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1397/2021

Einwohnerfrage vom 13.04.2021 betreffend Vernachlässigung des Stadtteils Neubrück

Mitteilung BV 14.04.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 10.06.2021, TOP 1.3

210119-KSTA_Saum_Neubrueck

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Ansehen

Einwohnerinnenanfrage_

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Ansehen

210119-KSTA_Saum_Neubrueck

2553 Zeichen

$&) ++&." ) Dienstag, 19. Januar 2021
,)#DieDramatikdesKli-
mawandels werde zwar allge-
mein anerkannt, doch im kon-
kreten Einzelfall setze dieVer-
waltung andere Prioritäten,
meint die Fraktion Die Linke in
der Kalker Bezirksvertretung.
ZumBeispielwennesumPflan-
zen und Bäume gehe.„Großflä-
chig wird das öffentliche Grün
als Stadtdekoration angesehen,
welches möglichst pflegeleicht
zu halten ist. Hier muss ein
grundsätzliches Umdenken in
Politik und Verwaltung erfol-
gen“,h eißt es einem Antrag, in
demesspeziellumdenStadtteil
Neubrückgeht.
"&)*+.($&.,& &
Der nämlich verfüge im Osten
über ausgedehnte Grünstreifen
entlang der Käthe-Schlechter-
Straße und Robert-Schumann-
Straße,diejedochstarkvernach-
lässigt und damit „sukzessive
vernichtet“ würden. Seit Jahren
kommeesdortnichtmehrzuEr-
satzpflanzungen für gefällte
Bäume oder und entfernte
Stadtgrün istn icht nur Deko
Kritik anVernachlässigung und Pflege der Randstreifen
Sträucher.G erade im Falle der
SträucherkönnekeineRedevon
einem fachgerechten Stutzen
sein: Die würden regelmäßig so
achtlos beschnitten, dass sie
eingehenmüssen.
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Dies habe auch zur Folge, dass
der Grünstreifen immer kleiner
wird und Autofahrer beginnen,
TeiledavonalsParkraumzu„er-
obern“.E twa eine Rasenfläche
im Norden des Stadtteils, die
nichtnuralsParkplatz,sondern
auchalsÜberfahrtzumNeubrü-
cker Ring genutzt werde. „Es
kommthierzueinerschleichen-
den Verwahrlosung, der weder
durch den Erhalt der Grünstrei-
fen noch durch die Pflege und
Sanierung der Fußwege und
Parktaschen entgegen gewirkt
wird“,schreibtdieFraktion.
Noch vor Beginn der neuen
Wachstumsperiode soll dieVer-
waltung nun einschreiten und
den Grünstreifen „mit geeigne-
ten Maßnahmen“ vor dem Be-
fahren und Zuparken schützen.
Zudemsollendortüber30schon
gefällte Bäume „unter Berück-
sichtigung des beschlossenen
KonzeptesderessbarenStadtin
der kommenden Pflanzsaison“
ersetzt und die Sträucher zwi-
schen den Bäumen sachgerecht
gepflegt werden. Daneben regt
dieFraktionDieLinkedieSiche-
rungundBefestigungdesGrün-
streifens an einigen Stellen, die
Entsiegelung kleiner angren-
zender Flächen und dieVergrö-
ßerung der Baumscheiben an.
Der Antrag wurde einstimmig
angenommen.(hwh)
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Bild: zVg

Einwohnerinnenanfrage_

4123 Zeichen

Bezirksbürgermeisterin Kalk 
Frau BBM`in Greven-Thürmer 
Bezirksrathaus Kalk 
Bürgeramt Kalk 
Kalker Hauptstraße 247-273 
51103 Köln 
          13.04.2021 
 
Eingabe für Einwohnerfragestunde – 
gemäß § 39 der „Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der 
Stadt Köln“ zur 4. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk in der Wahlperiode 
2020/2025 am Donnerstag, dem 22.04.2021  
betr. Vernachlässigung des Stadtteils Neubrück 
 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin (BBM`in) Greven-Thürmer, 
hiermit reiche ich die folgende Einwohnerinnenfrage form- und fristgerecht 
(fünfter Arbeitstag vor der Sitzung – bis 12.00 Uhr) zur o.g. BV-Sitzung ein. 
 
Vorbemerkung: 
Am 19. Januar 2021 veröffentlichte der Kölner Stadtanzeiger einen Artikel mit 
dem Titel „Stadtgrün ist nicht nur Deko - Kritik an Vernachlässigung und 
Pflege der Randstreifen“ (im Anhang der Artikel). 
Darin wird unter anderem geschrieben, dass die Bezirksvertretung Kalk 
einstimmig einen Antrag beschlossen habe, der die Pflege, Widerherstellung 
und den Schutz der Randstreifen entlang der Käthe-Schlechter-Straße und der 
Robert-Schuman-Straße zum Inhalt hat. 
Bei meiner Recherche fand ich diesen Antrag, der bereits vom 17. November 
2020 stammt Darin ist auch die Rede von der kommenden Pflanzsaison. Jetzt 
im April 2021, also gut 5 Monate nach Antragstellung ist diese Pflanzperiode 
zwar in vollem Gange, aber von Arbeiten des Grünflächenamtes ist nichts zu 
erkennen, außer tiefen Spuren des Trecker-Rasenmähers oder ähnlichen 
Geräts in der Nähe der Haltestelle Straßburger-Platz. 
Apropos Fahrspuren, da nichts dagegen unternommen wird, werden die 
Spuren zwischen Robert-Schuman-Straße 12a und Neubrücker Ring immer 
tiefer und man könnte darin bereits Kartoffeln legen, wenn der Boden nicht 
durch die Fahrzeuge so verdichtet wäre. Bei Regen entsteht dort ein 
Feuchtgebiet mit Miniseenplatte. 
Laut des Antrags, auf den ich mich hier beziehe, hat es zu dieser Thematik 
auch bereits vor über einem Jahr eine Anfrage gegeben, die wohl bis heute 
nicht beantwortet sei. 
  
Sitzung  
der 
Bezirksvertretung Kalk 
am 22.04.2021, TOP 1.2 
1397/2021

Im Artikel heißt es, dass die Kölner Stadtverwaltung wohl andere Prioritäten 
habe, als die Pflege des Grüns in einem benachteiligten Stadtteil. Wenn man 
sich die Vorlage zum Neubrücker Marktplatz anschaut, die der Bürgerverein 
netterweise verschickte, dann sollte man eigentlich glauben, dass Neubrück 
der Verwaltung am Herzen liege. Das ist aber nur ein Schauspiel, wie oben 
aufgeführtes Beispiel mit dem Randstreifen zeigt. 
 
Hierzu habe ich folgende Einwohnerinnenfragen: 
 
1. Wann wird sich die Verwaltung um die in den Vorbemerkungen 
benannten Anfragen und den einstimmig beschlossenen Antrag 
kümmern und diese beantworten, mit den Arbeiten beginnen oder 
zumindest darstellen, warum ihr der Grünstreifen am Eigeninteresse 
vorbei geht? 
 
2. Wie lassen sich die Aussagen aus dem ISEK (?) wie „Hierfür müssen wir 
immer wieder genau hinschauen und die Potenziale der unterschiedlichen 
Räume erkennen und frühzeitig fördern.“ mit dem langzeitigen 
Wegschauen und den aufgezeigten Potenzialen und überhaupt nicht 
Fördern miteinander in Einklang bringen? 
 
3. Im oben erwähnten Antrag ist ebenfalls die Rede von über 10 Jahre alten 
Fragen, die ich leider nicht fand, in denen es heißt, dass die Parktaschen 
und der Fußweg in der Robert-Schuman-Straße saniert würden. Wann 
ist damit zu rechnen und welche Kosten werden deshalb auf mich als 
Anwohnerin zukommen? 
 
4. Warum werden die Pflanz- und Blumenbeete in Neubrück im Thomas-
Dehler-Weg vernachlässigt und nicht wie die Schmuckbeete an der 
Deutzer Brücke gepflegt? Hat das auch etwas mit dem Erkennen und 
frühzeitigen Fördern der Potenziale zu tun? 
 
5. Warum ist die Stadt Köln auf Fördermittel zur Umgestaltung unseres 
kleinen Marktplatzes angewiesen, wenn sie ein Vielfaches der 
benötigten Summe aus Eigenmitteln in der Innenstadt z.B. für das 
MiQua, das Schauspiel oder die neue hysterische Mitte auszugeben 
bereit ist? 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez.  …. 
Neubrückerin  
Mitglied des Bürgervereins

Beratungsverlauf (1)

10.06.2021 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 1.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (8)

  • Kalker Hauptstraße 247
  • Käthe-Schlechter-Straße
  • Robert-Schuman-Straße 12a
  • Neubrücker Ring
  • Deutzer Brücke
  • Straßburger Platz
  • Thomas-Dehler-Weg
  • Straße 1

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Details

Aktenzeichen
1397/2021
Typ
Mitteilung BV
Datum
14.04.2021
Erstellt
14.04.2021 12:42