0210/2019
Umsetzung des Projekts zur Optimierung der städtischen Fördermittelvergabe
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB Vorlagen-Nummer 29.01.2019 0210/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 04.02.2019 Finanzausschuss 11.02.2019 Rechnungsprüfungsausschuss 12.02.2019 Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation 11.03.2019 Umsetzung des Projekts zur Optimierung der städtischen Fördermittelvergabe Ausgangslage Die zuständigen Ausschüsse wurden in einer ersten Mitteilungsvorlage über das stadtweite Vorhaben zur Optimierung der städtischen Fördermittelvergabe (1922/2018) und zuletzt im November 2018 über die vom Verwaltungsvorstand beschlossenen konzeptionellen Grundlagen des Projekts infor- miert (3437/2018). Mit dieser Vorlage werden die Ausschüsse nun über die weitere Umsetzung in Kenntnis gesetzt. Umsetzung des Projekts 1. Nächste Schritte der Projektarbeit Nachdem der Verwaltungsvorstand der Konzeption am 06.11. zugestimmt hat, wurden die förderge- benden Dienststellen in einer groß angelegten Veranstaltung am 03.12.2018 über die bisherigen Er- gebnisse sowie die nächsten Projektschritte informiert. Mit der Informationsveranstaltung wurde zu- gleich in die Umsetzungsphase des Projekts eingeleitet. Ab sofort sind die Dienststellen aufgefordert, mit der sukzessiven Umsetzung der Allgemeinen För- derrichtlinie zu beginnen, um so auf eine regelkonforme und standardisierte Vergabe der Fördermittel hinzuwirken. Insbesondere gilt es dabei, die (Weiter-)Entwicklung von Förderprogrammen zur Bünde- lung einzelner Fördermaßnahmen voranzutreiben und Förderprogramme zu erarbeiten, die sich an übergeordneten Zielen und Handlungsfeldern orientieren. Im Ergebnis soll eine stadtweit konsistente Fördersystematik implementiert werden. Die flächendeckende Umsetzung der Förderrichtlinie ist für 2019 vorgesehen, sodass sukzessive bis 2020 ein Gesamtüberblick über die Förderlandschaft und -systematik entsteht. Die Fachämter entwickeln die Förderprogramme weiterhin auf Basis ihrer Bedarfsanalysen und Fach- konzepte und legen sie den zuständigen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vor. Die bishe- rige Einbindung der Fachausschüsse bzw. Bezirksvertretungen bleibt unter den neuen Standards der Fördermittelvergabe unangetastet. 2 2. Umsetzung der IT-Lösung Ein integriertes IT-Verfahren soll die einheitliche und systematische Bearbeitung aller Fördermittel erlauben und zur Prozessunterstützung in allen Phasen des Verfahrens beitragen. Zugleich wird dadurch eine fundierte Zielerreichungs- und Wirkungskontrolle möglich. Mittels eines SAP-Demosystems konnten die identifizierten IT-Anforderungen im Zuge einer kleinen Machbarkeitsstudie abgeglichen werden. Hierbei wurde festgestellt, dass die bei der Stadt Köln be- reits im Modulbaukasten enthaltene SAP-Lösung den inhaltlichen und funktionalen Anforderungen genügt, da über sie die grundsätzlichen Prozessschritte - von der digitalen Antragstellung, der För- dermittelakquise, Fördermittelvergabe und Auswertung - abgebildet werden können. Über das Ver- bundprojekt „Fördermittelmanagement“ wird insofern eine Lösung erarbeitet, die projektübergreifend einsetzbar und reibungslos in das vorhandene System integrierbar ist. Unter Einbindung der Fachdienststellen und der im Verbund organisierten Projektpartner wird im nächsten Schritt unter externer Beratung ein Prototyp erarbeitet, der bis Ende 2019 in einem Pilotbe- trieb erprobt werden soll. Die erforderlichen Haushaltsmittel hierfür stehen bereit. Parallel dazu werden die Rahmenbedingungen für den Einsatz der IT-Lösung geschaffen, damit per- spektivisch alle fördergebenden und fördernehmenden Dienststellen an das System angeschlossen werden können. So wird schon jetzt von der Kämmerei auf die Einhaltung entsprechender Standards bei der Planung, Bewirtschaftung und Kontrolle von Fördermitteln hingewirkt. Sobald die technische Infrastruktur final konzipiert ist, wird zudem ein Schulungskonzept ausgearbei- tet, das den Veränderungsprozess unterstützt, indem es die Beschäftigten mit dem neuen Verfahren vertraut macht. 3. Gestaltung des Veränderungsprozesses Für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts sind eine breite Akzeptanz auf Seiten der Beschäftigten und die Mitwirkung aller Dezernate unabdingbar. Dementsprechend wurde von Anfang an großer Wert darauf gelegt, eine umfassende Beteiligungsstruktur zu etablieren. Dieser beteiligungsorientierte Ansatz wird auch in der Umsetzungsphase des Projekts fortgeführt, wobei auf die bewährten Formate der Zusammenarbeit und Kommunikation zurückgegriffen werden kann. Zum einen sollen Workshop-Formate zur Erarbeitung der IT-Lösung zum Einsatz kommen; zum anderen wird nach wie vor an einem engen Austausch im Netzwerk und einer regelmäßigen Informa- tion über den Netzwerkverteiler festgehalten, bei dem insbesondere das Lernen von beispielgeben- den Dienststellen im Mittelpunkt stehen soll. Eine kontinuierliche Reflexion des Projektverlaufs im Verbund und mit den zuständigen Fachämtern ist darüber hinaus vorgesehen. Um den Projekterfolg nachhaltig in der Förderpraxis zu verankern, sind die Dienststellen ausdrücklich angehalten, eigene Anregungen in den Veränderungsprozess einzubringen und auf ihre jeweiligen Bedarfe aufmerksam zu machen. Neben einem Leitfaden, handlungsleitender Kernfragen, die die Dienststellen bei der Erarbeitung von Förderprogrammen unterstützen sollen, und der Bereitstellung von Musterdokumenten, können die Dienststellen bei Bedarf von Angeboten zur individuellen Bera- tung durch die Projekt- und AG-Leitungen Gebrauch machen. Die zuständigen Gremien werden bis zum Abschluss des Projektes regelmäßig über den aktuellen Projektstand informiert. Nach einer Evaluation endet das Projekt. Das neu implementierte Fördermit- telmanagement wird weiterhin im Rahmen der regulären fachlichen Zuständigkeiten der Dezernate bzw. Fachämter wahrgenommen. Gez. Reker
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0210/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.01.2019
- Erstellt
- 16.01.2019 16:07