4309/2022
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Franz-Kreuter-Str., Köln-Ehrenfeld (Az.: 02-1600-95-22)
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Dezernat, Dienststelle III/66/664/3 Vorlagen-Nummer 4309/2022 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Franz-Kreuter-Str., Köln-Ehrenfeld (Az.: 02-1600-95- 22) Beschlussorgan Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob die Vorschläge der Petentin umsetzbar sind, - verkehrsberuhigende Inseln mit Baumbepflanzung oder eine Alleebepflanzung der Straße vorzusehen sowie - eine Einbahnstraße, Spielstraße oder Anliegerstraße in der Franz-Kreuter-Straße ein- zurichten. Die Ergebnisse der Prüfungen sind der Bezirksvertretung Ehrenfeld durch die Verwaltung zu gegebener Zeit vorzulegen. Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 20.03.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Um die örtliche Situation im Zusammenhang mit dem genehmigten Bau des Wohnheimes in der Franz-Kreuter-Straße zu verbessern, schlägt die Petentin folgende ergänzende Maßnah- men vor: 1. eine Fassadenbegrünung des Wohnheimes, 2. verkehrsberuhigende Inseln mit Baumbepflanzung oder eine Alleebepflanzung der Straße vorsehen, 3. die Einrichtung einer Einbahnstraße, Spielstraße oder Anliegerstraße, so dass für die Begrünung der Straße mehr Platz zur Verfügung steht. Zu dem Punkt 1 ist durch den Grundstückseigentümer/die Grundstückseigentümerin ein An- trag auf eine Fassadenbegrünung bei der Verwaltung zu stellen. Über das Förderprogramm „GRÜN hoch 3“ wird die Begrünung von Dach- und Fassadenflächen sowie die Wiederbegrü- nung von versiegelten Flächen gefördert. Das Förderkonzept ist zunächst bis 2023 angelegt. Weitere Informationen zu dem Förderprogramm und zu dem digitalen Antragsverfahren finden sich unter https://www.stadt-koeln.de/service/produkte/20148/index.html Zu den Punkten 2 und 3 empfiehlt die Verwaltung, dass die Bezirksvertretung Ehrenfeld hier- zu einen Prüfauftrag an die Verwaltung beschließt. Sofern die Bezirksvertretung Ehrenfeld zu den Punkten 2 und 3 der Petentin einen entsprechenden Beschluss fasst, wird die Verwaltung den Beschluss in das Arbeitsprogramm für den Stadtbezirk Ehrenfeld aufnehmen. Der Be- schluss wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen geprüft. Die Verwaltung wird die Bezirksvertretung Ehrenfeld zu gegebener Zeit über die Ergebnisse der Prüfungen zu den Punkten 2 und 3 unterrichten. Abhängig von den Prüfergebnissen erfolgt dies entweder in Form einer Beschlussvorlage oder in Form einer Mitteilung. Auswirkungen auf den Klimaschutz: Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die Vorschläge der Petentin können grundsätzlich dazu beitragen, eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruktur zu fördern und somit zur Verbesserung des Verkehrssystems beizutragen. Dies ist systemimmanent und fördert eine effiziente sowie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Vorbehaltlich der verwaltungsinternen Prüfung auf Umsetzbarkeit der Vorschläge der Petentin können diese Vorschläge zu einer möglichen Reduktion des Treib- hausgasausstoßes beitragen. Abhängig von den noch durchzuführenden Prüfungen zu den einzelnen Vorschlägen der Pe- tentin werden die Vorschläge grundsätzlich als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet. Anlage Eingabe
Anlage - Eingabe
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Anlage Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Volker Spelthann, als Anwohnerin der Franz-Kreuter-Straße in Köln Ehrenfeld bin ich – ebenso wie ca. 300 Anwohnende aus der Nachbarschaft von dem Bau des Studierendenwohnheimes in unserer Straße stark – leider in ausschließlich negativer Art – betroffen. Warum? Weniger Raum, weniger Sonne, fehlende Begrünung, Innenverdichtung, Angstraum Spielplatz, Sorge vor Lärm und neuem Lebensumfeld. Ihre Partei der Grünen – und möglicherweise ja auch Sie persönlich – haben bei dem Verkauf des Grundstückes der Stadt Köln, das Jahrzehnte als Parkplatz genutzt wurde, eine große Rolle gespielt und sich offen gegen die Interessen der Anwohnenden gestellt. Nach meinem Verständnis sind Sie allerdings als unser Bezirksbürgermeister für unsere Belange verantwortlich und daher lade ich Sie zu einem konstruktiven Dialog über die zukünftige Entwicklung unserer Straße ein. Wie kann unsere neue Lebenssituation entscheidend verbessert werden und was kann dieser geplanten Steinwüste, der Verdunklung der Straße, der Fehlnutzung des Spielplatzes, etc. entgegengesetzt werden? Hier haben wir Ideen, die wir mit Ihnen besprechen möchten. Zum Beispiel eine Fassadenbegrünung des Wohnheimes, verkehrsberuhigende Inseln mit Baumbepflanzung oder eine Alleebepflanzung der Straße. Möglich wären die Einrichtung einer Einbahnstraße, Spielstraße oder Anliegerstraße, so dass für die Begrünung der Straße mehr Platz zur Verfügung steht. Als das Projekt 2013/2014 bekannt wurde, haben wir als Anwohnende protestiert und haben nur wenig Verständnis von Seiten der Politik und der Stadt erfahren. Gegen unsere Initiative wurde das Grundstück verkauft. In die Planungen wurden wir Anwohnenden nicht involviert. Wann ändert sich das? Welche Pläne gibt es überhaupt? Mir ist leider nichts bekannt. 300 hier Ansässige und 32 hinzuziehende Studierende wollen eine lebenswerte Wohnsituation in der Zukunft! Ich wünsche mir von Ihnen, dass Sie mit mir und meinen betroffenen Mitstreiterinnen in den Dialog gehen, uns zuhören und gemeinsam eine Perspektive für unsere Straße entwickeln. Über Terminvorschläge, gern im Mai/Anfang Juni 2022 freue ich mich. Freundliche Grüße
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4309/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 23.01.2023
- Erstellt
- 19.12.2022 16:24