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SV-2010/0046

Dringlichkeitsantrag der Fraktion Alternative DA vom 24. Juni 2010 betr. Stellplätze Marienhospital

Antrag 25.06.2010

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SV-2010/0046

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SV-2010/0046

3738 Zeichen

Vorlage-Nr. SV-2010/0046 
 
ALTERNATIVE DARMSTADT  
Kompetent - Kritisch - Konstruktiv  
Darmstadt, den 24. Juni 2010 
Dringlichkeitsantrag zur Situation Stellplätze Marienhospital 
Stadtverordnetenversammlung am 29 Juni 2010  
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, 
Der Magistrat wird aufgefordert, den in der Begründung grob skizzierten Vorschlag zur Herrichtung 
von notwendigen Stellplätzen zu untersuchen und wenn dieser aus verkehrs- und bauplanerischer 
Sicht möglich ist, im Rahmen des anstehenden Runden Tisches zu diesem Thema zu besprechen. 
Begründung  
Aus dem Schreiben von Stadtbaurat Wenzel an die Fraktionen geht hervor dass zusätzlich zu den 
existierenden 77 Stellplätzen weitere 64 Stellplätze bei Realisierung des beabsichtigten Ärztehauses 
notwendig sind - für die heutige Nutzung 22 Plätze (99 Bedarf minus 77 bestehende) plus 42 für das 
geplante Ärztehaus. 
Man könnte diese Stellplätze schaffen auf der Fläche des derzeitigen Lossenwegs, indem dieser um 3 
- 4 m nach Norden verlegt als neuer Rad- und Fussweg angelegt wird. Bei der Länge von ca. 140m 
entlang der Kleingärten (nördliche Grenze entlang heutigem Lossenweg) wäre dies eine Fläche von 
ca. 500-600qm, die als Kleingartenbereich aufgegeben werden müsste. 
Nimmt man zu der Fläche des derzeitigen Lossenwegs selbst noch den Grenzbereich des Marien-
hospitals südlich entlang des Lossenwegs hinzu, könnte man einen einzelnen Fahrstreifen erstellen, 
der nur in einer Richtung befahren werden darf.  
Rechts und links dieses Fahrstreifens könnten parallel zur Fahrtrichtung die notwendigen Stellplätze 
auf einer Länge von 2 x 140m = 280 m errichten, welche dann auch als Teil des Marienhospital-
geländes betrachtet werden kann.    
Die Stellplätze könnten eventuell auch nur auf der Südseite des einspurigen Fahrtsstreifens schräg 
angeordnet werden, wenn dies mehr Stellplätze auf der gleichen Fläche ermöglicht. 
Bei einer solchen Lösung wäre der (neue) Lossenweg unbeeinträchtigt von den Kfz-Bewegungen für 
Radfahrer und Fussgänger zu benutzen. Die Zufahrt bzw.  Abfahrt könnte über den bestehenden 
unteren und oberen Teil des ausgebauten Lossenwegs erfolgen - im Bereich der (neuen) Stellplätze 
dann aber als Einbahnstrasse nur in einer Richtung. 
Sicherlich müssten bei einer solchen Lösung - so sie denn verkehrstechnisch und bauplanerisch 
möglich ist - einige weitere Fragen gelöst werden. Es könnte z.B. das Marienhospital die im Vergleich 
zur heutigen Panung deutlich reduzierte Fläche für den „neuen“ Lossenweg vom Land Hessen 
erwerben und dann mit der Stadt gegen den heutigen Lossenweg flächenmäßig tauschen. 
Sollte diese Lösung für alle tragbar und akzeptabel sein, ist es für uns selbstverständlich und 
hoffentlich unstrittig, den bestehenden B-Plan S8 entsprechend zu verändern. 
Wir hoffen, dass mit diesem Vorschlag ein Kompromiss gefunden werden kann, der für alle Beteiligten 
annehmbar ist, zu dem aber auch jede betroffene Partei etwas beitragen muss. 
Aufgrund der eingereichten Bauvoranfrage und des Bauantrages halten wir unseren Antrag 
angesichts der bevorstehenden Sitzungspause der Stadtverordnetenversammlung für dringlich. 
Wir sind mit damit einverstanden, den Antrag in GO zugeben in der Erwartung, dass rechtzeitig zum 
kommenden Runden Tisch eine erste Prüfung dieses Vorschlages erfolgen wird. 
 
Waltraud Bornheimer, Roswita Emig, Georg Hang 
Stadtverordnete 
 
Grafenstrasse 27, 3.OG                                                                         Tel 06151 – 9713 285  
64283 Darmstadt                                                                                  Fax 06151 – 9713 287 
Internet www.Alternative-Darmstadt.de                   e-mail: Alternative-Darmstadt@web.de

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2010/0046
Typ
Antrag
Datum
25.06.2010
Erstellt
29.09.2026 00:00