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3274/2017

Ampeln in Köln - Sicherheit oder Stressfaktor?

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 23.11.2017

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 05.12.2017, TOP 6.3

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3002 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/663 
 
Vorlagen-Nummer 23.11.2017 
 3274/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 05.12.2017 
 
Ampeln in Köln - Sicherheit oder Stressfaktor? 
hier: Anfrage der Piraten-Gruppe in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 10.10.2017, TOP 
1.1 
Die Piraten-Gruppe im Verkehrsausschuss bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
Frage 1:  
„Sind gegenwärtig verkehrstechnische Konzepte oder gar größere Projekte für den Bereich der Stadt 
Köln in Planung, die sich im oben vorgestellten Sinne einer Entlastung des Verkehrs und der größe-
ren Sicherheit für besonders bedürftige Personenkreise widmen?“ 
 
 
Frage 2: 
„Gibt es vor Ort Forschungen zu Apps, intelligenteren Knopfsystemen, neuen Ampeldesigns usw.? 
Wenn ja: in welcher Form kooperiert die Stadt Köln mit solchen Vorhaben?“ 
 
 
Frage 3: 
„Wo gibt es spezielle Ampelanlagen für Fahrradfahrer*innen in Köln? (Bitte jeweils mit Kennzeich-
nung, ob sich diese auf Augenhöhe befinden).“ 
 
 
Frage 4: 
„Plant die Stadtverwaltung weitere Fahrradampeln, und wenn ja: wo und wann?“ 
 
 
Frage 5: 
„Plant die Stadtverwaltung, bestehende Ampelanlagen (insbesondere älteren Baujahrs) um Fahr-
radampeln (auf Augenhöhe) zu erweitern, und wenn ja, mit welchen Kosten rechnet die Stadtverwal-
tung?“ 
 
 
 
Antworten der Verwaltung: 
 
Antwort zu Frage 1: 
 
Inzwischen ist die Kölner Planungsweise insgesamt sehr fußgänger- und radfahrerfreundlich. Alle 
Um- und Neuplanungen werden entsprechend durchgeführt.  
Sichtbar wird diese Neuorientierung bei der videounterstützten Grünzeitverlängerung für Fußgänger 
in Bereichen mit hohem Fußgänger-, insbesondere Schüleraufkommen.

2 
 
 
Antwort zu Frage 2: 
 
Diese Systeme sind noch nicht so weit ausgereift und zugelassen, dass sie in einer großen Stadt wie 
Köln eingesetzt werden können.  
 
 
Antwort zu Frage 3: 
 
Es gibt sehr viele Ampelanlagen für Radfahrende im ganzen Kölner Stadtgebiet. Solche Signale sind 
zwar als Anlagendokumentation zu jedem Einzelgerät erfasst, werden aber nicht in einer Datenbank 
zur Auswertung über das gesamte Stadtgebiet geführt. 
 
 
Antwort zu Frage 4 und 5: 
 
Immer wenn heute Ampelanlagen erneuert werden, werden die Zusatzkomponenten für Blinde und 
Sehbehinderte ergänzt und auch die Belange der Radfahrenden berücksichtigt. Geprüft wird die Öff-
nung und Signalisierung von Einbahnstraßen, die Markierung vorgezogener Haltelinien und Aufstell-
flächen, die separate Signalisierung mit kleinen oder extragroßen Signalgebern, die Montage von 
Blechgrünpfeilen etc. Die Kosten für die Radsignalisierung belaufen sich auf etwa 1.800 € pro Signal-
geber. 
 
Werden auf den Radverkehr bezogene straßen- oder verkehrsplanerische Optimierungen geprüft, 
werden die signaltechnischen Möglichkeiten ebenfalls betrachtet. Radsignalisierung kann ohne die 
Erneuerung der jeweiligen Ampelanlage nicht immer ergänzt werden. 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (1)

05.12.2017 Verkehrsausschuss
TOP 6.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3274/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
23.11.2017
Erstellt
24.10.2017 11:14