V/0377/2008/1
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münst
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Hauptvorlage V/0377/2008 mit Anlagen
33231 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Immobilienmanagement
Vorlagen-Nr.:
V/0377/2008
Öffentliche Beschlussvorlage
Auskunft erteilt:
Herr Barlage
Ruf:
492-2417
E-Mail:
BarlagJ@stadt-muenster Datum:
14.05.2008
Betrifft
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münster
Modernisierung und Attraktivierung Freibad Stapelskotten
- Baubeschluss -
Beratungsfolge
27.05.2008 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
Anhörung
05.06.2008 Sportausschuss Vorberatung
05.06.2008 Bezirksvertretung Münster-Ost Vorberatung
17.06.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Die Modernisierung des Freibades Stapelskotten wird nach den Plänen des Architekturbüros
Thalen Consult GmbH, 26340 Zetel, ausgeführt (Anlage 1 – 6).
2. Der Erläuterungsbericht zur Planung wird zur Kenntnis genommen (Anlage 7).
3. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen
(Anlage 8).
4. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer-
den zur Kenntnis genommen (Anlage 9).
5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit dem Bau im September 2008 begonnen wird und
die Fertigstellung voraussichtlich Ende Juni 2009 erfolgt
II. Kosten/Folgekosten
6. Es wird zur Kenntnis genommen, dass sowohl Investitionskosten gemäß der Kostenberechnung
vom 03.04.2008 in Höhe von 4.435.000,- € netto (Anlage 10), als auch Folgekosten in Höhe
von 186.600,- € pro Jahr entstehen.
V/0377/2008
- 2 -
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
7. Die oben genannte Sachentscheidung ist wie folgt finanziert:
Auszahlungen
Nr. Bezeichnung
Haush.-
jahr
Betrag
€ Bemerkungen
Produktgruppe 0802 Bäder
Investitionsmaßnahme 4040 Modernisierung Freibad Sta-
pelskotten
2007 200.000
2008 3.250.000
2009 985.000
Insgesamt: 4.435.000 Netto da BGA-
Bäder
Aufwendungen
Nr. Bezeichnung
Haush.-
jahr
Betrag
€ Bemerkungen
Produktgruppe 0112 Amt für Immobilienmanagement
Teilergebnisplan
(Zeile)
14 Bilanzielle Abschreibungen 2009ff 115.500
13 Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen
2009ff 71.100
Insgesamt: 186.600
Begründung:
Bisherige Beschlüsse
131 / 2007 Weiterentwicklung der Bäderlandschaft Münster vom 28.03.2007 (Rat)
961 / 2007 Ergebnis der Mehrfachbeauftragung und Beauftragung des Architekturbüros Thalen
Consult mit den Architektenleistungen vom 12.12.2007 (Hauptausschuß)
102 / 2008 Entscheidung zur Beauftragung der Planungsleistungen zur technischen Gebäude-
ausrüstung und Freiraumplanung an das Architekturbüro Thalen Consult vom
26.02.2008 (AUB).
Zu 1.: Planung / Erläuterung zur Planung
Im weiteren Planungsverlauf wurde der Wettbewerbsentwurf des Architekturbüros Thalen Consult
unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Bewertungsgremiums vom 07.11.2007 optimiert.
Durch Einkürzung der Halbinsel zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich wird eine 25
m Bahn auf 50 m erweitert. Somit stehen nunmehr je drei 25 und 50 m – Bahnen mit Startblöcken
zur Verfügung. Die Treppenanlage wird aus dem Schwimmer- in den Nichtschwimmerbereich ver-
V/0377/2008
- 3 -
legt. Der behindertengerechte Einstieg (Gleittreppe) wird in die neue Treppenkonstruktion aufge-
nommen.
Durch die leicht veränderte Stellung der Gebäuderiegel ergibt sich eine Aufweitung des Eingangs-
bereiches, wodurch dem Besucher bereits beim Betreten des Bades u.a. ein Einblick in den Land-
schaftsraum ermöglicht wird. Auch wird dadurch eine Störung der Außenterrasse der externen
Gastronomie durch den Besucherverkehr des Bades verhindert und die Anlieferung des Gastrobe-
reiches optimiert.
Zu Details siehe Anlage 1 – 6 / 7
Zu 2.: Checkliste bauökologische Kriterien
Siehe Anlage 8
Zu 3.: Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen
Siehe Anlage 9
Zu 4.: Weiteres Vorgehen
Der Bauantrag wird unmittelbar nach dem Baubeschluss gestellt sowie die Ausführungsplanung
und Ausschreibung vorbereitet. Details der Kioskplanung sollen noch mit dem künftigen Pächter
abgestimmt werden. Die Baumaßnahme wird außerhalb der Freibadsaison so umgesetzt, dass
das Bad zu Beginn der Sommerferien Ende Juni 2009 zur Verfügung steht.
Zu 5.: Kosten/Folgekosten
Die Folgekosten für das immobile Anlagevermögen setzen sich aus Abschreibungen und Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen zusammen. Bei einem geschätzten Investitionsvolumen
von 4.435.000,00 € betragen die zusätzlichen Aufwendungen für bilanzielle Abschreibungen jähr-
lich 115.500,00 € und die zusätzlichen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen jährlich
71.100,00 €.
Zu 6.: Mittelbereitstellung/Finanzierung
Insgesamt stehen im Haushalt 2008/2009 Mittel in Höhe von 4.435.000,- € zur Verfügung. Nach
derzeitigem Planungstand ist davon auszugehen, dass das Projekt innerhalb des zur Verfügung
stehenden Projektbudgets durchgeführt werden kann.
I. V.
gez.
Bickeböller
Stadtkämmerin
V/0377/2008
Bambushain
Bambushain
Minischaukel
Wippetiere
Bambushain
Spielschiff
Podest mit
Handpumpe
Steg
Spielbach
Dusche
Waschplatz
Sonnenschirme
Dusche
+49,20 ü.NN
+49,75 ü.NN
Verbindungssteg
Sonnendeck + Bar
Sandspielplatz
Terrasse
Gastronomie Intern
Wasserspielgarten
Sonnenpergola
Breitrutsche
aus Bestand
Dusche
Dusche
Brücke
Ausgang
Drehkreuz
Rampe
Anlieferung
Müllstation
Vorplatz /
Terrasse
Gastronomie Extern
Sitzbank
Info
Info
Sitzbank
Seilbahn
Bolzplatz
Klettergerüst - Option
Kletterwand - Option
Beachvolleyball
Pergola - Option
Basketball
vorhand. Ufervegetation
Blockstufen - Option
Trampolin
Option
Erneuerung
Fahrradstellplatzanlage
Bügelständer
Fläche mit
wassergebundener
Decke
+49,75 ü.NN
+49,75 ü.NN
+50,58 ü.NN
+49,95 ü.NN
+50,25 ü.NN
+50,50 ü.NN
+49,95 ü.NN
+49,35 ü.NN
+49,35 ü.NN
+49,35 ü.NN
+47,95 ü.NN
+47,95 ü.NN
+49,10 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,20 ü.NN
+49,75 ü.NN
+50,45 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,00 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,15 ü.NN
+49,00 ü.NN
+49,00 ü.NN
+49,75 ü.NN
+49,20 ü.NN
BAUHERR
PLANUNG UND BAULEITUNG
ENTWURF
PROJEKTLEITUNG
DIPL.ING.ARCH. J.Schulz
DIPL.ING. J. Blenke
BEARBEITET
GEZEICHNET
MASSSTAB INDEX
THALEN CONSULT GmbH - INGENIEURE * ARCHITEKTEN * STADTPLANER
Bahnhofstraße 18, 26340 Zetel, Tel. 04453-936-0, E-Mail zetel@thalen.de
Modernisierung und Attraktivierung
Freibad Stapelskotten in Münster
Albersloher Weg 33, 48127 Münster
DATUM PROJEKT NR.
8185
DIPL.ING.ARCH. Schulz
1 : 500
Lageplan Entwurfsplanung
Stadt Münster
Thalen Consult GmbH
PLAN-NR.
EP 00Februar 2008
SoFi / J-Bü
49.00m ü. NN = +0,00m OK Badeplatte im Bestand
= +0.00m OK Badeplatte Kinderbecken neu
Anlage 1
Bauvorhabenbezeichnung:
Modernisierung Freibad Stapelskotten
Anlage 10
Entwurfsverfasser: Thalen Consult GmbH, Zetel
Projektleitung - Amt für
Immobilienmanagement: Herr Barlage
Netto Kostenberechnung vom 03.04.2008
Kostengruppen
Kosten-
schätzung
00.00.00
Kosten-
berechnung
03.04.08
Kosten-
anschlag
Kosten-
feststellung
100 Grundstück 0 0 0 0
200 Herrichten 0 0 0 0
300 Bauwerk - Baukonstruktion 0 2.280.080 0 0
400 Bauwerk - Technische Anlagen 0 818.590 0 0
500 Aussenanlagen 0 402.340 0 0
600 Ausstattung und Kunstwerke 0 50.000 0 0
700 Baunebenkosten 0 480.000 0 0
Summe KG 100 - 700 0 4.031.010 0 0
10 % für Unvorhersehbares 0 403.990 0 0
Gesamt Netto 0 4.435.000 0 0
Gesamt ohne Beschaffung - KG 600 0 4.385.000 0 0
aufgestellt durch das Arch.-Büro: gesehen:
Thalen Consult GmbH gez. Michel, Techn. Leiter
Bambushain
Bambushain
Minischaukel
Wippetiere
Bambushain
Spielschiff
Podest mit
Handpumpe
Steg
Spielbach
Dusche
Waschplatz
Sonnenschirme
Dusche
+49,75 ü.NN
Verbindungssteg
Sonnendeck + Bar
Sandspielplatz
Terrasse
Gastronomie Intern
Wasserspielgarten
Sonnenpergola
Dusche
Dusche
Brücke
Rampe
Anlieferung
Müllstation
Vorplatz /
Terrasse
Gastronomie Extern
Sitzbank
Info
Info
Sitzbank
Trampolin
Option
Erneuerung
Fahrradstellplatzanlage
+49,75 ü.NN
+49,75 ü.NN
+50,58 ü.NN
+49,95 ü.NN
+50,25 ü.NN
+50,50 ü.NN
+49,95 ü.NN
+49,35 ü.NN
+49,35 ü.NN+47,95 ü.NN
+49,10 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,20 ü.NN
+49,75 ü.NN
+50,45 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,00 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,15 ü.NN
+49,00 ü.NN
+49,00 ü.NN
+49,75 ü.NN
+49,20 ü.NN
Ausgang
Drehkreuz
+49,20 ü.NN
1.515
7.125
2.00 3.00 3.01
14.49
2.50
25.00
5.50
7.50
5.00
4.845
6.545
7.50
3.33
5.00
12.37
11.495
23.13 5
2.90
3.81 113°
7.975
12.50
4.265
1.95 5
Leiter
Leiter
50.00
15.83
Steckhülsen
Sonnenschirme
Holzdeck
Holzsteg
Abbruch Betonkonstruktion
ab OK Deck
Auskragung Beton
beschichtet
Geländer Holzkonstruktion
50
5.89
50
50
1.26
4.37 5
75 5
6.65
49.70
5
3.70
4.70
44.07
5.745
Nichtschwimmer
337.95 m²
Erlebnisbecken
314.01 m²
Schwimmerbereich
436.99 m²
Brücke
Nackendusche
Schwallbrause
Nachendusche
Leiter
Leiter
Gleittreppe
Trennleine
WT 1.35 m
Massage-
liegen
WT 1.10 m
Strömungskanal
WT 1.20 m Api
Wellenball
Schwimmerbecken
3 Bahnen je 25 m
3 Bahnen je 50 m
WT 1.80 m
WF 1089 m²
Kleinkind-
rutscheKinderbecken
WT 0,35m
WF 36qm
WT 0.15m
WF 32qm
Sprühigel
+Poller
Wellenbreitrutsche
aus Bestand
FB Hiltrup
Bade-
aufsicht
Thalen Consult GmbH
BAUHERR
PLANUNG UND BAULEITUNG
ENTWURF
PROJEKTLEITUNG
DIPL.ING.ARCH. J.Schulz
DIPL.ING. J. Blenke
BEARBEITET
GEZEICHNET
MASSSTAB INDEX
THALEN CONSULT GmbH - INGENIEURE * ARCHITEKTEN * STADTPLANER
Bahnhofstraße 18, 26340 Zetel, Tel. 04453-936-0, E-Mail zetel@thalen.de
Modernisierung und Attraktivierung
Freibad Stapelskotten in Münster
Stadt Münster
Albersloher Weg 33, 48127 Münster
DATUM PROJEKT NR.
8185
DIPL.ING.ARCH. Schulz
Februar 2008
SoFi / J-Bü
PLAN-NR.
EP 01
Grundriss Freibadgelände Entwurfsplanung
1 : 200
49.00m ü. NN = +0,00m OK Badeplatte im Bestand
= +0.00m OK Badeplatte Kinderbecken neu
Anlage 2
Bade
aufsicht
25.45 m²
Bar
±0,00
(48,50 ü NN) Bestand Badeplatte
-1,33
-1,78
OK Wasserspiegel
+0,02
-1,18
-1,08
OK Badeplatte
±0,00
ca. -0,60
-1,88
Abbruch Betonkonstruktion
ab OK Deck
Holzkonstruktion
1.05
25
1.515
7.125
2.00 3.00 3.01
14.49
2.50
25.00
5.50
7.50
5.00
4.845
6.545
7.50
3.33
5.00
12.37
11.495
23.13 5
2.90
3.81 113°
7.975
12.50
4.265
1.955
Leiter
Leiter
50.00
15.83
Nichtschwimmer
337.95 m²
Erlebnisbecken
314.01 m²
Schwimmerbereich
436.99 m²
Brücke
Nackendusche
Schwallbrause
Nachendusche
Leiter
Leiter
Gleittreppe
Trennleine
WT 1.35 m
Massage-
liegen
WT 1.10 m
Strömungskanal
WT 1.20 m Api
Wellenball
Schwimmerbecken
3 Bahnen je 25 m
3 Bahnen je 50 m
WT 1.80 m
WF 1089 m²
Kleinkind-
rutscheKinderbecken
WT 0,35m
WF 36qm
WT 0.15m
WF 32qm
Sprühigel
+Poller
Wellenbreitrutsche
aus Bestand
FB Hiltrup
Bade-
aufsicht
Bambushain
Minischaukel
Wippetiere
Bambushain
Spielschiff
Podest mit
Handpumpe
Steg
Spielbach
Dusche
Dusche
Sandspielplatz
Wasserspielgarten
Sonnenpergola
Dusche
Dusche
Brücke
+49,20 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,00 ü.NN
+48,10 ü.NN
+49,15 ü.NN
+49,00 ü.NN
+49,20 ü.NN
+49,20 ü.NN
Thalen Consult GmbH
BAUHERR
PLANUNG UND BAULEITUNG
ENTWURF
PROJEKTLEITUNG
DIPL.ING.ARCH. J.Schulz
DIPL.ING. J. Blenke
BEARBEITET
GEZEICHNET
MASSSTAB INDEX
THALEN CONSULT GmbH - INGENIEURE * ARCHITEKTEN * STADTPLANER
Bahnhofstraße 18, 26340 Zetel, Tel. 04453-936-0, E-Mail zetel@thalen.de
Modernisierung und Attraktivierung
Freibad Stapelskotten in Münster
Stadt Münster
Albersloher Weg 33, 48127 Münster
DATUM PROJEKT NR.
8185
DIPL.ING.ARCH. Schulz
Februar 2008 1 : 100
SoFi / J-Bü
Grundriss Becken Entwurfsplanung
PLAN-NR.
EP 04
49.00m ü. NN = +0,00m OK Badeplatte im Bestand
= +0.00m OK Badeplatte Kinderbecken neu
Anlage 3
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.75
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.75
3.75
3.12
5
3.12
5
3.75
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.75
3.125
3.125
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
3.12
5
1.70
4.37
5
67
Eingang
Gastronomiegebäude
Ausgabe intern
Ausgabe extern
Personal
12.49 m²
Flur
12.57 m²
Verkauf/Küche
39.20 m²
12.61 m²
Flur
Vorr.H
4.15 m²Wickelr.
4.13 m²
Vorr.D
4.14 m²
Abst.
12.49 m²
Kühlraum
7.90 m²
4.42 m²
Putzr.
Lager
8.14 m²
Müll
11.83 m²
WC-D
8.0 m²WC-H
8.0 m²
Pers.
Umkl.
4.1 m² 3.75 m²
WC
Pers.
Extern
WC-D
4.09 m² 3.8 m²
Extern
WC-H Technik
8.17 m²
Sammel. 1
15.1 m²
7.8 m²
WC-D
12.1 m²
Du.-D
Du.-H
Elt.
4.0 m²
Putzr.
3.6 m²
12.1 m²
Flur
4.36 m²
Personalraum
14.38 m²
Umkl.H
28 Garderobenschr.
28 Garderobenschr.
Pers.
WC-HPers.
Du.-H
Du.-D
Pers.
Pers.
WC-D
4.00 m²
Pers.
Umkl.D
Sanitätsraum
3.66 m²
2.76 m²
2.76 m²
4.90 m²
8.0 m²
4.90 m²
15.2 m²
7.8 m²
WC-H
Sammel. 4
15.2 m²
144 Schränke - 16 Einzelkabinen - 4 Fam. Kabinen - 1 Beh. Kabine
Heizungsraum
Du./ WC
12.22 m²
Beh.
Vorr.H
4.0 m²
Vorr.D
4.0 m²
1
2
3
4
1 Fam. Umkleide
5
6
7
8
2 Fam. Umkleide
3 Fam. Umkleide
9
10
14
15
4 Fam. Umkleide
16
17
12
11 Schiebeelemente
Schiebeelemente
Flur
16.22 m²
Kasse
6.81 m²
Büro
7.83 m²
1
14 27
28
40
41
4 Garderobenschränke
optional
132
144
106 119
131
118
80 93
92 105
54 67
66 79
53
15
Beh.Umkleide
10.33 m²
204.6 m²
Umkleidebereich
Beauty-Bereich
Beauty-Bereich
19.5 m²
Schiebeelemente
Schiebeelemente
Sanitärgebäude -
Technik - und E
ingangs
gebäude
Umkleidegebäude
Externe Gastronomie
Terrasse
Interne Gastronomie
Terrasse
ca. +0,75
ca. +0,75
ca. +1,05
50
5.89
50
50
1.26
4.37 5
75 5
6.65
49.70
5
3.70
4.70
44.07
5.745
25
4.195
25
1.335
12
2.74
25 2.97
5
12 1.50
5 12 1.38 12 1.50
5 12 1.38 12 3.00
5
12
9.34
12 2.92
12 3.01
12 1.63
5 12 4.37
5
12 2.96
5
20 2.96
5
12 2.97
5
25
1.05
25
1.375
12
2.705
25
25
1.36
12
2.72
25
2.00
5
2.44
3.81
2.44
3.81
2.44
3.81
2.44
3.81
2.44
3.81
2.44
2.00
5
16
37.38
16
37.70
26
6.13
26
3.68
5
38
2.92
5
38
2.60
12
2.635
20
18
25
3.60
12
2.85
5
32
5
2.89
24
2.89
32
5
2.85
5
12
3.63
12
3.63
12 1.51
5
12 1.37
12
2.91
5
30
3.54
12 1.84
5
12 1.04
12 1.38
12 1.50
5
12 1.04
12 1.84
5
12
3.00
5
12
2.96
5
2018
Thalen Consult GmbH
BAUHERR
PLANUNG UND BAULEITUNG
ENTWURF
PROJEKTLEITUNG
DIPL.ING.ARCH. J.Schulz
DIPL.ING. J. Blenke
BEARBEITET
GEZEICHNET
MASSSTAB INDEX
THALEN CONSULT GmbH - INGENIEURE * ARCHITEKTEN * STADTPLANER
Bahnhofstraße 18, 26340 Zetel, Tel. 04453-936-0, E-Mail zetel@thalen.de
Modernisierung und Attraktivierung
Freibad Stapelskotten in Münster
Stadt Münster
Albersloher Weg 33, 48127 Münster
DATUM PROJEKT NR.
8185
DIPL.ING.ARCH. Schulz
Februar 2008 1 : 100
PLAN-NR.
EP 03
Grundriss Gebäude Entwurfsplanung
SoFi / J-Bü
49.00m ü. NN = +0,00m OK Badeplatte im Bestand
= +0.00m OK Badeplatte Kinderbecken neu
Anlage 4
Umlaufendes Streifenfundament
Schiebeelemente 2,10 / 1,125
Umkeideschränke auf Betonsockel
45
65
35
13
535 6 565 6 565
Schiebeelemente 2,10 / 1,125
15 1.85
625 625 625
Dachaufbau
Solarabsorberanlage
Abdichtung
Schalung / Holzwerkstoff
Gefällekeile 3%
Sparren 6/20 e:62,5cm
10 48 3.125 3.125 48 10
Wandaufbau
Stützen ca. 12/12
Rahmen 6/12 (Stützenfelder)
Lamellen 4,5/4,5 e:11,3cm
15 2.21 20 14
2.40 325
3 % Gefälle3% Gefälle
2.73
Umkleidegebäude_ Schnitt A-A
25
2.115 6 55 6
125
10 2.61
3.07
8 24 6 1.845 6 585 6
125
24 2.74
3.19
295 1.17 20 6 1.19 175
2.77 18 6 27
5.55
3,5 % Gefälle
Dachaufbau
Solarabsorberanlage
Abdichtung
Wärmedämmung 16 cm
Schalung / Holzwerkstoff
Sparren 6/20 e:62,5cm
OK Pflaster
+0,75
OK FF
+0,77
Eingangs- und Sanitärgebäude_Schnitt B-B
WC-Herren
5.55
8 24 6 1.845 6 585 6
125
24 2.74
3.19
18 2.61
1.005 1.80 185
3.15
65
93 6 1.135 6 55 6 125
295 1.17 18 6 1.21 175
2.59 18 6 18 27
3,5 % Gefälle
Dachaufbau
Solarabsorberanlage
Abdichtung
Wärmedämmung 16 cm
Dampfsperre
Schalung / Holzwerkstoff
Sparren 6/20 e:62,5cm
OK Pflaster
+0,75
OK FF
+0,77
Eingangs- und Sanitärgebäude_Schnitt C-C
Personalraum
5.55
18 2.61
1.005 1.80 185
3.14
6 93 6 1.78 20 14
3.19
1.005 2.165
6 935 6 1.135 6 55 6 125
295 3 18 6 18 2.17 175
2.59 18 6 18 27
3,5 % Gefälle
Dachaufbau
PV-Anlage
Abdichtung
Wärmedämmung 16 cm
Dampfsperre
Schalung / Holzwerkstoff
Sparren 6/20 e:62,5cm
15
2.60
OK FF
+0,77
Eingangs- und Sanitärgebäude_Schnitt D-D
Kasse - Büro
Eingang
Umkleidegebäude
Sanitärgebäude - Technik - und Eingangsgebäude
Sammel. 1
15.1 m²
7.8 m²
WC-D
12.1 m²
Du.-D
Du.-H
Elt.
4.0 m²
Putzr.
3.6 m²
12.1 m²
Flur
4.36 m²
Personalraum
14.38 m²
Umkl.H
28 Garderobenschr.
28 Garderobenschr.
Pers.
WC-HPers.
Du.-H
Du.-D
Pers.
Pers.
WC-D
4.00 m²
Pers.
Umkl.D
Sanitätsraum
3.66 m²
2.76 m²
2.76 m²
4.90 m²
8.0 m²
4.90 m²
15.2 m²
7.8 m²
WC-H
Sammel. 4
15.2 m²
144 Schränke - 16 Einzelkabinen - 4 Fam. Kabinen - 1 Beh. Kabine
Heizungsraum
Du./ WC
12.22 m²
Beh.
Vorr.H
4.0 m²
Vorr.D
4.0 m²
1
2
3
4
1 Fam. Umkleide
5
6
7
8
2 Fam. Umkleide
3 Fam. Umkleide
9
10
14
15
4 Fam. Umkleide
16
17
12
11 Schiebeelemente
Schiebeelemente
Flur
16.22 m²
Kasse
6.81 m²
Büro
7.83 m²
1
14 27
28
40
41
4 Garderobenschränke
optional
132
144
106 119
131
118
80 93
92 105
54 67
66 79
53
15
Beh.Umkleide
10.33 m²
204.6 m²
Umkleidebereich
Beauty-Bereich
Beauty-Bereich
19.5 m²
Schiebeelemente
Schiebeelemente
Externe Gastronomie
Terrasse
Ausgabe intern
Ausgabe extern
Personal
12.49 m²
Flur
12.57 m²
Verkauf/Küche
39.20 m²
12.61 m²
Flur
Vorr.H
4.15 m²Wickelr.
4.13 m²
Vorr.D
4.14 m²
Abst.
12.49 m²
Kühlraum
7.90 m²
4.42 m²
Wertfächer / Ablagen
Lager
8.14 m²
Müll
11.83 m²
WC-D
8.0 m²WC-H
8.0 m²
Pers.
Umkl.
4.1 m² 3.75 m²
WC
Pers.
Extern
WC-D
4.09 m²
3.8 m²
Extern
WC-H Technik
8.17 m²
Ausgang
Interne Gastronomie
Terrasse
Gastronomiegebäude
B
C
D
A
B´
B´
Thalen Consult GmbH
BAUHERR
PLANUNG UND BAULEITUNG
ENTWURF
PROJEKTLEITUNG
DIPL.ING.ARCH. J.Schulz
DIPL.ING. J. Blenke
BEARBEITET
GEZEICHNET
INDEX
THALEN CONSULT GmbH - INGENIEURE * ARCHITEKTEN * STADTPLANER
Bahnhofstraße 18, 26340 Zetel, Tel. 04453-936-0, E-Mail zetel@thalen.de
Modernisierung und Attraktivierung
Freibad Stapelskotten in Münster
Stadt Münster
Albersloher Weg 33, 48127 Münster
DATUM PROJEKT NR.
8185Februar 2008
Schnitte Gebäude Entwurfsplanung
PLAN-NR.
EP 02
MASSSTAB
1 : 50
DIPL.ING.ARCH. Schulz
SoFi / J-Bü
49.00m ü. NN = +0,00m OK Badeplatte im Bestand
= +0.00m OK Badeplatte Kinderbecken neu
Anlage 5
±0,00 +0,75
+0,75
+0,75
+0,75
+0,75
Thalen Consult GmbH
BAUHERR
PLANUNG UND BAULEITUNG
ENTWURF
PROJEKTLEITUNG
DIPL.ING.ARCH. J.Schulz
DIPL.ING. J. Blenke
BEARBEITET
GEZEICHNET
MASSSTAB INDEX
THALEN CONSULT GmbH - INGENIEURE * ARCHITEKTEN * STADTPLANER
Bahnhofstraße 18, 26340 Zetel, Tel. 04453-936-0, E-Mail zetel@thalen.de
Modernisierung und Attraktivierung
Freibad Stapelskotten in Münster
Stadt Münster
Albersloher Weg 33, 48127 Münster
1 : 200
DATUM PROJEKT NR.
8185
MG
DIPL.ING.ARCH. Schulz
Ansichten Entwurfsplanung
Februar 2008
PLAN-NR.
EP 05
SÜDANSICHT UND OSTANSICHT GASTRONOMIEGEBÄUDE
NORDANSICHT GASTRONOMIEGEBÄUDE
NORDANSICHT UMKLEIDEGEBÄUDE
SÜDANSICHT EINGANGSGEBÄUDE
NORDANSICHT UND WESTANSICHT EINGANGSGEBÄUDE
49.00m ü. NN = +0,00m OK Badeplatte im Bestand
= +0.00m OK Badeplatte Kinderbecken neu
Anlage 6
Anlage 7
Erläuterungsbericht zur Planung FB - Stapelskotten
Allgemein
Das Freibad Stapelskotten wird ab September 2008 vo llständig saniert und zu einem modernen,
zeitgemäßem Familien- und Entspannungsfreibad ausge baut. Vorhandene Funktionsgebäude
werden durch Neubauten ersetzt und so angeordnet, d ass sich funktionale Bezüge zwischen
den verschiedenen Nutzungen ergeben (Eingangs-, Umk leide-, Sanitär- und Gastronomiebe-
reich). Alle Funktionseinheiten der Badanlage sind barrierefrei erschlossen.
Die abgängigen technischen Anlagen werden erneuert wobei die Optimierung der Betriebskos-
ten im Vordergrund steht. Zur Attraktivierung der B eckenlandschaften werden verschieden Be-
reiche zusammengefasst und umgestaltet. Ziel ist es dem Badegast nach dem Umbau und der
Sanierung ein zeitgemäßes Angebot für unterschiedli che Badeaktivitäten in angenehmer Umge-
bung zu bieten. Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen geplant.
Bauliche Maßnahmen
Der Zugang
Der Zugang zum Bad bleibt an der bisherigen Stelle bestehen. Nach Abbruch der abgängigen
Gebäude werden 3 eingeschossige Gebäude so angeordn et, dass sich funktionale Bezüge zwi-
schen den verschiedenen Nutzungen ergeben; Es entst eht ein Vorplatz mit dem Eingangsbe-
reich, der Kassenzone sowie der Terrasse der exter nen Gastronomie; ein innerer Platz mit dem
Ein- und Ausgangsbereich und Wartezone, Drehkreuzanlage und Infosäule; dem Platz zwischen
Umkleide- und Sanitärgebäude mit Zuwegung zu den Sc hwimmbecken. Darüber hinaus entste-
hen Sichtbezüge in die Badanlage, welche die Orientierung erleichtern.
Die Beckenlandschaften
Das Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken wird zu ein em Kombibecken aus Edelstahl zu-
sammengefasst. Durch Aufweitungen und Einschnürunge n in der Beckenkontur gliedert sich die
neue Beckenlandschaft in mehrere Funktionsbereiche. Der Nichtschwimmerteil dient als Well-
ness- und Ruhezone mit Sprudelliegen und Schwallbrausen. Im Schwimmerbereich entstehen je
drei 25m und 50m Bahnen und im Erlebnissbereich sin d Attraktionen wie Wellenbecken und
Breitrutsche vorgesehen.
Der Wasserspielgarten wird als Eltern-Kind Bereich mit unterschiedlichen Spielangeboten für
Kleinkinder gestaltet. Ein Steg verbindet den Wasse rspielbereich mit einem Sandspielplatz. Ver-
schiedene Wasserspiele vermitteln den Kindern das Element Wasser in seinen unterschiedlichs-
ten Erscheinungsformen. Angrenzend an den Wasserspi elgarten befindet sich die Familienlie-
gewiese und das Gastronomiegebäude mit Wickelraum, so dass der Eltern-Kind Bereich eine
hohe Aufenthaltsqualität für Eltern mit Kleinkindern bieten wird.
Funktionsgebäude
Die vorhandenen Funktionsgebäude der Freibadanlage wurden als abgängig bewertet, diese
sollen durch Neubauten ersetzt werden.
Die erforderlichen Nutzungen Umkleidebereich / Sani tärbereich / Eingangs-/Kassenzone und
Gastronomie werden künftig auf 3 eingeschossige Geb äude verteilt. Die Gebäude sind so ange-
ordnet, dass sich funktionale Bezüge zwischen den N utzungen ergeben: Es entsteht ein Vor-
platz mit dem Eingangsbereich, der Kassenzone und d er Terrasse der externen Gastronomie;
ein innerer Platz mit dem Ein- und Ausgangsbereich mit Infosäule, Drehkreuzanlage, Ausgangs-
drehkreuz und Sitzbänken; sowie der Platz zwischen Umkleide und Sanitärgebäude mit der
Verbindung zwischen Umkleidekabinen und Sanitärräum en. Darüber hinaus entstehen Sichtbe-
züge in die Badanlage, welche die Orientierung erleichtern.
Die Gebäude sind im Wesentlichen in Holzrahmenbauweise geplant – Holzdächer / Holzstützen
/ Holzfassade. Lediglich in den Hochinstallierten Nassbereichen – Dusch- und WC Räume sind
massive Wandkonstruktionen in KS-Mauerwerk mit Fliesenbelag vorgesehen.
Das Sonnendeck
Das ehemalige DLRG-Gebäude wird künftig über einen Steg von der Gastronomieterrasse aus
erschlossen und als Sonnenterrasse, Bar und Eventbühne genutzt.
Dazu wird der Gebäudebestand oberhalb der Plattform bis auf 4 Stahlbetonrahmen vollständig
zurückgebaut. Die Bodenfläche der Plattform wird mit einem Holzbelag versehen. Im Bereich
der Bar werden die Stahlbetonrahmen analog zu den N eubauten als Sonneschutz mit horizonta-
len Holzlamellen bekleidet. Am Rand der Plattform w ird umlaufend eine Holzbrüstung ange-
bracht.
Neugestaltung und Attraktivierung der Freianlagen
Die Flussaue mit seinem Baumbestand bleibt erhalten . Mit der Gestaltung der Freianlagen wer-
den diese naturräumlichen Qualitäten als Potential für die Badanlage aktiviert. Landschaftsfens-
ter am Flussufer stellen den Bezug zum Naturraum Fl uss her und machen diesen für den Bad-
besucher erlebbar.
Die Wegeflächen auf dem Badgelände nehmen die Richt ung des Flusslaufes auf und bilden
Sicht- und Bezugsachsen, von denen sich der Landsch aftsraum erschließt. An den Schnittpunk-
ten der Wegeachsen entstehen Plätze als Aufenthalts orte mit Bezug zu den Funktionen und als
Orte der Orientierung im Bad. Aufweitungen der Wegeflächen und zusätzliche Aufstellflächen für
Sonnenliegen im Bereich des Beckenumgangs bieten de n begehrten Blick auf die Flussland-
schaft oder das Leben rund um den Pool.
Duschmulden ersetzen die im Bestand vorhandenen Durchschreitbecken.
Die Sport und Spielangebote sind künftig als Band außerhalb der Überschwemmungszone im
Bereich des ehemaligen Kinderbeckens angeordnet. Do rt sind ein Streetballfeld und ein Beach-
volleyballfeld vorgesehen.
Der Eingangsbereich ist über eine breite Treppenanl age und eine Rampe erschlossen. Der wei-
te Vorplatz ermöglicht die räumliche Trennung von B esucherverkehr, Gastronomieterrasse und
Anlieferung.
Technik
Wärmeversorgungsanlagen
Die Beckenwassererwärmung erfolgt ausschließlich üb er eine Solarabsorberanlage auf den
Flachdächern, die Grundlastabdeckung der Duschwassererwärmung über eine Solarkollektoran-
lage. Zur Spitzenabdeckung ist eine nachgeschaltete Trinkwassererwärmung in Form eines
Gaswandheizkessels mit Bereitschaftsspeicher geplan t. Die neuen Gebäude bleiben als Som-
merbauten weitestgehend unbeheizt. Lediglich Büro- und Personalräume erhalten Radiatoren.
Lüftungstechnik
Natürliche Lüftung für alle Räume. Mechanische Be- und Entlüftung der im Gastronomiebereich.
Regelungstechnik
Einsatz von DDC Reglungstechnik (digitale Regelungssysteme) zur Optimierung der Betriebsab-
läufe und der Energieverbräuche.
Sanitärtechnik
Die Be- und Entwässerungsleitungen werden komplett erneuert. Zur Minimierung des Wasser-
verbrauchs ist der Einsatz von Wasser sparenden Selbstschlussarmaturen vorgesehen.
Badewassertechnik
Einsatz von Wasser sparender Vakuum-Anschwemmfilter technik (kein Rückspülen). Die Desin-
fektion des Badewassers ist vorgesehen unter weite stgehender Verwendung der vorhandenen,
den heutigen Vorschriften entsprechenden Chlordosierungsanlage.
Elektrotechnik
Die Beleuchtung wird / ist mit EVGs (elektronischen Vorschaltgeräten) und Tageslicht abhängi-
ger Steuerung und Präsensmelder ausgeführt. Es werd en ausschließlich Energie sparende
Leuchtmittel sowie halogenfreie Verkabelungen und Leitungsführungssysteme eingesetzt.
Anlage 8
Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien
Planung
1. Darstellung des Energiesparkonzeptes
Die Freibadanlage Stapelskotten wird ausschließlich im Sommer betrieben und bleibt
überwiegend unbeheizt und natürlich belüftet. Ledi glich in den Räumen des Betriebs-
personals ist eine Beheizung vorgesehen. Di e Gebäude des Freibades unterliegen als reine
Sommergebäude keinen Anforderungen gem. EnEV 2007.
Da in den Übergangsmonaten April und September Teilbereiche (z.B. Personal) während der
Auf- und Abrüstarbeiten genutzt und somit tem periert werden, werden hier Konstruktionen
gewählt, welche die Standard-Anforderungen der EnEV erfüllen. Eine Unterschreitung der
EnEV-Anforderungen um 30% wäre unverhältnis mäßig und unwirtschaftlich, da die Gebäude
im Herbst und Winter nicht geheizt werden. Der Nachweis des Wärmeschutzes wird im
Bauteilverfahren erbracht. Zur Gewährle itung des Frostschutzes werden wasserführende
Systeme entleert.
Die Beheizung des Beckenwassers erfolg t ausschließlich über die neu installierten
Absorberflächen (ca. 600 m²) auf den Gebäudedachflächen
. Die Grundlastabdeckung zur
Duschwassererwärmung erfolgt über eine im Bestand vorhandene Solarkollektoranlage (ca. 40
qm). Zur Spitzenabdeckung ist eine nachgeschal tete Wassererwärmung in Form eines
Gaswandheizkessels vorgesehen. Der Gastrono miebereich wird über eine Luft-Wasser-
Wärmepumpe mit 300L. Speicher versorgt.
2. Wärmeschutz
Der Jahresheizwärmebedarf für die Brauchwassererwärmung schwankt stark je nach Auslas-
tung des Bades durch Besucher.
Der Jahresheizwärmebedarf für die Beckenwassererwärmung schwankt stark je nach Sonnen-
einstrahlung. Es wird jedoch in die Becken nur das an Wärme abgegeben, was die Sonnen-
kollektoranlage an Wärmeleistung liefert. Eine Zuheizung ist nicht vorgesehen, so dass bei
schlechter Witterung die Beckentemperaturen schwanken können.
Jahres-Heizwärmebedarf (gem. Rechenverfahren HT EnEV)
Geplant: qh =< 50 kWh /( m2) bezogen auf Bruttogrundfläche (BGF)
Luftdichtigkeit des Gebäudes (gem. DIN 4108 T2 und T7)
x ohne Anforderung n50 =< 1,5 –n n50 =< 1,0 –n
3. Verhältnis wärmeübertragende Gebäudehülle (A) zum beheizten
Bauwerksvolumen (V)
A / V : ( m -1 )
4. Wärmeerzeugung
über
Einzelheizung
x Zentralheizung
mit
x Gas, Oel, Strom
sonstige Wärmelieferung
Nahwärmesystem
Fernwärmesystem
5. Sonnenenergienutzung, aktiv
x Sonnenkollektoren bzw. Solarabsorberanlage
zur
x Warmwassererzeugung
Beheizung
Stromerzeugung
6. Wasser/Begrünung
Regenwassernutzung
ist nicht vorgesehen. Oberflächenwasser wird wie bisher in die Werse eingeleitet.
Regenwasserverrieselung
ist nicht vorgesehen
Versiegelung des Grundstückes (%)
beträgt 25%. (versiegelte Fläche ca. 6.200 qm / Gesamtfläche ca. 25.000 qm)
Ersatzmaßnahmen
keine
Dach-/Fassadenbegrünung
keine
7. Maßnahmen zum Immissionsschutz
Schall / Lärm
keine
Altlasten /Schadstoffe
keine
8. Sonstige Angaben
Ausführung
1. wesentliche Baustoffe
Tragwerk:
- überwiegend Holzrahmenbauweise
- Naßbereiche in Kalksandstein
- Fundamente / Betonplatte in Stahlbeton
Fassade:
- Holzverschalungen
- Teilflächen in Sichtbeton
Dach:
Bituminöse Abklebung mehrlagig auf Holzpfetten / -balkenlage mit Holzschalung
Fenster:
Fensterprofile aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen
Innenwände:
Naßbereiche: KS-Mauerwerk, beidseitig verputz und gefliest
Holzständerwände: Beplankung mit Faserzementplatten und Anstrich
2. Einsatz von durch Ratsbeschlüsse indizierte Baustoffe
PVC
Tropenholz
FCKW / HFCKW -haltige Baustoffe
Begründung für Einsatz:
3. Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung
Wesentlichen Komponenten des Heizsystems
Sonnenkollektoranlage
Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung
Die einzelnen Bereiche der WC´s und Umkleiden werden durch natürliche Fensterbelüftung
be- und entlüftet
Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtungstechnik
Energiesparleuchten
Die neue Beleuchtung in den Duschbereichen und WC wird über Präsenzmelder, im
Außenbereich über Bewegungsmelder, geschaltet
Wasserspartechniken
Selbstschluss- und Wasserspararmaturen an Duschen, Toiletten und Waschbecken
Badewasserdesinfektion
Die Desinfektion des Badewassers wird unter weitgehender Verwendung der vorhandenen,
den heutigen Vorschriften entsprechenden, Chlorgasdosieranlage erfolgen.
Sämtliche Anforderungen zum Betrieb einer Chlorgasanlage werden eingehalten (gem.
Unfallverhütungsvorschriften des GUV)
4. Abfallvermeidungskonzept
Einsatz von Recyclingstoffen
kein Einsatz von Recyclingstoffen
Abfallvermeidungskonzeptes in der Planung- und Bauausführung
Bau: kein Einsatz von Verbundwerkstoffen
Bauschutt wird getrennt nach Art gesammelt und durch Fachunternehmer entsorgt.
Soweit möglich Wiederverwendung von Bodenaushub
1 / 1
Anlage 9
Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit
Behinderungen
Parkplätze
Die bestehende Parkplatzsituation bleibt unverändert, ausgewiesene behindertengerechte
Parkplätze stehen in unmittelbarer nähe zur Verfügung.
Zugangsbereich
Der Höhenunterschied zwischen der Parkplatzfläche und dem Eingangs- und Gastronomie-
bereich ist vom Parkplatz über ein Rampenanlage stufenlos überbrückt. Alle Funktionsein-
heiten der Badanlage sind barrierefrei erschlossen.
Badeplatte
Das Schwimmer- / Nichtschwimmerbecken erhält Beckeneinstiegstreppen mit beidseitigen
Handläufen als Einstiegshilfe. Zusätzlich wird am Becken eine fest eingebaute Einstiegshilfe
für Rollstuhlfahrer vorgesehen (Gleittreppe).
Um eine gute Orientierungsmöglichkeit auch für sehbehinderte Besucher zu schaffen, wird
der Belag der Badeplatte sowie der Belag des Eingangsbereiches nebst Vorbereich der Sa-
nitäranlagen unterschiedlich gestaltet. Die zentrale Wegachse wird, in Abgrenzung zu den
sonstigen Wegeflächen, aus einem optisch und taktil unterscheidbarem Material als Orientie-
rungshilfe für Sehbehinderte hergestellt.
Die Beschilderung im Zugang zu Räumen in den Funktionsgebäuden wird erhaben ausge-
führt und ist somit auch taktil erfahrbar.
Ergänzend wird im Eingangsbereich ein taktil erfassbarer Anlagen- und Orientierungsplan
aufgestellt.
Umkleide-, Dusch- und WC-Raum für Menschen mit Behinderungen
• behindertengerechten Umkleide (4-5 Schränke; Sitzbankbreiten der Umkleidebänke
betragen 50 - max. 60 cm)
• behindertengerechten WC mit Duschplatz (Notrufsystem mit Alarmübermittlung zum Kas-
senbereich)
Signalfahne
Signalfahne (rot) an der Schwimmaufsicht zur Warnung Gehörloser (entsprechend Hiltrup u.
Coburg)
Beschlussvorlage
4658 Zeichen
V/0377/2008/1
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Immobilienmanagement
Betrifft
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münster
Modernisierung und Attraktivierung Freibad Stapelskotten
- Baubeschluss -
Beratungsfolge
17.06.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Die Modernisierung des Freibades Stapelskotten wird nach den Plänen des Architekturbüros
Thalen Consult GmbH, 26340 Zetel, ausgeführt (Anlage 1 – 6).
2. Der Erläuterungsbericht zur Planung wird zur Kenntnis genommen (Anlage 7).
3. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen
(Anlage 8).
4. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer-
den zur Kenntnis genommen (Anlage 9). Ferner werden bei der Ausführung der Planung
die Anregungen der KIB vom 27.05.2008 gemäß den Erläuterungen in der Begründung
berücksichtigt.
5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit dem Bau im September 2008 begonnen wird und
die Fertigstellung voraussichtlich Ende Juni 2009 erfolgt
II. Kosten/Folgekosten
6. Es wird zur Kenntnis genommen, dass sowohl Investitionskosten gemäß der Kostenberech-
nung vom 03.04.2008 in Höhe von 4.435.000,- € netto (Anlage 10), als auch Folgekosten in
Höhe von 186.600,- € pro Jahr entstehen.
Vorlagen-Nr.:
V/0377/2008/1
Auskunft erteilt:
Herr Barlage
Ruf:
492-2417
E-Mail:
BarlagJ@stadt-muenster.de
Datum:
12.06.2008
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0377/2008/1
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
7. Die oben genannte Sachentscheidung ist wie folgt finanziert:
Auszahlungen
Nr. Bezeichnung
Haus
h.-
jahr
Betrag
€ Bemerkungen
Produktgruppe 0802 Bäder
Investitionsmaßnahme 4040 Modernisierung Freibad Sta-
pelskotten
2007 200.000
2008 3.250.000
2009 985.000
Insgesamt: 4.435.000 Netto da BGA-
Bäder
Aufwendungen
Nr. Bezeichnung
Haus
h.-
jahr
Betrag
€ Bemerkungen
Produktgruppe 0112 Amt für Immobilienmanagement
Teilergebnisplan
(Zeile)
14 Bilanzielle Abschreibungen 2009ff 115.500
13 Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen
2009ff 71.100
Insgesamt: 186.600
Begründung:
Die KIB regt in ihrer Sitzung am 27.05.2008 an, bei der Planung zum Freibad Stapelskotten,
noch folgende Aspekte zu berücksichtigen:
• Ein Lifter für den Ein- und Ausstieg für das Becken ist anzuschaffen, ebenso ein Dusch-
rollstuhl und spezielle Liegen für die Liegebereiche (ausreichend hoch, stabil).
Der Lifter wird wie in anderen Bädern angeschafft und vorgehalten. Ein Duschrollstuhl und er-
höhte Liegen werden nach Bemusterung angeschafft.
• Im Umkleidebereich für behinderte Menschen sollte eine Alarmierung vorgesehen wer-
den.
Diese Anregung wird aus Gründen der Vandalismusprävention nicht umgesetzt. Da die Kabinen
nach oben und unten offen sind, kann der Badegast sich im Bedarfsfall durch Zuruf bemerkbar
machen. In den geschlossenen Räumen (barrierefreie Dusch-/WC-Räume) sind Alarmierungs-
einrichtungen eingeplant (siehe Vorlage 377/2008 – Anlage 9, Seite 1).
- 3 -
V/0377/2008/1
• Die für den Umkleidebereich laut den aktuellen Planungen vorgesehene Liege sollte hö-
henverstellbar sein.
Diese Anregung wird berücksichtigt und nach Bemusterung umgesetzt.
• Das Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen sollte vor der Umsetzung mit
dem Blinden- und Sehbehindertenverein abgestimmt werden.
Die Anregung ist berücksichtigt und wird nach vorheriger Absprache durchgeführt.
• Bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen im Kassenbereich ist auf eine barrierefreie Gestal-
tung zu achten, damit die Arbeitsplätze auch mit Menschen mit Behinderungen besetzt
werden können.
Diese Anregung wurde bereits berücksichtigt, ein Kassenraum wird barrierefrei erschlossen und
der Arbeitsplatz für Rollstuhlfahrer unterfahrbar hergestellt.
• Da der Kassenbereich ggf. nicht durchgängig mit Personal besetzt ist, sollte das Notruf-
system mit Alarmübermittlung sowohl zum Kassenbereich als auch zur Badeaufsicht ge-
schaltet werden (laut Vorlage ist nur eine Alarmübermittlung zum Kassenbereich vorge-
sehen).
Diese Anregung wird berücksichtigt, eine Notrufübertragung zur Badaufsicht wird umgesetzt.
• Der Steg zum Sonnendeck sollte mit Handläufen in unterschiedlicher Höhe ausgestattet
werden, um auch die Bedarfe von kleinwüchsigen Menschen und Kindern zu berücksich-
tigen.
Ein Mittelholm zusätzlich zum Handlauf ist in der Planung vorgesehen und wird umgesetzt.
I. V.
gez.
Bickeböller
Stadtkämmerin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Bahnhofstraße 18
- Albersloher Weg 33
- Werse
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0377/2008/1
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 12.06.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37