AN/1854/2017
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Köln – Politisch motivierte Kriminalität - rechts (PMK-rechts)
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Bunt Anfrage nach § 4
3569 Zeichen
An den Vorsitzenden des AVR Herrn Bernd Petelkau An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Thomas Hegenbarth Lisa Gerlach Rathaus - Spanischer Bau 50667 Köln Tel.: +49 (221) 221 - 25541 Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 06.12.2017 AN/1854/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 11.12.2017 Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Köln – Politisch motivierte Kriminalität - rechts (PMK-rechts) Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses am 11.12.2017 aufzunehmen: Der Bürgermeister von Altena, Andreas Hollstein (CDU), wurde am 27.11.2017 mit einem Messer attackiert und am Hals verletzt. Laut Staa tsanwaltschaft sei das Motiv des 56 Jahre alten Täters aller Wahrscheinlichkeit nach „Fremdenhass“. Altena wurde bundesweitdurch das städtische Inte g- rationskonzept „Vom Flüchtling zum Altenaer Mitbürger“ bekannt, und der Kommune wurde für ihre gute Flüchtlingsarbeit der Nationale Integrationspreis verliehen. Die Stadt hatte sich auf dem Höh e- punkt der Flüchtlingskrise bereit erklärt, freiwillig mehr Menschen aufzunehmen, als ihr zugewiesen worden waren. Der Kölner Stadt -Anzeiger berichtete am 01.12.2017, dass Kommunalpolitiker häu- figer Opfer von Anfeindungen und Bedrohungen würden. Verschiedene Medien berichteten Anfang der Woche, dass es 2017 zu mehr als 1.000 Straftaten gegen Geflüchtete außerhalb ihrer Unterkünfte gekommen sei. Hinzugerechnet werden müssten die 226 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, die das BKA vom 01.01. bis zum 23.10.2017 bundesweit registrierte. Bei mindestens 213 davon könne von einem rechtsextremen Hintergrund ausgegangen werden. In Anfragen fragten wir schon öfters nach der Anzahl von Straftaten gegen Geflüchtete. Es erscheint sinnvoll, diese Anfragen auf deren Unterstützer*innen und andere Straftaten im Phänomenbereich der PMK-Rechts auszuweiten. - 2 - Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 1. Welche Kenntnisse hat die Stadt Köln über menschenfeindliche Straftaten (Phänomenbere i- che PMK -Rechts), Demonstrationen, Hetze, Hasskriminalität usw. in Köln seit der Vorlage 2764/2016? Wenn möglich, bitte wie in der Antwort der Landesregierung https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-13799.pdf und nach Ausformungen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (Phänomenbereiche PMK-Rechts) aufschlüsseln. 2. Welche Kenntnisse hat die Stadt Köln über das Ermittlungsergebnis der in Frage 1 abgefra g- ten Stra ftaten? (Wenn möglich, bitte nach Tatort, Tatzeitpunkt, Tathergang, Ermittlungse r- gebnis der Strafverfolgungsbehörden bzw. ggf. strafrechtlicher Ahndung aufschlüsseln und bitte angeben, ob und wo die Taten in der PMK-Rechts erfasst wurden.) 3. Welche Kenntnis se hat die Stadt Köln über Anfeindungen und Bedrohungen gegen Polit i- ker*innen, Stadtangestellte und Ehrenamtler*innen in Köln seit dem furchtbaren Anschlag auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker? 4. Welche Kenntnisse hat die Stadt Köln über Brenn punkte, an denen besonders viele rassist i- sche Straftaten begangen werden? 5. Welche Schlüsse zieht die Stadtverwaltung aus den Antworten auf die Fragen 1 bis 4? Gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1854/2017
- Typ
- Parteilos Anfrage nach § 4
- Datum
- 06.12.2017
- Erstellt
- 06.12.2017 10:21