2823/2025
Bürgereingabe nach § 24 GO - Umgestaltung/Aufwertung der Josef-Schwartz-Anlage - Az. 33/25
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Dezernat, Dienststelle VIII/67/673/1 33/25 Vorlagen-Nummer 2823/2025 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe nach § 24 GO - Umgestaltung/Aufwertung der Josef-Schwartz-Anlage - Az. 33/25 Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung dankt dem Petenten für seine Eingabe, lehnt diese jedoch ab, da sie bereits einen Beschluss zum weiteren Vorgehen bei der Umgestaltung der Anlage gefasst hat. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.05.2026 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: In Ihrer Sitzung vom 05.09.2024 hat die Bezirksvertretung den Antrag „Josef-Schwartz-An- lage: Rückbau der Baustelleneinrichtung an der IGIS Frankstraße/ Wiederherstellung der Josef-Schwartz-Anlage, gem. Antra B90/Die Grünen, CDU, Die Linke und FDP“ (AN/1103/2024) beschlossen. Der Beschluss sieht vor, zur Gestaltung und Modernisierung der Josef-Schwartz-Anlage einen Workshop mit allen Akteuren und Akteurinnen durchzuführen. Dessen, durch die Verwaltung geprüften Ergebnisse, werden dann der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt. Der Beschluss enthält auch explizit den Erhalt der Schaukel bis zur endgültigen Entscheidung der Bezirksvertretung. Sachstand zum Beschluss AN/1103/2024: Im Bereich der Josef-Schwarz-Anlage gibt es Planungen für die Stadtbahnlinie 9. Zurzeit ist noch nicht absehbar, ob die Bahnlinie unterirdisch oder oberirdisch verläuft. Eine Öffentlich- keitsbeteiligung erfolgt nach Klärung des Verlaufs der Bahntrasse und Verortung einer eventu- ellen Tunnelöffnung, sofern dies erforderlich sein sollte. Es muss jedoch erst der Variantenentscheid durch den Rat beschlossen werden. In diesem Fall ist ein Gestaltungswettbewerb für das Umfeld geplant. Falls sich der Rat für eine oberirdi- sche Variante entscheiden wird, ist die Grünanlage nicht betroffen. In beiden Fällen wird mit allen Akteuren und Akteurinnen ein Workshop durchgeführt. Anlage: Anlage 1 – Bürgereingabe
Anlage 1 Bürgereingabe
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Umgestaltung / Aufwertung der Josef-Schwartz-Anlage
(JSA)
Ausgangslage
Die JSA stellt sich gegenwärtig – trotz sicherlich bester Absichten bei ihrer
ursprünglichen Anlage – als „Restfläche“ dar zwischen Jahnstraße, igis Frankstraße
und Hinterhof der Wolkenburg.
Dabei nimmt sie auf ihre Umgebung (fast) keinen Bezug und wird vor allem als
Durchgang und Hundeausführplatz, die vorhandene Schaukel aber kaum genutzt
und wenn, dann fast nie von Kindern.
Der Abbau der Baustelleneinrichtung für die Erweiterung der igis 2024 bietet nun
die Möglichkeit einer Umgestaltung oder Aufwertung der JSA.
Zielvorstellung
Wie schon die auf Initiative der „Nachbarn em Mauritiusveedel“ angelegte
Boulebahn in der JSA sollten weitere Veränderungen dort auf eine Verbesserung
der Aufenthaltsqualität gerichtet sein. Hinzu kommen allgemeine
Verschönerungsaspekte, wie z. B. die Befreiung der Rückseite der Wolkenburg von
ihrem „Hinterhofcharme“.
Maßnahmen – Wegführung
Die Beobachtung, wie die vorhandenen Wege benutzt (oder nicht benutzt) werden,
zeigt, daß Fuß- und Radverkehre vor allem den parallel zum igis-Altbau
vorhandenen Weg, den vom Anfang der Frankstraße zum Übergang über die
Jahnstraße Richtung Mauritiuskirchplatz verlaufenden Weg und einen Trampelpfad
von diesem Übergang in Richtung des Zugangs zum Kinderspielplatz an der
Huhnsgasse nutzen. Der gepflasterte Weg zu den nahe der Schaukel stehenden
Bänken wird so gut wie gar nicht genutzt.
Vorschlag: diesen letzteren Weg aufgeben und das Pflaster für die Umwandlung
des Trampelpfades zu einem richtigen Weg nutzen. Die beiden Bänke neu am Weg
parallel zum igis-Altbau plazieren, von wo man auch einen besseren Überblick
über die gesamte JSA hätte.Die Schaukel sollte generell näher zum
Kinderspielplatz gerückt oder sogar ganz entfernt werden. > Grünflächenamt
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Maßnahmen – Freilegung der Wolkenburg
Die Wolkenburg ist eines der wenigen in Köln erhaltenen Barockgebäude. Ihre
repräsentative Eingangsfront liegt zwar zum Mauritiussteinweg, aber auch die
Rückseite ist sorgfältig und symmetrisch gestaltet. Leider wird sie zum großen Teil
durch eine Art umzäunten „Hinterhof“ verdeckt und kommt so nicht zur Wirkung.
Vorschlag 1: Abbau des Zaunes und szsg. „Freilegung“ des Gebäudes. An Stelle
des „Hinterhofes“ wäre Außengastronomie wünschenswert, abgegrenzt gegen die
JSA nur durch eine möglichst niedrige Einfassung (Hecke o. ä.) und mit seitlichen
Zugängen von der Jahnstraße bzw. vom Kinderspielplatz an der Huhnsgasse her.
Auch eine Entfernung der großen Markise an der Fassade wäre zu begrüßen. >
Vereinbarung mit dem MGV Köln bzw. deren Pächter
Vorschlag 2: Herstellung einer Sichtachse. Auf der Linie einer Sichtachse, die
senkrecht von der Fassade der Wolkenburg Richtung Jahnstraße/Ecke Frankstraße
verläuft, stehen bereits zwei Bäume. Die Achse könnte verstärkt werden durch
Umplazierung der JSA-Stele, die bislang szsg. verloren und unbeachtet mitten in
der Anlage steht. Sie sollte ganz am Rande der Anlage aufgestellt werden und
dadurch für aus Richtung Zülpicher Platz bzw. aus der Frankstraße Kommende das
Ende der Sichtachse markieren und klar lesbar sein. > Vereinbarung mit dem MGV
Köln
Für die Zukunft ist es wünschenswert, die Achse noch durch entsprechende
Bepflanzung zu betonen, bspw. durch zwei parallel zu ihr verlaufende (jedoch von
den Wegen unterbrochene) Buchsbaumstreifen. > Grünflächenamt
Maßnahmen – zusätzliche Begrünung
Die JSA hat drei Eingänge, einen an der Frankstraße, einen am Übergang über die
Jahnstraße Richtung Mauritiuskirchplatz und einen Richtung Kinderspielplatz an
der Huhnsgasse an der südwestlichen Ecke der Wolkenburg.
Vorschlag: diese Eingänge durch Pflanzung niedriger Gehölze/Büsche in Art von
Toren betonen. Außerdem Pflanzung mindestens eines weiteren Baumes in der
Gabelung des Weges, der an der Frankstraße beginnt (gleichzeitig
Feuerwehrzufahrt). > Grünflächenamt
Maßnahmen – Einbeziehung Mauritiuskirchplatz
JSA und Mauritiuskirchplatz sind durch Jahnstraße, KVB-Trasse und (notwendige)
Absperrungen getrennt, auch optisch. Hier ist – langfristig – eine Aufhebung
wenigstens der optischen Trennung wünschenswert.
Vorschlag: Entfernung des Kopfsteinpflasters zwischen und neben den Schienen
entlang der JSA und neue Pflasterung gleich der auf dem Mauritiuskirchplatz.
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Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (7)
- Frankstraße
- Jahnstraße
- Huhnsgasse
- Mauritiussteinweg
- Mauritiuskirchplatz
- Zülpicher Platz
- Am Rande
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 2823/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 10.03.2026
- Erstellt
- 22.09.2025 10:38