2735/2018
Von der Achten bis zur Zehnten, Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule, im Rahmen von "Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)"
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Elternbegleiter_2018_19-07-18_c
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Headline Subheadline Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Von der Achten bis zur Zehnten Seite 3 Liebe Eltern, „Was möchtest du später denn einmal werden?“ – diese Frage haben wir wahrscheinlich alle schon einmal gehört. Doch eine Antwort hierauf zu finden, ist nicht immer leicht. “Was interessiert mich?“ „Was kann ich gut?“ „Welche Berufe gibt es eigentlich?“ Diese und viele weitere Fragen tauchen auf dem Weg von der Schule in den Beruf auf. Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) legt für alle Schulen in NRW bestimmte Bausteine fest, die alle Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse durchlaufen. Diese sogenannten Standardelemente unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung. So ist die Chance groß, dass am Ende der Schulzeit die Jugendlichen anstatt vieler Fragezeichen realistische Wege und Möglich- keiten vor Augen haben. Sie als Eltern sind die wichtigsten Lebensbegleiter für Ihr Kind. Sie beraten, sind Vorbild und diejenigen, die Ihr Kind am besten kennen. Mit dieser Broschüre möchten wir Sie darüber informieren, welche Bausteine im Rahmen von KAoA von der achten bis zur zehnten Klasse vorgesehen sind und Ihnen Hinweise geben, wie Sie Ihr Kind unterstützen können. Die Idee zu dieser Broschüre entstand in einem Arbeitskreis von Lehrkräften der Kölner Gesamtschulen. Sie erstellten eine Übersicht zur Elterninformation. Die Übersicht finden Sie ebenfalls in dieser Broschüre, die von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf der Stadt Köln erstellt wurde. Sie halten hiermit eine kompakte Informa- tion zu den Bausteinen in der Sekundarstufe I der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) in den Händen. Weitere Informationen zur Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf und zum Thema finden Sie auf der Internetseite der Stadt Köln unter www.stadt.koeln Dr. Agnes Klein Beigeordnete für Bildung, Jugend und Sport Diese Broschüre steht auch zum Download im Internet unter www.stadt.koeln zur Verfügung. Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 4 Seite 5 Inhalt Alles auf einen Blick: Wie unterstütze ich mein Kind bei der Berufswahl? ...................................... 6 Checkliste zu den Standardelementen zur beruflichen Orientierung in KAoA .................................. 8 Potenzialanalyse (PA) .................................................................................. . 10 Berufswahlpass (BWP) .................................................................................. . 11 Beratung ............................................................................................. 12 Berufsfelderkundung (BFE) ............................................................................. 13 Betriebspraktikum ..................................................................................... 14 Praxiskurs ............................................................................................ 15 Langzeitpraktikum ..................................................................................... 16 Bewerbungsphase ..................................................................................... 17 Anschlussvereinbarung ................................................................................. 18 KAoA-kompakt – berufliche Orientierung für Neuzugewanderte ............................................. 19 KAoA-STAR – berufliche Orientierung für Schülerinnen und Schüler mit (Schwer-)Behinderung .................. 19 Linktipps ............................................................................................. 20 Adressen ............................................................................................. 22 So helfen Sie Ihrem Kind kontinuierlich schon ab der 8. Klasse: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Interessen, Stärken und Ziele. Motivieren Sie Ihr Kind, die Beratungsangebote der Schule und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit wahrzunehmen. Begleiten Sie Ihr Kind zu den Beratungsterminen. – Zu der Besprechung des Ergebnisses der Potenzialanalyse – Zu den Beratungsgesprächen bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit – Zu den Beratungsterminen in der Schule Besuchen Sie die Elternabende in der Schule. Besuchen Sie Ausbildungs- und Arbeitsmessen gemeinsam mit Ihrem Kind. Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Arbeit mit dem Berufswahlpass. Machen Sie Mut und motivieren Sie Ihr Kind, eine passende, persönliche Entscheidung zu treffen. Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 7 Seite 6 Alles auf einen Blick: Wie unterstütze ich mein Kind bei der Berufswahl? Vorher: Nehmen Sie an der Infoveranstaltung teil und unterschreiben Sie die Einverständniserklärung. Nachher: Nehmen Sie an dem Auswertungsgespräch teil und besprechen Sie die Ergebnisse in der Familie. Wichtig: Heben Sie den Ergebnisbericht im Berufswahlpass gut auf! Tipp: Leiten Sie den Ergebnisbericht an die Lehrkräfte weiter, damit diese ihn für die Beratung Ihres Kindes nutzen können! Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche nach geeigneten Plätzen und motivieren Sie es für die Dokumentation im Berufswahlpass. Helfen Sie Ihrem Kind frühzeitig bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz für das kommende Schuljahr. Klasse 8 Potenzialanalyse & Berufswahlpass Drei Berufsfelderkundungen Bewerbung um einen Praktikumsplatz Überlegen Sie gemeinsam, wie es nach der 10. Klasse weitergeht. Wichtig: Nehmen Sie bereits jetzt Kontakt mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit auf und vereinbaren Sie Termine. Motivieren Sie Ihr Kind bei der Durchführung des Praktikums und bei der Dokumentation im Berufswahlpass. Besprechen Sie mit Ihrem Kind seine Erfahrungen. Klasse 9 Betriebspraktikum Praxiskurse / Langzeitpraktikum (für ausgewählte Schülerinnen und Schüler, auch in Klasse 10) Anschlussvereinbarung Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welcher Bildungsgang infrage kommt und unterstützen Sie es bei der Bewerbung (möglichst bald nach Ausgabe des Halbjahreszeugnisses). Unterstützen Sie Ihr Kind spätestens jetzt bei der Ausbildungsplatzsuche und bei der Bewerbung. Beginnen Sie am besten bereits im Sommer, bis zum Herbst sind viele Stellen bereits besetzt! In kleinen und mittleren Betrieben ist die Planung kurzfristiger. Großbetriebe, Banken und Versicherungen erwarten die Bewerbung teils 1 Jahr vor Aus- bildungsbeginn. Klasse 10 Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und / oder Bewerbung für einen Schulplatz an einer weiterführenden Schule Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 8 Seite 9 Checkliste zu den Standardelementen zur beruflichen Orientierung in KAoA Standardelement So können Sie helfen Klasse 8 Potenzialanalyse (PA) Was kann ich gut? Was macht mir Spaß? Was davon kann ich vielleicht für einen späteren Beruf gebrauchen? Alle Schülerinnen und Schüler bearbeiten bei einem Bildungsträger verschiedene Aufgaben, die mit dem Berufsleben zu tun haben. – An der Informationsveranstaltung der Schule teilnehmen – Einverständniserklärung unterschreiben – Am Auswertungsgespräch teilnehmen – Ergebnisse im Berufswahlpass sichern (Ergebnisbericht bitte unbedingt auf bewahren) und in der Familie besprechen – Tipp: Leiten Sie den Ergebnisbericht an die Lehrkräfte weiter, damit diese ihn für die Beratung Ihres Kindes nutzen können. Berufswahlpass (BWP) Der Berufswahlpass ist ein Sammel ordner mit Arbeits- und Informations materialien zur beruf- lichen Orientierung. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihren Weg in den Beruf und sammeln ihre Bescheinigungen und Unterlagen. – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Arbeit mit dem Berufswahlpass. – Achten Sie darauf, dass Ihr Kind alle Unterlagen im Berufswahlpass abheftet. – Einige Seiten müssen auch von Ihnen unterschrieben werden. – Für die Beratungsgespräche mit Ihrem Kind ist der Berufswahlpass sehr wichtig. Wenn alle gesammelten Ergebnisse und Bescheini gungen vorliegen, ist dies für die Beratung sehr hilfreich. – Der Berufswahlpass gehört Ihrem Kind. Nach Beendigung der Schulzeit sollte er zu Hause weiter benutzt und aufbewahrt werden. Geht Ihr Kind auf ein Berufskolleg, kann er auch dort weiterhelfen, Ihr Kind zu unterstützen. – Auf der Seite http://www.bwp-nrw.de/los-gehts/ finden Sie Materialien und Tipps für die Arbeit mit dem Berufswahlpass. Beratung Ihr Kind erhält persönliche Beratung durch die Schule. Die Schule wird hierbei auch unterstützt durch die Berufsbera- tung der der Agentur für Arbeit, später gegebenenfalls auch durch die zentrale Studienberatung der Hochschulen. – Begleiten Sie Ihr Kind wenn möglich zu den Beratungsterminen. – Achten Sie hierbei auch auf die Verwendung des Berufswahlpasses. Er hilft dabei, die persönlichen Schritte Ihres Kindes zu planen. – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Umsetzung der vereinbarten nächsten Schritte, aber lassen Sie Ihr Kind diese Schritte selbst gehen. Berufsfelderkundung (BFE) An 3 Tagen schnuppert Ihr Kind in Betrieben in verschiedene Berufsfelder. Für ausgewählte Schülerinnen und Schüler gibt es die Möglichkeit, die BFE bei einem Bildungs träger zu machen. – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche nach Plätzen. Hinweise für geeignete Berufsbilder können die Ergebnisse der Potenzialanalyse geben. Sie können die Plätze selbst suchen oder die Datenbank www.berufsfelderkundung-koeln.de nutzen. – Sprechen Sie anschließend mit Ihrem Kind über die gemachten Erfahrungen. Standardelement So können Sie helfen Klasse 9 und / oder Klasse 10 Betriebspraktikum In der Regel 2-3 Wochen in Klasse 9 oder 10. Die Schule kann weitere Praktika anbieten. – Unterstützen Sie Ihr Kind frühzeitig bei der Suche nach einem geeigneten Platz ( in einem Beruf, der ihr Kind interessiert; bei einem Betrieb, der auch ausbildet) – Info: Große Betriebe erwarten eine Bewerbung schon ein Jahr vor dem Praktikum. – Motivieren Sie Ihr Kind bei der Durchführung und besprechen Sie die gemachten Erfahrungen. Praxiskurs Für ausgewählte Schülerinnen und Schüler Ergänzende Kurse (3 Tage) bei einem Bildungsträger zur Vertiefung der praktischen Erfahrungen. – Wählen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind ein geeignetes Berufsfeld aus. – Motivieren Sie Ihr Kind bei der Durchführung und besprechen Sie die gemachten Erfahrungen. Übergangsbegleitung Für ausgewählte Schülerinnen und Schüler Ihr Kind wird individuell durch eine Fachkraft begleitet und beraten. – Unterstützen Sie Ihr Kind in dieser Phase und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind die Termine mit der Fachkraft einhält. Langzeitpraktikum Für ausgewählte Schülerinnen und Schüler Praktikum im Betrieb über einen längeren Zeitraum für 1-2 Tage / Woche – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche nach einem geeigneten Platz ( in einem Beruf, der ihr Kind interessiert; bei einem Betrieb, der auch ausbildet). – Motivieren Sie Ihr Kind bei der Durchführung und besprechen Sie die gemachten Erfahrungen. Bewerbungsphase Ihr Kind erstellt in der Schule eine individuelle Bewerbungsmappe und übt für die einzelnen Phasen einer Bewerbung wie zum Beispiel Telefon- training, Vorstellungsgespräch oder Einstellungstest. Eine Bewerbung für eine Ausbildung sollte mit dem Versetzungszeugnis in die Klasse 10 erfolgen. – Motivieren Sie Ihr Kind, die Bewerbungsunterlagen auf realistische Ausbildungsplätze hin auszurichten. – Das Üben von Telefongesprächen und allgemeinen Umgangsformen bei Gesprächen ist im Alltag zu Hause gut möglich. Seien Sie Vorbild und weisen Sie Ihr Kind auf diese Umgangsformen hin. – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche nach einem Ausbildungs- platz bzw. der Suche nach einer weiterführenden Schule. – Vereinbaren Sie einen Termin mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Hier gibt es auch das Angebot zu einem Bewerbungstraining. – Prüfen Sie die Bewerbungsmappe Ihres Kindes. Anschlussvereinbarung In einem Gespräch mit der Lehrkraft (gerne auch unter Beteiligung der Eltern) werden berufliche Ziele und nächste Schritte festgehalten. – Überlegen Sie gemeinsam, wie es nach der 10. Klasse weiter gehen soll. – Nehmen Sie an dem Gespräch in der Schule teil. – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Umsetzung der vereinbarten nächsten Schritte. Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 10 Seite 11 Potenzialanalyse (PA) Was ist das? Was kann ich gut? Was macht mir Spaß? Was davon kann ich vielleicht für einen späteren Beruf gebrauchen? Alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen verbringen einen Tag außerhalb der Schule bei einem Bildungsträger. Hier bearbeiten sie verschiedene Aufgaben, die mit dem Berufsleben zu tun haben – mal allein, mal in der Kleingruppe. Dabei werden sie von geschultem Personal beobachtet. Die Potenzialanalyse ist ein wichtiger Bestandteil der individuellen Förderung für Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer beruflichen Orientierung. Sie ermöglicht es ihnen, ihre Stärken im Hinblick auf die Lebens- und Arbeits- welt zu entdecken. Beobachtet werden diese Merkmale: – Persönliches Potenzial: zum Beispiel Motivation, Zuverlässigkeit, Konzentration, Selbstständigkeit, Leistungs- bereitschaft, Geduld – Soziales Potenzial: zum Beispiel Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit – Methodisches Potenzial: zum Beispiel Lern- und Arbeitsmethoden, Arbeitsplanung, Problemlösefähigkeit – Berufliche Basiskompetenzen: zum Beispiel Fein- und Grobmotorik, räumliches Vorstellungsvermögen, Arbeits- genauigkeit, Zeitmanagement. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse werden schriftlich dokumentiert. Die Beobachtungen und die Selbsteinschätzung der Jugendlichen werden in einem persönlichen Auswertungsgespräch besprochen. Die Eltern / Erziehungsberechtigten sind zu diesen Gesprächen herzlich eingeladen. Die Jugendlichen können ihre Ergebnisse in ihrem Portfolio-Instrument (Berufswahlpass) aufbewahren. Die durch- führenden Träger löschen alle inhaltlichen Daten unmittelbar im Anschluss an das Auswertungsgespräch. Das Ergebnis der PA stellt keine Vorfestlegung auf einen bestimmten Beruf dar, sondern soll Anregungen für mögliche passende Berufsfelder für die anschließenden Berufsfelderkundungen und Praktika geben. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8, im 1. Schulhalbjahr Die Potenzialanalyse findet außerhalb der Schule bei einem Bildungsträger statt. Sie dauert in der Regel 1 Tag (6 Stunden), in einigen Fällen auch 2 Tage (12 Stunden). Vor der Potenzialanalyse findet in der Schule ein Infor- mationsabend für die Eltern statt. Hier erfahren Sie alles Wichtige rund um die Potenzialanalyse direkt von dem durchführenden Träger. Aufgaben für Ihr Kind – Pünktlich zur Potenzialanalyse erscheinen – Motiviert mitmachen – Zum Auswertungsgespräch kommen – Ergebnisse im Berufswahlpass aufbewahren So können Sie helfen – An der Infoveranstaltung der Schule teilnehmen – Einverständniserklärung unterschreiben – Am Auswertungsgespräch teilnehmen – Ergebnisse im Berufswahlpass abheften und in der Familie besprechen – Tipp: Leiten Sie den Ergebnisbericht an die Lehrkräfte weiter, damit diese ihn für die Beratung Ihres Kindes nutzen können. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/potenzialanalyse/index.html Berufswahlpass (BWP) Was ist das? Der Berufswahlpass ist ein Sammelordner mit Arbeits- und Informationsmaterialien zur beruflichen Orientierung. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihren Weg in den Beruf und sammeln ihre Bescheinigungen und Unter- lagen. Die Unterlagen im Ordner helfen den Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Interessen und Stärken heraus zu finden, Berufe kennen zu lernen und alle Erfahrungen und Erkenntnisse aufzuschreiben und abzuheften. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Alle Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8 Die Schulen organisieren die Verwendung des Berufswahlpasses. Aufgaben für Ihr Kind – Sorgfältig mit dem Berufswahlpass umgehen – Alle Bescheinigungen und Ergebnisse sammeln und abheften – Inhalte des Berufswahlpasses dürfen nur mit dem Einverständnis des Jugendlichen an Dritte weitergegeben werden. Für die Beratung ist es jedoch sehr hilfreich, wenn alle gesammelten Ergebnisse und Bescheinigungen im Beratungsgespräch vorliegen. – Nach Beendigung der Schule den Berufswahlpass mitnehmen und weiter verwenden. So kann er auch bei einem Übergang auf ein Berufskolleg mitgebracht werden. So können Sie helfen – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Arbeit mit dem Berufswahlpass. – Achten Sie darauf, dass Ihr Kind alle Unterlagen im Berufswahlpass abheftet. – Einige Seiten müssen auch von Ihnen unterschrieben werden. – Für die Beratungsgespräche mit Ihrem Kind ist der Berufswahlpass sehr wichtig. Wenn alle gesammelten Ergebnisse und Bescheinigungen vorliegen, ist dies für die Beratung sehr hilfreich. – Der Berufswahlpass gehört Ihrem Kind. Nach Beendigung der Schulzeit sollte er zu Hause weiter benutzt und aufbewahrt werden. Geht Ihr Kind auf ein Berufskolleg, kann er auch dort weiterhelfen, Ihr Kind zu unterstützen. – Auf der Seite http://www.bwp-nrw.de/los-gehts/ finden Sie Materialien und Tipps für die Arbeit mit dem Berufs- wahlpass. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/portfolioarbeit/index.html Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 12 Seite 13 Beratung Was ist das? Ihr Kind erhält persönliche Beratung durch die Schule. Die Schule wird hierbei unterstützt durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, später gegebenenfalls auch durch die zentrale Studienberatung der Hochschulen. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Alle Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8 Die Schulen organisieren die Beratung unterschiedlich. Aufgaben für Ihr Kind – Beratungstermine vereinbaren und einhalten – Den Berufswahlpass zur Beratung mitbringen – Sich gut auf die Beratung vorbereiten – Die Vereinbarungen, die in der Beratung getroffen wurden, umsetzen. So können Sie helfen – Begleiten Sie Ihr Kind, wenn möglich, zu den Beratungsterminen. – Achten Sie auf die Verwendung des Berufswahlpasses. Er hilft dabei, die persönlichen Schritte Ihres Kindes zu planen. – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Umsetzung der vereinbarten nächsten Schritte, aber lassen Sie Ihr Kind diese Schritte selbst gehen. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/beratung/index.html, Berufsfelderkundung (BFE) Was ist das? Probieren geht über studieren! Alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen schnuppern in drei verschiedene Berufsfelder. Drei mal im Schuljahr gehen sie einen Tag lang in einen Betrieb. Im Unterschied zur Betriebsbesich- tigung arbeiten die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfelderkundung aktiv mit und gehen in der Regel allein in einen Betrieb, nicht im Klassenverband. So gewinnen sie intensive erste Einblicke in Arbeitsabläufe und Tätigkeiten. Durch die Berufsfelderkundungen lernen die Jugendlichen schon vor dem Praktikum Berufe hautnah kennen und können ihre Entscheidung für einen Praktikumsbetrieb besser fällen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Erkundungen bei einem Bildungsträger zu machen. Die Planung und Organisation der Berufsfelderkundungen erfolgt in der Schule. Die Schülerinnen und Schüler können sich die Betriebe für ihre Berufsfelderkundung in Absprache mit ihrer Lehrkraft selbst suchen, ähnlich wie bei den Schülerbetriebspraktika. Zur Unterstützung steht ihnen in Köln ein Internetportal zur Verfügung: www.berufsfelderkundung-koeln.de. Hier können die Schülerinnen und Schüler Berufsfelderkundungen bei Betrieben buchen, sofern die Schule ihnen einen Zugang einrichten lässt. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8, nach der Potenzialanalyse Es sollen mindestens 3 eintägige Erkundungen durchgeführt werden. Berufsfelderkundungen finden vorrangig in Betrieben statt. Wenn dies nicht möglich ist, kann auch auf Angebote von Bildungsträgern ausgewichen werden. Aufgaben für Ihr Kind – 3 Betriebe für die Berufsfelderkundung suchen, dabei die Ergebnisse der Potenzialanalyse beachten. – Sich auf die Erkundung vorbereiten, Material hierfür finden Sie unter www.berufsfelderkundung-koeln.de – Pünktlich zur Berufsfelderkundung erscheinen und motiviert dabei sein – Mit Familie und Freunden oder in der Schule über die Erfahrungen sprechen – Alles im Berufswahlpass festhalten So können Sie helfen – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche nach Plätzen, Hinweise für geeignete Berufsbilder können die Ergebnisse der Potenzialanalyse geben. Sie können die Plätze selbst suchen oder die Datenbank www.berufsfelderkundung- koeln.de nutzen. – Sprechen Sie anschließend mit Ihrem Kind über die gemachten Erfahrungen. Weiterführende Links www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/praxisphasen/berufsfelder-erkunden/index.html www.berufsfelderkundung-koeln.de Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 14 Seite 15 Betriebspraktikum Was ist das? Die Schülerinnen und Schüler arbeiten für zwei bis drei Wochen in einem selbstgewählten Betrieb mit und setzen sich so mit den Anforderungen der Arbeitswelt und ihren eigenen beruflichen Fähigkeiten und Vorlieben auseinander. Sie können sich selbst und ihre Vorstellungen zu einem bestimmten Beruf überprüfen beziehungsweise weiterentwickeln. In der Regel findet das Betriebspraktikum in der Stufe 9 oder 10 statt. Manche Schulen bieten auch mehrere Praktika an. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 oder 10 Die Schulen können weitere Praktika in anderen Klassen anbieten (Schnupperpraktika, Sozialpraktika, Praktika in der gymnasialen Oberstufe etc.). Die Schülerbetriebspraktika finden in Betrieben statt. Gemäß den Richtlinien aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz arbeiten die Schülerinnen und Schüler zu den für diesen Betrieb geregelten Arbeitszeiten mit. Die Schülerinnen und Schüler sind während des Praktikums über die Unfallversicherung des Schulträgers unfallversichert. Aufgaben für Ihr Kind – Betrieb für das Praktikum suchen (dabei die bisherigen Erfahrungen einbeziehen) – Viele Betriebe erwarten eine schriftliche Bewerbung für das Praktikum, große Betriebe erwarten diese Bewerbung bereits 1 Jahr im Voraus. – Sich auf das Praktikum vorbereiten – Pünktlich und regelmäßig erscheinen und motiviert dabei sein – Praktikumsbericht schreiben – Erfahrungen im Berufswahlpass dokumentieren So können Sie helfen – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche nach einem geeigneten Betrieb. Dieser Betrieb sollte möglichst auch ein Ausbildungsbetrieb sein und realistische Perspektiven bieten. Selbstverständlich kommen auch akademische Berufsfelder für ein Praktikum in Frage. Wichtig ist, dass Ihr Kind das Praktikum in einem Beruf macht, der Ihr Kind auch tatsächlich interessiert. – Sprechen Sie anschließend mit Ihrem Kind über die gemachten Erfahrungen. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/praxisphasen/betriebspraktika-in-der-sekundarstufe-i-und-ii/ index.html Praxiskurs Was ist das? In Praxiskursen können die Schülerinnen und Schüler drei Tage in einem Berufsfeld praktisch arbeiten. Sie erstellen ein Produkt oder lernen grundlegende Tätigkeiten des jeweiligen Berufsfeldes praktisch kennen. So vertiefen sie ihre Erfahrungen und ihre beruflichen Fähigkeiten weiter. Die Schülerinnen und Schüler können bis zu drei Praxiskurse in verschiedenen Berufsfeldern absolvieren. Die Kurse finden bei Bildungsträgern statt und werden von qualifiziertem Personal durchgeführt. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Ausgewählte Schülerinnen und Schüler in den Klassen 9 und 10, die – ihre Berufswahlkompetenz stärken möchten, – Interesse haben, sich in einem Berufsfeld praktisch auszuprobieren, – Interesse an einer dualen Ausbildung haben. Die Praxiskurse können im Klassenverband oder individuell gebucht werden. Die Auswahl zur Teilnahme erfolgt durch die Schule. Die Kurse gehen über 3 Tage (3 x 7 Stunden) und werden in der Regel bei Bildungsträgern durchgeführt. Aufgaben für Ihr Kind – Auswählen eines geeigneten Berufsfeldes – Pünktlich erscheinen, motiviert mitmachen – Dokumentation im Berufswahlpass So können Sie helfen – Wählen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind ein geeignetes Berufsfeld aus. – Motivieren Sie Ihr Kind bei der Durchführung. – Sprechen Sie anschließend mit Ihrem Kind über die gemachten Erfahrungen. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/praxisphasen/praxiskurse/index.html Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 16 Seite 17 Langzeitpraktikum Was ist das? Das zeitlich ausgedehnte Praktikum in einem Betrieb findet in der Regel an 1 bis 2 Tagen pro Woche statt. Die Schülerinnen und Schüler gehen dann statt in die Schule in einen Betrieb. Die schulischen Lehrpläne für diese Zeit werden in reduzierter Form in der Schule (oder in einer Kooperationsschule) vermittelt. So soll der Kontakt zwischen Schüler, Schülerin und Betrieb vertieft werden und im Anschluss ein direkter Übergang in eine Ausbildung ermöglicht werden. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Ausgewählte Schülerinnen und Schüler in den Klassen 8 bis 10, die für einen Übergang in eine Ausbildung Unter- stützung gebrauchen können. Voraussetzung ist die Empfehlung der Klassenkonferenz und das Einverständnis des Jugendlichen und der Eltern. Die zeitliche und organisatorische Ausgestaltung obliegt der Schule, in der Regel 1-2 Tage pro Woche über ein Schuljahr oder Schulhalbjahr. Das Langzeitpraktikum sollte auf jeden Fall in einem Ausbildungsbetrieb stattfinden. Aufgaben für Ihr Kind – Betrieb für das Praktikum suchen (dabei die bisherigen Erfahrungen einbeziehen) – Viele Betriebe erwarten eine schriftliche Bewerbung. – Sich auf das Praktikum vorbereiten – Pünktlich und regelmäßig hingehen und motiviert dabei sein – Praktikumsbericht schreiben – Erfahrungen im Berufswahlpass dokumentieren So können Sie helfen – Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche nach einem geeigneten Betrieb. Dieser Betrieb sollte auf jeden Fall ein Ausbildungsbetrieb sein und realistische Perspektiven bieten. – Sprechen Sie anschließend mit Ihrem Kind über die gemachten Erfahrungen. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/praxisphasen/langzeitpraktikum/index.html Bewerbungsphase Was ist das? Die einzelnen Schritte einer Bewerbung werden im Unterricht und gegebenenfalls im Ganztag oder in Projekten in der Schule besprochen und geübt. Hierzu gehören die Suche nach Ausbildungsplätzen und die Erstellung einer schriftlichen und einer Online-Bewerbung. Außerdem werden die telefonische Kontaktaufnahme sowie Vorstellungs- gespräche geübt und auf Einstellungstests vorbereitet. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Alle Schülerinnen und Schüler spätestens ab der Klasse 9 Die Schule legt Zeitpunkte und Inhalte sowie Methoden fest und beteiligt außerschulische Partner. Aufgaben für Ihr Kind – Die bisher gewonnenen Erkenntnisse sollten in die Bewerbungsphse einfließen. – Die Bewerbungen sollten möglichst schon auf eine realistische Situation zugeschnitten sein, zum Beispiel für einen Praktikumsplatz oder für einen Beruf, der Ihr Kind auch tatsächlich interessiert. – Sorgfältige Erstellung der Bewerbungsunterlagen – Übersichtliche Speicherung der Unterlagen für die spätere Verwendung So können Sie helfen – Motivieren Sie Ihr Kind, die Bewerbungsunterlagen auf realistische Ausbildungsplätze, Berufe hin auszurichten. – Das Üben von Telefonaten und allgemeinen Umgangsformen bei Gesprächen ist im Alltag zu Hause gut möglich. Seien Sie Vorbild und weisen Sie Ihr Kind auf diese Umgangsformen hin. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind diese Umgangsformen (Augenkontakt, Händedruck, einfache Gesprächsregeln) im Alltag beachtet und in das natürliche Verhaltensrepertoire aufnimmt. – Gibt es in Ihrem Umfeld vielleicht für Ihr Kind interessante Berufe? Können Sie Ihrem Kind hier Kontakte vermitteln, Gespräche mit Bekannten über deren Berufe ermöglichen? – Neben dem Üben für eine Bewerbung in der Schule steht für Ihr Kind jetzt auch bald die Bewerbungsphase an, falls es sich für eine duale Ausbildung interessiert. Unterstützen Sie Ihr Kind hierbei und achten Sie auf die Bewerbungsfristen: – Großbetriebe, Banken, Versicherungen: teils über 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn – kleine und mittlere Betriebe planen kurzfristiger – eine Bewerbung um einen Schulplatz auf einer weiterführenden Schule sollte möglichst bald nach Erhalt des Halbjahreszeugnisses der Klasse 10 über das Portal https://www.schueleranmeldung-koeln.de/ erfolgen. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/uebergangsgestaltung-/bewerbungsphase/index.html Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 18 Seite 19 Anschlussvereinbarung Was ist das? Die Anschlussvereinbarung ist ein Formular, in dem die Schülerinnen und Schüler ihre aktuellen Berufswünsche aufschreiben. Gemeinsam mit einer Lehrkraft werden dann nächste Schritte zur Erreichung dieser Wünsche geplant und ebenfalls aufgeschrieben. Die Anschlussvereinbarung gehört den Schülerinnen und Schülern. Sie sollte im Berufswahlpass aufbewahrt werden. Wenn möglich, können Sie als Eltern sowie weitere beratende Personen an dem persönlichen Gespräch zum Ausfüllen der Vereinbarung teilnehmen. Selbstverständlich ist die Vereinbarung nicht bindend. Sie soll die Schülerinnen und Schüler lediglich dabei unterstützen, eine gut überlegte Entscheidung zu treffen und die nächsten Schritte zu planen. Außerdem hilft die Vereinbarung bei späteren Beratungsgesprächen. Rahmenbedingungen (Wer, Wann, Wo, Wie lange?) Alle Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 9, Fortführung in den höheren Klassen Die Schule legt Zeitpunkt und Ort fest. Die Anschlussvereinbarung wird im Rahmen eines Beratungsgespräches ausgefüllt. Aufgaben für Ihr Kind – Vorbereitung auf das Gespräch, beispielsweise durch Anschauen des Berufswahlpasses – Schon mal überlegen: Was möchte ich später einmal werden? Wie kann ich dieses Ziel erreichen? – Engagierte und motivierte Beteiligung – Anschließend: Umsetzung der vereinbarten nächsten Schritte So können Sie helfen – Überlegen Sie gemeinsam, wie es nach der 10. Klasse weiter gehen könnte. Möchte Ihr Kind eine duale Ausbildung machen, weiter zur Schule gehen oder auf ein Berufskolleg? – Nehmen Sie an dem Gespräch zur Anschlussvereinbarung in der Schule teil. – Besprechen Sie mit Ihrem Kind die Anschlussvereinbarung und begleiten es bei der Umsetzung der vereinbarten nächsten Schritte. Weiterführender Link zum Standardelement www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/uebergangsgestaltung-/anschlussvereinbarung/index.html KAoA-kompakt – berufliche Orientierung für Neuzugewanderte KAoA-kompakt ist ein Angebot für: – Neu zugewanderte Jugendliche in der Jahrgangsstufe 10 – Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, die aufgrund anderer Ursachen (zum Beispiel Wohnortwechsel) noch keine berufliche Erstorientierung erhalten haben KAoA-kompakt beinhaltet eine zweitägige Potenzialanalyse, drei Berufsfelderkundungstage sowie einen dreitägigen Praxiskurs bei einem Bildungsträger. Die Jugendlichen durchlaufen diese Bausteine innerhalb eines Schuljahres. Im Anschluss an die Potenzialanalyse werden die Jugendlichen durch den Bildungsträger beraten. Die Beobachtungs- ergebnisse werden in der Schule ausschließlich genutzt, um die Jugendlichen in ihrem weiteren Prozess der Berufs- orientierung zu unterstützen. Sie werden nicht gespeichert, nicht weitergeleitet und nicht zu anderen Zwecken genutzt. Sie fließen nicht in die Notengebung ein und haben keinen Einfluss auf den Aufenthaltsstatus der Jugendlichen. KAoA-STAR – berufliche Orientierung für Schülerinnen und Schüler mit (Schwer-) Behinderung Das Angebot „KAoA-STAR - Schule trifft Arbeitswelt“ unterstützt Schülerinnen und Schüler mit einer (Schwer-) Behinderung entsprechend ihrer individuellen Bedarfe beim Übergang von der Schule in das Berufsleben. KAoA-STAR wird sowohl an Förderschulen als auch an Schulen des Gemeinsamen Lernens angeboten und richtet sich an Jugendliche mit den Förderschwerpunkten Körperlich-motorische Entwicklung, Geistige Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen und Sprache – und an alle Schülerinnen und Schüler mit Schwerbehindertenausweis oder einer fachärztlich bescheinigten Autismus-Spektrum-Störung. Die Begleitung der Jugendlichen beginnt im drittletzten Schulbesuchsjahr und umfasst eine verbindliche Berufswegeplanung einschließlich Potenzialanalyse, Berufsfelderkundungen und Praktika. Je nach behinderungsspezifischem Bedarf können weitere Elemente, wie beispielsweise Berufsorientierungsseminare oder Arbeitsplatzbezogenes Kommunikationstraining für Schülerinnen und Schüler des Förderschwerpunktes Hören und Kommunikation angeboten werden. Im Gemeinsamen Lernen entscheiden die Eltern der Kinder mit (Schwer-) Behinderung zusammen mit den Lehrkräften der Schule, ob ihre Kinder an KAoA-Standardelementen oder KAoA-STAR-Standardelementen teilnehmen. Ein ein- maliger Wechsel zwischen den KAoA-Standardangeboten und den KAoA-STAR-Angeboten ist möglich. Aufgrund der Komplexität der Umsetzung beginnt die Planung von KAoA-STAR im Gemeinsamen Lernen bereits im Jahrgang 7. Ihre Ansprechpersonen für KAoA-STAR in Köln: Landschaftsverband Rheinland Regionalmanagement Stefanie Freudenreich Telefon 0221 - 8094496 stefanie.freudenreich@lvr.de Weitere Informationen zum Programm KAoA-STAR finden Sie unter www.star.lvr.de Integrationsfachdienst Köln Montag – Donnerstag: 8:00 – 17:00 Uhr Freitag: 8:00 bis 14:00 Uhr Telefon 0221-2943-0 info@ifd-koeln.de Anschrift: Lupusstraße 22, 50670 Köln Allgemeine Sprechstunden für gehörlose Menschen ohne vorherige Anmeldung: Dienstags: 16:00 – 19:00 Uhr Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler mit Förder- bedarf, Eltern und Lehrkräfte – ohne Anmeldung: Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat: 16:00 – 19:00 Uhr In den Schulferien nur nach Vereinbarung Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 20 Seite 21 Angebote der Agentur für Arbeit: www.planet-beruf.de/eltern/ Elternportal der Agentur für Arbeit www.planet-beruf.de/schuelerinnen/ Informationen über Berufswahl und Ausbildungsmöglichkeiten. Bewer- bungstraining, Tipps rund um Lebenslauf, Anschreiben, Auswahltest und Vorstellungsgespräch. Die App „Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch“ hilft, auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten. http://dasbringtmichweiter.de/ typischich/ Typisch ich: Welcher Typ bist du und was steckt in dir? Seite für Jugendliche mit Link zum „What`sMeBot“ (App zur Entdeckung der eigenen Stärken) https://portal.berufe-universum.de/ Berufliche Selbsterkundung für Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 10, Einschätzung von Stärken, Interessen und Verhaltensweisen. http://entdecker.biz-medien.de/ Ausbildungsberufe entdecken: Bilder, Videos und Infos rund um Berufe und Arbeitsbereiche, mit persönlicher Merkliste. Auch als App. https://berufenet.arbeitsagentur.de/ berufenet/ Informationen über Ausbildung, Studium und Beruf (Tätigkeiten, Spezialisierung und Weiterbildungen). http://www.berufe.tv/ Filme über Berufe. Auch als App. https://kursnet-finden. arbeitsagentur.de/kurs/ Informationen über schulische Aus- oder Weiterbildungen. https://jobboerse.arbeitsagentur.de/ Suche nach freien Ausbildungsplätzen in der Region und bundesweit. https://www.arbeitsagentur.de/veroef- fentlichungen/ Bestellung von Schriften, Flyern und andere Medien der Bundesagentur für Arbeit. Manche Broschüren können auch kostenlos heruntergeladen werden. http://www.planet-beruf.de/eltern/ service/links-downloads/download/ Downloadservice mit Checklisten, Übungen, Arbeitsblättern (z.B. Berufs- wahlfahrplan, Interessen, Stärken herausfinden, Vorbereitung Termin Berufs- beratung, Bewerbung u.v.m.) https://jobboerse.arbeitsagentur.de/ vamJB/anmeldung.html Einstieg in die Ausbildung – mit kostenlosen Lernmodulen. Betriebswirtschaft- liche Grundlagen, Business-Etikette, Erfolgreich präsentieren, Kommunikation am Telefon und Englisch für Auszubildende. Das persönliche Zertifikat für die Bewerbung. Der Zugang für Kunden erfolgt über die Anmeldung in der JOBBÖRSE. Weitere Linktipps: https://www.mags.nrw/uebergang- schule-beruf-startseite Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Landes- initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ http://www.berufsorientierung-nrw. de/start/index.html Seite des Ministeriums für Schule und Bildung NRW https://www.mkw.nrw/studium/ Seite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW http://www.bwp-nrw.de/los-gehts/ Seite zum Berufswahlpass NRW https://www.berufsfelderkundung- koeln.de/ Portal zur Buchung von Berufsfelderkundungen in Köln für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler – die Nutzung des Portals erfolgt über die Schule. https://www.girls-day.de/ http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/ Informationen speziell für Mädchen bzw. Jungen. https://www.schueleranmeldung- koeln.de/ Plattform zur Anmeldung an den Berufsbildenden Schulen bzw. Berufsschulen in Köln. https://www.hwk-koeln.de/ Seite der Handwerkskammer zu Köln: viele Informationen zur Ausbildung im Handwerk, Ansprechpersonen (z.B. zur Ausbildungsvermittlung, und Linktipps (z.B. auch zu Lehrstellenbörsen) https://www.ihk-koeln.de/ Seite der Industrie- und Handelskammer Köln: viele Informationen zur Ausbildung in Industrie & Handel, Ansprechpersonen (z.B. der Ausbildungsvermittlung), und Linktipps (z.B auch zu Lehrstellenbörsen) https://www.bildung.koeln.de/_abitur- in-koeln/doppel.html Seite des Kölner Bildungsportals www.bildung-koeln.de zu den Wegen nach dem Abitur in Köln http://www.abi.de/index.htm Aktuelle und breite Informationen zu den Möglichkeiten nach dem Abitur. https://www.bildung.koeln.de/ _berufskollegs-in-koeln/index.html Alle Kölner Berufskollegs auf einen Blick https://www.bundesfreiwilligendienst.de/ https://freiwilligesjahr-nrw.ijgd.de/ Informationen zu Möglichkeiten des Freiwilligendienstes nach der Schule https://www.auslandszeit.de/ Alle Möglichkeiten, nach der Schule ins Ausland zu gehen, auf einen Blick https://www.whatchado.com/de/ Seite für Jugendliche mit über 6000 Berufevideos Linktipps Das Angebot im Internet zum Thema ist riesig. Hier finden Sie eine Auswahl von Informationen und Unterstützungs- angeboten für Sie und Ihre Familie. Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 22 Seite 23 Wer Was Agentur für Arbeit Köln Berufsberatung Butzweilerhofallee 1 50829 Köln Terminvereinbarung: Persönliche Vorsprache in der Eingangszone Telefon 0800 - 4555500 (gebührenfreie Hotline) www.arbeitsagentur.de/ beratungswunsch – Berufsorientierung – Berufliche Einzelberatung – Gruppengespräche – Vermittlung von Ausbildungsstellen – Bewerbungszentrum – Finanzielle Hilfen Berufsinformationszentrum (BiZ): Butzweilerhofallee 1, 50829 Köln – Informationen rund um Bildung, Beruf und Arbeitsmarkt. Auch Online- Suche nach Ausbildungs- oder Arbeitsstellen und Erstellen professioneller Bewerbungsunterlagen Stadt Köln Bildungsberatung Amt für Schulentwicklung Im Mediapark 6B, 50670 Köln Telefon 0221 / 221-29285 -29282 bildungsberatung@stadt-koeln.de Telefonsprechstunden der Bildungsberatung: Dienstags: 10:00 – 12:00 Uhr Donnerstags: 14:00 – 16:00 Uhr – Sofortberatung (telefonisch oder per E-Mail) – Einzelberatung und Gruppenberatung u.a. zu – Schullaufbahn – Übergang in die Berufskollegs und in die Sekundarstufe II der allgemeinbildenden Schulen – Nachholen von Schulabschlüssen – Qualifizierung von Lehrkräften und Multiplikatoren Familienberatung und schulpsychologischer Dienst Stadthaus Deutz - Ostgebäude Willy-Brandt-Platz 3, 50679 Köln Telefon 0221 / 221-29001 -29002 schulpsychologie@stadt-koeln.de – Schulpsychologische Einzelfallhilfe u. a. bei – Schulschwierigkeiten – Lernproblemen – Schulpsychologische Fortbildungen für Lehrkräfte Adressen Hier finden Sie eine Auswahl von Beratungsangeboten in Köln für Sie und Ihre Familie. Wer Was Stadt Köln Jugendberatungsstelle für Arbeits- und Berufsfragen Mediapark 6B, 50670 Köln Telefon 0221 / 221-29546 -29545 -29547 -29544 – Einzel- und Gruppenberatung für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre bei – Problemen in der Schule, Ausbildung und Arbeit – Fragen zur Lebensplanung und beruflichen Orientierung – besonderem Unterstützungsbedarf während der Ausbildungsstellen- suche und Bewerbungstraining – gefährdeten oder gelösten Ausbildungsverhältnissen – Seminare zur beruflichen Orientierung – Angebote zur Lebensplanung und beruflichen Orientierung für Mädchen und junge Frauen – Schulmüdenberatung / Clearingstelle Nachholen von Schulabschlüssen TAS – Tages- und Abendschule Köln Standort Mülheim: Genovevastraße 72, 51063 Köln Telefon 0221 / 96202-0 Standort Müngersdorf: Widdersdorfer Str. 401-403, 50933 Köln Telefon 0221 / 716613-0 info@tas-koeln.de – Nachholen von – Hauptschulabschluss – Fachoberschulreife – Fachhochschulreife – Kurse – vormittags – nachmittags – abends Abendrealschule der Stadt Köln Weiterbildungskolleg Dagobertstraße 79, 50668 Köln Telefon 0221 / 3558964 - 0 www.ars-koeln.de – Nachholen von – Hauptschulabschluss – Fachoberschulreife – Fachoberschulreife mit Qualifikation BAföG (Bundesausbildungsförderung) BAföG für Schüler und Schülerinnen: Amt für Ausbildungsförderung Kalk-Karree, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln Telefon: 0221 / 221-23367 , -25468, -25475, -26809, -27115, -27239, -27530 oder -27671 BAföG für Studierende: Kölner Studierendenwerk Amt für Ausbildungsförderung Universitätsstraße 16, 50937 Köln Telefon 0221 / 94265-0 www.kstw.de Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für: – Schüler und Schülerinnen – Auszubildende (mit Kind) – Migrantinnen und Migrant / Geflüchtete – Auslandsaufenthalte Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 24 Seite 25 Wer Was Alternativen nach der Schule Bundesfreiwilligendienst: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben Sibille-Hartmann-Straße 2-8, 50969 Köln Telefon 0221 / 3673-0 – Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) – Bundesfreiwilligendienst (BFD) – Freiwilliges Soziales Jahr im politischen Leben (FSJ-Politik) – Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege (FSJ-Denkmalpflege) – Freiwilliges ökologisches Jahr Nach der Schule ins Ausland Informieren Sie sich im Internet z.B. unter www.auslandszeit.de z.B. – Work & Travel – Aupair – Workcamps – Freiwilligendienst im Ausland Weitere Beratungsstellen (Auswahl) Internationaler Bund (IB) Sozialpädagogische Beratungsstelle für Berufsanfänger Pfälzischer Ring 100-102, 51063 Köln Telefon 0221 / 9809-501 spbb-koeln@internationaler-bund.de – Einzelberatung – Hilfen bei Schwierigkeiten in Ausbildung, Arbeit, Schule und Beruf – Hilfen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche – Lösungsorientierte Beratung durch Psychologen – Berufswahlvorbereitung; Berufswahlorientierung – Bewerbungs- und Vorstellungstraining – Praktikumsvor- und -nachbereitung – Stadtbezirk Mülheim (Porz in Einzelfällen) Kumm erin Pfälzischer Ring 100-102, 51063 Köln Telefon 0221 / 9809-501 kummerin@internationaler-bund.de – Einzelberatung – Hilfen bei Schwierigkeiten in Ausbildung, Arbeit, Schule und Beruf – Hilfen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche – Berufswahlvorbereitung; Berufswahlorientierung – Bewerbungs- und Vorstellungstraining – Praktikumsvor- und -nachbereitung – Intensivförderunterricht in kleinen Gruppen – (Förder-, Haupt- und Gesamtschülerinnen/-schüler) – Stadtbezirk Kalk (Porz in Einzelfällen) Coach e.V. Kölner Initiative für die Bildung und Integration junger Migranten Oskar -Jäger -Straße 139, 50825 Köln Telefon 0221 / 5465625 info@coach-koeln.de – Einzelberatung bei schulischen Problemen sowie beim Übergang Schule-Beruf für Jugendliche und ihre Eltern. Kommunales Integrationszentrum Kleine Sandkaul 5 50667 Köln Telefon 0221 / 221-29292 ki@stadt-koeln.de – Beratung für in den letzten Jahren eingereiste Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren, insbesondere wenn sie berufs- schulpflichtig sind – über Bildungswege in Köln – zum Besuch einer Internationalen Förderklasse an einem Kölner Berufskolleg Wer Was Kompetenzagenturen Köln-Innenstadt, IN VIA e.V. Stolzestr. 1a, 50674 Köln Telefon 0221 / 4728-82-6 / -7 / -8 kompetenzagentur@ invia-koeln.de Kompetenzagentur Köln-Ost, IB Porz / Mülheim / Kalk Friederich-Ebert-Platz 1, 51143 Köln Telefon 02203 / 35 83-66-1 / -2 kompetenzagentur-koeln-ost@ internationaler-bund.de Kompetenzagentur Köln-Rodenkirchen, Jugendhilfe Köln e.V. Ohmstraße 10-14, 50677 Köln Telefon 0221 / 54600-700 kompetenzagentur@jugendhilfe-koeln.de Kompetenzagentur im Quartier Mülheim, Jugendhilfe Köln e.V. Mülheimer Freiheit 134, 51063 Köln Telefon 0221 / 16865-824 kaqm@jugendhilfe-koeln.de – Unterstützung auf dem Weg in Arbeit und Gesellschaft – Intensive, individuelle sozialpädagogische Beratung und Begleitung – Unterstützung bei Ausbildungs- oder Maßnahmeabbrüchen – Berufswahlorientierung Angebote der Wirtschaft Industrie und Handelskammer zu Köln Ausbildungsstellenvermittlung Eupener Str. 157, 50933 Köln Telefon 0221 / 1640-0 ausbildungsvermittlung@koeln.ihk.de Angebote für Ausbildungsstellensuchende: – Aktuelle und passgenaue Ausbildungsstellenangebote – Praxisnahe Informationen über Berufe – Attraktive Alternativen zum Wunschberuf – Individuelle Empfehlungen an Unternehmen – Check der Bewerbungsunterlagen – Tipps für Vorstellungsgespräche, Telefonate und Einstellungstests Handwerkskammer zu Köln Ausbildungsstellenvermittlung Heumarkt 12, 50667 Köln Telefon 0221 / 2022-0 ausbildungsvermittlung@hwk-koeln.de Angebote für Ausbildungsstellensuchende: – Ausbildungsvermittlung – Projekt „Passgenaue Ausbildungsvermittlung“ – Aufnahme in eine Bewerber-Datenbank – Tipps und Tricks zur Bewerbung sowie Unterstützung von Betrieben, die geeignete Bewerberinnen und Bewerber suchen Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der SchuleElternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule Seite 26 Seite 27 Kontakt / Impressum Wer Was Angebote der Universitäten Universität zu Köln Zentrale Studienberatung Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln Telefon 0221 / 470-1021 ZSB@verw.uni-koeln.de Telefonische und persönliche Information und Beratung zu: – Studienmöglichkeiten – Aufbau, Inhalte und Anforderungen der Studiengänge – Hilfe bei der Studienentscheidung – Studienplatzvergabe und Bewerbung in NC -Fächern Technische Hochschule Köln Zentrale Studienberatung Claudiustr. 1, 50678 Köln Telefon 0221 / 8275-5500 Terminvereinbarung: 0221 / 8275-3716 -3786 studieninfos@th-koeln.de – Persönliche und telefonische Beratung – Allgemeine Informationsbroschüren – Workshop „Studieren aber was“? – Neigungstests „Welches Studium / Welcher Beruf passt zu mir – Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Eltern Deutsche Sporthochschule Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln Hauptgebäude, 1. OG Terminvereinbarung: 0221 / 4982-2520 studienberatung@dshs-koeln.de – Hilfe bei der Entscheidung für ein Hochschulstudium – Klärung von Fragen zur Zulassung zum Studium – Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen – Hilfe bei der Studien(verlaufs)planung – Unterstützung von Studienanfängerinnen/-anfängern – Durchführung von persönlichen Beratungsgesprächen – Unterstützung bei einer Umorientierung im Studium, wie z.B. ein Studiengangwechsel Die Eltern-Übersicht auf den Seiten 6 und 7 hat der Arbeitskreis der Koordinatorinnen und Koordinatoren für Studien- und Berufsorientierung der Kölner Gesamtschulen erarbeitet. Der Elternbegleiter wurde von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf entwickelt. Wir bedanken uns für die Unterstützung bei der Bildungs- beratung der Stadt Köln, der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Köln und dem Schulamt für die Stadt Köln. Die Oberbürgermeisterin Amt für Schulentwicklung Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gestaltung Zentrale Dienste der Stadt Köln Bildnachweis Titel: © Aleksandar Georgiev / istock Druck xxx 13-US/40/11.000/07.2018 Kontakt Amt für Schulentwicklung Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf Im Mediapark 6 D 50670 Köln Bärbel Wensing Telefon 02 21 / 221 - 30 56 2 baerbel.wensing@stadt-koeln.de Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/40/404 Vorlagen-Nummer 20.08.2018 2735/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 04.09.2018 Von der Achten bis zur Zehnten, Elternbegleiter zu den Standardelementen der beruflichen Orientierung in der Schule, im Rahmen von "Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)" Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) legt für alle Schulen in NRW bestimm- te Bausteine zur beruflichen Orientierung fest, die alle Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse durchlaufen. Diese sogenannten Standardelemente unterstützen die Schülerinnen und Schü- ler bei ihrem individuellen Berufsorientierungsprozess. Die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf im Amt für Schulentwicklung hat als Arbeitshilfe für die Kölner weiterführenden Schulen eine Informationsbroschüre für Eltern erstellt. Sie erläutert darin die Bausteine, die im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) auf alle Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse zukommen. Die Broschüre ist in einer Auflage von 11.000 Stück gedruckt worden und wird an alle weiterführenden Schulen zum Schuljahresbeginn verteilt. So können die Lehrkräfte den Eltern der jeweiligen achten Klassen diese Information übergeben. Außerdem wird die Broschüre als pdf zum Download auf www.stadt- koeln.de veröffentlicht. Eltern sind die wichtigsten Lebensbegleiter für ihr Kind. Sie beraten, sind Vorbild und diejenigen, die ihr Kind am besten kennen. Mit der Broschüre werden Eltern darüber informiert, welche Bausteine im Rahmen von KAoA von der achten bis zur zehnten Klasse vorgesehen sind und erhalten Hinwei- se, wie sie ihr Kind unterstützen können. Die Idee zu dieser Broschüre entstand in einem Arbeitskreis von Lehrkräften der Kölner Gesamt- schulen. Sie erstellten eine Kurz - Übersicht zur Elterninformation. Die Übersicht ist ebenfalls in der Broschüre enthalten. Die Broschüre stellt hiermit eine kompakte Information zu den Standardele- menten zur beruflichen Orientierung der Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) für die Sekundarstufe I dar. Gez. Dr. Klein
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2735/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 20.08.2018
- Erstellt
- 17.08.2018 08:40