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2015/0299

Geschäftsbericht 2014 der Sparkasse Darmstadt

Magistratsvorlage 20.08.2015

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                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 1

2                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                 

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 3 
Geschäftsbericht 2014 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Inhalt: 
 
 
Seite 
Organe der Sparkasse  4 
Bericht des Verwaltungsrates  5 
Geschäftsstellen 6 
Lagebericht 8 
Jahresabschluss zum 31.12.2014 43 
(Kurzfassung ohne Anhang)

4                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Organe der Sparkasse  
(Stand: 31.12.2014) 
 
VERWALTUNGSRAT 
 
Vorsitzender  
Joachim Partsch,  
Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt  
 
Stellvertretender Vorsitzender 
Klaus Peter Schellhaas,  
Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
 
Mitglieder 
Hanno Benz, Selbstständiger Unternehmensberater  
Reinhold Hafermehl, Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Geschäftsstellenleiter 
Thomas Heldmann, kaufmännischer Angestellter, Deutsche Telekom AG 
Hans-Dieter Karl, Bürgermeister der Gemeinde Erzhausen a. D. 
Petra Klink, Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Personalwesen 
Philipp Mager, Betriebsleiter der Philipp Mager-Vermarktung 
Dagmar Metzger, Sparkassenangestellte, Justitiarin 
Friedel Röder, Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Personalratsvorsitzender 
André Schellenberg, Kämmerer Stadt Darmstadt 
Thomas Steinacker, Rechtsanwalt der Kanzlei LSV Rechtsanwalts GmbH, Frankfurt 
Andreas Tengicki, selbst. Softwareentwickler, Geschäftsführer der Autopoll Service GmbH Griesheim 
Renate Wudy, Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Bereich Marktfolge Kredit  
Karin Wolff, Mitglied des Hessischen Landtags 
 
 
 
VORSTAND 
 
Vorsitzender  
Georg Sellner 
 
Stellvertretender Vorsitzender 
Roman Scheidel 
 
Vorstandsmitglied 
Hans-Werner Erb

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 5 
Bericht des Verwaltungsrates  
 
Der Verwaltungsrat hat im Geschäftsjahr 2014 die ihm d urch Gesetz un d Satzung übertr a-
genen Aufgaben wahrgenommen und sich intensiv mit der Lage und der Perspektive der 
Sparkasse Darmstadt beschäftigt. Er hat den Vorstand kontinuierlich in seiner Geschäftst ä-
tigkeit überwacht und beraten und sich von der Ordnungsmäßigkeit se ines Handelns über-
zeugt.  
Der Vorstand unterrichtete den Verwaltungsrat regelmäßig stets zeitnah und umfassend. Im 
Jahresverlauf hat sich der Verwaltungsrat in vier Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, 
die wirtschaftlichen Verhältnisse, die wesentliche n Sachverhalte der strategischen Ausric h-
tung und die sonstigen wichtigen Angelegenheiten informieren lassen. Der Verwaltungsrat 
war in alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Sparkasse Darmstadt eing e-
bunden und hat - soweit erforderlich - nach umfassender Beratung und Prüfung Beschlüsse 
gefasst bzw. Beschlüssen zugestimmt. 
Der Kreditausschuss nahm die ihm übertragenen Aufgaben in sechs Sitzungen wahr. 
Der Vorstand hat dem Verwaltungsrat den Jahresabschl uss, den Lagebericht und den  
Geschäftsbericht für das Jahr 2014 vorgelegt. Die Prüfungsstelle des Sparkassen - und Giro-
verbandes Hessen -Thüringen prüfte die Buchführung, den Jahresabschluss sowie den  
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 und erteilte den uneingeschränkten Bestätigung s-
vermerk. In der heutigen Sitzung nahm der Verwaltungsrat Kenntnis von dem Prüfungs - 
ergebnis und stellte den Jahresabschluss fest. Er billigte den Lagebericht und erteilte dem 
Vorstand Entlastung. 
Wie vom Vorstand vorgeschlagen hat der Verwaltungsrat den Bilanzgew inn in Höhe von 
16,0 Mio. EUR beschlossen. Die Verwendung des Bilanzgewinns erfolgt entsprechend § 16 
HSpG. Danach werden 5,0 Mio. EUR an die Träger zur Verwendung für gemeinnützige  
Zwecke ausgeschüttet. Der Restbetrag von 11,0 Mio. EUR wird der Sicherhei tsrücklage  
zugeführt. 
Darmstadt, 19.06.2015 
 
Sparkasse Darmstadt 
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates 
Joachim Partsch 
Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt

6                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Geschäftsstellen 
 
GESCHÄFTSSTELLEN DARMSTADT STADTGEBIET 
KundenCenter am Luisenplatz, Rheinstraße 10-12 
Dieburger Straße, Dieburger Straße 69 
Heimstättensiedlung, Am Kaiserschlag 47 
Hügelstraße, Hügelstraße 22 
Johannesviertel, Liebigstraße 16 
Martinsviertel, Heinheimer Straße 73-75 
Orangerie, Karlstraße 112 
Roßdörfer Straße, Roßdörfer Straße 55A 
SB-Stelle Rheintor, Rheinstraße 94 
SB-Stelle Bessungen, Heidelberger Straße 87-89 
SB-Stelle darmstadtium, Schlossgraben 1 
SB-Stelle Marktplatz Bessungen, Rüdesheimer Straße 119 
SB-Stelle TU Darmstadt, Welcome Center, Karolinenplatz 5 
SB-Stelle Waldkolonie, Michaelisstraße 6 
Geldautomat Einhornapotheke, Ludwigsplatz 1 
Geldautomat Elisabethenstift, Landgraf-Georg-Straße 100 
Geldautomat Henschel, Marktplatz 2 
Geldautomat Hochschule Darmstadt, Schöfferstraße 3 
Geldautomat medical business center, Mina-Rees-Straße 5 
Geldautomat REWE Center, Leydhecker Straße 16 
Geldautomat TU Darmstadt, Mensa Lichtwiese, Petersenstraße 14 
Geldautomat Wella AG, Berliner Allee 65 
Geldautomat Schuchardstraße, Schuchardstraße 18 
 
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET NORD 
Arheilgen, Frankfurter Landstraße 163 
Erzhausen, Bahnstraße 120 
Kranichstein, Grundstraße  2-8 
Messel, Kohlweg 1 
Wixhausen, Wegscheide 1 
SB-Stelle Arheilgen, Jakob-Jung-Straße 2 
SB-Stelle Merck KGaA, Frankfurter Straße 250

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 7 
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET SÜD 
Alsbach, Hauptstraße 19 
Bickenbach, Darmstädter Straße 21 
Eberstadt, Heidelberger Landstraße 198 
Eberstadt, In der Kirchtanne 31 
Hähnlein, Gernsheimer Straße 24 
Jugenheim, Ludwigstraße 15A 
Seeheim, Georg-Kaiser-Platz 1 
SB-Stelle Alsbach-Sandwiese, Sandwiesenstr. 7  
 
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET WEST 
Braunshardt, Ludwigstraße 6 
Eschollbrücken, Breslauer Straße 2 
Gräfenhausen, Darmstädter Landstraße 3-5 
Griesheim, Wilhelm-Leuschner-Straße 47-53 
Griesheim St. Stephan, Wilhelm-Leuschner-Straße 156 
Pfungstadt, Eberstädter Straße 39 
Pfungstadt, Odenwaldstraße 9 
Pfungstadt/Hahn, Gernsheimer Straße 87 
Weiterstadt, Darmstädter Straße 59-61 
Geldautomat Kaufland Weiterstadt, Rudolf-Diesel-Straße 26A 
Geldautomat Loop 5 Weiterstadt, Gutenbergstraße 5 
 
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET OST 
Brandau, Lützelbacher Straße 2 
Nieder-Modau, Odenwaldstraße 100 
Nieder-Ramstadt, Dornwegshöhstraße 6 
Ober-Ramstadt, Hammergasse 7 
Roßdorf, Wilhelm-Leuschner-Straße 12A 
Traisa, Darmstädter Straße 5 
 
 
 
FAHRBARE GESCHÄFTSSTELLE MIT 21 HALTEPUNKTEN 
Stadtgebiet: Seniorenzentrum Dieburger Straße 199,  
Seniorenzentrum Freiligrathstraße 8, Alten- und Pflegeheim Emilstraße, Karlshof,  
Merck KGaA, Seniorenzentrum Fiedlersee, Waldkolonie, Wohnpark Kranichstein 
Landkreis: Allertshofen, Ernsthofen, Frankenhausen, Hoxhohl, Lützelbach, Neunkirchen, 
Nieder-Beerbach, Ober-Beerbach, Rohrbach, Schneppenhausen, Waschenbach,  
Webern/Klein-Bieberau, Wembach

8                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Lagebericht 
GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN  
Weltwirtschaft mit moderatem, ungleich verteiltem Wachstum 
Der Welthandel hat 2014 etwas langsamer expandiert als 2013, die Weltproduktion ist 2014 
ungefähr im gleichen Tempo gewachsen wie im Jahr zuvor. Dabei fiel das Ausmaß der E x-
pansion in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich aus. Auch das zuvor insgesamt sehr 
starke Wachstumsfeld der Schwelle nländer hat sich etwas abgeschwächt und zuletzt auch 
weiter aufgefächert.  
Unter den Industrieländern sind vor allem die USA und das Vereinigte Königreich 2014 stark 
gewachsen. Japan steckte dagegen weiter in Schwierigkeiten fest. Der Euroraum blieb eben-
falls weiterhin anfällig. Zwar setzte sich hier zunächst die im Frühjahr 2013 begonnene E r-
holung fort, doch geriet sie dann im Frühjahr 2014 aufgrund der sich verdichtenden geop o-
litischen Risiken (Osteuropa, Islamischer Staat, Ebola etc.) schon wieder ins St ocken. Inner-
halb Europas verlief die Entwicklung dabei zunehmend differenziert: Während diejenigen 
Länder, die entschlossen Strukturreformen umgesetzt haben, wie etwa Spanien und Irland, 
wieder wuchsen, verharrte Italien weiter in einer Stagnation. 
Deutschland 2014 stockend nach sehr starkem Start 
Deutschland hat das Jahr 2014 mit einem sehr starken ersten Quartal eröffnet. In jenem 
Vierteljahr legte das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,8  % zu. Dieser Sprung war 
allerdings auch erheblich von dem mil den Wetter im meteorologisch praktisch ausgefall e-
nen Winter Anfang 2014 verursacht. Insbesondere die Bauproduktion profitierte von der 
milden Witterung. 
Vor diesem Hintergrund waren die rechnerischen Rückschläge des zweiten Quartals dann 
nicht erstaunlich. Gleichwohl hielt die im Jahresverlauf eingetretene Schwäche auch im drit-
ten Quartal weiter an, so dass über den gesamten Sommer de facto eine Stagnation zu ve r-
zeichnen war. Insbesondere die zuvor endlich in Gang gekommene Investitionstätigkeit in 
Deutschland brach wieder recht abrupt ab. Das vierte Quartal ist vom Statistischen Bunde s-
amt bislang noch nicht exakt beziffert. Das bisher inoffiziell genannte „rund ein Viertel -
Prozent“-Wachstum liefert aber eine Indi kation, dass die Erholung - gestützt auf gün stiges 
Öl und einen schwächeren Euro - inzwischen wieder Fahrt aufgenommen haben sollte. 
Für das Gesamtjahr 2014 wurde in der ersten amtlichen Schätzung ein Wirtschaftswachstum 
von 1,5 % gemeldet. Das ist deutlich besser als die mageren Raten der Jahrgänge 2012 und 
2013 (+0,4 % bzw. +0,1  %) und liegt sogar über dem Potenzialwachstum für Deutschland, 
das meist in der Größenordnung von gut 1,0 % verortet wird. 
Getragen wurde das deutsche Wachstum von allen Verwendungskomponenten, vor allem 
von der Binnennachf rage. Die privaten Konsumausgaben legten 2014 in preisbereinigter 
Rechnung um 1,1  % zu. Die Bruttoanlageinvestitionen wurden - unter Schwankungen im 
Jahresverlauf - unter dem Strich real um 3,1 % ausgeweitet.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 9 
Dazu trugen sowohl die Ausrüstungsinvestitione n als auch die Bauten mit einem fast ide n-
tischen Wachstumstempo bei. Die Güterexporte legten real um 3,7  % zu, die Importe um 
3,3 %. Damit steuerte auch der Außenbeitrag 2014 einen Wachstumsimpuls zu. 
Arbeitsmarkt nochmals aufwärts 
Die Zahl der Erwerbstäti gen in Deutschland stieg 2014 noch einmal um 371.000 auf einen 
Jahresdurchschnitt von 42,7  Mio.  und erreichte damit einen neuen Rekordstand. Die Zahl 
der als arbeitslos Gemeldeten ging um 52.000 zurück; die Arbeitslosenquote in der national 
üblichen Berec hnung nahm um 0,2  %-Punkte auf 6,7  % ab. Das Wachstum wurde somit 
einmal mehr hauptsächlich von der Faktormenge getragen, nicht vorwiegend von einem 
Produktivitätswachstum.  
Etwas höherer staatlicher Finanzierungsüberschuss 
Der deutsche Staatssektor erzielte 2014 wie schon in den beiden vorangegangenen Jahren 
einen leichten Finanzierungsüberschuss, zu dem neben Gemeinden und Sozialversicheru n-
gen nun auch der Bund beitrug. Nur die Länder weisen in ihrer Summe noch ein leichtes 
Defizit auf. Auf gesamtstaatlic her Ebene löste sich der Saldo von der „schwarzen Null“ und 
die - diese Bezeichnung nun verdienende - Überschussquote stieg sogar auf 0,4  %. Zusam-
men mit dem nominalen BIP -Wachstum reduzierte dies die öffentliche Schuldenstandsqu o-
te in Deutschland spürbar,  nach erster Rechnung von 76,9  % des BIP im Jahr 2013 auf nun 
74,5 % Ende 2014. 
Schwacher Preisauftrieb, vor allem durch das zum Jahresende verbilligte Rohöl  
Der Preisauftrieb war 2014 weiter sehr schwach. Die Verbraucherpreise stiegen in Deutsc h-
land im J ahresdurchschnitt um 0,9 %. In der zweiten Jahreshälfte bewegte sich der breite 
Preisindex durch die kontinuierliche Verbilligung des Rohöls praktisch seitwärts. Der Ö l-
preis hat sich im Laufe des zweiten Halbjahres mehr als halbiert. Die Jahresrate der Ve r-
braucherpreise ging deshalb stetig zurück und lag im Dezember nur noch bei +0,2  %. Auf 
Ebene des Euroraums lag die Steigerungsrate der harmonisierten Verbraucherpreise im 
Jahresschnitt bei +0,4  %, im Dezember dagegen bei -0,2 %. Die Kernraten unter Herau s-
rechnung des dramatischen Ölpreisverfalls liegen ein gutes Stück höher. Die Lage ist des -
halb nicht als eine Deflation zu bewerten. Die Zielinflationsraten der Europäischen Zentra l-
bank (EZB) scheinen auf absehbare Zeit nicht erreichbar. 
EZB hat 2014 neue expansive Schritte eingeleitet 
Die EZB hat deshalb im Laufe des Jahres 2014 weitere expansive geldpolitische Schritte ein-
geleitet. Die sich zuvor schon auf Rekord-Niedrigständen befindenden Leitzinsen wurden im 
Juni und im September in zwei Stufen nochmals weiter abgesenkt. Der Satz für die Hauptre-
finanzierungsgeschäfte erreichte damit 0,05  %. Der Zinssatz für die Einlagefazilität wurde 
mit -0,2 % sogar negativ. Ferner hat die EZB neue Langfristtender aufgelegt, die über vier 
Jahre zum Festzins laufen. Seit dem Herbst 2014 kauft sie zudem Covered Bonds und Asset 
Backed Securities (ABS) im Rahmen neuer Programme an.

10                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Übersicht über Daten für Deutschland in den Jahren 2014 und 2015 [1] 
 
 BIP 
Konsum der 
privaten 
Haushalte 
Anlagein-
vestitionen 
Exporte  
von Gütern 
Arbeitslo-
senquote 
Verbrau-
cherpreise 
Ist-Werte 2014 [2] +1,5 % +1,1 % +3,1 % +3,7 % 6,7 % +0,9 % 
Prognose für 2015 durch 
DIW [3] +1,4 % +1,7 % +1,5 % +5,3 % 6,8 % +0,7 % 
Deutsche  
Bundesbank [4] +1,0 % +1,3 % +2,5 % +3,0 % 6,7 % +1,1 % 
OECD [5] +1,1 % +1,3 % +1,2 % +3,1 % nicht ver-
gleichbar +1,2 % 
[1]  Für die ersten vier Spalten: Preisbereinigte Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr.  
[2]  Erste vorläufige Schätzung zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung durch das Statistische 
Bundesamt vom 15.1.2015. 
[3] Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Prognose vom Dezember 2014, DIW Wochenb e-
richt Nr. 51/52, 2014. 
[4] Projektion vom Dezember 2014. 
[5] Organisation for Economic Cooperation and Development, Economic Outlook Nr.  96, November 
2014. 
Wirtschaftliche Situation in Südhessen  
Im Sommer 2014 titulierte die IHK Darmstadt ihren Konjunkturbericht mit „die Konjunktur 
zieht nochmals an“. Für den Bereich Südhessen berichteten die Unternehmen von überwi e-
gend guten Geschäften. Gegenüber dem Jahresbegi nn hatte sich die Situation nochmals 
verbessert. 35 % der Unternehmen waren zufrieden, weitere 54  % der Unternehmen spr a-
chen von ordentlichen Geschäften; nur 11  % waren mit ihrer Lage unzufrieden. Der Saldo 
aus positiven und negativen Lagebeurteilungen leg te damit um 3  %-Punkte zu. Die Erwa r-
tungen an die kommenden Monate hatten sich weiter aufgehellt, jedes vierte Unternehmen 
rechnete mit einer Verbesserung der Geschäfte und nur jedes achte sah schlechte Zeiten auf 
sich zu kommen. Der Saldo aus guten und schlechten Einschätzungen stieg damit weiter an. 
Die Mittel für Investitionen sollten nach einer zweijährigen Durststrecke wieder ausgeweitet 
werden. Im Hinblick auf die Beschäftigung ging man davon aus, dass der Beschäftigung s-
aufbau moderat anhalten sollte.  Die Entwicklung des Auslandsgeschäfts sahen die Unte r-
nehmen trotz der Unwägbarkeiten der Ukrainekrise optimistisch. Der IHK -
Geschäftsklimaindex, der die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie die Erwartungen der U n-
ternehmen bündelt, stieg im Sommer 2014 zum dritten Mal in Folge an.  
Der weitere Verlauf der Konjunktur in 2014 wurde seitens der IHK Darmstadt im Herbstb e-
richt zusammengestellt. Trotz der Eintrübung der Konjunktur in Deutschland im dritten 
Quartal liefen die Geschäfte der südhessischen Unternehmen  noch gut. Gegenüber dem

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 11 
Frühsommer hatte sich die Situation auf erfreulichem Niveau stabilisiert. 35  % der Unte r-
nehmen waren zufrieden, weitere 53 % der Unternehmen machten moderate Geschäfte. Nur 
12 % zeigten sich mit ihrer Lage unzufrieden. Der Saldo au s positiven und negativen Lag e-
beurteilungen bleibt damit konstant. Deutlich eingetrübt hatten sich jedoch die Erwartu n-
gen an die kommenden Monate. Nur jedes sechste Unternehmen rechnete noch mit einer 
Verbesserung der Geschäfte. Die große Mehrheit der Unte rnehmen erwartete eine Sei t-
wärtsbewegung, und fast jedes fünfte befürchtete einen Abschwung. Der Saldo aus guten 
und schlechten Einschätzungen sank damit deutlich. Der gesunkene Optimismus schlug 
sich vor allem in den Investitionsplänen nieder. Die Mittel für Investitionen wurden wieder 
reduziert und fokussierten sich auf den Ersatzbedarf. Noch unbeeindruckt zeigten sich die 
Unternehmen bei den Beschäftigungsplänen. So hielt der Beschäftigungsaufbau an, wenn 
auch nur moderat. Anders als die Unternehmen aus Mittel- und Nordhessen sahen die sü d-
hessischen Unternehmen das Auslandsgeschäft fast unverändert optimistisch. Der IHK -
Geschäftsklimaindex knickte im Herbst 2014 ein. Er lag danach bei 110,3  Punkten, jedoch 
noch über der Wachstumsschwelle von 100. Dies bed eutete, dass die südhessische Wir t-
schaft weiter auf einem - allerdings flachen - Wachstumspfad war.  
Zum Jahreswechsel war wieder ein Überhang der positiven Lagebeurteilungen zu verzeic h-
nen. Gegenüber der Herbstumfrage verbesserten sich die Erwartungen an die kommenden 
Monate. Immerhin jedes fünfte Unternehmen rechnete wieder mit einer Verbesserung der 
Geschäfte. Die große Mehrheit der Unternehmen erwartete eine konstante Entwicklung, nur 
jedes sechste eine Verschlechterung (Saldo plus sechs Prozentpunkte). Der Saldo aus guten 
und schlechten Einschätzungen stieg damit um sieben Zähler und dreht e in den positiven 
Bereich.  
Die Entwicklung im Jahresverlauf ist zusammengefasst anhand der Erwartungen der Unte r-
nehmen ablesbar. Nach Abschluss in 2013 mit 113,0  Punkten lag der IHK Geschäftsklimai n-
dex Südhessen im ersten Tertial bei 114,7  Punkten und stieg im zweiten Tertial auf 119,2. 
Im dritten Tertial sackte er in Folge der oben angeführten Verunsicherungen auf 
110,3 Punkte ab. Zum Jahresbeginn 2015 wurde die Lage  von den Unternehmen dann wi e-
der erheblich entspannter gesehen und der Index erholte sich auf 115,4. Die Einschätzung 
lag im gesamten Jahr deutlich über der Wachstumsschwelle von 100 Punkten.  
Die positive wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch in der Zahl der Beschäftigten 
wider. Im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Darmstadt ging die Arbeitslosenquo-
te im Laufe des Jahres von 5,4 % auf 4,8 % zurück. 
  
BRANCHENSITUATION, WETTBEWERBS- UND MARKTVERHÄLTNISSE  
Die Sparkassen stehen in einem i ntensiven Wettbewerb. Neben der verstärkt in den deu t-
schen Markt drängenden Konkurrenz aus dem europäischen und internationalen Ausland, 
lassen sich bei den deutschen Marktteilnehmern nach wie vor zwei wesentliche Entwic k-
lungslinien aufzeigen: zum einen di e Bündelung in große, breit aufgestellte Finanzdiens t-
leistungseinheiten und zum anderen Gruppen wie die S -Finanzgruppe Hessen -Thüringen 
als Teil der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe oder der Genossenschaftsverbund.

12                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Des Weiteren ist die Entwicklung hin zum  Nischenanbieter bzw. dem Spezialistentum zu 
nennen. Insbesondere die letztgenannte Entwicklung wird forciert durch eine Vielzahl an 
„Non-Financials“ wie Handels- und Versandketten, Kfz-Herstellerbanken und Einproduktan-
bietern. Gleichzeitig haben die Direk tbanken ihr Geschäftsmodell erweitert und sprechen 
den internetaffinen, preis - und konditionenbewussten Kunden gezielt mit einer standard i-
sierten Produkt- und Dienstleistungspalette und aggressiver Werbung an.  
Zur größten Herausforderung entwickelt sich d ie extreme Niedrigzinspolitik der EZB, die 
nunmehr für längere Zeit erwartet wird.  
Die Marktanteile im Zielkundensegment der Sparkassen, d.  h. im Privat - und mittelständ i-
schen Unternehmerkundengeschäft, sind weiter stark umkämpft, was sich in einem erhö h-
ten Margendruck und Konditionsangeboten, die einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation 
nicht immer standhalten, widerspiegelt.  
Darüber hinaus gehören zwei Langfristtrends zu den Rahmenbedingungen für die Sparka s-
sen, die bereits vor dem Beginn der Finanz - und Staatsschuldenkrise eingesetzt haben und 
die sich noch weit in die Zukunft hinein fortsetzen werden: Dies sind der demografische 
Wandel und der nicht umkehrbare Trend hin zum Online-Banking und -Vertrieb.  
Der demografische Wandel bringt eine Veränderu ng der Produktnutzungsstrukturen. Au f-
grund der positiven Entwicklung der Wohnbevölkerung im Geschäftsgebiet der Sparkasse 
erwarten wir für unser Haus allerdings nur Auswirkungen in Verbindung mit der Alterung 
der Bevölkerung. Aufgrund unseres flächendecken den Geschäftsstellennetzes sehen wir 
uns hier für die Zukunft gut aufgestellt. 
Vom Trend hin zum Online-Banking und zu Online-Abschlüssen haben in der Vergangenheit 
vor allem Direktbanken und branchenfremde Anbieter profitiert. Um Marktanteile zu halten 
bzw. zurückzugewinnen, sind verstärkte Anstrengungen im Online -Vertrieb erforderlich. 
Dabei gilt es, die Stärken des Filialvertriebs sowie das breite und qualitativ hochwertige B e-
ratungsangebot durch einen leistungsfähigen Online-Vertrieb wirkungsvoll zu ergänzen. 
Unser Geschäftsgebiet liegt in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Geogr a-
fisch eingebettet zwischen den Wirtschaftszentren Rhein -Main und Rhein -Neckar rangiert 
Südhessen in Standortuntersuchungen regelmäßig unter den führenden Regio nen. Dies 
resultiert nicht nur aus der guten infrastrukturellen Anbindung des Geschäftsgebietes.  
Darmstadt als Universitäts - und Hochschulstandort und der Landkreis Darmstadt -Dieburg 
bieten innovativen Unternehmen eine breite Basis an gut ausgebildeten Absolventen unter-
schiedlichster Fachrichtungen. Ein ausgewogener Branchenmix sowie eine Vielzahl von B e-
hörden und Forschungseinrichtungen runden die Unternehmensstruktur des Geschäftsg e-
bietes ab. Die Arbeitslosenquote liegt in unserer Region traditionell unt er dem Bunde s-
schnitt.  
Vor diesem Hintergrund weist Darmstadt eine hohe Attraktivität und damit verbunden auch 
eine hohe Wettbewerbsdichte im Bereich der Finanzdienstleister auf. Aus der Fusion der

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 13 
Volksbank Südhessen-Darmstadt eG im Jahr 2012 sowie der Ve reinigten Volksbank Grie s-
heim-Weiterstadt eG mit der Frankfurter  Volksbank eG ist eine weitere Verstärkung der 
Wettbewerbssituation vor Ort eingetreten. Mit der Oberbank  AG kam im vergangenen Jahr 
ein neuer Wettbewerber hinzu; ein weiteres Indiz für die  hohe Attraktivität des Standorts 
Darmstadt und die daraus ableitbaren Potenziale. Gesamtwirtschaftliche Tendenzen und 
regionale Besonderheiten wirken auf die Geschäftsentwicklung unseres Hauses und sind im 
Rahmen von strategischen und operativen Planungen zu  berücksichtigen. Diese beschre i-
ben wir ausführlich im Rahmen der Gesamthausplanung. 
 
RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN DER SPARKASSE  
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsf ä-
hige Anstalt des öffentlichen Rechts. Trä ger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg. Sie unterstützen unser Haus bei der Erfüllung seiner Aufgaben mit der 
Maßgabe, dass ein Anspruch der Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflic h-
tung der Träger, der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, nicht besteht. Die Sparkasse 
haftet für ihre Verbindlichkeiten mit ihrem gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist unsere 
Sparkasse dem Stützungsfonds des Sparkassen - und Giroverbandes Hessen -Thüringen 
(SGVHT) und dem bundesweiten  Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation 
angeschlossen.  
Mitte November 2014 hat die Bundesregierung den Entwurf des Einlagensicherungsgese t-
zes verabschiedet, mit dem eine EU -Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden soll. 
Mit dem In-Kraft-Treten des Gesetzes ist spätestens für den 3.7.2015 zu rechnen. Institut s-
sichernde Systeme, wie der bestehende Haftungsverbund der deutschen Sparkassen -
Finanzgruppe, können auch in Zukunft - nach rechtlicher und finanzieller Anpassung an die 
neuen gese tzlichen Vorgaben und aufsichtsrechtlicher Anerkennung  - als Einlagensich e-
rungssysteme fortbestehen. Aktuell werden in der Sparkassenorganisation Gespräche zur 
Anpassung des Haftungsverbunds an die neuen Rahmenbedingungen geführt. Kernelement 
der EU-Einlagensicherung ist das Ansparen eines Zielvolumens (Ansparphase: zehn  Jahre) 
von 0,8 % der gedeckten Einlagen (Kundeneinlagen bis 100  TEUR pro Kunde) in jedem g e-
setzlich anerkannten Einlagensicherungssystem. 
Öffentlicher Auftrag, kommunale Trägerschaft und öf fentliche Rechtsform der Sparkassen 
gehören untrennbar zusammen. Die Erfüllung des öffentlichen Auftrags besteht für uns d a-
rin, Bevölkerung, Wirtschaft und Kommunen flächendeckend mit qualitativ anspruchsvollen 
und bezahlbaren Finanzdienstleistungen zu ver sorgen. Unsere Orientierung an den Be -
dürfnissen des Kunden gilt für die Privatkunden ebenso wie für Unternehmen. Mit 45  Ge-
schäftsstellen sind wir in unserem Geschäftsgebiet flächendeckend vor Ort. Darüber hinaus 
zählen wir zu den bedeutenden Arbeitgebern der Region und sind einer der größten Ausbil-
der im Berufsfeld Bankkaufleute in Südhessen.  
Gemäß § 15 Abs. 2 HSpG haben wir dem Lagebericht einen statistischen Bericht über die Er -
füllung des öffentlichen Auftrags der Sparkasse im Geschäftsjahr 2014 beigefügt.

14                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
GESCHÄFTSVERLAUF 
Bilanzwirksames Geschäft 
Wachstum, insbesondere im Kundenkreditgeschäft, führte zu einem Anstieg der Bilan z-
summe um 34,4  Mio. EUR auf 4.122,2  Mio. EUR. Sowohl bei den Kundeneinlagen als auch  
-krediten erreichte die Sparkasse histo rische Höchststände. Das Geschäftsvolumen (Bilan z-
summe und Eventualverbindlichkeiten) stieg um 1,0 % auf 4.210,9 Mio. EUR. Das Wachstum 
im Kundengeschäft wurde auch im vergangenen Jahr dazu genutzt, Eigenanlagen bzw. Ve r-
bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzubauen. Die Zuwächse bei den Sichteinlagen 
und bei den Kontokorrentkrediten lagen über unseren Planwerten.  
 
 2014 2013 Veränderung 
 Mio. EUR 
Geschäftsvolumen 4.210,9 4.169,4 41,5 
 
Kreditgeschäft 
Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkred ite und unwiderrufliche Kreditzusagen) konnte 
im Geschäftsjahr um 117,1 Mio. EUR auf 2.922,4 Mio. EUR gesteigert werden.  
Die darin enthaltenen Forderungen an Kunden erhöhten sich um 103,9 Mio. EUR (4,0 %) auf 
2.674,8 Mio. EUR und lagen damit - außer bei d en Kontokorrentkrediten  - unter unseren 
Erwartungen. Das Wachstum betraf - außer bei Weiterleitungsdarlehen - alle Teilportfolien. 
Das Volumen der Kredit - und Darlehensneuzusagen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr 
um 34,8 Mio. EUR auf 476,2 Mio. EUR. Dies ist insbesondere auf höhere Zusagen im Bereich 
der Wohnungsbaudarlehen zurückzuführen. 
 
 2014 2013 Veränderung 
 Mio. EUR 
Forderungen an Kunden 2.674,8 2.570,9 103,9 
    Kontokorrentkredite 69,0 66,3 2,7 
    Realdarlehen 1.383,7 1.325,1 58,6 
    Kommunaldarlehen 275,2 224,0 51,2 
    Sonstige Darlehen 946,9 955,5 -8,6

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 15 
 2014 2013 Veränderung 
 Mio. EUR 
Forderungen an Kunden 
(nach Kundengruppen) 
 
2.674,8 
 
2.570,9 
 
103,9 
    Geschäftskunden 1.436,8 1.377,5 59,3 
    Privatkunden 1.045,1 1.015,9 29,2 
    Öffentliche Haushalte 192,9 177,5 15,4 
 
Eigenanlagen 
Die Position Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere reduzierte 
sich in Verbindung mit der Steigerung des Kundenkreditvolumens um 139,7  Mio. EUR auf 
688,3 Mio. EUR.  
Die Aufteilung der Bestände nach Restlaufzeiten stellte sich zum Jahresende wie folgt dar: 
76,7 % (Vorjahr 74,4 %) hatten kurze bzw. mittlere Restlaufzeiten mit Fälligkeiten innerhalb 
der nächsten vier Jahre, 23,3  % (Vorjahr 25,6 %) hatten Restlaufzeiten im langf ristigen Be-
reich. Die Zugänge während des Jahres betrafen, bis auf im Rahmen von Kreditbasket -
Transaktionen der S -Finanzgruppe erworbene Credit -Linked-Notes (Anlagevermögen), aus-
schließlich Wertpapiere der Liquiditätsreserve. 
Der Bestand an Aktien und ande ren nicht festverzinslichen Wertpapieren betrug zum 
31.12.2014 126,7  Mio. EUR (Vorjahr 77,0  Mio. EUR). Der Zuwachs resultiert aus der Auf -
stockung unseres Spezialfonds. 
Die Bewertung des Wertpapierbestandes erfolgt nach dem strengen Niederstwertprinzip.  
Der Buchwert der Beteiligungen und der Anteile an verbundenen Unternehmen betrug zum 
Jahresende 40,5 Mio. EUR (Vorjahr 40,6 Mio. EUR). Die beiden größten Positionen bilden die 
Beteiligungen am SGVHT in Höhe von 26,2  Mio. EUR und an der HEAG Holding AG in Hö he 
von 8,7 Mio. EUR.  
Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich bedingt durch einen überproportionalen 
Zuwachs bei den täglich fälligen Forderungen aus der laufenden Verrechnung gegenüber 
der eigenen Girozentrale zum 31.12.2014 um 18,4 Mio. EUR auf 468,6 Mio. EUR.  
Der Anteil der Eigenanlagen an der Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 32,1 % (Vorjahr 
34,1 %). Diese Reduzierung entsprach unserer Planung.

16                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Einlagen von Kunden 
Die Kundeneinlagen einschließlich Eigenemissionen der Sparkasse erhöhten s ich um  
8,8 Mio. EUR auf 3.451,8  Mio. EUR und entsprachen damit 83,7  % (Vorjahr 84,2  %) der B i-
lanzsumme. Der Schwerpunkt der Geldanlagen lag aufgrund der anhaltenden Niedrigzin s-
phase nach wie vor im kurz- und mittelfristigen Bereich. 
Die täglich fälligen E inlagen inklusive der Guthaben auf den Geldmarktkonten (Zins  & Cash) 
erhöhten sich im Berichtsjahr um 85,9  Mio. EUR auf 1.864,7 Mio. EUR (+4,8 %). Die Termin-
einlagen betrugen zum Jahresende 223,4  Mio. EUR ( -45,6 Mio. EUR). Die Gesamtposition 
Spareinlagen erhöhte sich um 32,3  Mio. EUR auf 942,8  Mio. EUR. Der Bestand an Sparka s-
senbriefen lag mit 358,4  Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (408,5  Mio. EUR). Die verbrie f-
ten Verbindlichkeiten (IHS) verringerten sich um 17,9  % auf 61,4  Mio. EUR. Mit Ausnahme 
der Sichteinlagen wurden in allen Positionen die Bestandsziele unterschritten. 
 
 2014 2013 Veränderung 
 Mio. EUR 
Einlagen von Kunden 3.451,8 3.443,0 8,8 
Spareinlagen 942,8 910,5 32,3 
Sichteinlagen 1.864,7 1.778,8 85,9 
Begebene Schuldverschreibungen 61,4 74,8 -13,4 
Sonst. Kundenverbindlichkeiten 
bis 5 Jahre 
 
549,1 
 
646,0 
 
-96,9 
Sonst. Kundenverbindlichkeiten 
über 5 Jahre 
 
33,8 
 
32,9 
 
0,9 
 
Refinanzierung Kreditinstitute 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verzeichneten einen geringfügigen Rüc k-
gang um 4,9  Mio. EUR auf 217,4  Mio. EUR. Vor dem Hintergrund der Zinsentwicklung im 
Laufe des Jahres wurde zur Stabilisierung der Ertragslage planmäßig ein weiterer Sparkas-
senbrief an Kreditinstitute vorzeitig zurückgekauft. Die Refinanzierung bei Kreditinstit uten 
bestand somit zum Jahresende im Wesentlichen nur noch aus zweckgebundenen Weiterle i-
tungsmitteln und einer Tagesgeldaufnahme.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 17 
Rücklagen 
Im Jahr 2014 wurde wie im Vorjahr ein Bilanzgewinn von 16,0  Mio. EUR ausgewiesen. Nach 
dem Gewinnverwendungsvorschl ag des Vorstands sollen mit Feststellung des Jahresa b-
schlusses 11,0  Mio. EUR den Rücklagen zugeführt und 5,0  Mio. EUR an die Träger ausg e-
schüttet werden. Nach der vom Verwaltungsrat im Rahmen der Gewinnverwendung noch zu 
beschließenden Rücklagenzuführung wird die Sicherheitsrücklage 341,7 Mio. EUR betragen, 
das entspricht einer Erhöhung um 3,3 %.  
Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte eine Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken in H ö-
he von 16,7 Mio. EUR auf insgesamt 67,3 Mio. EUR.  
Neben der Sicherheitsrücklage und dem Fonds für allgemeine Bankrisiken verfügt die Spar -
kasse über umfangreiche ergänzende Eigenkapitalbestandteile in Form der Vorsorgerese r-
ven gemäß § 340f HGB.  
 
Nicht bilanzwirksames Kundengeschäft 
Kunden-Wertpapiergeschäft  
Die Finanzmärkte waren 2014 von zunehmenden Unsicherheiten geprägt. Trotz umfangre i-
cher geldpolitischer Maßnahmen entwickelten die privaten Ausgaben zumeist keine Dyn a-
mik, was sich in einem relativ geringen Wachstum äußerte. Geopolitische Spannungen s o-
wie die Ebola-Krise hatten nur kurzfristigen Einfluss auf die Entwicklung der Märkte. 
Das ungünstige Gemisch aus verhaltenem Wirtschaftswachstum und hoher Verschuldung 
trat nach der Jahresmitte wieder verstärkt ins Bewusstsein der Marktteilnehmer. Eine Flucht 
in die Qualität spiegelte sich auch in der Performance der Anlageinstrumente wider. Beacht-
lich fiel der Ertrag langlaufender deutscher Staatsanleihen aus, der US -Dollar feierte ein 
Comeback, US -Aktien und Schweizer Wertpapiere entwickelten sich besonders gut. Ang e-
sichts wachsender Angebotsüberschüsse fielen die Notierungen für Rohöl unter die lan g-
jährigen Durchschnittswerte. Das Zinsniveau in Europa erreichte ein neues Allzeittief. 
Die konsequente Umsetzung des Beratungsprozesses Anlageberatung führte zu einem i n-
tensiveren A nlagegeschäft und zu gestiegenen Wertpapieranlagen, insbesondere bei den 
Fondslösungen. Trotz sehr geringer Zinsen auf Tagesgeldkonten halten unsere Kunden i m-
mer noch sehr große Bestände in Liquidität. 
 
 2014 2013 Veränderung 
 Mio. EUR 
Kundendepotbestand (Kurswerte) 771,6 757,7 13,9 
    darunter DekaBankDepot 333,5 291,8 41,7

18                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Verbundgeschäft  
SparkassenVersicherung  
Das Versicherungsgeschäft verlief 2014 insgesamt sehr positiv. Mit einer Steigerung weit 
über 100 % bei Stück und Volumen zeigte dabei de r Absatz von KFZ -Versicherungen eine 
besonders erfolgreiche Entwicklung.  
In der Geschäftssparte Komposit (Haftpflicht -, Unfall-, Sach- und Rechtschutzversicherung) 
setzte sich der bereits seit einigen Jahren erkennbare positive Trend mit +  14 % auf die 
Netto-Neu- und Mehrprämie auf sehr hohem Niveau weiter fort.  
Zudem konnten auch im Bereich der privaten Altersvorsorge wieder mehr Kunden von deren 
Wichtigkeit überzeugt werden. In diesem Bereich belief sich der Zuwachs auf 6,5  Mio. EUR 
bzw. 25,2 % bezogen auf die Beitragssumme. 
Landesbausparkasse (LBS) 
Die verstärkte Nutzung der staatlichen Förderung über Wohn-Riester-Bausparverträge setz-
te sich auch 2014 fort. In diesen Tarifen wurde der Absatz auf ca. 18  Mio. EUR mehr als ve r-
doppelt. Vor diesem Hintergrun d entwickelte sich auch die Gesamtbausparsumme mit e i-
nem Plus von ca. 26 % gegenüber dem Vorjahr sehr erfreulich.  
 
Nicht bilanzwirksames Eigengeschäft 
Zur Absicherung von Marktpreisrisiken wurden im Jahr 2014 derivative Sicherungsin -
strumente in Form von Zinsswaps eingesetzt. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im 
Anhang Ziffer E. 
 
PERSONAL- UND SOZIALBEREICH  
Unsere Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg unserer Sparkasse bei. Ihr Engagement, 
ihre Motivation und insbesondere die Qualität ihrer Leist ungen sind wesentliche Faktoren 
zur Zukunftssicherung unseres Hauses. Sie verkörpern mit ihrer Persönlichkeit die Sparka s-
se und geben unserer Leistung ein Gesicht. 
Die Ausrichtung der Personalpolitik erfolgt im Sinne der Kundenorientierung. Dies betrifft 
die Personalplanung, -gewinnung und -entwicklung, die Leistungsbeurteilung von Mitarbei-
tern, den Einsatz von Vergütungsanreizsystemen sowie die Rolle der Führungskraft. 
Zum Jahresende 2014 beschäftigten wir insgesamt 856 Mitarbeiter/innen einschließlich der 
Auszubildenden. Davon arbeiteten 303 Personen in Teilzeit, die in unterschiedlichen Varian-
ten angeboten wird. 12 Mitarbeiter/innen (5,13 MAK) befanden sich in der Freistellungspha-
se der Altersteilzeit.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 19 
 31.12.2014 31.12.2013 Veränderungen 
 Anzahl 
Personen 
MAK* Anzahl 
Personen 
MAK* Anzahl 
Personen 
MAK* 
Vorstandsmitglieder 3 3,00 3 3,00 - - 
Angestellte 
Vollzeit- u. Teilzeitbeschäftigte 
einschließlich ruhender  
Beschäftigungsverhältnisse 775 639,29 
 
 
 
793 
 
 
 
650,93 
 
 
 
-18 
 
 
 
-11,64 
gewerbliche Arbeitnehmer 14 6,70 15 7,34 -1 -0,64 
Auszubildende und  
Praktikanten 
 
64 
 
64,00 
 
68 
 
68,00 
 
-4 
 
-4,00 
Summe Beschäftigte 856** 712,99 879** 729,27 -23 -16,28 
*  MAK = Mitarbeiterkapazitäten 
** einschließlich Mitarbeiter/innen in der Freistellungsphase der ATZ (2014: 12, 2013: 15) 
Unsere Mitarbeiter/innen zeichnet eine im Durchschnitt lange Betriebszugehörigkeit aus. Im 
Jahre 2014 feierten 20  Mitarbeiter/innen ihr 25 -jähriges und 9  Mitarbeiter/innen ihr  
40-jähriges Dienstjubiläum. 
Die Vergütungsregelung unseres Hauses erfolgt auf Basis des Tarifvertrags für den öffentl i-
chen Dienst (TVöD). Neben den tariflich vereinbarten Komponenten der Sparkassensonde r-
zahlung (SSZ) gehören auch gesonderte Dienstvereinbarungen sowie individuelle Gehalt s-
modelle zur Vergütungsregelung unseres Hauses. 
Ausbildung 
Durch den Einsatz unterschiedlicher Auswahlmethoden (Einstellungstest, Assessment -
Center und Einstellungsgespräch) wird den gestiegenen Anforderungen bei der Auswahl 
geeigneter Bewerber Rechnung getragen. Unser Ausbildungskonz ept bietet den jungen 
Menschen die Möglichkeit, sich zu handlungskompetenten Mitarbeiter/innen zu entwickeln. 
Die Verzahnung theoretischer Kenntnisse mit praktischen Ausbildungsinhalten stellt einen 
hervorragenden und zielgerichteten Einstieg in das Berufs leben dar. Durch einen an der 
Ausbildungsordnung ausgerichteten innerbetrieblichen Unterricht, eine enge Zusamme n-
arbeit mit der Berufsschule und durch die Einbindung unserer Verbundpartner (LBS und SV) 
bei der Vermittlung produktorientierter Ausbildungsinh alte erfüllen wir die Anforderungen 
an eine qualifizierte Ausbildung für den Beruf Bankkaufmann/ -frau. Darüber hinaus studi e-
ren vier Mitarbeiter/innen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (Studienort Mann-
heim). 
Zum Ausbildungsinhalt zählen auch vers chiedene Gruppen- und Projektarbeiten. Mit Ko m-
munikations- und Präsentationstrainings werden die Auszubildenden auf die interessanten 
und verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet. Bereits frühzeitig vor Ausbildungsende 
werden durch Personalentwicklungsgespräche die Weichen für eine künftige Zusammena r-
beit gestellt. Zum 1.8.2014 haben wir 21  Auszubildende für den Beruf Bankkaufmann/ -frau

20                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
eingestellt. Mit 64 Auszubildenden zum 31.12.2014 sind wir einer der größten Ausbilder im 
Berufsfeld Bankkaufleute in Süd hessen. 25  Auszubildende beendeten ihre Ausbildung im 
vergangenen Jahr erfolgreich und wurden in ein Angestelltenverhältnis übernommen.  
Weiterbildung  
Zur Sicherung einer angemessenen Weiterbildung steht allen Mitarbeiter/innen ein umfang-
reiches Angebot f ür Qualifizierung und „Lebenslanges Lernen“ zur Verfügung. Der Fokus 
liegt auf einer adressatengerechten Entsendung zu internen und externen Aus - und Fortbil-
dungsmaßnahmen. Dabei stehen unterschiedliche extern begleitete Bildungswege zur Ver -
fügung: 
 „Traditionelle“ Sparkassen -Weiterbildung über die Lehrgänge zum/r Sparkassenfach -
wirt/in und Sparkassen -/Bankbetriebswirt/in der Sparkassenakademie Hessen -Thürin-
gen sowie zum/r Diplom -Sparkassenbetriebswirt/in der Hochschule der Sparkassen -Fi-
nanzgruppe - University of Applied Sciences, Bonn 

  Fachspezifische Aus - und Weiterbildung über die zertifizierten Fachseminare der vor -
genannten Bildungseinrichtungen 
 Studienmöglichkeiten zur Erlangung der Abschlüsse Bachelor oder Master an der Hoch-
schule der Sparkassen-Finanzgruppe, Bonn 

  Studien- und Weiterbildungsangebote anderer Anbieter wie der FOM (Hochschule für 
Oekonomie & Management, Frankfurt am Main) 
Intern bieten wir u. a. ein Förderprogramm für überdurchschnittlich gute Auszubildende und 
spezielle Weiterbildungsprogramme für Privatkunden- und Individualkundenbetreuer sowie 
Führungskräfte an. Die Betreuung und Schulung der Geschäftsstellenleiter und Privatku n-
denbetreuer erfolgt durch spezielle Trainings- und Coachingmaßnahmen. In den Fachberei-
chen kommen anlass- und fachbezogene Weiterbildungsmaßnahmen zum Einsatz. 
 
FÖRDERUNG GEMEINNÜTZIGER/KARIKATIVER EINRICHTUNGEN UND PROJEKTE  
Im Rahmen unseres öffentlichen Auftrags übernehmen wir Verantwortung für die Menschen 
vor Ort. Über Spenden und im Rahmen von Sponsoring initiieren und fördern wir diejenigen 
Maßnahmen, die den Bürgern unserer Region wichtig sind und mit denen regionale Stärken 
ausgebaut werden können. Über unsere Jubiläumsstiftung unterstützen wir die Förderung 
kultureller und sozialer Zwecke in unserem Geschäftsgebiet und verstärke n so die positive 
Wirkung für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld. Mit unserem Ludwig -Metzger-
Preis haben wir einen wichtigen Bürgerschaftspreis etabliert.  
Ergänzend verweisen wir auf den dem Lagebericht gemäß §  15 Abs. 2 HSpG als Anlage bei -
gefügten statistischen Bericht über die Erfüllung des öffentlichen Auftrags der Sparkasse im 
Geschäftsjahr 2014.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 21 
VERMÖGENSLAGE 
Die Eigenkapitalquote unseres Hauses betrug zum Bilanzstichtag 23,2  % (bei einer Kernka-
pitalquote von 16,9  %) und überschritt da mit deutlich den vorgeschriebenen Mindestwert 
von 8,0  %. Dabei wurden zur Ermittlung des Adressenausfallrisikos der Kreditrisikostan -
dardansatz und des operationellen Risikos der Basisindikatoransatz zu Grunde gelegt.  
 
Bankaufsichtsrechtliche Kennzahlen 2014 2013 
 Mio. EUR 
Bilanzielles Eigenkapital 330,7 319,7 
Risikopositionen gemäß der Solvabilitäts-
verordnung (SolvV; 2013) bzw. CRR* (2014) 
 
2.261,0 
 
2.096,1 
Eigenmittel 
darunter: Kernkapital 
524,2 
381,2 
501,0 
354,2 
 in % 
Eigenmittelquote (Gesamtkennziffer) 23,2 23,9 
Kernkapitalquote  16,9 16,9 
* Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung 
der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 - Capital Requirements Regulation 
Die Vermögenslage der Sparkasse ist geordnet. Die Basis für eine zukünftige Geschäftsau s-
weitung ist gegeben.  
 
FINANZLAGE 
Die Zahlungsfähigkeit unseres Hauses war aufgrund einer ausgewogenen Liquiditätspl a-
nung im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Hinsichtlich der Steuerung der Liquiditätsri-
siken verweisen wir auf die Ausführungen im Risikobericht. Die Anforderungen der Liquid i-
tätsverordnung wurden stets eingehalten.  
Die Bandbreite im Laufzeitband  I (Verhältnis der kurzfristigen Zahlungsmittel zu den kur z-
fristigen Zahlungsverpflichtungen) lag im Geschäftsjahr zwischen 1,75 und 2,02. Die gefo r-
derte Mindestquote von 1,00 wurde damit deutlich überschritten. 
Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften wurden entsprechende Guthaben bei der 
Deutschen Bundesbank unterhalten.  Das An gebot zur Refinanzierung in Form von Offe n-
marktgeschäften der Deutschen Bundesbank wurde nicht in Anspruch genommen. Ove r-
night-Kredite (Spitzenrefinanzierungsfazili tät) wurden nicht genutzt. Für die Inanspruc h-
nahmen der von der Deutschen Bundesbank eingeräumten Refinanzierungsangebote haben 
wir Wertpapiere im Rahmen des Pfandpoolverfahrens verpfändet. Darüber hinaus stellt die 
Landesbank Hessen-Thüringen der Sparkasse eine Liquiditätskreditlinie zur Verfügung.

22                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
ERTRAGSLAGE 
Die nachfolgende Tabelle stellt die  Überleitungsrechnung von der handelsrechtlichen B e-
trachtung der Gewinn - und Verlustrechnung (GuV) zur betriebswirtschaftlichen Darstellung 
im Betriebsvergleich der Sparkassenorganisation dar. 
Gewinn- und Verlust- 
rechnung 
 
Mio. EUR 
Überleitung 
Mio. EUR 
 
Mio. EUR 
Betriebswirtschaftliches 
Ergebnis 
Zinsspanne 
(einschl. laufender Erträge) 
87,1 2,8 89,9 Zinsüberschuss 
Provisionsüberschuss 24,2 0,6 24,8 Provisionsüberschuss 
Verwaltungsaufwendungen 
und Abschreibungen -68,5 1,9 -66,6 Personal- und  
Sachaufwand 
Teilbetriebsergebnis 42,8 5,3 48,1 --- 
Handelsergebnis 0,1 0,0 0,1 Handelsergebnis 
Saldo sonstige Erträge und 
Aufwendungen 0,9 1,2 2,1 Saldo sonstige Erträge 
und Aufwendungen 
Betriebsergebnis 
vor Bewertung 43,8 6,5 50,3 Betriebsergebnis 
vor Bewertung 
Bewertungsergebnis -14,2 0,0 -14,2 Bewertungsergebnis 
Betriebsergebnis 
nach Bewertung 29,6 6,5 36,1 Betriebsergebnis 
nach Bewertung 
Außerordentliches 
Ergebnis 0,0 -6,7 -6,7 Neutrales Ergebnis 
Ergebnis vor Steuern 29,6 -0,2 29,4 Ergebnis vor Steuern 
Steuern vom Ertrag 
und Sonstige Steuern -13,6 0,2 -13,4 Steuern vom Ertrag 
Jahresüberschuss 16,0 0,0 16,0 Jahresüberschuss 
Grundlage für die Analyse der Ertragslage bilden die nach den Regeln des Betriebsvergle i-
ches der Sparkassenorganisation ermittelten K ennzahlen. Bei dem Betriebsvergleich ha n-
delt es sich um eine betriebswirtschaftliche Darstellung von Erfolgskennzahlen auf Basis 
des Verhältnisses zur Durchschnittsbilanzsumme (DBS) des Geschäftsjahres. Periodenfre m-
de und außergewöhnliche Posten werden dab ei nach einheitlichen Regelungen dem auße r-
ordentlichen Ergebnis zugerechnet.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 23 
Betriebswirtschaftliches Ergebnis 2014 2013 Veränderung 
Wesentliche Ergebnispositionen Mio. EUR in % 
der DBS 
Mio. EUR in % 
der DBS 
Mio. EUR 
DBS 4.149,4  4.092,4  57,0 
Zinsüberschuss 89,9 2,17 90,1 2,20 -0,2 
Provisionsüberschuss 24,8 0,60 24,1 0,59 0,7 
Personal- und Sachaufwand -66,6 -1,61 -64,0 -1,56 -2,6 
Handelsergebnis 0,1 0,00 0,1 0,00 0,0 
Saldo sonstige Erträge und 
Aufwendungen 
2,1 0,05 1,7 0,04 0,4 
Betriebsergebnis vor Bewertung 50,3 1,21 52,0 1,27 -1,7 
Bewertungsergebnis -14,2 -0,34 -16,0 -0,39 1,8 
   darunter: Zuführung zum Fonds für  
                      allgemeine Bankrisiken 
 
-16,7 
 
-0,40 
 
-16,0 
 
-0,39 
 
-0,7 
Betriebsergebnis nach Bewertung 36,1 0,87 36,0 0,88 0,1 
Neutrales Ergebnis -6,7 -0,16 -4,6 -0,11 -2,1 
Ergebnis vor Steuern 29,4 0,71 31,4 0,77 -2,0 
Steuern vom Ertrag -13,4 -0,32 -15,4 -0,38 2,0 
Jahresüberschuss 16,0 0,39 16,0 0,39 0,0 
 
 
 2014 2013 Veränderung 
in %-Punkten  in % 
Aufwand- und Ertragsrelation (CIR) 57,0 55,2 1,8 
 
 
 2014 2013 Veränderung 
 Mio. EUR 
Sicherheitsrücklage vor Zuführung 330,7 319,7 11,0 
Ergebnis der normalen  
Geschäftstätigkeit 
 
36,1 
 
36,0 
 
0,1 
 in % in %-Punkten 
Eigenkapitalrentabilität 10,9 11,3 -0,4

24                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Zinsergebnis 
Der Zinsertrag lag mit 118,9  Mio. EUR um 6,3 % unter dem Vorjahreswert (126,9  Mio. EUR). 
Dem standen 24,5 Mio. EUR Zinsaufwand (Vorjahr: 31,2 Mio. EUR) gegenüber. Daraus ergibt 
sich - unter Berücksichtigung des Zinsergebnisses aus Derivaten in Höhe von -4,5 Mio. EUR 
(Vorjahr: -5,6 Mio. EUR) - ein Zinsüberschuss in Höhe von 89,9  Mio. EUR; das entspricht  
2,17 % der DBS. Der Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendste Ertragsquelle, auch 
wenn die lang anhaltende Niedrigzinsphase sich hier reduzierend ausw irkte. So konnten 
höher verzinste fällige Eigenanlagen unter Beachtung des Risikoaspekts nur zu niedrigeren 
Zinssätzen wieder angelegt werden, während auf der Passivseite die Möglichkeiten der 
Zinsanpassung äußerst gering waren bzw. sind. Da sich der Zinse rtrag im Vergleich zum 
Zinsaufwand stärker reduzierte, weist der saldierte Zinsüberschuss einen gegenüber dem 
Vorjahr niedrigeren Wert aus. Der Zinsertrag und der Zinsaufwand lagen unter dem Pla n-
wert. Die Planabweichungen resultieren insbesondere aus einem  stärkeren Rückgang der 
Zinsen im Laufe des Jahres 2014 als in der Planung angenommen.  
Zur Stabilisierung des Zinsergebnisses in den Folgejahren wurden im Jahr 2014 vor dem 
Hintergrund der Zinsentwicklung insgesamt 50  Mio. EUR Sparkassenbriefe an Kreditinstitu-
te vorzeitig zurückgekauft. Die dafür zu zahlenden Vorfälligkeitsentgelte betrugen 
1,9 Mio. EUR. Darüber hinaus wurden Zinssicherungsgeschäfte zur Reduzierung künftiger 
Zinsaufwendungen vorzeitig geschlossen. Die dafür erforderlichen Einmalzahlungen b etru-
gen 5,5 Mio. EUR. Die bezahlten Entgelte sind im Neutralen Ergebnis enthalten. 
 
Provisionsergebnis 
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 0,7 Mio. EUR auf 24,8 Mio. EUR (0,60 % der DBS) 
und übertraf damit unseren Planwert. Besondere Bedeutung für das  Provisionsergebnis 
haben unverändert der Zahlungsverkehr, das Wertpapiergeschäft und die Vermittlung von 
Verbundprodukten. Beim Provisionsertrag aus Wertpapieren und Immobilien sowie aus der 
Vermittlung von Bauspar- und Versicherungsverträgen konnte ein leichtes Plus in Höhe von 
0,2 Mio. EUR verzeichnet werden, allerdings wurden damit die angestrebten Absatzzahlen 
und damit die Planzahlen nicht erreicht. 
 
Sonstige ordentliche Erträge 
Die sonstigen ordentlichen Erträge lagen mit 3,7  Mio. EUR (0,09  % der DBS ) um 
0,1 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres. Die größte Einzelposition stellten nach wie vor 
die Mieterträge mit 2,9 Mio. EUR dar.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 25 
Verwaltungsaufwendungen 
Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich 2014 um 4,1 % auf 66,6 Mio. EUR (1,61 % der 
DBS). 
Der Personalaufwand stieg um 2,2  Mio. EUR auf 44,2  Mio. EUR an. Gründe dafür waren im 
Wesentlichen die Tarifanpassung zum 1.3.2014 sowie höhere Pensionsrückstellungen i n-
folge niedrigerer Abzinsungssätze. 
Der Sachaufwand erhöhte sich um 0,5 Mio. EUR auf 22,4 Mio. EUR. Er lag jedoch unter unse-
rem Planansatz, da unter anderem die Ausgaben für verschiedene Baumaßnahmen zeitlich 
verschoben wurden.  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 
0,3 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR.  
 
Betriebsergebnis vor Bewertung 
Insbesondere die erhöhten Verwaltungsaufwendungen führten zu einem niedrigeren B e-
triebsergebnis vor Bewertung in Höhe von 50,3  Mio. EUR (Vorjahr: 52,0 Mio. EUR). Aufgrund 
des gegenüber der Planung niedrigeren Zinsüberschusses  lag diese Entwicklung geringf ü-
gig unter unseren Erwartungen für 2014.  
 
Bewertungsergebnis 
Im Kreditgeschäft haben wir 2014 erneut ein positives Ergebnis erzielt, was u. a. darauf z u-
rückzuführen ist, dass der Wertberichtigungsbedarf im Kreditgeschäft deut lich unter dem 
Planwert lag. Die Wertpapierbewertung erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip. 
Aufgrund der Kursentwicklungen ergab sich 2014 ebenfalls ein positives Wertpapiererge b-
nis.  
 
Betriebsergebnis nach Bewertung  
Unter Berücksichtigung der er forderlichen Bewertungsmaßnahmen und einer Dotierung 
des Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein Betriebsergebnis nach Bewertung in 
Höhe von 36,1 Mio. EUR (0,87 % der DBS). Damit lagen wir beim operativen Ergebnis in a b-
soluten Zahlen sowohl über d em Vorjahres -Ergebnis als auch über unserer Planung für 
2014.

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Neutrales Ergebnis 
Dem Neutralen Ergebnis werden periodenfremde und außergewöhnliche Posten (z.  B.  
Schadensfälle) zugeordnet; es betrug 2014 -6,7 Mio. EUR (-0,16 % der DBS). Die Neutralen 
Aufwendungen aus Einmalzahlungen für Maßnahmen zur Stabilisierung des Zinsergeb -
nisses (Rücknahme von Sparkassenbriefe an Kreditinstitute sowie  vorzeitige Schließung 
von Zinssicherungsgeschäften) betrugen 2014 7,4  Mio. EUR. Darüber hinaus entfielen von 
den neutralen Aufwendungen 1,6  Mio. EUR auf den Personalaufwand, 0,3  Mio. EUR auf den 
Sachaufwand sowie 0,7 Mio. EUR auf Spenden. 
Die Neutralen Erträge waren maßgeblich von vereinnahmten Vorfälligkeitsentschädigungen 
in Höhe von 2,5 Mio. EUR geprägt. Das Neutrale Ergebnis lag im Wesentlichen aufgrund der 
o. a. Einmalzahlungen zur Stabilisierung des Zinsergebnisses deutlich unter dem Planwert 
für 2014. 
 
Steuern und Jahresüberschuss 
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betrugen im Geschäftsjahr 13,4  Mio. EUR (0,32 % 
der DBS). Nach Einbeziehung aller Ergebniskomponenten konnte ein unveränderter Jahre s-
überschuss von 16,0 Mio. EUR (0,39 % der DBS) ausgewiesen werden.  
 
Aufwands- und Ertragsrelation 
Aus den Erfolgskomponenten des Betriebsergebnisses vor Bewertung ergab sich eine Au f-
wands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio; CIR) von 57,0 % (Vorjahr 55,2 %).  
Entsprechend unserer Planung hat die CIR damit die im Rahmen des Verbundkonzepts des 
SGVHT formulierte strategische Zielsetzung von 60,0  % im Jahr 2014 wie in den Vo rjahren 
deutlich unterschritten. 
 
Eigenkapitalrentabilität 
Die Eigenkapitalrentabilität (Betriebsergebnis nach Bewertung zur Sicherheitsrücklage o h-
ne Bilanzgewinn) beträgt im Berichtsjahr 10,9 % (Vorjahr 11,3 %).

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 27 
GESAMTBEURTEILUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 
Die Geschäftsentwicklung und die Lage unserer Sparkasse sind insgesamt für das G e-
schäftsjahr 2014 als günstig zu bezeichnen. Im Kundengeschäft konnte ein substanzielles 
Wachstum erzielt werden. Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt zwar unter dem Vorjah-
resergebnis, dies ist aber angesichts der ungünstigen Auswirkungen des anhaltend niedr i-
gen Zinsniveaus ein gutes Ergebnis. 
 
NACHTRAGSBERICHT 
Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs haben sich keine Vorgänge von besonderer Bede u-
tung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. 
 
RISIKOBERICHT 
Risikomanagement und Risikocontrolling 
Unsere Risikostrategie sowie die ergänzenden Teilrisikostrategien bilden die Grundlage für 
unser Risikomanagement. 
Unter dem Begriff „Risiko“ verstehen wir eine Verlust - oder S chadensgefahr, die dadurch 
entsteht, dass eine erwartete zukünftige Entwicklung ungünstiger verläuft als geplant oder 
sogar existenzbedrohend wird.  
Risikomanagement bedeutet für uns, dass alle Risiken regelmäßig erkannt, gesteuert und 
überwacht sowie inte rne Kontrollverfahren implementiert werden. Das Risikomanagement 
umfasst dabei sowohl alle Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse, die in uns e-
rem Haus erstellt werden, als auch Dienstleistungen, welche wir von Dritten beziehen, s o-
fern letztere von den Regelungen des §  25a Abs. 2 KWG erfasst werden. Ergänzend sind alle 
Bediensteten, Anlagen, Sach - und Organisationsmittel sowie Rechtsbeziehungen unse rer 
Sparkasse einbezogen.  
Wir nehmen in unserer geschäftspolitischen Ausrichtung grundsätzlich eine  risikoneutrale 
Position ein. Das bedeutet, dass Risiken bei günstigen Risiko-/Chancenprofilen bewusst ein-
gegangen werden, bei ungünstigerem Profil erfolgt in der Regel eine Kompensation oder 
eine Verminderung der Risiken. 
Die Risikomanagementorganisation  beschreibt den aufbau - und den ablauforganisator i-
schen Rahmen der Sparkasse, d.  h. die entsprechenden Strukturen für ein wirkungsvolles 
Risikomanagement. So ist die Funktionstrennung zwischen Risikoüberwachung und Ris i-
kosteuerung bis hin zur Vorstandseben e und auch für den Vertretungsfall gewährleistet. 
Wesentliche Steuerungsentscheidungen werden vom Vorstand getroffen.

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Das Gesamtsystem des Risikomanagements ist in geeigneter Weise in koordinierte Teilsy s-
teme aufgeteilt, so dass eine vollständige Erfassun g und Überwachung aller relevanten R i-
siken, die unser Haus betreffen, gewährleistet ist.  
Das Risikocontrolling ist als Bestandteil des Risikomanagementprozesses die zwingende 
Voraussetzung für eine sachgerechte Analyse und Beurteilung von Risiken. Im Rahm en des 
Risikomanagementprozesses verfolgt das Controlling das Ziel, die Risiken zu überwachen 
sowie die Planung zielorientiert an veränderte Bedingungen anzupassen. Dem Controlling 
obliegt demzufolge die Entwicklung von Planungs -, Kontroll - und Information ssystemen 
sowie deren Implementierung. In diesem Zusammenhang gehört die Gestaltung eines i n-
formativen und zeitgerechten Berichtssystems ebenfalls zum Aufgabengebiet des Contro l-
lings. Darüber hinaus muss eine stetige Kontrolle der Maßnahmen zur Risikosteue rung ge-
währleistet sein. Die Risikocontrolling-Funktion haben wir implementiert. 
Wir sind bestrebt, die ermittelten Risiken im Rahmen der Risikosteuerung aktiv zu beei n-
flussen. Die Steuerungsmaßnahmen zielen darauf ab, die Eintrittswahrscheinlichkeit zu ve r-
ringern oder die Risikoauswirkungen zu begrenzen. Nachdem die Risiken erkannt, bewertet 
und gemessen wurden, obliegt der Risikosteuerung die Analyse sowie eine zeitnahe und 
situationsabhängige Auswahl und Anwendung der Instrumente zur Risiko bewältigung. 
Hierzu gehört auch eine Simulation der einzelnen Risikoabwehrmaßnahmen hinsichtlich 
ihrer Wirkung. 
Die Interne Revision prüft regelmäßig die Angemessenheit und Wirksamkeit der gesamten 
Risikosteuerung. Grundlage der Prüfungshandlungen der Internen Revision  sind die M a-
Risk. Ausgangspunkt der Prüfung des Risikomanagementsystems ist die Risikostrategie.  
Das Risikomanagement wird vom Vorstand als Teil der Corporate Governance gesehen. Das 
Risikomanagementsystem wird - hinsichtlich der Errichtung und laufenden Anwendung - im 
Risikohandbuch dokumentiert.  
Die Risiken werden auf ein Maß beschränkt, welches die Vermögens - und Ertragssituation 
unseres Hauses nicht gefährdet. Bei der Quantifizierung und Steuerung der Risiken werden 
- soweit möglich und im Hinblick au f die Risikobedeutung sinnvoll  - sowohl der Erwa r-
tungswert als auch der Risikofall betrachtet. Wir verfolgen einen Going Concern-Ansatz. 
Zum Zweck der Risikobegrenzung und -steuerung erfolgt eine periodische Risikotragfähi g-
keitsbetrachtung. Aufbauend auf dem unter Berücksichtigung der Ertrags- und Vermögens-
lage vorhandenen Risikodeckungspotenzial und unter Berücksichtigung unserer Risikob e-
reitschaft haben wir ein Gesamtlimitsystem installiert, das den Risikofall abbildet. Das vo r-
handene Risikodeckungspotenzial sowie das Limitsystem werden monatlich überprüft. W e-
sentliche Bestandteile des Risikodeckungspotenzials sind das bereinigte Betriebsergebnis 
vor Bewertung des laufenden Jahres, Reserven nach § 26a  KWG a. F. sowie 20  % der Vo r-
sorgereserven nach §  340f HGB. Weitere Eigenkapitalbestandteile setzen wir nicht ein. Da-
bei werden die zur Verfügung stehenden Risikodeckungspotenziale in Höhe von insg e-
samt 71,0 Mio. EUR nicht vollständig auf einzelne Limite verteilt; über einen so genannten

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 29 
„Puffer“ (12,0  Mio. EUR) können wir auch zwischen den einzelnen Betrachtungszeitpun k-
ten mögliche Limitüberschreitungen abschirmen (Berechnung per 15.1.2015). In unserem 
Limitsystem begrenzen wir Adressenrisiken, Marktpreisrisiken (jeweils rund 48  % des G e-
samtbanklimits) sowie Op erationelle Risiken (rund 4  % des Gesamtbanklimits). Die B e-
trachtung erfolgt jeweils für das laufende Geschäftsjahr, ab 30.6. des laufenden Jahres 
ergänzend auch für das Folgejahr.  
Zusätzlich führen wir quartalsweise Stresstests durch, die außergewöhnliche, aber plausibel 
mögliche risikoartenübergreifende Szenarien betrachten (sogenannte „aE -Stresstests“). 
Hierbei stehen jeweils die Auswirkungen auf unsere Sparkasse im Vordergrund der Betrach-
tung. Wir haben in diesem Zusammenhang zwei Szenarien definiert: E inen deutlichen g e-
samtwirtschaftlichen Einbruch (Rezession) sowie den Ausfall eines großen lokalen Arbei t-
gebers. Im „Rezessions -Szenario“ unterstellen wir beispielsweise einen Anstieg der Kap i-
talmarktzinsen bei gleichzeitiger Verflachung der Zinsstrukturku rve. Negativ wirken auch 
Veränderungen in der Bilanzstrukturentwicklung. Im Kunden - und im Eigengeschäft sim u-
lieren wir den Rückgang von Bonitäten bei Einzeladressen und Branchen, gleichzeitig verlie-
ren gestellte Sicherheiten an Wert. In keiner dieser hypothetischen, aber nicht unmöglichen 
Konstellationen, wäre die Stabilität oder gar die Existenz unserer Sparkasse gefährdet.  
Ergänzend erstellen wir, ebenfalls quartalsweise, einen Stresstest mit dem Fokus auf die 
Liquiditätsrisiken. Ziel dieser Stresstesta nalyse ist es, die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse 
unter der Annahme deutlich verschärfter Parameter, z. B. eines erhöhten Abflusses von 
Kundeneinlagen oder sogenannter „Haircuts“ bei Eigenanlagen, zu simulieren und daraus 
mögliche Handlungsmaßnahmen abzul eiten; auch deren Wirkung auf die Risikotragfähi g-
keit untersuchen wir. Die Szenario-Ergebnisse weisen auf keinen Liquiditätsengpass hin. 
Mindestens einmal jährlich simulieren wir „Inverse Stresstests“. Bei inversen Stresstests 
wird untersucht, welche Ereig nisse die Sparkasse in ihrer Überlebensfähigkeit gefährden 
könnten. Die Überlebensfähigkeit ist dann als gefährdet anzunehmen, wenn sich das u r-
sprüngliche Geschäftsmodell als nicht mehr durchführbar bzw. tragbar erweist. Dabei b e-
trachten wir die Perspektiven „Risikotragfähigkeit“ und „Zahlungsfähigkeit“. Die Ergebnisse 
der inversen Stresstests zeigen, dass nur durch unplausible Ereignisse die Sparkasse g e-
fährdet werden kann. 
Zudem haben wir Regelungen für anlassbezogene Stresstests getroffen. 
Grundlage der Risikoerfassung ist die Klassifikation verschiedener Risikokategorien und  
-arten nach ihrer „Wesentlichkeit“. Mögliche, auch übergreifende, Risikokonzentrationen 
lassen wir in der Betrachtung nicht außen vor. Nur durch eine auf unser Haus abgestimmte, 
klare, zweckmäßige Definition und Abgrenzung der verschiedenen Risiken ist eine Fixierung 
der Aufgaben und der Verantwortung im Risikomanagementprozess möglich. Von besonde-
rer Bedeutung sind dabei insbesondere Marktpreis- und Adressenrisiken. 
Wir setzen derze it Zinsswaps zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken und in geringem 
Umfang auch Kreditderivate zur Absicherung von Bonitätsrisiken ein.

30                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Adressenausfallrisiken  
Das Adressenausfallrisiko beinhaltet im Allgemeinen die Gefahr, dass aufgrund von Bon i-
tätsveränderungen und/oder des Ausfalls einer Person oder einer Unternehmung, zu der 
eine wirtschaftliche Beziehung besteht, Verluste entstehen. 
Im Rahmen des Risikocontrollings von Adressenausfallrisiken erfolgt sowohl eine Betrac h-
tung auf Einzelgeschäfts- als auch auf Portfolioebene. 
Zur Risikoklassifizierung unseres Kreditportfolios auf Ebene des Einzelkreditnehmers nu t-
zen wir die zentral von der Sparkassen  Rating- und Risikosysteme GmbH, einer 100  %igen 
Tochter des DSGV (SR) , entwickelten Verfahren. Gewerblich e Kreditnehmer werden anhand 
von Rating-, Privatkunden durch Scoringverfahren klassifiziert.  
Vom Gesamtbestand der Kreditausleihungen (Zusage oder höhere Inanspruchnahme) an 
Unternehmen und Privatkunden waren zum Jahresende 2014 weiterhin nahezu 100 % einer 
Risikoklassifizierung unterzogen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Verteilung der Volumina 
innerhalb der Risikoklassen sowohl bei den gewerblichen Kreditnehmern als auch bei den 
Privatkunden seit Jahren im Bereich der guten bis befriedigenden Bonitäten liegt.  
Das klassifizierte Kreditvolumen inklusive Kreditzusagen per 31.12.2014 in Höhe von rd. 
3,27 Mrd. EUR verteilt sich auf die Rating-/Scoringnoten wie folgt: 
 
Rating-
/Scoringnote 
31.12.2014 
Anzahl der Kredit-
nehmer 
Volumen  
in TEUR 
 
in % 
Blankoanteile 
1 – 9 67.452 2.952.881 90,3 928.932 
10 – 15  6.072 277.830 8,5 85.100 
16 – 18  873 41.001 1,2 13.930 
Gesamt 74.397 3.271.712 100,0 1.027.962 
Das mit den Noten 1-9 (Risikoklasse I = ohne erkennbare Risiken) klassifizierte Kreditvol u-
men hat sich im V ergleich zum Vorjahr mit 90,3  % nicht verändert. Bei den Noten 10-15 
(Risikoklasse II = mit erhöhten Risiken) ergab sich eine geringfügige Zunahme um  
0,3 %-Punkte auf 8,5  %. Korrespondierend hierzu hat sich das Volumen, welches auf die 
Noten 16-18 (Risikoklasse III = mit Ausfallrisiken) entfällt, um 0,3  %-Punkte auf 1,2 % redu-
ziert. Die berechnete durchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeit liegt bei 1,06 %. 
Insgesamt entspricht die Bonitätsstruktur der klassifizierten Engagements derzeit weitg e-
hend der unter Ertrags- und Risikogesichtspunkten angestrebten Verteilung. Unsere kredit-
geschäftlichen Aktivitäten werden wir weiterhin im Wesentlichen auf Kunden guter und 
mittlerer Bonität (Klassen 1-9) konzentrieren.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 31 
Zur Minimierung von Ausfallrisiken auf Ebene des gewerblichen Einzelkreditnehmers hat 
sich unser Haus erneut an der überregionalen Kredithandelstransaktion der Sparkassen -
Finanzgruppe beteiligt. Durch den Einsatz von Kreditderivaten (Credit -Linked-Notes) wur -
den Einzeladressrisiken synthetisch auf ei ne Zweckgesellschaft übertragen. Gleichzeitig 
wurde in Höhe der übertragenen Risiken ein diversifiziertes Portfolio übernommen. 
Auch im Geschäftsjahr 2015 beabsichtigen wir, uns an weiteren Kredithandelstransaktionen 
zu beteiligen. Hierbei steht, wie bei d en seitherigen Transaktionen, die Absicherung von 
Einzeladressrisiken, die teilweise unsere internen Grenzen gemäß der verabschiedeten  
Adressenrisikostrategie überschreiten, im Vordergrund. Insgesamt haben wir bei 18  Kredit-
nehmern Blankokreditrisiken von 52 Mio. EUR abgesichert. 
Zur Abbildung und Steuerung der Adressenausfallrisiken auf Portfolioebene nutzen wir das 
zentral vom DSGV entwickelte Programm Credit-Portfolio-View (CPV). Hiermit sind wir in der 
Lage, Portfoliorisiken von Kreditnehmern bzw. aus Eigenanlagen sowohl über einen Value -
at-Risk-Ansatz als auch über einen periodischen Ansatz abzubilden. Zusätzlich erfolgt im 
Rahmen der vierteljährlichen Kreditrisikoberichtserstattung die Darstellung des Kreditpor t-
folios z. B. nach Branchen, Größenklasse n, Rating und Scoring sowie Sicherheiten und B e-
treuungsansätzen (Intensivbetreuung, Sanierung/Abwicklung). Sofern sich aus der Analyse 
Handlungsempfehlungen hinsichtlich der Steuerung der Adressenrisiken ergeben, werden 
diese im Rahmen der Berichterstattun g gegenüber den Organen dokumentiert und deren 
Umsetzung überwacht.  
Der mittels der Anwendung CPV periodisch ermittelte erwartete Verlust unseres Kunden -
kreditportfolios betrug zum Bilanzstichtag 7,0 Mio. EUR. Der unerwartete Verlust betrug bei 
einem Konf idenzniveau von 99  % 12,6  Mio. EUR. Die Risikobetrachtung erfolgt monatlich, 
die Risikowerte fließen in die Risikotragfähigkeitsbetrachtung ein.  
Aus dem Risikodeckungspotenzial standen für Adressenausfallrisiken 28,0  Mio. EUR zur 
Verfügung. Diese reichten im Berichtszeitraum jederzeit zur deutlichen Abdeckung der vor -
handenen Risiken aus. Zum Bilanzstichtag betrug die Limitauslastung bezogen auf das Jahr 
2015 rund 53 %. 
Wir verfügen über Steuerungsinstrumente, um frühzeitig Adressenausfallrisiken bei Kredi t-
engagements zu erkennen, zu bewerten, zu steuern und im Jahresabschluss durch Risik o-
vorsorge (Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen) abzuschirmen. Im Sinne einer veru r-
sachergerechten Konditionsgestaltung setzen wir in Teilbereichen ein Verfahren zur r isiko-
adjustierten Bepreisung ein. Die Nachkalkulation schafft Transparenz über die Risikokosten 
aller Geschäftsabschlüsse. 
Die Kreditengagements werden regelmäßig dahingehend überprüft, ob Risikovorsorgeb e-
darf besteht. Sollten uns Informationen vorliegen, die auf eine Verschlechterung der wir t-
schaftlichen Verhältnisse hinweisen, erfolgt eine außerordentliche Überprüfung. Die Höhe 
der im Einzelfall zu bildenden Risikovorsorge orientiert sich zum einen an der Wahrschei n-
lichkeit, mit der der Kreditnehmer seine n vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nac h-
kommen kann. Basis hierfür sind die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse und das

32                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Zahlungsverhalten des Kunden. Zum anderen erfolgt eine Bewertung der Sicherheiten mit 
ihrem wahrscheinlichen Realisatio nswert, um einschätzen zu können, welche Zahlungen 
nach Eintritt von Leistungsstörungen noch erwartet werden. 
Im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Adressenrisikostrategie erfolgt eine Quantifizie-
rung der erwarteten maximalen Belastung durch Risiken aus  dem Kreditgeschäft. Die Ei n-
haltung dieses Limits wird monatlich überwacht und im Rahmen der vierteljährlichen Kr e-
ditrisikoberichte dargestellt und kommentiert. Wird eine bestimmte Auslastung des festg e-
setzten Limits erreicht oder erfolgt eine auf Einzelkr editnehmerebene festgelegte Betrags-
überschreitung, ist eine Ad-hoc-Mitteilung an den Vorstand vorzunehmen. 
Bei Direktanlagen in adressenrisikobehaftete Wertpapiere investieren wir ausschließlich in 
Wertpapiere, die von anerkannten Ratinggesellschaften im „ Investment Grade“ eingestuft 
werden. Dabei handelt es sich in Höhe von 155,0  Mio. EUR um gedeckte Schuldverschre i-
bungen und in Höhe von 580,9  Mio. EUR um ungedeckte Schuldverschreibungen. 80  % der 
Emittenten sind Landesbanken bzw. Verbundpartner, weitere 9  % entfallen auf die Öffentl i-
che Hand. In überschaubarem Umfang werden in unserem Spezialfonds im Rahmen der vo r-
gegebenen Anlagerichtlinien durch das Fondsmanagement auch Investitionen in Wertp a-
piere im „Non -Investment Grade“ vorgenommen. Die Messung und Ü berwachung von 
Adressrisiken bei Eigenanlagen erfolgt unter ergänzender Einbeziehung der Ratingnoten 
der Agenturen Standard & Poor´s sowie Moody´s. 
Die Erfüllung des bankaufsichtsrechtlichen Meldewesens nach CRR erfolgt auf der Grundl a-
ge des Kreditrisikostandardansatzes. Hierbei wird für jedes aufsichtsrechtliche Forderung s-
portfolio der Positionswert vor und nach Anwendung von Kreditminderungstechniken au s-
gewiesen.  
 
Marktpreisrisiken  
Unter dem Marktpreisrisiko wird die Gefahr verstanden, dass sich Marktpre ise von Sachgü-
tern oder Finanztiteln aufgrund von Änderungen der Marktlage zu Ungunsten des Inh a-
bers entwickeln.  
Alle Marktpreisrisiken können bei handelsrechtlicher Betrachtung zum Bewertungsstic h-
tag (31.12.) zu Abschreibungen oder am Realisationsstichta g zu realisierten Verlusten 
oder bei barwertiger Betrachtung zu einer Vermögensminderung führen. Für Kreditinst i-
tute unterscheidet man im Rahmen des Marktpreisrisikos das Zinsänderungsrisiko, das 
Währungsrisiko, das Aktienkursrisiko, das Immobilienrisiko, das Optionsrisiko sowie das 
Rohwarenrisiko. Wesentlich für unser Haus ist das Zinsänderungsrisiko.  
Vom Zinsänderungsrisiko sind grundsätzlich alle zinstragenden Bilanzpositionen betro f-
fen. Unter dem Zinsänderungsrisiko versteht man eine marktzins - und/oder bilanzstruk-
turgetriebene negative Abweichung von einem Erwartungswert. Aus GuV -Sicht können 
sich Zinsänderungsrisiken in ein er verminderten Zinsspanne und/ oder einem erhöhten 
Bewertungsergebnis für Wertpapiere (Kursrisiko) niederschlagen.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 33 
Bei der Ermittl ung möglicher Bewertungsergebnisse für Wertpapiere berücksichtigen wir 
auch die  sogenannten Spreadrisiken. Das Risiko bezeichnet die Gefahr eines Verlustes 
einer Zinsposition, die auf eine Veränderung der Spreads, bei unverändertem Rating, z u-
rückzuführen ist. 
Das GuV -wirksame Zinsänderungsrisiko (Zinsspannenrisiko) betrachten wir monatlich auf 
Basis der für unsere Unternehmensplanung erstellten Simulationsrechnungen. Dabei 
werden verschiedene Zinsszenarien und Geschäftsstrukturen in die Simulation einbez o-
gen. Die Berechnungen erfolgen auf Basis eines Margenkonzeptes; für variable Bilanzpos i-
tionen werden jährlich Mischungsverhältnisse auf Grundlage gleitender Durchschnitte 
ermittelt und herangezogen.  
Die Zinsszenarien leiten wir aus Vergangenheitsbetrachtunge n (beispielsweise Back -
testing der Hauszinsmeinung) ab. Die Abweichungen der Zinsüberschüsse in den so e r-
mittelten Szenarien gegenüber dem Zinsüberschuss des Erwartungswertes stellen die 
Risiken im Risikofall dar. Über die Ergebnisse wird der Vorstand im R ahmen eines ausfüh r-
lichen Berichtswesens informiert.  
Unter der Annahme einer unveränderten Geschäftsstruktur ergibt sich auf Jahressicht 
(Ausgangsbetrachtung zum 31.12.2014) bei einem Zinsschock über Nacht von +100  Basis-
punkten ein Rückgang des Zinsübers chusses, gegenüber dem Szenario einer konstanten 
Zinsstrukturkurve, um 1,5  Mio. EUR (einschließlich Bewertungsergebnis Eigengeschäft). 
Auf der Basis unserer Simulationsrechnungen beträgt das Zinsspannenrisiko für das G e-
schäftsjahr 2015 1,9  Mio. EUR. Dabei haben wir eine, im Vergleich zur Hauszinsmeinung, 
über alle Stützstellen steigende und gleichzeitig flacher werdende Zinsstrukturkurve u n-
terstellt. 
Ergänzt wird die GuV -orientierte Betrachtung durch eine wertorientierte Betrachtung. D a-
bei wird auf Basis ei nes Planungshorizonts von 63  Handelstagen, eines Stützzeitraums 
von 1988 bis 2013 und eines Konfidenzniveaus von 95  % der Value at Risk (VaR) ermittelt.  
Regelmäßig überprüfen wir den sogenannten „Baseler Zinsrisikokoeffizient“. Die relative 
Barwertveränderung im Verhältnis zu den haftenden Eigenmitteln beträgt per 31.12.2014 
-14,16 % bei einer Zinsänderung von +200 Basispunkten und +5,80 % bei einer Zinsänd e-
rung von -200 Basispunkten. Die Wirkungen impliziter Optionen aus Zuwachssparen und 
Kundendarlehen w erden in den Simulationen berücksichtigt.  
Der Vorstand wird täglich über mögliche Marktpreisrisiken aus dem Eigengeschäft (D e-
pot A) unterrichtet. Ergänzt wird das Berichterstattungssystem durch monatliche Betrac h-
tungen. Dabei werden auch Simulationsrechnun gen für den Risikofall erstellt.  
Die Summe der simulierten Marktpreisrisiken im Risikofall für das Jahr 2015 betrug zum 
Jahresbeginn 12,7  Mio. EUR, davon entfielen 38  % auf zinsinduzierte Abschreibungsris i-
ken aus Wertpapieren, das Gesamtlimit der Abschreib ungsrisiken aus Wertpapieren (inkl. 
Spreadrisiken) war mit 42  % ausgelastet. Unsere eingeräumten Risikolimite wurden und 
werden jederzeit eingehalten.

34                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Zur Absicherung von Marktpreisrisiken setzen wir derivative Sicherungsinstrumente in 
Form von Zinsswaps ein. Der Einsatz und die Wirkung entsprechender Maßnahmen we r-
den auch zukünftig regelmäßig überprüft.  
 
Liquiditätsrisiken  
Unter dem Liquiditätsrisiko wird allgemein die Gefahr verstanden, dass die Sparkasse i h-
ren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneinges chränkt nachkommen kann. Wir unte r-
scheiden dabei das Zahlungsfähigkeitsrisiko (Liquiditätsrisiko i. e. S.), das Refinanzi e-
rungsrisiko und das Marktliquiditätsrisiko. Für die Sparkasse bleibt aufgrund ihres G e-
schäftsmodells und ihrer Refinanzierungsstruktur  das Zahlungsfähigkeitsrisiko im Vo r-
dergrund der Betrachtung.  
Das Liquiditätsrisiko im engeren Sinne bezeichnet die aktuelle oder zukünftige Gefahr, 
dass ein Institut zahlungsunfähig (illiquide) wird, also seinen Zahlungsverpflichtungen 
nicht mehr nachkomm en kann. Das Refinanzierungsrisiko besteht bei einem Missverhäl t-
nis in der Laufzeit zwischen Aktiva und Passiva, wenn infolge längerfristiger Verwendung 
von kürzerfristig zur Verfügung stehenden Mitteln im Aktivgeschäft oder durch zu geringe 
Platzierung vo n längerfristigen Einlagen die Refinanzierung nicht vorbehaltlos sicherg e-
stellt ist. Das Marktliquiditätsrisiko bzw. Risiko in Produkten und Märkten besteht darin, 
dass aufgrund von Marktstörungen oder unzulänglicher Markttiefe Finanztitel an den F i-
nanzmärkten nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt und/oder nicht zu fairen Preisen geha n-
delt werden können. Der Fokus der Betrachtung liegt hierbei vor allem auf dem Veräuß e-
rungsrisiko bei Wertpapieren.  
Mithilfe einer Liquiditätsplanung sollen möglicherweise vorha ndene Liquiditätsrisiken im 
Zeitablauf sichtbar gemacht und verhindert werden.  Die Liquiditätsplanung erfolgt im 
Rahmen der monatlichen Prognoseerstellung.  
Ergänzend führen wir monatlich Simulationsrechnungen unter der Annahme unterschie d-
licher Liquidität sströme durch. Mithilfe festgelegter Schwellenwerte werden die Auswi r-
kungen auf die Liquiditätskennzahlen überwacht. Über die Ergebnisse dieser Simulati o-
nen wird der Vorstand quartalsweise umfangreich informiert. Ebenfalls vierteljährlich 
werden Simulation srechnungen auf die „Survival Period“ erstellt. Unter der Annahme z u-
künftig schwieriger Bedingungen wird dabei die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse abgebi l-
det. Die Survival Period ist der Zeitraum, in dem die Sparkasse unter diesen  
erschwerten Bedingungen einen Liquiditätsüberhang ausweist. Zum Jahresende lag die 
Survival Period im Risikoszenario bei 19 Monaten.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 35 
Die Ermittlung der Kennzahlen nach Liquiditätsverordnung (LiqV) erfolgt monatlich.  
Liquiditätskennziffer  
31.12.2013  31.3.2014 30.6.2014 30.9.2014 31.12.2014  
1,93 1,94 2,02 1,89 1,88 
Beobachtungskennzahlen zum 31.12.2014  
Laufzeitband  2 
(31 Tage bis 3 Monate)  
Laufzeitband  3 
(91 Tage bis 6 Monate)  
Laufzeitband  4 
(181 Tage bis 12 Monate)  
6,61 1,69 2,53 
Gemäß AT 4.1 Tz 4 MaRisk beziehen wir die L iquiditätsrisiken aufgrund ihrer Eigenart der -
zeit nicht in die Risikotragfähigkeitsbetrachtung ein.  
Das Refinanzierungsrisiko ist nach unserer Einschätzung aufgrund der erheblichen Ref i-
nanzierung über Kundeneinlagen (82  % der DBS), der sehr guten Eigenkap italausstattung 
(über 13  % der DBS) und der Einbindung in die S -Finanzgruppe von geringer Bedeutung 
für unser Haus. Dem Marktliquiditätsrisiko begegnen wir durch die gezielte Auswahl un -
serer Eigenanlagen. Die Wertpapieranlagen im Depot A sind grundsätzlic h in liquiden A k-
tiva investiert und werden grundsätzlich der „Liquiditätsreserve“ zugeordnet. Die Aus wahl 
der Anlagen erfolgt konservativ, ein mögliches Heranziehen zu Refinanzierungszwecken 
ist ein wesentliches Auswahlkriterium. Dies betrifft neben der W ahl des Emittenten auch 
die Laufzeit. 
Die Sparkasse hat im Jahr 2014 ein einfaches Liquiditätskostenverrechnungssystem im -
plementiert. 
Zur Einhaltung der ab dem 01.10.2015 einzuhaltenden Kennzahl LCR (Liquidity Coverage 
Ratio) werden Steuerungsmaßnahmen er griffen. 
 
Operationelle Risiken  
Operationelle Risiken sind definiert als die Gefahr von Verlusten infolge menschlichen Ve r-
sagens, der Unzulänglichkeit von internen Prozessen und Systemen sowie externer Erei g-
nisse. Als aufsichtsrechtlichen Ansatz nach der C RR haben wir den Basisindikatoransatz g e-
wählt. 
Eine „Inventur“ und Beurteilung der wesentlichen operationellen Risiken erfolgt einmal 
jährlich im Rahmen der Erstellung des Risikohandbuchs. Zudem haben wir eine Risikolan d-
karte (ex -ante Betrachtung) sowie ei ne Schadensfalldatenbank (ex -post Betrachtung) zur 
Erfassung kontenwirksamer operationeller Risiken implementiert. Aus diesen Instrumenten 
leiten wir auch die Risikowerte in der Risikotragfähigkeitsbetrachtung ab. Das Volumen 
größerer Schäden (im Einzelfal l 1.000  EUR und mehr) sowie gebildeter Rückstellungen  
für potentielle Schäden lag im Geschäftsjahr 2014 nach Abzug von Versicherungsleistungen 
bei 1.134 TEUR und damit unter dem in der Risikolandkarte erkannten möglichen  
Verlustpotential von 2,5 Mio. EUR (Risikofall).

36                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Für 2015 haben wir in der Risikotragfähigkeitsbe trachtung ein Limit in Höhe von 
3,0 Mio. EUR für operationelle Risiken vorgesehen. Die Sparkasse nimmt am anonymisierten 
Datenpooling innerhalb der Sparkassenorganisation teil.  
Zur Vermeidung oder Begrenzung operationeller Risiken wurde eine Vielzahl von funktiona-
len und organisatorischen Maßnahmen ergriffen. Hierzu zählen u. a. der Abschluss von Ve r-
sicherungen, Sicherheits - und Notfallpläne,  funktionsbezogene Nutzerberechtigungen 
(Soft- und Hardware) sowie regelmäßige Sensibilisierungen der Mitarbeiter. 
 
Sonstige Risiken 
Alle Risiken, die sich den Marktpreis -, Adressen -, Liquiditäts - oder operationellen Risiken 
nicht oder nicht eindeutig zuordnen lassen, stellen sogenannte „Sonstige Risiken“ dar. Sie 
finden ihre Ausprägung insbesondere als strategische Risiken sowie als Reputationsrisiken. 
Eine quantitative Erfassung ist nahezu unmöglich. Die Betrachtung der Risiken erfolgt ei n-
mal jährlich im Rahmen der Erstellung des Risikohandbuchs. 
 
Zusammenfassende Darstellung der Risikolage 
Das auf Basis des Risikodeckungspotenzials festgelegte Gesamtlimit war im Jahr 2014 au s-
reichend und wurde zu keiner Zeit überschritten. Unsere regelmäßig durchgeführten  
Berechnungen zeigen, dass die Risikotragfähigkeit  unseres Hauses für den Risikofall gege-
ben ist. Selbst bei Eintritt der darüber hinausgehenden aE -Stresstestszenarien könnten die 
Risiken getragen werden. Wir betrachten und bewerten regelmäßig, ob in unserem Portfolio 
oder in Ertragskomponenten Konzentrat ionen bestehen. Hierzu haben wir ein Verfahren 
von Parametern festgelegt. Aktuell sehen wir keine bemerkenswerten Risikokonzentrati o-
nen. Das Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage und dem Risikogehalt der 
Sparkasse. Im Vergleich zum Vorjahr er gaben sich keine wesentlichen Veränderungen der 
Risiken. Methoden und Angemessenheit werden regelmäßig überprüft. Ein Risikohandbuch 
sowie ein Unternehmenssicherungskonzept (USI) sind seit mehreren Jahren in unserem 
Hause eingeführt.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 37 
PROGNOSE -, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT  
Die Planung der Vermögens-, Finanz- und Ertragsentwicklung dient der abgestimmten Au s-
richtung unserer Geschäftsaktivitäten auf die Unternehmensziele unter Berücksichtigung 
externer und interner Einflussfaktoren und basiert auf Annahmen über die künftige Entwick-
lung der Sparkasse und ihrer Umwelt. Sie ist eine zukunftsgerichtete Tätigkeit und ein vie l-
stufiger revolvierender Prozess. Durch regelmäßige Überprüfung des Prozesses an sich und 
wesentlicher Eckwerte der Planung im Sinne einer So ll-Ist-Analyse können und sollen frü h-
zeitig Chancen bzw. Risiken erkannt werden. Planungen und Prognosen sind immer eine 
„Momentbetrachtung“. Die tatsächlichen Ergebnisse können von der voraussichtlichen En t-
wicklung abweichen. 
Damit die Unternehmensziele g leichgerichtet verfolgt werden, ist eine integrierte Gesam t-
planung erforderlich, bei der die verschiedenen Bereiche unseres Hauses gleichzeitig unter 
Berücksichtigung von Interdependenzen geplant werden. Wir haben dazu ein umfangre i-
ches Planungsverfahren entwickelt, das sowohl die strategische als auch die operative Pl a-
nung umfasst.  
Für Deutschland prognostizieren die meisten Sachverständigen ein Wachstum des Bruttoin-
landsprodukts um 1,0  % bis 1,5  %. Im Bereich der Anlageinvestitionen wird ein leichtes 
Wachstum erwartet, aus den vergangenen Jahren ist hier noch Nachholbedarf aufgelaufen. 
Eine gute Ertragslage der Unternehmen und ein auf Sicht weiter anhaltendes Niedrigzin s-
umfeld begünstigen entsprechende Investitionen in Ausrüstung aber auch in Bauten. Wir 
spüren dies in unserem Geschäftsgebiet unter anderem an steigenden Preisen für Neu - und 
Bestandsimmobilien. Das Wachstum dürfte jedoch vor allem aus der Binnennachfrage g e-
speist werden. Die Rahmenbedingungen für den privaten Konsum sind bei weiterhin stab i-
ler Beschäftigung, einer gewissen Zuwanderung, moderaten Lohnsteigerungen, stabilen 
Preisen und einem extrem niedrigen Zins sehr förderlich. Es ist deshalb gut vorstellbar, dass 
der private Konsum sogar mit einer höheren Rate expandiert als das BIP insgesamt. 
Für Südhessen sind die Erwartungen für 2015 weiterhin gut. Aktuelle Prognosen sehen für 
die Region ein Wirtschaftswachstum über dem Bundesschnitt sowie eine stabile Entwic k-
lung des Arbeitsmarktes. 
Wir erwarten im Jahr 2015 von der EZB keine Kurskorrekt ur in der Geldpolitik und stellen 
uns auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ein. Unsere Zinsprognose geht in den Jahren 
2015 bis 2017 von leicht steigenden Marktzinsen über alle Laufzeitbänder aus. 
Die auf unserer Zinserwartung basierenden Bilanzstrukturs zenarien sehen ein moderates 
Wachstum im Kundengeschäft - sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite - vor. Eine 
Ausweitung des Eigengeschäfts wird nicht angestrebt. Dies führt im Ergebnis zu einem 
leichten Bilanzsummenwachstum.  
Während bei den Sp areinlagen in der Summe mit einem geringen Bestandsrückgang g e-
rechnet wird, erwarten wir bei den privaten Sichteinlagen und Zins  & Cash-Konten im Ja h-
resvergleich eine weitere Bestandsausweitung auf hohem Niveau.

38                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
Ein Kreditwachstum sehen wir insbesondere i m Bereich der privaten und gewerblichen I m-
mobilienfinanzierung. Aufgrund der vorhandenen gesunden Risikostruktur schätzen wir die 
mit dem Aktivgeschäft verbundenen Risiken insgesamt als vergleichsweise günstig ein.  
Vor diesem Hintergrund führen (auf Basis  der Planung Ende Januar 2015) die Zins - und Bi-
lanzstrukturerwartungen 2015 aus heutiger Sicht zu einem Zinsüberschuss, der unter dem 
Niveau des Jahres 2014 liegt. Entwicklungen, die unserer Zinserwartung nicht entsprechen, 
können das Zinsergebnis beeinflussen. So würden stärker steigende kurzfristige Zinsen und 
eine sich verflachende Zinsstrukturkurve zu einem höheren Zinsaufwand für variabel ve r-
zinsliche Einlagen bei nur begrenzten Zinssteigerungspotenzialen auf der Aktivseite führen. 
Zudem gingen weitere  Möglichkeiten zur Ertragsstabilisierung über die Fristentransform a-
tion verloren. Eine Zinsentwicklung mit größerer Differenz zwischen kurz - und langfristigen 
Zinsen würde uns dagegen zusätzliche Ertragschancen eröffnen. Auf Grundlage dieser Sz e-
narien simu lieren wir für 2015 einen Zinsüberschuss zwischen 86,3  Mio. EUR und 
88,7 Mio. EUR. 
Im Provisionsergebnis liegen unsere Planungen für 2015 mit einem Zielwert von 
25,0 Mio. EUR leicht über dem Vorjahresniveau. Im Positivszenario erscheinen sogar 
28,5 Mio. EUR möglich, im ungünstigsten Fall wären lediglich 21,1 Mio. EUR zu verzeichnen. 
Aufgrund feststehender Tariferhöhungen und erwarteter Höhergruppierungen gehen wir 
von einem erhöhten Personalaufwand (+2,4  %) für 2015 bei nahezu konstanten Persona l-
kapazitäten aus. Daneben rechnen wir mit einem gegenüber dem Vorjahr merklich höheren 
Sachaufwand (+6,4  %). Darin sind u. a. erforderliche Investitionen in unser Geschäftsste l-
lennetz sowie Kosten für die Auslagerung des SB -Services und Aufwendungen für die Ba n-
kenabgabe und Einlagensicherung enthalten. Im pessimistischen Szenario gehen wir beim 
Personal- und Sachaufwand von identischen Werten aus, da wir bei Eintreten dieses Szen a-
rios entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen ergreifen könnten. Im günstigsten Fall 
gehen wir von geringeren Personalaufwendungen ( -1,5 % gegenüber Erwartungswert) und 
deutlich niedrigeren Sachaufwendungen (-8,7 %) aus. 
Das Betriebsergebnis vor Bewertung, ohne Berücksichtigung außerordentlicher Ergebni s-
bestandteile, wird im Jahr  2015 aufgrund de r beschriebenen Faktoren mit 46,1  Mio. EUR 
unter dem Vorjahreswert liegen. Im positiven Szenario bzw. im pessimistischen Fall simulie-
ren wir ein Betriebsergebnis von 53,3 Mio. EUR bzw. 39,5 Mio. EUR. Die formulierte strategi-
sche Vorgabe für die Cost -Income-Ratio (CIR) von unter 60,0  % wird bei Eintreffen der 
Prognosen nochmals knapp erreicht. Hinsichtlich des Bewertungsergebnisses erwarten wir 
insgesamt Bewertungsaufwendungen im Kredit - und Wertpapiergeschäft von 8,2  Mio. EUR. 
Für 2015 streben wir einen unveränderten Bilanzgewinn an.  
Wir gehen im Rahmen unserer Kapitalplanung davon aus, dass auch im Jahr 2015 durch die 
von uns erwartete Geschäftsentwicklung eine Stärkung des harten Kernkapitals möglich 
sein wird. Wir erwarten für das harte Kernkapital eine Quote von 17,6  % am Jahresende 
2015. Auch für unsere Finanzlage erwarten wir auf Basis der Liquiditätskennziffer sowie der 
berechneten Survival Period eine Fortsetzung der stabilen Ergebnisse.

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 39 
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass wir die Chancen, die sich uns am Markt bieten, 
unter Abwägung möglicher Risiken bewusst wahrnehmen werden. Risiken aus sich verä n-
dernden Marktsituationen können aufgrund der im Hause eingeführten Verfahren beobac h-
tet werden. Ihnen wird mit geeigneten Maßnahmen begegnet. Den aus der verschärften 
Wettbewerbssituation resultierenden Herausforderungen stellen wir uns selbstbewusst und 
agieren mit zukunftsorientierten Strategien und Produkten.  
Der Offenlegungsbericht nach §  26a KWG wird auf der Internetseite der Sparkasse  
veröffentlicht.

40                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
STATISTISCHER BERICHT ÜBER DIE ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGS 
DER SPARKASSE IM GESCHÄFTSJAHR 2014  
 
I.   Mitarbeiter, Geschäftsstellennetz und Förderung gemeinnütziger und kommunaler 
Belange 
1.  Mitarbeiter (per 31.12.2014) 
Beschäftigte insgesamt 856 
Auszubildende 64 
 
2.  Geschäftsstellennetz (per 31.12.2014) 
Geschäftsstellen inkl. Hauptstelle 36 
SB-Filialen 9 
Geldautomaten 83 
Terminals (inkl. GA)  
mit Überweisungsfunktion 
78 
 
3.  Spenden und Sponsoring (ohne Stiftungen) im Geschäftsjahr 
 Volumen in TEUR Anteil in % 
Insgesamt 1.047 100,00 
davon Verwendung für:   
 Soziales/Bildung 315 30,09 
 Kultur 287 27,41 
 Umwelt 34 3,25 
 Sport 387 36,96 
 Wissenschaft und Forschung/  
 Infrastruktur- und Wirtschaftsför-
derung 
24 2,29 
 Sonstiges - -

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 41 
4.  Stiftung der Sparkasse Darmstadt 
 in TEUR 
1. Stiftungskapital am  
     31.12.2014 
10.031 
  
2. Stiftungsausschüttungen  
      im Geschäftsjahr 
 
Insgesamt (in TEUR): 413 
davon Verwendung für: Volumen in TEUR Anteil in % 
 Soziales/Bildung 85 20,58 
 Kultur 226 54,72 
 Umwelt 50 12,11 
 Sport 52 12,59 
 Wissenschaft und Forschung/  
 Infrastruktur- und Wirtschafts-
förderung 
- - 
 Sonstiges - - 
 
5.  Steuerleistung im Geschäftsjahr 
 in TEUR 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  13.374 
Sonstige Steuern  186 
 
II.  Förderung der Vermögensbildung 
1.  Bilanzwirksame Anlagen 
a)  Kontenzahl 
 31.12.2014 
 Anzahl 
Sparkonten 146.226 
Termingeldkonten 870 
Konten für täglich fällige Gelder 
darunter:  
179.492 
 
 Geschäftsgirokonten 15.575 
 Privatgirokonten 121.040 
Summe 326.588 
nachrichtlich: 
Bürgerkonto (Girokonto für Jedermann) 
7.165

42                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
b)  Vermögensbildung 
 31.12.2014 
in Mio. EUR 
Verbindlichkeiten  
gegenüber Kunden 
3.390,5 
davon:  
 Spareinlagen 942,8 
 Andere Verbindlichkeiten 2.447,6 
  
Verbriefte Verbindlichkeiten 61,4 
  
Nachrangige Verbindlichkeiten - 
  
Genussrechte - 
 
2.  Bilanzneutrale Anlagen 
a)  Anzahl Kundendepots 
 31.12.2014 
Anzahl Kundendepots 20.408 
b)  Kundenwertpapiergeschäft - Bestände 
 Bestand am 31.12.2014 in TEUR 
Depotbestand 771.631 
 
III.  Befriedigung des örtlichen Kreditbedarfs 
1.  Forderungen an Kunden  
 31.12.2014 in Mio. EUR 
Forderungen an Kunden 2.674,8 
 
2.  Darlehenszusagen und -auszahlungen im Geschäftsjahr 
 in TEUR 
Darlehenszusagen  476.183 
Darlehensauszahlungen  413.253

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 43 
IV.  Girokonten auf Guthabenbasis  
 31.12.2014 
 Anzahl 
Girokonten auf Guthabenbasis 7.165 
 
V.  Beratung von Existenzgründern 
 2014 
 in TEUR  
Finanziertes Volumen  1.583 
  
Finanzierung davon durch  
 Sparkassenmittel 182 
 Öffentliche Fördermittel 1.095 
 Eigenmittel Gründer 306 
 Sonstige - 
  
 Anzahl 
geplante Arbeitsplätze 22 
 
VI.  Vermittelte Förderkredite 
 2014 
 in TEUR 
Volumen  15.399 
 
 
 
 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 
KURZFASSUNG OHNE ANHANG 
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde in der gesetzlich vorgeschriebenen 
Form erstellt und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Er wird im 
elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.  
 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt

44                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                 

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 45

46                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                 

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 47

48                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt  
Anstalt des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit  
 
Sitz: Darmstadt 
 
Gegründet: 1808 
 
Träger: Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 
Mitglied des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen 
Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe

                                                 Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014 49

50                                                       Sparkasse Darmstadt • Geschäftsbericht 2014                                                 

2015/0299

13871 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.08.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0299 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Geschäftsbericht 2014 der Sparkasse Darmstadt  
 
Vorlage vom: 20.08.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt von dem Geschäftsbericht der Stadt- und Kreis -Sparkasse Darmstadt 
(Sparkasse) für das Jahr 2014 Kenntnis. 
 
 
 
Anlagen: Geschaeftsbericht_2014  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 20. 08.2015 
 
 
Begründung: 
 
Trotz des anhaltend sehr niedrigen Zinsniveaus erzielte die  Sparkasse im Geschäftsjahr 
2014 dank ihrer regionalen  Ausrichtung und der im Vergleich zu den Universal - und 
Spezialbanken risikoärmeren  Geschäftsstruktur  erneut ein gutes Ergebnis . Entgegen den 
Erwartungen  trübte sich die Konjunktur in Deutschland im 3. Quartal 2014 zwar ein. 
Südhessen, de r Kernmarkt der Spa rkasse, konnte sich dagegen besser behaupten: die 
Wirtschaft blieb hier unverändert auf ihrem fl achen Wachstumspfad . Die Zinsen waren 
weiterhin leicht rückläufig bei insgesamt positiven F inanzmärkten. Vor diesem Hintergrund 
erreichte das Kundengeschäft der Sparkasse das dritte Jahr in Folge neue historische 
Höchststände. Die Ausweitung des Volumens schlug sich aufgrund des äußerst niedrigen 
Zinsniveaus wie auch schon in den Vorjahren nicht  in gleichem Maße in den Ergebnissen 
nieder. Dennoch konnte die Sparkasse erneut ihre R eserven stärken und wies einen 
Jahresüberschuss und Bilanzgewinn auf Vorjahresn iveau von 16 Mio. € aus. Davon erhält die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt als einer der be iden Träger des Instituts gemäß Hessisches 
Sparkassengesetz (HSpG) erneut eine Ausschüttung von 3 Mio. €.  
 
Ergebnisstabilität blieb die besondere Stärke der Sparkasse. I n den wesentlichen 
Kennzahlen lag das Institut unverändert über dem he ssischen Sparkassendurchschnitt. Im 
Durchschnitt der letzten 10 Jahre konnte das Institut rd.  2,3 Mio. € pro Jahr an die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt ausschütten.  Auch für das laufende G eschäftsjahr 201 5 
wurde erneut ein gegenüber dem Vorjahr unveränderte r Bilanzgewinn mit den 
entsprechenden Ausschüttungen für die Träger in Aussicht g estellt. 
 
Der Jahresabschluss zum 31.12.201 4 wurde von der Prüfungsstelle des Sparkassen und 
Giroverbandes  Hessen-Thüringen im April 2015 geprüft. Diese Prüfung hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Best ätigungsvermerk erteilt.  
 
 
Im Einzelnen: 
 
 
1. Geschäftsentwicklung 
Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 um rd. 1% auf                
rd. 4,1 Mrd. € bei einem berichteten Geschäftsvolumen (Bilanzsummen inkl. 
Eventualverbindlichkeiten) von rd. 4,2 Mrd. €. Schwerpunkt blieb das Kredit - und 
Einlagengeschäft mit Kunden , vor allem  aus der Region . Es erreichte erneut  neue 
historische Höchststä nde. Das Institut betrieb auch weiterhin keinen risikoreichen 
Wertpapierhandel auf eigene Rechnung.  
 
a) Aktivseite 
Das berichtete Kreditvolumen (inkl. Treuhandkredite und unwiderrufliche Kreditzusagen) lag 
Ende 2014 bei rd. 2,9 Mrd. € (rd. 4% über Vorjahr). Davon sind über 90  % „Forderungen an 
Kunden“. Das Kreditgeschäft mit Privat- und Geschäftskunden  zählte somit unverä ndert mit 
einem Anteil von über 60% an der Bilanzsumme zum Kerngeschäft der Sparkasse. Mehr als 
die Hälfte diese Kundenkredite waren durch Grundpfandrechte besicherte Hypothekardarlehen, 
weitere rd. 10% entfielen auf Kredite an Kommunen.

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Die Position „Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere“, welche die 
Wertpapieranlagen der Sparkasse enthält, verringerte sich erneut deutlich  auf rd. 688 Mio. €. 
Hier fand wie auch in den Vorjahren eine Umschichtung zu Gunsten von Kundenkrediten statt. 
Der Anteil an der Bilanzsumme betrug aber unverändert  rd. ein Fünftel. 
 
Der Bestand an A ktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren erhöhte sich zwar 
gegenüber dem Vorjahr auf rd. 127 Mio. €. Er spielte jedoch mit einem Anteil von rd. 3% an 
der Bilanzsumme weiterhin eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Wie auch alle anderen 
eigenen Wertpapieranlagen der Bank werden diese Papiere nach dem strengen 
Niederstwertprinzip bewertet.  
 
Auch Beteiligungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen, in Ihrer Höhe gegenüber dem 
Vorjahr nahezu unverändert, haben mit einem Anteil von nur rd. 1% der Bilanzsumme 
(31.12.2014: rd. 40 Mio. €) keinen großen Stellenwert. 
 
b) Passivseite (Refinanzierung und Eigenkapital ) 
Dem gegenüber steht die Refinanzierung des Aktivgeschäfts, abgebildet auf der Passivseite der 
Bilanz. Auch 2014 profitierte die Sparkasse von ihrer passivlastigen Refinanzierungsstruktur, 
wenngleich auch in geringerem Ausmaß als in den Jahren zuvor: die Kundeneinlagen 
überstiegen das auf der Aktivseite bilanzierte Kreditgeschäft mit Kunden deutlich, doch das 
anhaltend sehr niedrige Zinsumfeld führte zu einem weiteren Margenrüc kgang. Ende 2014 
erreichten die Kundeneinlagen inkl. verbriefter Verbindlichkeiten 3,45 Mrd. € und lagen damit 
nur leicht über dem Vorjahr. Ihr Anteil an der Bilanzsumme blieb damit mit rd. 84% praktisch 
unverändert. Der Schwerpunkt der Geldanlagen lag nach wie vor im Bereich der kurzfristigen 
Sichteinlagen.  
 
Das bilanzielle Eigenkapital der Sparkasse besteht aus den Sicherheitsrücklagen zum 
Jahresende zuzüglich des jeweiligen Bilanzgewinns des Jahres. Die Sicherheitsrücklagen 
erhöhen sich nach Feststellung des Jahresabschlusses jeweils um den Bilanzgewinn abzüglich 
der Ausschüttung des Anteils am Bilanzgewinn, welcher den Trägern zusteht. Ende 2014 lag 
die Sicherheitsrücklage bei rd. 331 Mio. € (Vorjahr: 320 Mio. €). Nach Feststellung des 
Jahresabschlusses sollte sie sich um 11 Mio. € auf rd. 341,7 Mio. € erhöhen. Ein weiterer 
Eigenmittelbestandteil ist der Fonds für allgemeine Bankrisiken (sog. „340 g -Reserven“) , 
welcher sich um rd. 17 Mio. € auf nunmehr 67,3 Mio. € erhöhte (vgl. dazu auch unter Punkt 
3c) 
 
 
2. Ertragslage 
Die Erträge der Sparkasse (Zins -, Provisionsüberschuss und Saldo der sonstigen 
betrieblichen Erträge und Aufwendungen) lagen 201 4 weiterhin auf hohem Niveau, wenn 
auch leicht unter Vorjahr. Nach Abzug der Verwaltungsaufwendungen, welche ihren 
Vorjahreswert um rd. 3% überstiegen, lag das Betriebsergebnis vor Bewertung um rd. 8% 
unter seinem Vorjahreswert bei rd. 4 4 Mio. € (Vj: 48 Mio. €; vgl. im Folgenden Abb. 1).   
 
Bei einem positiven Bewertungsergebnis konnte die Sparkasse den Reserven des „Fonds 
für allgemeine Bankrisiken“ 1 7 Mio. € zuführen und erreichte gleichzeitig einen 
Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau i. H. v. 16 Mio. € . Die Eigenkapitalrendite vor 
Steuern (Gewinn vor Steuern in Relation zur durchschnittlichen Sicherheitsrücklage ohne 
Bilanzgewinn) lag unter dem Vorjahr bei noch immer guten 9,1%.

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Abb. 1 Grafische Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung der Sparkasse 2010-2014 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Daten: Sparkasse, Geschäftsberichte 2011- 2014; Zahlen gerundet 
 
Wesentlicher Ertragsfaktor blieb mit einem Anteil von rund dreiviertel der Erträge der 
Zinsüberschuss. Er spiegelt maßgeblich den Erfolg aus dem Kreditgeschäft wider. Die 
Nachfrage nach Krediten war  weiterhin sehr hoch . Das äußerst niedrige Zinsumfeld 
belastete jedoch die Zinserträge. Dies konnte auch der rückläufige Zinsaufwand nicht 
kompensieren, so dass der Zinsüberschuss erneut zurückging.  
 
Der Provisionsüberschuss lag dagegen über dem Vorjahr bei rd. 24 Mio. €. Er ist die 
zweitwichtigste Ertragsquelle der Bank und enthält vor allem die Provisionen aus dem 
Kreditgeschäft, dem Vermittlungsgeschäft (Bausparen, Immobilen, Versicherungen) sowie 
dem Wertpapier- und Depotgeschäft für Kunden. 
 
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich weiter um rd. 3% auf rd. 68 Mio. €. 
Wesentlicher Kostenblock blieben die Personalaufwendungen. Sie waren aufgrund von 
Tarifanpassungen und höherer Pensionsrückstellungen für den Kostenanstieg maßgeblich 
verantwortlich . Die von der Sparkasse berichtete Kostenquote (Verwaltungsaufwendungen in 
% der Erträge) stieg weiter gegenüber dem Vorjahr an. Sie  lag mit 57% aber immer noch 
deutlich unter dem hessischen Sparkassendurchschnitt von über 63%. 
 
 
 
 
Erläuterungen:  
1) Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen 
2) Personalaufwand + andere Verwaltungsaufwendungen  
3) Zinsüberschuss + Provisionsüberschuss + Saldo Sonstiges abzüglich Verwaltungsaufwendungen  
4)  Ab- und Zuschreibungen sowie Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte Wertpapiere, 
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen, Zuführungen zu und Auflösungen von 
Rückstellungen im Kreditgeschäft  
5) Saldo der außerordentlichen Erträge- und Aufwendungen

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Der Saldo aus „Zu-, Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte 
Wertpapiere und Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen“ sowie die 
„Zuführungen bzw. Auflösungen von Rückstellungen im Kreditgeschäft“ (Bewertungsergebnis) 
war positiv. Zu der Verbesserung des Bewertungsergebnisses hat maßgeblich der geringere 
Wertberichtigungsbedarf im Kreditgeschäft beigetragen (vor allem aufgrund von Auflösung von 
bereits in den Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen), sowie ein positives 
Wertpapierergebnis aufgrund günstiger Kursentwicklungen. 
 
3. Risikolage 
a) Relevanz der Risikoarten 
Die Risiken der Sparkasse kommen unverändert hauptsächlich aus dem  Kreditgeschäft mit 
Kunden. Dementsprechend sind Kreditausfälle (sog. Adressrisiken) die wesentliche 
Risikoquelle des Kreditinstituts. Weitere Risiken der Sparkasse, wenn auch in geringerem 
Maße, sind Marktpreisrisiken und operationelle Risiken.  
 
b) Risikomanagement 
Seit mehreren Jahren dokumentiert das Institut im sog. Risikohandbuch das Gesamtsystem 
des Risikomanagements. Die dort aufgeführten Risiken werden dann auf Basis einer GuV-
orientierte Risikotragfähigkeitsbetrachtung mit Hilfe eines Gesamtlimitsystems  auf ein 
Maß begrenzt, welches die Vermögens- und Ertragslage des Kreditinstituts nicht gefährdet.  
Regelmäßig durchgeführte St resstests ermöglichen es, Risikoszenarien und ihre 
Auswirkungen auf die Sparkasse zu analysieren.  
 
Das Risiko-Controlling entwickelt und implementiert Planungs-, Kontroll- und 
Informationssysteme. Die so ermittelten Risiken werden im Rahmen der Risikosteuerung 
aktiv beeinflusst. Die Funktionen Risikoüberwachung und -steuerung werden innerhalb der 
Sparkasse bis hin zur Vorstandebene - auch im Vertretungsfall - getrennt wahrgenommen.  
Die interne Revision prüft regelmäßig die Wirksamkeit der gesamten Risikosteuerung auf 
Basis der Anforderungen der sog. MaRisk (Mindestanforderungen an das 
Risikomanagement). 
 
Das auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit war im Jahr 2014 
ausreichend und wurde zu keiner Zeit überschritten. Selbst bei Eintritt der darüber 
hinausgehenden Stresstests konnten die Risiken getragen werden. 
 
c) Eigenmittel und Reserven 
Die Sparkasse verfügt über umfangreiche Eigenmittel. Neben dem unter der Position 
Eigenkapital bilanzierten Sicherheitsrücklage (vgl. dazu Punkt 1b) zählt hierzu auch der 
Fonds für allgemeine Bankrisiken, welcher sich Ende 2014 auf 67,3 Mio. € (Vj. 50,6 Mio. €) 
erhöhte. Des Weiteren verfügt die Sparkasse über umfangreiche nicht bilanziell sichtbare 
Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB sowie ebenfalls stille Bewertungsreserven in ihren 
Wertpapierbeständen.  
 
Die Eigenkapitalquote (gem. CRR/Basel III) betrug zum 31.12.2014 23,2%. Sie lag damit 
um 0,7 Prozentpunkt e unter Vorjahr und überschritt den gesetzlich vorgeschriebenen 
Mindestwert von 8% unverändert deutlich.

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d) Liquidität 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Der gemäß 
§ 11 Gesetz über das Kreditwesen (KWG) aufgestellt Liquiditätsgrundsatz wurde ebenso wie 
die Mindestreservevorschriften im Berichtszeitraum stets eingehalten. 
 
 
4. Ausblick 
Im Geschäftsjahr 2015 rechnet die Sparkasse mit einem weiteren moderaten Wachstum des 
Kundengeschäfts sowohl bei Krediten, vor allem im Bereich private und gewerbliche 
Immobilienfinanzierungen, als auch bei den Sichteinlagen sowie den Zins & Cash-Konten. 
Dies sollte erneut zu einem leichten Bilanzsummenwachstum führen. Das Institut  rechnet 
jedoch auch mit einem unverändert niedrigen Zins niveau bei leicht steigenden Marktzinsen 
über alle Laufzeitbänder, so dass der Zinsübe rschuss unter Vor jahr liegen sollte . 
Gleichzeitig sollte der Provisionsüberschuss seinen Vo rjahreswert übertreffen. Bei 
gleichzeitig investitions- sowie tarifbedingt steigenden Verwaltungsaufwendungen geht die 
Sparkasse davon aus, dass das Betriebsergebnis vor Bewertung mit rd. 46 Mio. € unter 
seinem Vorjahreswert liegen wird. Dennoch sollte die Kostenquote weiterhin die strategische 
Zielmarke von 60% nicht überschreiten. Gleichzeitig wird ein gegenüber dem Vorjahr 
unveränderter Bilanzgewinn von rd. 16 Mio. € mit den entsprechenden Ausschüttungen für 
die Träger in Aussicht gestellt. 
 
Darmstadt, den 20.08.2015 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

Beratungsverlauf (1)

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Details

Vorlagen-Nr.
2015/0299
Typ
Magistratsvorlage
Datum
20.08.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00