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V/1046/2005

Antrag der Fraktionen der CDU und der FDP an den Rat Nr. A-R/0047/2005 vom 21.11.2005 "Familienzentr

Vorlage 25.01.2006

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 15.02.2006, TOP 3.3

Beschlussvorlage

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Anlage - Antrag der Fraktionen der CDU und der FDP "Familienzentren für Münster"

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Beschlussvorlage

2395 Zeichen

V/1046/2005 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Antrag der Fraktionen der CDU und der FDP an den Rat Nr. A-R/0047/2005 vom 21.11.2005 
"Familienzentren für Münster" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
15.02.2006 Hauptausschuss Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Sachentscheidung: 
 
Der Antrag der Fraktionen der CDU und der FDP Nr. A-R/0047/2005 vom 21.11.2005 “Familien-
zentren für Münster“ (siehe Anlage) wird zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Kinder, Ju-
gendliche und Familien verwiesen. 
 
Kosten/Folgekosten 
 
Entfällt  
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Entfällt 
 
 
Begründung: 
 
Der Antrag der CDU und FDP Ratsfraktionen sieht vor, dass Kindertageseinrichtungen modellhaft 
zu Familienzentren weiterentwickelt werden. Dieser Prozess soll gemeinsam mit den Trägern der 
freien Jugendhilfe und in Anlehnung an die Vorgaben des Landes Nordrhein - Westfalen umge-
setzt werden.  
 
Kindertageseinrichtungen sollen zu Familienzentren ausgebaut werden, indem insbesondere zu-
sätzliche Angebote für Eltern geschaffen werden. Da ca. 90 % aller Kinder über viele Jahre die 
Einrichtung besuchen, Eltern täglich ein- und ausgehen und  Erzieherinnen in vertrautem Kontakt 
zu den Eltern stehen, ist vorgesehen, den „Ort“ Kindertageseinrichtung als „Zugang“ zu jungen 
Familien zu nutzen. Mit verschiedenen Angeboten, insbesondere Beratungs- und Bildungsangebo-
ten, sollen Familien bei der Ausübung ihres Erziehungsauftrages unterstützt und gefördert werden. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/1046/2005 
Auskunft erteilt: 
Frau  Kratz-Trutti 
Ruf: 
492 51 30 
E-Mail: 
Kratztru@stadt-muenster.de  
Datum: 
23.01.2006 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/1046/2005 
 
 
Risiken und Problemlagen für das Aufwachsen von Kindern sollen damit frühzeitig erkannt und 
vermieden werden. Die Angebote sollen sich an den Bedarfen orientieren und die bestehenden 
Ressourcen (Jugendhilfeangebote/Angebote der Familienförderung vor Ort) sollen genutzt werden.  
 
Die Verwaltung wird dem Ausschuss für Kinder , Jugendliche und Familien in einer kommenden 
Sitzung über die Entwicklungen von Familienzentren in der Stadt Münster berichten und weitere 
Perspektiven aufzeigen. 
 
I. V. 
 
 
 
Dr. Klein 
Stadträtin 
 
 
Anlage: 
 
Antrag der Fraktionen der CDU und der FDP an den Rat Nr. A-R/0047/2005 vom 21.11.2005 
"Familienzentren für Münster"

Anlage - Antrag der Fraktionen der CDU und der FDP "Familienzentren für Münster"

2997 Zeichen

RATSFRAKT ION  
 
 
 21.11.2005 
Antrag 
Familienzentren für Münster 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, in der Stadt Münster gemeinsam mit den freien Trägern modellhaft 
Familienzentren zu entwickeln. 
Sowohl zur Absicherung der Finanzierung als auch zu r inhaltlichen Ausgestaltung nimmt die Stadt 
Münster Verhandlungen mit der Landesregierung auf. 
 
Begründung:  
In der Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregie rung von NRW haben CDU und FDP beschlossen, 
Familienzentren einzurichten. Münster als die kinde rfreundlichste Stadt sollte hier beispielhaft voran gehen 
und Familienzentren einrichten. Die Stadt Münster v erfügt über eine hervorragende Struktur der Familie nför- 
derung. In diesem Zusammenhang seien beispielhaft genannt: 
• die vorhandenen Familienbildungsstätten 
• eine über 100%ige Versorgung des Rechtsanspruchs a uf einen Kindergartenplatz für drei- bis sechsjäh- 
rige Kinder und 
• die jetzt schon vorhandene Betreuung von 10 % der Kinder unter drei Jahren durch Plätze in Kinderta- 
gesstätten und Tageselternangebote. 
•  
CDU und FDP sind daher der Meinung, dass Münster in  die Entwicklung von Familienzentren einsteigen 
sollte. Die Entwicklung von Familienzentren soll ein weiterer Baustein im Rahmen unserer kinderfreundlichen 
Stadt werden. 
Familienzentren sollen in Münster modellhaft aus Ki ndertagesstätten weiterentwickelt werden. Diese sol len 
selbstverständlich an erster Stelle weiterhin die B ildung, Erziehung und Betreuung der Kinder sichern.  Mit 
der Weiterentwicklung und dem Ausbau zu Familienzen tren sollen zusätzlich Angebote für Eltern geschaff en 
werden. Hier sollen Orte entstehen, an denen Eltern  bei der Bildung und Erziehung ihrer Kinder bei Bed arf 
die notwendige Unterstützung und fachlich kompetent e Hilfe durch bereits vorhandene Hilfs- und Beratun gs- 
angebote erhalten können. Die Familienzentren gewäh rleisten das, was wir so dringend brauchen: Ein nie - 
derschwelliges Angebot. Bildungs-, Unterstützungs- und Beratungsangebote sollen hierdurch einfacher un d 
für alle zugänglich gemacht werden. Dazu gehört, da ss die in Münster so zahlreich vorhandenen Tagesel-
tern vermittelt und Sprachförderung ermöglicht werden können. 
 
Durch den ständigen Kontakt mit den Erzieherinnen u nd anderen Eltern entsteht in den Kindertagesstätte n 
in der Regel ein Vertrauensverhältnis, welches an a nderer Stelle erst mühsam aufgebaut werden müsste. 
Die Alltagsnähe der Kindertagesstätte soll genutzt werden, um die Familien an dem Punkt abzuholen, an 
dem sie sich gerade befinden. So werden Familienzen tren zu sozialen Knotenpunkten in den Stadtteilen 
ganz in der Nähe der Familien. 
 
Der Antrag soll kostenneutral umgesetzt werden. Syn ergieeffekte können und sollen genutzt werden. För-
dergelder des Landes für diese modellhafte Einrichtung von Familienzentren sind vom Land einzuwerben. 
 
 
gez. M. Funk      gez.  C. Möllemann-Appelhoff 
 C. Greefrath       Dr. K. Obst 
 J. Rickfelder

Beratungsverlauf (1)

15.02.2006 Hauptausschuss
TOP 3.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/1046/2005
Typ
Vorlage
Datum
25.01.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37