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3321/2022

Beantwortung einer mündlichen Anfrage von RM Brust (Bündnis 90/Die Grünen) zu der Vorlage „Ausschreibung des Rahmen-Dienstleistungsvertrages für Umzüge und Transporte“ (2221/2022)

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 12.10.2022

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 24.10.2022, TOP 7.3

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2744 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 12.10.2022 
 3321/2022 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 24.10.2022 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage von RM Brust (Bündnis 90/Die Grünen) zu der 
Vorlage „Ausschreibung des Rahmen-Dienstleistungsvertrages für Umzüge und Transporte“ 
(2221/2022) 
RM Brust fragte in der Sitzung vom 29.08.2022 im Zusammenhang mit der Ausschreibung des Rah-
men-Dienstleistungsvertrages für Umzüge und Transporte, ob es möglich wäre, einen Teil der Leute 
selbst einzustellen und es selbst zu tun, da dies meistens billiger sei. 
 
Antwort der Verwaltung  
 
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln konzentriert sich derzeit auf ihr Kerngeschäft, also auf den Bau 
und die Unterhaltung von betriebssicheren Immobilien. Die an den Betrieb gestellte Auftragslage 
überschreitet die hierfür verfügbaren Personalkapazitäten bei Weitem. Die vollständige Auslastung im 
Kerngeschäft wirkt sich in der Konsequenz ebenfalls auf die Unterstützungsprozesse (unter anderem 
Umzüge und Transporte) aus. Die hierfür zur Verfügung stehenden Ressourcen sind ebenfalls ausge-
lastet. Folglich müssten neue Ressourcen (Personal, Lagerflächen, Kraftfahrzeuge) erschlossen  
werden. Die Ausweitung der Eigenleistung ist daher mit hohen Investitionskosten und im Weiteren mit 
erheblichen Fixkosten verbunden. Dazu ergäben sich Personalgewinnungs- und Personalerhaltungs-
probleme, welche die Kommunen derzeit in allen Bereichen markant treffen. Es ist fraglich, ob ein 
effizienter Betriebsablauf vor diesem Hintergrund überhaupt realistisch erscheint.  
Eine Konkurrenz zum ersten Arbeitsmarkt birgt insofern auch ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. 
Die Aspekte Lagerfläche und Fahrzeuge werden bei dieser überschlägigen Betrachtung außen vor 
gelassen. Die Qualität der Leistung der Fremdanbieter lässt sich zudem derzeit nicht bemängeln. 
  
Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Gebäudewirtschaft derzeit über 700 Beschäftigte verfügt, um 
ihr Kerngeschäft zu betreiben. In diesem Zusammenhang kauft sie sich zusätzliche Unterstützungs-
leistungen von spezialisierten Dienstleistern ein. Hierzu werden Rahmenverträge unter Berücksichti-
gung einer wirtschaftlichen Aufgabenerledigung ausgeschrieben. Das Unternehmensrisiko wird dies-
bezüglich ausgelagert und fördert die Fokussierung auf das Kerngeschäft. Bei Vollbesetzung aller 
verfügbaren Stellen dürfte die Anzahl der Beschäftigten des Betriebes bei rund 900 liegen.  
Im Ergebnis sind dann auch die Auswirkungen solcher Entscheidungen auf die Steuerungsfähigkeit 
des Betriebes im Gesamten zu berücksichtigen. 
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (1)

24.10.2022 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3321/2022
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
12.10.2022
Erstellt
10.10.2022 12:27