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1942/2021

Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fahrradstraße in Flittard (Az.: 02-1600-73/21)

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 27.05.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 07.03.2022, TOP 2.1

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage- Eingabe

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

2871 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
III/66/661/4 
 
Vorlagen-Nummer 
 1942/2021 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fahrradstraße in Flittard (Az.: 02-1600-73/21) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen der laufenden Planungen zum Radverkehrskonzept Mül-
heim die Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Hubertusstraße und der Evergerstraße zwischen 
Flittarder Deichweg und Edelhofstraße zu prüfen. Für die Roggendorfstraße soll eine geeignete Füh-
rungsform für den Radverkehr entwickelt werden. 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 14.06.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Der Petent beantragt die Umwidmung einiger Straßen in Fahrradstraßen (s. Anlage). 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Der Petent schlägt vor, eine Fahrradstraße auf der Hubertusstraße, der Evergerstraße und der Rog-
gendorfstraße (zwischen Bahnübergang und Auf dem Lind) in Flittard einzurichten. 
Die Hubertusstraße und die Evergerstraße (zwischen Flittarder Deichweg und Egonstraße) sind Teil 
des Entwurfs für das Radverkehrsnetz Mülheim, genauer gesagt, des Fahrradstraßennetzes. Das 
Radverkehrsnetz Mülheim bildet die Grundlage der zukünftigen Radverkehrsplanung im Bezirk und ist 
maßgeblich für die Berücksichtigung des Radverkehrs bei künftigen Planungen. Es besteht aus ei-
nem grünen und einem gelben Netz: Im grünen Netz ist eine Führung im Mischverkehr mit dem Kfz-
Verkehr vorgesehen (oder ggf. auf Schutzstreifen), das gelbe Netz erfordert eine Trennung von Rad- 
und Kfz-Verkehr (bauliche Trennung oder Radfahrstreifen). Daneben werden Fahrradstraßen ausge-
wiesen. 
Der Entwurf des Radverkehrsnetzes befindet sich derzeit noch in Abstimmung mit den politischen 
Gremien. 
Der angesprochene Abschnitt der Roggendorfstraße ist zum jetzigen Arbeitsstand Teil des grünen 
Netzes, wird jedoch aufgrund verschiedener Kriterien nicht als potentielle Fahrradstraße in Betracht 
gezogen. Gründe hierfür sind u.a. mangelnde Alternativrouten für den Kfz-Verkehr sowie der beste-
hende Linienbusverkehr (3 Buslinien). 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz: 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beträge zum Klimaschutz zu erfüllen.  
Die hier dargestellte Maßnahme stärkt den Umweltverbund im Bereich Radverkehr und bietet den 
Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Vergleich zur Nutzung des privaten 
Pkw. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. 
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer-
den. 
 
 
Anlage 
Eingabe

Anlage- Eingabe

1410 Zeichen

Stadt K ¨oln
Die Oberb ¨urgermeisterin
Henriette Reker
Historisches Rathaus
50667 K ¨oln
K¨oln, 30. M¨arz 2021
B¨urgerantrag: Fahrradstraße in Flittard
Sehr geehrte Damen und Herren
Bitte setzen Sie folgenden Anregung gem¨aß § 24 Gemeindeordnung Nordrhein-
Westfalen auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung M¨ulheim:
Die Straßen Hubertusstraße, Evergerstraße und der Abschnitt der Roggendorf-
straße zwischen dem Bahn¨ubergang und der Abzweigung des Radwegs (Auf dem 
Lind) in H¨ohe Einfahrt Flittarder Sportplatz werden als Fahrradstraße mit zuge-
lassenem Autoverkehr umgewidmet.
Begr¨undung:
Der beschriebene Abschnitt geh¨ort zum Rheinradweg K¨oln-Leverkusen und er 
wird nicht nur im Sommer ausgiebig und stark zunehmend von Rad-Touristen 
genutzt. Viele Rad-Pendler fahren zum Chempark und in andere Firmen. Viele 
Flittarder nutzen schon das Rad bei ihren t¨aglichen Fahrten; oder sie nutzen es 
noch.
Ein erh¨ohtes Sicherheitsgef¨uhl f¨ur Radfahrer durch eine Fahrradstraße mit ent-
sprechender Kennzeichnung kann ein gutes Argument sein, damit mehr Leute 
aufs Rad umsteigen. Das Stadtteilzentrum ist m.E. durch den zunehmenden Au-
toverkehr und Parkdruck extrem beeintr¨achtigt; Autofahren ist ja im Falle einer 
Umwidmung auch weiterhin m¨oglich, nur sind die Verh¨altnisse klarer, das Kon-
fliktpotential geringer, was auch die meisten Autofahrer sch¨atzen werden.
Mit freundlichen Gr¨ußen
Anlage

Beratungsverlauf (1)

07.03.2022 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
1942/2021
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
27.05.2021
Erstellt
20.05.2021 14:15