AN/0383/2025
Änderungsantrag zu 9.2.4
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Änderungsantrag zu 9.2.4
3683 Zeichen
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen SPD-Fraktion Lothar Müller / Die Linke in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf Frau Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 20.3.2025 Erweiteter Planungsbeschluss für die OWA Bereich West Haltestelle Junkersdorf Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 9.2.4 auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 24.3.2025 zu setzen: Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt folgende Punkte: 1. Der Takt der Linie 1 wird zwischen Junkersdorf und Weiden-West auf 5-Minuten verbessert (Die Verstärkerzüge, die heute in Junkersdorf enden, fahren zu stattdessen bis Weiden-West weiter.) 2. Für die Haltestelle Junkersdorf und die geplante neue Wendeanlage beschließt die Bezirksvertretung Lindenthal die Weiterplanung der Variante 10. 3. Voraussetzung für den Baubeginn ist eine schriftliche Erklärung der zuständigen Bezirksregierung, dass der Betrieb der 90-m-Züge auf der Linie 1 genehmigt wird, wenn die Bahnsteige die erforderliche Länge erreichen. Begründung: Nach einem erneuten Fachgespräch mit folgenden Bürgergruppen: BIG Weiden, BIG Junkersdorf, Bürgerverein Müngersdorf, Interessensgemeinschaft Braunsfelder Bürger, BI Grüngürtel für Alle und dem Freundeskreis zur Vollendung der Grüngürtels, Landschaftspark Belvedere bekräftigt die Bezirksvertretung Lindenthal ihre früher gefassten Beschlüsse. Die Taktverdichtung ist für den gesamten Kölner Westen und dem Rhein-Erft-Kreis (nördlicher Teil) enorm wichtig und notwendig. Allein die Einwohnerzahlen der betroffenen Stadtteile ist deutlich höher als Köln Bickendorf. Dort ist ein 5 Minuten Takt tagsüber Standard. Für die Fahrgäste ist ein dichterer Takt notwendiger als ein 90 m-Zug, der selten fährt. Die Bezirksvertretung und die Bürgerschaft kommen zu einer anderen Nutzwertbetrachtung und damit verbundenen Bewertung: • Der Erhalt von 50 Bäumen ist besonders hoch zu gewichten • Der Eingriff in die Struktur des Denkmals Äußerer Grüngürtel wird vermieden. • Der stadtbildprägende Charakter der Aachener Straße mit der Mittelallee bleibt erhalten und ist besonders zu erhalten. • Der Ampelvorrang für die Stadtbahn kann auch bei einer Wendeanlage zwischen Junkersdorf Kirchweg und Rosenweg uneingeschränkt stattfinden. Auf der gesamten Aachener Straße gibt es im Stadionverkehr einen 3 Minuten Takt von und zu Innenstadt einen uneingeschränkten Vorrang. Auch Richtung Weiden-West fahren Verstärkerzüge bei uneingeschränkten Stadtbahnvorrang. • Die Nebenanlagen für den Rad- und Fußverkehr werden verbessert. • Es gibt einen Zugang zum Bahnsteig stadteinwärts, der nahe der Straße „Am Müngersdorfer Sportpark“ (Sporthochschule) liegt. Zudem könnte die Sporthochschule ihre früheren Zugang vom der Straße “Am Römerhof“ wieder öffnen, um einen direkten zweiten Zugang von und zur Haltestelle Junkersdorf ermöglichen. • Angesichts der Vorteile ist der Wegfall von 22 Autostellplätzen auf der Nebenfahrbahn abzuwägen. Die meisten Firmen haben eine eigene Tiefgarage oder Stellplätze. Ebenso ein Wohnhaus. Einzig ein Wohnhaus hat somit keine Autostellplätze vor der Haustür. Die Alternative sind der Rosenweg und die Blumenallee. Die Variante 10 hat in der Nutzwertanalyse eine beste Bewertung erhalten und soll somit weitergeplant werden. Ute Ackermann Friedhelm Hilgers Lothar Müller Fraktion Bündnis 90/Grüne SPD-Fraktion Die Linke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0383/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 24.03.2025
- Erstellt
- 24.03.2025 07:04