1717/2017
Neubau des Historischen Archivs und Rheinischen Bildarchivs. Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers.
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/44 Vorlagen-Nummer 1717/2017 Freigabedatum 09.06.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Neubau des Historischen Archivs und Rheinischen Bildarchivs. Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers. Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf an, einen externen Umzugslogistiker mit der Vorbereitung, Planung und Qualitätssicherung des Umzugs zu beauftragen, um die zügige Nutzbar- keit des Archivs sowie so wenig wie möglich eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter sowohl im Verwaltungs- und Archivdienst wie auch in der Restaurierungs- und Digitalisierungswerkstatt zu gewährleisten. Alternativer Beschussvorschlag: Der Bedarf wird abgelehnt. Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme ca. 200.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2018 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer 2018 - 2020 bis zur Eröffnung des Neubaus Begründung: Entsprechend aktuellem General-Terminplan zur Fertigstellung des Archivneubaus am Eifel- wall soll der Neubau im Frühjahr 2020 bezugsfertig an die Nutzer übergeben werden. Der somit anstehende Umzug in den Neubau stellt das Historische Archiv erneut vor eine außerordentliche und noch nie dagewesene Herausforderung. Neben den rd. 38 Regalkilometer Archivgut (zuzüglich ca. 60.000 Urkunden und die Hand- bibliothek) müssen ca. 150 Arbeitsplätze aus den Standorten Köln und Düsseldorf verlegt werden. Zusätzlich fordert der Abtransport der Restaurierungswerkstatt mit den zahlreichen technischen, zum Teil besonders schweren Geräten, eine außerordentliche Logistikplanung. Ein reibungsloser Ablauf wird nur durch eine akribische Planung der laufenden Arbeitspro- zesse gelingen. Die Nutzbarkeit des Archivs, die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl im Verwaltungs- und Archivdienst wie auch in der Restaurierungs- und Digitalisierungswerkstatt sollen so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Neben der Aufstellung eines Mengengerüsts sind Laufwege, Entfernungen, Fahrtzeiten, Transporthilfen und –hürden (Treppenhäuser, Aufzüge…) An- und Abfahrtbedingungen (Rampensituation) zu erfassen und in eine konkrete Planung umzusetzen. Schlussendlich sind diese Erhebungen bei der Suche nach einer geeigneten Spedition bis zur Ausschreibungsreife vorzubereiten und in das Vergabeverfahren einzuspeisen. Für die Vorbereitung und Planung des Umzugs, die Ausschreibung des Umzugsunterneh- mens und für die qualitätssichernde Begleitung der gesamten Maßnahme beabsichtigt das Historische Archiv einen externen Umzugslogistiker zu beauftragen. Die Mitglieder des Fachbeirates „Wiederaufbau des Historischen Archivs der Stadt Köln“ ha- 3 ben in Ihrer letzten Sitzung am 06.04.2017 aus eigenen Erfahrungen mit Archivumzügen be- richtet und das Vorhaben, der Beauftragung eines externen Umzugslogistikers, eindringlich empfohlen. Die vor kurzem umzogenen Archive, wie z.B. das Landesarchiv NRW haben erwiesen, dass nur durch genaue Planung und Vorgaben eines Umzugslogistikers die geplante Nutzbarkeit gewährleistet bleibt. Zeit- und Kostenpläne wurden eingehalten. Fachliche Anforderungen wurden umgesetzt. Zusätzlich ist so der für Köln wichtige Aspekt eines schadenersatzkon- formen Ablaufs gewährleistet. Einer bereits angestoßenen Marktrecherche zufolge liegen die voraussichtlichen Kosten bei ca. 200.000,-- Euro (Netto). Entsprechende Haushaltsmittel sind in der mittelfristigen Finanzplanung bei 44 berücksich- tigt. Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes wird bis zur Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vorliegen und als Anlage nachgereicht.
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14 141/2 v Stadt Kö!n .06.2017 Eingang \ ^ j u n i 2Q17 Historisches Archiv 44 Beauftragung eines Umzugslogistikers für die Vorbereitung und Planung des Umzu ges in den Neubau am Eifelwall Ihre Bedarfsprüfung vom 01.06.2017 voraussichtliches Auftragsvolumen rund 200.000 € netto, rund 238.000 € brutto Sehr geehrte Damen und Herren, mit Fertigstellung des Neubaus am Eifelwall, muss das gesamte Archivgut sowie sämtliche an den Interimsstandorten in Köln und Düsseldorf genutzten Arbeitsplätze, einschließlich der Restaurierungswerkstatt, in die neuen Räumlichkeiten befördert werden. Zur Planung und Vorbereitung des Umzuges beabsichtigen Sie, einen professionellen Um zugslogistiker zu beauftragen. Inhalt des Auftrages soll gleichfalls die Vorbereitung des Aus schreibungsverfahrens sowie eine qualitätssichernde Begleitung des Umzuges sein. Das voraussichtliche Auftragsvolumen wird voraussichtlich rund 200.000,00 € netto, rund 238.000,00 € brutto betragen. Die Durchführung des Um- bzw. Einzuges in das neue Haus bedarf im Vorfeld einer gewis senhaften Planung mit konkretisierten Vorgaben für die Ausschreibungsgrundlagen unter Berücksichtigung der für den Transport von Kulturgut speziellen Transportvoraussetzungen. Nur anhand dieser Grundlagen kann eine gesicherte Aussage zur finanziellen Größenord nung des Umzuges gemacht werden und die Mittelbereitstellung erfolgen. Daneben ist, um einen reibungslosen Umzug sicherzustellen sowie um Zeit- und Kostenpläne einhalten zu können, eine fortlaufende Kontrolle der Transportdienstleistungen unerlässlich. Da Sie keine Erfahrungswerte mit einem Umzug in einem solchen Umfang besitzen, ist Ihre Absicht zur Beauftragung eines Umzugslogistikers nachvollziehbar. Insofern stimme ich dem Ergebnis Ihrer Bedarfsprüfung unter AZ: 141/25/22/17 zu. Größere Umzüge im Bereich der allgemeinen Verwaltung können von den Dienststellen mit Unterstützung der Umzugsfirmen geleistet werden. Für die Vorbereitung und Planung von Transportleistungen im Kulturbereich ist ein spezielles Fachwissen erforderlich, welches der zeit innerstädtisch nicht zur Verfügung steht. In absehbarer Zukunft ist insbesondere bei den Museen (z. B. Wallraf-Richartz-Museum nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus) mit weiteren Umzügen zu rechnen, bei denen dieses spezielle Fachwissen für den Transport von Kulturgut erforderlich sein wird. Ich bitte daher, die Möglichkeiten zum Aufbau stadteigener Kompetenzen zu prüfen. Eine Durchschrift dieses Schreibens erhält Dezernat VII zur Kenntnis. Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1717/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 09.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27