und Schwulen 
(1) trifft voll und ganz zu 34,6 % 226 56,5 % 325 46,8 % 297 87,2 % 66 
(2) 24,7 % 161 31,5 % 181 30,6 % 194 7,9 % 6 
(3) 30,1 % 196 8,6 % 50 17,3 % 110 3,2 % 2 
(4) 7,7 % 50 2,8 % 16 4,1 % 26 0,9 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,9 % 19 0,5 % 3 1,1 % 7 0,9 % 1 
Total 652 574 635 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 77 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B2 Köln: Hochburg des Kar-
neval 
(1) trifft voll und ganz zu 74,2 % 670 90,0 % 527 71,2 % 491 95,6 % 73 
(2) 17,5 % 157 4,7 % 28 18,1 % 125 3,1 % 2 
(3) 5,9 % 53 3,5 % 21 8,8 % 61 0,9 % 1 
(4) 1,7 % 15 1,2 % 7 1,4 % 10 0,0 % 0 
(5) trifft überhaupt nicht zu 0,7 % 7 0,6 % 3 0,5 % 3 0,4 % 0 
Total 902 586 689 76 
B2 Köln: Freundlich und aufge-
schlossen 
(1) trifft voll und ganz zu 27,6 % 218 51,0 % 295 29,3 % 181 65,1 % 50 
(2) 41,0 % 323 30,4 % 176 38,2 % 236 26,1 % 20 
(3) 26,7 % 210 12,5 % 72 25,2 % 156 8,4 % 6 
(4) 3,0 % 24 4,6 % 27 4,9 % 30 0,4 % 0 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,7 % 13 1,5 % 9 2,4 % 15 0,0 % 0 
Total 787 579 618 76 
B2 Köln: Gastfreundlich (1) trifft voll und ganz zu 26,4 % 204 51,3 % 295 28,7 % 178 73,7 % 56 
(2) 43,9 % 339 34,4 % 198 40,1 % 249 19,5 % 15 
(3) 25,0 % 193 10,8 % 62 24,4 % 152 6,5 % 5 
(4) 3,1 % 24 3,1 % 18 4,9 % 30 0,4 % 0 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,5 % 12 0,4 % 2 2,0 % 12 0,0 % 0 
Total 772 574 622 76 
B2 Köln: Gepflegt (1) trifft voll und ganz zu 10,3 % 78 7,4 % 43 9,9 % 59 1,2 % 1 
(2) 28,3 % 216 21,0 % 122 26,3 % 157 18,2 % 14 
(3) 41,2 % 314 34,3 % 200 38,9 % 233 46,2 % 35 
(4) 15,5 % 119 23,2 % 135 18,4 % 110 31,1 % 23 
(5) trifft überhaupt nicht zu 4,7 % 36 14,1 % 82 6,5 % 39 3,3 % 2 
Total 763 583 598 75 
B2 Köln: Gute Zukunftsaus-
sichten 
(1) trifft voll und ganz zu 17,7 % 123 25,7 % 148 16,5 % 92 31,7 % 24 
(2) 33,9 % 235 45,1 % 258 36,1 % 202 41,5 % 31 
(3) 37,4 % 259 19,5 % 112 35,9 % 201 23,5 % 18 
(4) 8,8 % 61 6,6 % 38 8,1 % 45 3,3 % 2 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,3 % 16 3,1 % 18 3,3 % 19 0,0 % 0 
Total 694 573 559 76 
B2 Köln: Hoher Freizeitwert (1) trifft voll und ganz zu 22,9 % 171 40,8 % 236 25,2 % 152 41,2 % 31 
(2) 38,0 % 284 39,3 % 228 37,2 % 225 44,4 % 34 
(3) 30,1 % 225 15,9 % 92 28,3 % 171 13,2 % 10 
(4) 6,6 % 49 3,0 % 17 6,9 % 42 0,4 % 0 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,4 % 18 1,1 % 6 2,4 % 15 0,9 % 1 
Total 747 580 604 76 
B2 Köln: International (1) trifft voll und ganz zu 34,0 % 282 53,1 % 311 32,9 % 211 59,5 % 45 
(2) 40,6 % 337 34,0 % 199 38,1 % 245 32,0 % 24 
(3) 20,4 % 170 11,2 % 66 21,8 % 140 6,2 % 5 
(4) 3,6 % 30 1,4 % 8 5,2 % 34 2,3 % 2 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,4 % 11 0,3 % 2 2,0 % 13 0,0 % 0 
Total 830 585 644 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 78 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B2 Köln: Lebenswert (1) trifft voll und ganz zu 19,3 % 149 49,3 % 288 20,2 % 125 71,0 % 54 
(2) 36,9 % 285 34,4 % 202 36,7 % 227 24,1 % 18 
(3) 30,0 % 232 10,3 % 60 29,6 % 183 3,6 % 3 
(4) 9,3 % 72 5,5 % 32 9,1 % 56 1,2 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 4,5 % 34 0,5 % 3 4,3 % 27 0,0 % 0 
Total 772 585 618 76 
B2 Köln: Leistungs- und erfolgs-
orientiert 
(1) trifft voll und ganz zu 14,4 % 100 23,3 % 131 13,0 % 71 20,3 % 15 
(2) 34,9 % 241 31,8 % 178 30,9 % 170 36,4 % 27 
(3) 41,4 % 287 34,8 % 196 43,5 % 240 35,9 % 27 
(4) 7,2 % 50 8,4 % 47 10,2 % 56 6,5 % 5 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,0 % 14 1,7 % 9 2,5 % 14 0,9 % 1 
Total 692 562 551 75 
B2 Köln: Modern (1) trifft voll und ganz zu 22,4 % 181 30,4 % 178 22,2 % 140 28,1 % 21 
(2) 40,7 % 330 37,4 % 219 35,9 % 227 37,5 % 29 
(3) 29,8 % 241 27,2 % 159 31,8 % 201 32,2 % 25 
(4) 5,1 % 41 4,6 % 27 8,1 % 51 2,2 % 2 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,0 % 16 0,4 % 2 2,0 % 13 0,0 % 0 
Total 809 585 632 76 
B2 Köln: Tolerant (1) trifft voll und ganz zu 29,9 % 233 49,7 % 287 38,7 % 244 62,4 % 48 
(2) 40,5 % 316 33,0 % 190 36,3 % 229 33,4 % 25 
(3) 23,8 % 186 14,1 % 81 19,2 % 121 2,5 % 2 
(4) 4,5 % 35 2,5 % 14 4,8 % 30 1,7 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,4 % 11 0,7 % 4 1,1 % 7 0,0 % 0 
Total 779 576 631 76 
B2 Köln: Traditionsverbunden (1) trifft voll und ganz zu 30,3 % 239 57,8 % 330 25,2 % 153 51,2 % 38 
(2) 39,6 % 312 28,9 % 165 36,8 % 223 39,3 % 29 
(3) 24,3 % 192 11,1 % 63 28,3 % 172 8,2 % 6 
(4) 4,1 % 32 1,8 % 10 7,4 % 45 0,9 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,7 % 14 0,4 % 2 2,4 % 14 0,4 % 0 
Total 788 570 608 75 
B2 Köln: Vielfältig (1) trifft voll und ganz zu 30,7 % 250 54,4 % 319 34,5 % 221 72,4 % 55 
(2) 43,8 % 356 30,8 % 180 40,4 % 260 26,0 % 20 
(3) 21,8 % 178 11,1 % 65 19,1 % 123 0,3 % 0 
(4) 3,1 % 25 3,4 % 20 4,8 % 31 1,2 % 1 
(5) trifft überhaupt nicht zu 0,6 % 4 0,4 % 2 1,2 % 8 0,0 % 0 
Total 814 586 642 76 
B2 Köln: Weltoffen (1) trifft voll und ganz zu 32,3 % 260 53,2 % 312 37,9 % 242 62,9 % 48 
(2) 42,7 % 344 31,5 % 185 37,1 % 237 31,4 % 24 
(3) 20,6 % 166 8,7 % 51 19,5 % 125 3,6 % 3 
(4) 3,6 % 29 5,1 % 30 4,5 % 29 2,1 % 2 
(5) trifft überhaupt nicht zu 0,9 % 7 1,5 % 9 1,0 % 6 0,0 % 0 
Total 805 586 639 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
    
    
    
    
  
  
  
  
  
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 79 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B3 Ich lebe sehr gerne in Köln. (1) stimme voll und ganz zu 59,5 % 349 78,6 % 60 
(2) 22,2 % 130 16,8 % 13 
(3) 12,8 % 75 3,2 % 2 
(4) 3,9 % 23 1,1 % 1 
(5) stimme überhaupt nicht zu 1,6 % 9 0,4 % 0 
Total 586 76 
B3 Ich würde sehr gerne in Köln 
leben. 
(1) stimme voll und ganz zu 6,0 % 54 8,0 % 57 
(2) 10,0 % 89 13,1 % 93 
(3) 21,1 % 188 22,3 % 158 
(4) 18,3 % 163 19,8 % 140 
(5) stimme überhaupt nicht zu 44,5 % 396 36,9 % 261 
Total 890 708 
B3 Köln ist im Vergleich zu 
anderen Großstädten etwas 
Besonderes. 
(1) stimme voll und ganz zu 14,0 % 115 50,7 % 296 14,5 % 96 68,5 % 52 
(2) 25,0 % 206 27,1 % 158 23,2 % 154 22,0 % 17 
(3) 29,6 % 244 12,8 % 75 29,8 % 197 7,2 % 5 
(4) 17,6 % 145 6,2 % 36 18,9 % 125 2,3 % 2 
(5) stimme überhaupt nicht zu 13,8 % 114 3,2 % 19 13,6 % 90 0,0 % 0 
Total 825 585 662 76 
B3 Ich möchte – wenn möglich 
– auch in Zukunft nicht aus 
Köln wegziehen. 
(1) stimme voll und ganz zu 57,2 % 331 72,6 % 55 
(2) 
18,3 % 106 16,4 % 12 
(3) 10,6 % 61 6,9 % 5 
(4) 7,8 % 45 2,3 % 2 
(5) stimme überhaupt nicht zu 6,1 % 35 1,8 % 1 
Total 578 76 
B3 Mir gefällt das typische 
Kölner Lebensgefühl. 
(1) stimme voll und ganz zu 17,5 % 140 59,3 % 344 19,4 % 125 79,4 % 61 
(2) 27,9 % 223 21,4 % 124 25,8 % 166 12,0 % 9 
(3) 28,2 % 226 12,8 % 74 27,8 % 179 6,2 % 5 
(4) 13,3 % 107 3,5 % 20 13,7 % 88 2,3 % 2 
(5) stimme überhaupt nicht zu 13,0 % 104 3,0 % 17 13,4 % 86 0,0 % 0 
Total 799 580 645 76 
B3 Mir gefällt das kulturelle 
Angebot in Köln. 
(1) stimme voll und ganz zu 16,5 % 128 42,7 % 247 19,7 % 120 54,9 % 42 
(2) 28,8 % 222 37,9 % 219 32,2 % 196 33,7 % 26 
(3) 37,5 % 290 12,4 % 71 31,0 % 189 9,2 % 7 
(4) 9,8 % 76 5,2 % 30 9,7 % 59 2,2 % 2 
(5) stimme überhaupt nicht zu 7,4 % 57 1,9 % 11 7,4 % 45 0,0 % 0 
Total 773 578 609 76 
B3 Ich finde schön, dass es in 
Köln so viele Gaststätten gibt. 
(1) stimme voll und ganz zu 20,3 % 162 46,1 % 269 20,9 % 131 52,7 % 40 
(2) 33,7 % 269 28,1 % 164 31,3 % 196 31,9 % 24 
(3) 30,0 % 240 14,7 % 86 33,9 % 212 10,5 % 8 
(4) 8,7 % 69 7,9 % 46 7,3 % 46 4,9 % 4 
(5) stimme überhaupt nicht zu 7,3 % 58 3,2 % 19 6,7 % 42 0,0 % 0 
Total 798 583 626 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 80 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B3 Ich mag den Karneval in Köln (1) stimme voll und ganz zu 17,5 % 152 42,7 % 250 17,4 % 119 52,7 % 40 
(2) 19,4 % 168 22,9 % 134 15,1 % 104 15,3 % 12 
(3) 18,7 % 162 17,7 % 103 16,2 % 111 20,2 % 15 
(4) 12,1 % 105 4,6 % 27 15,5 % 106 4,1 % 3 
(5) stimme überhaupt nicht zu 32,3 % 280 12,1 % 71 35,9 % 246 7,6 % 6 
Total 867 586 687 76 
B4 Teilnahme: Karneval in Köln Ja, mehrfach 10,2 % 99 82,8 % 485 10,0 % 77 91,1 % 69 
Ja, einmal 11,8 % 114 6,3 % 37 11,5 % 88 3,8 % 3 
Nein, plane das aber in Zukunft 19,7 % 191 2,8 % 16 21,9 % 168 0,9 % 1 
Nein, habe das auch nicht vor 51,9 % 503 8,1 % 48 51,0 % 391 4,2 % 3 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 6,4 % 62 0,0 % 0 5,5 % 42 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Christopher 
Street Day 
Ja, mehrfach 2,8 % 27 29,4 % 172 11,0 % 84 88,7 % 68 
Ja, einmal 4,4 % 42 18,8 % 110 10,0 % 76 5,3 % 4 
Nein, plane das aber in Zukunft 11,3 % 109 15,1 % 88 28,8 % 221 5,2 % 4 
Nein, habe das auch nicht vor 68,5 % 663 34,4 % 202 42,5 % 326 0,5 % 0 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 13,0 % 126 2,3 % 14 7,7 % 59 0,3 % 0 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Kölner Lichter Ja, mehrfach 3,8 % 37 64,1 % 375 5,3 % 41 78,5 % 60 
Ja, einmal 6,7 % 65 20,3 % 119 6,4 % 49 11,9 % 9 
Nein, plane das aber in Zukunft 20,8 % 202 9,7 % 57 21,1 % 162 5,1 % 4 
Nein, habe das auch nicht vor 37,5 % 363 5,5 % 32 33,9 % 260 3,4 % 3 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 31,1 % 302 0,4 % 2 33,3 % 255 1,0 % 1 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Köln Marathon 
(auch als Besucher) 
Ja, mehrfach 1,1 % 11 23,2 % 136 0,9 % 7 25,5 % 19 
Ja, einmal 2,6 % 25 19,9 % 116 0,9 % 7 18,1 % 14 
Nein, plane das aber in Zukunft 7,2 % 70 14,7 % 86 7,5 % 58 11,4 % 9 
Nein, habe das auch nicht vor 67,8 % 657 41,3 % 242 66,6 % 511 42,5 % 32 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 21,3 % 206 0,9 % 6 24,0 % 184 2,4 % 2 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Radrennen 
„Rund um Köln“ (auch als 
Besucher) 
Ja, mehrfach 1,1 % 11 17,2 % 101 0,7 % 5 10,5 % 8 
Ja, einmal 2,3 % 22 19,2 % 113 1,8 % 14 24,4 % 19 
Nein, plane das aber in Zukunft 7,0 % 68 14,4 % 84 6,2 % 48 23,4 % 18 
Nein, habe das auch nicht vor 62,9 % 609 43,4 % 254 59,8 % 458 35,3 % 27 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 26,7 % 258 5,9 % 34 31,5 % 242 6,4 % 5 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Fußballturnier 
„Come-Together-Cup“ (auch als 
Besucher) 
Ja, mehrfach 1,1 % 11 12,6 % 74 0,9 % 7 37,5 % 29 
Ja, einmal 1,5 % 15 8,1 % 47 0,9 % 7 12,1 % 9 
Nein, plane das aber in Zukunft 7,0 % 68 15,1 % 88 5,3 % 41 9,1 % 7 
Nein, habe das auch nicht vor 53,3 % 516 41,7 % 244 57,3 % 439 32,8 % 25 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 37,0 % 359 22,6 % 132 35,6 % 273 8,5 % 6 
Total 969 586 767 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 81 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B4 Teilnahme: Green Komm Ja, mehrfach 0,6 % 6 4,3 % 25 2,7 % 2 14,4 % 9 
Ja, einmal 1,6 % 15 6,9 % 41 0,0 % 0 12,8 % 8 
Nein, plane das aber in Zukunft 5,8 % 56 12,6 % 74 3,8 % 3 18,2 % 11 
Nein, habe das auch nicht vor 40,5 % 392 32,2 % 189 37,4 % 25 24,7 % 15 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 51,5 % 499 43,9 % 257 56,0 % 37 30,0 % 19 
Total 969 586 66 62 
B4 Teilnahme: Lit Cologne Ja, mehrfach 0,8 % 8 12,0 % 70 1,1 % 8 7,4 % 6 
Ja, einmal 1,8 % 18 10,9 % 64 2,2 % 16 15,7 % 12 
Nein, plane das aber in Zukunft 7,9 % 77 27,3 % 160 8,1 % 62 30,6 % 23 
Nein, habe das auch nicht vor 42,5 % 411 32,7 % 192 40,5 % 311 26,6 % 20 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 47,0 % 456 17,1 % 100 48,2 % 369 19,7 % 15 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Messen (z.B. 
Art Cologne, GamesCom, 
Photokina) 
Ja, mehrfach 7,8 % 76 47,8 % 280 7,7 % 59 40,7 % 31 
Ja, einmal 12,0 % 117 20,5 % 
120 10,5 % 81 38,5 % 29 
Nein, plane das aber in Zukunft 15,8 % 153 16,4 % 96 22,8 % 175 8,7 % 7 
Nein, habe das auch nicht vor 51,2 % 496 14,4 % 85 48,0 % 368 12,0 % 9 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 13,2 % 128 0,9 % 5 11,0 % 85 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Fußball-Bundes-
ligaspiel des 1. FC Köln 
Ja, mehrfach 4,0 % 39 41,9 % 246 2,2 % 17 24,5 % 19 
Ja, einmal 8,1 % 79 16,5 % 96 2,6 % 20 14,2 % 11 
Nein, plane das aber in Zukunft 9,2 % 89 11,0 % 64 7,4 % 57 18,9 % 14 
Nein, habe das auch nicht vor 68,6 % 665 29,5 % 173 76,0 % 583 42,4 % 32 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 10,1 % 97 1,1 % 7 11,7 % 90 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Eishockey-Spiel 
der Kölner Haie 
Ja, mehrfach 1,9 % 18 26,7 % 157 1,4 % 10 5,1 % 4 
Ja, einmal 2,9 % 28 19,3 % 113 2,1 % 16 23,4 % 18 
Nein, plane das aber in Zukunft 8,9 % 86 19,2 % 112 6,6 % 50 31,9 % 24 
Nein, habe das auch nicht vor 69,7 % 675 33,7 % 198 69,4 % 532 39,6 % 30 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 16,6 % 161 1,0 % 6 20,5 % 157 
0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Weihnachts-
märkte 
Ja, mehrfach 10,6 % 103 92,0 % 539 10,1 % 78 95,7 % 73 
Ja, einmal 12,6 % 122 4,0 % 23 14,4 % 111 2,2 % 2 
Nein, plane das aber in Zukunft 23,0 % 223 2,0 % 12 21,8 % 167 2,0 % 2 
Nein, habe das auch nicht vor 44,2 % 428 2,0 % 12 45,4 % 348 0,0 % 0 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 9,6 % 93 0,0 % 0 8,2 % 63 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Konzerte (klas-
sisch/modern)/Oper/Theater 
Ja, mehrfach 6,7 % 65 52,2 % 306 9,0 % 69 55,6 % 42 
Ja, einmal 8,7 % 84 17,6 % 103 8,6 % 66 11,9 % 9 
Nein, plane das aber in Zukunft 16,7 % 162 11,0 % 65 18,3 % 141 17,1 % 13 
Nein, habe das auch nicht vor 54,1 % 525 17,8 % 104 52,2 % 400 15,4 % 12 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 13,8 % 133 1,4 % 8 11,7 % 90 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 82 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
B4 Teilnahme: Festivals (z.B. 
Summerjam) 
Ja, mehrfach 2,9 % 28 28,4 % 167 3,4 % 26 30,4 % 23 
Ja, einmal 5,6 % 54 18,9 % 111 6,0 % 46 15,4 % 12 
Nein, plane das aber in Zukunft 17,6 % 171 21,0 % 123 22,9 % 176 27,7 % 21 
Nein, habe das auch nicht vor 50,2 % 487 28,9 % 170 48,5 % 372 25,0 % 19 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 23,6 % 228 2,8 % 16 19,2 % 147 1,5 % 1 
Total 969 586 767 76 
B4 Teilnahme: Party (allgemein) 
(nur Säule 2) 
Ja, mehrfach 13,6 % 95 91,9 % 13 
Ja, einmal 9,6 % 67 8,1 % 1 
Nein, plane das aber in Zukunft 19,8 % 139 0,0 % 0 
Nein, habe das auch nicht vor 47,7 % 334 0,0 % 0 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 9,2 % 65 0,0 % 0 
Total 700 14 
B4 Teilnahme: Party (lesbisch/ 
schwul/ queer, z.B. Green 
Komm, Sexy, Gym, Gravity, 
Celebrate) (nur Säule 2) 
Ja, mehrfach 15,2 % 107 76,5 % 11 
Ja, einmal 8,1 % 57 12,6 % 2 
Nein, plane das aber in Zukunft 27,9 % 195 0,0 % 0 
Nein, habe das auch nicht vor 37,6 % 263 11,0 % 2 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 11,2 % 79 0,0 % 0 
Total 700 14 
B4 Teilnahme: Kinobesuch (nur 
Säule 2) 
Ja, mehrfach 6,1 % 43 95,5 % 13 
Ja, einmal 
5,3 % 37 0,0 % 0 
Nein, plane das aber in Zukunft 11,4 % 80 0,0 % 0 
Nein, habe das auch nicht vor 66,4 % 465 4,5 % 1 
Ich kenne diese Veranstaltung nicht 10,7 % 75 0,0 % 0 
Total 700 14 
D1 Ich finde es gut, dass Köln 
eine Hochburg von Lesben und 
Schwulen ist. 
(1) stimme voll und ganz zu 28,8 % 233 43,5 % 242 52,4 % 364 88,3 % 67 
(2) 23,9 % 192 22,7 % 127 27,3 % 189 8,0 % 6 
(3) 29,9 % 241 21,1 % 118 17,0 % 118 3,3 % 3 
(4) 5,9 % 48 4,3 % 24 1,8 % 13 0,0 % 0 
(5) stimme überhaupt nicht zu 11,5 % 93 8,5 % 47 1,5 % 10 0,4 % 0 
Total 807 558 695 76 
D1 Der tolerante Umgang mit 
Lesben und Schwulen in Köln ist 
etwas, was diese Stadt positiv 
von anderen Städten abhebt. 
(1) stimme voll und ganz zu 37,5 % 304 54,6 % 310 56,6 % 398 88,5 % 67 
(2) 27,0 % 218 25,8 % 146 28,4 % 199 6,4 % 5 
(3) 21,4 % 173 10,6 % 60 11,9 % 84 3,1 % 2 
(4) 4,9 % 40 2,7 % 15 1,7 % 12 1,7 % 1 
(5) stimme überhaupt nicht zu 9,2 % 75 6,3 % 36 1,4 % 10 0,4 % 0 
Total 810 568 703 75 
D1 Ich empfinde die starke 
schwule/lesbische Community 
in Köln als eine Bereicherung 
für die Stadt. 
(1) stimme voll und ganz zu 27,0 % 212 41,5 % 232 51,9 % 357 87,1 % 66 
(2) 26,3 % 207 23,7 % 133 29,9 % 206 7,3 % 6 
(3) 24,7 % 194 20,8 % 116 13,9 % 95 5,3 % 4 
(4) 8,0 % 63 5,5 % 31 2,7 % 19 0,0 % 0 
(5) stimme überhaupt nicht zu 13,9 % 109 8,5 % 48 1,7 % 12 0,4 % 0 
Total 786 559 689 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 83 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
D1 Ich finde, es müsste in Köln 
noch mehr für die schwule/ 
lesbische Community getan 
werden. 
(1) stimme voll und ganz zu 24,4 % 130 29,9 % 4 
(2) 28,4 % 151 26,8 % 4 
(3) 35,6 % 189 30,1 % 4 
(4) 6,2 % 33 0,0 % 0 
(5) stimme überhaupt nicht zu 5,4 % 29 13,3 % 2 
Total 532 13 
D2 Gibt es aus Ihrer Sicht 
Dinge, die die Stadt Köln im 
Hinblick auf den Umgang mit 
der schwulen/lesbischen Com-
munity (oder allgemeiner der 
LSBTIQ-Community) verbes-
sern sollte? (Frage nur in Säule 
2 gestellt!) 
nein, alles gut so 46,7 % 327 52,7 % 7 
keine Ahnung, kann ich nicht beurteilen 37,2 % 260 18,5 % 3 
mehr für Toleranz tun, Aufklärungskampa-
gnen 6,6 % 46 16,3 % 2 
mehr Normalität, LSBTIQ nicht so stark in 
den Vordergrund 1,6 % 11 0,0 % 0 
ja, ohne nähere Angabe 1,6 % 11 0,0 % 0 
konsequenter für Sicherheit sorgen, gegen 
Versöße vorgehen 1,3 % 9 0,0 % 0 
mehr Clubs, Festivals 1,3 % 9 0,0 % 0 
Besseres Marketing mit Bezug zu LSBTIQ 1,0 % 7 4,5 % 1 
Beratung ausbauen und finanziell besser 
unterstützen 1,1 % 8 0,0 % 0 
Sonstiges 1,0 % 7 0,0 % 0 
mehr Angebote, Treffpunkte 0,7 % 5 8,1 % 1 
mehr Offenheit 0,7 % 5 0,0 % 0 
CSD austragen / fördern 0,4 % 3 0,0 % 0 
gleichgeschlechtliche Ehe ermöglichen 0,4 % 3 0,0 % 0 
Aufklärung speziell bei Migranten fördern 0,4 % 3 0,0 % 0 
mehr für Ältere LSBTIQ tun 0,2 % 1 0,0 % 0 
Total 700 14 
D3 Vermissen Sie in Köln 
spezielle Beratungsangebote, 
Anlaufstellen, Veranstaltungen 
oder Einrichtungen, die speziell 
für Sie als lesbische, schwule, 
bisexuelle, trans*, inter* oder 
queere Person wichtig wären. 
Falls ja, welche? (Frage nur on 
Säule 2 gestellt) 
nein, alles gut so 62,5 % 437 66,4 % 9 
keine Ahnung, kann ich nicht beurteilen 33,5 % 234 14,6 % 2 
Sonstiges 3,3 % 23 19,0 % 3 
Ja, ohne nähere Angabe 0,8 % 5 0,0 % 0 
Total 699 14 
E1 Freizeit: Essen oder trinken 
gehen (Café, Kneipe, Restau-
rant) 
(1) Täglich 2,3 % 22 5,6 % 33 2,4 % 19 8,9 % 7 
(2) mindestens einmal jede Woche 30,8 % 298 39,4 % 231 29,5 % 226 48,6 % 37 
(3) mindestens einmal jeden Monat 41,5 % 402 39,3 % 230 46,9 % 359 34,4 % 26 
(4) seltener 22,0 % 213 14,7 % 86 19,2 % 147 6,7 % 5 
(5) nie 3,5 % 34 1,0 % 6 2,0 % 15 1,5 % 1 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Musik machen (1) Täglich 3,3 % 32 2,7 % 16 4,5 % 34 1,9 % 1 
(2) mindestens einmal jede Woche 7,3 % 71 11,3 % 66 10,7 % 82 14,2 % 11 
(3) mindestens einmal jeden Monat 7,9 % 76 7,2 % 42 8,6 % 66 6,9 % 5 
(4) seltener 22,0 % 214 22,7 % 133 22,4 % 172 14,9 % 11 
(5) nie 59,4 % 576 56,1 % 328 53,8 % 413 62,1 % 47 
Total 969 586 767 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 84 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
E1 Freizeit: Sonstige künstle-
rische Tätigkeiten, z.B. Malen, 
Gedichte schreiben, Theater 
spielen 
(1) Täglich 2,9 % 28 3,6 % 21 3,4 % 26 1,9 % 1 
(2) mindestens einmal jede Woche 9,2 % 89 9,9 % 58 13,1 % 100 12,7 % 10 
(3) mindestens einmal jeden Monat 10,0 % 97 12,2 % 71 15,4 % 118 23,9 % 18 
(4) seltener 27,5 % 266 28,7 % 168 29,1 % 223 23,4 % 18 
(5) nie 50,4 % 488 45,6 % 267 39,0 % 299 38,1 % 29 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Arbeiten  am Haus, 
in der Wohnung, am Auto; 
Gartenarbeit 
(1) Täglich 19,2 % 186 14,1 % 83 13,1 % 100 12,1 % 9 
(2) mindestens einmal jede Woche 36,0 % 349 36,9 % 216 31,3 % 240 35,7 % 27 
(3) mindestens einmal jeden Monat 21,9 % 213 22,4 % 132 22,9 % 175 11,1 % 8 
(4) seltener 15,3 % 148 20,8 % 122 24,9 % 191 33,6 % 26 
(5) nie 7,6 % 73 5,8 % 34 7,9 % 60 7,5 % 6 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Aktive sportliche 
Betätigung 
(1) Täglich 11,4 % 110 12,5 % 73 10,6 % 81 24,3 % 19 
(2) mindestens einmal jede Woche 35,4 % 
343 41,7 % 244 37,9 % 290 39,8 % 30 
(3) mindestens einmal jeden Monat 13,7 % 133 14,5 % 85 15,4 % 118 11,9 % 9 
(4) seltener 22,9 % 222 21,2 % 124 23,1 % 177 8,0 % 6 
(5) nie 16,7 % 161 10,2 % 60 13,0 % 100 16,0 % 12 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Kinobesuch (1) Täglich 0,5 % 4 0,2 % 1 1,2 % 9 0,0 % 0 
(2) mindestens einmal jede Woche 3,0 % 29 6,4 % 37 2,9 % 22 9,7 % 7 
(3) mindestens einmal jeden Monat 25,1 % 244 37,5 % 220 29,5 % 226 31,0 % 24 
(4) seltener 56,9 % 552 46,4 % 272 55,4 % 425 55,2 % 42 
(5) nie 14,5 % 140 9,5 % 56 11,0 % 84 4,1 % 3 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Besuch von Pop-, 
Rock- oder Jazzkonzerten 
(1) Täglich 0,4 % 4 1,0 % 6 0,5 % 4 0,0 % 0 
(2) mindestens einmal jede Woche 1,5 % 14 2,1 % 12 1,9 % 14 2,4 % 2 
(3) mindestens einmal jeden Monat 10,4 % 101 17,1 % 100 11,7 % 90 16,7 % 13 
(4) seltener 54,6 % 530 60,5 % 354 60,5 % 464 73,9 % 56 
(5) nie 33,1 % 321 19,3 % 113 25,4 % 195 
7,0 % 5 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Tanzveranstaltun-
gen / Disco 
(1) Täglich 0,3 % 3 0,3 % 2 0,9 % 7 0,0 % 0 
(2) mindestens einmal jede Woche 4,4 % 42 7,7 % 45 5,7 % 43 15,9 % 12 
(3) mindestens einmal jeden Monat 13,8 % 133 27,0 % 158 22,3 % 171 30,4 % 23 
(4) seltener 45,7 % 443 39,5 % 231 43,7 % 335 33,4 % 25 
(5) nie 35,8 % 347 25,5 % 150 27,5 % 211 20,4 % 16 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Besuch von Veran-
staltungen wie Oper, klassische 
Konzerte, Theater 
(1) Täglich 0,3 % 3 0,2 % 1 0,8 % 6 0,0 % 0 
(2) mindestens einmal jede Woche 2,3 % 22 4,0 % 24 2,6 % 20 3,5 % 3 
(3) mindestens einmal jeden Monat 12,1 % 118 18,1 % 106 15,8 % 121 16,9 % 13 
(4) seltener 49,9 % 483 50,7 % 297 51,7 % 396 56,8 % 43 
(5) nie 35,4 % 343 27,0 % 158 29,2 % 224 22,8 % 17 
Total 969 586 767 76

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
Seite 85 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung LSBTIQ 
Deutschland Köln Deutschland Köln 
% n % n % n % n 
E1 Freizeit: Besuch von Museen, 
Ausstellungen 
(1) Täglich 0,5 % 5 0,2 % 1 0,6 % 5 0,3 % 0 
(2) mindestens einmal jede Woche 2,5 % 24 3,7 % 22 3,7 % 28 4,8 % 4 
(3) mindestens einmal jeden Monat 16,3 % 158 28,0 % 164 19,6 % 150 24,9 % 19 
(4) seltener 61,0 % 591 52,2 % 306 60,0 % 460 59,0 % 45 
(5) nie 19,7 % 191 15,9 % 93 16,1 % 123 11,0 % 8 
Total 969 586 767 76 
E1 Freizeit: Shoppen gehen (un-
abhängig von Konsumgütern 
des täglichen Bedarfes) 
(1) Täglich 2,5 % 24 4,5 % 26 1,7 % 13 6,1 % 5 
(2) mindestens einmal jede Woche 19,4 % 188 25,9 % 152 17,7 % 136 33,4 % 25 
(3) mindestens einmal jeden Monat 40,2 % 389 41,6 % 244 42,1 % 323 30,5 % 23 
(4) seltener 33,7 % 326 26,2 % 153 35,6 % 273 30,0 % 23 
(5) nie 4,3 % 41 1,8 % 11 2,9 % 22 0,0 % 0 
Total 969 586 767 76 
E2 Anzahl Reisen (kategorisiert) keine 20,1 % 195 14,5 % 85 19,9 % 153 18,3 % 14 
eine Reise 20,1 % 
195 19,8 % 116 18,6 % 143 12,4 % 9 
zwei Reisen 21,7 % 211 28,2 % 165 21,1 % 161 23,1 % 18 
drei Reisen 16,2 % 157 14,4 % 84 14,1 % 108 18,4 % 14 
vier bis fünf Reisen 14,2 % 138 13,9 % 81 15,1 % 116 15,6 % 12 
mehr als fünf Reisen 7,7 % 74 9,3 % 54 11,2 % 86 12,1 % 9 
Total 969 586 767 76 
E3 Art der Reise Urlaub im Ausland (mehrere Tage) 60,3 % 467 69,8 % 350 60,3 % 370 62,8 % 39 
Urlaub innerhalb Deutschlands (mehrere 
Tage) 57,3 % 444 48,4 % 243 54,5 % 335 39,2 % 24 
Städtereise in eine bestimmte Stadt 50,5 % 391 49,2 % 247 58,2 % 357 67,0 % 42 
Reise zu einem Konzert oder einer anderen 
kulturellen Veranstaltung 14,3 % 111 10,6 % 53 24,0 % 147 13,1 % 8 
Rundreise (mehrere Städte und/oder meh-
rere Länder) 12,7 % 98 14,5 % 73 16,0 % 98 17,1 % 11 
Bildungsreise 5,5 % 43 8,5 % 42 10,9 % 67 9,2 % 6 
Familie/Freunde besuchen 3,6 % 28 4,4 % 22 4,7 % 29 0,9 % 1 
Andere Reise(n), und zwar 1,2 % 9 1,8 % 9 6,5 % 40 1,0 % 1 
Geschäftsreise 0,6 % 5 1,5 % 7 0,0 % 0 6,2 % 4 
Total 774 
501 614 62

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Bewertung einer von fünf anderen Städten 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) 
Köln Berlin Frankfurt (Main) 
% n % n % n 
Gesamtstichprobe Total 100,0% 250 100,0% 234 
C1 Bild andere Stadt 1 Ich habe nur ein sehr unklares Bild der Stadt XXX 4,6% 12 14,9% 35 
2 2,7% 7 14,9% 35 
3 8,4% 21 13,6% 32 
4 6,0% 15 6,3% 15 
5 8,9% 22 11,3% 27 
6 10,0% 25 9,5% 22 
7 9,6% 24 8,7% 20 
8 20,9% 52 6,7% 16 
9 10,8% 27 6,1% 14 
10 Ich habe ein ganz klares Bild der Stadt XXX 17,9% 45 7,9% 18 
Total 100,0% 250 100,0% 234 
C1.b Besuch andere Stadt Nein, noch nie 16,9% 41 42,1% 91 
Ein oder zweimal in meinem Leben 28,2% 69 34,2% 74 
Öfter als zweimal, aber nicht regelmäßig 37,2% 90 20,5% 44 
Ich bin regelmäßig immer wieder mal in XXX 17,7% 43 3,1% 7 
Total 100,0% 243 100,0% 216 
C2 Attraktiver Unternehmens-
standort 
(1) trifft voll und ganz zu 18,8% 132 28,8% 57 35,4% 55 
(2) 36,5% 256 29,9% 59 41,3% 64 
(3) 35,1% 246 25,0% 49 16,9% 26 
(4) 6,9% 49 14,9% 29 2,9% 4 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,6% 18 1,5% 3 3,5% 5 
Total 700 100,0% 197 100,0% 155 
C2 Attraktiver Wohnort (1) trifft voll und ganz zu 13,7% 102 17,7% 40 12,7% 18 
(2) 26,3% 196 22,1% 50 11,5% 17 
(3) 32,4% 241 24,4% 55 30,5% 44 
(4) 17,4% 129 21,5% 48 23,2% 34 
(5) trifft überhaupt nicht zu 10,2% 76 14,3% 32 22,0% 32 
Total 743 100,0% 225 100,0% 145 
C2 Attraktives Nachtleben (1) trifft voll und ganz zu 30,3% 219 42,4% 91 22,4% 28 
(2) 41,9% 302 43,1% 93 30,6% 39 
(3) 22,5% 162 9,2% 20 36,2% 46 
(4) 3,8% 28 3,3% 7 7,8% 10 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,5% 10 2,0% 4 3,0% 4 
Total 721 100,0% 216 100,0% 126 
C2 Breites Shoppingangebot (1) trifft voll und ganz zu 34,1% 266 49,7% 112 35,0% 52 
(2) 40,8% 319 34,6% 78 40,2% 60 
(3) 21,0% 164 11,2% 25 19,0% 28 
(4) 2,9% 23 3,7% 8 4,5% 7 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,2% 9 0,8% 2 1,2% 2 
Total 781 100,0% 225 100,0% 148 
Seite 86

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) LSBTIQ 
Hamburg München Köln Berlin Frankfurt (Main) Hamburg München 
% n % n % n % n % n % n % n 
100,0% 247 100,0% 238 100,0% 190 100,0% 206 100,0% 232 100,0% 215 
6,7% 17 10,9% 26 5,6% 11 26,7% 55 6,4% 15 12,4% 27 
7,6% 19 10,8% 26 6,9% 13 12,7% 26 7,6% 18 7,5% 16 
5,4% 13 9,0% 22 6,3% 12 8,5% 18 10,5% 24 6,4% 14 
6,3% 16 4,5% 11 5,5% 11 11,3% 23 8,8% 20 13,2% 28 
12,8% 32 10,1% 24 14,8% 28 6,5% 13 11,6% 27 14,7% 31 
11,8% 29 11,2% 27 5,8% 11 12,6% 26 8,3% 19 13,1% 28 
11,4% 28 12,9% 31 10,2% 19 5,5% 11 14,2% 33 7,7% 16 
18,5% 46 11,0% 26 12,7% 24 8,8% 18 12,4% 29 8,4% 18 
6,4% 16 11,5% 27 8,7% 17 2,4% 5 6,8% 16 7,7% 17 
13,1% 32 8,1% 19 23,4% 44 4,8% 10 13,3% 31 9,0% 19 
100,0% 247 100,0% 238 100,0% 190 100,0% 206 100,0% 232 100,0% 215 
27,7% 63 31,0% 69 16,4% 30 39,4% 79 28,7% 62 35,6% 73 
33,8% 77 38,6% 86 28,8% 53 33,5% 67 32,1% 69 31,8% 66 
31,9% 72 24,4% 55 34,9% 65 19,9% 40 31,8% 69 23,1% 48 
6,6% 15 5,9% 13 19,9% 37 7,2% 14 7,4% 16 9,4% 19 
100,0% 227 100,0% 224 100,0% 185 100,0% 201 100,0% 215 100,0% 206 
36,3% 64 38,9% 69 21,1% 116 34,8% 51 31,2% 39 37,5% 62 30,6% 45 
35,2% 63 34,8% 61 34,1% 187 33,2% 49 40,1% 51 36,2% 59 33,3% 49 
21,5% 38 20,5% 36 35,2% 193 17,0% 25 22,9% 29 19,9% 33 22,7% 33 
5,4% 10 2,8% 5 7,3% 40 11,1% 16 3,5% 4 5,8% 10 9,8% 14 
1,5% 3 3,0% 5 2,4% 13 4,0% 6 2,3% 3 0,6% 1 3,6% 5 
100,0% 178 100,0% 176 548 100,0% 147 100,0% 126 100,0% 164 100,0% 147 
27,2% 53 27,9% 54 13,1% 82 24,7% 40 3,0% 4 24,7% 46 23,8% 39 
25,4% 49 23,4% 45 24,1% 151 16,8% 28 15,9% 20 29,3% 55 25,8% 42 
24,8% 48 22,5% 43 32,3% 202 26,1% 43 27,9% 36 25,8% 48 23,8% 39 
15,1% 29 13,9% 27 18,5% 116 21,8% 36 26,8% 34 16,2% 30 10,4% 17 
7,5% 15 12,4% 24 12,0% 76 10,6% 17 26,5% 34 4,0% 8 16,1% 26 
100,0% 194 100,0% 192 627 100,0% 164 100,0% 128 100,0% 186 100,0% 163 
47,5% 97 29,1% 47 32,3% 187 57,0% 90 14,6% 16 50,4% 91 23,0% 31 
36,5% 74 37,3% 60 43,0% 249 27,6% 44 33,0% 36 35,9% 65 25,5% 35 
13,0% 27 26,0% 42 20,3% 117 10,6% 17 32,7% 36 9,5% 17 40,9% 55 
1,4% 3 5,3% 9 2,3% 14 3,5% 5 12,1% 13 2,9% 5 7,1% 10 
1,5% 3 2,2% 4 2,1% 12 1,3% 2 7,6% 8 1,4% 3 3,5% 5 
100,0% 203 100,0% 161 579 100,0% 158 100,0% 109 100,0% 181 100,0% 136 
35,9% 71 40,4% 76 29,1% 171 54,9% 91 20,0% 23 37,3% 66 42,3% 62 
43,2% 85 42,4% 80 40,7% 239 31,8% 53 40,6% 46 39,7% 70 31,7% 46 
15,0% 30 11,9% 22 21,9% 129 9,0% 15 32,0% 37 20,1% 35 18,4% 27 
4,9% 10 2,4% 5 5,9% 35 1,0% 2 4,7% 5 2,1% 4 3,3% 5 
0,9% 2 2,9% 5 2,3% 13 3,3% 6 2,6% 3 0,9% 2 4,3% 6 
100,0% 197 100,0% 189 588 100,0% 166 100,0% 114 100,0% 176 100,0% 146 
Seite 87

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Bewertung einer von fünf anderen Städten 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) 
Köln Berlin Frankfurt (Main) 
% n % n % n 
C2 Bunt (1) trifft voll und ganz zu 34,3% 286 46,9% 104 17,4% 25 
(2) 41,4% 345 31,7% 71 29,6% 43 
(3) 19,4% 162 15,5% 34 38,8% 56 
(4) 3,8% 31 5,1% 11 7,0% 10 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,2% 10 0,8% 2 7,3% 10 
Total 834 100,0% 223 100,0% 144 
C2 Ehrlich (1) trifft voll und ganz zu 16,8% 119 17,0% 34 5,0% 6 
(2) 31,1% 220 33,1% 66 23,4% 29 
(3) 40,2% 284 34,5% 68 51,4% 64 
(4) 9,4% 66 10,3% 20 13,1% 16 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,5% 18 5,0% 10 7,2% 9 
Total 706 100,0% 198 100,0% 125 
C2 Interessantes Reiseziel (1) trifft voll und ganz zu 27,2% 232 48,5% 113 17,9% 28 
(2) 34,6% 294 24,8% 58 23,6% 37 
(3) 24,5% 208 17,2% 40 31,2% 49 
(4) 9,3% 79 4,4% 10 17,5% 28 
(5) trifft überhaupt nicht zu 4,5% 38 5,0% 12 9,8% 16 
Total 851 100,0% 233 100,0% 158 
C2 Stadt der Kultur und Künste (1) trifft voll und ganz zu 22,3% 181 33,9% 76 15,4% 20 
(2) 39,1% 316 34,7% 78 19,0% 25 
(3) 30,4% 246 24,6% 55 38,9% 51 
(4) 6,3% 51 5,5% 12 18,3% 24 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,9% 16 1,3% 3 8,4% 11 
Total 810 100,0% 223 100,0% 132 
C2 Hochburg von Lesben und 
Schwulen 
(1) trifft voll und ganz zu 34,6% 226 12,1% 21 4,3% 5 
(2) 24,7% 161 24,9% 44 10,7% 11 
(3) 30,1% 196 36,1% 63 26,6% 28 
(4) 7,7% 50 19,7% 34 37,1% 40 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,9% 19 7,2% 13 21,3% 23 
Total 652 100,0% 175 100,0% 106 
C2 Freundlich und aufgeschlossen (1) trifft voll und ganz zu 27,6% 218 28,0% 61 15,3% 21 
(2) 41,0% 323 28,8% 63 26,6% 36 
(3) 26,7% 210 28,6% 63 34,3% 47 
(4) 3,0% 24 11,5% 25 18,7% 26 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,7% 13 3,0% 7 5,0% 7 
Total 787 100,0% 219 100,0% 137 
C2 Gastfreundlich (1) trifft voll und ganz zu 26,4% 204 23,1% 50 12,3% 17 
(2) 43,9% 339 39,2% 85 34,7% 48 
(3) 25,0% 193 27,7% 60 39,6% 55 
(4) 3,1% 24 9,2% 20 9,3% 13 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,5% 12 0,9% 2 4,1% 6 
Total 772 100,0% 216 100,0% 139 
C2 Gepflegt (1) trifft voll und ganz zu 10,3% 78 6,7% 15 10,0% 14 
(2) 28,3% 216 24,0% 53 26,1% 37 
(3) 41,2% 314 35,7% 78 38,3% 55 
(4) 15,5% 119 23,2% 51 14,3% 20 
(5) trifft überhaupt nicht zu 4,7% 36 10,5% 23 11,4% 16 
Total 763 100,0% 220 100,0% 143 
Seite 88

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) LSBTIQ 
Hamburg München Köln Berlin Frankfurt (Main) Hamburg München 
% n % n % n % n % n % n % n 
29,4% 59 27,4% 52 39,7% 260 50,0% 82 7,4% 9 31,5% 59 16,3% 26 
40,0% 80 32,4% 61 35,4% 232 33,5% 55 22,4% 27 26,4% 49 22,3% 35 
25,7% 51 28,3% 53 18,8% 123 10,8% 18 37,4% 46 32,7% 61 45,3% 72 
3,9% 8 9,5% 18 5,6% 37 3,9% 6 22,0% 27 9,4% 18 11,5% 18 
0,9% 2 2,4% 5 0,7% 4 1,8% 3 10,8% 13 0,0% 0 4,7% 7 
100,0% 199 100,0% 189 657 100,0% 164 100,0% 122 100,0% 187 100,0% 158 
21,2% 38 17,6% 30 15,3% 86 24,6% 36 4,3% 4 25,7% 43 12,2% 18 
35,8% 65 27,9% 47 31,7% 178 28,0% 41 20,9% 22 31,9% 53 30,4% 46 
35,3% 64 41,7% 70 37,4% 210 27,6% 41 43,4% 45 38,0% 63 43,4% 65 
6,0% 11 9,8% 17 11,3% 64 15,2% 22 23,6% 25 3,1% 5 10,9% 16 
1,7% 3 3,1% 5 4,3% 24 4,6% 7 7,8% 8 1,3% 2 3,1% 5 
100,0% 181 100,0% 169 562 100,0% 147 100,0% 105 100,0% 166 100,0% 150 
45,5% 102 43,0% 88 22,7% 151 55,4% 91 6,4% 9 54,9% 110 38,2% 65 
31,1% 70 32,7% 67 33,8% 224 27,9% 46 16,8% 22 28,7% 58 25,6% 43 
14,2% 32 16,2% 33 28,1% 187 12,1% 20 38,9% 52 13,0% 26 26,2% 44 
7,0% 16 5,4% 11 10,5% 70 3,1% 5 20,2% 27 1,5% 3 4,6% 8 
2,1% 5 2,6% 5 4,8% 32 1,5% 3 17,7% 24 1,9% 4 5,4% 9 
100,0% 224 100,0% 203 664 100,0% 165 100,0% 133 100,0% 200 100,0% 169 
25,7% 50 29,0% 54 19,3% 122 38,9% 64 7,8% 9 21,7% 40 22,0% 35 
35,9% 70 33,8% 63 33,2% 210 33,1% 54 17,9% 21 43,7% 80 32,6% 52 
29,6% 58 29,5% 55 35,7% 226 16,3% 27 39,3% 45 25,5% 47 30,8% 49 
6,9% 13 5,7% 11 8,6% 55 8,0% 13 24,6% 28 6,2% 11 6,3% 10 
1,9% 4 2,1% 4 3,1% 20 3,6% 6 10,3% 12 2,9% 5 8,2% 13 
100,0% 196 100,0% 186 632 100,0% 164 100,0% 115 100,0% 183 100,0% 158 
10,2% 16 6,2% 8 46,8% 297 27,2% 41 0,0% 0 9,4% 16 6,4% 10 
19,7% 31 7,7% 10 30,6% 194 27,3% 42 9,8% 12 27,4% 48 9,8% 15 
35,3% 55 26,3% 36 17,3% 110 30,2% 46 33,7% 40 34,3% 60 28,2% 43 
19,2% 30 27,0% 37 4,1% 26 11,5% 17 30,8% 36 22,1% 38 31,2% 48 
15,6% 24 32,8% 44 1,1% 7 3,8% 6 25,6% 30 6,8% 12 24,3% 37 
100,0% 156 100,0% 135 635 100,0% 152 100,0% 118 100,0% 174 100,0% 153 
28,3% 57 20,7% 40 29,3% 181 27,1% 45 4,5% 5 25,0% 45 21,8% 35 
39,6% 79 33,3% 65 38,2% 236 30,9% 51 27,7% 30 37,2% 68 30,8% 49 
26,7% 54 33,3% 65 25,2% 156 24,6% 41 41,9% 46 30,8% 56 32,1% 51 
4,1% 8 9,2% 18 4,9% 30 9,1% 15 19,9% 22 4,9% 9 13,0% 21 
1,3% 3 3,5% 7 2,4% 15 8,2% 14 5,9% 7 2,1% 4 2,3% 4 
100,0% 201 100,0% 195 618 100,0% 165 100,0% 110 100,0% 182 100,0% 159 
28,3% 56 26,6% 52 28,7% 178 27,5% 44 2,3% 3 30,5% 55 22,9% 36 
42,8% 84 43,8% 86 40,1% 249 34,3% 54 28,3% 31 39,3% 71 33,9% 54 
23,5% 46 22,0% 43 24,4% 152 26,7% 42 51,2% 56 26,4% 48 30,1% 48 
4,4% 9 3,9% 8 4,9% 30 8,6% 14 10,7% 12 2,3% 4 7,9% 12 
1,0% 2 3,6% 7 2,0% 12 2,9% 5 7,4% 8 1,4% 3 5,1% 8 
100,0% 197 100,0% 195 622 100,0% 158 100,0% 110 100,0% 180 100,0% 158 
21,2% 42 32,0% 60 9,9% 59 8,5% 14 9,5% 12 20,1% 33 29,0% 47 
31,9% 63 40,6% 77 26,3% 157 14,4% 24 29,9% 37 29,6% 49 36,6% 59 
31,6% 62 19,3% 36 38,9% 233 34,4% 57 36,6% 45 36,7% 61 28,6% 46 
11,6% 23 5,8% 11 18,4% 110 27,3% 45 13,2% 16 11,5% 19 3,8% 6 
3,6% 7 2,4% 4 6,5% 39 15,4% 25 10,8% 13 2,1% 4 2,2% 4 
100,0% 197 100,0% 189 598 100,0% 164 100,0% 124 100,0% 166 100,0% 162 
Seite 89

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Bewertung einer von fünf anderen Städten 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) 
Köln Berlin Frankfurt (Main) 
% n % n % n 
C2 Gute Zukunftsaussichten (1) trifft voll und ganz zu 17,7% 123 22,4% 47 23,4% 33 
(2) 33,9% 235 37,1% 79 41,8% 59 
(3) 37,4% 259 24,9% 53 24,1% 34 
(4) 8,8% 61 10,1% 21 6,9% 10 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,3% 16 5,6% 12 3,9% 5 
Total 694 100,0% 212 100,0% 140 
C2 Hoher Freizeitwert (1) trifft voll und ganz zu 22,9% 171 32,3% 71 11,1% 15 
(2) 38,0% 284 40,8% 90 26,9% 36 
(3) 30,1% 225 18,2% 40 42,2% 57 
(4) 6,6% 49 8,0% 18 14,3% 19 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,4% 18 0,7% 2 5,5% 7 
Total 747 100,0% 221 100,0% 134 
C2 International (1) trifft voll und ganz zu 34,0% 282 58,3% 135 48,8% 80 
(2) 40,6% 337 26,6% 62 37,5% 62 
(3) 20,4% 170 13,2% 31 10,2% 17 
(4) 3,6% 30 1,5% 4 2,4% 4 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,4% 11 0,4% 1 1,0% 2 
Total 830 100,0% 232 100,0% 165 
C2 Lebenswert (1) trifft voll und ganz zu 19,3% 149 23,6% 52 10,2% 14 
(2) 36,9% 285 26,9% 59 19,2% 27 
(3) 30,0% 232 31,7% 70 40,8% 58 
(4) 9,3% 72 11,5% 25 17,1% 24 
(5) trifft überhaupt nicht zu 4,5% 34 6,3% 14 12,7% 18 
Total 772 100,0% 220 100,0% 143 
C2 Leistungs- und erfolgsorientiert (1) trifft voll und ganz zu 14,4% 100 22,9% 47 42,0% 62 
(2) 34,9% 241 34,3% 70 36,8% 55 
(3) 41,4% 287 32,3% 66 17,4% 26 
(4) 7,2% 50 6,4% 13 2,6% 4 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,0% 14 4,1% 8 1,1% 2 
Total 692 100,0% 204 100,0% 149 
C2 Modern (1) trifft voll und ganz zu 22,4% 181 33,9% 77 26,0% 42 
(2) 40,7% 330 39,3% 90 47,5% 76 
(3) 29,8% 241 21,2% 48 18,6% 30 
(4) 5,1% 41 5,2% 12 5,1% 8 
(5) trifft überhaupt nicht zu 2,0% 16 0,4% 1 2,8% 4 
Total 809 100,0% 228 100,0% 160 
C2 Tolerant (1) trifft voll und ganz zu 29,9% 233 26,5% 60 12,3% 16 
(2) 40,5% 316 41,3% 93 33,4% 44 
(3) 23,8% 186 21,7% 49 39,7% 53 
(4) 4,5% 35 6,6% 15 10,1% 13 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,4% 11 3,8% 9 4,5% 6 
Total 779 100,0% 225 100,0% 132 
C2 Traditionsverbunden (1) trifft voll und ganz zu 30,3% 239 15,4% 32 11,4% 15 
(2) 39,6% 312 27,4% 58 26,9% 36 
(3) 24,3% 192 32,7% 69 43,3% 57 
(4) 4,1% 32 21,0% 44 12,3% 16 
(5) trifft überhaupt nicht zu 1,7% 14 3,6% 8 6,0% 8 
Total 788 100,0% 211 100,0% 132 
Seite 90

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) LSBTIQ 
Hamburg München Köln Berlin Frankfurt (Main) Hamburg München 
% n % n % n % n % n % n % n 
29,7% 54 32,3% 57 16,5% 92 29,9% 46 25,9% 32 31,6% 51 30,8% 45 
35,4% 65 36,6% 64 36,1% 202 33,6% 52 34,7% 42 37,5% 61 30,0% 44 
27,0% 50 21,1% 37 35,9% 201 23,2% 36 28,4% 35 23,9% 39 32,6% 48 
5,2% 9 7,1% 12 8,1% 45 6,5% 10 8,5% 10 5,3% 9 5,6% 8 
2,7% 5 2,9% 5 3,3% 19 6,7% 10 2,5% 3 1,7% 3 1,0% 1 
100,0% 183 100,0% 175 559 100,0% 155 100,0% 122 100,0% 162 100,0% 148 
32,8% 66 31,5% 58 25,2% 152 40,7% 66 5,0% 5 36,5% 70 27,1% 41 
37,2% 75 45,3% 83 37,2% 225 36,3% 58 25,4% 28 37,5% 72 33,5% 51 
23,2% 47 17,6% 33 28,3% 171 15,9% 26 41,5% 46 20,3% 39 28,5% 44 
4,9% 10 4,3% 8 6,9% 42 5,7% 9 19,8% 22 3,7% 7 5,4% 8 
1,9% 4 1,4% 2 2,4% 15 1,4% 2 8,3% 9 2,0% 4 5,5% 8 
100,0% 202 100,0% 184 604 100,0% 161 100,0% 110 100,0% 192 100,0% 152 
47,1% 98 39,7% 78 32,9% 211 63,6% 106 40,0% 55 51,9% 100 34,1% 56 
33,9% 71 34,6% 68 38,1% 245 25,0% 42 37,9% 52 30,3% 58 31,8% 52 
15,3% 32 18,6% 36 21,8% 140 8,1% 14 18,4% 25 12,8% 25 24,8% 41 
3,3% 7 4,6% 9 5,2% 34 2,1% 3 2,5% 3 3,3% 6 7,3% 12 
0,4% 1 2,5% 5 2,0% 13 1,2% 2 1,2% 2 1,8% 3 2,0% 3 
100,0% 209 100,0% 196 644 100,0% 167 100,0% 137 100,0% 192 100,0% 163 
29,6% 58 30,0% 57 20,2% 125 29,9% 47 2,8% 3 28,4% 52 17,9% 29 
33,2% 65 29,5% 56 36,7% 227 29,3% 46 27,3% 33 31,9% 59 40,0% 65 
28,7% 56 29,7% 57 29,6% 183 26,2% 41 36,4% 43 32,7% 60 29,3% 47 
5,5% 11 6,8% 13 9,1% 56 10,6% 17 16,0% 19 5,2% 10 8,3% 13 
3,0% 6 4,1% 8 4,3% 27 4,0% 6 17,5% 21 1,7% 3 4,4% 7 
100,0% 195 100,0% 191 618 100,0% 157 100,0% 119 100,0% 184 100,0% 162 
26,2% 48 36,3% 67 13,0% 71 28,2% 43 41,8% 54 29,0% 48 29,2% 46 
39,9% 74 36,8% 68 30,9% 170 35,3% 53 28,7% 37 47,5% 79 39,2% 61 
28,3% 52 20,7% 38 43,5% 240 24,0% 36 24,3% 31 18,7% 31 23,7% 37 
4,6% 9 5,1% 9 10,2% 56 10,0% 15 2,8% 4 4,5% 8 5,3% 8 
1,0% 2 1,1% 2 2,5% 14 2,6% 4 2,4% 3 0,3% 0 2,6% 4 
100,0% 184 100,0% 185 551 100,0% 151 100,0% 129 100,0% 166 100,0% 157 
28,8% 58 26,9% 52 22,2% 140 38,9% 63 24,6% 33 36,9% 69 13,9% 23 
43,6% 88 30,5% 59 35,9% 227 35,4% 57 41,0% 54 34,6% 65 34,1% 56 
21,5% 44 31,6% 61 31,8% 201 18,5% 30 24,2% 32 21,8% 41 36,1% 59 
5,1% 10 9,0% 17 8,1% 51 6,5% 10 7,2% 10 6,4% 12 11,7% 19 
1,0% 2 2,0% 4 2,0% 13 0,8% 1 3,0% 4 0,3% 0 4,2% 7 
100,0% 203 100,0% 194 632 100,0% 161 100,0% 133 100,0% 186 100,0% 164 
27,2% 53 20,5% 39 38,7% 244 34,8% 55 6,6% 7 29,1% 53 11,1% 17 
35,5% 69 22,7% 43 36,3% 229 41,8% 67 33,4% 35 42,6% 78 20,7% 32 
31,4% 61 38,5% 72 19,2% 121 15,8% 25 44,8% 47 23,5% 43 40,6% 63 
4,4% 9 14,5% 27 4,8% 30 5,0% 8 11,0% 12 2,9% 5 22,0% 34 
1,5% 3 3,8% 7 1,1% 7 2,6% 4 4,2% 4 1,9% 3 5,6% 9 
100,0% 195 100,0% 188 631 100,0% 159 100,0% 105 100,0% 183 100,0% 156 
30,8% 59 55,5% 110 25,2% 153 14,3% 22 5,6% 6 30,8% 51 52,6% 90 
35,6% 68 26,1% 52 36,8% 223 25,9% 40 22,9% 25 32,0% 53 24,3% 42 
25,6% 49 14,7% 29 28,3% 172 29,3% 46 43,0% 47 29,2% 48 17,9% 31 
5,9% 11 2,8% 5 7,4% 45 17,8% 28 21,9% 24 7,6% 13 4,4% 8 
2,1% 4 0,9% 2 2,4% 14 12,8% 20 6,7% 7 0,4% 1 0,8% 1 
100,0% 191 100,0% 198 608 100,0% 157 100,0% 109 100,0% 166 100,0% 171 
Seite 91

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
 
Tabellenband Säule 1 (Gesamtbevölkerung + Boost Köln) und Säule 2 (LSBTIQ in Deutschland) 
Bewertung einer von fünf anderen Städten 
Häufigkeiten, gewichtet. Zur Gewichtung vgl. methodische Anmerkungen. 
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) 
Köln Berlin Frankfurt (Main) 
% n % n % n 
C2 Vielfältig (1) trifft voll und ganz zu 30,7% 250 41,4% 94 18,9% 28 
(2) 43,8% 356 39,9% 91 41,2% 61 
(3) 21,8% 178 15,2% 35 27,4% 40 
(4) 3,1% 25 3,6% 8 9,4% 14 
(5) trifft überhaupt nicht zu 0,6% 4 0,0% 0 3,0% 4 
Total 814 100,0% 228 100,0% 147 
C2 Weltoffen (1) trifft voll und ganz zu 32,3% 260 44,5% 101 37,1% 54 
(2) 42,7% 344 34,7% 79 39,5% 58 
(3) 20,6% 166 15,2% 35 19,4% 28 
(4) 3,6% 29 4,4% 10 2,8% 4 
(5) trifft überhaupt nicht zu 0,9% 7 1,2% 3 1,2% 2 
Total 805 100,0% 226 100,0% 146 
C3 Ich lebe sehr gerne in XXX. 
(Hier ausnahmesweise bei Köln die 
Kölner Bevölkerung.) 
(1) stimme voll und ganz zu 59,5% 349 27,9% 1 16,7% 3 
(2) 22,2% 130 40,1% 1 0,0% 0 
(3) 12,8% 75 0,0% 0 39,7% 7 
(4) 3,9% 23 0,0% 0 25,8% 4 
(5) stimme überhaupt nicht zu 1,6% 9 32,0% 1 17,7% 3 
Total 586 100,0% 3 100,0% 17 
C3 Ich würde sehr gerne in XXX 
leben. 
(1) stimme voll und ganz zu 6,0% 54 7,9% 19 1,5% 3 
(2) 10,0% 89 9,5% 22 5,1% 10 
(3) 21,1% 188 21,0% 49 11,2% 22 
(4) 18,3% 163 17,8% 42 12,0% 23 
(5) stimme überhaupt nicht zu 44,5% 396 43,8% 103 70,2% 136 
Total 890 100,0% 234 100,0% 193 
C3 XXX ist im Vergleich zu anderen 
Großstädten etwas Besonderes. 
(1) stimme voll und ganz zu 14,0% 115 24,6% 58 6,3% 12 
(2) 25,0% 206 29,2% 69 19,1% 35 
(3) 29,6% 244 22,8% 54 23,7% 44 
(4) 17,6% 145 12,0% 28 17,3% 32 
(5) stimme überhaupt nicht zu 13,8% 114 11,4% 27 33,7% 62 
Total 825 100,0% 234 100,0% 184 
C3 Ich möchte – wenn möglich 
– auch in Zukunft nicht aus XXX 
wegziehen. 
(Hier ausnahmsweise bei Köln die 
Kölner Bevölkerung.) 
(1) stimme voll und ganz zu 57,2% 331 100,0% 2 0,0% 0 
(2) 18,3% 106 0,0% 0 4,9% 1 
(3) 10,6% 61 0,0% 0 55,5% 10 
(4) 7,8% 45 0,0% 0 9,6% 2 
(5) stimme überhaupt nicht zu 6,1% 35 0,0% 0 30,0% 5 
Total 578 100,0% 2 100,0% 17 
Seite 92

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
Zielgruppen 
Gesamtbevölkerung (ohne Köln) LSBTIQ 
Hamburg München Köln Berlin Frankfurt (Main) Hamburg München 
% n % n % n % n % n % n % n 
35,3% 74 29,0% 56 34,5% 221 52,5% 89 12,8% 15 41,2% 77 20,2% 33 
41,6% 87 37,2% 71 40,4% 260 34,4% 58 36,7% 44 33,8% 63 34,9% 56 
20,1% 42 26,2% 50 19,1% 123 10,0% 17 34,3% 41 22,2% 42 34,1% 55 
2,5% 5 6,1% 12 4,8% 31 2,3% 4 8,7% 10 2,0% 4 8,9% 14 
0,4% 1 1,5% 3 1,2% 8 0,8% 1 7,4% 9 0,9% 2 1,9% 3 
100,0% 209 100,0% 192 642 100,0% 169 100,0% 119 100,0% 188 100,0% 162 
40,4% 82 34,4% 66 37,9% 242 53,8% 87 22,1% 26 45,9% 87 26,9% 43 
40,0% 81 30,3% 58 37,1% 237 31,6% 51 30,4% 36 39,3% 75 22,8% 36 
16,6% 34 22,8% 44 19,5% 125 11,8% 19 34,4% 41 12,4% 24 33,4% 53 
2,0% 4 11,0% 21 4,5% 29 0,9% 1 10,3% 12 1,2% 2 13,4% 21 
1,0% 2 1,5% 3 1,0% 6 1,9% 3 2,8% 3 1,2% 2 3,6% 6 
100,0% 202 100,0% 193 639 100,0% 161 100,0% 118 100,0% 190 100,0% 159 
26,6% 5 47,8% 7 78,6% 60 36,0% 1 22,8% 1 35,3% 4 66,3% 6 
9,4% 2 12,1% 2 16,8% 13 28,0% 0 20,9% 1 32,4% 4 0,0% 0 
17,3% 3 21,0% 3 3,2% 2 0,0% 0 24,9% 1 9,1% 1 0,0% 0 
5,7% 1 0,0% 0 1,1% 1 0,0% 0 0,0% 0 14,2% 2 0,0% 0 
40,9% 7 19,1% 3 0,4% 0 36,0% 1 31,4% 1 9,0% 1 33,7% 3 
100,0% 17 100,0% 14 76 100,0% 1 100,0% 5 100,0% 12 100,0% 9 
10,9% 22 8,5% 17 8,0% 57 16,7% 30 2,5% 4 9,6% 20 5,8% 11 
12,6% 26 10,5% 21 13,1% 93 13,8% 25 4,4% 8 18,1% 37 9,0% 17 
28,0% 58 15,7% 32 22,3% 158 23,4% 43 12,5% 22 22,7% 47 24,1% 45 
15,7% 32 14,7% 30 19,8% 140 13,8% 25 12,3% 22 22,8% 47 16,1% 30 
32,7% 67 50,6% 103 36,9% 261 32,3% 59 68,3% 120 26,9% 55 44,9% 85 
100,0% 206 100,0% 203 708 100,0% 181 100,0% 175 100,0% 206 100,0% 188 
22,7% 49 20,8% 41 14,5% 96 35,1% 60 5,0% 8 18,9% 39 15,3% 29 
29,9% 64 29,8% 59 23,2% 154 28,8% 49 10,8% 17 37,6% 77 26,2% 49 
24,2% 52 29,6% 58 29,8% 197 23,0% 39 23,1% 37 28,6% 59 24,3% 46 
11,9% 25 7,0% 14 18,9% 125 6,1% 10 23,4% 37 7,9% 16 13,1% 25 
11,2% 24 12,8% 25 13,6% 90 7,0% 12 37,7% 60 7,0% 14 21,1% 40 
100,0% 215 100,0% 197 662 100,0% 170 100,0% 159 100,0% 206 100,0% 188 
15,5% 3 35,8% 5 72,6% 55 0,0% 0 0,0% 0 28,3% 3 47,4% 4 
0,0% 0 26,8% 3 16,4% 12 36,0% 1 22,8% 1 2,8% 0 0,0% 0 
30,6% 5 13,3% 2 6,9% 5 0,0% 0 24,9% 1 17,0% 2 25,6% 2 
4,3% 1 0,0% 0 2,3% 2 28,0% 0 20,9% 1 0,0% 0 0,0% 0 
49,6% 9 24,1% 3 1,8% 1 36,0% 1 31,4% 1 51,9% 5 27,1% 2 
100,0% 18 100,0% 13 76 100,0% 1 100,0% 5 100,0% 9 100,0% 8 
Seite 93

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
Seite 94 
Tabellenband Säule 3 (Telefonische Befragung Personalverantwortliche in Kölner Unternehmen) 
Häufigkeiten, ungewichtet (vgl. methodische Anmerkungen) 
Gesamt-
stichprobe Unternehmensgröße Köln kategorisiert 
n 1–9 10–49 50–249 250 und mehr 
% n % n % n % n % n 
Gesamtstichprobe n 100,0% 104 100,0% 42 100,0% 43 100,0% 14 100,0% 5 
Total 104 42 43 14 5 
Und welche Position bekleiden 
Sie in Ihrem Unternehmen? 
Personalleitung, Personalvor-
stand etc. 27,9% 29 11,9% 5 27,9% 12 57,1% 8 80,0% 4 
Mitarbeiter*in in der 
Personalabteilung / 
Personalreferent*in 
13,5% 14 11,9% 5 14,0% 6 14,3% 2 20,0% 1 
Unternehmensleitung, Ge-
schäftsleitung etc. 58,7% 61 76,2% 32 58,1% 25 28,6% 4 0,0% 0 
Sonstiges, und zwar: 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
Total 104 42 43 14 5 
Geschlecht weiblich 49,0% 51 40,5% 17 48,8% 21 71,4% 10 60,0% 3 
männlich 51,0% 53 59,5% 25 51,2% 22 28,6% 4 40,0% 2 
anders, und zwar 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
Total 104 42 43 14 
5 
Altersgruppe bis 30 6,8% 7 12,2% 5 2,3% 1 7,1% 1 0,0% 0 
31-40 31,1% 32 22,0% 9 37,2% 16 28,6% 4 60,0% 3 
41-50 30,1% 31 26,8% 11 32,6% 14 35,7% 5 20,0% 1 
51-65 28,2% 29 31,7% 13 25,6% 11 28,6% 4 20,0% 1 
über 65 3,9% 4 7,3% 3 2,3% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 103 41 43 14 5 
Unternehmensgröße Köln 
kategorisiert 
1-9 40,4% 42 100,0% 42 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
10-49 41,3% 43 0,0% 0 100,0% 43 0,0% 0 0,0% 0 
50-249 13,5% 14 0,0% 0 0,0% 0 100,0% 14 0,0% 0 
250 und mehr 4,8% 5 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 100,0% 5 
Total 104 42 43 14 5 
Hat Ihr Unternehmen auch noch 
Mitarbeitende, die nicht am 
Standort Köln arbeiten? 
Ja 31,7% 33 11,9% 5 39,5% 17 64,3% 9 40,0% 2 
Nein 68,3% 71 88,1% 37 60,5% 26 35,7% 
5 60,0% 3 
Total 104 42 43 14 5 
Unternehmensgröße Deutsch-
land kategorisiert 
1-9 38,5% 40 95,2% 40 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
10-49 36,5% 38 4,8% 2 83,7% 36 0,0% 0 0,0% 0 
50-249 15,4% 16 0,0% 0 11,6% 5 78,6% 11 0,0% 0 
250 und mehr 9,6% 10 0,0% 0 4,7% 2 21,4% 3 100,0% 5 
Total 104 42 43 14 5 
Branchencode fein Industrie 6,7% 7 7,1% 3 7,0% 3 0,0% 0 20,0% 1 
Handel 8,7% 9 9,5% 4 9,3% 4 7,1% 1 0,0% 0 
Handwerk 8,7% 9 14,3% 6 7,0% 3 0,0% 0 0,0% 0 
Bau 10,6% 11 14,3% 6 11,6% 5 0,0% 0 0,0% 0 
Dienstleistung 16,3% 17 9,5% 4 23,3% 10 14,3% 2 20,0% 1 
Finanzdienstleistung 5,8% 6 4,8% 2 4,7% 2 14,3% 2 0,0% 0 
IT 10,6% 11 7,1% 3 9,3% 4 28,6% 4 0,0% 0 
Medien 9,6% 10 16,7% 7 4,7% 2 7,1% 1 0,0% 0 
Unternehmensberatung 4,8% 5 2,4% 1 4,7% 2 14,3% 2 0,0% 0 
Bildung 2,9% 3 2,4% 1 4,7% 2 0,0% 0 0,0% 0 
Gesundheit und Soziales 5,8% 6 0,0% 0 7,0% 3 7,1% 1 40,0% 2 
Gastronomie und Hotellerie 6,7% 7 9,5% 4 7,0% 3 0,0% 0 0,0% 0 
sonstiges 2,9% 3 2,4% 1 0,0% 0 7,1% 1 20,0% 1 
Total 104 42 43 14 5

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
Seite 95 
Tabellenband Säule 3 (Telefonische Befragung Personalverantwortliche in Kölner Unternehmen) 
Häufigkeiten, ungewichtet (vgl. methodische Anmerkungen) 
Gesamt-
stichprobe Unternehmensgröße Köln kategorisiert 
n 1–9 10–49 50–249 250 und mehr 
% n % n % n % n % n 
Standortvorteile Köln unge-
stützt 
10 Metropole 9,6% 10 14,3% 6 4,7% 2 14,3% 2 0,0% 0 
11 Zentral 15,4% 16 4,8% 2 14,0% 6 35,7% 5 60,0% 3 
12 Gute Infrastuktur 14,4% 15 11,9% 5 16,3% 7 21,4% 3 0,0% 0 
20 Branchenhochburg 19,2% 20 21,4% 9 18,6% 8 14,3% 2 20,0% 1 
21 Vernetzung in der Branche 5,8% 6 2,4% 1 7,0% 3 14,3% 2 0,0% 0 
22 Gut um Personal zu finden 4,8% 5 0,0% 0 7,0% 3 7,1% 1 20,0% 1 
23 Viele Kunden 7,7% 8 11,9% 5 4,7% 2 7,1% 1 0,0% 0 
30 Toleranz und Weltoffenheit 10,6% 11 11,9% 5 9,3% 4 14,3% 2 0,0% 0 
31 kulturelle Vielfalt 11,5% 12 14,3% 6 7,0% 3 21,4% 3 0,0% 0 
32 Kölsche Lebensart 10,6% 11 7,1% 3 16,3% 7 7,1% 1 0,0% 0 
40 Attraktive, schöne Stadt 9,6% 10 7,1% 3 11,6% 5 7,1% 1 20,0% 1 
50 Kölner Inhaber, historisch 
bedingt 23,1% 24 26,2% 11 23,3% 10 14,3% 2 20,0% 1 
90 keine Vorteile 9,6% 10 7,1% 3 9,3% 4 21,4% 3 0,0% 0 
Total 104 42 43 14 5 
Gute Infrastruktur trifft voll und ganz zu 28,8% 30 31,0% 13 32,6% 14 14,3% 2 20,0% 1 
trifft eher zu 32,7% 34 23,8% 10 27,9% 12 71,4% 10 40,0% 2 
trifft eher nicht zu 21,2% 22 28,6% 12 18,6% 8 7,1% 1 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 17,3% 18 16,7% 7 20,9% 9 7,1% 1 20,0% 1 
Total 104 42 43 14 5 
Weltoffenes Klima trifft voll und ganz zu 58,3% 60 59,5% 25 60,5% 26 50,0% 7 50,0% 2 
trifft eher zu 35,9% 37 31,0% 13 37,2% 16 42,9% 6 50,0% 2 
trifft eher nicht zu 5,8% 6 9,5% 4 2,3% 1 7,1% 1 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
Total 103 42 43 14 4 
Guter Standort, um geeignete 
Fachkräfte zu finden 
trifft voll und ganz zu 20,0% 20 19,5% 8 22,5% 9 21,4% 3 0,0% 0 
trifft eher zu 48,0% 48 34,1% 14 52,5% 21 64,3% 9 80,0% 4 
trifft eher nicht zu 23,0% 23 34,1% 14 20,0% 8 7,1% 1 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 9,0% 9 12,2% 5 5,0% 2 7,1% 1 20,0% 1 
Total 100 41 40 14 5 
Wirtschaftsfreundliche Politik trifft voll und ganz zu 6,5% 6 2,6% 1 7,9% 3 15,4% 2 0,0% 0 
trifft eher zu 46,2% 43 48,7% 19 39,5% 15 46,2% 6 100,0% 3 
trifft eher nicht zu 36,6% 34 35,9% 14 39,5% 15 38,5% 5 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 10,8% 10 12,8% 5 13,2% 5 0,0% 0 0,0% 0 
Total 93 39 38 13 3 
Modern trifft voll und ganz zu 16,7% 17 14,6% 6 21,4% 9 7,1% 1 20,0% 1 
trifft eher zu 53,9% 55 53,7% 22 47,6% 20 71,4% 10 60,0% 3 
trifft eher nicht zu 
24,5% 25 24,4% 10 26,2% 11 21,4% 3 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 4,9% 5 7,3% 3 4,8% 2 0,0% 0 0,0% 0 
Total 102 41 42 14 5 
Leistungs- und Erfolgsorientiert trifft voll und ganz zu 13,5% 13 15,8% 6 17,1% 7 0,0% 0 0,0% 0 
trifft eher zu 56,3% 54 55,3% 21 43,9% 18 84,6% 11 100,0% 4 
trifft eher nicht zu 21,9% 21 28,9% 11 22,0% 9 7,7% 1 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 8,3% 8 0,0% 0 17,1% 7 7,7% 1 0,0% 0 
Total 96 38 41 13 4

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
Seite 96 
Tabellenband Säule 3 (Telefonische Befragung Personalverantwortliche in Kölner Unternehmen) 
Häufigkeiten, ungewichtet (vgl. methodische Anmerkungen) 
Gesamt-
stichprobe Unternehmensgröße Köln kategorisiert 
n 1–9 10–49 50–249 250 und mehr 
% n % n % n % n % n 
Hohe Verbundenheit der Arbeit-
nehmerinnen und Arbeitnehmer 
mit der Stadt Köln 
trifft voll und ganz zu 40,6% 41 34,1% 14 42,9% 18 38,5% 5 80,0% 4 
trifft eher zu 40,6% 41 43,9% 18 35,7% 15 61,5% 8 0,0% 0 
trifft eher nicht zu 12,9% 13 17,1% 7 11,9% 5 0,0% 0 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 5,9% 6 4,9% 2 9,5% 4 0,0% 0 0,0% 0 
Total 101 41 42 13 5 
Tolerante Menschen trifft voll und ganz zu 60,6% 63 50,0% 21 74,4% 32 64,3% 9 20,0% 1 
trifft eher zu 38,5% 40 50,0% 21 25,6% 11 28,6% 4 80,0% 4 
trifft eher nicht zu 1,0% 1 0,0% 0 0,0% 0 7,1% 1 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
Total 104 42 43 14 5 
International trifft voll und ganz zu 44,7% 46 47,6% 20 51,2% 22 21,4% 3 25,0% 1 
trifft eher zu 41,7% 43 42,9% 18 30,2% 13 64,3% 9 75,0% 3 
trifft eher nicht zu 10,7% 11 7,1% 3 14,0% 6 14,3% 2 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 2,9% 3 2,4% 1 4,7% 2 0,0% 0 0,0% 0 
Total 103 42 43 14 4 
Attraktiver Unternehmenss-
tandort 
trifft voll und ganz zu 40,4% 42 35,7% 15 44,2% 19 42,9% 6 40,0% 2 
trifft eher zu 49,0% 51 52,4% 22 44,2% 19 50,0% 7 60,0% 3 
trifft eher nicht zu 7,7% 8 9,5% 4 7,0% 3 7,1% 1 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 2,9% 3 2,4% 1 4,7% 2 0,0% 0 0,0% 0 
Total 104 42 43 14 5 
Die Toleranz und Weltoffenheit 
von Köln überträgt sich auch auf 
den Umgang der Mitarbeiterin-
nen und Mitarbeiter untereinan-
der in unserer Firma. 
trifft voll und ganz zu 40,8% 42 36,6% 15 39,5% 17 57,1% 8 40,0% 2 
trifft eher zu 50,5% 52 53,7% 22 55,8% 24 28,6% 4 40,0% 2 
trifft eher nicht zu 4,9% 5 2,4% 1 4,7% 2 7,1% 1 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 3,9% 4 7,3% 3 0,0% 0 7,1% 1 0,0% 0 
Total 103 41 43 14 5 
Die generelle Toleranz und 
Weltoffenheit in Köln macht es 
uns als Unternehmen in Köln 
leichter, mit der Verschiedenheit 
der Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter im täglichen Arbeitsalltag 
umzugehen. 
trifft voll und ganz zu 23,8% 24 20,0% 8 33,3% 14 14,3% 2 0,0% 0 
trifft eher zu 62,4% 63 60,0% 24 57,1% 24 71,4% 10 100,0% 5 
trifft eher nicht zu 10,9% 11 15,0% 6 7,1% 3 14,3% 2 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 3,0% 3 5,0% 2 2,4% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 101 40 42 14 5 
Toleranz und Weltoffenheit in 
Köln hilft den Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeitern, sich auf das 
Wesentliche in Ihrem Job zu 
konzentrieren. 
trifft voll und ganz zu 18,0% 18 12,5% 5 23,3% 10 14,3% 2 33,3% 1 
trifft eher zu 50,0% 50 52,5% 21 48,8% 21 42,9% 6 66,7% 2 
trifft eher nicht zu 23,0% 23 20,0% 8 20,9% 9 42,9% 6 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 9,0% 9 15,0% 6 7,0% 3 0,0% 0 0,0% 0 
Total 100 40 43 14 3 
Toleranz und Weltoffenheit in 
Köln erleichtert uns die Perso-
nalauswahl. 
trifft voll und ganz zu 25,2% 26 19,0% 8 33,3% 14 28,6% 4 0,0% 
0 
trifft eher zu 39,8% 41 38,1% 16 38,1% 16 42,9% 6 60,0% 3 
trifft eher nicht zu 31,1% 32 38,1% 16 23,8% 10 28,6% 4 40,0% 2 
trifft überhaupt nicht zu 3,9% 4 4,8% 2 4,8% 2 0,0% 0 0,0% 0 
Total 103 42 42 14 5 
Das Klima von Toleranz und 
Weltoffenheit macht Köln 
attraktiver für hochqualifizierte 
Fachkräfte. 
trifft voll und ganz zu 31,7% 32 30,8% 12 27,9% 12 50,0% 7 20,0% 1 
trifft eher zu 54,5% 55 51,3% 20 55,8% 24 50,0% 7 80,0% 4 
trifft eher nicht zu 13,9% 14 17,9% 7 16,3% 7 0,0% 0 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
Total 101 39 43 14 5

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
Seite 97 
Tabellenband Säule 3 (Telefonische Befragung Personalverantwortliche in Kölner Unternehmen) 
Häufigkeiten, ungewichtet (vgl. methodische Anmerkungen) 
Gesamt-
stichprobe Unternehmensgröße Köln kategorisiert 
n 1–9 10–49 50–249 250 und mehr 
% n % n % n % n % n 
Wir wären als Unternehmen 
genauso erfolgreich, wenn Köln 
und seine Einwohner weder 
tolerant noch weltoffen wären. 
trifft voll und ganz zu 16,5% 16 23,1% 9 12,2% 5 8,3% 1 20,0% 1 
trifft eher zu 20,6% 20 10,3% 4 29,3% 12 33,3% 4 0,0% 0 
trifft eher nicht zu 30,9% 30 41,0% 16 22,0% 9 25,0% 3 40,0% 2 
trifft überhaupt nicht zu 32,0% 31 25,6% 10 36,6% 15 33,3% 4 40,0% 2 
Total 97 39 41 12 5 
Erfolgreiches Diversity Manage-
ment ist in einem weltoffenen 
und toleranten Köln leichter 
umzusetzen, als in anderen 
Städten. 
trifft voll und ganz zu 25,3% 24 27,8% 10 25,0% 10 28,6% 4 0,0% 0 
trifft eher zu 53,7% 51 47,2% 17 60,0% 24 42,9% 6 80,0% 4 
trifft eher nicht zu 18,9% 18 22,2% 8 12,5% 5 28,6% 4 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 2,1% 2 2,8% 1 2,5% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 95 36 40 14 5 
Wir haben uns für Köln auch 
deshalb als Unternehmenss-
tandort entschieden, weil Köln 
weltoffen und tolerant ist. 
trifft voll und ganz zu 19,1% 18 28,2% 11 
17,5% 7 0,0% 0 0,0% 0 
trifft eher zu 34,0% 32 25,6% 10 35,0% 14 53,8% 7 50,0% 1 
trifft eher nicht zu 16,0% 15 17,9% 7 12,5% 5 23,1% 3 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 30,9% 29 28,2% 11 35,0% 14 23,1% 3 50,0% 1 
Total 94 39 40 13 2 
Spielt Diversity Management in 
Ihrem Unternehmen eine Rolle 
Diversity Management spielt 
keine Rolle 30,8% 32 47,6% 20 23,3% 10 14,3% 2 0,0% 0 
Vielfältigkeit spielt eine Rolle, 
aber kein explizites DivMa 54,8% 57 42,9% 18 60,5% 26 64,3% 9 80,0% 4 
Diversity Management wird 
in unserem Unternehmen 
praktiziert 
13,5% 14 9,5% 4 14,0% 6 21,4% 3 20,0% 1 
Person kann sich nicht ent-
scheiden 1,0% 1 0,0% 0 2,3% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 104 42 43 14 5 
Gender Mainstreaming, also die 
Unterschiedlichkeit von Frauen 
und Männern 
Thema wird aktiv angegangen 26,2% 27 16,7% 7 33,3% 14 14,3% 2 80,0% 4 
Ist Thema, wird aber nicht 
aktiv angegangen 26,2% 27 23,8% 10 26,2% 11 42,9% 6 0,0% 0 
Nein, ist kein Thema 47,6% 49 59,5% 25 40,5% 17 42,9% 6 20,0% 1 
Total 103 
42 42 14 5 
Vielfältigkeit der sexuellen 
Orientierung 
Thema wird aktiv angegangen 8,7% 9 4,8% 2 11,9% 5 14,3% 2 0,0% 0 
Ist Thema, wird aber nicht 
aktiv angegangen 31,1% 32 23,8% 10 35,7% 15 35,7% 5 40,0% 2 
Nein, ist kein Thema 60,2% 62 71,4% 30 52,4% 22 50,0% 7 60,0% 3 
Total 103 42 42 14 5 
Ethnische und kulturelle Vielfalt Thema wird aktiv angegangen 24,3% 25 7,1% 3 38,1% 16 28,6% 4 40,0% 2 
Ist Thema, wird aber nicht 
aktiv angegangen 36,9% 38 33,3% 14 35,7% 15 50,0% 7 40,0% 2 
Nein, ist kein Thema 38,8% 40 59,5% 25 26,2% 11 21,4% 3 20,0% 1 
Total 103 42 42 14 5 
Generationenvielfalt, also alters-
abhängige Unterschiede 
Thema wird aktiv angegangen 22,3% 23 11,9% 5 28,6% 12 14,3% 2 80,0% 4 
Ist Thema, wird aber nicht 
aktiv angegangen 34,0% 35 28,6% 12 33,3% 14 64,3% 9 0,0% 0 
Nein, ist kein Thema 43,7% 45 59,5% 25 38,1% 16 21,4% 3 20,0% 1 
Total 103 42 42 14 5 
Behinderungen Thema wird aktiv angegangen 20,8% 21 4,9% 2 31,0% 13 
15,4% 2 80,0% 4 
Ist Thema, wird aber nicht 
aktiv angegangen 24,8% 25 31,7% 13 21,4% 9 23,1% 3 0,0% 0 
Nein, ist kein Thema 54,5% 55 63,4% 26 47,6% 20 61,5% 8 20,0% 1 
Total 101 41 42 13 5

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
Seite 98 
Tabellenband Säule 3 (Telefonische Befragung Personalverantwortliche in Kölner Unternehmen) 
Häufigkeiten, ungewichtet (vgl. methodische Anmerkungen) 
Gesamt-
stichprobe Unternehmensgröße Köln kategorisiert 
n 1–9 10–49 50–249 250 und mehr 
% n % n % n % n % n 
Religiöse Vielfalt Thema wird aktiv angegangen 11,7% 12 4,8% 2 19,0% 8 14,3% 2 0,0% 0 
Ist Thema, wird aber nicht 
aktiv angegangen 32,0% 33 26,2% 11 33,3% 14 50,0% 7 20,0% 1 
Nein, ist kein Thema 56,3% 58 69,0% 29 47,6% 20 35,7% 5 80,0% 4 
Total 103 42 42 14 5 
Gesundheitsmanagement Thema wird aktiv angegangen 47,6% 49 31,0% 13 54,8% 23 64,3% 9 80,0% 4 
Ist Thema, wird aber nicht 
aktiv angegangen 25,2% 26 33,3% 14 19,0% 8 21,4% 3 20,0% 1 
Nein, ist kein Thema 27,2% 28 35,7% 15 26,2% 11 14,3% 2 0,0% 0 
Total 103 42 42 14 5 
Unabhängig davon, ob Ihr 
Unternehmen Diversity 
Management praktiziert oder 
nicht, halten Sie persönlich das 
Thema Diversity Management 
für wichtig? 
(1) Ja, halte ich für wichtig, 
weil ... 80,8% 84 78,6% 33 76,7% 33 92,9% 13 100,0% 5 
(2) Nein, halte ich nicht für 
wichtig, weil ... 19,2% 20 21,4% 9 23,3% 10 7,1% 1 0,0% 0 
Total 104 42 43 14 5 
Begründung Pro Diversity 
Management 
01 Vielfalt generell wichtig 14,3% 
12 12,1% 4 24,2% 8 0,0% 0 0,0% 0 
02 Gut fürs Betriebsklima, 
zufriedenere Mitarbeiter 20,2% 17 15,2% 5 15,2% 5 53,8% 7 0,0% 0 
03 Fördert Gleichberechti-
gung und Offenheit 21,4% 18 27,3% 9 21,2% 7 15,4% 2 0,0% 0 
04 Fördert Blick über den Tel-
lerrand, Kreativität, Flexibilität 27,4% 23 27,3% 9 15,2% 5 46,2% 6 60,0% 3 
05 besseres Verständnis für 
Kunden 4,8% 4 6,1% 2 3,0% 1 7,7% 1 0,0% 0 
06 Macht Unternehmen gene-
rell erfolgreicher 10,7% 9 3,0% 1 21,2% 7 0,0% 0 20,0% 1 
07 Erleichtert die Personalrek-
rutierung 6,0% 5 6,1% 2 3,0% 1 7,7% 1 20,0% 1 
08 Positive Außenwirkung 8,3% 7 9,1% 3 6,1% 2 7,7% 1 20,0% 1 
09 kann ich nicht konkret 
begründen 10,7% 9 21,2% 7 3,0% 1 7,7% 1 0,0% 0 
Total 84 33 33 13 5 
Begründung Contra Diversity 
Management 
21 nicht nötig, weil gutes 
Miteinander 40,0% 8 33,3% 3 40,0% 4 100,0% 1 0,0% 0 
22 heutzutage nicht mehr 
nötig 20,0% 4 33,3% 3 10,0% 1 0,0% 0 0,0% 0 
23 Leistung zählt 20,0% 4 22,2% 2 20,0% 2 0,0% 0 0,0% 0 
24 zu klein 15,0% 3 11,1% 1 20,0% 2 0,0% 0 0,0% 0 
25 persönlich nicht wichtig 20,0% 4 22,2% 2 20,0% 2 0,0% 0 0,0% 0 
29 sonstiges 5,0% 1 0,0% 0 10,0% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 20 9 10 1 0 
Die LSBTIQ-Community ist eine 
Bereicherung für den Unterneh-
mensstandort Köln 
trifft voll und ganz zu 50,0% 50 65,0% 26 45,2% 19 38,5% 5 0,0% 0 
trifft eher zu 37,0% 37 22,5% 9 40,5% 17 53,8% 7 80,0% 4 
trifft eher nicht zu 12,0% 12 10,0% 4 14,3% 6 7,7% 1 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 1,0% 1 2,5% 1 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
Total 100 40 42 13 5

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
Seite 99 
Tabellenband Säule 3 (Telefonische Befragung Personalverantwortliche in Kölner Unternehmen) 
Häufigkeiten, ungewichtet (vgl. methodische Anmerkungen) 
Gesamt-
stichprobe Unternehmensgröße Köln kategorisiert 
n 1–9 10–49 50–249 250 und mehr 
% n % n % n % n % n 
Der tolerante Umgang mit 
Lesben und Schwulen in Köln ist 
etwas, was diese Stadt positiv 
von anderen Städten abhebt. 
trifft voll und ganz zu 80,2% 81 77,5% 31 81,0% 34 92,9% 13 60,0% 3 
trifft eher zu 13,9% 14 15,0% 6 11,9% 5 7,1% 1 40,0% 2 
trifft eher nicht zu 4,0% 4 5,0% 2 4,8% 2 0,0% 0 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 2,0% 2 2,5% 1 2,4% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 101 40 42 14 5 
Durch den offenen Umgang 
mit der LSBTIQ-Community in 
Köln fühlen sich auch andere 
Arbeitnehmerinnen und Arbeit-
nehmer in Köln wohl, die sonst 
potenziell unter Diskriminierung 
leiden. 
trifft voll und ganz zu 54,5% 54 57,5% 23 51,2% 21 69,2% 9 20,0% 1 
trifft eher zu 38,4% 38 32,5% 13 43,9% 18 30,8% 4 60,0% 3 
trifft eher nicht zu 5,1% 5 7,5% 3 2,4% 1 0,0% 0 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 2,0% 2 2,5% 1 2,4% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 99 40 41 13 5 
Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter aus der LSBTIQ Community 
bringen zusätzliches kreatives 
Potenzial in unser Unternehmen 
ein. 
trifft voll und ganz zu 24,7% 23 27,5% 11 
17,9% 7 55,6% 5 0,0% 0 
trifft eher zu 35,5% 33 27,5% 11 38,5% 15 33,3% 3 80,0% 4 
trifft eher nicht zu 25,8% 24 22,5% 9 33,3% 13 11,1% 1 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 14,0% 13 22,5% 9 10,3% 4 0,0% 0 0,0% 0 
Total 93 40 39 9 5 
Die LSBTIQ-Community in Köln 
hat einen wesentlichen Anteil 
daran, dass Köln als weltoffen 
und tolerant wahrgenommen 
wird. 
trifft voll und ganz zu 69,9% 72 76,2% 32 64,3% 27 64,3% 9 80,0% 4 
trifft eher zu 25,2% 26 16,7% 7 33,3% 14 28,6% 4 20,0% 1 
trifft eher nicht zu 3,9% 4 4,8% 2 2,4% 1 7,1% 1 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 1,0% 1 2,4% 1 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
Total 103 42 42 14 5 
Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter, die sich offen als LSBTIQ zu 
erkennen geben, erweisen sich 
in unserem Unternehmen als 
hilfreich, wenn wir mal in neue 
Richtungen denken müssen. 
trifft voll und ganz zu 27,3% 24 28,6% 10 26,3% 10 40,0% 4 0,0% 0 
trifft eher zu 25,0% 22 20,0% 7 18,4% 7 40,0% 4 80,0% 4 
trifft eher nicht zu 34,1% 30 25,7% 9 47,4% 18 20,0% 2 20,0% 1 
trifft überhaupt nicht zu 13,6% 
12 25,7% 9 7,9% 3 0,0% 0 0,0% 0 
Total 88 35 38 10 5 
Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter aus der LSBTIQ-Community 
unterstützen uns dabei, unsere 
Kunden oder spezielle Zielgrup-
pen und ihre Bedürfnisse besser 
zu verstehen, denn ein Teil unse-
rer Kunden gehört ebenfalls zu 
dieser Community. 
trifft voll und ganz zu 20,4% 19 18,4% 7 20,5% 8 25,0% 3 25,0% 1 
trifft eher zu 30,1% 28 28,9% 11 28,2% 11 41,7% 5 25,0% 1 
trifft eher nicht zu 29,0% 27 34,2% 13 28,2% 11 8,3% 1 50,0% 2 
trifft überhaupt nicht zu 20,4% 19 18,4% 7 23,1% 9 25,0% 3 0,0% 0 
Total 93 38 39 12 4 
Wir sprechen das Thema LSBTIQ 
bewusst und offen in unserer 
Unternehmenskommunikation 
an. 
trifft voll und ganz zu 32,7% 33 41,5% 17 24,4% 10 35,7% 5 20,0% 1 
trifft eher zu 25,7% 26 26,8% 11 26,8% 11 21,4% 3 20,0% 1 
trifft eher nicht zu 21,8% 22 14,6% 6 26,8% 11 21,4% 3 40,0% 2 
trifft überhaupt nicht zu 19,8% 20 17,1% 7 22,0% 9 21,4% 3 20,0% 1 
Total 101 41 41 14 5 
Wir haben ein wertschätzendes 
Unternehmensklima, in dem 
sich LSBTIQ Kolleginnen und 
Kollegen jederzeit zu ihrer 
sexuellen Orientierung oder 
geschlechtlichen  Identität 
positionieren können. 
trifft voll und ganz zu 69,3% 70 72,5% 29 66,7% 28 71,4% 10 60,0% 
3 
trifft eher zu 24,8% 25 22,5% 9 26,2% 11 21,4% 3 40,0% 2 
trifft eher nicht zu 3,0% 3 0,0% 0 4,8% 2 7,1% 1 0,0% 0 
trifft überhaupt nicht zu 3,0% 3 5,0% 2 2,4% 1 0,0% 0 0,0% 0 
Total 101 40 42 14 5

LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln
Anhang
 
Seite 100 
Tabellenband Säule 3 (Telefonische Befragung Personalverantwortliche in Kölner Unternehmen) 
Häufigkeiten, ungewichtet (vgl. methodische Anmerkungen) 
Gesamt-
stichprobe Unternehmensgröße Köln kategorisiert 
n 1–9 10–49 50–249 250 und mehr 
% n % n % n % n % n 
Abschließende Anmerkungen 
zum Interview 
10 positive Äußerung zu Diver-
sity/LSBTIQ 10,6% 11 14,3% 6 9,3% 4 7,1% 1 0,0% 0 
11 gut, dass es die Studie gibt 4,8% 5 4,8% 2 0,0% 0 21,4% 3 0,0% 0 
12 negative Äußerung zu 
Diversity/LSBTIQ 2,9% 3 7,1% 3 0,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 
13 seltsam, dass es die Studie 
gibt 2,9% 3 2,4% 1 2,3% 1 0,0% 0 20,0% 1 
14 Thema spielt keine Rolle, ist 
überbewertet 7,7% 8 2,4% 1 14,0% 6 0,0% 0 20,0% 1 
15 keine Anmerkung 71,2% 74 69,0% 29 74,4% 32 71,4% 10 60,0% 3 
Total 104 42 43 14 5

Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Integration und Vielfalt 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Gestaltung 
rheinsatz, Köln 
Druck 
Druckhaus Süd, Köln 
13-US/16/1.000/05.2019

Mitteilung Ausschuss

2508 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
OB/16/161/3 
 
Vorlagen-Nummer 03.06.2019 
 1871/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 04.06.2019 
Ausschuss Soziales und Senioren 24.06.2019 
Wirtschaftsausschuss 24.06.2019 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 01.07.2019 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 11.07.2019 
Integrationsrat 02.09.2019 
 
Veröffentlichung der Studie "LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln" 
Die Studie „LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln“ wurde auf Initiative der Stadtarbeitsgemeinschaft 
für Lesben, Schwule und Transgender (StadtAG LST) von der Stadt Köln an Wenzel Marktforschung 
in Auftrag gegeben und zum 7. Deutschen Diversity Tag, dem 28.Mai 2019, veröffentlicht. Die Abkür-
zung LSBTIQ steht für den Personenkreis von Menschen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, 
transgender, intergeschlechtlichen oder queer bezeichnen. 
 
 
Ziel der Studie war es herauszufinden:  
 ob und in welcher Hinsicht LSBTIQ ein Wirtschaftsfaktor für Köln ist und  
 ob ein wirtschaftlicher Standortvorteil durch die Innen- und Außenwahrnehmung Kölns als 
weltoffene und tolerante Stadt und Hochburg lesbisch-schwulen Lebens besteht. 
 
Die Studie liefert Erkenntnisse über: 
 die Größe des LSBTIQ Personenkreises bundesweit und in Köln 
 ein Profil von LSBTIQ bundesweit zu Demografie, Beruf, Einkommen, Lebenssituation, Frei-
zeit- und Konsumverhalten, 
 das Image von Köln als LSBTIQ-Hochburg, 
 die Attraktivität von Köln als Reiseziel für LSBTIQ, 
 Beweggründe für LSBTIQ, in Köln zu leben und zu arbeiten, 
 den Einfluss von LSBTIQ auf die Attraktivität von Köln als Unternehmensstandort. 
 
Bundesweit wurden für die Studie rund 2400 Personen befragt.  
 
Die nun vorliegenden Ergebnisse belegen, dass Köln von einem weltoffenen und toleranten Image 
und dem bundesweiten Ruf als Hochburg von Lesben und Schwulen in mehrfacher Hinsicht auch 
wirtschaftlich profitiert.

2 
 
 
Der Gesamtbericht der Studie ist als Anlage beigefügt. Zudem werden gedruckte Exemplare in der 
Sitzung ausliegen.  
 
 
Die Studie kann ebenso auf der Homepage der Stadt Köln unter https://www.stadt-koeln.de/lsbtiq-
studie/ heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare sind bei der Fachstelle LSBTI, Abteilung Viel-
falt des Amts für Integration und Vielfalt LSBTI@stadt-koeln.de erhältlich. 
 
Gez. Reker 
 
Anlage 1: Die Studie

Beratungsverlauf (7)

04.06.2019 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender
TOP 7.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen mit erneuter Wiedervorlage

Zur Sitzung
24.06.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 13.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
24.06.2019 Wirtschaftsausschuss
TOP 14.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
25.06.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen mit erneuter Wiedervorlage

Zur Sitzung
01.07.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
11.07.2019 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.09.2019 Integrationsrat
TOP 5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1871/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.06.2019
Erstellt
27.05.2019 11:27