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1779/2018

Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018

Mitteilung Ausschuss 07.06.2018

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Mitteilung Ausschuss

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Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_02_2018

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Mitteilung Ausschuss

1595 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/153 
153/1 
Vorlagen-Nummer 07.06.2018 
 1779/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 14.06.2018 
 
Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik legt als Mitteilung einen statistischen Bericht zur Entwic k-
lung des Kölner Arbeitsmarktes vor. Der Pegel 2/2018 informiert über die Entwicklung der Beschäfti g-
tenzahlen der Kölner Wirtschaft differenziert nach Branchen sow ie die Strukturveränderungen bei den 
Arbeitslosenzahlen. 
Mit der aktuellsten von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Beschäftigtenzahl für Ende Se p-
tember 2017 wurde mit 565.100 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zum siebten Mal in Fo l-
ge ein neuer Höchststand erreicht. Von Mitte 2016 bis Mitte 2017 überschritt die Zahl der Beschäfti g-
ten im Dienstleistungssektor erstmals die 470.000er-Marke und stieg auf 473.000 (+3,2 Prozent). 
Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im Jahresdurchschni tt 2017 gegenüber dem Vorjahr um 
1.368 auf 48.227 Personen ( -2,8 Prozent). Gleichzeitig sank die jahresdurchschnittliche Arbeitslose n-
quote von 8,7 auf 8,4 Prozent. Seit Jahresbeginn  2018 ist die Arbeitslosigkeit in Köln weiter zurüc k-
gegangen. Die aktuelle Arbeitslosenquote von Mai betrug 7,9 Prozent und lag damit erstmals unter 
der 8-Prozentmarke. 
Im Jahresverlauf 2018 ist angesichts der stabilen Konjunkturlage mit einem weiteren Beschäftigung s-
aufbau und dem Abbau der Arbeitslosigkeit in Köln zu rechnen. 
 
 
Gez. Greitemann

Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_02_2018

29974 Zeichen

1 
 
 Arbeitsmarkt Köln 
Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
Pegel Köln 2/2018 
Die Oberbürgermeisterin

Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
3 
 
 
 
 
Zum Inhalt des Pegels 
 Mit der aktuellsten vorliegenden Beschäftigtenzahl für Ende September 2017 wurde mit 565.100 
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ein neuer Höchststand erreicht. 
 Der Beschäftigungszuwachs gegenüber 2016 war mit einem Plus von rund 17.500 (+3,2 %) höher 
als in Nordrhein-Westfalen und im Bundesgebiet  (jeweils +2,3%). Damit rangierte Köln an erster 
Stelle im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten. 
 Die Zahl der Beschäftigten i m Dienstleistungssektor übersprang mit einem Plus von rund 14.700 
(+3,2 %) erstmals die 47 0.000er-Marke. Auch der Produktionssektor steigerte seinen 
Beschäftigungsumfang - wenn auch nur geringfügig - um 600 bzw. knapp ein Prozent. 
 Den höchsten absoluten Beschäftigtenzuwachs innerhalb des Dienstleistungssektors gab es im 
Vergleichszeitraum bei den Unternehmensbe zogenen Dienstleistungen (+5.900 Arbeitsplätze 
bzw. +5,8 %). Mit ei nem Beschäftigungsplus von rund 2.000 Arbeitsplätzen (+3,1 %) folgt an 
zweiter Stelle das Gesundheits - und Sozialwesen. Auch der Medien - und IT -Sektor (+1.5 00 
Arbeitsplätze bzw. +3,7%) konnte zulegen. 
 Der Beschäftigungszuwachs fand mehrheitlich im Te ilzeitbereich statt, wo 58 Prozent der 
insgesamt neu entstandenen Arbeitsplätze hinzugekommen sind. 
 Die Zahl der geringfügig e ntlohnten Beschäftigten ist insgesamt  um 1.300 bzw. ein Prozent auf 
115.500 a ngestiegen. Die  Zahl derer, die als  Nebenjob zusätzlich zu ihrer Hauptbeschäftigung  
eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, erhöhte sich um fünf Prozent auf 41.000. 
 Trotz steigender Beschäftigungszahlen ist die Arbeitslosigkeit in Köln im Jahresdurchschnitt 2017 
im Regionalvergleich unterdurchschnittlich zurückgegangen : Die Zahl der Arbeitslosen sank 
gegenüber 2016 um 1.368 bzw. 2,8 Prozent auf 48.227. 
 Seit Jahresbeginn 2018 ist die Arbeitslosigkeit in Köln  weiter zurückgegangen. Im Jahresverlauf 
2018 ist angesichts der stabilen Konjunkturlage mit einem weiteren Beschäftigungsanstieg und 
dem Abbau der Arbeitslosigkeit in Köln zu rechnen.

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Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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Beschäftigung im siebten Jahr in Folge auf Rekordniveau 
Die Beschäftigung in Köln ist zur Jahresmitte 201 7 zum siebten Mal in Folge auf einen historischen 
Höchststand gestiegen: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftig ten stieg von Mitte 2016 
bis Mitte 2017 in gleichem Tempo wie im Vorjahr um 15.300 auf 553.400 (+2,8%). 
Ende September 2017  wurde mit 565.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein neues 
Allzeithoch erreicht. Hierzu hat die Zunahme von  rund 11.700 Beschäftigten (+2,1%) gegenüber Juni 
2017 beigetragen (Grafik 1). Das dritte Quartal gilt erfahrungsgemäß als Jahreshöchststand bei der 
Beschäftigung, weil zu diesem Zeitpunkt die Auszubildenden in die Beschäftigung eintreten. 
Im Ergebnis ist die Beschäftigtenzahl von Mitte 2011 bis September 2017 kontinuierlich um insgesamt 
rund 88.000 angestiegen. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von knapp  
15.000 Beschäftigten über einen Zeitraum von sechs Jahren. 
Am Arbeitsort  Köln sind 85  Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig: D ie ho hen 
Beschäftigungszuwächse (88.000) vollzogen sich dabei alleine in den Dien stleistungsbranchen. 
Gleichzeitig blieb die Beschäftigung im Produktionssektor konstant. Damit hat sich der Kölner 
Arbeitsmarkt seit Einsetzen des wirtschaftlichen Booms 2011 sowohl im Dienstleistungs- als auch im 
Produktionssektor als robust und wachstumsstark erwiesen. 
Der Kölner Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch  einen ausgewogenen Branchenmix und einen 
starken Dienstleistungssektor, da fast jede Branche am Standort Köln vertreten ist. Damit profitiert die 
Kölner Wirtschaft in der Breite, wenn die Konjunktur zulegt. 
Die derzeit vorliegenden Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute sehen für 2018  ein 
ebenso starkes  Wachstum wie  im Vorjahr . Nach  Aussage der Kölner Arbeitsagentur bleibt der 
Arbeitsmarkt daher  weiterhin aufnahmefähig, wenn  auch die Fachkräfteversorgung für die 
Unternehmen schwieriger werden wird. Zudem werden 2018 die ersten der Babyboomer -Generation 
aus dem Berufsleben ausscheiden. 
Grafik 1: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln seit 2011 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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Köln mit höchstem Beschäftigungszuwachs 
Sowohl im Vergleich zur Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein -Westfalen als auch mit der 
Bundesentwicklung (jeweils +2,3%) liegt der Beschäftigungszuwachs Kölns mit einem Plus von 3, 2 
Prozent vor Dortmund (+2,9%) und München (+2,8%) an erster  Stelle im Vergleich zu anderen 
deutschen Großstädten (Grafik 2). 
Grafik 2: Entwicklung der Beschäftigten in Köln sowie in Vergleichsstädten 2016 bis 2017 (jeweils am 30.9.) 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 
Dienstleistungssektor übersteigt die 470.000er-Marke 
Im Produktionssektor erhöhte sich  die Beschäftigtenzah l von Mitte 2016 bis Mitte 2017  nur 
geringfügig um 0,8 Prozent auf 80.400 . Die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor  stieg 
erstmals über die 470.000er-Marke, und zwar um 3,2 Prozent von 458.300 auf 473.000 (+14.700). 
Unternehmensbezogene Dienstleistungen mit stärkstem Beschäftigungszuwachs 
Innerhalb des Dienstleistungssektors gab es zwischen Mitte 2016 und 2017  den höchsten absoluten 
Beschäftigtenzuwachs bei den  Unternehmensbezogenen Dienstleistungen  (Tabelle 1). I n diesem 
Branchenkomplex erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 5.900 auf nunmehr 109 .000 Arbeitsplätze 
(+5,8%). Beigetragen hierzu haben insbesondere die Beschäftigungszuwächse in den Teilsegmenten 
Forschung und Entwicklung (1.800 Arbeitsplätze bzw. +49,4%), Verwaltung und Führung von 
Unternehmen und Betrieb en; Unternehmensberatung (+1.100 Arbeitsplätze bzw. +4,1 %), Rechts -, 
Steuer- und Wirtschaftsberat ung (+800 Arbeitsplätze bzw. +6,7 %) sowie Zeitarbeit (+800 
Arbeitsplätze bzw. +4,3%) beigetragen (Tabelle 2). 
An zweiter Stelle folgt das Gesundheits- und Sozialwesen mit einem Beschäftigungsplus von rund 
2.000 Arbeitsplätzen (+3,1 %), (Tabelle 3) . Beschäftigungszuwächse inn erhalb dieses Branchen -
komplexes gab es vor allem im Sonstigen Sozialwesen , wozu beispielsweise die  
Kindertagesbetreuung zählt (+520 Arbeitsplätze bzw. +5,0%), im Sonstigen Gesundheitswesen, wozu 
beispielsweise Heilpraktiker gehören (+350 Arbeitsplätze bzw. + 6,0%) und bei den Krankenhäusern 
(+340 Arbeitsplätze bzw. +1,5%).

Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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Zahl Prozent
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 203 202 -1 -0,5
Bergbau,Gewinnung von Erdöl und Erdgas, Steine und Erden 540 522 -18 -3,3
Verarbeitendes Gewerbe 56.624 56.521 -103 -0,2
darunter:
Ernährungsgewerbe 5.939 5.834 -105 -1,8
Druckgewerbe, Vervielfältigung von Datenträgern 1.715 1.677 -38 -2,2
Chemie- und Pharmaindustrie 5.203 4.954 -249 -4,8
Maschinenbau 8.351 8.031 -320 -3,8
Elektrotechnik 3.884 3.871 -13 -0,3
Energieversorgung 4.118 4.139 21 0,5
Abwasser- und Abfallentsorgung, Umweltreinigung, Recycling 2.951 3.037 86 2,9
Baugewerbe 15.385 16.008 623 4,0
Produktionssektor insgesamt 79.821 80.429 608 0,8
Handel, Instandhaltung und Reparatur von KFZ 65.681 66.899 1.218 1,9
darunter:
Handelsvermittlung und Großhandel 24.758 24.968 210 0,8
Einzelhandel 33.503 34.273 770 2,3
Gastgewerbe 19.968 20.621 653 3,3
Verkehr und Lagerei (Logistik) 34.374 35.702 1.328 3,9
darunter:
Landverkehr, Pipelines 12.936 13.658 722 5,6
Luftfahrt 1.827 1.765 -62 -3,4
Lagerei sowie sonstige Verkehrsdienstleistungen 12.309 12.460 151 1,2
Post-, Kurier- und Expressdienste 7.302 7.819 517 7,1
Information und Kommunikation 41.754 43.279 1.525 3,7
darunter:
Rundfunkveranstalter 7.159 7.164 5 0,1
Telekommunikation 4.001 3.629 -372 -9,3
Dienstleistungen der Informationstechnologie 18.559 19.638 1.079 5,8
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 38.054 37.788 -266 -0,7
darunter:
Kreditgewerbe 12.713 12.862 149 1,2
Versicherungsgewerbe 25.341 24.926 -415 -1,6
Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen 103.058 108.987 5.929 5,8
darunter:
Rechts-, und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 12.462 13.292 830 6,7
Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung 26.388 27.477 1.089 4,1
Forschung und Entwicklung 3.660 5.469 1.809 49,4
Werbung und Marktforschung 7.230 7.436 206 2,8
Befristete Überlassung v. Arbeitskräften (Zeitarbeit) 18.657 19.453 796 4,3
Weitere Dienstleistungen: 155.402 159.737 4.335 2,8
darunter:
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 22.839 21.758 -1.081 -4,7
Erziehung und Unterricht 24.609 25.328 719 2,9
Gesundheits- und Sozialwesen 66.648 68.688 2.040 3,1
Dienstleistungssektor insgesamt 458.291 473.013 14.722 3,2
Insgesamt 538.112 553.442 15.330 2,8
  Veränderung          
2016-201720172016Branchen nach Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Köln 2016 und 2017 (jeweils am 30.6.) 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 
Auch die Branche Information und Kommunikation (+1.500 Arbeitsplätze bzw. +3,7%) konnte deutlich 
zulegen. Hierzu hat insbesondere der Beschäftigungszuwachs  im Bereich der Dienstleistungen der 
Informationstechnologie (+1.100 Arbeitsplätze bzw. +5,8%) beigetragen.

Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
7 
 
Zahl  Prozent
Gesundheits- und Sozialwesen 66.648 68.688 2.040 3,1
darunter:
Krankenhäuser 21.876 22.212 336 1,5
Arzt- und Zahnarztpraxen 10.017 10.330 313 3,1
Sonstiges Gesundheitswesen 5.810 6.157 347 6,0
Pflegeheime 6.302 6.455 153 2,4
Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime 2.755 2.854 99 3,6
Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1.105 1.178 73 6,6
Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 8.351 8.513 162 1,9
Sonstiges Sozialwesen (ohne Heime) 10.418 10.942 524 5,0
Branchensegmente WZ 2008 Veränderung 2016-20172016 2017
Zahl  Prozent
Unternehmensbezogene Dienstleistungen 103.058 108.987 5.929 5,8
darunter:
Rechts-, und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 12.462 13.292 830 6,7
Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben;  Unternehmensberatung 26.388 27.477 1.089 4,1
Architektur- und Ingenieurbüros 8.124 8.548 424 5,2
Technische, physikalische und chemische Untersuchung 2.570 2.401 -169 -6,6
Forschung und Entwicklung 3.660 5.469 1.809 49,4
Werbung, Markt- und Meinungsforschung 7.230 7.436 206 2,8
Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten 1.288 1.287 -1 -0,1
Vermittlung von Arbeitskräften (Personalservice-Agenturen) 1.247 1.381 134 10,7
Befristete Überlassung von Arbeitskräften (Zeitarbeit) 18.657 19.453 796 4,3
Private Wach- und Sicherheitsdienste, Überwachungs-/Alarmsysteme 4.941 5.091 150 3,0
Hausmeisterdienste 1.593 1.450 -143 -9,0
Reinigung von Gebäuden,Straßen und Verkehrsmitteln 10.874 11.458 584 5,4
Call Center 1.690 1.744 54 3,2
Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter 1.176 1.281 105 8,9
Übrige unternehmensbezogene Dienstleistungen 1.158 1.219 61 5,3
Branchensegmente WZ 2008 Veränderung 2016-20172016 2017
Der Beschäftigungszuwa chs bei den Post -, Kurier - und Expressdiensten  um rund 500 Personen 
(+7,1%) ist vor allem auf die gestiegene Nachfrage im Bereich des Onlinehandels zurückzuführen. 
Den höchsten Rückgang bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Dienstleistungsbereich 
verzeichnete dagegen der Sektor Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung ( -
1.100 Arbeitsplätze bzw. -4,7%). 
Im Produktionssektor konnte das Baugewerbe mit einem Beschäftigungsplus von gut 600 Personen 
bzw. vier Prozent von der der zeit guten Baukonjunktur profitieren. Während  die Beschäftigung im 
Verarbeitenden Gewerbe insgesamt stagnierte, ging sie im Maschinenbau weiter auf rund 8.000 
Arbeitsplätze zurück (-320 bzw. -3,8%). 
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2016 und 2017 – Unternehmensbezogene Dienstleistungen 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 
Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2016 und 2017 – Gesundheits- und Sozialwesen 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 
Beschäftigungsgewinne insbesondere bei Ausländer/innen und älteren Beschäftigten 
Vom gesamten Beschäftigungszuwachs zwischen Mitte 2016 und 2017 (+15.300) profitierten Männer 
(+9.600 bzw. +3,3%) stärker als Frauen (+5.700 bzw. +2,3%), (Tabelle 4). 
Auch ausländische Beschäftigte haben mit einem Plus von rund 6.500 bzw. zehn Prozent besonders 
von der hohen Beschäftigungsnachfrage profitiert. 
Der deutliche Anstieg bei  den älteren Beschäftigten ab 55  Jahren (+6.100 Arbeitsplätze) setzt sich 
weiter fort und  ist – wie bereits in den letzten Jahren - überwiegend demografisch bedingt.

Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
8 
 
Zahl Prozent
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt 538.112 553.442 15.330 2,8
Männer 288.386 298.034 9.648 3,3
Frauen 249.726 255.408 5.682 2,3
Deutsche 470.649 479.462 8.813 1,9
Ausländer/innen 66.885 73.377 6.492 9,7
Jüngere unter 25 Jahre 48.170 50.203 2.033 4,2
25 bis unter 55 Jahre 404.257 411.484 7.227 1,8
55 bis unter 65 Jahre 81.502 87.076 5.574 6,8
65 Jahre und älter 4.183 4.679 496 11,9
Vollzeitbeschäftigte 393.635 399.961 6.326 1,6
Teilzeitbeschäftigte 144.464 153.481 9.017 6,2
Auszubildende 18.713 18.906 193 1,0
Einpendler/innen 261.608 270.118 8.510 3,3
Auspendler/innen 115.664 121.675 6.011 5,2
anerkannter Berufsabschluss 274.058 278.764 4.706 1,7
akademischer Berufsabschluss1) 120.048 128.661 8.613 7,2
ohne Berufsabschluss 72.403 76.086 3.683 5,1
Geringfügig entlohnte Beschäftigte insgesamt 122.357 123.634 1.277 1,0
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 82.099 81.582 -517 -0,6
Geringfügig entlohnte Beschäftigte (Nebenjob) 40.258 42.052 1.794 4,5
1) Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatexamen, Promotion
Veränderungen2016 2017
Geburtenstarke Jahrgänge scheiden seit einig er Zeit aus dem Berufsleben aus. Dafür rücken 
Berufstätige in die Altersklasse der über 55-Jährigen nach. 
Überwiegend Frauen arbeiten in Teilzeit und geringfügiger Beschäftigung 
Resultierten die gesamten Beschäftigtenzuwächse 2016 noch gleichermaßen aus  Vollzeit- und 
Teilzeitarbeitsverhältnissen, fand der Beschäftigungszuwachs zwischen Mitte 2016 und Mitte 2017  
mehrheitlich im Teilzeitbereich statt. Die Erhöhung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung 
(+2,8%) resul tiert nämlich zu 58  Prozent aus der Teilzeitarbeit (+ 9.000 bzw. +6,2% ) und zu 42  
Prozent aus der Vollzeitarbeit (+6.300 bzw. +1,6%). 
Dabei ist Teilzeitarbeit nach wie vor eine Domäne der Frauen: Während in Köln nur rund 15 Prozent 
der Männer (46.100) einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeittätigkeit nachgehen, sind es bei den 
Frauen 42 Prozent (107.400) 
Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten 1 ist zwar insgesamt nur um  ein Prozent auf  rund 
124.000 angestiegen, allerdings stieg gleichzeitig die Zahl derer, die als  Nebenjob zusätzlich zu ihrer 
Hauptbeschäftigung eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, um rund 1.800 auf 42 .000 
(+4,5%). 
Diese Entwicklung zeigt, dass zunehmend mehr Menschen einen Zweitjob annehmen , um ihren 
Lebensunterhalt zu bestreiten beziehungsweise ihren Lebensstandard zu verbessern.  Auch in 
Minijobs sind Frauen überrepräsentiert: Mitte 2017 arbeiteten in Köln insgesamt 44.900 Frauen, aber 
nur 29.600 Männer ausschließlich in geringfügigen Beschäftigungen. 
Tabelle 4: Struktur der Beschäftigung am Arbeitsort Köln 2016 und 2017 (jeweils am 30.6.) 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 
  
                                                                 
1 Geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse liegen vor, wenn das monatliche Arbeitsentgelt aus di eser 
Beschäftigung regelmäßig 450 Euro nicht überschreitet. Sie werden nicht zu den sozialversicherungspflichtigen 
Beschäftigungsverhältnissen gezählt.

Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
9 
 
Zahl in Prozent
Arbeitslose insgesamt 49.596 48.227 -1.368 -2,8     
Arbeitslose SGB II 38.137 35.418 -2.719 -7,1     
Arbeitslose SGB III 11.459 12.809 1.350 11,8     
Arbeitslose Frauen 22.483 21.830 -654 -2,9     
Arbeitslose Männer 27.113 26.398 -715 -2,6     
Arbeitslose Jüngere unter 25 Jahre 3.230 3.126 -104 -3,2     
Arbeitslose von 25 bis 54 Jahre 37.471 36.032 -1.439 -3,8     
Arbeitslose über 55 Jahre 8.895 9.070 175 2,0     
Ausländer 17.440 17.702 262 1,5     
Langzeitarbeitslose 23.000 21.296 -1.704 -7,4     
Arbeitslosmeldungen 130.008 128.927 -1.081 -0,8     
davon aus vorheriger Erwerbstätigkeit 49.808 49.693 -115 -0,2     
Abgänge aus der Arbeitslosigkeit 133.256 129.009 -4.247 -3,2     
davon Abgänge in Erwerbstätigkeit 44.412 43.537 -875 -2,0     
davon Ausbildung und sonstige Maßnahmenteilnahme 38.062 33.693 -4.369 -11,5     
davon Abgänge in Rente und Berufsunfähigkeit 43.557 44.802 1.245 2,9     
gemeldete offene Stellen 35.371 36.943 1.572 4,4     
davon ungefördert (SVP) 34.199 36.143 1.944 5,7     
Veränderungen
Jahresdurchschnitte
2016 2017
Jahressummen
Im Jahresdurchschnitt Rückgang der Arbeitslosigkeit in Köln 
Auch in Folge steigender Beschäftigungszahlen ist die Arbeitslosigkeit in Köln im Jahresdurchschnitt  
2017 zurückgegangen. So sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber 2016 um 2,8  Prozent 
beziehungsweise um 1.368 auf 48.227  (Tabelle 5). Gleichzeitig verringerte sich  die jahresdurch-
schnittliche Arbeitslosenquote von 8,7 auf 8,4 Prozent. 
Die Unterbeschäftigung, welche  die Zahl der Kölner, die insgesamt eine Beschäftigung  suchen 
umfasst (z. B. Teilneh mer in arbeitsmarktpolitischen Maßn ahmen), ist zum Jahresende 2017 im 
Vergleich zum Vorjahr  von 63.992 um 2.247 auf 61.745 Personen  gesunken (-3,5%). Neben den 
statistisch ausgewiesenen 46.310 Arbeitslosen zum Jahresende 2017 suchten im Dezember 15.435 
Kölner eine Beschäftigung, während sie sich in einer Förderung befanden oder aus anderen Gründen 
dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen (Un terbeschäftigung im engeren und Arbei tslosigkeit 
im weiteren Sinne). 
Tabelle 5: Kennziffern zur aktuellen Arbeitsmarktentwicklung 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 
Die Arbeitslosenza hl ist in Köln im Jahresdurchschnit t 2017 gegenüber dem Vorjahr  
unterdurchschnittlich um 2,8  Prozent zurückgegangen. I m Landesdurchschnitt NRW ( -3,4%) sowie  
auf Bundesebene (-5,9%) und allen anderen Vergleichsstädten sank sie zum Teil deutlich (Grafik 3). 
Arbeitslosigkeit nur auf den ersten Blick wenig verändert 
Insgesamt konnten 2017 129.009 Kölnerinnen und Kölner ihre Arbeitslosigkeit beenden, davon haben 
ein Drittel (43.537 ) eine Arbeit aufgenommen (Tabelle 5).  Weitere 33.693 Personen begannen eine 
Ausbildung oder nahmen an einer arbeitsmarktpoli tischen Maßnahm e teil und 44.802 Personen 
schieden zum Beispiel wegen Erreichung des Rentenalters oder einer Berufsunfähigkeit aus dem 
Arbeitsmarkt aus. Demgegenüber  standen allerdings auch 128.927  neue Arbeitslosmeldungen, 
darunter 49.693 aus vorheriger Erwerbstätigkeit. Das hohe Zu - und Abgangsvolumen zeigt die  hohe 
Dynamik am Kölner Arbeitsmarkt, von der die Arbeitslosen profitieren. 
Rückgang der Arbeitslosigkeit insbesondere SGB-II-Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen 
Von 2016 bis  2017 entwickelte sich die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit nach Personen -
gruppen unterschiedlich (Tabelle 5 und Grafik 4).  Überdurchschnittliche Rückgänge bei den Arbeits -
losenzahlen verzeichneten die Langzeitarbeitslosen ( -7,4%) un d die SGB -II-Arbeitslosen ( -7,1%). 
Gleichzeitig verzeichneten die SGB-III-Arbeitslosen einen Anstieg um 11,8 Prozent.

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Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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Grafik 3: Entwicklung der Arbeitslosen in Köln sowie in Vergleichsstädten 2016 bis 2017 (Jahresdurchschnitt) 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 
Grafik 4: Arbeitslosigkeit von ausgewählten Personengruppen im Jahresdurchschnitt 2017 
 (Veränderung zum Jahresdurchschnitt 2016 in Prozent) 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

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Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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Saisonbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn und Frühjahrsbelebung 2018 
In Folge  häufiger Kün digungstermine zum Jahresende , des Endes einiger Ausbildungen, des 
Auslaufens befris teter Verträge und des auslaufenden  Weihnachtsgeschäfts ist die  Zahl der 
Arbeitslosen auch in Köln zum Jahresbeginn 2018 saisonbedingt angestiegen: Gegenüber Dezember 
2017 erhöhte sie sich  im Januar 2018  um 2.163 bzw. 4,7 Prozent auf 48.473 Personen (Grafik 5). 
Gegenüber dem  Januar-Wert des Vorjahres blieb  die Arbeitslosigkeit  praktisch konstant und 
verringerte sich nur marginal um 39 Personen bzw. 0,1 Prozent. 
Nach dem  moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresanfang setzt e sich die günsti ge 
Entwicklung im Februar fort. So  ist die Zahl der Arbeitslosen  im Februar 2018 gegenüber Januar um 
100 Personen auf 48.373 leicht gesunken (-0,2%). Dies entspricht dem niedrigste n Wert für einen 
Februar seit über 20  Jahren. Im Vergleich zum Februar 2 017 ist die Arbeitslosenzahl ebenfalls leicht  
um 27 Personen zurückgegangen (-0,1%). 
Im März 2018  ist die Zahl der Arbeitslosen i m Vergleich zum Februar saisonbedingt um 1 .058 
Personen auf 47.315  gesunken ( -2,2%). Dies ist der niedrigste Wert für einen März seit 1992. Im 
Vergleich zum März 2017 ging die Arbeitslosenzahl sogar um 1.196 Personen zurück (-2,5%). 
Im April ist die Arbeitslosigkeit  leicht zurückgegangen: Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich 
zum März um 0,3 Prozent bzw. 141 auf 47.174 Personen. Gegenüber dem Vorjahr ging sie sogar um 
1.641 Personen oder 3,4 Prozent zurück. 
Auch im Mai verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum April um 1,6 Prozent oder 
771 auf 46.403 Personen. Die s ist der niedrigste jemals gemessene Wert für einen Mai. Im 
Vorjahresvergleich sank die Zahl der Arbeitslosen um 2.349 Personen oder 4,8 Prozent. 
Grafik 5: Arbeitslosenzahl 1) in Köln 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

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Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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Anstieg der offenen Stellen 2017 
Im vergangenen Jahr ist in Köln die Anzahl der der Arbeitsagentur ge meldeten offenen Stellen 
gegenüber dem Vorjahr angestiegen: Die Zahl der sozialversicheru ngspflichtigen offenen Stell en 
erhöhte sich um 1.944 auf nunmehr 36.143 (+5,7%). 
Der Stellenindex d er Bundesagentur für Arbeit (BA -X)2 - ein Indikator für die Nachfrage nach 
Arbeitskräften in Deutsch land – hat im Mai 2018 nach einer kurzen Stagnationsphase um zwei 
Punkte auf 253 Punkte zugelegt und erreicht damit wieder den Höchststand vom letzten Dezember. 
Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnete der B-AX ein deutliches Plus von 20 Punkten. 
Die Arbeitskr äftenachfrage ist im Vorjahresvergleich in fast allen Branchen gestie gen, und zwar 
besonders stark im Bereich Information und Kommunikation  sowie im Verarbeitenden Gewerbe und 
im Handel. Ein Rückgang war  dagegen im Bereich Erziehung und Unterricht zu beobachten, da die 
Fluchtmigration leicht zurückgegangen ist und nunmehr weniger Personal für Flüchtlingsmanagement 
und Integrationskurse benötigt wird. 
Der wirtschaftliche Aufschwung  lässt auch für die kommenden Mon ate eine hohe Arbeitskräfte -
nachfrage der Unter nehmen erwarten.  Der historisch hohe Beschäftigungsstand führt zu dem zu  
einem fluktuationsbedingten Ersatzbedarf, da mehr Person en ihren Arbeitsplatz wechseln.  Auch die 
gestiegene Nachfrage nach Teilzeitbeschäftigun g sowie die  zunehmenden Besetzungs -
schwierigkeiten der Unternehmen in einigen technischen Berufsfeldern, bei Bauberufen sowie in 
einigen Gesundheits- und Pflegeberufen wirken sich  auf das hohe N iveau der gemeldeten Stellen  
aus, weil Arbeitsstellen länger vakant sind. 
Offene Stellen insbesondere bei den Wachstumsbranchen im Dienstleistungsbereich 
Ein großer Anteil der bei der Bundesagentur für Arbeit  gemeldeten Stellen entfällt regelmäßig auf die 
Wachstumsbranchen im Dienstleistungssektor. Insgesamt kam rund jede dritte gemeldete Stelle aus 
dem Handel, dem Logistiksektor, dem Verarbeitenden Gewerbe sowie dem Gesundheits - und 
Sozialwesen. Auch die Zeitarbeitsbranche trug zu knapp einem Drittel zum Stellenangebot bei. 
Fast jedes dritte Kölner Unternehmen plant Neueinstellungen 
Positive Signale für die weitere Entwicklung d es Kölner Arbeitsmarktes  2018 zeigt auch die letzte  
Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Köln3: Danach ist die aktuelle Grundstimmung 
der Kölner Unternehmen im Frühjahr 2018 ebenso wie bereits im Winter 2017/2018 unverändert gut. 
Die optimistischen Geschäftserwartungen zeigen sic h auch in den Beschäftigungsplänen  der Kölner 
Unternehmen: 37 Prozent der befragten Unter nehmen beabsichtigen in den kommenden Monaten, 
weitere Arbeitskräfte einzustellen und 49 Prozent planen mit gleichbleibender Belegschaft. 
Positive Wachstumsaussichten lassen weiteren Beschäftigungsanstieg erwarten 
Auch d ie positiven Wachstumsprog nosen der Wirtschaftsforschungs institute sowie der Bundes -
regierung, die für dieses Jahr mit einem Plus des Bruttoinl andsproduktes um deutlich mehr als zwei 
Prozent rechnen, bestätigen die guten Konjunkturaussichten. 
Das Institut für  Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB rechnet für 2018  mit einem Wachstum des 
Bruttoinlandproduktes von 2,1  Prozent: Dabei soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten in Deutschland um 760.000 auf ein neues Allzeithoch von 32,98  Millionen Personen 
                                                                 
2 Der BA-X ist der aktuellste Stellenindex in Deutschland und beruht auf konkreten Stellengesuchen der 
Unternehmen. Er signalisiert die Einstellungsbereitschaft in Deutschland und bildet die Entwicklung der 
Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten 
ungeförderten Arbeitsstellen, sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten 
Arbeitsvermittlung ein. Siehe auch unter: 
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201805/arbeitsmarktberichte/bax-ba-x/ba-x-d-0-
201805-pdf.pdf , aufgerufen am 29.05.2018 
3 Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer Köln – Frühjahr 2018. Siehe auch unter:, https://www.ihk-
koeln.de/upload/Datenblatt_Koeln_16031.pdf, aufgerufen am 16.05.2018

Pegel Köln – 2/2018 
Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2017 und bisherige Entwicklung 2018 
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ansteigen (+2,4%) und die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit auf 2,33 Millionen Personen sinken 
(7,9%)4. 
Die aktuelle IAB -Regionalprognose bestätigt die positiven Wachstumsaussichten auch für Köln 5: 
Demnach soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln 2018 um 2,7 Prozent auf 
rund 572.4 00 steigen und gleichzeitig die jahresdurchschnittl iche Arbeitslosenzahl auf 46.800 
zurückgehen (-2,9%). 
Fazit 
Der Kölner Arbeitsmarkt verzeichnet nunmehr im siebten Jahr in Folge  ein neues Allzeithoch bei den 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten . Obwohl die Arbeitslosigkeit zum Jahresende 2017 
stagnierte, ist sie dennoch im Jahresdurchschnitt 2017 deutlich zurückgegangen. 
Getragen wurde das Beschäftigungswachstum  insbesondere von Beschäftigungszunahmen im 
Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen, im Gesundheits - und Sozialwesen sowie im 
Bereich Information und Kommunikation. 
Der Beschäftigungszuwachs seit 2011 wurde in Kö ln weniger von einem (weiteren) Rückgang der 
Arbeitslosigkeit gespeist, sondern vielmehr von einer wach senden Zahl von Erwerbspersonen, die 
aufgrund der guten Konjunktur auch Beschäftigung finden.  Grund hierfür ist vor allem die steigende 
Arbeitsmarktbeteiligung von  Älteren, Frauen  und Migranten, die von der hohen Kräftenachfrage 
profitieren. Mit der zunehmenden Frauenerwerbsquote steigt allerdings auch die Teilzeit -
beschäftigung: In Köln resultieren fast 60 Prozent des gesamten Beschäftigungszuwachses aus einer 
Zunahme bei der Teilzeitbeschäftigten. 
Insgesamt halten sich die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosmeldungen die Waage. 
Abgänge in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Ausbildung tragen dazu bei, eine Verfestigung 
der Arbeitslosigkeit zu verhindern.  Aufgrund des vergleichbar hohen Volumens an Zugängen in und 
Abgängen aus der Arbeitslosigkeit wird der Eindruck einer weitest gehenden Verfestigung der 
Arbeitslosigkeit erzeugt. Verfestigt ist allerdings nur die Langzeitarbeitslosigkeit. Umso wichtiger ist 
es, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen deutlich abgenommen hat. 
 
 
                                                                 
4 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – IAB-Kurzbericht 7/2018. Siehe auch unter: 
http://doku.iab.de/kurzber/2018/kb0718.pdf, aufgerufen am 22.03.2018 
5IAB Regionale Arbeitsmarktprognosen 1/2018. Siehe auch unter 
http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen_1801.pdf , aufgerufen am 3.4.2018

Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
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50679 Köln 
 
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Die Oberbürgermeisterin 
 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
 
ISSN 1869-0718  
 Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe  
 
13/15/350/04.18

Beratungsverlauf (1)

14.06.2018 Wirtschaftsausschuss
TOP 11.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1779/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
07.06.2018
Erstellt
28.05.2018 14:21