SEBD/001/2026
Erneuerung der Prozessleittechnik der Klärwerke (I-8030615001) - Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss -
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A+F Beschluss
3845 Zeichen
SEBD/001/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Beschlussvorlage
zur Herbeiführung eines Ausführungs- und
Finanzierungsbeschlusses
Betrifft:
Erneuerung der Prozessleittechnik der Klärwerke (I-8030615001)
Fachbereich:
67 - Stadtentwässerungsbetrieb
Dezernentin / Dezernent:
Stadtkämmerin Dorothée Schneider
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Bauausschuss 27.01.2026 Entscheidung
Beschlussdarstellung:
Der Betriebsausschuss beschließt die Ausführung und Finanzierung des Projektes
„Erneuerung der Prozessleittechnik der Klärwerke“ (I-8030615001)
mit Gesamtkosten in Höhe von 10.977.765 Euro (brutto).
Beschlusslage:
Bedarfsbeschluss des Rates vom 18.05.2017
Sachdarstellung:
Kosten
konsumtive Kosten 0 EUR
+ investive Kosten 10.977.765 EUR
= Gesamtkosten 10.977.765 EUR
jährliche Nettofolgekosten 163.842 EUR
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Ausgangssituation
Das Klärwerk Düsseldorf-Nord (KWN) liegt linksrheinisch in Meerbusch-Ilverich. Es
wird seit 1966 als mechanisch-biologische Anlage betrieben und leitet die Abwässer
des hauptsächlich nördlichen Stadtgebietes gereinigt in den Rhein ab. Das Klärwerk
Düsseldorf-Süd (KWS) wird seit 1975 als mechanisch-biologische Anlage betrieben
und leitet die Abwässer des südlichen, gut 6.000 Hektar umfassenden, Stadtgebietes
gereinigt in den Rhein ab. Für die Unterhaltung und den Betrieb der Klärwerke ist der
Stadtentwässerungsbetrieb (SEBD) zuständig.
Für die automatisierte Steuerung, Regelung und Überwachung der
Abwasserreinigungsprozesse bedienen sich die Großklärwerke einer
Prozessleittechnik. Diese besteht grundsätzlich aus einer Visualisierung und
Bedienoberfläche (Prozessleitsystem), der Netzwerkinfrastruktur zur Verteilung von
Signalen und Daten sowie den dezentral angeordneten Automatisierungsstationen in
der Feldebene.
Auf beiden Klärwerken ist die Automatisierungstechnik zum Teil veraltet und die
Hersteller bieten keine Unterstützung oder Ersatzteile mehr an. Zudem müssen die
Lichtwellenleiter (LWL)-Infrastruktur und die Netzwerktechnik erneuert und
verbessert werden, so dass die steigenden Anforderungen an kritische
Infrastrukturen auch zukünftig erfüllt werden.
Darstellung der Maßnahme
Die Maßnahme wird in drei Teilbereiche unterteilt:
1. Netzwerk-Infrastruktur und -technik KWN und KWS
Verlegung von neuen leistungsfähigeren LWL-Kabeln und Realisierung eines
Ringsystems
Aufbau der Netzwerktechnik zur störungsfreien und angriffssicheren
Signalverarbeitung
2. Automatisierungstechnik KWN
Austausch und Modernisierung der veralteten Prozess- und
Automatisierungsstationen in der Feldebene
3. Automatisierungstechnik KWS
Austausch und Modernisierung der veralteten Prozess- und
Automatisierungsstationen in der Feldebene
Die Maßnahme hat keine Auswirkungen auf die Klimabilanz.
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Gesamtkosten
konsumtiv (EUR) investiv (EUR)
netto brutto netto brutto
Netzwerk-Infrastruktur und
Netzwerktechnik KWN/KWS 4.350.272
Automatisierungstechnik
KWN 2.117.943
Automatisierungstechnik
KWS 2.365.450
Baunebenkosten 2.144.100
Summe Gesamtkosten 10.977.765
Finanzierung
Im Rahmen der aktuellen Kostenberechnung wurden Gesamtkosten in Höhe von
10.977.765 Euro ermittelt.
Die Maßnahme ist im Wirtschaftsplan 2026 und der Wirtschaftsplanung 2025 - 2029
mit Gesamtkosten in Höhe von 11.150.000 Euro enthalten. Damit ist die Maßnahme
in Höhe von 10.977.766 Euro ausfinanziert.
Terminplan
Baubeginn Juni 2026
Bauzeit ca. 42 Monate
Fertigstellung ca. Dezember 2029
Erfüllung der Voraussetzungen des § 13 KomHVO:
BIC-Empfehlung Amt für kommunale
Prüfung geprüft
Kämmerei geprüft Zustimmung der
Kämmerin
am: am: 19.11.2025 am: am:
Die Prüfung des Amtes für kommunale Prüfung führte zu folgendem Ergebnis:
Die Unterlagen entsprechen den Bestimmungen des §13 (2) KomHVO.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- SEBD/001/2026
- Typ
- A+F Beschluss
- Datum
- 27.11.2025
- Erstellt
- 27.11.2025 10:22