Mandari Insight

1177/2025

Freigabe von Mitteln zur Förderung des „Film Festival Cologne 2025“

Beschlussvorlage Ausschuss 25.04.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 20.05.2025, TOP 4.3

Beschlussvorlage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

9115 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/01/02 
 
Vorlagen-Nummer 
 1177/2025 
Freigabedatum 
25.04.2025  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Freigabe von Mitteln zur Förderung des „Film Festival Cologne 2025„  
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Förderung des Film Festival Co-
logne 2025“ in Höhe von 240.000,- Euro und erteilt die Freigabe der veranschlagten 
konsumtiven zahlungswirksamen Aufwandsermächtigungen in Höhe von 240.000,- 
Euro zur Durchführung der Maßnahme. 
 
Die Mittel für das Filmfestival in Höhe von 240.000 Euro sind im Haushaltsplan 
2025/2026 im Haushaltsjahr 2025 im Teilergebnisplan des Amtes der Oberbürger-
meisterin in der Produktgruppe 0101, Politische Gremien, Verwaltungsführung und in-
ternationale Angelegenheiten in Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen bereitge-
stellt. 
 
Wirtschaftsausschuss 08.05.2025 
Ausschuss Kunst und Kultur 20.05.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  240.000,- € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Film Festival Cologne ist seit nunmehr 34 Jahren ein fester Bestandteil der Kölner 
Filmkultur. Als bedeutendes Publikumsfestival sowie relevantes Branchenforum bringt 
es jährlich internationale Persönlichkeiten des Films- und Medienschaffens nach Köln, 
die hier ihre wegweisenden Werke präsentieren.  
 
Die so generierte Aufmerksamkeit, die während des Festivals auf dem Veranstal-
tungsort Köln liegt, wirkt sich ganzjährig positiv auf die Wahrnehmung des Standorts 
aus. Durch die Relevanz, aber auch die Verbundenheit mit der Stadt, die das Film 
Festival Cologne bereits in seinen Namen integriert hat, ergeben sich medienpoliti-
sche Synergien, von denen sowohl Filmschaffende als auch der Medienstandort Köln 
profitieren. Die gebündelte Expertise, die während des Festivals zusammentrifft, 
macht das Festival zu einem Publikumsmagnet, die sowohl die Kölner*innen als auch 
bundesweit cinematographisch interessiertes Publikum jährlich in die Stadt Köln zieht. 
So waren in der Vergangenheit 70 Prozent der Veranstaltungen bereits im Vorfeld 
ausverkauft und hatten eine durchschnittliche Auslastung von über 90 Prozent

3 
Das Festival bietet nicht nur filmische Highlights für Kinointeressierte, sondern auch 
eine Austauschplattform für die brancheninterne Community. In Panels zu verschiede-
nen Themen der filmischen Arbeitswelt, können Kreativschaffende in den direkten 
Austausch mit Expert*innen kommen, wodurch neue Impulse geschaffen werden kön-
nen und somit nicht zuletzt auch die folgende Arbeit der Branche beeinflusst wird.  
 
Das Film Festival Cologne konnte darüber hinaus auch am Standort seine Position als 
eine der maßgeblichen deutschen Plattformer für die großen Medienhäuser, Fernseh-
sender und Produktionsfirmen ausbauen.  
 
Das Film Festival Cologne wird von Persönlichkeiten der Filmbranche sowohl vor als 
auch hinter der Kamera geschätzt. So konnten bereits Filmgrößen wie Sir David At-
tenborough, David Lynch, Dame Jane Campion und Elisabeth Moss zu den Gästen 
des Festivals gezählt werden. 
 
Thematisch und programmatisch abgerundet wird das Film Festival Cologne durch die 
Film Festival Cologne Awards, die als feierlicher Abschluss zu Ende des Festivals im 
Kölner E-Werk vergeben werden.  
 
Für die Ausrichtung des Film Festival Cologne 2025 liegt ein Förderantrag in Höhe 
von 240.000,- Euro vor. Das Festival ist für den Zeitraum 9.bis 16.10.2025 im Filmpa-
last Köln geplant. Aufgrund der langen organisatorischen Vorlaufzeiten und des För-
dervolumens ist eine Auszahlung des Zuschusses – wie in den Vorjahren – in mehre-
ren Raten vorgesehen.  
 
Die Auszahlung der Fördersumme orientiert sich an den kommunizierten Bedarfen im 
Rahmen des Projektverlaufs. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn wurde genehmigt.  
Durch die Zuschussgewährung wird die Gesamtfinanzierung der Maßnahmen gesi-
chert.  
 
Aufgrund der notwendigen organisatorischen Vorarbeiten zur Durchführung der Ver-
anstaltungen benötigen die Veranstalter Planungssicherheit, sodass eine zeitnahe 
Freigabe der Fördermittel erforderlich ist. 
Das Film Festival Cologne konnte 2024 in mehr als 120 Einzelveranstaltungen aktu-
elle Filme, Dokumentationen, Serien und audiovisuelle Erzähltrends einem vielfältigen 
und jungen Publikum präsentieren. Mit einer durchschnittlichen Kinoauslastung von 90 
Prozent verzeichnete das Festival über 30.000 Besuche, über 1.300 Fachakkreditierte 
und über 300 nationale und internationale Gäste. 
 
Auch 2025 wird das nunmehr 35. Film Festival Cologne in dieser einzigartigen Kombi-
nation aus Fachveranstaltung und Publikumsfestival dazu beitragen, die Wahrneh-
mung von Köln als Medienstandort zu stärken. Wie im Vorjahr ist geplant, den Fokus 
auf die neuesten inhaltlichen, ästhetischen und marktbezogenen Entwicklungen im in-
ternationalen Kontext zu legen und die wichtigsten nationalen und internationalen Pro-
duktionen und Filmschaffenden nach Köln zu holen.  
 
Aufgrund der aktuellen angespannten Haushaltslage hat das Land NRW seine finanzi-
elle Unterstützung des Festivals von 650.000,- Euro auf 450.000,- Euro reduziert.  
Das Festival sieht sich, infolge der Kürzungen im Budget bei gleichzeitigen Kosten-
steigerungen gezwungen, das Programmangebot zu reduzieren und sich auf die Kern-
kompetenzen zu reduzieren. Dazu gehören die Festivalreihen, das Konferenz- und 
Fachprogramm, die feierliche Eröffnung im Rahmen einer Deutschland-Premiere ei-
nes international gefeierten Films und die Film Festival Cologne Awards.

4 
Um das Festival im geplanten Rahmen erfolgreich realisieren zu können, ist eine För-
derung durch die Stadt Köln dringend notwendig, denn die Eigenmittel, Erlöse aus 
Eintritten, Akkreditierungsgebühren, Branchen-Kooperationen sowie die Förderung 
der Film- und Medienstiftung NRW und des Landes reichen nicht aus, um das Film 
Festival Cologne durchzuführen. 
 
Am 25.09.2024 ging ein offener Brief von neun Mitarbeitenden des Film Festivals Co-
logne an 160 Empfänger*innen, darunter auch an OB, ein. Unter der Überschrift 
„Machtmissbrauch und ein Klima der Angst beim Film Festival Cologne“ erhoben die 
Verfasser*innen schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsführerin der Cologne Con-
ference GmbH Frau Dr. Martina Richter bezüglich des Führungsstils und dem Um-
gang mit Fördergeldern und Förderung von Scheinselbstständigkeiten.  
 
In einer ersten Stellungnahme legte Frau Dr. Richter dar, dass ihr Umgang mit Förder-
geldern nicht eigenmächtig, sondern verantwortungsvoll und den Förderrichtlinien ent-
sprechend zweckgebunden sei.  
 
In einer weiteren Stellungnahme im März 2025 erklärte Frau Dr. Richter, das Team 
habe sich direkt nach dem Festival 2024 zu einem gemeinsamen konstruktiven Aus-
tausch über die Anschuldigungen getroffen und Maßnahmen wie die Benennung einer 
Vertrauensperson und regelmäßiger Feedback -Runden verabredet. Darüber hinaus 
arbeiten alle Beteiligten gemeinsam mit einer erfahrenen DEI-Coach in an der Ent-
wicklung eines Code of Conduct für das Festival.  
 
Unabhängig davon ist es ein Anliegen der Stadt Köln, gemeinsam mit den öffentlichen 
Förderern, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Film - und Medienstiftung NRW so-
wie der Veranstalterin, der Cologne Conference GmbH über die künftige Ausgestal-
tung und die Trägerstruktur des Festivals in das Gespräch zu kommen. Zielsetzung, 
ist es, damit sowohl eine stabile Trägerschaft als auch eine gesicherte Finanzierung 
zu gewährleisten. Für Köln ist die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung dieses zu-
kunftsweisende, renommierte und überregional bekannte Festival von enormer Be-
deutung.  
 
Zur Neuausgestaltung dieser Struktur soll zusammen mit Land Nordrhein-Westfalen, 
der Film- und Medienstiftung und Frau Dr. Richter an den bereits 2020 vom Rat ange-
stoßenen Prozess angeknüpft werden.  
 
Da es sich um eine Kulturförderung handelt, obliegt die Freigabe der Mittel dem 
Kunst- und Kulturausschuss. 
 
Finanzierung 
 
Die Mittel für das Filmfestival in Höhe von 240.000 € sind im Haushaltsplan 2025/2026 
im Haushaltsjahr 2025 im Teilergebnisplan des Amtes der Oberbürgermeisterin in der 
Produktgruppe 0101, Politische Gremien, Verwaltungsführung und internationale An-
gelegenheiten in Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen bereitgestellt.

Beratungsverlauf (2)

08.05.2025 Wirtschaftsausschuss
TOP 1.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
20.05.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1177/2025
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
25.04.2025
Erstellt
16.04.2025 14:15