Beantwortung der Anfrage AN/1138/2017 aus der Sitzung der BV Rodenkirchen am 18.09.2017
Beantwortung einer Anfrage (BV) 3461/2017 vom 24.11.2017
Stand: Am 04.12.2017 in der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/I/D2 Vorlagen-Nummer 3461/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 04.12.2017 Beantwortung der Anfrage AN/1138/2017 aus der Sitzung der BV Rodenkirchen am 18.09.2017 Eigene Online-Plattform für Einzelhändler in Rodenkirchen 1. Hat die Verwaltung bereits Kenntnis von diesen oder ähnlichen Projekten? Ja, der Verwaltung sind Projekte aus den Städten Online-City Wuppertal, eBay City Mönchen- gladbach und Kiezkaufhaus Wiesbaden bekannt. 2. Wird für die Einzelhändler von Rodenkirchen die Teilnahme an diesen oder ähnlichen Projek- ten zur Schaffung eines gemeinsamen Online-Portals für ortsansässige Händler vorbereitet oder geplant? Nein. - Wenn ja, wie sehen diese Planungen konkret aus? - Wenn nein, warum nicht? Generell ist es Ziel der Verwaltung, die Kölner Geschäftszentren und Nahversorgungsla- gen zu sichern, zu stärken und zu ergänzen. Hierzu gibt das städtische Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das derzeit fortgeschrieben wird, konkrete Handlungsempfehlungen. Um diese Handlungsempfehlungen oder vergleichbare zentrenstärkende Maßnahmen umzu- setzen, hat die Stadt Köln das Zentrenbudget eingerichtet. Mit diesem sollen Akteure vor Ort bei der aktiven Standortentwicklung mittels einer kurzfristig bewilligten Anschubfinan- zierung bei der Realisierung strukturwirksamer Maßnahmen unterstützt werden. Die Homepage der IG Rodenkirchen www.treffpunkt-rodenkirchen.de sowie die Kunststoff- schlittschuhbahn im Rahmen des Weihnachtsmarktes 2015 wurden beispielsweise mit Zuwendungen aus dem Zentrenbudget finanziert. Aus Mitteln des Zentrenbudgets ist die Unterstützung einer Online-Plattform auf Initiative der lokalen Händler denkbar. Allerdings ist zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen die Förderung von Einzelpersonen bzw. Einzelbetrieben ausgeschlossen. Eine aktive Förderung des Onlinehandels darüber hinaus ist nicht geplant. Die Verwaltung weist jedoch darauf hin, dass mit dem Branchenbuch auf der stadtweiten Portal koeln.de bereits eine Plattform besteht, die allen Unternehmen und Interessensge- meinschaften offen steht und bereits von einigen tausend Unternehmen genutzt wird. Ak- tuell wird dieses Verzeichnis gerade intensiv ausgebaut und auf eine neue technische Plattform gestellt. Damit steht dem Handel ein äußerst attraktives und wettbewerbsfähiges Produkt zur Verfügung. 3. Gibt es für andere Stadtbezirke bereits ähnliche Überlegungen? Es gab bereits erste Überlegungen von verschiedenen Akteuren vor Ort, eine lokale Online- Handelsplattform zu schaffen, kombiniert mit innovativer Logistik. Konkrete Planungen sind der Verwaltung derzeit jedoch nicht bekannt. 2 Die IHK Köln hat in den vergangenen Jahren Initiativen zur „Digitalisierung“ des Handels un- terstützt (bspw. Shoppen App). 4. Sind örtliche Einzelhändler bereits von sich aus mit dem Wunsch an die Verwaltung herange- treten, sich an einer solchen Plattform zu beteiligen? Nein.
Beratungsverlauf
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04.12.2017
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 7.1.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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