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1318/2017

Historische Gedenkplatte für die römische Mars- bzw. die mittelalterliche Michaelspforte, Obenmarspforten, südliche Fassaden des Rathauses und des Weinhauses „Brungs“ (Marsplatz 3).

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 27.04.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 02.05.2017, TOP 10.5

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

1964 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/48/1 
 
Vorlagen-Nummer  27.04.2017 
 1318/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2017 
 
Historische Gedenkplatte für die römische Mars- bzw. die mittelalterliche Michaelspforte, 
Obenmarspforten, südliche Fassaden des Rathauses und des Weinhauses „Brungs„ 
(Marsplatz 3). 
Herr Dr. Krings, sachkundiger Bürger für Denkmalschutz und Denkmalpflege, stellte für den Aus-
schuss Kunst und Kultur am 21.03.2017 folgende schriftliche Anfrage: 
 
2016 wurde das Äußere des historischen Weinhauses „Brungs“, Marsplatz 3, restauriert. Dabei wurde 
die historische Gedenkplatte aus Werkstein in der Farbe Gelb übermalt, sodass sie nicht mehr lesbar 
ist.  
Der lat. Text der Tafel stammt aus dem 16. Jh.; die heutige Tafel wurde 1868 (Datierung) offenbar als 
Kopie einer älteren geschaffen und nach dem Zweiten Weltkrieg exakt im Bereich der Baufuge zwi-
schen dem Weinhaus „Brungs“ und dem Rathaus-Neubau von Karl Band wieder dort angebracht.  
Die Tafel steht in Sichtbeziehung zu der heute leeren Nische in der Hausfassade, die einst ein Stand-
bild des Erzengels Michael beherbergte. Dieser christliche „Heilige“ hatte den antiken Gott Mars ab-
gelöst und war der Patron der gleichnamigen Kapelle am Standort der Marspforte. Der Inhalt des lat. 
Textes der Tafel nimmt auf diesen sakralen „Personal-Wechsel“ Bezug.  
Frage: Sieht die Verwaltung eine Möglichkeit, den stadthistorisch wichtigen Text durch geeignete 
Maßnahmen wieder lesbar zu machen? 
 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Das Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege hat Kontakt zu den Eigentümern des Weinhauses 
„Brungs“ aufgenommen. Die Eigentümer, eine Erbengemeinschaft, haben zugesagt, dass die fälschli-
cherweise überstrichene Gedenkplatte zeitnah wieder in einen Zustand gebracht werden wird, der die 
Lektüre des Textes erlaubt. 
 
Gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf (1)

02.05.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1318/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
27.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27