AN/1809/2021
Konsequenzen aus den Überflutungen beim Starkregenereignis am 14. und 15. Juli 2021
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SPD Anfrage nach § 4
3133 Zeichen
An die Vorsitzende des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün Frau Denise Abé An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 30.08.2021 AN/1809/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 02.09.2021 Konsequenzen aus den Überflutungen beim Starkregenereignis am 14. und 15. Juli 2021 Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, die folgende Anfrage auf die Ta- gesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 02. September 2021 zu setzen: Auch das Stadtgebiet Köln war am 14. und 15. Juli von Überflutungen infolge des Starkrege- nereignisses betroffen. Die Naturkatastrophe forderte in Köln und Umgebung viele Men- schenleben. Bahntrassen und -haltestellen, Straßen, Häuser und Keller wurden über- schwemmt und dadurch zerstört oder beschädigt. Es besteht weitgehende Einigkeit, dass insbesondere Großstädte zukünftig häufiger durch extreme Wetterereignisse wie Starkregen betroffen sein werden. Die Verwaltung und die Stadtentwässerungsbetriebe haben bereits viele Maßnahmen zum Umgang mit Starkregen und zur Vorsorge gegen dadurch verursachte Schäden getroffen. Die Ausmaße des Starkregens Mitte Juli 2021 haben jedoch überrascht und insofern viele Kommunen, auch Köln, unvorbereitet getroffen. In diesem Zusammenhang fragen wir die Verwaltung und die StEB: 1. Wie bewerten Verwaltung und StEB die Ergebnisse von Wetter- und Klimaforschung, wonach in zunehmender Häufigkeit mit extremen Wetterereignissen (Hitzeperioden, Starkregen, extreme Stürme etc.) gerechnet werden muss, insb. in Großstädten? 2. Halten Verwaltung und StEB es noch für zeitgemäß und sinnvoll, für eine Bewertung der Überflutungsgefährdung Maßstäbe wie 30-, 50-, 100- und 200-jährliche Szenarios (vgl. https://www.hw-karten.de/index.html?M odule=Starkregen) anzulegen? - 2 - 3. Haben existierende Schutzkonzepte vor Überschwemmung durch Starkregen versagt? Wenn ja, welche? 4. Welche konkreten Konsequenzen ziehen Verwaltung und StEB aus den Überflutungen vom 14./15. Juli? Auf die folgenden Aspekte soll in der Antwort besonders eingegangen werden: a. Welche Maßnahmen wurden eingeleitet, um besonders gefährdete Bereiche und Ein- richtungen (Kitas, Schulen, Stromversorgung, Telefon- und Mobilfunkversorgung, U- Bahnen etc.) zu schützen? b. Müssen Katastrophenpläne oder sonstige Handlungsanweisungen zur Sicherung z.B. der Kritischen Infrastruktur angepasst werden? Wenn ja welche? Wurde mit der An- passung bereits begonnen? c. Wurde Kontakt zu den Nachbarkommunen aufgenommen, um ggf. bei der Vorsorge zu kooperieren, um gefährdete Bereich in den Randbereichen (z.B. Dünnwald) bes- ser zu schützen? Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1809/2021
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 30.08.2021
- Erstellt
- 30.08.2021 10:41