2008/0462
Entwurf Haushaltsplan 2009 hier: Korrekturen aufgrund aktueller Daten zu den Schlüsselzuweisungen 2009
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2008/0462
5039 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
28.10.2008
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
I 41
II 20
419 52
Stvv.
Vorlage-Nr. 2008/0462
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Entwurf Haushaltsplan 2009
hier: Korrekturen aufgrund aktueller Daten zu den Schlüsselzuweisungen 2009
Vorlage vom: 22.10.2008
Beschlussvorschlag:
Der Bericht über die für 2009 zu erwartenden Schlüsselzuweisungen aus dem Kommunalen Fi-
nanzausgleich und die zum Ausgleich erforderlichen Anpassungen im Ergebnishaushalt 2009
wird zur Kenntnis genommen.
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, im Rahmen ihrer Beratungen zum Haushalts-
plan 2009 bzw. zu den Wirtschaftsplänen 2009 der Eigenbetriebe „Kulturinstitute“, „Bäder“ sowie
„Bürgerhäuser und Märkte“ die Anpassungen gegenüber den Ansätzen, Stand nach Magistrats-
beratungen, vorzunehmen.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Beschluss des Magistrats vom
2
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.10.2008
Das Hessische Ministerium der Finanzen hat mit Datum vom 07.10.2008 die vorläufigen
Daten zu den Schlüsselzuweisungen 2009 mitgeteilt.
Danach wird die Stadt Darmstadt im Jahr 2009 Schlüsselzuweisungen in Höhe von
41,9 Mio. Euro erhalten. Der Planansatz im Entwurf des Haushaltsplanes 2009 liegt bei
55,0 Mio. Euro. Es ergibt sich eine Deckungslücke von 13,1 Mio. Euro.
Der Ergebnishaushalt 2009 muss zwingend ausgeglichen aufgestellt und beschlossen wer-
den, da nur mittelfristig wieder die Aussicht besteht, dass die Aufsichtsbehörde Kredite über
die Linie einer Netto-Neuverschuldung = 0 hinaus genehmigt.
Zum Ausgleich der Mindereinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen werden für den Haus-
halt 2009 folgende Maßnahmen vorgeschlagen:
Gewerbesteuer
Im Entwurf 2009, Stand nach Magistratsberatungen, beträgt der Ansatz 135,0 Mio. Euro.
Nach Mitteilung des Finanzamtes Bonn wird im Jahr 2008 keine Nachzahlung aus der Neu-
verteilung der Gewerbesteuer Telekom erfolgen. Somit kann für das Jahr 2009 mit einer
erhöhten Gewerbesteuernachzahlung gerechnet werden. Hiermit kann eine Anhebung des
Ansatzes um weitere 5,0 Mio. Euro begründet werden.
Gleichzeitig ist der Ansatz für die Gewerbesteuerumlage um 790.000 Euro anzuheben, so
dass per Saldo mit Mehreinnahmen von 4,21 Mio. Euro gerechnet werden kann.
Gewinnausschüttung HEAG
Der Magistrat wirkt darauf hin, dass die HEAG für 2009 eine um mindestens 5 Mio. Euro
höhere Ausschüttung als derzeit veranschlagt durchführt. Der HEAG-Vorstand wird gebeten,
dem Oberbürgermeister als Beteiligungsdezernenten und dem Stadtkämmerer geeignete
Maßnahmen, insbesondere mit Bezug zur HSE, vorzuschlagen.
Die vorbezeichnete Gewinnausschüttung verteilt sich bei unterstellten 5 Mio. Euro zu
44,99 % auf den Kernhaushalt und zu 55,01 % auf die Eigenbetriebe „Kulturinstitute“, „Bä-
der“ sowie „Bürgerhäuser und Märkte“. Die hier zu erwartenden Mehreinnahmen erlauben
es, die Verlustzuweisungen aus dem Kernhaushalt entsprechend zu reduzieren. Damit steht
die erhöhte Ausschüttung der HEAG in 2009 vollständig für den Ergebnishaushalt zur Ver-
fügung.
Erhöhung der Einsparvorgabe in den Teilhaushalten 1 bis 6 um insgesamt 4,0 Mio. Euro
Im Übrigen müssen die Teilhaushalte 1 bis 6 durch zusätzliche Einsparanstrengungen in
Höhe von 4,0 Mio. Euro zum Ausgleich des Ergebnishaushaltes beitragen.
…
3
Zusammenfassung
Erträge Aufwendungen
Anhebung Gewerbesteuer 5.000.000 Euro
Gewerbesteuerumlage 790.000 Euro
erhöhte Ausschüttung HEAG 2.250.090 Euro
reduzierte Verlustzuweisungen an EB’s aufgrund
erhöhter Ausschüttung HEAG
- 2.750.460 Euro
zusätzliche Einsparvorgabe 2009 - 4.000.000 Euro
Summen 7.250.090 Euro -5.960.460 Euro
Haushaltsentlastung 13.210.550 Euro
Der Magistrat hat seine Haushaltsberatungen 2009 am 16.09.2008 abgeschlossen und die
Unterlagen zwischenzeitlich an die Stadtverordnetenversammlung zur Beratung weitergelei-
tet. Eine direkte Veränderung von Ansätzen im Entwurf des Haushaltsplanes 2009 ist durch
den Magistrat nicht möglich.
Daher wird die Stadtverordnetenversammlung gebeten, im Rahmen ihrer Beratungen zum
Haushaltsplan 2009 bzw. zu den Wirtschaftsplänen 2009 der Eigenbetriebe „Kulturinstitute“,
„Bäder“ sowie „Bürgerhäuser und Märkte“ die Anpassungen gegenüber den Ansätzen,
Stand nach Magistratsberatungen, vorzunehmen.
Darmstadt, den 22.10.2008
Der Dezernent I Der Dezernent II
Walter Hoffmann Wolfgang Glenz
Oberbürgermeister Bürgermeister
Beratungsverlauf (7)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0462
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 22.10.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00